Krankenversicherung Student/Werkstudent >14 Fachsemester?

Hallo,

ich hoffe man kann mir hier weiterhelfen oder mir zumindest einen Rat geben.

Ich bin Student, zurzeit im Master und in diesem Semester ins 14. Hochschulsemester bzw. im 3. Fachsemester angekommen.

Ich arbeite nebenbei unter 20 Stunden und bin bisher in der studentischen Krankenversicherung versichert.

Ab dem 01.10.18 ist dies nicht mehr möglich. Es läuft zwar ein Widerspruchsverfahren, aber ich gehe kaum davon aus, dass meine Einwände (Fachsemester sind nicht mit Hochschulsemester gleichzusetzen siehe SGB V, die Beschlüsse der KMK haben keine rechtliche Relevanz, ..., ...) akzeptiert werden. Daher muss ich nun schauen wie ich mich ab dem 01.10 versichere. Ich war während des Studium mehrere Semester auch mal "Arbeitnehmer" (über 20 Stunden die Woche), der nebenbei studiert; daher die hohe Semesteranzahl.

Ich geh seit dem 01.03.17 einer Tätigkeit unter 20 Stunden die Woche nach. In meinem Arbeitsvertrag wird an keiner Stelle mein Status als Student beschrieben bzw. als Grundlage des Arbeitsvertrages vereinbart. Es wird durchgehend von einer Teilzeitkraft auf 40,49%, ~15 Stunden pro Woche gesprochen.

Durch mein Studium und den eingereichten Studienbescheinigungen musste der Arbeitgeber die entsprechenden Abgaben (Krankenversicherung und Co.) nicht zahlen.

Ich habe meinen Teamleiter und den Bereichsleiter auf meine Lage angesprochen und ihnen mitgeteilt, dass ich ab dem 01.10 nicht mehr studentisch versichert bin und daher gerne über die Firma versichert werden würde. Bei der Firma handelt es sich um eine sehr große Firma, deutschlandweit aufgestellt, der Standort hat über 180 Mitarbeiter, verfügt über einen Betriebsrat und ist an einen Tarifvertrag gebunden.

Als Antwort bekam ich, dass der Arbeitgeber/ die Firma keine Teilzeitkräfte auf 40,49% (~15 Stunden die Woche), sondern nur Personen, auf 53,33% (~20 Stunden pro Woche) haben möchte. Nur Studenten sind auf 40,49%, also 15 Stunden pro Woche, eingestellt. Eine Höherstufung ist zurzeit nicht möglich und von mir eigentlich auch gar nicht gewollt, da ich das Studium in den nächsten 6 Monaten abschließen möchte.

Ich frage mich jetzt, inwiefern mein Arbeitgeber dazu "verpflichtet" ist mich als Teilzeitkraft in der Krankenversicherung zu versichern, da wie bereits geschrieben der studentische Status nicht Gegenstand meines Dienstvertrages war/ist.

Student Krankenversicherung
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Werkstudent - Vertragsbedingungen?

Ich bin als Soloselbstständige (umsatzsteuerbefreit) tätig und beabsichtige, für Büroarbeiten eine Studentin für 2-3 halbe Tage (maximal 14 Std./Woche) anzustellen.

Sie ist 22 Jahre, immatrikuliert, hat eigene studentische (gesetzl.) Krankenversicherung und Steuer-ID, keine anderen Jobs. Bisher keine Berufstätigkeit, lediglich ein Praktikum.

Soweit mir bekannt, sind damit die Voraussetzungen für eine Anstellung als Werkstudentin erfüllt. Ich frage mich jedoch, ob man im Anstellungsvertrag eine bestimmte wöchentliche Stundenzahl für jeden Monat festlegen muss oder ob hier eine flexible Regelung möglich ist, wenn sie z.B. in 1-2 Ferienmonaten im Jahr mal (bei erhöhtem Arbeitsanfall in meinem Büro) z.B. auf 25 oder 30 Wochenstunden kommt und während ihrer Prüfungsvorbereitungen wiederum mal einige Wochen pausiert, ohne dafür ihren Urlaub zu verbrauchen.

