Wieso ist das Honorar des Steuerberaters so hoch?

Ich bin AN mit Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit und immer wieder arbeitslos, da ich mich seit Jahren von einem befristeten Job zum nächsten hangeln muss.Deshalb habe ich mir ein zusätzliches Standbein als Freiberuflerin aufgebaut. Umsatz p. a. im unteren 4-stelligen Bereich.

Bisher habe ich meine StErkl (Mantel, Anlage N, KAP; Vorsorge, S sowie EÜR) immer selber gemacht und stets eine Erstattung bekommen. Ab 2017 ist man gezwungen, die Steuererklärung über Elster zu machen. Da ich das nicht kann, habe ich mich entschlossen, meine Steuererklärung für 2017 einem Steuerberater zu übergeben. Wegen der EÜR konnte ich das Ganze leider nicht über die Lohnsteuerhilfe machen lassen. Als Kostenvoranschlag wurden von der Kanzlei ca. 600 Euro genannt, wobei mir nicht gesagt wurde, dass da noch 19% MwSt. hinzukommen. Das kam mir zwar etwas teuer vor für eine 08/15-Arbeitnehmersteuererklärung und eine einfache EÜR, aber da ich es ordentlich gemacht haben wollte, habe ich das akzeptiert.

In Rechnung gestellt hat der Steuerberater letztendlich 1800 Euro - erst 892 Euro Abschlagszahlung und dann nochmal fast 900 Euro als Schlussrechnung. Also das Dreifache des Kostenvoranschlages. Mich hat regelrecht der Schlag getroffen. Damit kassiert er nicht nur die gesamte Erstattung des Finanzamtes, sondern ich muss noch mehrere hundert Euro drauflegen. Da ich gerade wieder arbeitslos bin, ist das für mich existenzbedrohlich.

Wie sich dieses exorbitante Honorar errechnet, ist mir schleierhaft. Wie gesagt, ich habe das jahrelang selber gemacht und da ich ein steuerrechtlicher Laie bin, kann es ja nichts Großartiges oder Kompliziertes sein. Hinzu kommt, dass ich dem Steuerberater meine selbst erstellte EkStErkl von 2016 als Muster zur Verfügung gestellt hatte. Verschiedene Posten, wie Mitgliedsbeiträge, Versicherungen usw., die immer gleich bleiben, brauchte der nur aus 2016 abzuschreiben! Belege habe ich vorsortiert eingereicht.

Meine Nachfrage bei der Kanzlei ergab, dass meine Steuererklärung angeblich so aufwändig gewesen wäre und über 20 Arbeitsstunden in Anspruch genommen hätte. Das kann ich mir nicht recht vorstellen, da ich das Ganze selber immer in acht bis zehn Stunden erledigt hatte. Außerdem entfällt ab 2017 ja auch das Einreichen der Belege, so dass das zeitintensive Aufkleben und Deklarierenn entfällt. Die Kanzlei hat mich auch im Vorfeld nicht darüber informiert, dass das Honorar nach erster Durchsicht der Unterlagen möglicherweise deutlich höher ausfallen könnte, als zunächst veranschlagt. Ich hatte somit auch keine Möglichkeit, vom Mandat zurück zu treten.

Nachdem ich den teuren Abschlag bereits bezahlt habe, bin ich nicht bereit, jetzt nochmal 900 Euro zu berappen. Ich weiß wirklich nicht, wofür. Wie kann ich mich wehren? Wer kann mir helfen? Bin echt verzweifelt.

Honorar, Überhöhtes Steuerberaterhonorar
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Steuererklärung muss bis Freitag beim FA sein - habe aber kein Zertifikat zur Elektron. Übermittlung?

Guten Abend,

Ich muss bis Freitag meine Steuererklärung eingereicht haben. 

