Geringe Steuerrückerstattung troz hoher Werbungskosten?

Hallo,

ich habe eine Berufsausbildung gemacht, arbeite nun in der Firma als Werkstudent und studiere nebenbei privat. Daher sind meine Werbungskosten entsprechend hoch (ca. 10.500€). Aktuell verdiene ich ca. 17.500€ brutto im Jahr. Wie läuft das nun mit der Steuerrückerstattung? Meine Einkünfte fallen durch die hohen Ausgaben ja weit unterhalb des Freibetrags, sodass ich meine komplett gezahlten Steuern aus dem Jahr 2021 wieder zurück bekomme müsste. Aber theoetisch müsste ich ja noch weit mehr erhalten, wenn ich mehr Steuern gezahlt hätte (Freibetrag liegt bei 9.744€, nach Abzug der Werbungskosten liegt mein zu versteuerndes Einkommen nur irgendwo bei 7.000€). Wird der Rest dann automatisch als Verlustvortrag gespeichert und ich bekomme dann eine höhere Erstattung, sobald ich auch mehr verdiene und Steuern zahle? Oder werden auch ältere Jahre (in diesem Fall meine Ausbildungszeit entsprechend mit einbezogen, wo ich ja auch Steuern gezahlt habe)? Oder "verliere" ich durch das verhältnismäßig geringe Einkommen einfach eine höhere Rückerstattung und im nächsten Steuerjahr wird wieder bei 0€ angesetzt. Ich hoffe, man versteht, was ich meine^^.

Mit anderen Worten: kommt es mir irgendwann (egal ob im jetzigen Jahr oder in der Zukunft) zugute, dass ich 10.500€ Werbungskosten gezahlt habe, obwohl in meinem Fall auch etwas über 7.500€ ausgereicht hätten, um unterhalb des jährlichen Freibetrags zu kommen (17.500- 7.756 = 9.744€ (Freibetrag))? Verschenke ich damit Geld oder wird das in späteren Jahren mit berücksichtigt?

Student, Erstattung, Finanzamt, Steuererklärung, Verlustvortrag, werbungskosten
Mit welchen Geld umziehen?

Liebe Leute,

Ich bin momentan in einer heiklen Situation. Mein Studium kommt zum Ende und ich habe das Glück gleich im Anschluß eine Arbeitsstelle gefunden zu haben, also ab diesen Sommer. Klingt erstmal gut, aber ich muss dafür Umziehen, und zwar einmal quer durch Deutschland, Home-office ist ausgeschloßen.

Ich genieße immerhin dank meines aktuellen Praktikums eine Brutto-vergütung von 1100€, jedoch musste ich in letzter Zeit viele ausgaben stemmen, wie vor knapp einem Jahr einen kostspieligen "Not"-Umzug innerhalb der gleichen Stadt (WG-auflösung), sowie das Bafögamt was einfach mal fast 3000€ von mir fordert.
Die Konsequenz ist, dass all meine Ersparnisse weg sind, und ich auch monatlich gegen den Minus auf dem Konto kämpfen muss. Ich weiß momentan einfach nicht wie ich meinen nächsten Umzug finanzieren soll... Die Jobcenter beider Städte (wo ich wohne und wo ich umziehe) stellen sich quer, und raten mir die jeweils gegenseitige um Rat zu bitten. Mir wird das Gefühl vermittelt, das ich doch "gut" verdiene und vor allem Privilegien genieße weil ich Student bin. Die Vergünstigung im Kino hilft mir aber nicht viel, wenn ich nicht das Geld habe, dort hinzugehen, und auf Lebenskosten, Energie und Miete gibt es Keine Studentenvergünstigungen, leider. Ich konnte nicht den Energiezuschuss für sozialleistungsempfänger erhalten, da ich kein Bafög bekomme (wegen meines Einkommens) noch Wohngeld noch sonst was. Auch das 300€ Hilfepaket vom Staat ist mir nicht gewährleistet, weil ich als Auszubildender bezahlt werde. Keiner hilft mir, es ist erniedrigend.

Könnt ihr mit weiteren Tipps helfen? Muss/ Kann der Arbeitgeber mich unterstützen? Gibt es für fälle wie meide Antragsmöglichkeiten (Studentenwerk? ZAV?). Finanzierung durch meine Eltern ist leider auch ausgeschloßen.
Danke im Vorraus!

