Sind Account Manager im Devisenhandel immer so schwierig?

Seit 9 Tagen bin ich als Neuling im Devisenhandel tätig. Habe mich bei einer Firma registriert, von der ich nur Gutes gehört habe und war bis Dienstag auch wirklich zufrieden mit dem Support durch den Account Manager, der sich täglich 2 bis 3x telefonisch bei mir gemeldet hat.

Dummerweise habe ich an dem Tag einen Fehler gemacht. Ich habe etwas angeklickt, was ich nicht hätte anklicken dürfen. Dass man als Anfänger in einer neuen Branche Fehler macht, finde ich ganz normal und nur menschlich. Der Account Manager zeigte nicht wirklich Verständnis und machte mir Vorwürfe.

Seit diesem Vorfall zeigt sich der bis dahin wirklich sympathische und kompetente Mann von einer anderen Seite. Mittwoch wartete ich vergeblich auf seinen Anruf. Als ich selbst dort anrief, meinte die Dame von der Zentrale, dass er nicht im Haus sei und ich bekam einen Rückruf von einem anderen Account Manager. Es hieß, mein eigentlicher Manager würde Donnerstag wieder im Haus sein und mich anrufen. Auch am Donnerstag meldete er sich nicht. Ich bekam ihn erst an die Strippe, nachdem ich ihn mehrere Male angerufen hatte. Am Nachmittag wollte er mich um 15 Uhr nochmal anrufen, aber es kam wieder nichts. Gestern herrschte totale Funkstille. Ich glaube, von dem höre ich nichts mehr.

Ist das normal, dass die Account Manager Leute nach Fehlern einfach abservieren und ihnen nicht mehr helfen wollen? Ich weiß, dass er durch Menschen wie mich Geld verdient. Aber damit das geschieht, benötige ich seine Unterstützung.

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Wann kommt der erste Inkassobrief?

Vor knapp 3 Jahren haben meine Eltern einen Account für mich und meine kleine Schwester bei Duden Learnattack erstellt und ein Abo abgeschlossen. Den Account haben sie auf meinem Namen eröffnet. Ende 2018 haben wir beschlossen dass wir das Programm nicht mehr brauchen und haben gekündigt. Das war ungefähr im Oktober.

Nun mussten wir aber anscheinend trotzdem das Abo für die Restzeit bezahlen. In dem Brief den ich bekommen habe werden mir Beträge von November 2018 bis März 2019 angerechnet.

Nun hat mich letztens der Schlag getroffen als ich den oben erwähnten Brief von Duden gefunden habe (meine Eltern haben ihn mir nicht gegeben, ich hab ihn selber gefunden), in dem mir mitgeteilt wurde, dass die Sache an ein Inkassounternehmen weitergeleitet wird wegen den oben genannten Beträgen die meine Eltern nicht bezahlt haben (Der Account läuft zwar auf meinen Namen aber auf die E-Mail meiner Mutter, sie hat alle Mahnungen bekommen, aber dennoch nicht gemacht. Bitte fragt mich nicht warum, ich weiß es wirklich nicht).

Der Brief ist mit dem 22. 06. 2020 datiert. Aber ich habe immer noch keinen Brief von irgendeinem Inkassounternehmen erhalten. Wie lange dauert es denn im Schnitt bis man so ein Schreiben bekommt? Und bedeutet das automatisch einen Schufa-Eintrag? Ich wollte dieses Jahr eigentlich einen Studienkredit für mein Studium beantragen... Ich habe Duden schon angeschrieben, aber noch keine Antwort erhalten.

Inkasso, Schulden
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Vodafone DSL-Abzocke - Sonderkündigungsrecht?

Hallo an alle,

ich habe seit 07/2013 einen Vertrag mit Vodafone, DSL 6000 + Festnetz.
Der stieg schon damals sehr teuer ein mit 30€/Monat, ich hatte damals aber massive Probleme nach dem Umzug überhaupt einen Internetanbieter zu finden (und das obwohl ich in einer größeren Stadt wohne...) und da ich für das Studium schnell Internet brauchte, habe ich mich für den (überteuerten) von Vodafone entschieden.