Ich hätte nie gedacht, was dies für ein Aufwand ist. Nun habe ich mich kurz und schnell entschlossen, 19 Euro zu zahlen und meine Steuererklärung mit Lohnsteuer-Kompakt gemacht und fertig gebracht. Dachte ich. Und nun? Nun brauche ich noch ein Zertifikat, an dass ich aber nicht komme. Ich wollte ja ursprünglich ELSTER nutzen und habe mir dort ein Konto angelegt, bis herauskam, dass ich dazu auf einen Brief warten muss zur Aktivierung -> Deshalb entschloss ich mich nicht zu warten und habe mich bei Lohnsteuer-KOmpakt registriert und alle Formulare ausgefüllt. Leider zeitgleich bis jetzt keine Post mit Aktivierungscode für ELSTER erhalten! Nun habe ich festgestellt, dass ich diesen aber auch bei LohnSteuer-Kompakt brauche um mein Zertifikat zu erhalten und alles seinsenden zu können!! Ich dachte, das geht an einem Tag und jetzt habe ich ein Problem.

Was kann ich jetzt tun? Irgendwie muss alles zum Finanzamt, ich kann ja noch was nachreichen, aber wie bekomme ich die jetzt stundenlang erarbeiteten Daten OHNE Zertifikat zum FA? Ausdrucken geht auch erst, wenn der Kauf/das Gesamte abgeschlossen ist und das geht nur nachdem ich ein Zertifikat hochgeladen habe...Bzw. bezahlt habe ich schon mit PayPal, finde jedoch keine Möglichkeit, es als PDF runterzuladen, dann würde ich es so erstmal einreichen.

Ich habe immer per Post alles eingereicht, leider bin ich gezwungen, es nun elektronisch zu machen (Einkommensteuererklärung mit EÜR). 

Was kann ich tun? Zur Not den Mantelbogen ausdrucken und einsenden mit einem Zettel, dass der Rest noch kommt? ;(

Finanzamt, Steuererklärung
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Bekomme nirgendwo finanzielle Hilfe. Was tun?

Ich bin 27, Studentin (1. Studium, keine vorrausgegangene Ausbildung) an einer Hochschule und leider schon im 14. Semester. Nicht weil ich zu dumm bin, sonder da ich auf Grund vieler privater Verluste und Vorkommnisse und meiner zusätzlichen psychischen Erkrankung oft aussetzen musste.

Ich wohne seit ungefähr einem Jahr nun endlich alleine.

BAföG bekomme ich ja schon seit Längerem nicht mehr. Den KFW-Kredit wollte ich nicht auch noch zusätzlich annehmen, diesen gibt es jetzt sowieso nicht mehr. Ab dem 10. Semster ist Schluss damit.

Das Arbeitsamt meinte es kann mich nicht unterstützen, Antrag wurde abgelehnt.

Anfangs hat mich meine Mutter finanziell ein wenig unterstützt und die Miete gezahlt, den Rest konnte ich mit der Halbwaisenrente begleichen. Diese ist nun seit März gestrichen, da ich 27 geworden bin.

Seitdem musste meine Mutter mich noch mehr unterstützen, wozu sie kaum in der Lage ist (Ich danke ihr dafür!). Zusätzlich hab ich noch einen 450 EUR Job , der nun aber auch Geschichte ist. Der Vertrag läuft diesen Monat aus und ich will ihn auch nicht verlängern, da ich im Januar meine letzte Prüfung habe und es psychisch ansonsten nicht hinbekomme mit dem Lernen. Ich habe auch nebenbei viele Therapien usw. Wenn ich arbeiten könnte nebenbei würde ich es ja machen.

Das Wohnamt hat mir sage und schreibe einen zweistelligen Betrag gezahlt für 2 Monate, da meine Mutter mich die ganze Zeit unterstützt und sie dann nicht mehr zahlen..

Meine Mutter kann dies aber nicht weiterhin machen und ich will es auch nicht.

Gibt es noch andere Möglichkeiten oder war jmd schon mal in einer ähnlichen Situation?

LG

Studium, Geld, Finanzierung, jobcenter, Wohngeld
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Kreditaufnahme i.H.v. 80-100 T.€ bei 4.800,- Netto möglich?

Hallo, wir Partnerin mit Kind würden gerne einen gemeinsamen Kredit für diverse Anschaffungen aufnehmen und wünsche mir Antworten vom Fachmann/frau für untenstehenden Sachverhalt.

