Erbschaftsteuer, Dauergrabpflege?

Hallo.

Der Erblasser hat im Testament folgenden "Wunsch" geäußert:

"es soll ein großzügig bemessener Betrag treuhänderisch angelegt werden, der die bestmögliche Grabpflege für 20 Jahre garantiert."

Dieser "Wunsch" wurde umgesetzt. Es wurde eine Einmalzahlung an eine Treuhandstelle für Dauergrabpflege geleistet.

1.

M.E. sollten Grabpflegekosten, die im voraus in einem Betrag bezahlt wurden, in voller Höhe abziehbar sein.

Sind diese Kosten nun in Zeile 101, Mantelbogen: "Kosten für die übliche Grabpflege (Jahreswert der durchschnittlich anfallenden Kosten)" einzutragen?

In der Anlage heißt es zu Zeile 101: "Die Kosten der üblichen Grabpflege sind nach § 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG in Verbindung mit § 13 Abs. 2 BewG mit dem 9,3-fachen ihres Jahreswerts abzugsfähig. Dies gilt unabhängig von der tatsächlichen Dauer der Grabpflege. Einzutragen ist der Jahreswert der Grabpflegekosten. Das Finanzamt ermittelt den Kapitalwert."

Das wäre m.E. nicht zielführend?

Wie erreicht man, dass der komplette Betrag anerkannt wird? Wo trägt man die Kosten in dem Formular am Besten ein?

2.

Müssen die Kosten ebenso in der "Anlage Erwerber" aufgeführt werden?

Angenommen, es besteht eine Erbengemeinschaft aus 4 Personen. Jedem wurde 25% vererbt.

Die Kosten wurden vom Nachlasskonto des Erblassers beglichen.

Muß jetzt jeder Erwerber noch in der "Anlage Erwerber" die o.g. Kosten mit 1/4 des Wertes angeben?

Vielen Dank. Magda

Erbschaftssteuer, Finanzamt, Nachlass, Steuern
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Ist es so schwer anzuerkennen, dass unser Steuersystem gerecht ist?

Die Frage des Rentners von gestern ...

https://www.finanzfrage.net/frage/mit-welcher-geldanlage-kann-ich-als-rentner-steuern-sparen?foundIn=recent_questions

...veranlasst mich dazu, hier zu fragen, ob es sich denn wirklich zum einen nicht rumspricht und zum anderen so schwer anzuerkennen ist, dass wir ein gerechtes Steuersystem haben.

Wie man es auch dreht und wendet, bis auf ein paar Miniausnahmen wie der fünf/fünftel-Methode bei Abfindungen, die aber auch nur beim richtigen Timing etwas bringt und der Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte (Abschaffung der Begünstigung auf Altbestände ab 1.1.2018) versteuert in D jeder das, was er verdient. Dass Reiche durch irgendwelche Modelle keine Steuer zahlen ist mehr als zehn Jahre her. Auch sonst zahlt jeder, der gut verdient, seine Steuer.

Dass manche noch irgendwas schwarz machen können liegt an ein paar ewig Gestrigen, die sich gegen die Abschaffung des Bargelds sträuben. Betrug gab es aber schon immer und hat keinen Einfluss auf die Gerechtigkeit des Steuersystems.

Wenn Unternehmen durch die Verlagerung des Firmensitzes Steuern sparen können, dürfte nur mit global vereinten Kräften etwas dagegen zu machen sein.

Ist eigentlich bekannt, dass auch durch das Eindämmen der Schlupflöcher seit 1989 nicht nur der Spitzensteuersatz von 56 auf 42 , sondern auch der Eingangssteuersatz von 22 auf 14 % zurückgehen konnte? Jeweils plus Soli aber der war auch schon mal höher und ich denke, er wird die nächste Legislaturperiode sicher nicht überstehen.

Die Sozialabgaben (gesamt) sind in der Zeit - vor allem durch die Einführung der Pflegeversicherung - um 3,05 % gestiegen. Die 1,5 % gleichen aber trotz Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze die 8 % Rückgang nicht aus.

