Was sind Umlagen bei einer vermieteten Immobilie?

Ich wohne in der Schweiz und habe in Deutschland ein Ferienhaus vermietet. Leider hat mich die Steuerberaterin im Stich gelassen, sie hat 2 Fristverlängerungen vom Finanzamt verstreichen lassen, so dass ich die Steuererklärung selber machen muss.

Bei uns in CH gibt es eine Tel. Nr. einer Rechtsberatung beim Steueramt, wo man Fragen kann, wenn man etwas nicht weiss. Das Finanzamt in Deutschland lehnte eine Frage von mir ab, sie dürfen keine Auskunft geben.

Ich habe Handwerkerrechnungen, so dass die Einnahmen nur ganz gering sind und so einen Riesenaufwand für nichts. Kann ich eigentlich alle Renovationen von den Einnahmen abziehen oder ist das nicht erlaubt?

Uebrigens, das Elsterprogramm zeigt mir immer Fehler an, da es nicht geschaffen wurde mit einer Schweizer Adresse etwas ans Finanzamt in D zu übermitteln. Ich darf jedoch die Steuererklärung jetzt auf Papier abgeben, die Exel-Aufstellungen habe ich im PC (diese hatte ich ja der Steuerberaterin am 27.11.2019 abgegeben), auch in der Schweiz musste ich die Einnahmen deklarieren und abgeben. Da in der Schweiz das Steueramt an die anderen Kantone, wo ich steuerpflichtig bin, die dazugehörigen Unterlagen sendet, habe ich angenommen, dass das Deutsche Finanzamt automatisch die Stuererklärung bekommen hat. Dass dies für Ausland nicht gilt habe ich nachträglich erfahren. Ich muss jetzt auch 2017 und 2018 abgeben und im 2017 sind die Renovationen höher als die Einnahmen. Was darf man abziehen? Ist es ungeschickt mehr Renovationen aufzuführen als Einnahmen sind? PS: ein paar vermietete Wochen gibt keinen Ertrag, dass ich MWST pflichtig wäre, ich komme niemals auf 17'500 Einnahmen. Danke für Antworten

Immobilien, Steuern
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Haus wird an Bruder verschenkt - was sind meine Rechte?

Liebe Community,

ich habe ein Anliegen und würde mich sehr freuen zu wissen, wie ihr hier vorgehen würdet bzw. was meine Rechte sind.

Ausgangslage:

Meine Eltern sind Mitte 60. Ihr Vermögen bezieht sich vor allem auf.

  • Wohnung 1: Verkehrswert ca. 150.000 €
  • Wohnung 2: Verkehrswert ca. 200.000€
  • 3. Zweifamilienhaus (unten ca. 100qm, oben ca. 70qm): Verkehrswert ca. 450.000€ (wahrscheinlich eher mehr momentan...)

Alles Baujahr Ende 70er. Die Verkehrswerte nehme ich an, da mein Vater die Immobilien nicht schätzen lassen will.

Der Plan meines Vaters ist folgender: Er und meine Mutter möchten in Zukunft in Wohnung 2 leben, mein Bruder soll in das Zweifamlienhaus in die untere Wohnung ziehen, das gesamte Haus soll dann auch auf meinen Bruder überschrieben werden. Mein Vater lässt sich allerdings ein lebenslanges Wohnrecht für die obere Wohnung im Haus eintragen. Als Ausgleich sollen Wohnung 1 und Wohnung 2 sofort auf mich überschrieben werden. Die Mieteinnahmen für die Wohnung oben im Zweifamilienhaus sollen weiterhin an meinen Vater gehen.

Meine Überlegungen:

Zunächst finde ich diese Lösung für mich nicht fair, da Wohnung 2 mir momentan gar nichts bringt, da dort auf unbestimmte Zeit (wahrscheinlich über 20 Jahre) meine Eltern wohnen werden (Rausklagen will ich sie dort stand jetzt nicht ;-)). Grundsätzlich fände ich es fair, wenn Wohnung 2 nicht beachtet werden würde sondern mein Bruder mir zumindest einen gewissen Ausgleich zwischen Wohnung 1 und dem Haus leisten würde. Von mir aus auch in Ratenzahlung (er spart ja ab sofort die Miete). Das hat mein Vater aber bereits abgelehnt, warum auch immer.

Allerdings habe ich jetzt auch schon gelesen, dass meine Rechte hier sehr beschränkt sind, und ich wohl nur einen Anspruch auf den Pflichtteil habe was das Haus angeht, dieser wäre ja durch Wohnung 1 schon fast abgegolten.

Es wäre toll, wenn jemand seine Meinung dazu sagen könnte, entweder von rechtlicher oder auch gerne aus rein "familiärer Sicht" ("sei doch zufrieden dass du überhaupt etwas kriegst ;-)). Vielleicht habt ihr ja auch noch einen anderen Lösungsvorschlag.

Danke und liebe Grüße

solea

Erbe, Immobilien, schenkung
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