Widerspricht die Angabe eines (Brutto-)Stundenlohns im Vertrag dem Werkstudentenstatus? Wenn ja, gibt es eine praktikable Alternative?

Da ich für die Anmeldung einen Steuerberater beauftragen muss, möchte ich auch wissen, ob die Anmeldung (bei der Knappschaft oder der DRV?) schon vor Arbeitsaufnahme erfolgen muss oder ob ich etwa 4 Wochen Zeit habe, ggf. zumindest 1-2 Probearbeitswochen (die ich natürlich auf jeden Fall bezahle), um unnötigen Verwaltungsaufwand (für An- und Abmeldung) zu vermeiden.

Gibt es einen Mustervertrag, an dem man sich orientieren kann? Ich habe bisher keinen gefunden.

Für Antworten vielen Dank im Voraus.

Student Werkstudent Werkvertrag
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Verlustvortrag nicht angekreuzt?

Hallo ihr lieben,

ich bin etwas am verzweifeln.

Ich habe durch Zufall mitbekommen, dass es möglich ist eine Steuererklärung für das Zweitstudium zu machen. Dies habe ich auch getan für die Jahre 2014 und 2015. Habe auf dem Mantelbogen "einkommenssteuererklärung " angekreuzt und nicht "Verlustvortrag"

habe den Bescheid für beide Jahre erhalten und dort steht ganz unten drin, "Aufwendungen für eine erstmalige Berufsausbildung oder ein Erststudium wurden mit - xxx€ als Sonderausgaben berücksichtigt.

Nun war ich dann 2 Jahre im Ausland und habe für 2017 (habe 15Tage Teilzeitz gearbeitet) eine Steuererklärung gemacht. Wieder nichts mit Verlustvortrag angekreuzt (wusste ich nicht und war mir auch nicht sicher ob ich dann was falsch mache)

Nun steht in dem Bescheid drin, Anstelle der anzuerkennenden Werbunsgkosten ist der höhere Arbeitnehmer Pauschbetrag abgezogen worden. Die Günstigprüfung hat ergeben, dass die Ermittlung der abziebaren Vorsorgeaufwendungen nach der Rechtslage 2004 zu einem günstigerem Ergebnis führt."

Was bedeutet das denn alles?

Wie kann ich denn meine Verluste noch geltend machen und mit der Steuereklärung 2018 in der ich voraussichtlich einkommenssteuer zahle angeben?

Habe ich die Sonderausgaben für 2014 und 2015 "verschenkt" weil ich nicht verlustvortrag angekreuzt habe? oder merkt sich das das Finanzamt sowieso.

Ich freue mich über jegliche Hilfe. Evtl ist es nicht gut beschrieben von mir, deshalb versuche ich bei Fragen dies besser darzustellen.

Danke

Student Verlustvortrag
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Absetzbarkeit von Ausgaben?

Hallo liebe Forengemeinde,

da bei mir momentan meine Steuererklärung für 2017 ansteht hätte ich einige Fragen zu der Absetzbarkeit meiner Ausgaben. Ich studiere noch im Erststudium und hatte letztes Jahr folgende Einnahmen:

·     Vermietung und Verpachtung: 6.500 €

·     Ferienjob (während d. Semesterferien): 1.810 €

·     Einkommen (Pflichtpraktikum 22 Wochen): 5.426 €

Damit habe ich folglich über dem Grundfreibetrag verdient.

