Unfall nach einfahren in den Kreisverkehr, wer ist schuld?

Hallo zusammen, ich bin mittlerweile etwas ratlos. Könnt ihr mir evtl helfen?

Zu meiner Situation:

Es war Mittwoch Nachmittag gegen 17:30Uhr als ich nach Feierabend nachhause fahren wollte, kam ich aus Richtung Stadt (30er Zone) an einen Kreisverkehr mit Zebrastreifen. Da der Verkehr relativ stockend war, war eine hohe Geschwindigkeit nicht möglich. Ich fuhr also an den Kreisverkehr schaute wegen Fußgängern und vergewisserte mich dann noch nach dem Verkehr. Alles war frei also fuhr ich mit niedriger Geschwindigkeit weiter. Habe in den 2. Gang geschalten und schon war es passiert ein anderes Auto ist mir reingefahren. Das macht natürlich den Anschein darauf das ich ihm die Vorfahrt genommen habe. ABER jetzt zu meiner Ansicht: Mein Auto stand mit der kompletten Fahrzeuglänge im Kreisverkehr. Der Unfallgegner kam aus der Einfahrt vor mir und kann mit höherer Geschwindigkeit über das Gepflasterte in den Kreisverkehr und somit auch zur selben Zeit dort stehen wo ich mit meinem Auto bereits war. Bremsspuren gab es ebenfalls nicht. Mir machte es auch den Anschein das er erst realisiert hatte was passiert ist als er vor Wut auf sein Lenkrad schlug. Es kam mir so vor als wäre er nicht ganz konzentriert gewesen, evtl wollte er vor einem anderen Auto in den Kreisverkehr fahren und achtete noch darauf. Natürlich ist das nicht aussagekräftig. Vor der Polizei meinte der Unfallgegner das er mich gesehen hätte und dachte ich lasse ihn vorbeifahren. Aber wenn er gesehen hat das ich schon in den Kreisverkehr einfahre gilt dann nicht auch ein Rücksichtnahmegebot? Mein Auto ist nicht mehr Fahrbereit ich bin auf einen Mietwagen angewiesen. Den ich demnächst abgeben muss, da bei den Versicherungen nix voran geht. Der unfallgegner hatte auch erst 2 Wochen später eine Unfallsarstellung geliefert.

Seine Einfahrt, auf der Höhe dieses Autos stand mein Auto beim Unfall

Meine Einfahrt

Der Mini ist nicht der Unfallgegner das Bild zeigt wie ich im Kreisverkehr stand. Laut Polizei bin ich die Unfallverursacherin.

Unfall nach einfahren in den Kreisverkehr, wer ist schuld?
Kfz-Versicherung, Polizei, Unfallversicherung, VERKEHRSRECHT, Unfallschaden
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Gibt es eine grobe Berechnung für den Versorgungausgleich (Rente)?

Meine Frau und ich sind beide berufstätig und leben frisch getrennt. Da meine "Noch Ehefrau" 8 Jahre Jünger ist muss sie bis zum Erhalt Ihrer Rente weiterhin arbeiten. Ich werde unter "Voll Abzug" im nächsten Jahr die vorzeitige Rente beantragen.

Von einer Scheidung haben wir wegen der Kosten und Aufteilung vorerst Abstand genommen. Zum einen erhoffe ich mir eine Rentenzahlung bei der nur der vorzeitige Rentenbeginn in Abzug gebracht wird, und zum Anderen ein Ansteigen der Entgeldpunkte bei meiner Ehefrau.

Frage 1: Gibt es für die Berechnung des Versorgungsausgleichs eine Faustformel?

Frage 2: Ist meine Annahme richtig, das jedes Jahr in dem meine Frau arbeitet, von Ihr Entgeldpunkte angesammelt werden, die den Versorgungsausgleich später reduzieren?

Frage 3: Kann es sein, das bei sofortiger Scheidung mehr als 50% (in Geldwert!) als Versorgungsausgleich abgezogen wird -

Beispiel : Rentenanspruch zum Tag der Scheidung Ich= 2.000,- Frau= 1.000,- Differenz=1.000,- Ich hatte das so verstanden, das die Differenz (1.000,-) zu 50% ihr zusteht Kann der Abzug auch höher ausfallen?

