Aufgabegewinn & Aufgabebilanz?

2 Antworten

in einer einfachen Excel-Tabelle Einnahmen und Aufgaben gegenüberzustellen

Welche Einnahmen udn Ausgaben?

Eine EÜR bekam das Finanzamt von mir schon mit der Steuererklärung.

Das hast Du schon gemacht.

 "einen Aufgabegewinn ermittel und eine Aufgabebilanz einreiche".

Da hast Du zwei Möglichkeiten:

  1. DU machst es wie hier udn teilst dem Finanzamt mit, dass DU beim Ende des Unternehmens weder Forderungen an Kunden, noch Verbindlichkeiten bei Lieferanten hattest. Ebenso keinerlei Betriebsvermögen vorhanden war (ich gehe davon aus, dass Du keinerlei Abschreibungen abgesetzt hattest.
  2. Oder Du machst eine Aufgabebilanz in der überall 0, Euro steht.

manchmal übertreiben die da, da kann man sich nur an den Rat von Herrn Binder halten....

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Da muss ich ausnahmsweise das Finanzamt mal in Schutz nehmen.

Nicht die übertreiben, sondern das Gesetz. In § 16 Abs. 2 Satz 2 EStG ist die Aufstellung der Aufgabebilanz unmissverständlich vorgeschrieben - was soll das Finanzamt daran ändern können? Die sind doch nach Art. 20 GG an das Gesetz gebunden.

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@blackleather

nein, sind sie nicht. Es ist völlig sinnlos, bei jedem Kleinstunternehmer eine Aufgabebilanz anzufordern, das verstößt gegen die Verhältnismäßigkeit

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@Petz1900

"Verhältnismäßigkeit" - der Begriff hat hier nichts zu suchen.

Schon mal was von Steueranwärtern gehört - die müssen es so machen, wie´s im Gesetz steht und nicht nach Gutdünken.

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@Petz1900

Wo du bist weiss ich nicht.

In den mir bekannten Ämtern gibt es immer Anwärter. Und die bearbeiten Fälle. Ob das hier der Fall war, weiss hier niemand.

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Steuerrechtliches zu Crowdsourcing?

Nach welchen Steuerparagraphen ist Crowdsourcing für Plattformbetreiber und deren in- und ausländische Kunden sowie der Crowd mehrwertsteuerpflichtig bzw. von Mehrwertsteuer befreit?

Ich gehe davon aus,

Inlandskunden (Plattformnutzung, Beratung, Workshops…): 19 % Mehrwertsteuer für Plattformbetreiber

Auslandskunden (Plattformnutzung, Beratung, Workshops…): Reverse-Charge-Verfahren, sprich keine Umsatzsteuer  

Wie verhält es sich bei Nicht-EU-Ländern (Schweiz, USA...)?

 

Ist die Crowd (FreiberuflerInnen, Freelancer) (mehrwert-)steuerpflichtig, und falls ja, wann bzw. wann nicht?

1.   Nicht mehrwertsteuerpflichtig: Crowd mit Wohnsitz in Deutschland (Ausnahme: Privatpersonen oder Unternehmen die unter Kleinunternehmerregelung fallen, sprich Einnahmen bis 17.500,00 € sind)

2.   Crowd mit Wohnsitz im Ausland: Zweitwohnsitz in Deutschland nötig? Ab welchen Umsätzen kann gegebenenfalls Crowd aus Österreich, Schweiz bzw. Ländern weltweit Mehrwertsteuer berechnen und zu welchem Steuersatz / Steuersätzen?

3.   Sind reine Brainstormings für Crowd steuerpflichtig?

4.   Angenommen es stimmt, dass Steuern nur anfallen, sobald etwas Konkretes entsteht. Was wenn bei Projektbeginn (kundenseitig) noch offen ist, ob es „nur“ Brainstorming oder auch Konzepterstellung bzw. Produktentwicklung werden soll?

5.   Wie ist die Umsatzsteuer abzuführen und zu buchen, die bei Projektbeginn dem Kunden angerechnet wurde, jedoch aufgrund von teils Privatpersonen und Unternehmen die unter die Kleinunternehmerregelung fallen, nicht weitergegeben werden?

6.   Werden Steuern nicht, falsch oder fälschlicherweise berechnet, wie lange ist rückwirkend eine Korrektur, auch eine optionale Nachforderung von Kundenunternehmen möglich?

7.   Wie verhält es sich neben Geld- mit Spendenprämien, die alternativ oder zusätzlich ausgelobt werden können?

Pflichtangaben Rechnung bei Vorkasse: Text: „Lieferung erfolgt nach Vorkasse binnen 24 Stunden.“ Ein konkretes Lieferdatum kann in der Rechnung nicht ausgestellt werden, da die Zahlungsleistung kundenseitig bestimmt wird. Ebenso verhält es sich mit dem Leistungszeitraum, der sich optional auch verlängern kann. In der Rechnung könnte die voraussichtliche Projektlaufzeit beziffert werden. Was wenn diese sich jedoch ändert und verlängert? Neue Rechnung?

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