Als Ausgaben hatte:

·     Semesterbeiträge

·     Mieten

·     Fahrtkosten

·     Umzug

Nun bin ich mir unsicher was ich davon wie absetzten kann. Um mein Pflichtpraktikum wahrnehmen zu können, bin ich nach Stuttgart gezogen und habe mir dort eine Wohnung gemietet. (Fürs erste Monat eine Art Ferienwohnung) Des Weiteren bin ich jedes Wochenende ca. 280km nach Hause (Regensburg) gefahren, da ja dort weiterhin mein Lebensmittelpunkt ist/war (mit Tankquittungen belegbar). Jetzt stellt sich mir die Frage ob ich diese Ausgaben als Werbungskosten oder Sonderausgaben ansetzten kann. Scheint ja seit 2014 höchst umstritten zu sein. Außerdem bin ich mir nicht sicher ob ich die Fahrten via Entfernungspauschale oder als Reisekosten ansetzten kann. Es handelte sich bei meinem Praktikumsort ja nicht um meinen Studienort und war folglich nicht meine erste Tätigkeitsstätte die ja weiterhin an der FH in Deggendorf war. Zudem würde mich interessieren ob ich für den Umzug nach Stuttgart die Pauschale 764€ abziehen kann.  Zu Letzt möchte ich noch erwähnen, dass ich in Stuttgart nicht gemeldet war. Dies war in der Ferienwohnung nicht möglich und für die verbleibende Zeit habe ich von Anmeldung abgesehen, da das Meldegesetz für solche kurze Zeiten ja Ausnahmeregelungen vorsieht.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

Sollte ich relevante Informationen vergessen haben werde ich diese natürlich sofort ergänzen.

Viele Grüße 

Student Steuererklärung
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Steuererklärung als Student/Werkstudent/Selbstständiger?

Also ich wollte mich gerade daran machen mich um meine steuerlichen Verpflichtungen für das Jahr 2017 zu kümmern. Bin Student und habe von Januar 2017 bis November 2017 als Werkstudent Gehalt bezogen und somit für diesen Zeitraum Entgeltabrechnungen sowie auch einige korrigierte Abrechnungen.
Auch die Lohnsteuerbescheinigung für das Jahr 2017 habe ich erhalten. Mein Vertrag als Werkstudent ging normalerweise bis zum 07.02.2018, habe aber sowohl im Dezember, Januar als auch Februar rechtmäßig kein Gehalt erhalten.

Hatte 2013 bereits eine Gewerbe angemeldet, da ich zu dem Zeitpunkt Pläne hatte mich selbstständig zu machen. Dies war dann nie der Fall und hatte dann den Gewerbeschein ohne ihn zu wirklich zu nutzen. Nun hab ich im November 2017 nochmal einen Gewerbe-Ummeldung gemacht um Online-Marketing hinzuzufügen.
Hatte im September 2017 einen Auftrag als Freelancer erledigt und dann eine Rechnung für den Kunden erstellt. Ebenso eine Rechnung im Dezember 2017, sowie eine im März 2018.

Zur Erstellung meiner Steuererklärung nutze ich WISO 2018 und da ich mir momentan keinen Steuerberater leisten kann benötige ich eure Hilfe.

SOOO...wer sich das durchgelesen hat, weis alles war er denke ich wissen muss und kann mir dann vielleicht wirklich helfen bei meiner Frage/Problem, die wäre:

Was muss ich bei meiner Steuererklärung beachten? 2015 und 2016 habe ich einfach die im WISO abgefragten Daten eingegeben und das hat dann ohne Probleme geklappt. Nun habe ich aber 2017 tatsächlich mal Gebrauch von der Gewerbeanmeldung gemacht. Habe jetzt auch etwas über eine Gewinn-Verlust Rechnung gelesen, von der ich a) nicht weis ob ich sie machen muss, da ich nicht wirklich weis was mit Verlust gemeint ist, schließlich hatte ich aufgrund der 3 Aufträge keine Kosten und b) wüsste ich auch nicht wie ich sie erstellen kann.

Falls jemand in der Lage wäre mir zu helfen wäre das überaus praktisch, da ich mich momentan in einer Notsituation befinde und mich über jede Hilfe freuen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Amin

Student Gewerbeanmeldung Gewerbesteuer Selbstständigkeit Steuererklärung Werkstudent Gewinn- und Verlustrechnung WISO Steuer
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Student + Minijob(450€) + Kleingewerbe?

