Mehr Platz im Eigenheim nötig, was ist billiger-Dach ausbauen oder anbauen?

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Das kommt auch auf die Zukunftsperspektive an und es ist zu unterscheiden zwischen Kosten und Investitionen, a) hinsichtlich späterer Verwertung (Verkauf) b) steuerliche Abschreibbarkeit. Spielen die Genehmigungskosten beim Anbau und Architekt, Notar eine Rolle ? Wie wird die Baulinie verändert ? Gibts Ärger mit den Nachbarn, die ggf. gefragt werden müssen und dann zieht sich die Genehmigung endlos hin. Vielleicht ist der Invest gerade jetzt bei den günstigen ZInsen sinnvoll. Also: Kostengünstig ist nur EIN Betrachtungswinkel. Auch die Laufzeit (Alter des Bauherrn) spielt eine Rolle: Bei 35 z.B. kann man sagen, jetzt anbauen und vielleicht später das Dach ausbauen usw....

Die erste Frage ist doch immer, was baurechtlich überhaupt zulässig ist und diese Frage muß man klären. Es handelt sich in beiden Fällen um eine baugenehmigungspflichtige Maßnahme. Man könnte versuchen, diese Fragen unmittelbar mit dem Bauamt zu klären. Oft muß man aber schon dafür die Hilfe eines Baufachmanns in Anspruch nehmen.

Ich glaube nicht, dass man darauf eine generelle Antwort geben kann.

Anbau ist Anbau, also alles komplett neu.

Dachausbau, wenn es mit ein paar Gauben getan ist vermutlich um einiges billiger. Wenn ein kompletter Dachstuhl neu erbaut werden muss, kann das schon in die gleiche größe kommen.

Öffentliche Zuschüsse?

Vermutlich nur, wenn man es mit Energissparmaßnahmen verbindet.

Umkehrhypothek - faire Modelle oder Varianten gesucht! Wer macht mit?

Bin mit ca. 60 Jahren für einen Kredit für Kernsanierung und Ausbau meines geräumigen Hauses am Rande einer Großstadt wohl zu alt und für eine Umkehrhypothek wohl nicht alt genug, um mit einer Bank in ein faires Geschäft zu kommen.

Mein Haus hat 160 qm, lässt sich mit relativ geringem Aufwand in 2 Wohnungen aufteilen, verfügt bereits über Dusche mit WC im ausgebauten Dachgeschoss, große Küche mit Esszimmer (aufteilbar) neben komplettem Bad.

Im derzeit unrenovierten Zustand ist es auf ca. 500 T € zu taxieren. Die im Grundbuch mit 320 T € eingetragene Grundschuld ist zu 90% getilgt, die verbleibende Restschuld beträgt 32 T €. Aktuell bewohne ich das Haus alleine, möchte jedoch - am liebsten nach Renovierung - ca. 70-75 qm vermieten und dem Mieter Gartenmitnutzung anbieten.

Das Haus ist nicht verschattet, daher für eine Solaranlage geeignet, die ich gerne installieren möchte, aus ökologischen Gründen wie auch zu langfristig ökonomischem Nutzen, wodurch ja u.a. die Nebenkosten erheblich sinken würden und auch sonst eine gewisse Unabhängigkeit von fremder Energie entstünde.

Die Kosten für ein Darlehen für eine - auch energetische - Sanierung (neue Heizung, neues Dach, neue Fenster, neue Fußböden) und eine Renovierung könnten durch die Einnahmen aus der Vermietung - in unserer sehr gefragten Wohngegend leicht und langfristig möglich - getragen werden.

Mein nur mit geringer Restschuld belastetes Haus mit schönem Garten sehe ich schon als beachtliches Eigenkapital an, das ich - gerade bei den derzeit noch niedrigen Zinsen - sinnvoll für die Zukunft ausbauen möchte, im doppelten Sinn des Wortes, um damit eine sichere, solide Investition in eine saubere, umweltfreundliche Zukunft zu erschaffen, über meinen Tod hinaus. Für die Planung, Koordinierung und Durchführung habe ich - dank meiner Lebens- und Berufserfahrung - vertrauenswürdige und kompetente Freunde, die mich unterstützen.

Ich denke, es sollte eine vernünftige Lösung geben, um die Lücke zwischen "zu alt für Immobilienkredit mit langer Laufzeit" und "zu jung für Umkehrhypothek mit sattem Gewinn für den Kreditgeber" geben, eine win-win-Situation.

Die - bislang noch als Problematik bestehende - Thematik wurde von der Verbraucherzentrale Hamburg bereits vor einiger Zeit erkannt. Soweit für mich zu eruieren, ist auch dort bisher kein wirklich faires Modell bekannt.

Sobald ich in Frage kommende Kreditgeber bzw. Projektteilnehmer für eine faire Beteiligung (Finanzierungsinstitut/Bank/Stiftung) für ein entsprechendes Projekt finde, sollten Ideen für eine nachhaltige umweltschonende Zukunft, mit Ansätzen zu Autonomie zu realisieren sein.

Falls jemand Interesse an einer Teilnahme/Begleitung eines solchen Projekts hat oder aber auch Erfahrungen, würde ich mich über Meldungen freuen.

Für konstruktive Beiträge schon mal vielen Dank im Voraus!

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