Mittlerweile benötige ich schnelleres Internet als die 6 mbit/s, welche ich mit dem Vodafone-Steinzeitvertrag bekomme, und habe daher die Kündigung eingereicht - im Juni, sodass ich die einmonatige Kündigungsfrist einhalten kann.

Witz ist aber, dass in diesem alten Vertrag wohl DREI Monate Kündigungsfrist stehen, statt nur einem. Das heißt, der Vertrag wurde natürlich trotz Kündigung um weitere 12 Monate verlängert und ich kann erst ab 07/2021 zu einem anderen Anbieter wechseln.

Interessant ist hierbei, dass Vodafone auf ihrer eigenen Seite schreiben: "Du bekommst unsere Tarife in ganz Deutschland. Weil 6.000er Leitungen nicht mehr zeitgemäß sind, bieten wir Dir einen höheren Tarif zum gleichen Preis an. Die Verfügbarkeit ist nur davon abhängig, ob schon ein anderer Netzbetreiber in Deinem Haus ist. Das erfährst Du z.B. über Deinen Vermieter."

Sie schreiben quasi selbst, dass 6000er Leitungen (also den Vertrag, den ICH noch für 30€/mtl. habe) nicht mehr zeitgemäß sind - aufstocken kann ich aber leider nicht, da Vodafone in unserem Häuserkomplex ihre scheiss Kabel nicht verlegt haben und ich somit nicht mal auf ein 16.000er DSL aufstocken könnte, wenn ich wollte.

Lange Rede kurzer Sinn, meine Frage:

Gäbe es in diesem Fall, dass Vodafone mir einen steinalten Vertrag für VIEL zu hohe Kosten ohne Chance auf Aufstocken aufhält, keine Chance auf eine (ggf. anwaltliche) fristlose Kündigung des Vertrags?

Vielen Dank für Antworten!

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Optimales Einkommen bei Abfindung?

Meine Frau wird abgefunden. Die Abfindung von z. B. 200 T€ (die allzu exakten Zahlen darf ich nicht schreiben) soll idealerweise brutto wie netto vereinnahmt oder zumindest so günstig wie möglich besteuert werden.

Weil sie erst Anfang kommenden Jahres ausbezahlt wird, meine Frau in dem Jahr nichts verdienen wird (auch nichts von der Arbeitsagentur), ich mein Einkommen steuern kann (Sabbatical) und irgendwas um die 50.000 € sinnvolle zusätzliche Sonderausgaben möglich wären, was auch andere Einkünfte neutralisieren würde, ergibt sich die Frage, bei welchem Resteinkommen die Abfindung möglichst minimal besteuert würde.

Wir sind zusammen veranlagt. Ich dachte, man sorgt für ein Resteinkommen von minus 21.000€, dann kommen die 40.000 € drauf und es ergibt sich ein null an Steuern.

Nun gibt es da aber auch noch § 34 Abs. 1 Satz 3 EStG, der sagt: "Ist das verbleibende zu versteuernde Einkommen negativ und das zu versteuernde Einkommen positiv, so beträgt die Einkommensteuer das Fünffache der auf ein Fünftel des zu versteuernden Einkommens entfallenden Einkommensteuer."

... den ich leider nicht wirklich verstehe.

Konkrete Frage:

  1. Würde ein Resteinkommen (Sonderausgaben immer berücksichtigt) von minus 21.000
  2. würde ein Resteinkommen von minus 45.000 oder
  3. würde ein positives Resteinkommen von unter 1.000 €

... zum steueroptimalen Ergebnis führen?

Zusatzfrage: Sind der Abgeltungssteuer unterliegende Kapitaleinkünfte in der Rechnung zu berücksichtigen oder nicht?

Abfindung, Einkommenssteuer, Steuern
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