Meinungen dazu würden mich interessieren.

Es ist noch ein langer, steiniger Weg bis zur Steuergerechtigkeit 42%
ich weiß, ich weiß, aber der Deutsche jammert halt gerne. 28%
Ich bin nicht ewig Gestrig. Ich halte nur gerne Geld in der Hand. 14%
Hat sich irgendwas geändert? 14%
Ich bin schon so alt, dass ich mich an ein gerechtes Steuersystem nicht mehr gewöhne. 0%
So habe ich das noch gar nicht überlegt 0%
einkommensteuer, Steuern
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Nutzung Privatfahrzeug für Dienstfahrten, höhere WK "trotz" Erstattung durch AG?

Sehr geehrte Mitglieder,

Ich hoffe, von Euch kann mir jemand zumindest in Teilen Auskunft zu dieser Frage geben. Ausgiebige Recherche hat leider zu keinen fruchtbaren Ergebnissen geführt.

Folgender SV:

Ich tätige sehr viele berufliche Fahrten. Die Angaben sind vollumfänglich beispielhaft. Halten wir 15 tkm fest. Privat fahre ich 10 tkm.

Mein Fahrzeug habe ich für 30 TEUR erworben. Die Abschreibung (/6 Jahre), Versicherung, Steuer, Garage, Wartung und alle zum Fahrzeug gehörigen Kosten durch die Gesamtlaufleistung ergeben (beispielsweise):

46 ct/km.

Mein AG erstattet 50 cent pro gefahrenem Kilometer, wovon natürlich nur 30 ct. Steuerfrei sind. Die 20 cent werden über die Lohnabrechnung unmittelbar versteuert und mindern meinen Nettoverdienst.

Den übersteigenden, nicht steuerfreien Anteil von 16 ct (46-30) multipliziert mit den beruflichen km von 15 tkm -ergibt 2400 EUR WK. Diese übersteigen die Pauschale von 1000 EUR und sind mMn. angabefähig. Da ich sonst nicht über die WK-Pauschale komme, ergibt sich exklusive anderer WK-Belege ein "Vorteil" von 1400 EUR, mithin also ~600 EUR netto Differenz bei einem angenommenen Steuersatz.

Meine konkreten Fragen zu diesem Beispiel: Ich hoffe, jemand hat bereits Erfahrung!

1) Ist diese Rechnung korrekt, oder ändert der (höhere) Ausgleich durch den AG diese Berechnung? 2) Was ist, wenn das Fahrzeug erst im April 2016 angeschafft wurde. Abschreibung 9/12, klar - rechne ich dann die 3/12 des alten Fahrzeuges noch hinzu, um das Jahr zu komplettieren? Hier ist die Belegbarkeit etwas schwieriger. 3) Wo ist dies bei der Steuerklärung anzugeben? Per Tabelle? Als Angabe zu den WK?

DANKE!

D A N K E im Voraus!

Steuern, Kilometergeld, Pauschale
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Welche Steuern zahle ich bei drei Jobs?

Hallo, meine Situation ist die folgende:

Ich bin Student und arbeite seit Mai in einem Minijob, bei dem ich ca. 370 Euro verdiene. Seit Juli habe ich dazu einen Werkstudentenjob von 750 Euro im Monat. Damit bin ich also in der Gleitzone, so wie ich das verstanden habe. Jetzt habe ich allerdings noch eine interessantere Möglichkeit und würde gerne bei einer dritten Firma für 450 Euro im Monat arbeiten. Insgesamt würde ich auf 20 Stunden die Woche kommen, also meinen Werkstudentenstatus erhalten. Damit das funktioniert würde ich meinen ersten Minijob in einer Übergangszeit auf ca. 180 Euro zurückfahren. Das heißt: Ab jetzt würde ich dann einen dritten Job mit 450 Euro haben. So wie ich das verstanden habe, gilt aber weiterhin der erste Job als mein Minijob, das heißt ich falle mit dem neuen Job in Steuerklasse 6.

