Älteres Haus gekauft , was wen Reklamationen sind -

3 Antworten

Gekauft wie gesehen ist sicher ein wichtiger Grundsatz, denn Notarverträge enthalten explizit Klauseln, die die Haftung auf den Neubesitzer abwälzen. Nur in extremen Fällen bzw. vorsätzlichem Verschweigen wesentlicher Mängel kann ein Vorbesitzer in Haftung genommen werden. "Bei der Besichtigung übersehen" gilt nicht, denn er hätte ja genauer besichtigen und begutachten können.

Dein Bekannter soll mit einem Sanierungsunternehmer das Haus begehen und auf erforderliche Arbeiten prüfen lassen. Idealerweise wäre dieser bereits vor dem Kauf präsent gewesen. Gibt es Verdachtsmomente gegen Formaldehyd, Asbest oder Schädlinge, so wäre ein entsprechendes Gutachten einzuholen. das geht jedoch alles zunächst mal zu Lasten des Neubesitzers.

Kann er da den alten Eigentümer verantworlich machen und zu Kassen bitten ?

Du stellst Fragen! Hast Du Dir schon mal den notariellen Kaufvertrag über ein Haus angeschaut? Ich nehme es nicht an, ansonsten wäre Dir bekannt, dass Sachmängelhaftung da immer ausgeschlossen wird.

Was bliebe, wäre die Haftung bei arglistigem Verschweigen von Mängeln und schon kommen wir zu interessanten Detailfragen: Wenn das von Dir genannte Formaldeyd "früher öfter in Holzplatten (Du meinst Preßholz, denn der Baum selber tuts nicht rein) verwendet wurde (besser würde man sagen: Immer), was muß dann ein Käufer drauf aufmerksam gemacht werden?

Wer als Käufer anderer Auffassung ist, muß sich eben einen Anwalt nehmen und einen Prozeß führen. Wenn ihn der Weg dann vom LG übers OLG zum BGH führt, können locker 10 Jahre vorbei und ein fünfstelliger Betrag für Gerichts- und Anwaltskosten verjuxt sein, mit unsicherem Endausgang. Wen das stört, der soll in seiner Mietwohnung bleiben oder allenfalls einen Campingwagen kaufen, da wären sie Streitwerte niedriger.

Hallo,

wir kennen den abgeschlossenen Notarvertrag nicht. Üblicherweise wird die Haftung für verborgene wie für nicht verborgene Mängel ausgeschlossen.

Aber: der Verkäufer haftet trotzdem für Mängel, die ihm bekannt waren und die er verschwiegen hat. Das muss man ihm aber beweisen und es muss natürlich ein anerkannter Mangel sein.

Formaldehyd oder Asbest, also seinerzeit übliche Baumaterialien, deren Schädlichkeit sich später herausstellte, wird man schwerlich reklamieren können.

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Hallo zusammen,

ich habe einen etwas verzwickten Fall. Die bisherige Vermieterin unserer gewerblichen Büroräume + Lagerhalle hat den gesamten Bürokomplex zum 01.07.18 verkauft. Wir haben die Situation genutzt und uns mit der Firma entschlossen eine Hausnummer weiter nach vorne zu ziehen, weil wir dort etwas mehr Platz haben. Ein Mietvertrag über das neue Büro wurde mit den neuen Eigentümer bereits abgeschlossen.

In den alten Räumlichkeiten hatte die Vermieterin einen Raum als Büro unentgeltlich zur Verfügung gestellt bekommen. In den neuen Räumlichkeiten wollen wir dass nicht mehr, zumal sie ja nicht mehr die Vermieterin ist.

Es wurde auch damals nichts schriftlich fixiert, dass ihr ein Büroraum zusteht.

Meiner Ansicht nach, hat sie kein Recht mehr auf einen Büroraum, da sie 1. keine Vermieterin mehr ist, 2. weder eine Mitarbeiterin noch Geschäftsführerin des Unternehmens ist und 3. dir Firmensitz von Hausnummer 5 auf Nr. 3 verlegt wird.

Anmerkung: Der Ehemann der Vermieterin ist der Verpächter des Unternehmens selber, aber auch im Pachtvertrag gibt es keine entsprechende Vereinbarung.

Ich weiß, eine komplizierte und verzwickte Situation. Aber gibt es irgendeine rechtliche Grundlage, dass ich der ehemaligen Vermieterin nicht wieder einen Büroraum zur Verfügung stellen muss? Sie ist natürlich von unserer Entscheidung nicht begeistert und nervt fast jeden Tag mit dem Thema.

Ich hoffe ihr versteht mein Problem und was ich meine.

Danke im Voraus für eure Antworten.

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Hallo.

Ich habe ein komplexes Problem aber erst eine wichtige Einleitung:

Mein Vater ist 74. Er war verheiratet mit seiner ersten Ehefrau, mit welcher er 5 Kinder hat. Mit dieser Frau ist er seit 2010 geschieden (Scheidung war viel früher eingereicht dauerte aber sehr lange).

Dann hat mein Vater meine Mutter kennengelernt (seit 30 Jahren ca.) und hat mit ihr mich (18 Jahre alt) und meine 9 jährige Schwester.

Meine Stiefgeschwister sind alle über 30 und erwarten immernoch "Pflege" von meinem Vater .. = Geld. Diese haben halt dazu geführt, dass es meinem Vater sehr schlecht geht und er diese Kinder nicht mehr als richtige Kinder ansieht, da diese ihn nur noch als Bank sehen.

Dadurch will er halt seine jetzige Immobilie (ein MFH) NUR mir und meiner Schwester "übergeben" / schenken. Wenn er es über den "Testamentweg" machen würde, und seine anderen 5 Kinder enterben würde, hätten diese dann trotzdem ein Recht auf ihren Pflichtanteil oder? Deswegen will mein Vater die Immobilie vor seinem Tod an uns übergeben. Wäre es da eine Option, dass er die Immobilie einfach auf mich und meine Schwester überschreibt (oder nur auf mich, da ich 18 bin)? Könnten meine Stiefgeschwister das irgendwie rechtlich anfechten und diese Schenkung rückgängig machen? Er hat die Immobilie 1994 gekauft, aber ist alleine im Grundbuch eingetragen und alleiniger Eigentümer. Seine alte Ehegatte hatte weder bei der Grundschuld geholfen zu bezahlen, noch war sie an den Gewinnen durch Vermietung etc beteiligt. Trotz dessen hat mein Vater in Vergangenheit eine Anklage auf Unterhalt verloren und bezahlt ihr schon monatlich einen Betrag (Hälfte seiner Rente). Diese haben jetzt erneut meinen Vater auf Unterhalt verklagt (da er ja Geld verdient durch die Immobilie) - Darf man eigdl. 2x auf Unterhalt klagen? Ich meine, ihre Kinder müssten doch für ihre Mutter sorgen oder nicht? Sie sind seid 6 Jahren geschieden.

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MfG

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