Student, umzug
Steuerklasse im Krankengeld wechseln?

Hallo zusammen,

aktuell stecke ich in einer verzwickten Situation, wodurch ich in den Personalabteilungen der jeweiligen Firmen bereits sehr beliebt bin:

Bei meinem langjährigen Arbeitgeber bin ich als unbefristete Fachkraft eingestellt, aufgrund meines Studiums habe ich meine Arbeitszeit befristet auf 1-Tag die Woche reduzieren lassen. Ein Monat nach dieser Arbeitszeitreduzierung habe ich mich leider schwer verletzt, wodurch ich den recht körperlichen Job, längere Zeit nicht mehr ausüben kann. Ich erhalte also Krankengeld auf Basis dieses 1-Tag/Woche Arbeitsverhältnis.

Um mein Studium abzuschließen, bedarf es einer Abschlussarbeit, diese möchte ich in einer anderen Firma schreiben. Die Tätigkeit hier ist nicht körperlich belastend, wodurch ich diese trotz meiner Verletzung problemlos ausüben kann. Bei dieser Firma wurde ich nun zum einen als sozialversicherungspflichtige Aushilfskraft mit 12€/Stunde, sowie mit einem entgeltlosen Diplomandenvertrag angemeldet.

Jetzt stellt die HR-Abteilung der Abschlussarbeitsfirma die Frage, mit welcher Steuerklasse Sie mich anmelden sollen. Da ich von meiner langjährigen Firma aktuell mit Steuerklasse 1 angemeldet bin, allerdings Krankengeld erhalte erscheint es logisch hier in Steuerklasse 6 zu wechseln, da das Krankengeld davon unberührt bleibt. Die Abschlussarbeitsfirma könnte mich dann mit Steuerklasse 1 anmelden, um möglichst wenig Abgaben zu haben.

Ist meine Denkweise so richtig oder habe ich irgendwas übersehen?

Vielen Dank schon mal für hilfreiche Tipps.

Mit freundlichen Grüßen

Manuel

Student, Krankengeld, Steuerklasse
Studentische Hilfskraft und Werkstudent?

Sehr geehrte Damen und Herren,

zurzeit studiere ich und hätte eine Frage zu Stellen als studentische Hilfskraft und Werkstudent.

Zurzeit arbeite ich als studentische Hilfskraft mit 20 Stunden monatlich und als Werkstudent mit 48 Stunden monatlich. Nun habe ich eine Möglichkeit, mich zusätzlich bei einer weiteren Stelle als studentische Hilfskraft mit 60 Stunden monatlich zu bewerben.

Wie ich es verstanden habe, würde ich dadurch sowieso den Studentenstatus verlieren und somit mehr Sozialabgaben zahlen und eine Steuererklärung einreichen müssen. Das wäre aber nicht schlimm für mich.

Jedoch wollte ich nachfragen, ob das erlaubt ist, mit 80 Stunden als studentische Hilfskraft an der Universität zu gelten und nebenbei noch 48 Stunden an einer anderen Stelle als Werkstudent zu arbeiten?

Wenn ich weiß, dass ich (falls ich die Stelle mit 60 Stunden im Monat bekomme) den Studentenstatus verliere, darf ich den Vertrag für diese Stelle, falls ich dort angenommen werde, überhaupt erst unterschreiben?

Manchmal verwirrt das mich, weil ich nicht weiß, ob ich als "studentische Hilfskraft" arbeiten und einen solchen Vertrag unterschreiben darf, wenn ich weiß, dass ich mit dem Unterschreiben des Vertrages rechtlich nicht mehr als "Student" sondern als normaler "Arbeitnehmer" gelten werde. Weil wenn ich nicht mehr als "Student" zähle, darf ich dann als "studentische Hilfskraft" arbeiten? Obwohl ich ja an der Universität eingeschrieben bleibe und weiter studiere. Aber gilt das dann als Täuschung?

Falls das möglich ist, mit 20 + 60 Stunden als studentische Hilfskraft und den 48 Stunden als Werkstudent zu arbeiten, dürfte ich dann zusätzlich noch in der Zukunft eine Minijob-Stelle auf 450,00 € Basis annehmen, zum Beispiel mit 40 Stunden monatlich?

