Kellnerjob das Richtige für mich?

Hallo, 

ich habe mich dazu entschieden in den Ferien in einem Restaurant zu arbeiten. Ich war nun schon einmal zum Vorstellen da und letzte Woche dann auch zum Probearbeiten. Im Restaurant hat alles relativ gut geklappt. Klar habe ich kleinere Fehler gemacht, die aber nicht weiter schlimm waren und ich hab ja noch nie vorher irgendwas mit kellnern zu tun gehabt.

Das Restaurant hat aber auch zusätzlich einen Kiosk/Schnellrestaurant, für den auch Personal gesucht wird. Am vergangenen Sonntag war ich auch dort zum Probearbeiten. Nach ein bisschen einweisen und ein paar kleinen Unsicherheiten ging das Aufnehmen der Bestellungen und das Kassieren recht gut. Ich sollte dann aus dem Geschirrwagen das Geschirr holen. Beim ersten Mal klappte es ganz gut. Als ich dann allerdings einige Zeit später das Geschirr nochmal holen sollte fiel mir beim öffnen einer Tür ein Bierglas vom Tablett, welches auch kaputt ging. Ich kehrte natürlich alles auf. Der Wagen war allerdings noch nicht leer und ich musste noch ein weiteres Mal gehen. Auch dieses Mal fielen mir beim Öffnen der Tür zwei Tassen vom Tablett, die zum Glück heile blieben. 

Ich sagte der Besitzerin bereits, dass mir die Arbeit im richtigen Restaurant besser gefallen hat und sie sagte, dass sie mich dann dort einsetzen wird. 

Nun habe ich aber Angst, dass das Kellnern doch nichts für mich ist. Ich mein ich hab zweimal etwas fallen lassen und Angst, dass es mir auch bei den Gästen passiert. Im Restaurant sind zwar keine Türen, die man öffnen müsste, aber es macht mir doch schon ein bisschen Kummer.

Denkt ihr, ich sollte einfach versuchen weiter zu arbeiten, oder ist es einfach nichts für mich? 

Ich muss morgen wieder arbeiten und beim Gedanken daran wird mir echt ein bisschen flau im Magen.

job
Sturz in Arztpraxis, wer haftet?

Hallo Zusammen, ich wende mich an euch, weil ich ratlos bin...aber ich möchte nicht aufgeben...

Meine Schwiegermutter wurde in einer rheumatologischen Praxis, stand an der Rezeption, der Arzt rannte durch den Flur, es kam zum Zusammenstoß, meine Schwiegermutter fiel und brach sich den Arm. Eine Arzthelferin fuhr sie in die Notaufnahme. Zwei Tage später rief meine SM den Arzt an, dieser gab alles zu. Eigentlich wäre er gar nicht in der Praxis gewesen, er war mit dem Kopf nicht bei der Sache und er habe am nächsten Tag Geburtstag. Das Schreiben von der Versicherung hat alles komplett Abgelehnt mit der Begründung: Meine SM sei Schuld und es gäbe plötzlich eine "Zeugin" , dass meine SM selbst Schuld ist und die Versicherung dies (mit großem Hohn) nicht eintritt und alle Zahlungen ablehnt. Ist das rechtens? Ich habe bei einem Anwalt folgendes Zitat entnommen;

"Dies bedeutet jedoch nicht, dass jeder Sturz in einer Arztpraxis oder in einem Krankenhaus vom Versicherungsschutz ausgenommen ist. „Steht der Unfall in keinerlei Zusammenhang mit der ärztlichen Behandlung, ist die Versicherung grundsätzlich zur Leistung verpflichtet", so Rechtsanwalt Penteridis. „Winkt z.B. der charmante Patient beim Hinausgehen den Arzthelferinnen zu und stürzt, dann stehen die Unfallfolgen in keinem Zusammenhang mit der ärztlichen Behandlung, mit der Folge, dass die Versicherung zahlen muss", so der Rechtsanwalt Melzer aus Bad Lippspringe."

