Ausbildungsabbruch - ALGI?

Hallo zusammen,

letztes Jahr September 2018 habe ich meine Ausbildung im Büro angefangen. Auch davor habe ich bereits über ein Jahr gearbeitet (ohne Pause). Die Voraussetzungen für ALGI bestehen also.

Allerdings ist das Büro absolut nichts für mich, weshalb ich mich für einen abwechslungsreicheren Beruf beworben habe. Nun habe ich die Zusage erhalten und könnte somit im September diesen Jahres die neue Ausbildung beginnen.

Zum Problem: es lohnt sich ehrlich gesagt absolut nicht mehr, bis Ende August in meiner aktuellen Ausbildung zu bleiben. Ich habe hin- und zurück einen Fahrtweg von 60km. (Bei einem Azubigehalt von 600€ verfahre ich also schon sehr viel Sprit, kann sich jeder mal selbst ausrechnen inwieweit sich das lohnt..) Zudem 2 mal in der Woche Berufsschule, was mir nun mehr als unnötig durch die Zusage des anderen Jobs erscheint. Ergo, wenn ich weiterhin auf Arbeit und zur Schule der jetzigen Ausbildung gehen würde, dann würde ich einfach nur gelangweilt im Unterricht sitzen, da ich bereits weiß, dass mir das schon gar nichts mehr bringt/ich nichts mehr lernen muss.

Wenn ich nun kündige, bzw. sich auf einen Aufhebungsvertrag geeinigt wird, bekommt man eine Sperre, oder nicht? Gilt das auch wenn man einen neuen Job in Aussicht hat und man definitiv nachvollziehen kann, dass es sich schlichtweg einfach nicht lohnen würde, die jetzige Ausbildung bis August weiterhin fortzuführen?

Vielleicht weiß ja jemand was, ich erkundige mich aber dennoch beim Amt ab morgen früh ;)

lg

alg1, Arbeitslosengeld, Ausbildung, Azubi, Aufhebungsvertrag
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Wie ist das Steuergesetz für die Aufnahme eines Aupairs?

Zwar habe ich bereits telefonisch beim Finanzamt nachgefragt, damit ich nichts falsch mache und gebüsst werden kann, dann hat man mir geantwortet, ich soll die Frage schriftlich stellen. Es kommt jedoch keine Antwort auf meine schriftliche Frage.

Auf der Homepage für Aupairs ist eine Richtlinie 260 Euro Taschengeld und 50 Euro an einen Sprachkurs bekommt das Aupair in Deutschland. (www.aipair.com)

Ich habe gelesen, dass ich eine Reisekrankenversicherung für ein Aupair abschliessen kann, was ich mache, wenn das Aupair von irgend einem Land kommt (Notfälle sind versichert und auch Grippe, jedoch keine Vorsorgeuntersuchungen). Wenn das Aupair aus Deutschland kommt, hat die Frau wahrscheinlich schon eine Krankenversicherung, das werde ich dann fragen. Was ist mit Taschengeld nach Richtlinien von 260 Euro und 50 Euro an einen Sprachkurs? Muss man dies bei der Minijobzentrale als Lohn anmelden? Dazu müsste ich dann als Arbeitgeberin für Haushalthilfe noch meinen entsprechenden Beitrag einzahlen. Oder ist das für ein Aupair wirklich Taschengeld, das nirgends versteuert werden muss und auch nicht bei der Minijobzentrale angemeldet werden muss?

Was ist mit dem eigenen Zimmer und Verpflegung, dass ich als Gastgeberin zur Verfügung stellen werde? Muss das WG-Zimmer und die Verpflegung als fiktives Einkommen angesehen werden, welches vom Aupair zu versteuern ist?

Oder ist Kost und Logie steuerfrei? Wie verhält es sich mit dem Taschengeld für die Sprachkurs-Beteiligung, falls das Aupair keine Lust hat einen Sprachkurs zu besuchen? Muss ich diese 50 Euro gleichwohl an das Aupair überweisen?

Wer hat schon Erfahrungen mit einem Aupair gemacht? Es gibt einen Grundsatz: «Unwissen schützt vor Strafe nicht». Deshalb informiere ich mich bevor ich eine Frau als Aupair gefunden habe. Letzte Frage: kommt es auf die Dauer an, wie lange das Aupair bei mir wohnt? Einer Französin habe ich abgesagt, da sie nur 4 Wochen im Juli hätte kommen können und ich schon Interesse habe, dass jemand 2 Monate bleibt. Ich möchte jedoch das Aupair höchstens für ein Jahr. Es kommt nur ein befristeter Vertrag in Frage, nicht dass jemand bei mir sitzen bleibt und es deshalb Schwierigkeiten gibt.