Ich entschuldige mich, falls die Fragen verwirrend klingen, doch hoffe sehr, sie sind noch verständlich.

Für eine mögliche Antwort wäre ich wirklich sehr, sehr dankbar.

Viele lieben Grüße.

Student, Minijob, Steuern, Werkstudent
Wo/ wie freiberuflichen Verlustvortrag bei ELSTER Online eintragen (Student)?

Hallo liebe Community,

ich muss für 2019 und 2020 eine Steuererklärung abgeben.

Ich bin hauptberuflich Studentin (Zweitstudium - Master) und habe seit 2018 nebenbei eine freiberufliche Tätigkeit angemeldet.

Nun habe ich erstmals erfahren, dass man ab dem Zweitstudium einen Verlustvortrag geltend machen kann (Fahrtkosten zur Uni, aber auch Arbeitsstelle etc) und möchte dies gerne tun.

Dadurch, dass ich laut meinen Recherchen dafür allerdings die Anlage N nutzen soll als Student (nichtselbständige Tätigkeit) bin ich unsicher, wo ich die Ausgaben für meine freiberufliche (selbstständige) Tätigkeit angebe.

Beispiel: Ich hätte in Anlage N die Möglichkeit meine Arbeitsstätte der freiberuflichen Tätigkeit als Betriebsstätte anzugeben, allerdings bin ich eben nicht sicher, ob ich es dort angeben kann/darf. Vor allem müsste ich es dann im Format (x/Tage die Woche etc angeben), also nach einer Regelmäßigkeit, die so gar nicht stattgefunden hat.

Mein geplantes Vorgehen wäre bisher so:

  • ESt
  • EÜR (da freiberuflich)
  • Anlage N (für Verlustvortrag)
  • ... (fehlt noch was?)

Meine Fragen nun:

  • Wo gebe ich die Ausgaben der freiberuflichen Tätigkeit im Rahmen des studentischen Verlustvotrages an? Ist es bei Anlage N okay/möglich, oder sollte es lieber woanders sein?
  • Klar, in der EÜR gebe ich die Ausgaben an, aber die sind dann ja nicht automatisch im Verlustvortrag berücksichtigt, oder?

Besten Dank im Voraus.

Student, Finanzamt, Steuererklärung, Steuern, Verlustvortrag, freiberufliche Tätigkeit
Student und mehrere Jobs (Minijob etc.)?

Also Ich möchte meine Situation so klar wie möglich stellen, damit nichts falsch verstanden wird.

Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt und studiere derzeit noch.

Ich habe BAföG für ca. 5 Jahre erhalten (eher unfreiwillig, aber unwichtig). Zur Zeit steht es noch aus, ob es diesmal wieder bewilligt wird oder nicht. Meine Tendenz ist stark negativ, deswegen schließe ich BAföG aus, da ich seit Antragstellung (August 2021) keine Antwort erhalten habe und seit dem nichts mehr ausgezahlt wird.

Weiteres Einkommen habe ich NICHT. Ich habe mich die letzten Jahre mit BAföG und Kindergeld (was beides jetzt gestrichen ist) auf Beinen gehalten. Ich hatte jedes Jahr jeweils einen neuen Minijob (auf 450€-Basis) und damit nie Probleme gehabt. Ich hatte natürlich keine Sozialabgaben oder Steuern zu zahlen, wenn ich wollte dann nur die Rentenversicherung.

Wohngeld schließ ich nicht aus, aber wahrscheinlich auch erst in 1-2 Monaten möglich, da ich zuerst den Ablehnungsbescheid von BAföG brauche. Und wie hoch der Betrag sein könnte, kann ich leider nicht errechnen aufgrund folgender Situation...:

Ich arbeite seit April 2021 auf Honorrarbasis an einer Schule und habe bislang (Sommerferien ausgenommen) jeden Monat maximal 416€ verdient.

Meine Ausgaben sind wie folgt:

Miete komplett: 710€

Strom: 38€

Internet&Festnetz: 35€

Haftplichtversicherung: 3,60€

Weiteres insgesamt: 30€

= ca. 816€

Ich bin vor 5 Jahren in eine Großstadt gezogen und wohne zur Zeit (durch Glück oder auch eher nicht) in einer Ein-Zimmer-Wohnung. Keine WG und auch kein Studentenwohnheim. Stinknormale Wohnung.