Annahme von mir: Bei meiner Denkweise würde sie, wenn Sie nun bis zum erreichen der Rentenzeit weiterarbeitet, eine höhere Rente bekommen als ich !! Mache ich da einen Denkfehler? Ich weiß es hört sich komplex an - ist aber wohl auch :-)

Danke

Rentenversicherung, Altersvorsorge, Rente, scheidung, Scheidungsrecht, Rentenhöhe, Versorgungsausgleich
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Einkommenssteuer Schuld übertragen?

Hallo zusammen, ich habe eine sehr dringende Frage und benötige unbedingt eine kompetente Antwort. Daher hoffe ich, dass mir jemand helfen kann. Es ist wirklich sehr sehr wichtig!

Also...

Ich bin von 2014 - 2016 selbstständig tätig gewesen und aus dieser Zeit sind Schulden bzgl. der Einkommenssteuer beim Finanzamt entstanden.

Ich bin seit 2015 verheiratet und meine Frau wohnt mit unserem Kind im EU-Ausland. Ich nach wie vor in Deutschland, da ich hier wieder Fuß fassen möchte. Ich fliege ab und an rüber, um beide zu besuchen.

Nun habe ich ein an MICH adressiertes Schreiben an die ausländische Adresse meiner Frau erhalten. Dort sind von der ausländischen Behörde meiner Steuerschulden aufgelistet worden mit dem Hinweis, ich müsse in einer Woche bezahlen.

Für mich liegt es nun auf der Hand, dass die deutsche Behörde Amtshilfe beantragt hat.

Daraufhin habe ich direkt telefonischen Kontakt mit dem Finanzamt in Deutschland aufgenommen. Dort bestätigte man mir die Amtshilfe. Leider ist der Bearbeiter erst morgen wieder im Haus und ich konnte nur mit einem Vertreter sprechen.

Dieser sagte mir, man könne meine Frau belangen, da wir zusammen veranlagt wären? Was hat aber meine Frau mit den Schulden aus der Selbstständigkeit zu tun? Sie war dort nie beteiligt...Ich melde mich dort morgen nochmal und versuche einen persönlichen Termin mit dem richtigen Bearbeiter zu vereinbaren.

Meine Frau besitzt ein Haus im EU-Ausland. 2016 haben wir im Ausland allerdings auch Gütertrennung veranlasst.

Ich möchte nun wissen, ob die mir meiner Frau wirklich was können und wie ich mich nun verhalten sollte, um dies abzuwenden?

Ich habe zudem in Deutschland, wo ich auch nach wie vor gemeldet bin, einen Antrag auch Verbraucher Insolvenz gestellt, der auch kommende Woche ans Gericht übersendet wird. Meine Bearbeiterin sagte mir, dass die Einkommensstreuer Schulden auch in der Privaten Insolvenz enthalten sind.

Nun bitte ich euch wirklich um eure Meinung und Ratschläge zu diesem Sachverhalt und was ihr nun tun würdet. Vielen Dank )

Einkommenssteuer, Finanzamt, Schulden, Steuern
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Betriebliche Altersvorsorge soll nach Ausbildungsabbruch privat gezahlt werden, ist das normal?

Hallo.
Ich hatte im August letzten Jahres eine Ausbildung angefangen, und eine betriebliche Altersvorsorge bei der AXA gestartet. Jeden Monat ging das Geld dafür von meinem Bruttoverdienst ab.
Nun musste ich aus gesundheitlichen Aspekten (Schichtdienst, starke Belastung) die Ausbildung abbrechen.
Was mich schockiert hat: Die Betriebliche Altersvorsorge soll ich jetzt aus eigener Tasche privat weiter zahlen. Hab für Juni und Juli Rechnungen bekommen.
Was nicht gerade einfach ist, da ich erstmal nichts mehr verdiene, bis ich was neues gefunden hab...

Vielleicht stand das auch im ursprünglichen Vertrag bei und ich habs übersehen... aber mir hat jeder im Betrieb gesagt wie toll das ist, jeder hat da diese Vorsorge, auch die anderen Azubis dort hatten sie. Aber ich habe auch niemals damit gerechnet, dass ich die Ausbildung dann abbreche. Diese Situation habe ich nicht im Kopf gehabt... Was in dem Fall passieren würde. Ich dachte brteiblich ist betrieblich und wird nicht privat wenn man nicht mehr dort arbeitet.