So weit mein Verständnis. Meine Frage ist nun, wird das automatisch so registriert und werden meine Steuern automatisch abgezogen? Von den Sozialabgaben her müsste der neue Job dann ja als Werkstudentenjob in der Gleitzone gelten, also mit reduzierten Sozialabgaben. Was muss ich nun wem mitteilen, damit das so funktioniert? Ist es möglich, den neuen 450 Euro Job als meinen einen "freien" Minijob gelten zu lassen und den, bei dem ich jetzt eh nur noch 180 verdiene auf Steuerklasse 6 laufen zu lassen?

Ich bin quasi auf dem Weg zu einer richtigen Beratung aber vorher wollte ich es noch einmal hier versucht haben. Vielen Dank!

Minijob, Steuern, Werkstudent
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Besteuerung von Auslandsrenten und Abfindung?

Mir werden seit fast 2 Jahren diese Fragen gestellt, aber nirgendwo im Internet finde ich verständliche Antworten. 1.a) Ein Deutscher arbeitet ein paar Jahre in England, zahlt dort in die Rentenversicherung ein, geht wieder zurück nach Deutschland und bekommt im Alter eine kleine Rente aus England (unversteuert), die in Deutschland ebenfalls nicht versteuert wird, sondern dem Progressionsvorbehalt unterliegt. 1.b) Er arbeitet anschließed in Deutschland viele Jahre für Kanada und zahlt ganz normal in die deutsche Rentenversicherung ein. Als er in Rente geht, bekommt er natürlich die deutsche Rente, aber zusätzlich auch eine in Kanada nicht versteuerte Einmalzahlung seines Rentenanspruches der kanadischen „Volksrente“ OAS, die aus Steuergeldern finanziert wird und somit beitragsfrei ist. Diese Rentenzahlung soll nun in Deutschland versteuert werden. Frage: Weshalb einmal Progressionsvorbehalt und einmal Versteuerung? Es besteht für beide Länder ein Doppelbesteuerungsabkommen. 2.) Die kanadische Regierung zahlt ihren Angestellten, wenn sie das Beschäftigungsverhältnis beenden, eine Abfindung , auch wenn man in Rente geht. In Deutschland gibt es sowas nicht, trotzdem heißt die Zahlung explizit „Abfindung“. Sie richtet sich nach deutschen Gepflogenheiten, d.h. ½ Monatsgehalt pro gearbeitetem Jahr, bis zu einem Maximum von 12 Monatsgehältern nach 24 Jahren. Diese Zahlung sieht das Finanzamt als "Arbeitslohn für mehrere Jahre" an und will sie entsprechend versteuern. Frage: Wird ein Arbeitslohn höher als eine Abfindung versteuert, oder weshalb kann das Finanzamt eine Zahlung des ehemaligen Arbeitgebers schlicht und ergreifend umdeklarieren und (höher?) versteuern? Versteht jemand diese Steuerangelegenheiten? Über qualifizierte Antworten würde ich mich freuen?

Rente, Abfindung, DBA, doppelbesteuerungsabkommen, einkommensteuer, Lohnsteuer, Steuern, Steuerrecht
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Kleinunternehmerregelung Definition "wenn VORRAUSSICHTLICH der Umsatz 50.000 Euro nicht übersteigen wird"?

Hallo,

ich bin in diesem Jahr Kleinunternehmer und habe mit nun 17000 Euro umsatz aufgehört Umstätze zu generieren, weil ich den Kleinunternehmerstatus im nächsten Jahr nicht verliren möchte.

Nun heißt es aber, dass darüber hinaus auch nicht ERWARTET werden darf, dass ich im nächsten Jahr mehr als 50.000 Euro Umsatz mache. Im Gesetz steht glaube ich, dass ich von der Regelung gebrauch machen darf, wenn mein Umsatz im nächsten Jahr vorraussichtlich nicht 50.000 Euro überschreiten wird.