Moin zusammen,

ich bin momentan am studieren und arbeite Nebenbei auf 450€ Basis, wobei ich jeden Monat auch die vollen 450€ ausgezahlt bekomme! Seit einiger Zeit gehört das Streamen auf Twitch.tv zu meinen größten Hobbies; Da wäre es natürlich klasse, wenn das eine kleine zusätzliche Einkommensquelle wäre.

Sobald ich damit Geld verdiene muss ich es ja zumindest erstmal als Kleingewerbe anmelden. Dort muss ich lediglich die sog. Einkommenssteuer zahlen, sofern mein Einkommen unter 17.000€ jährlich liegt. Das Kindergeld meiner Eltern ist davon auch nicht betroffen. Und sofern ich unter 20h pro Woche "arbeite", gilt auch weiterhin meine Familienversicherung.

Nun zu meiner Frage: Da ich eigentlich noch kaum etwas verdiene und evtl. mal 10-20€ an "Donations" im Monat erhalte, wäre eine Gewerbeanmeldung ja kontraproduktiv... Dann würde ich pro Monat 470€ verdienen und müsste dann von diesem Betrag Steuern zahlen, korrekt? Wenn das der Fall wäre, dann würde ich ja quasi mit meinem Kleingewerbe verluste machen, da das Einkommen sehr gering ist, aber die Steuergrenze überschreitet.

Ist mein Gedanke richtig? Oder werden die beiden Einkünfte separat berechnet? Beispielsweise dass mein Minijob (450€) steuerfrei bleibt und nur die Einkünfte des Nebengewerbes versteuert werden?

Über schnelle und fachliche Antworten würde ich mich sehr freuen! ;)

Grüße!

Student Einkommenssteuer Freiberufler Freibetrag Gewerbe Minijob Steuern 450-Euro-Job
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(Fast) Student: Selbständig + 450 Euro Job?

Hallo,

Ich habe letzten Sommer die Schule abgeschlossen und warte derzeit auf den Erhalt eines Studienplatzes. Ich arbeite nun auf 450 Euro Basis und habe mich zudem kürzlich selbstständig gemacht.

Ich habe ein Gewerbe angemeldet und die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen. Nun beginne ich mein erstes Geld mit meinem Gewerbe zu verdienen und ich mache mir Sorgen über bestimmte Themen, die mir noch unklar sind.

  1. Zum einen wären das die Krankenkassenbeiträge: Ich bin momentan noch in meiner Familie mitversichert. Im Internet habe ich gelesen, dass man als in der Familie Mitversicherter Schüler bzw. Student selbstständige Einnahmen von bis zu 415 Euro im Monat haben kann und man für alles darüber dann einen KK Beitrag von 80 Euro monatlich entrichten muss. Würde sich an dieser Regelung etwas ändern, wenn ich weiterhin nebenbei meinen 450 Euro Job ausübe?
  2. Muss ich wenn ich gucken will, ob ich unter dem allgemeinen Steuerfreibetrag von 9000 Euro (2018) liege meine Einnahmen aus dem 450 Euro Job und meine selbstständigen Einnahmen addieren?
  3. Kann ich durch Abzug von Betriebskosten unter dem Grundfreibetrag bleiben oder gilt dieser für den Umsatz den ich gemacht habe?
  4. Welche weiteren eventuellen Abgaben kommen auf mich als Kleinunternehmer zu (Steuern, Sozialversicherungsabgaben, Rentenversicherung usw.)?
Student Krankenversicherung Selbstständigkeit Steuern Schüler selbstständige Tätigkeit 450-Euro-Job
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Ehegattensplitting, Ehefrau Studentin, keine eigenes Einkommen?

