Nießbrauch bei vorzeitiger Immobilienübertragung und Zehn-Jahres-Frist!

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  1. Schenkungssteuer, wenn denn welche zu zahlen ist, wird im Anschluss an die Schenkung fällig.

  2. Mit der Schenkung beginnt die 10-Jahresfrist zu laufen. Wenn die abgelaufen ist, wird nicht mehr addiert.

  3. Überlegt gut, ob Ihr den Nießbrauch zur Sicherung der Eltern nehmt, oder lieber ein lebenslängliches Wohnrecht. Der Nießbrauch hat Nachteile in der Abschreibung, falls die Wohnungen/das Haus mal vermietet wird. Sollten die Eltern vermieten (z. B. weil sie in ein Pflegeheim müssen), haben sie keine Abschreibung, weil sie keinen Aufwand durch Abnutzung haben. Ihr habt keine Abschreibung, weil Ihr keine Einkunftsquelle habt.

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Meine Situation ist die Folgende: Meine, dauerhaft in Russland lebende, Schwester hat mir ein Darlehen gegeben mit welchem in hier in Deutschland eine Eigentumswohnung erworben habe. Ich wohne nicht darin und die Mieteinnahmen zahle ich an Sie als Tilgung meines Darlehens zurück. Nun habe ich mich dazu entschlossen mich von der Wohnung zu trennen und habe mit ihr über die Möglichkeit gesprochen ihr die Wohnung im Zuge einer Schenkung zu übertragen, womit Sie sich einverstanden erklärt hat. Ich habe mich beim Finanzamt erkundigt, welches mir gesagt hat dass (so habe ich es zumindest verstanden), wenn die Differenz zwischen aktuellem Wert der Wohnung, und dem Restdarlehen nicht größer als 20.000 Euro ist (Freibetrag bei Schenkungen zwischen Geschwistern), würde keine Schenkungssteuer entfallen. Stimmt diese Darstellung oder habe ich es falsch verstanden? Ferner habe ich gelesen dass bei einer Schenkung in der Regel die Grunderwerbssteuer entfallen würde, jedoch nicht bei einer Schenkung zwischen Geschwistern wegen Nießbruch. Könnte mir dies jemand erläutern, bzw sagen ob diese immer anfällt, oder aber entfallen würde wenn ich auf Nießbrauch komplett verzichte.

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