Bankenfinanzierung: Dachrohling ohne Baugenehmigung

4 Antworten

Das wird keine Bank finanzieren, weil das Risiko besteht, dass ein böser Nachbar die Sache anzeigt und dann eventuell sogar zurück gebaut werden muss.

Ich kann, auch ohne die Finanzierungsseite, von so einem Abenteuer nur abraten.

Und auch wenn es erstmal nur um den Erwerb de Rohlings geht, muss man ja schon mal einkalkulieren, dass noch 1.000,- euro pro qm und mehr für den Ausbau dazu kommen.

Naja, also Entschuldigung: ich würde mir nach dem kauf natürlich eine Baugenehmigung einholen und dann auch nur nach der Baugenehmigung bauen. (Die Kosten für die Baugenehmigung alleine betragen über 40.000 Euro. Die möchte ich nur ausgeben, wenn ich Eigentümer bin...)

Es ging in meiner FRAGE darum, ob Dachrohlinge wirklich wie Bauerwartungsland behandelt werden, d.h. ihr Wert regelmässig mit 0 Euro angesetzt wird?

Für manche Banken zählt ja z.B. auch ein Grundstück nicht als Eigenkapital (wenn darauf nicht gebaut wird). Irgendwie scheint es mir, als würden Banken nur bewohnbare Objekte als einen Wert betrachten.

Allerdings kenne ich mich eben genau mit der Wertermittlung von Banken auch nicht so weit aus, dass ich diesen Spezialfall selbst beurteilen könnte.

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@solalaberlin

Der Rohling, ohne die Genehmigung zu Ausbau ist effektiv nichts wert.

Mit der Baugenehmigung, liegt er dann etwa auf dem Niveau des Kaufpreises, wenn der paßt.

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Guten Tag, es geht doch bisher alles an der Sache vorbei. Es muss zunächst ein Grundbuch für das Dachgeschoss her und die Teilungserklärung des Objektes. Das Dach ist immer Sondereigentum und muss umgewidmet werden. Anders wäre es nur, wenn man selbst Eigentümer eines Hauses ist. Aber jede Bank will ein Grundbuch zur Absicherung. RA Steffens

...das Problem ist simpel...die Kreditentscheidung erfolgt unter der Annahme, dass eine Baugenehmigung erteilt wird (diese muss dann als Auszahlungsvoraussetzung nachgewiesen werden)....und da man mit dem Ausbau ja erst anfängt sobald eine Baugenehmigung vorliegt, muss das Geld ja auch dann erst zur Verfügung stehen bzw. wird dann erst Schritt für Schritt abgerufen...wobei es tatsächlich Banken gibt, die erst nach Fertigstellung auszahlen (das muss man also im Vorfeld klären)...

...sofern der Ausbau "schwarz", also ohne Baugenehmigung, erfolgen soll: Finger weg!...selbst wenn der Schwarzbau Jahre- oder sogar jahrzehntelang von den Behörden unentdeckt bleibt, droht jederzeit eine Abrissverfügung...und deswegen ist ein solcher Schwarzbau aus Bankensicht auch komplett wertlos...

Baugenehmigung für neuen Wohnraum

Hallo zusammen!

Ich habe eine Frage zum Thema Baugenehmigung und muss erstmal die vergangene Situation erläutern: Wir haben das Grundstück, auf dem unser Haus steht, im Jahr 2000 gekauft. Damals befand sich im hinteren linken Eck vom Grundstück ein Haus, das allerdings schon in marodem Zustand und außerdem ziemlich klein war. Es war mindestens in den 60er Jahren, vielleicht schon 1945 gebaut worden. Das alte Haus stand direkt an den Grundstücksgrenzen und war an zwei Gebäude angebaut, die zu den Grundstücken links von und hinter unserem Grundstück liegen (und natürlich ebenfalls an den Grenzen stehen). Wir haben das alte Haus abreißen lassen, die Gebäude auf den Nachbargrundstücken stehen allerdings bis heute. Unser jetziges Haus hält alle Abstandsvorschriften ein.

Nun würde ich gerne an die Stelle des alten Hauses ein kleines Nebengebäude errichten lassen, das ich gewerblich nutzen will. Innen bräuchte ich zwingend ein kleines Badezimmer. Ich habe unseren Architekten gefragt, und er meinte, ein simples Gartenhäuschen wäre wahrscheinlich genehmigungsfrei, sobald ich aber ein Bad einbaue, gilt der Bau als Wohnraum und würde an dieser Stelle wegen der Grenzen nicht genehmigt werden.

Gibt es eine Möglichkeit, sich auf die frühere Bebauung zu berufen? Wie gesagt stehen die beiden Gebäude auf den Nachbargrundstücken auch nach wie vor (nicht dass sie mich stören würden...). Ob es sich bei diesen um Wohnraum oder nur um "Gartenhäuschen" handelt, kann ich nicht beurteilen, da ich noch nie drin war, aber zumindest das Gebäude links ist für ein Gartenhäuschen ziemlich groß (mindestens 30 m2 Grundfläche) und hat ein Erd- sowie ein Dachgeschoss...

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Herzliche Grüße

Karen

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