 

Finanzamt, Steuern
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Privatgläubiger droht mir mit Anwalt, was soll ich tun?

Hallo. Ich hoffe hier etwas Hilfe zu finden in Bezug auf meinen Fall. Hier erst mal meine Geschichte:

Anfang des Jahres hatte ich mir Geld bei den Eltern meiner Freundin geliehen (ca. 400€) da ich für mein Auto neue Reifen brauchte da ich ansonsten meinen Job verloren hätte. Ich hatte nicht nach dem Geld gefragt, die Eltern meiner Freundin haben es von selbst bereitwillig gegeben. Meiner Meinung nach haben die mich mehr dazu gedrängt das Geld anzunehmen :/. Wir sagten denen direkt, dass wir nicht jeden Monat was zurückzahlen können worauf die meinten das wir es Ihnen dann zurückgeben sollen wenn wir das Geld haben.

Natürlich kam es so, dass die uns immer mal wieder enorm unter Druck gesetzt haben weil wir nicht regelmäßig zahlen können, da ich zwischendurch dann doch den Job verloren habe und nun Hartz4 in einer Bedarfsgemeinschaft beziehe. Wir boten Ihnen daraufhin an eine schriftliche Ratenzahlungsvereinbarung von maximal 20€ mit Überweisung zu machen. Doch dies lehnten sie ab weil sie uns nicht die Kontodaten rausrücken wollten und 20€ ihnen zu wenig war. Sie wollten sofort mindestens 50€ haben bei einer Restsumme von 280€, da wir zwischendurch schon immer mal was zurückgezahlt haben.

Nun ist es so gekommen, dass der Vater meiner Freundin wieder uns übers Telefon Druck gemacht hat. Auf die Aussage meiner Freundin hin, dass wir diesen Monat leider nichts zahlen können, drohte er sofort damit zu einem Anwalt zu gehen.

Meine Frage ist nun: Kann er diese Schulden gerichtlich einklagen?

Die Eltern meiner Freundin haben als einzigstes die Rechnungen damals von den Reifen in der Hand wo aber nicht erkennbar ist wer was in die Summe reingezahlt hat da ich selber auch einen Anteil getragen hatte. Zusätzlich hatten wir uns mit der Ratenzahlungsvereinbarung ja Kompromissbereit gezeigt was von denen angelehnt wurde.

Über Ratschläge wäre ich sehr erfreut :)

Anwalt, Schulden
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Gerichtles Gutachte sprengt Kosten, wie sind diese zusammengesetzt?

Hallo,

habe vor knapp einem Jahr einen unverschuldeten Unfall auf einem Parkplatz gehabt. Nach Schreiben der gegnerischen Versicherung habe ich einen Gutachter bestellt - Schadenshöhe 6000€. Nach 3 Wochen rief mich ein Gutachter der Gegenseite an und wollte das Auto nachbesichtigen - ich willigte ein, hatte ja nichts zu verbergen. Das Gutachten verlief sich auf 2000€, ich war nach Erhalt echt geschockt. Versicherung lehnt Schuld ab, erklärte das 1. Gutachten für nichtig und fordert eine Haftungsquote von 50/50, Sie haben folgend ca. 900€ überwiesen ohne Rücksprache, der Fall war damit für die gegnerische Versicherung erledigt.

Zum Jahresende wurde ich zusätzlich in meiner KFZ Versicherung hochgestuft da die Schuldfrage nicht geklärt ist.

Inzwischen ist fast ein Jahr vergangen, stehe aktuell vor Gericht (ohne Rechtsschutz). Das Gericht hat vor 3 Monaten einen dritten Gutachter bestellt, habe einen Auslagenvorschuss von 1500€ zahlen müssen. Nach 3 Monaten bekomme ich die Nachricht, dass das Gutachten fast fertig ist aber weitere 900€ überwiesen werden sollen auf Grund von erhöhtem Aufwand.

Wie soll ich jetzt vorgehen? Habe bereits Gerichtskosten und 1. Auslagenvorschuss bezahlt. Der bestellte Gutachter hat schlechte Bewertungen auf Google, dass dieser parteiisch gegenüber Versicherungen wäre.

Aktuell habe ich keine Einsicht in das neue Gutachten, hinsichtlich Bewertung der Höhe. Die Kosten des Gutachten belaufen sich inzwischen auf 2400€, das ist doch nicht rechtens bei einem Streitwert zwischen 2000-6000€ oder ?

Zur Info, diese Versicherung ist bekannt für Kürzungen (H-C)

Ich bitte um hilfreiche Kommentare.

Gruß Peter.

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Nießbrauch - Notarvertrag anfechten?

