Auflassungsvormerkung sparen, wenn man Verkäufer gut kennt?

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Es ist einfach immer ein Risiko vorhanden, wenn man darauf verzichtet.

Ich bezweifel allerdings, dass der Notar einen Vertrag ohne Auflassungsvormerkung machen wird.

Dem Notar trifft hier eine besondere Belehrungspflicht. Verzichtet der Erwerber trotz des Warnhinweises, nimmt der Notar Belehrung und ausdrückl. Verzicht in den Vertrag auf, auch zu seiner eigenen Sicherheit wegen mögl. Regressanssprüche.

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Ist der Kauf kreditfinanziert? Was sagt die Bank dazu? Wird die überhaupt auszahlen bevor nicht durch Auflassungsvormerkung gesichert ist, dass der Kauf wie geplant stattfinden kann?

Die Auflassungsvormerkung ist noch das billigste am Kaufvertrag.

Ich würde darauf nie verzichten. Es gibt einfach Sicherheit, dass nichts passieren kann.

Schließlich passiert eine ganze Menge in der Zeit zwischen Kaufvertrag und Auflassung.

Der Kaufpreis fließt zumindest auf das Notaranderkonto, Grundschulden werden eingetragen und gelöscht. Sollte zwischenzeitlich eine Zwangshypothek eingetragen werden, könnte das zu Problemen führen.

Mit der Auflassungsvormerkung ist zumindest schon mal die Rangstelle der Eintragung gesichert.

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