Mein Einkommen (wenn man es so nennen kann):

Vermietete Garage: 60€

Jetziger Job auf Honorrarbasis: 416€

= 476€

Wie man leider sehen kann haut das alles nicht so hin.

Ich habe meinen Arbeitgeber angesprochen und gesagt, dass ich mehr Arbeiten möchte (3 statt 2 Tage pro Woche, insgesamt 9 Stunden die Woche). Er meinte, kein Problem, man könnte dann einen Minijob-Vertrag machen, weil man ja als Student eine bestimmte 'Grenze' hat.

Und genau hier liegt mein Problem.

Nehmen wir an ich habe KEIN Anspruch auf BAföG UND Wohngeld.

Dann bleibt mir doch nichts anderes übrig, als mindestens zwei Jobs anzunehmen oder? Aber was passiert dann, wenn ich diese Grenze überschreite und ist das überhaupt erlaubt? Ich habe schon mehrfach gegoogled, aber komme immer noch durcheinander.

Sagen wir so:

Jetziger Job: max. 600€ (Minijob?)

Zweiter potenzieller Job: max. 450€ (Minijob)

Garage: 60€

= 1100€

Und wenn ich meine Ausgaben da abziehe dann wären das ja um die 300€.

Meine Frage ist, es gibt, wie gesagt, Sozialabgaben und Steuern. Wie wird das dann gehandhabt? Wie viel muss ich da abgeben, oder muss ich überhaupt was abgeben? Was ist wenn mein zweiter Job nur am Wochenende ist? Zählt das dazu oder wie genau ist das dann? Da ich ja zwei Jobs annehme, müsste ich theoretisch was abgeben, oder nicht? Kann mir das jemand für Dummies einfacher erklären?

Danke.

Student, BAföG, Einkommen, Krankenversicherung, Minijob, Sozialabgaben, Sozialversicherung, Steuern, Wohngeld
Versicherung trotz Krankenversicherungspflichtbefreiung als Student?

Hallo zusammen,

ich stelle diese Frage hier, weil ich für diesen spezifischen Fall keine Antworten finde. Es geht darum: Ich bin 23 Jahre alt, Student und aktuell auf 450€ Basis neben dem Studium arbeitend und über meine Eltern bei einer privaten Krankenversicherung mitversichert, weshalb ich mich vor meinem Studium von der Krankenversicherungspflicht befreien lassen musste.

Nun hat mich mein Arbeitgeber gefragt, ob ich daran interessiert wäre, 20 Stunden pro Woche arbeiten zu gehen, womit ich natürlich mehr als nur 450€ verdienen würde und die private Familienversicherung wegfallen würde (die gibt es nur bis 450€).

Jetzt beginnt allerdings das komplizierte: Durch die Krankenversicherungspflichtbefreiung, die ich zu Beginn meines Studiums beantragen musste (wegen der privaten Familienversicherung), kann ich während meines Studiums nicht mehr in eine gesetzliche Krankenversicherung übergehen, aber ich müsste mich ja selbst versichern, wenn ich mehr als die 450€ verdiene. Meine Frage ist also: Muss ich dann eine private Versicherung wählen?

Und eine weitere Frage an die, die sich in einem ähnlichen Fall (Also: bei 20h/Woche Arbeit und von der Krankenversicherungspflicht befreit) befinden: welche (private) Krankrenversicherung würdet ihr in dem Fall empfehlen?

Falls ihr für die Beantwortung dieser Frage weitere Infos braucht, sagt es nur. Ansonsten bedanke ich mich schonmal im Voraus!

LG, Schwarzwasser

Studium, Student, Arbeit, Krankenversicherung, private krankenversicherung, Versicherung, Familienversicherung
Wohnung mieten mit BAföG, wenn BAföG Antrag noch nicht bearbeitet ist?

Ich fange diesen September mein Studium an, und bin momentan auf Wohnungssuche. Finanzieren möchte ich mich durch Bafög (väterlicherseits kein Einkommen, im vorletzten Kalenderjahr ein Einkommen von 450€ im Jahr mütterlicherseits), plus das Kindergeld, das meine Eltern mir überlassen werden.