Mein Nettogehalt beläuft sich auf ca. 2600 Netto und das meiner Partnerin auf 2200 Netto. Wir zahlen beide keine Miete da Wohnungen jeweils von den Eltern sind. Beide Ende 30.

Unsere Ausgaben sind wie folgt:

Meine insgesamt 900€ und Ihre bei ca. 600€ Sie bekommt auch noch Kindergeld.

(4800-1500+194=3494€)

Wir benötigen den hohen Kredit für diverse Anschaffungen:

  • Weiterbildungen für beruflichen Aufstieg
  • Auslandsaufenthalt für Kind
  • Neues Auto 20.000€
  • Ablösung meines vorhandenen Kredits i.H.v. aktuell 30.000€
  • Sanierung von Dach der Eltern 20.000€

Schufaauskünfte einwandfrei - dass meiner Partnerin bei Basisscore 99,3 und meins bei Basisscore 97,5

Wir möchten keine sinnlosen Anfragen bei Banken machen und würden gerne wissen ob bei einer Tilgung von 1500€ es realistisch ist einen Kredit in der Höhe ausgezahlt zu bekommen?

Wir beide haben unbefristete Arbeitsverträge ich seit 5,8 Jahren bei selbem AG und meine Partnerin seit 5 Monaten bei neuem AG und außerhalb der Probezeit. Beide gelernte Facharbeiter.

Wir haben sehr gute Scores und wollen diese nicht unnötig verschlechtern.

Welche Bank wäre zu empfehlen? Wir vertrauen den Vergleichsportalen nicht weil die bei einem Bekannten sehen mehr als 20 Einträge/Anfragen der Banken in der Schufa veranlasst haben als "Konditionsanfrage". Auch wenn es heißt es würde den Score nicht hinunter ziehen, glaube ich es nicht.

Wir wollen nur an einer Stelle zahlen und nicht an mehreren.

Wer hat hilfreiches Know-how oder Empfehlungen?

Vielen Dank im Voraus für die Bemühungen.

Grüße

Kredit, Kreditwürdigkeit, Kreditvergabe
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Wer kann mir in diesem Durcheinander noch helfen?

Unsere Tochter ist bei ihrem Vater beihilfeberechtigt und zu 20% bei der Debeka versichert.Da sie behindert ist,auch über das 27.LJ hinaus.

Als sie in einer beschützenden Werkstätte zu arbeiten anfing, bestanden diese darauf, sie gesetzl. zu versichern, da ich dies nicht wollte, war sie sowohl privat bei der Debeka und der AOK versichert und bekam auch Beihilfe. Mir wurde damals gesagt,sie dürfe doppelt versichert sein, allerdings natürlich unter der Prämisse,dass jeweils nur eine Versicherung im Bedarfsfall in Anspruch genommen werden darf.

Somit war sie zwar zahlendes Mitglied bei der AOK all die Jahre,diese wurde aber NIE in Anspruch von uns genommen.

Nun ist es so,dass meine Tochter von der beschützenden Werkstätte Sonderzahlungen bekommt seit Mai diesen Jahres, die nicht vorhersehbar waren. Es handelt sich hierbei,laut Aussage der Werkstatt um Gewinnausschüttungen der Jahre 2016/2017. Somit kommt sie über die Verdientsgrenze des Kindergeldes von 9000 Euro und fällt aus dem Kindergeld höchst wahrscheinlich raus und muss für das ganze Jahr vermutlich auch Kindergeld nachzahlen,obwohl die Grenze erst ab August d.Jahres ob der Sonderzahlungen überschritten wurde.

Automatisch dann auch aus der Beihilfe.

Sollten wir Kindergeld fürs ganze Jahr nachzahlen müssen,so wurde mir gesagt,dass wir auch Leistungen aus der Beihilfe zurückzahlen müssen-was einer finanz. Desaster gleich käme, da unsere Tochter Morbus Crohn hat und hierfür alleine im Monat für Medikamente schon 1.800 Euro anfallen. Von den Arzt-Kontrollbesuchen und Routine-Laboruntersuchungen mal ganz abgesehen.

Frage: Muss die AOK diese Kosten rückwirkend übernehmen,da unsere Tochter ja seit Arbeitsbeginn vor 7 Jahren dort zahlendes Mitglied ist?