Ich bin aus den ganzen Vertragsunterlagen nicht schlau geworden. Ich werde da sobald wie möglich anrufen.
Aber was mach ich jetzt? Laut Internet kann man sowas nicht so einfach kündigen. Kann ich das irgendwie auf Beitragsfrei schalten während ich keine Arbeit habe?

Ist das überhaupt normal dass die BETRIEBLICHE Altersvorsorge Privat weiter läuft, obwohl man gar nicht mehr in einem BETRIEB ist? Mein Ausbildungsvertrag wurde zum 30.04. aufgehoben, also es ist schon alles abgewickelt.
Hoffe hier hat jemand Erfahrungen damit gemacht, oder weiß wie ich am besten vorgehen soll...
Danke schonmal für jede Antwort :)

Geldanlage, Altersvorsorge, Rente, Ausbildung, Betriebliche Altersvorsorge, Direktversicherung, Versicherung
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Sozial- und Krankenversichert in Finnland, Gewerbe in Deutschland...geht das?

Hallo!

Ich hatte zu diesem Thema schon eine Frage gestellt und auch schon eine Antwort mit Rückfragen erhalten (vielen Dank hierfür :-) Leider kann ich auf diese Antwort nicht Rückantworten und mache dies nun hier:

Es ging um folgendes:

Ich bin seit diesem Jahr offiziell in Finland wohnhaft und auch hier Sozial/Krankenversichert.

Mein Gewerbe, dass ich schon seit einigen Jahren führe ist aber noch in Deutschland angemeldet.

Darf ich dieses Gewerbe weiter ausführen?

Wenn ja, mache ich dann meine Steuererklärung weiter, wie gewohnt bei meinem bisherigen Finanzamt in Deutschland?

Wie sieht es mit der Krankenkasse aus? Muss ich dort versichert sein, wo mein Gewerbe ist, oder dort, wo mein Lebensmittelpunkt ist?

Daraufhin habe ich folgende Fragen erhalten:

Was für ein Gewerbe ist es denn? Ein Onlinehandel, oder eine Tischlerwerkstatt?

Es ist ein sogenannter "handwerksähnlicher Betrieb". Ich bin Tischler und führe Renovierungsarbeiten durch. Ausserdem habe ich eine Ausbildung als Forstwirt und kümmere mich um Wälder (Pflanzungen, Durchforstungen u.ä.)

Wie soll denn die Arbeit von Finnland aus erledigt werden in der in Deutschland befindlichen Betriebsstätte?

Ich habe schon in den letzten Jahren die meisten meiner Aufträge in Finnland erhalten und auch dort ausgeführt. Ich habe in meiner Adresse in Deutschland keine Werkstatt oder ähnliches. Renovierungen werden vor Ort ausgeführt und die Arbeit im Wald ebenso.

Zur Erläuterung: Ich möchte mein Gewerbe hier in Finnland anmelden. Dies wird allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, da ich mich erst in die hierige Bürokratie einlesen möchte. Da ich jetzt im Sommer viele Arbeitsanfragen habe, die ich gerne ausführen möchte, würde ich dies der Einfachheit halber gerne Übergangsweise mit meinem noch existierenden deutschen Gewerbe machen.

Wie schon gesagt, ich habe schon viel auf diese Weise gearbeitet und es war bisher kein Problem (wir sind ja in der EU). Doch seit diesem Jahr bin ich nicht mehr in Deutschland, sondern in Finnland Kranken- und Sozialversichert. Von meiner Krankenkasse hatte ich dazu sich wiedersprechende Auskünfte erhalten, ob ich weiterhin dieses Gewerbe ausführen darf oder nicht. Deswegen suche ich hier nach besser verständlicher Information.

Vielleicht eine direktere Frage: Kann ich dieses deutsche Gewerbe weiterhin ausführen, ohne in Deutschland Kranken- und Sozialversichert zu sein? Mein aktueller Wohnsitz ist in Finnland, ich habe aber meinen Wohnsitz in Deutschland (noch) nicht abgemeldet da die Adresse bei meinen Eltern ist und eine Abmeldung somit nicht eilt.

Schon im Vorraus, vielen Dank für die Hilfe!

Ausland, Gewerbe, Krankenversicherung, Sozialversicherung
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