Hallo liebe Experten. Ich habe mich im Thema Steuererklärung etwas schlau gemacht und hoffe, dass hier erfahrene Experten sind, die aus der Praxis mir meine Fragen beantworten können. Wäre echt toll. Da ich nun etwas Wissen habe, werde ich versuchen den Sachverhalt so genau wie möglich zu schildern. Zu den fragen:

  1. Ehefrau ist Studentin. Kein eigenes Einkommen. Aber Zusammenveranlagung. was muss sie ankreuzen. Erklärung der Feststellung des verbleibenen Verlustvortrags ODER ganz normal Einkommenssteuererklärung?
  2. Ich habe vor jahren mal wegen einem Ferienjob eine EKSt.Erklärung abgegeben, um die Lohnsteuer wieder zurückzuholen. Seitdem habe ich das nie wieder getan. Also kann ich nicht mehr für 2016 mitabgeben obwohl meine Frau noch nie eine abgegeben hat und wir nun zusammenvernlagt werden? Eine Zusammenrechnung wäre nicht mehr möglich?
  3. Meine Frau befindet sich im Studium, jedoch hat sie eine Ausbildung von 3 Jahren erfolgreich vorher abgeschlossen. Inwiefern muss man beweisen, dass das Studium darauf aufbaut? Wie ich es verstanden habe, kann man nicht bsp. eine Klempnerausbildung gemacht haben und dann auf einmal Jura studieren und diese als 2.Ausbildung (also mit Werbungskosten in voller Höhe absetzen) ansehen. Wie muss man das angeben dass es sich um eine 2.Ausbildung handelt?
  4. Sagen wir mal das Amt akzeptiert es nicht als 2.Ausbildung oder Fortbildung. Dann heisst es ja, dass die Werbungskosten als Sonderausgaben bis zu einem Betrag (ich glaube 6000€) maximal abgesetzt werden kann oder?
  5. Beim Ehegattensplitting kann man ja Vorsorgeaufwendungen in Höhe von 3000€ ansetzen. Bsp: ich habe einen Betrag von 2500€ und keine weiteren Versicherungen wie Hapftlicht Hausrat o.Ä. Wie rechnet nun das Finanzamt? gehen die beim EKSTEUER von diesen 3000€ pauschal aus oder nur das was man angegeben hat?
  6. Beim Ehegattensplitting werden laut meinem Wissenstand die beieden ZVES zusammengerechnet, dann halbiert, dann nach 32a eingesetzt und dieser Steuerbetrag verdoppelt. Was ist nun wenn meine Ehefrau in Zukunft bsp. für 3 Monate arbeitet und steuerpflichtiges Einkommen bezieht weil sie ja in Klasse 5 wäre. Wenn man den ZVE ermittelt, werden dann Bruttogehalt minus Arbeitnehmerpauschale minus Sonderausgabenpauschale berechnet oder stehen diese Pauschalen nur einem zu wenn man volle 12 Monate gearbeitet hat?

Ich weiss das sind eine Menge komplizierte Fragen. Ich bedanke mich daher jetzt schonmal, alleine, dass Sie diese Fragen durchgelesen haben und hoffe, dass mir jemand aus Erfahrung diese Fragen beantworten kann. PS: eine alller letzte Frage, die eher generell ist. Weiss jemand, ob das Urteil von BFH draussen ist, ob nun das 1.Studium wie ein Zweitstudium behandelt wird und man somit den Verlustausgleich mit 7 Jahre Frist machen kann?.

Mit freundlichen Grüssen

Student Einkommensteuererklärung Ehegattensplitting
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Welche Abgaben habe ich bei diesem Job?

Hallo,

ich bin Student, 24 Jahre alt und zurzeit familienversichert.

Mir wurde ein Job angeboten und mir stellt sich die Frage wie die einzelnen Monate versteuert werden und welche Beiträge bezahlt werden müssen, da sich die "Jobmodelle" durch die unterschiedlichen Löhne und durch unterschiedliche Arbeitszeiten unterscheiden. Der Job ist befristet und geht vorerst nur von November bis einschließlich Januar.

Ein paar Sachen sind mir klar (bitte korrigieren, falls nicht!), jedoch sind manche Sachen absolut unklar und deshalb bitte ich um Hilfe:

  • Im November würde ich 405,00 EUR verdienen und bleibe auch unter den von der Krankenkasse gesetzten 20 h/Woche um weiterhin als Student eingestuft zu werden.

