Duales Studium bei der Stadt nicht bestanden was nun?

Hallo meine Situation ist etwas kompliziert und ich hoffe sehr, dass mir jemand helfen kann.
ich habe letztes Jahr im September ein Studium bei der Stadt X angefangen und dieses leider im Mai (diesen Jahres) durch eine verhauene Prüfung (auch beim 2. Versuch) beenden müssen.
Zum Glück kann ich im September eine Ausbildung bei der selben Stadt anfangen und bin auch sehr happy darüber.
Nun ergeben sich jedoch einige Fragen…

Für die Übergangszeit von Juni- August habe ich keine Arbeit mehr… Da ich die Länge des Studiums privat versichert bin und mich direkt zu Anfang der Ausbildung wieder privat versichern muss steht die Frage mit der passenden Versicherung im Raum …

Wie stelle ich das mit der Versicherung an? Kann ich ggf Privat Versuchert bleiben?
Wäre ein Teilzeitjob oder 450€ Job sinnvoller?
wie würde ich finanziell die 450€ + Kindergeld aufstocken?(würde zusammen gerade so für die Miete (ohne Fixkosten) reichen)

Zudem gibt es eine weitere Baustelle…

Seit 3 Jahren leide ich an einem seltenen Defekt im Knie welcher mir tägliche schwätzen bereitet und ich die Zeit zwischen Studium und Ausbildung eventuell für eine Operation nutzen würde. Dabei müsste ich ca mit einer Genesung von ca 6-8 Wochen rechnen.
wenn ich mich hierfür entscheiden würde, könnte ich jedoch nicht arbeiten und meine Miete, Fixkosten, Versicherungen , etc. nicht bezahlen.
Primär würde ich eigentlich gerne nicht auf Arbeitslosengeld zugreifen müssen, jedoch fällt mir für die Variante mit der Knieoperation keine andere Lösung ein.
habe mir aus Interesse mal die Voraussetzungen für das Arbeitslosengeld angeschaut, jedoch glaube ich, dass es mir nichtmal zu stehen würde, da ich nur von September 2021 bis Mai 2022 Steuern bezahlt habe.

Ich hoffe wirklich sehr, dass mir hier jemand helfen kann und bin unglaublich dankbar für jeden Tipp und hilfreichen Kommentar!


450€ Job 0%
Teilzeitjob 0%
Knie Operation 0%
Studium, Arbeitslosengeld
BAföG / Unterhalt: dritter Ausbildungsversuch?

Hallo,

ich habe nach meinem Abitur im Jahr 2020 direkt ein Studium (Digitale Medien, B.Sc.) begonnen, dafür BAföG erhalten und nach einem Semester bereits abgebrochen, da es mir nicht gefallen hat - wodurch ich mich auch vom BAföG abgemeldet habe.

Im August 2021 habe ich dann eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation angefangen, jedoch aufgrund der "ausreichenden" Ausbildungsvergütung kein BAföG beantragt. Diese Ausbildung habe ich nun Anfang 2022 ebenfalls abgebrochen, da auch diese mir gar nicht gefiel.

Nun bin ich gerade in der Eignungsprüfungsphase für ein Design (B.A.) Studium, welches (wenn alles glatt klappt) im September startet. Hätte ich rein theoretisch wieder einen Anspruch auf BAföG? Es ist ja an sich mein dritter Anlauf für eine Ausbildung, doch wäre es "erst der zweite" Antrag auf BAföG. Ich habe auch mal gehört, dass es abhängig davon ist, ob die Ausbildungen in ähnlichen Richtungen liegen - Digitale Medien und Marketingkommunikationskaufmann liegen meiner Meinung nach sehr nahe beieinander, wie das mit Design nun aussieht weiß ich nicht.

Beim Verfassen fällt mir auch gerade ein, dass ich eventuell sogar wieder Anspruch auf Unterhalt hätte? Meine Eltern sind geschieden und ich habe während meinem ersten Studium etwa 400€ Unterhalt von meinem Vater erhalten, aufgrund eines sehr schlechten Verhältnisses zwischen uns habe ich aber auf Unterhalt während meiner Ausbildung verzichtet - die Vergütung hatte ich ja und die (im Vergleich zu vorher) recht kleine Unterhaltssumme war mir der Kontakt zu ihm dann nicht wert. Im neuen Studium hätte ich ja nun keine Vergütung, da würde ich Unterhalt eventuell wieder in Betracht ziehen, wenn auch mit einer Kontaktsperre, sodass ich ihn überall blockiert lassen darf :)

Wäre super, wenn mir da jemand helfen könnte :) Danke!

Studium, Ausbildung, BAföG, Kindesunterhalt
BAföG Antrag dauert ewig. Grund zur Beschwerde?

Hey liebe Community,

vorweg: Natürlich weiß ich, dass ein Bafög-Antrag etliche Wochen/Monate in Anspruch nehmen kann. In meinem Fall jedoch ist es jedoch die größte Frechheit..... Zudem möchte ich mich schon im Voraus für den langen Text entschuldigen.