Kein Sachbearbeiter wusste bislang,wie das Ganze zu handhaben ist und die Freude an den Sonderzahlungen,von denen kein Mensch wirklich weiß,wie sie weiterlaufen sollen/werden und immer mehr zum Chaos und zur Belastung werden, ist uns allesamt gründlichst vergangen.

Weiß irgendjemand Rat?

Danke fürs Lesen und event.Hilfe.

Krankenversicherung, Beihilfe-Nachforderungen
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Spekulationssteuer mit tlw. Untervermietung?

Moin moin aus Berlin,

ich bin in Not geraten und muß mich von meiner ETW trennen. So wie ich die Fakten derzeit sehe, fällt bei mir die 25% Steuer aus Spekulationsgeschäften an.

Chronologie:

2000 ETW gekauft (marktüblich)

2005 verkauf an leibl. Mutter, um einer Verwertung vorzubeugen (deutl. unter Wert/Restschuld)

2015 Rückkauf (ohne Gewinn/Verlust)

Ende 2018 geplanter Verkauf an leibl. Sohn (mit ca. 37.000€ Gewinn, aber unter derzeitigen Wert)(falls die Finanzierung scheitert, Verkauf Anfang 2019 maktüblich mit ca. 65.000€ Gewinn ggü. letzten Kauf)

Seit 2000 bin ich Nutzer der ETW (tlw. als Mieter, bzw. als Selbstnutzer)

Problem: Als es mir gesundh. schlechter ging, habe ich 60% meiner Wohnung seit 09.2017 vermietet um die ausbleibenden Lohn zu kompensieren

Frage1: 10-Jahresfrist entfällt, da letzter Kauf jünger. Oder?

Frage2: 3-Jahresfrist entfällt auf die 60%, da im Jahr des Verkaufs keine Eigennutzung. Oder?

Frage 3: auf die 40% fällt keine Sp-Steuer an, da im Jahr des Verkaufs und den beiden Jahren davor eigengenutzt. Richtig? Oder hab ich da was durcheinander gebracht?

Frage 4: Wenn ich im Dez. 2018 die ETW wieder 100% selber nutze, zählt das dann für "im Jahr des Verkaufs eigengenutzt"? In den Jahren zuvor war ja Eigennutzung vorhanden.

Bemerkung: Eine verbale Beratung bei Finazamt oder Steuerberater ist derzeit nicht möglich, da inzwischen nahezu gehörlos.

Spekulationsfrist, Spekulationssteuer
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Eintragung einer Grundschuld als Privatperson nach Übertragung von Miteigentum am gemeinsamen Haus?

Vor knapp 3 Jahren haben mein damaliger Lebensgefährte und ich ein Grundstück mit einem altem, sanierungsbedürftigem Haus gekauft. Wir beide stehen je zu 50 % als Eigentümer im Grundbuch. Dieser Kauf und die umfangreiche Sanierung wurde über eine Bank finanziert. Diese Finanzierung ist natürlich auch im Grundbuch eingetragen.

Kaufpreis 68.000 €; Finanzierungskredit: 95.000 €; jetztiger Stand des Finanzierungskredites: 84.000 €; heutiger "Zwangsvollstreckungswert" (lt. Aussage der finanzierenden Bank) 88.000 €. Der Verkaufswert des Hauses, ebenfalls laut Aussage dieser Bank, geschätzt ca 110.000 €.

Jetzt kam es zur Trennung. Mein Ex möchte das Haus komplett übernehmen mit allen Zahlungsverpflichtungen, d. h. es wird für ihn ein neuer Kreditvertrag erstellt und ich bin dann aus der Haftung dieser ursprünglichen Finanzierung raus.

