Rückerstattung von Schenkungssteuern, möglich?.?

Hallo liebe Foraner und Fachleute,

ich habe da wieder eine Frage mit der Bitte um sachdienliche Antworten:

Ausgangssituation:

Vor 5 Jahren wurde ein Grundstück auf Leibrentenbasis gekauft. Da der sg. Barwert der Leibrente unter dem Verkehrswert des Grundstücks lag, wurde eine Schenkungssteuer fällig. Nun besteht die Möglichkeit das Grundstück zum damaligen Vekehrswert abzukaufen und damit die Leibrentenzahlungen abzulösen. Die fikiven Zahlen sollen das Problem/Situation verdeutlichen:

Verkehrswert des Grundstücks vor 5 Jahren: 100.000 Euro, Barwert der Leibrente:** 50.000** Euro, Schenkungsfreibetrag: 20.000 Euro, gezahlte Schenkungssteuer: 10.000 Euro, bsiher bezahlte Leibrente: 10.000 Euro.

Die Auflösung des Leibrentenvertrages soll mit beiderseitigen Einverständnis erfolgen, also keine Zwangsrückabwicklung/Herausgabe.

Nun habe ich folgende Fragen:

1.) Was passiert mit den bezahlten Schenkungssteuern, wenn nun der "Restwert", also 100.000 Euro - 10.000 Eur = 90.000 Euro, auf einmal bezahlt werden und damit der damalige Verkehrswert des Grundstücks bezahlt wird ?.

2.) Werden die kompletten oder nur anteiligen Schenkungssteuern erstattet ?.

3.) Gibt es sowas wie eine Verjährung der Rückerstattung der Schenkungssteuer ?.

4.) Wird für die Bewertung des Grundstückes der damalige Bodenrichtwert herangezogen oder der, der zum Zeitpunkt der Auflösung der Leibrente, also der aktuelle ?.

Vielen Dank im voraus für sachliche Antworten.

Schenkungssteuer, Rückerstattung
1 Antwort
Wie kann ich den Sinn- bzw. Unsinn eines Energieausweises erfassen?

Liebe Foraner und Fachleute,

ich habe da wieder einige Fragen mit der Bitte um sachdienliche Antworten. Vorweg möchte ich gerne zugeben, dass die w.u. gestellten Fragen u.U. wenig bis nichts mit der Realität zu tun haben brauchen, sondern ausschließlich mir (vielleicht noch jemanden) dazu dienen sollen, den Sinn und die Lenkungswirkung eines Energieausweise zu verdeutlichen:

Angenommen es soll für eine Haus aus Lehm und Stroh ein Energieausweis erstellt werden. In dem Haus soll ein Mensch (Fall 1) oder aber 4 Menschen (Fall 2) wohnen. Das Haus ist schimmelfrei, mit natürlicher Be- und Entlüftungm, von mir aus mit Gasheizung und Warmwasser versorgt. Das Haus soll um 1900 gebaut worden sein, darüber hinaus 100 m2 Wohnfläche haben, ganzjährig bewohnt sein und steht frei auf einem Grundstück in Westeuropa. Der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser soll bei 25.000 kWh/a liegen.

Frage 1: Warum wird für das Haus bedarfsorientierter und nicht verbrauchsorientierter Energieausweis erstelllt ?.

Frage 2: Ist es nicht sinnvoll immer einen verbrauchsorientierten Energieausweis zu erstellen, da die Baumaterialien, die Verarbeitung/Bauausführung und das "Wohnverhalten" (z.B. Lüftungsverhalten, Schimmelbefall...) dadurch besser zum Ausdruck kommt ?

Frage 3: Wird für das o.g. Haus auch dann ein Energieausweis ausgestellt, wenn dabei rauskommt, dass eine Energieeffizienzklasse X mit > 250 kWh/(m2*a) erreicht wird ?

Frage 4: Welchen Sinn hat dann so ein Energieausweis ?. Zwangsmassnahmen sind nicht zulässig, oder ?.

Frage 5: Warum wird bei der Erstellung eines Energieausweises kein Bezug zu den im Haus wohnenden Personen hergestellt (z.B. Verbrauch in kWh/(Personm2a) ?.

Frage 6: Ist es nicht selten so, dass der Umweltverbrauch für eine Maßnahme, um irgendeinem (kranken) Zeitgeist oder Modeerscheinung gerecht zu werden, viel größer ist als wenn man auf absehbare Zeit den "alten" Zustand belassen würde ?

Frage 7: Gibt es bei der Erstellung eines Energieausweises eine Kostendeckelung oder kann der "Energieberater", wenn er lustig und die Hausfrau hübsch genug ist, so oft kommen wie er mag und sich das auch vom Ehemann bezahlen lassen (ein bisschen Spaß muss sein) ?.