Ich studiere seit September '21 in Trier und habe für mein Studium BAföG beantragt. Die Unterlagen konnte ich jedoch erst Ende November einreichen, da ich meinem Vater (Eltern sind getrennt lebend) mit dem Ausfüllen des Formulares wochenlang hinterlaufen musste. Bereits nach fünf Tagen bekam ich vom Amt eine Erinnerung, dass noch ein Vermögensnachweis (versehentlich vom falschen Datum gesendet) sowie eine Kopie meines Abschlusszeugnisses nachgereicht werden müsse. Drei Tage Später fuhr ich dann mit meiner Mutter persönlich (!!!) zur Hochschule und warf die fehlenden Unterlagen in den Briefkasten des Amtes.

Soweit so gut. Nun aber nimmt der Ärger seinen Lauf...

Danach habe ich bis Mitte Februar gewartet.... Doch nichts ist passiert. Eines Tages lag plötzlich ein Brief vom BAföG-Amt im Briefkasten und in dem stand, dass nach wie vor der Vermögensnachweis, sowie das Zeugnis fehlen würden. Stocksauer rief ich beim Amt an und diskutierte mit der Sacharbeiterin. Diese behauptete jedoch felsenfest, dass sie nichts bekommen habe. Da ich nicht belegen kann, dass ich die Unterlagen wirklich eingereicht habe, blieb mir nichts anderes übrig, als sie wieder einzureichen. Diesmal kamen sie dann auch an.

Nun folgt der nächte Hammer...

Da ich meine Fachrichtung gewechselt habe, verlangt das jetzige Amt die Akte des alten Amtes, um auszuschließen, dass ich zu unrecht BAföG kassiert habe. Angeblich hat meine Sachbearbeiterin dann auch direkt an das alte Amt ein Erinnerungsschreiben geschickt. Seitdem rief ich jeden Tag beim Amt an und jeden Tag musste ich mich vertrösten lassen. Sie habe ja niemanden erreicht; es habe sich nichts ergeben; sie könne dazu keine Auskunft geben, da sie im Home-Office sei; usw. Dann sagte sie mir mehrfach, dass sie sich auf jeden Fall bei mir melde, um mich auf dem neusten Stand zu halten, doch das geschah nie. Die selbe Aktion mit dem Leiter des Amtes: Ich schilderte ihm die Situation, er sagte er überprüfe das und melde sich bei mir im Laufe des Tages, aber nichts passierte. Das alte Amt bestätigte mir am Telefon, dass die Akte längst verschickt ist, doch die Sachbearbeiterin hat angeblich noch nichts bekommen.

Zwischenzeitlich hatte meine Sachbearbeiterin Urlaub (ist ja auch ihr gutes Recht) und jetzt ist sie auf einmal krank.

Mittlerweile ist ein weiterer Monat vergangen und mit Förderung am Ende des Monats ist wohl auch nicht mehr zu rechnen. Ich bin auf das Geld angewiesen. Meine Eltern können mich finanziell nicht unterstützen. Daher wollte ich fragen, ob es eine Anlaufstelle gibt, um Beschwerde über diesen Schneckenverein einzureichen? Und wenn ja, wo ist das möglich?

Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit und hoffe sehr auf eine Antwort :)

Studium, Antrag, BAföG, Finanzen, Beschwerde
Job und Studium gleichzeitig in EST angeben?

Hallo zusammen,

ich sitze an der Steuererklärung für 2021 und habe zwei wahrscheinlich banale Fragen, zu denen ich trotz langer google Recherche einfach keine passenden Antworten finden mag. Dazu erstmal die Darstellung des Falls:

Ich war im gesamten Zeitraum des Jahres 2021 als Master-Student eingeschrieben. Gleichzeitig habe ich in 04/2021 einen sozialversicherungspflichtigen Teilzeitjob begonnen. Bei diesem komme ich auf ein Jahresbrutto von 13 000€ und ca. 1 000€ Lohnsteuer. Aus den Vorjahren existiert ein festgestellter Verlustvortrag von etwa 6000€. Zusätzlich habe ich in 10/2021 eine kostspielige Weiterbildung begonnen.

Frage 1: Wie gebe ich beides bzw. alle drei getrennt voneinander in der Steuererklärung an? Klingt blöd, aber ich habe ja bspw. für alle drei Dinge unterschiedliche Fahrtkosten und kann diese schlecht als unterschiedliche Tätigkeitsstätten zuordnen. Bei allen dreien gibt es Ausgaben, aber nur beim Job Einnahmen..

Frage 2: Auch beim Verlustvortrag blicke ich immer noch nicht durch - dieser wird nach allem, was ich recherchiert habe, von den Einkünften abgezogen (also blieben 7000€ zu versteuernde Einkünfte über?). Wenn meine Ausgaben in 2021 jetzt die 7000€ übersteigen, lässt sich dann ein neuer Verlustvortrag feststellen? Und bekomme ich dann gleichzeitig Lohnsteuer wieder?

