Eltern kaufen Grundstück, Kind baut Haus -> Grunderwerbssteuer?

Hallo miteinander,

es liegt folgende Situation vor:

Ein privater Grundstücksbesitzer verkauft ein Baugrundstück. Er hat für die Vermarktung einen Immobilienmakler beauftragt. Der Makler hat ein eigenes Maklerbüro, arbeitet aber auch gleichzeitig auch als "selbstständiger Vermittlungsvertreter" für eine Hausbaufirma, die schlüsselfertige Häuser baut. Der Makler hat als Voraussetzung für den Grundstückskauf die Verpflichtung auferlegt, dass man mit der bestimmten Hausbaufirma bauen muss. Der Makler meint, dass in der Konstellation nur Grunderwerbssteuer aufs Grundstück, aber nicht aufs Haus, anfällt, weil man erst nur einen Planungsvertrag mit der Hausbaufirma abschließt (mit Rücktrittsrecht, falls kein Grundstück gefunden wird), man dann das Grundstück von privat kauft und nach dem Kauf dann den richtigen Werksvertrag mit der Haubaufirma abschließt.

Ich bin mir nach eigenen Recherchen trotzdem unsicher, ob die Grunderwerbssteuer nicht doch auch aufs Haus anfällt, weil es doch eine offensichtliche Verbindung zwischen privatem Grundstücksverkäufer, Makler und Hausbaufirma gibt.

Daher nun meine Fragen:

1) Wie würdet ihr das sehen? Gibt es da die Verbindung zwischen den beiden Einzelverträgen; liegt eventuell sogar ein verdecktes Bauträgermodell vor?

2) Könnte man das ganze umgehen, wenn die Eltern das Grundstück von privat kaufen (und dann natürlich zwischen Eltern und Kind alles richtig privat geregelt würde)? Die Hausbaufirma bräuchte nur einen 2-Zeiler von den Eltern und dann wäre das für die ok. Nach dem Bau und wenn einige Zeit verstrichen ist, würde man dann eine Schenkung vornehmen.

3) Könnte ein Notar in dem Falle richtige Auskünfte geben (um nicht beim Finanzamt anrufen zu müssen und "schlafende Hunde zu wecken"...)?

4) Für den Grundstückskauf müsste kein Kredit aufgenommen werden; nur für das Haus müsste ein Kredit aufgenommen werden. Geht das dann überhaupt, oder würde das Haus dann auch den Eltern gehören, weil man ja auf "fremdem" Grund bauen würde?

Ich bedanke mich schon mal für eure Hilfe.

Erbe, Finanzamt, Grundstück, Hauskauf, Immobilien, schenkung, Steuern
Kreatives Hobby, Patreon Unterstützung und das Finanzamt?

 Hallo zusammen,

mein Lebensunterhalt verdiene ich mir als Angestellter (über 50k € brutto im Jahr).

Mein Hobby ist die Erstellung von digitalen Artworks / Bilder mit Hilfe entsprechender Software und der Bearbeitung in Photoshop.

Dieses kreative und künstlerische Hobby betreibe ich seit Jahren ohne finanzielles Interessen und finanziere es auch auf "eigene Kosten".

Die Ergebnisse veröffentliche ich kostenfrei auf Instagram und ähnlichen Webseiten (und freue mich über „Likes“, Kommentare).

Hin und wieder bekomme ich aber die Frage von "Fans", ob man mich irgendwie "supporten" / unterstützen kann. Daher kam die Idee auf, ob ich nicht doch mal einen Patreon Account (www.patreon.com) dafür anlege. Dort können Künstler "abonniert" werden und monatlich z.B. mit 1,- € oder ähnliche Beträgen unterstützt werden. Je nach Vorgaben des Künstlers, kann es aber auch verschiedene Vorteile für die Abonnenten geben, z.B. ab Betrag X pro Monat hat man auch Zugriff auf die Bilder in hoher Auflösung zum herunterladen.

Ich gehe nicht davon aus, hier große Summen (eher 1 bis max. 2 stellig pro Monat) als "Unterstützung" für mein Hobby zu erhalten. Aber das ändert wohl nichts daran, dass das Einnahmen sind und sicher irgendwie angegeben bzw. versteuert werden müssen.

Nun frage ich mich, was hier die notwendigen Schritte sind? Ich habe eig. nicht vor "Verluste" oder "Investitionen" abzusetzen. Kann man diese Zusatzeinkünfte irgendwie in der jährlichen Steuererklärung (Anlage S?) aufführen (gibt es hier Grenzwerte?) oder müsste man sich gar „nebenberuflich selbstständig“ machen oder sollte ich zuvor lieber das Finanzamt kontaktieren und mich mit denen abstimmen?