Nun möchte ich ihm das Haus nicht für "lau" übertragen.
Meine erwachsende 3 Söhne und ich haben sehr viel Arbeitsleistungen in den Umbau dieses alten Hauses gesteckt. Mein Ex und ich sind uns darüber einig, dass er mir dafür 10.000,00 € bezahlt. Er ist nun wiederum finanziell zur Zeit nicht so gut gestellt. Er kann mich nicht direkt auszahlen und einen weiteren Kredit bekommt er nicht genehmigt.
Ich möchte nun diese 10.000 € ins Grundbuch eintragen lassen. Weiterhin möchte ich ihm eine Frist von 5 Jahren setzten und dass er mir mindestens 2.000 € pro Jahr zurück zahlt.
Er war schon bei einem Notar, Kopie eines Entwurfes für einen Grundstücksübertragungsvertrages liegt mir vor. Darin ist nichts von meinem Kaufpreis i H v 10.000 € vermerkt. Er möchte, dass wir das "privat" in einem entsprechenden Darlehensvertrag regeln und die finanzierende Bank von dem nichts erfährt, weil sie sonst der Übertragung nicht zu stimmen würde. Er hätte dann weitere Schulden und die Bank befürchtet, dass die finanzielle Belastung für ihn zu hoch wird.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Muss ich mir einen eigenen Notar suchen? Wahrscheinlich benötige ich doch einen Anwalt, der mich beraten kann? Doch leider kann ich mir z Zt keinen leisten, da ich arbeitssuchend bin und momentan ALG I erhalte. Würde ich, nur mit einem "Beratungsschein" ausreichende Unterstützung von einem Anwalt bekommen?
Für eure Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

Haus, Grundstücksübertragungsvertrag
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Schenkungssteuer Immobilienbewertung (Immobilie nicht nutzbar)?

Folgender Sachverhalt: Eine Immobilie (Grundstück mit Wohnhaus) soll auf dem Wege der Schenkung weitergegeben gegeben werden. Das Wohnhaus wurde 1940 als solches genehmigt und errichtet und war bis 1998 bewohnt. Im Zuge eines Eigentümerwechsels wurde die Nutzung des Wohnhauses "zu Wohnzwecken" von der Gemeinde aufgehoben und 2002 per Gemeinderatsbeschluss bestätigt. Grundstück und Wohnhaus sind nicht an die kommunale Wasserversorgung und Abwasserentsorgung angeschlossen, eine zukünftige Erschließung kommt nicht infrage, da das Anwesen im Außenbereich liegt, es ist also kein Bauland. Das Grundstück wird derzeit als Freizeitgrundstück bzw. Garten genutzt, das Haus steht leer, wird aber hinsichtlich der baulichen Substanz Instand gehalten, ist also nicht verfallen o.Ä. Frage(n): Wie wird hier der für die anfallende Schenkungsteuer relevante Wert der Immobilie ermittelt? Ist es hier zwingend erforderlich ein qualifiziertes Wertgutachten zu erstellen oder gibt es auch eine einfachere Möglichkeit der Wertermittlung. Da dem Finanzamt der oben geschilderte Sachverhalt nicht bekannt sein dürfte, ist davon auszugehen, dass es den Wert der Immobilie um ein Vielfaches höher ansetzt und dabei das Wohnhaus als solches mit berücksichtigt, obwohl es faktisch nicht mehr zu Wohnzwecken benutzt werden darf. Genügt es ggf. das Finanzamt auf den tatsächlichen Sachverhalt hinzuweisen und wie würden dann Grundstück und Gebäude bewertet?

Immobilienbewertung, Schenkungssteuer
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Zu Unrecht Kirchensteuer bezahlt. Elterngeld fällt dadurch weniger aus. Wie bekomme ich das Geld so schnell zurück?

Hallo,

Ich bin nie in die Kirche eingetreten und auch nicht getauft. Habe auch nie Kirchensteuer bezahlt.

Nun sind wir zum 1.9. umgezogen und ich habe im September rückwirkend für das gesamte Jahr Kirchensteuer bezahlen müssen. Das wurde automatisch von meinem Gehalt abgezogen. Daraufhin war ich beim Finanzamt, die haben mich auf die Stadt verwiesen, weil die Info von denen kam. Dort war ich auch und bin bei denen seit dem 21.08.2015 (kann ich mir nicht erklären, bin nie eingetreten) als evangelisch geführt. Die wollten das nicht löschen, sondern haben mich auf die Gemeinde in der Stadt verwiesen. Dort habe ich nachgefragt und da hat man mir bestätigt, dass ich dort warum auch immer gelistet bin. Haben mich aber auf die Kirchensteuerstelle in Bielefeld verwiesen, die das ausschließlich rückgängig machen kann. Nach Rückfrage in Bielefeld kann das Geld nur mit der Steuererklärung zurück gezahlt werden, aber erst muss geklärt werden, warum ich da gelistet bin.