Dass ich weiterhin für 2017 die KUR in Anspruch nehmen darf, wenn ich entgegen meinen Erwartungen 50.000 Euro übersteige, ist mir klar.

Aber das ist für mich sehr wage. Ich hätte nie gedacht, dass es in einem so überregulierten Land wie Deutschland ein so wichtiges Gesetz gibt, das über finanzielle Verbindlichkeiten im 5-stelligen Betrag entscheidet und auf dem aufbaut, was der Steuerpflichtige "glaubt" oder "vermutet".

1.) Zu welchem Zeitpunkt muss denn diese Prognose erstellt werden? 31.12. des Vorjahres? Und was wenn sie sich später ändert?

2.) Wenn man am 30.12. des nächsten Jahres zu der Erkenntnis kommt, dass man am 31.12. den entscheidenden Silvesterknaller verkaufen und auf 50.001 Euro Umsatz kommen wird, dann wird man mit Sicherheit sage ich jetzt mal davon ausgehen können, dass man für dieses Jahr nicht regelbesteuert werden muss. Aber was wäre, wenn sich diese Situation früher abspielt? Im November, Oktober, Juni? Wann ist die Grenze?

3.) Und was, wenn man im Januar schon 49,000 Euro Umsatz gemacht hat aber davon ausgeht, dass man nach weiteren 999 Euro Umsatz im Februar für den Rest des Jahres aufhört und keinen Umsatz mehr macht?

4.) Was, wenn man überhaupt keine Prognose aufstellen kann, wie bei mir?

Ich könnte, wenn ich das ganze Jahr selbständig arbeiten würde, locker 60.000Euro oder 80.000 Euro machen. Da bin ich mir ziemlich sicher. Vielleicht sogar 100.000 Euro. Aber ich weiß noch nicht, wieviele Monate ich tatsächlich arbeiten werde. Das hängt von vielem ab. Z.B. würde ich vielleicht ab Sommer wieder studieren, wenn ich zugelassen werde. Auf jeden Fall möchte ich keine Ust bezahlen. Und wenn ich das müsste, dann würde ich lieber 0 Euro Umsatz machen und mich lieber irgendwo anstellen lassen, weil der Stundenlohn bei der Selbständigkeit dann leider überhaupt nicht mehr attraktiv wäre.

5.) Darf ich unter diesen Umständen die KUR in Anspruch nehmen und damit rechnen, dass die Regelbesteuerung für mich nicht zutreffen wird?

Vielen Dank

Finanzamt, Gewerbe, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern, Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung
4 Antworten
Wie und wo muss ich mein Pflichtpraktikum in der Steuererklärung 2015 angeben?

Hallo,

meine Steuererklärung gestaltet sich in diesem Jahr etwas komplizierter.

Vom 01.01.2015 (und davor) bis zum 31.10.2015 war ich als Student immatrikuliert. Nebenbei habe ich über meinen Gewerbeschein studentische Nebenjobs ausgeführt. Ab dem 01.11.2015 bin ich in Teilzeit angestellt.

Während meines Studiums habe ich ein Pflichtpraktikum über drei Monate absolviert und dabei 3000 Euro verdient. Dafür habe ich jedoch am Ende keine Lohnsteuerbescheinigung erhalten, sondern lediglich jeden Monat meine Entgeltbescheinigung. Dieser ist zu entnehmen, dass keine Lohnsteuer, Rentenversicherung, Krankenversicherung oder sonstigen Abgaben geflossen sind. Brutto gleich netto. Dies ist bei einem Pflichtpraktikum ja auch so vorgesehen, da es in der Studienordnung vorgeschrieben ist und ich während der Praktikumszeit weiterhin Student gewesen bin und auch als solcher versichert.

Meine Frage: Wo muss ich dies Geld in der Steuererklärung angeben? Oder muss ich es überhaupt? Fält dies unter Anlage N unter die weiteren Angaben zum Arbeitslohn (20. steuerpflichtiger Arbeitslohn , von dem kein Steuerabzug vorgenommen worden ist)?