Einen Steuerberater kontaktieren würde mich vermutlich mehr Beratungsgebühren kosten, als ich in absehbarer Zeit einnehmen würde und daher keine Option darstellen.

Je nachdem, was für Aufwände und Kosten (für mich) entstehen, würde ich die Idee am Ende wieder verwerfen, da ich finanziell eigentlich nicht darauf angewiesen bin.

Für jeden Antwort / Tipp möchte ich mich Vorab herzlichst bedanken!  

Finanzamt, Steuern
Steuerliche Behandlung US LLC für Kapitalmarkt-Investitionen in Deutschland?

In den USA wird eine LLC als Partnership durch einen einzelnen Deutschen gegründet, der in Deutschland ansässig und in Deutschland voll steuerpflichtig ist (Haupterwerb als Angestellter in Deutschland). Die LLC ist nach US Steuerrecht eine disregarded Entity. In Deutschland wird die LLC durch das zuständige Finanzamt anhand des Typenvergleichs nach BMF-Schreiben ebenfalls als Personengesellschaft eingestuft.

Einziger Geschäftszwecke der LLC ist Investments in Aktien und ETFs durch einen in den USA ansässigen Broker.

Die LLC wird nun mit den Finanzmitteln des Gründers ausgestattet (beispielsweise 100,000 USD) und erwirtschaftet im ersten Jahr Kapitalerträge durch den unterjährigen Kauf und Verkauf von Aktien von 30,000 USD. Gleichzeitig wirft ein ebenfalls erworbener und ganzjährig gehaltener ETF Dividenden von 1,500 USD ab.

Frage: Wie wird das Ganze jetzt in USA und Deutschland versteuert?

Annahme 1: Da es sich bei der LLC um eine Personengesellschaft handelt obliegt die komplette Besteuerung nach DBA der US Steuerbehörde und nicht Deutschland.

Annahme 2: Die Besteuerung in USA erfolgt für die Dividenden mit einer Withholding Tax von 30% direkt durch Abführung durch den US-Broker.

Annahme 3: Die USA besteuern die Kapitalerträge durch Kauf und Verkauf überhaupt nicht weil es sich steuerlich um eine disregarded entity handelt und bei dem Gründer um einen Non resident alien für den es bei reinen Kapitalmarkt-Investitionen keine Steuern gibt.

Fragen:

Sind die Annahmen richtig und wenn ja, entsteht nicht doch noch irgendeine Einkommensteuerpflicht in Deutschland (spätestens wenn es zu Auszahlungen vom LLC Konto an den Gründer kommt)?

Aktien, Ausland, Einkommensteuererklärung, Steuererklärung, Steuern, USA
Steuerklasse 5 und 6?

Einen wunderschönen guten Morgen

Ich hoffe jemand hier, kann mir ein klein wenig Klarheit bringen.

Ich arbeite als freiwilliger Helfer in der Verwaltung eines Impfzentrums wo man 840 € steuerfrei verdienen kann. Diese Arbeit macht mir riesig Spass , nun wäre es aber bald so, dass der Freibetrag bald erreicht ist und ich in Steuerklasse 6 versteuern muss.

Im Hauptjob, der Intensivpflege habe ich bereits Steuerklasse 5 , da mein Mann wesentlich mehr verdient und somit in Klasse 3 ist.

als Beispiel : im Hauptjob hatte ich letztes Jahr ein Brutto von sagen wir 26000 . Nun gehe ich in eine andere Intensivversorgung bei der ich nun dann am Jahresende ca 20000 € brutto bei Teilzeit habe.

Somit verdiene ich dann ca 6000 € brutto weniger auf der Steuerklasse 5 .

Wenn ich jetzt z.b. im Impfzentrum die nächsten Monate ca 4000 € brutto verdiene, wäre mein Verdienst für das Jahr 2021 dann beu 24000 brutto , im Jahr 2020 waren es 26000.

Macht es einen Unterschied bei einer eventuellen Steuerrückzahlung die wir bekommen würden, ob meine Einkünft gesamt aus Klasse 5 bei 26000 € bzw 24000 € sind oder aus 2 Jobs bestehend aus Klasse 5 und 6 ? also das man bei der Kombination noch mehr Steuern nachzahlen müsste, oder der Gesamtverdienst bei 3 Steuerklasse genauso zusammen gerechnet wird wie bei 2 Steuerklassen ?

Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.

Liebe Grüße Melanie

Nach oben

Steuerklasse, Steuern
Halbes Haus vom Ex kaufen- eigentlich ist alles geklärt... Aber?

