Wieviel muß man jährlich in ein Haus investieren um den Wert zu erhalten?

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8 Antworten

Mit den Richtwerten ist das so eine Sache: Es kann 1% sein oder auch ein mehrfaches davon. Häuser sind nun einmal keine genormte Stangenware und haben je nach Bauqualität, Bauart und den Umweltbedingungen ganz unterschiedlichen Sanierungsbedarf.

So hätte ich das auch ausgedrückt. D.H.

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Es gibt einen Richtwert: http://de.wikipedia.org/wiki/Petersche_Formel

Siehe dort auch die Begründung.

Natürlich gibt es dabei individuelle Abweichungen, die typischerweise für einen Eigenheimbesitzer und seiner persönlichen Penibilität oder Phlegmatismus gelten und weniger für die Eigentümer von 13 Wohnblocks;-)

Das ist eine Formel für Wohnungseigentümer und sie wird auch für die Berechnung der Zuführung zur Instandhaltungsrücklage verwendet. Das ist aber ein anderer Fall als der eines Hauses.

Hauseigentümer sollten von 2 % ausgehen.

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Es sind exakt 2 %.

Keine Ahnung, wie wer auf weniger kommen kann. Es sind halt 2 %. Es sind - für jeden nachvollziehnbar - nicht hundert Jahre, in denen man den Wert des Hauses (der nicht dem Wert des Hauses mit Grundstück entspricht) in das Haus reingesteckt hat. Vielmehr musst du die Teile an einem Haus, die mehr als 50 Jahre halten suchen. Dagegen wird in den 50 Jahren einiges zwei Mal ersetzt.

ich sehe 1-2 Prozent p.a. Teils werden jedoch Renovierungen anstehen, die diese Rücklage sprengen könnten. Ich denke hier z.B. an Auflagen durch den Gesetzgeber für Mietwohnungen, die ausserplanmässig anstehen können.

Man könnte auch in manchen Regionen bösartig anmerken: mit all den Renovierungen wird man den Marktwertverfall nicht stoppen können. Selbst wenn man ein Luxusobjekt hat, wird man die ursprünglichen Kosten nicht erstattet bekommen.

In meinem Bekannten- und Familienkreise gibt es immer wieder lange Gesichter, wenn versucht wird, eine Immo zu verkaufen. Das funktioniert oft nur mit Verlust. Und da ist oft jede Investition hinaus geworfenes Geld.

Eidherr:

Privatier hat es auf den Punkt gebracht.

Sog.Tabellenwerte dürfen niemals schematisch übernommen werden, weil jeder Fall anders liegt. So macht z.B.Ross/Brachmann (wie auch andere) bei der Lebensdauer erhebliche Unterschiede zwischen

sehr nachlässiger Unterhaltung der Gebäude,

äußerst sorgfäliger Unterhaltung der Gebädue und

üblich gute Unterhaltung der Gebäude.

Wie weltfremd, einen Richtwert für alle Gebäude gibt´s natürlich nicht. Das muss schon je Gebäude berechnet werden.

um ein Haus auf dem Laufenden zu halten, muß man ca. 1 Prozent der Baukosten p.a. investieren. Dazu kommen noch Erneuerungsarbeiten im Bereich Haustechnik. ZB alle 10 Jahre Heizungsanlage mit Brenner, Warmwasserboiler, alle 20 Jahre neue Fenster. usw.

sorry daneben....

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Das ist doch von Haus zu Haus unterschiedlich. Ich muss in einem gebrauchten Haus das 25 Jahre alt ist viel mehr investieren als in einem das gerade 2 Jahre alt ist. Reche Dir selbst aus was alles anfällt.

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