--> Mini-Job, Familienversicherung bleibt bestehen

  • Im Dezember verdiene ich 1755,00 EUR bei deutlich mehr als 20 h/Woche. Durch diesen Betrag setzt die Familienkrankenversicherung aus und ich kann ich auch nicht studentisch versichern, da die 20 h/Woche überschritten werden.

--> Weder Mini- noch Midi-Job. Familienversicherung und studentische Versicherung nicht möglich. Ist die Regelung der kurzfristigen Beschäftigung bis 70 Tage im Jahr anwendbar?

  • Im Januar verdiene ich 810,- EUR und arbeite höchstwahrscheinlich über 20 h/Woche.

--> Midi-Job mit Gleitzonenregelung, Familienversicherung und studentische Versicherung nicht möglich.

Insgesamt arbeite ich ca. 25 Tage von November bis Dezember und hatte bisher in diesem Jahr keine weiteren Arbeitstage.

Ist es überhaupt möglich jeden Monat in den verschiedenen Jobmodellen zu wechseln? Kann ich bei meiner Krankenversicherung jeden Monat anders eingestuft werden? Und ist es möglich nach dem Job (endet Mitte Januar!) wieder in die Familienversicherung zu wechseln?

Ich bin recht ratlos und möchte nicht einfach "drauf los arbeiten".

Student Gleitzone krankenkasse Krankenversicherung Kurzfristige Beschäftigung Minijob Familienversicherung Midi-Job studentische Krankenversicherung 70 Tage-Regelung
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Gleitzonenbeschäftigung als Student in PKV der Mutter ?

Guten Tag, ich bin momentan in der PKV (Debeka) meiner Mutter (Beamtin) mitversichert, ich bin unter 25 und Student. 20% der Kosten trägt die KV, 80% die Beihilfe. Zur Zeit übe ich ein Minijobverhältnis an der Uni als SHK (studentische Hilfskraft) aus. Ab nächstem Semester wäre es möglich, mehr Wochenstunden für meinen SHK-Vertrag zu bekommen, ich würde somit die 450€ Grenze überschreiten, wäre aber noch unter 20 Wochenstunden, wäre also in der Gleitzone (Midijob). Jetzt habe ich online gelesen, dass ich als Arbeitnehmer in der Gleitzone nicht familienversichert sein darf, sondern mich selbst gesetzlich krankenversichern müsste. Aus diesen Umständen ergeben sich für mich folgende Fragen:

-zählt die 'Mitversicherung' bei der PKV überhaupt als Familienversicherung im Sinne einer Familienversicherung bei der GKV?

-kann ich überhaupt einen Midijob ausüben ohne mich parallel zu dem bestehenden privaten Versicherungsschutz noch gesetzlich versichern zu müssen (so wie ich das verstanden habe, rührt diese Pflicht daher, dass man als Midijobber Sozialversicherungspflichtig ist und diese Abgaben nur an die gesetzliche KV gezahlt werden können, da die Sozialversicherung staatlich 'gesteuert' ist)?

-wie verhält es sich mit der Befreiung von der Versicherungspflicht die ich vor Antritt meines Studiums einreichen musste? So wie ich ebendiese verstanden habe bin ich für die Dauer meines Studiums an die PKV gebunden (nach dem Studium ist ein Eintritt in die GKV geplant, aufgrund niedrigerer Beiträge)

Auf Nachfrage bei der Debeka gäbe es keine Probleme aus deren Sicht für das Beschäftigungsverhältnis, solange die 'Beihilfe mitspielt', das kann ich jedoch erst morgen erfragen.

Ich bin (wie man an Hand der Ausführungen vermutlich erahnen kann) absoluter Laie auf dem Gebiet und bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. (Evtl. auch Hinweise auf den Eintritt in die GKV nach dem Studium, falls dieser durch ein Beschäftigungsverhältnis über 450€ an dieser Stelle erschwert werden könnte?)