Ein Anwalt ist für meine Schwiegermama zu teuer und das Amtsgericht sagt, sie solle an ihre Rentenersparnisse gehen müsse. Das kommt für mich nicht in Frage...ich bin ratlos und brauche dringend eine Einschätzung der Rechtslage. Gibt es eine Aussicht auf Erfolg? Wir wollen ja nicht unbedingt den Arzt verklagen etc. aber ein Armbruch in einer Praxis, in dem ein Unfall passiert, welcher in keinem Zusammenhang mit der Praxis steht.

Ich hoffe inständig auf Ihre Hilfe!

Liebe Grüße

Nana

Haftung, Versicherung
Alg2 Schwanger Unterhalt?

Ich bin aktuell im 7 Monat schwanger, da die Selbständigkeit wegen corona schwierig war bekomme ich seit einem Jahr alg2. Ich werde alleinerziehend sein. Geschätztes Netto Einkommen vom Ex mindestens 2500€ netto (eher mehr, er ist selbständig und wird sicher einiges zu seinem positiven drehen können, hat auch einen guten Anwalt. Laut seiner aussahen ständig verdient er um die 5k monatlich wird er aber sicher so nicht offen legen).

Wenn ich von den mind. 2500€ ausgehe stünden mir um die 900€ Unterhalt (Kind und Betreuung) zu. Plus 219€ Kindergeld. Aktuell bekomme ich 1080€ Alg2. Zusätzlich Einnahmen Selbständigkeit ca 250€. Elterngeld plus wären 150€.

Das heisst mir wird ja alles abgezogen und ich hab am Ende viel weniger als wenn ich nach dem Mutterschutz aus alg2 austrete und mir evtl so schnell wie möglich zumindest einen 451€ Job suche (wegen Versicherung). Da wäre ich ja finanziell viel besser dran und vor allem mein Kind! So wird der Vater blank gezogen, mir wird alles abgezogen und meinem Kind kann ich trotzdem kein besseres Leben bieten.

Oder habe ich einen Denkfehler? Kenne mich weder mir Alg2 aus (das erste mal im Leben auf Hilfe angewiesen) und auch nicht mit Unterhalt und Kindergeld etc da es mein erstes Kind ist.

nicht falsch verstehen, ich sitze dem Staat nicht gerne auf der Tasche aber in der aktuellen Situation möchte ich nichts falsch machen mit Neugeborenen und irgend einen Fehler da ist mir Sicherheit sehr wichtig. Ziel ist natürlich so schnell es geht wieder auf eigene Füße zu kommen weil das alg2 ist für mich kein Leben so.

Meine Eltern würden mir helfen auf das Kind aufzupassen da wäre doch ein 451€ Job machbar wären ja nur ein paar Stunden die Woche.

Kann mir jemand helfen da einen Durchblick zu bekommen ob ich Denkfehler habe oder irgendwas übersehe? Vielen Dank!

jobcenter, Unterhaltszahlungen
Welche Steuerklasse bei Selbstständigkeit + Angestelltenverhältnis?

Hallo zusammen,

ich bin seit wenigen Monaten selbstständig. Da es noch dauert, bis die ersten Aufträge kommen bzw. bis ich regelmäßig Aufträge bekomme, habe ich mir einen 23h-Teilzeit-Nebenjob gesucht (und gefunden). Der zusätzliche finanzielle Puffer war natürlich auch ein Grund.

Die Prüfung von der gesetzlichen Krankenkasse steht noch aus, ob ich haupt- oder nebenberuflich selbstständig bin. Vom Arbeitseinsatz würde ich sagen: gerade so hauptberuflich. Da ich jedoch aktuell noch keinen Cent durch selbstständige Arbeit verdiene (und das sicher noch einige Monate dauern wird) könnte es durchaus sein, dass ich von der Krankenkasse als nebenberuflich selbstständig eingestuft werde.

Jetzt zu meiner Frage: Wenn mich die Krankenkasse als nebenberuflich selbstständig und hauptberuflich angestellt einstuft: Sieht es das Finanzamt dann genau so? Mein Angestelltenverhältnis ist als Nebenjob Steuerklasse 6. Wäre es als Hauptjob möglicherweise Steuerklasse 1? Denn dann könnte ich mir die pauschale Lohnsteuer sparen, das macht dann doch einiges aus. Oder bin ich immer automatisch in Steuerklasse 6 eingestuft, wenn ich zusätzlich selbstständig bin - egal ob haupt- oder nebenberuflich?

