Spielt es im Erbfall eine Rolle, dass Haus von einem Elternteil eingebracht wurd? Grundbuch Beide!

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5 Antworten

die, die im Grundbuch stehen, sind die Eigentümer. Und sollte die Mutter sterben, dann erbt der Mann allein, wenn Berliner Testament, oder eben auch die Kinder.

Es könnte einen Unterschied bei der Vermögensteilung machen im Scheidungsfalle. Dann gehört das Haus zum Anfangsvermögen der hier genannten Mutter. Nur ist das ein ganz anderer Fall und hat mit dem Erbe per se nichts zu tun.

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Die Zugewinngemwinschaft funktioniert so, dass das am Ende der Ehe das Anfangsvermögen den einzelnen Ehepartnern wieder zugeschlagen wird. Was übrig bleibt wird geteilt.

Wenn das Anfangsvermögen nur aus dem Haus bestand, würde der Mutter hier zunächst ein satter Anteil zufallen. Die Frage ist natürlich, aufgrund welchen Rechtsgeschäfts die Eintragung des Mannes ins Grundbuch erfolgte. Handelte es sich um eine Schenkung der Haushälfte, so spielt das Einbringen in die Ehe natürlich keine Rolle mehr.

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Kommentar von imager761
20.10.2013, 08:10

Hier ist nach Erfolgeregelung gefragt, nicht nach Zugewinn :-O

Ihr Vermögen, egal wann erworben oder wie eingebracht, verteil sich hälftig auf den Ehemann und hälftig auf all ihre Kinder. So wie der Miteigentumsanteil demnach allen Hinterblibenen zufällt: Sie würden automatisch anteilig Hauseigentümer.

G imager761

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Spielt es im Erbfall eine Rolle, dass Haus von der Mutter eingebracht wurde?

Nein. Der grundbuchliche Miteigentumsanteil der Immobilie von 1/2 ginge mit 1/4 auf dem Ehemann und 1/4 anteilig gleichmäßig auf all ihre (!) Kinder automatisch über, wenn diese gesetzliche Erbfolge nicht durch Testament abweichend geregelt würde..

G imager761

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Das Erbrecht ist im BGB in mehreren § geregelt. Danach entscheidet sich wer erbt. In diesem Fall ist das der überlebende Ehegatte und die direkten !!! Abkömmlinge . Also die Kinder des überlebenden Ehegatten, die aber eine andere Mutter haben, erben nicht !!! Die kommen erst zum Zuge, wenn auch der direkte Vorfahre ablebt.

Das Erbe selbst wird nicht nach dem Zeitpunkt der Einbringung in eine Ehe bewertet, außerdem es hat ja eine Grundbuchänderung gegeben.

Je nach Abstammungsverhältnis der Kinder ist in diesem Fall ein Testament sehr zu empfehlen

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Ich wüsste nicht, warum.

Es wird ja auch Gründe geben dafür, dass der Gatte der Mutter ebenfalls ins Grundbuch als (Mit-)Eigentümer eingetragen worden ist. Dazu schreibst Du nichts.

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