Und die zweite Frage: meine Gesamteinnahmen belaufen sich 2015 auf gut 11.000 Euro. Diese teilen sich auf in das bereits genannte Praktikum, meine selbstständige Tätigkeit über Kleingewerbe (Anlage G, ist mir bekannt), meine Anstellung seit November und zu guter letzt noch ein 450 Euro Job, den ich ebenfalls während meiner Studienzeit absolviert habe (nach dem Praktikum bei dem gleichen Unternehmen).

450 Euro Jobs müssen ja soweit ich weiß nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Aber wie verhält es sich, wenn das Jahreseinkommen über dem Steuerfreibetrag liegt (der ja bei 8.600 und ein paar Zerquetschten liegt). Muss man dann den 450 Euro Job auch in der Steuererklärung angeben? Wenn ja, wo? Mit diesem habe ich 1.350 Euro veridient.

Ich hoffe es ist alles klar beschrieben und ich würde mich über hilfreiche Antworten sehr freuen.

Viele Grüße

einkommensteuer, Minijob, Steuererklärung, Steuern, Praktikum
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Vorsteuer bei der Umsatzsteuererklärung nicht aufgeteilt. Kann man mit dem Finanzamt bzgl. der zu erwartenden Forderung eine Teilzahlungsvereinbarung treffen?

Ich war von 4/1999 bis 1/2016 freier Handelsvertreter und erzielte Umsätze aus Vermittlungstätigkeiten. Das Gewerbe läuft jetzt als Einzelunternehmer weiter.

Primäres Ziel war es Umsätze aus steuerpflichtigen Vermittlungsprovisionen zu erzielen. Daneben wurden auch steuerfreie Vermittlungsprovisionen generiert.

Aufgrund der primären Gewinnerzielungsabsicht, habe ich in der jährlichen Umsatzsteuererklärung regelmäßige die vereinnahmte Umsatzsteuer und mit der gesamte Vorsteuer meiner Betriebsausgaben verrechnet.

Bis August 2016 gab es seitens des Finanzamtes keine Einwände gegen meine Umsatzsteuererklärung.

Im Rahmen einer anberaumten Umsatzsteuer-Sonderprüfung für die Jahre 2014/15 wollte sich das Finanzamtsamt über die Art meiner erzielten Umsätze ein Bild machen.

Bei der Prüfung hat das Finanzamt festgestellt, dass ich die Vorsteuer falsch abgerechnet habe. Meine Betriebsausgaben sind nicht ausschließlich den Umsatzsteuerpflichtigen Einnahmen zuzuordnen.

Ich hätte die Vorsteuer nur im Verhältnis von steuerpflichtigen/steuerfreien Umsätzen (z.B. 30/70) ansetzen dürfen.

Dementsprechend wurde mir eine Rückzahlung der zu hoch ausgewiesenen Vorsteuer angekündigt.

Nachdem jetzt die Sachlage für die Jahre 2014/15 feststand, wurde die Prüfung auf die, noch nicht rechtskräftigen, Umsatzsteuererklärungen zurück bis zum Jahr 2011 ausgedehnt.

Zum 29.9.16 erhalte ich eine Bewertung der Prüferin. Die dann das ermittelte Ergebnis umgehend an Ihre Dienststelle weiter gibt, die dann mir eine Forderung schicken wird.

Ich rechne mit einer Forderung von 11.500 € die ich nicht aufbringen kann. Aufgrund einer Neuausrichtung meines Geschäftes, sind meine Erlöse nicht so hoch, dass ich - zeitnah - die Forderung ausgleichen könnte.

Eine Insolvenz möchte ich vermeiden.

Gibt es Spielraum für ein Arrangement mit dem Finanzamt? oder Ist es günstiger, bevor das Finanzamt eine Zahlungsaufforderung schickt, das Gewerbe abzumelden / Insolvenz anzumelden / ein pfändungssicheres Konto einzurichten?

Steuern, Umsatzsteuer
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