Vor mehr als 30 Jahren - ich selbst war damals gerade 19 Jahre alt - wurde mir ein Notarvertrag "untergejubelt", der meinem Vater einen sehr weitreichenden Nießbrauch an meiner als Nacherbin geerbten Immobilie einräumt.

Allerdings wird mir als Nacherbin dadurch die Nutzung der Immobilie sehr stark eingeschränkt bzw. deren vollumfängliche - außer der väterlichen Wohnung - Nutzung nahezu unmöglich gemacht. Dies geht sogar so weit, dass mir im schlimmsten Fall der Zugang zu meiner in dem Haus befindlichen Wohnung und Garage verwehrt werden kann, da mein Vater Nießbrauch am Grundstück hat. 

Mir wurde damals beim Notar erzählt, dass es sich hierbei lediglich um ein Wohnrecht für meinen Vater handelt. Seltsam auch, dass ich vorher nie einen Vertragsentwurf sah und nach der Beurkundung nie ein Exemplar der Notarurkunde bei mir angekommen ist. Auch meine Mutter und mein Vater sprachen mir ggü. stets nur davon, dass mein Vater Wohnrecht an der Wohnung hat.

Jetzt - mehr als 30 Jahre später - bin ich aus allen Wolken gefallen, als ich beim Aussortieren der Unterlagen meiner verstorbenen Mutter die Notarurkunde mit dem Eintrag Nießbrauch fand.

Wortlaut der Urkunde: ...nachdem in dem Testament nichts über Wohnrecht erwähnt wird legen wir Folgendes fest: Nießbrauch an.....

Die Krux an der Geschichte aber ist,  dass mein Großvater sehr wohl eine ganz genaue Festlegung für das Wohnrecht der Schwiegersöhne getroffen hatte.

Meine Mutter war Vorerbin ich bin Nacherbin.

Das schlimmste an der Sache ist, dass ich nicht einmal im Notfall (z. B. Unwetterschaden am Haus, der nicht durch Versicherung gedeckt ist) eine Hypothek aufnehmen kann.

Mein Großvater mütterlicherseits hatte in seinem Testament mehrfach betont, dass das Haus erhalten werden soll und auch für viele Eventualitäten im Testament Festlegungen getroffen.

Was würdet ihr in solch einem Fall tun?

Nießbrauch
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Darf der Arbeitgeber die mir zugesicherte Gehaltserhöhung zurück nehmen?

Hallo zusammen,

ich hoffe das mir jemand mit einem Rat weiterhelfen kann.

Ich arbeite bei einer Bank intern im „Backoffice“ und stehe eigentlich im guten Verhältnis zu meiner Vorgesetzten.

Im Oktober 2018 hatten wir ein Zielvereinbarungsgespräch geführt wo ich auch angesprochen habe das sich mein Aufgabengebiet ständig erweitert und ich dementsprechend Leistungsgerecht bezahlt werden möchte, sprich eine TG Erhöhung haben möchte. Meine Vorgesetzte hat mir hier zugestimmt und meinte das Sie im Januar die Budgetierung planen muss und schreibt sich das auch mit ein.

So, es ist weder im Januar, Februar, März und April nichts passiert obwohl ich des öfteren nachgefragt habe auch per Mail, wurde aber nur vertröstet das die Angelegenheit noch in Bearbeitung ist. Am 18.04.19 kam dann die E-Mail mit folgender Aussage: Die Unterlagen von dir werden aufbereitet und an die Personalabteilung weitergeleitet.

In der Zwischenzeit hat sich bei mir auch privat was geändert weshalb ich entschlossen habe ein Vollzeitstudium anzufangen ab November.

Die Gehaltserhöhung hat bisher immer noch nicht stattgefunden. Obwohl diese mir Zugesagt wurde.

Da ich im guten Verhältnis zu meiner Vorgesetzten war und Fair sein wollte habe ich Sie über meine Pläne informiert, damit die rechtzeitig eine Nachfolgerin finden können und Bescheid geben das ich auf jeden Fall noch bis Ende Oktober da sein werde.

Eine schriftliche Kündigung habe ich noch nicht abgegeben.

Heute habe ich nochmal bei meiner Vorgesetzten nachgefragt bzgl. der zugesichert Lohnerhöhung diese meinte dann da ich ja kündigen werde steht das nicht mehr zur Debatte obwohl ich noch 6 Monate im Betrieb bleiben werde und keine leistungsgerechte Bezahlung kriege.

Ist das überhaupt rechtlich zulässig?

Kann man in meinem Fall was unternehmen da ich jetzt benachteiligt werden obwohl die schriftliche Kündigung nicht mal vorliegt?

Ich wäre euch für jeden Ratschlag dankbar.

Lg. J

Rechte
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