Bafög habe ich letzte Woche angefangen zu beantragen, muss jedoch noch meine Immatrikulationsbescheinigung und meinen Mietvertrag mit hochladen, bevor der Antrag an das zuständige Bafög-Amt geht. Die Immatrikulationsbescheinigung sollte nächste Woche ankommen, für den Mietvertrag brauche ich logischerweise noch eine Wohnung.

Da der Studiengang zulassungsbeschränkt war, und ich mich auch in ganz anderen Städten beworben habe, konnte ich Bafög auch noch nicht früher beantragen (da ich nicht wusste, an welches Studentenwerk ich mich letztendlich wenden muss).

Jetzt ist meine Frage allerdings: Ich brauche ja den Mietvertrag, um Bafög zu beantragen - aber um eine Wohnung mieten zu können, brauche ich ja eine Angabe zum Einkommen. Der Bafög-Rechner online ist ja nicht maßgebend oder bindend.

Mein Stiefvater würde mir auch anfangs noch Geld leihen, für die Miete (da bis zum Erhalt des BAföG Bescheids auch Mal 3 Monate vergehen können), aber brauche ich den Bescheid nicht trotzdem zur Vorlage beim Vermieter?

Ich habe am Samstag beispielweise mehrere Besichtigungstermine für Wohnung, und wenn ich dann nach der Finanzierung gefragt werde, sage ich natürlich Bafög, sowie das Bürgen meiner Eltern - reicht das denn schon?

Hoffe, dass mir jemand helfen kann, bzw. das jetzige Vorgehen näher erklären könnte. :)

Studium, Student, BAföG, Finanzierung, Mietvertrag, Mietwohnung, wohnung
Vermögensangaben beim Bafög, Tipps und Tricks?

Hallo zusammen,

ich fange ab 01.10.2021 an in Berlin zu studieren. Ich wollte nun Bafög beantragen, jedoch liege ich anscheinend deutlich über dem Vermögens-Freibetrag.

Ich besitze einen 2006er BMW 325i e92 der laut Gutachten auf ca. 8700€ geschätzt wird. Zu dem Fahrzeug gibts allerdings noch einen Kredit, bei welchem noch ca. 3300€ abbezahlt werden müssen. Da man das ja auch angeben kann, kommt man hier auf 5400€.

Ausserdem habe ich noch ein Girokonto mit knapp 1500€. Das könnte ich ja theoretisch abheben und mir davon ne Uhr, Handy oder ähnliches kaufen oder?

Nun habe ich außerdem ein Wertpapier Depot mit 6250€+, was man ja tollerweise auch angeben muss.

Insgesamt kommt da ein Vermögen von nun 5400€ + 6250€ + 1500€ = 13150€ raus.

Bafög Freibetrag = 8200€. Bei einem Bewilligungszeitraum von 12 Monaten kommt man auf 412€ / Monat (13150-8200). Das reißt natürlich ne Riesen Lücke ins Bafög.
Ich komme nicht aus einer wohlhabenden Familie und habe mir die letzten 14 Monate den A**** abgearbeitet um mir was anzusparen, habe Steuern gezahlt etc., nur um jetzt einen Riesen Nachteil daraus zu ziehen. Finde ich ärgerlich.

Hat vielleicht jemand einen Tipp wie ich mehr oder weniger „legal“ mein Vermögenswert verringern kann? Ich werde z.B. das Auto benutzen um zur Uni zu fahren, allerdings weiss ich nicht ob das ein triftiger Grund ist den Wagen aus der Berechnung rauszunehmen. Oder kann ich jemanden mein Depot „schenken“ bzw. umschreiben lassen oder ist das schon Betrug?
Ansonsten kann ich mir das Bafög wahrscheinlich abschminken.

Ich habe durch das Auto und meine Mietwohnung ja auch hohe monatliche Ausgaben in Form von Kfz Steuern, Versicherung, Miete, Kredit etc. also wäre das Bafög wirklich hilfreich.

Ich freu mich auf eure Antworten :)

Gruss

Daniel

Wertpapiere, Studium, Student, Geld, BAföG, Depot, Finanzamt, Vermögen, Depotübertrag

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