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe und entschuldige mich im gleichen Atemzug für die vermutlich sehr stümperhaft formulierten Fragen. Falls weitere Informationen notwendig sind werde ich diese auf Nachfrage umgehend liefern.

Liebe Grüße

Student gesetzliche Krankenversicherung Gleitzone krankenkasse Krankenversicherung PKV private krankenversicherung Sozialversicherung Werkstudent Familienversicherung
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Werkstudent Sozialabgaben?

Hi, ich bin seit kurzem Werkstudent und mir immer noch unsicher wieviel ich jetzt verdienen darf. Vielleicht kann mir jemand sagen ob ich alles richtig verstanden habe, da das doch ein etwas verwirrendes Thema ist.

Als Werkstudent darf ich nur 20h die Woche arbeiten, es sei denn es sind Semesterferien. In diesen darf ich maximal 26 Wochen diese Grenze überschreiten. Ist dies bis hier erfüllt, bin ich "ordentlicher Student" und es gilt folgendes:

  1. Die Arbeitslosenversicherung fällt für mich unabhängig davon wie viel ich verdiene weg.
  2. In die Rentenversicherung wird vom Lohn automatisch ein Prozentsatz eingezahlt. ( Liegt das Einkommen unter 450€ wandert 9,35% davon hinein. Liegt das Einkommen über 450€ aber unter 850€ wandert ein Betrag zwischen 4% und 9,35% davon hinein. Liegt das Einkommen über 850€ wandert 9,35% davon hinein.
  3. In der Kranken-/Pflegeversicherung darf ich Familienversichert bleiben, solange mein Einkommen 425€/Monat zuzüglich 1000€ Webungskosten nicht übersteigt. Dieser betrag wird Jährlich behandelt, dh. ich darf zusammengerechnet 6100€ im Jahr verdienen.(also auch z.B. 6100€ im Januar und 0€ im restlichem Jahr)

Da ich mit 6100€ im Jahr im Freibetrag für die Lohnsteuer bleibe, entfällt diese.

Sagen wir ich verdiene Monatlich 200€, außer in 2 Monaten der Semesterferien, in denen ich 2000€ verdiene. 200€ * 10 + 2000€ * 2 = 6000€ Ich verdiene also wenig genug, um weiterhin in der Familienkrankenversicherung zu bleiben und zahle NUR o.g. Beiträge zur Rentenversicherung. Ich habe Jährlich also von 6000€ Brutto (0,9065 * 6000€) 5439€ Netto übrig.

Student krankenkasse Sozialversicherung Steuern Werkstudent Familienversicherung
2 Antworten
Möglichkeit als Werkstudentin weiterhin in der privaten Krankenkasse eines Elternteils bleiben?

Guten Abend,

ich werde 20 Jahre alt, bin Studentin und für mein Studium von der Krankenversicherungspflicht der Studenten befreit.

Nun beginne ich nächsten Monat 16 Stunden die Woche als Werkstudentin zu arbeiten (bin also ordentliche Studierende und grundsätzlich greift für mich das Werkstudentenprivileg, wäre da nicht die Einkommensgrenze) und wurde überrollt von unterschiedlichen und sich widersprechenden Informationen über meine Krankenversicherung.

Ich bin über meinen Vater privat und die Beihilfe versichert (ich weiß, dass ist Umgangssprachlich), also eine berücksichtigungsfähige Angehörige. Jedenfalls werde ich mehr als 450€ im Monat verdienen und in der gesetzlichen Krankenversicherung bedeutet das ja, dass man Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung um die 80€ zahlen muss.

Nun meine Fragen: Gelten diese Einkommensgrenzen für mich auch? Muss ich mich jetzt selber versichern oder kann ich bei meinem Papa in der Versicherung bleiben? Und muss ich das dann bei der privaten Krankenkasse tun, da ich mich meines Verständnisses nach für die Dauer meines Studiums nicht mehr über die gesetzliche Krankenkasse versichern kann durch die Befreiung? An wen kann man sich bei solchen Fragen am besten wenden? Zudem habe ich gelesen, dass beim Werkstudentenprivileg die Höhe des Einkommens irrelevant sein soll, dann aber wieder dass man, wenn man mehr als 450€ verdient rausfällt, was stimmt nun?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und bitte um Quellen für eure Aussagen, damit ich es nachlesen kann und etwas dazu lernen kann (und vermutlich auch für meinen AG, da die meistens selber nicht über solche Sonderfälle Bescheid wissen).

