Wieviel sollte der Immobilienanteil vom Vermögen ausmachen?

2 Antworten

althaus, um Dir noch eine ernsthafte Antwort auf Deine Betrachtung zu geben:

Es ist sehr schön und gründlich wenn Du zum Jahresende Bilanz ziehst, aber die Aufteilung des Vermögens auf Anlageklassen ist doch nichts was man schematisch angehen kann. Man muß sich vor allem bei der gewählten Anlage wohl fühlen. An meinem Anlagemix schätze ich, dass man immer was zum Trost und zur Erbauung hat. Geht es an der Börse bergab, dann kann man bei vorhandenen Immobilien die Mieteinkünfte als feste Einnahmepostion verbuchen. Umgekehrt sind Ärger mit den Immobilien und damit einhergehende Kosten halb so schlimm, wenn der Aktienanteil des Vermögens Gewinne abwirft. Was soll man sich denn da in Prozentrechnungen verstricken? Zudem lassen die sich im Einzelfall ja auch nur schwer in die Tat umsetzen. Du kannst schlecht ein Viertel Deiner ETW verkaufen nur um Liquidität zu schaffen. Freu Dich, dass mit den vorhandenen Anlagen ein sorgenfreies Leben haben wirst, hoffentlich bis zum Schluß.

zum sollte kann ich wenig sagen. Ich kann nur aus dem Bekanntenkreis meiner Familie sprechen.

  • die wirklich Reichen kaufen einen Immo nach der anderen, weil sie nicht wissen wohin mit dem Geld
  • viele haben ein Eigenheim. Neben dem Eigenheim haben sie max. 30% des Vermögens in Immobilien investiert
  • die weniger Betuchten stellen sich die Frage gar nicht. Die haben zu wenig über. Das wenige, das sie sparen können, liegt sicher bei den Banken - meist für die Kinder

Wenn jemand neben dem Eigenheim noch in Immobilien investiert ist, dann haben sie eines gemein: erfolgreich sind sie mit den Investments nicht wirklich. Wer sich einen kompetenten Ansprechpartner leisten kann, bei dem sieht es anders aus.

Die anderen haben sich übernommen, haben die falsche Immo, den falschen Mieter, müssen in geschlossene Fonds nachschiessen etc.

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