Digitales Produkt aus den USA kaufen welche steuern fallen an?

2 Antworten

"Wir" hat keinen Steuerberater?

Wir sind ein kleines start-up und haben aktuell einen sehr günstigen Steuerberater der sich nicht mit dem Steuerrecht der USA auskennt geschweige denn mit digitalen produkten.

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Wieviel kann man für Stammkunden verlangen?

Hallo,

wir haben in unserer Firma Aufträge bzw. Kunden die wir seit vielen Jahren an eine externe Firma weitergeben. Wir schlagen hier einfach etwas Provision drauf für die Vermittlung.

Jetzt möchten wir diese Kunden ganz abgeben - am besten an die Firma die seit Jahren diese Aufträge von uns bekommt. Es handelt sich um die Erstellung von Elektro-Plänen. Mehr als die Hälfte sind große Kunden die wir schon sehr viele Jahre kennen. Materialkosten (oder auch sonstige Kosten) fallen praktisch keine an. Es sind auch sehr sichere Kunden, da diese Dienstleistung nur wenige anbieten. Die Kunden wissen zum Teil auch, dass wir eine andere Firma damit beauftragen und waren immer damit zufrieden. Also es ist damit zu rechnen, dass die Kunden auch noch die nächsten 10 Jahre uns bzw. dann der anderen Firma treu bleiben. Und die Branche ist auch krisensicher.

Die Firma die die Kunden bekommt, kann hier natürlich zukünftig noch besser planen. Aber wir könnten die Kunden auch an jemand anderes verkaufen, dann hätten sie sicher einen größeren Verlust.

Wie könnte man den Wert dieser Kunden berechnen?

Ich habe auf verschiedenen Seiten gelesen, dass man die Gewinne (vor Steuer ..) der letzten 3 Jahre nimmt und davon ausgehend den zu erwartenden Gewinn (Provision die uns entgeht) der nächsten 3 Jahre (manche schreiben sogar 5 Jahre) berechnet. Und dies als Verkaufswert nimmt.

Und was würdet ihr dann mit neuen Anfragen machen? Es kommen in letzter Zeit immer wieder neue Anfragen rein, die wir selber nicht machen können. Auch die würde diese externe Firma von uns bekommen. Auf Provisionsbasis? Oder wir machen offiziell Werbung dafür, dass zukünftig diese Diensleistung von der Firma XY durchgeführt wird?

Wir möchten in Zukunft so wenig wie möglich damit zu tun haben, da wir genug Arbeit haben. Aber verschenken wollen wir diese Aufträge natürlich auch nicht.

Es handelt sich also hier nicht um den Verkauf einer Firma, sondern nur eines Bereiches.

Ich sage schon mal Danke für hilfreiche Tipps.


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Richtig knifflige Immobilienfrage: Wie verteilen wir die Besitztümer von uns und meinen Eltern in diesem Bermudadreieck finanziell sinnvoll?

Wir haben eine richtig knifflige Immobilenfrage und hoffen, dass wir hier auf schlaue Köpfe treffen, die unseren Knoten in unseren Überlegungen lösen können:

Sachverhalt ist wie folgt:

Wir wollen in das Haus meiner Eltern ziehen (Haus 11).

Meine Eltern ziehen dafür in Haus 9.

Haus 9 ist das Elternhaus meiner Mutter und gehört mittlerweile ihrer Schwester (meiner Tante).

Bedingung für diesen Tausch ist: Wir kaufen meiner Tante das Haus ab (ca 200.000) und sanieren es für meine Eltern (ca 200.000). Dies entspricht ca. dem Wert des Hauses 11, welches größer und familientauglich ist, in das wir einziehen werden.

Wahrscheinlich am sinnvollsten wäre folgende Überlegung:

Meine Eltern überschreiben mir Haus 11. Soweit ich weiß, habe ich als Tochter einen Freibetrag von 400.000 und so kann die Grunderwerbssteuer zumindest hier gespart werden.

Zusätzlich kaufen wir das Haus 9 und richten meinen Eltern vertraglich ein lebenslanges Wohnrecht ein. So könnten wir die Renovierungskosten für eine fremd genutzte Immobilie auch steuerlich absetzen, was uns sehr entgefen konmen würde, oder nicht?

Jetzt die Krux: Mein Vater möchte jedoch gerne weiterhin Eigentum besitzen und nicht als "Mieter" aus dieser Geschichte heraustreten.

Was machen wir also am besten?

Können wir Haus 9 kaufen und meinen Eltern dann irgendwann überschreiben? Fallen dann zweimal Grunderwerbssteuern an? Beim Kauf von uns, beim Überschreiben an meine Eltern und irgendwann werden wir es dann wahrscheinlich wieder erben, dann entstehen wahrscheinlich ein drittes Mal Kosten?

Oder:

Sollten meine Eltern lieber weiterhin Haus 11 im Grundbuch behalten und wir stehen dann im Grundbuch von Haus 9, wohnen aber genau andersherum?

Oder: Geben wir meinen Eltern 400.000 € (was Steuern kostet) und sie kaufen das Haus meiner Tante ab (was wieder Steuern kostet)?

Und vielleicht nicht ganz unwichtig: Hat mein Bruder, der mit Familie ein Haus in Münster gekauft hat und nun dort lebt, Mitspracherecht/Ansprüche bei dieser Aktion auf unser Elternhaus (Haus 11)?

Ich hoffe, ihr habt gute Ideen, wie wir das finanziell gut gelöst bekommen.

Anbei ein Bild zum besseren Verständnis. ;-)

Ganz lieben Dank für Ihre und eure Beiträge und Gedanken zu unserem Thema!

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