Einige Tage später habe ich einen Brief der Stadt in der ich wohne erhalten, dass man die Konfession herausgenommen hat, da ich in den Wohnorten zuvor auch als Konfessionslos geführt worden bin. Zumindest zahle ich dann ab Oktober keine Kirchensteuer.

Ich bin schwanger und gehe in wenigen Tagen (31.10.) in Mutterschutz. Das Geld, was ich während des Mutterschutzes berechnet wird, richtet sich durchschnittlich nach den letzten drei Abrechnungen. Also auch zwei Monate betreffend in denen ich unrechtmäßig Kirchensteuer gezahlt habe. Meine erste Frage: Wie bekomme ich diese Differenz im Mutterschutz wieder?

Das Elterngeld richtet sich nach dem Einkommen der letzten 12 Monate. Hier habe ich 9 Monate unrechtmäßig Kirchensteuer bezahlt. Wie kann das aktualisiert werden? Kann man Elterngeld zwei mal beantragen?

Aktuell warte ich aber immer noch auf die Info von der Kirchensteuerstelle, dass ich das Geld auch wirklich zurück bekomme.

Vielleicht hat jemand eine Idee, wie ich es schaffe, dass sich mein Elterngeld nicht auf dieser Grundlage berechnet...

Vielen Dank vorab und viele Grüße, Lisa

Elterngeld, Kirchensteuer
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Ist eine Mahnung rechtens, wenn man etwas Online auf Vorkasse bestellt und paar Tage später "storniert"?

Hallo, ich habe vorige Woche etwas Online bestellt. Hier wurde über Facebook eine Seite vorgeschlagen, die Schmuck aus dem Sortiment nimmt und für 0 Euro abgibt. Lediglich soll man die Versandkosten übernehmen. Also, habe ich kurzer Hand und absolut unüberlegt mir 2 Schmuckstücke heraus gesucht und über Vorkasse bestellt (Banküberweisung). Ich erhielt eine Bestellbestätigung per Email. Am Abend bevor ich das Geld überweisen wollte, wollte ich die Seite bei Fb nochmals suchen, leider ohne Erfolg. Jedoch gab es aufeinmal eine neue, gleiche Seite nur mit anderem Namen. Das kam mir etwas seltsam vor. Also, überwies ich die Rechnung nicht. 4 Tage später bekam ich eine Zahlungserinnerung. Auf diese antwortete ich und gab an, dass ich von dem Kauf zurück treten möchte, da mir dieser Onlinehandel etwas suspekt vor kommt. Ich habe bis dato immer noch keine Ware. Klar, ist ja auch Vorkassezahlung. Weiter 3 Tage später, also heute, bekam ich eine Mahnung und eine "sehr nette" Mail der "Buchhaltung". In dem steht, dass die Ware extra für mich bestellt wurden sei und diese nun im Lager ist und nicht mehr zu stornieren geht. Jedoch wurde auf der Seite geschrieben: "Aktion, Altbestand muss raus, um Platz für neues zu machen", nur gewisse Stückzahl vorhanden. Ich finde dies widerspricht sich. Einer Seits ist es altbestand und nur begrenzte Stückzahl und anderer Seits wird der Artikel für mich bestellt und kann nicht storniert werden. Die Fa. droht in ihrer Email mit weiteren Mahungen und dem Inkassobüro. Ich habe verwiesen das ich den Artikel nicht möchte. Habe ich nicht 14 tägiges Recht auf Widerruf von dem Kaufvertrag? Die Email der "Buchhaltung" war sehr frech. U.a. steht drin, dass ich ihnen keine Emails mehr schreiben darf und das ich die Zahlungen tilgen muss. Bla bla bla.

Was kann ich nun tun???

Vielen Dank schon mal. :)

Recht, Mahnung Onlinekauf
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