Vielen Dank im Voraus für alles Tipps!

Studium, Steuererklärung
Wie würdet ihr dieses Arbeitszeugnis bewerten?

Hallo! Meine Managerin meinte ich hätte eine 2 verdient. Es gab lediglich nur zwei Punkte bei mir zu bemängeln ( Fachkenntnis und angebliche Zurückhaltung, diesen Kritikpunkt hat die Managerin selber nicht verstanden, weil ich auf sie nicht zurückhaltend gewirkt habe, aber anscheinend empfand es der andere Manager so). Ich finde die Bewertung schlecht. Also für mich klingt es nicht nach einer 2. Seid ihr meiner Meinung? Was würdet ihr sagen?

Er hast sich aufgrund seiner guten Auffassungsgabe und seines Einsatzes in kurzer Zeit gute praktische Kenntnisse angeeignet. Er identifiziert sich stets gut mit seinen Aufgaben und zeichnete sich durch eine hohe Lern- und Arbeitsmotivation aus. Er war ein zuverlässig und selbstständig arbeitender Praktikant,der die ihm übertragenen Aufgaben planvoll und systematisch bearbeitete. Er verfügt über ein gutes analytisches Denkvermögen. Auch bei schwierigen Aufgaben stellt er seine Leistungsfähigkeit jederzeit unter Beweis.

Bei seiner Arbeit erzielte qualitativer und quantitativer Hinsicht immer gute Ergebnisse.

Seine Leistungen haben in jeder Hinsicht und in bester Weise unseren Erwartungen entsprochen.

Ihm ist es innerhalb kurzer Zeit gelungen, sich in das jeweilige Team zu integrieren. Sein persönliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitern und Mandanten war stets einwandfrei.

Er verlässt uns nach der vorangehend genannten Praktikumszeit. Wir danken ihm für seine Unterstützung und die stets gute Zusammenarbeit. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Berufs und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Zudem würden wir es begrüßen, wenn er sich für einen Berufseinstieg bei uns bewirbt.

Studium, Arbeitszeugnis, Praktikum
Miete an die Eltern während des Studiums zahlen?

Hallo,

Ich bin 18 Jahre alt und studiere zurzeit im ersten Semester.

Aufgrund des Einkommens meiner Eltern bekomme ich kein Bafög und weil mir meine Eltern kein Geld zahlen wollen, was auch völlig in Ordnung ist, hatte daher nicht die Chance zum Studieren in eine andere Stadt zu ziehen. Da es in meiner Heimatstadt keine Hochschule gibt, studiere ich jetzt in einer der nächstgelegen Städte, circa 1,5 Stunden mit dem Auto entfernt. Meine Eltern bezahlen zurzeit meine Autoversicherung (ca 100€ im Monat) und Sprit (zur Zeit 0€) damit ich zu meiner Hochschule fahren kann. Jetzt während Corona funktioniert das auch noch sehr gut.

Ich musste am Anfang des Studiums maximal 2-3 mal die Woche zur Uni. Inn den letzten Wochen aufgrund der Umstellung auf online der meisten Module war ich gar nicht in der Uni und versuche mir den Stoff aus den Vorlesungen und Tutorien die ich verpasse selber beizubringen. Damit ich, wenn Corona hoffentlich irgendwann ein Ende nimmt, in die Stadt meiner Hochschule ziehen kann, da es nicht auf lange Zeit schön ist jeden Tag um 5:30 aufzustehen und zur Uni zu fahren, habe ich mir jetzt einen Werkstudentenjob gesucht, in welchem ich neben meinem Vollzeitstudium arbeite, um Geld anzusparen. Als ich das meiner Mutter erzählt habe meinte Sie, dass es nicht möglich ist, dass ich Arbeite und „das dicke Geld verdiene" ohne selber Kosten wie Miete zu übernehmen. Ich habe ihr sachlich erklärt, dass die Eltern ja eigentlich für die Kinder sorgen müssen bis zum Abschluss der ersten Ausbildung, aber ich die Sprit und Versicherungskosten des Autos selber übernehmen kann. Daraufhin brach sie in Tränen aus und sagte, dass sie mir kein Studium finanzieren müsse und ich einfach eine handwerkliche Ausbildung machen soll, wenn ich nicht Miete zahlen möchte. Ich bin echt dankbar, dass ich überhaupt studieren kann und erkenne den Luxus darin, aber ich habe noch nie von Freunden und Kommilitonen gehört, dass sie zu Hause Miete während des Studiums zahlen. Im Gegenteil, viele bekommen sogar Geld von ihren Eltern. Also vielleicht liege ich ja auch im Unrecht und das ist eine übliche Sache. Wollte jetzt einfach mal erfragen, wie das bei euch anderen Studenten, die kein Bafög bekommen so aussieht? Nochmal zur Verdeutlichung, ich versuche nicht irgendwie Geld von meinen Eltern zu bekommen, sondern einfach nur zu verhindern, dass ich Miete an meine Eltern zahlen muss.

Studium, Miete

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