Frage 8: Werden die Ergebnisse des Energieausweises irgendwo weiter gemeldet ?

Vielen Dank für Eure Antworten im voraus.

Frage 3:

2 Antworten
Wie ist Beteiligung an Wohnkosten steuerlich zu behandeln?

Liebe Foraner und Fachleute,

ich habe da wieder einmal eine Frage mit der Bitte um sachdienliche Antworten.

Folgende Situation: Ein Haus- oder Wohnungseigentümer nimmt ein studierendes Kind eines Freundes bei sich für die Dauer von z.B. 2 Semestern auf und lässt sie/ihn bei sich wohnen. Das Haus/Wohnung ist noch mit einer Hypothek belastet. Der/die Student/in beteiligt sich an den Kosten fürs Wohnen. Es wird kein Mietvertrag (weil Eigentum, auch kein Untermietvertrag) geschlossen.

Frage 1: Wie wird im vorliegendem Fall die steuerliche Seite abgewickelt ?.

Frage 2: Angenommen die monatliche Hypothekrate beträgt 1.000 Euro. Der/die Studentin beteiligt sich mit 500 Euro/Monat (wie gesagt, ohne Mietvertrag). Was ist nun bei der Steuererklärung anzugeben ?.

Frage 3: Können irgendwelche Ausgaben für Reparaturen, Zinsen.... den Einnahme gegen gerechnet werden. Angenommen, der Eigentümer und der/die Studentin nutzen das Haus/Wohnung jeweils zu Hälfte ?.

Frage 4: Ist im vorliegendem Fall ein Mietvertrag erforderlich ?.

Frage 5: Braucht man für einen eventuellen Wohnsitzwechsel einen Mietvertrag oder kann man sich bei der Meldebehörde ohne Mietvertrag anmelden ?

Frage 6: Erwirbt der/die Studentin mit zunehmender Bleibedauer, sowas ähnliches wie Kündigungsdauer/Kündigungsfrist oder kann man sich von ihm/ihr, wenn es nicht mehr passt von jetzt auf sofort trennen ?.

Frage 7: Wird die Beteiligung an den o.g. Wohnkosten als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung (Mietvertrag liegt nicht vor) erfasst oder als sonstige Einnahmen ?

Ich danke Euch im voraus für Eure Antworten.

Kündigung, Mietvertrag, Steuern, Einnahme
1 Antwort
Wie Nebenkosten regeln bei Teilvermietung von Eigentum ?

Liebe Foraner und Fachleute,

ich habe da eine Frage mit der Bitte um sachdienliche Antworten:

Ausgangssituation: Der Eigentümer möchte ein Teil seines Hauses (sagen wir mal 30 % der Wohnfläche) vermieten. Der Erwerb des Hauses soll auf Leibrentenbasis mit 2 %-gen Verzinsung und einem Barwert von 250.000 Euro erfolgen. Die Leibrentenzahlungen sollen 1.000 Euro/Monat betragen. Zu den Erwerbskosten kommen noch 50.000 Euro mit 4 %-iger Verzinsung auf 7 Jahre verteilt hinzu. Der Eigentümer erwägt die 30 % der Wohnfläche für 400 Euro/Monat zu vermieten (Kaltmiete). Die Vermietung soll möbliert erfolgen. Nun meine Frage:

Frage 1: Was ist aus steuerlicher Sicht bezüglich der Nebenkosten günstiger, die Nebenkosten Pauschal, sagen wir mal 100 Euro/Monat, oder aber prozentual an den Gesamtnebenkosten, hier proportional der Wohnfläche (30 %) zu erheben (oder ganz weg lassen) ?.

Frage 2: Welche von den o.g. Kosten können Anteilmäßig als Werbungskosten angesetzt werden ?.

Frage 3: Welche Kosten können insgesamt als Werbungskosten bei einer Vermietung angesetzt werden ?.

Frage 4: Können die Zinsen aus der Finanzierung des Gebäudes, hier Leibrente, anteilig als Werbungskosten angesetzt werden (Barwert * Zinsatz = Gesamtzinsen/a und davon 30 %) ?.

Frage 5: Wie kann der Kredit von 50.000 Euro als Werbungskosten angesetzt werden ?.

Vielen Dank im voraus für sachliche Antworten.

PS: Falls sich aus der Darstellung der Ausgangssituation eine weitere, durch die gestellten Fragen nicht erfasste Möglichkeit ergibt, dann bitte ich auch darauf einzugehen.

Herzlichen Dank.

Nebenkosten, Steuern, werbungskosten, Eigentum
2 Antworten