Vielen Dank und ein schönes Wochenende!

Student beihilfe krankenkasse Krankenversicherung Pflegeversicherung PKV private krankenversicherung Werkstudent
3 Antworten
Als Werkstudent familienversichert bis zu welchem Einkommen?

Hallo,

wenn ich als Studentin nebenbei auf 450€ Basis arbeite, bin ich ja eigentlich Minijobberin und Studentin. Ich kann mit einem 450€ Job als Studentin dann weiterhin familienversichert sein.

Wie ist das aber nun, wenn ich offiziell als Werkstudentin beschäftigt bin? Hier gilt auf einmal eine andere Einkommensgrenze, bis zu der ich familienversichert bleiben kann. Hier darf ich jetzt nur 425€ verdienen, sonst müsste ich mich selbst krankenversichern.

Hier verstehe ich den Zusammenhang gerade nicht so ganz. Wenn ich offiziell als Werkstundentin eingestellt bin, darf ich weniger verdienen, als wenn ich offiziell als Minijobberin beschäftigt bin, obwohl die Rahmenbedingungen (Studentin, nicht mehr als 20 Stunden die Woche Arbeit) dieselben sind?

Dann hat man ja total den Nachteil, wenn man als Werkstudentin eingestellt ist. Oder zählt man generell nur mit einem Verdienst von über 450€ als Werkstudentin (wöchentlich Arbeitszeit natürlich trotzdem unter 20 Stunden)? Weshalb gilt dann die Grenze vom Verdienst von 425€ für die Familienversicherung bei Werkstudenten? Dann wäre man ja als Werkstudent IMMER verpflichtet, sich selbst zu versichern.

Wie ist das genau mit den Bezeichnungen Werkstudent und Minijobber und wie viel darf ich verdienen, wenn ich als Studentin weiterhin familienversichert bleiben will?

Studium Student krankenkasse Krankenversicherung Minijob Versicherung Werkstudent Familienversicherung
4 Antworten
Ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags zu bezahlen?

Hallo, ich bin ein Student. neben meinem Studium habe ich immer zwei Jobs gehabt. Der erste Job ist als SHK an der uni, und der zweite Job ist als Wachman am Wochenenden. letztes Jahr habe ich fast nur gearbeitet und weniger studiert und habe ca. 23000 verdient. Ich habe letztes Jahr für die Krankenkasse nur den Studentenbeitrag monatlich selber bezahlt. Nachdem Ich die Krankenkasse meine Lohnabrechnungen von Jahr 2016 gezeigt habe, habe ich eine Rechnung von ungefähr 3000 Euro bekommen, weil mein Arbeitgeber keine Beiträge bezahlt hat und ich letztes Jahr 30 jährige geworden bin. Ich habe meinen Arbeitgeber kontaktiert und habe diese Antwort bekommen: ______________________________

 Sie sind bei uns als Student angemeldet und haben auch eine Studienbescheinigung eingereicht. Sie müssen sich selbst als Student in Ihrem Alter bei der KK versichern und da Sie bei uns studentisch gemeldet sind, werden da auch nur die RV Beiträge bezahlt. Als Student ist Ihre Hauptbeschäftigung das Studium und es darf dann nur in den Semesterferien mal mehr verdient werden. Sie wurden von Anfang an als Student bei uns angestellt und das läuft auch so seit 2009. 

_______________________________

Meine Frage : ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet die Hälfte zu bezahlen.

Vielen Dank im Voraus und mit freundlichen Grüßen

Student gesetzliche Krankenversicherung GKV krankenkasse Krankenversicherung Sozialversicherung Werkstudent
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