Hallo zusammen,

meinem Ex (wir waren nicht verheiratet) und mir gehört zusammen ein Haus, wir stehen je zur Hälfte im Grundbuch. Inzwischen haben wir uns getrennt und sind uns einig, dass ich meinem Ex seine Hälfte des Hauses abkaufe und darin wohnen bleibe. Offene Summe des gemeinsamen Immobilienkredits sind noch ca. 140.000. Ich werde einen neuen Kredit abschliessen, der nur auf mich läuft. Das ist mit der Bank alles geklärt. (Schuldhaftentlassung entfällt, der alte Kredit ist fällig und kann einfach durch den neuen abgelöst werden.)

Wir haben vereinbart, dass mein Ex mir seine Haushälfte für 90.000€ verkauft. Davon sollen 70.000 zur Tilgung des alten Kredits benutzt werden und 20.000 als Zahlung an ihn fliessen. (Mit der Bank ist das geklärt) Damit hätte er seinen geleisteten Beitrag zurück (Hälfte der bisherigen Tilgung) und wir beide wären zufrieden.

Das bedeutet, wir haben uns gedacht, der Kaufpreis für das halbe Haus sind 90.000€, natürlich dann darauf Grunderwerbssteuer und Notarkosten, etc.

Der Notar hat jetzt einen Auseinandersetzungsvertragsentwurf geschickt. Darin spielt der alte Kredit und aktuelle Wert des Hauses (ist deutlich höher als 180.000€) eine Rolle, es gibt keinen Kaufpreis sondern eine Abtretungsausgleichszahlung, das Wort Schenkungssteuer wabert im Raum... ich finde das sehr verwirrend.

Als wir das Haus damals gekauft haben, hat sich niemand dafür interessiert, was das Haus wert ist. Wir haben mit dem Verkäufer einen Kaufpreis ausgehandelt und gut war. So hatten wir uns das auch zwischen uns vorgestellt. Kann man das mit einem halben Haus nicht auch so machen?

Ist ein Auseinandersetzungsvertrag die einzige Möglichkeit ein halbes Haus abzukaufen? Und wenn ja, wie läuft das dann mit den Steuern?

Dankeschön für die Antworten.

Hauskauf, Immobilien, Steuern
Hilfe - An wen muss/kann ich mich wenden? (Hoffnungslos)?

Hallo ihr lieben ich hab eine Frage:

Ich habe im August 2017 ein Gewerbe angemeldet und zwar laut dem Schreiben, das ich noch habe, im Rahmen der Kleinunternehmerregelung nach § 19 Abs. 1 UStG

Ich war damals noch jung (23), absolut unerfahren und vermutlich habe ich auch einfach zu wenig Fragen an meinen Mentor gestellt, der mit mir einige Dinge zusammen ausgefüllt hat. Irgendwann wurde mir gesagt, ich müsste die MwSt. ausweisen. Das habe ich getan. Auch bin ich mit meinem Unternehmen zwischenzeitlich umgezogen (was ich auch umgemeldet habe). Vom Finanzamt habe ich nie was gehört, auch nie etwas abgeführt etc. Ich habe zwar ein Geschäftskonto aber von dem sind auch gelegentlich private Überweisungen getätigt worden (Lieferdienste zum Essen, etc). Es kam auch vor, dass Beträge wegen mangelnder Deckung wieder zurück kamen und von Privatkonten ausgeglichen wurden. Geschäftliche Unterlagen habe ich eigentlich nur in Form von Kontoauszügen, Gewerbean- und Ummeldungen und einem Brief mit meiner Steuernummer vom Finanzamt.

Ich weiß auch jetzt nicht, wo mir der Kopf steht, bin total panisch und aufgelöst und weiß nicht was ich tun soll, kann, darf, muss. Mein damaliger Mentor hat sich von mir abgewandt. Ich weiß nur: ich hab viele Fehler gemacht und möchte das Gewerbe hinter mich bringen. Ich möchte alle Steuererklärungen der letzten Jahre machen und das Kapitel abschließen. Ich habe wenig Umsatz gemacht (nicht mal 10.000€ im Jahr) und bin durch Corona auch schon seit über einem Jahr auf staatliche Hilfe angewiesen. So kann das alles nicht weiter gehen.

Ich habe ELSTER angemeldet und fuchse mich grade durch WISO Web durch - aber es tauchen immer wieder Dinge auf, von denen ich nicht weiß was ich eintragen soll. Einen Steuerberater kann ich mir auch nicht leisten. Und ich habe auch große Angst vor dem Finanzamt ...

Ich hoffe auf Hilfe
-Kiba

Einkommensteuererklärung, Gewerbe, Gewerbesteuer, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern, Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung

Meistgelesene Fragen zum Thema Steuern