Hoffentlich ist meine Frage einigermaßen verständlich. Morgen rufe ich die Krankenkasse an und wahrscheinlich auch beim Finanzamt. Aber ich würde schon mal gern Bescheid wissen. Vielen Dank!

Finanzamt, Selbstständigkeit, Steuerklasse, Steuern, Nebentätigkeit
Mutter versucht meinen Weg zu bestimmen. Hilfe?

Meine Situation: Ich bin 18 und hab gerade die 12 beendet, also kein Abitur und, da ich für die Fachhochschulreife noch den praktischen Teil brauche, muss ich eine Ausbildung, ein Praktikum oder ein FSJ/FÖJ machen.

Mein Plan ist halt auch so schnell wie möglich von Zuhause weg zu ziehen, da es mich psychisch belastet und ich einfach da raus muss, jedoch versucht meine Mutter ständig auf mich ein zu reden.

Solche Sachen wie: Was wenn du keine Stelle bekommst? Damit kannst du kein Lebensunterhalt bezahlen. Schreib dich wieder in der Schule ein. Und noch weiteres.

Ich habe ihr meinen Plan geschildert, da ich 8 Jahre habe um den praktischen Teil zu bekommen, wollte ich, bis ich von einer Ausbildungsstelle angenommen werde, hier arbeiten und sobald ich genug Geld habe umziehen.

Ihr passt das ganze irgendwie nicht und sie will, dass ich mich in der Schule wieder anmelde, nur damit ich den Status Schüler hab. Geld spielt für sie auch eine große Rolle, wegen Kindergeld und so. Sie denkt nur weil ich noch nichts habe und mich schon von der Schule abgemeldet habe, gäbe es kein Kindergeld mehr.

Da es jedoch etwas ist was ich selber will hab ich mich natürlich schon informiert und Kindergeld sollte kein Problem sein, aber dann fand sie ein neues Problem Bafög für meine Geschwister würde wegfallen.

Kann ich nicht einfach alles heimlich hinter ihrem Rücken machen und dann irgendwann sagen ich bin weg? Unterstützung kann ich anscheinend eh nicht erwarten.
Kann mir bitte jemand weiter helfen, ich bin echt am verzweifeln.

Geld
Kann man den Pfändbaren Betrag berechnen trotz P-Konto?

Hallo,

ich bin seit einem Jahr in Insolvenz und seit über einem Monat habe ich mein Konto gewechselt. Ich habe die Zusammenarbeit versäumt und jetzt will mein Insolvenzverwalter alle Einkommensnachweise von Juni 2020 bis Juli 2021 haben. Ein Teil habe ich schon geschickt, auf den Rest warte ich noch per Post.

Ich habe vor über ein Monat mein Konto gewechselt. Mein neues Konto ist auch kein P-Konto mehr. Vorher war mein altes Konto ein Pfändungsschutzkonto.

Aber da ich in Insolvenz bin, muss ich mein neues Konto in ein P-Konto umwandeln lassen?

Ich weiß auch, dass die Pfändungsfreigrenze bei ca. 1260 liegt.

Allerdings verstehe ich den Zusammenhang nicht. Je mehr man verdient, um so mehr wird gepfändet heißt es bei der Insolvenz. Bsp: es bleiben 1400€ von 1750€ übrig. Das hört sich schon mal gut an für mich.

Angenommen ich verdiene jetzt 1750 Euro und mir bleibt durch die Insolvenz 1400 übrig. Wie ist es aber bei einem P-Konto? Gilt die Pfändungsfreigrenze bei der Insolvenz auch bei einem P-Konto?
Wenn ich mehr verdiene, soll ich mich dann bei der Bank melden, dass sie den Freibetrag erhöhen?

Oder ist das so: ich habe ein P-Konto mit einem Freibetrag von 1260 Euro. Ich verdiene 1750 Euro und normalerweise stehen mir in der Insolvenz 1400 Euro zu. Werden die restlichen 140 Euro auch von meinem Insolvenzverwalter gepfändet?

Ich verdiene 1300 Netto und würde gerne noch ein 450€ Job anfangen, damit ich mehr verdiene. Macht es denn überhaupt Sinn?

Bank, Insolvenz, P-Konto, Pfändung

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