Erfahrungen und Empfehlungen im Studium Soziale Arbeit an der IUBH berufsbegleitend (+Vollzeitarbeit) oder Vollzeitstudium (als Alleinlebende)?

Guten Tag!

Ich bin schon 26, frisch ausgebildete staatlich anerkannte Erzieherin und habe nun herausgefunden das ich damit direkt Soziale Arbeit studieren kann. Ich wohne in Hamburg. Leider liegt der NC bei der HAW seit 2015 konstant bei 2,0. Ich habe natürlich 2,1 - ärgerlich! Hier hätte ich natürlich nur Semestergebühren gehabt und hätte diese mit Bafög und Aushilfe leichter zusammenbekommen als bei der IUBH. Umziehen geht leider nicht für mich, da ich schon zur Miete in einer eigenen Wohnung lebe und diese ungern aufgeben möchte. Auch möchte ich in Zukunft weiter in Hamburg leben.

Nun habe ich mir überlegt, Soziale Arbeit über die IUBH zu studieren. Das ist natürlich kostspieliger. Die monatliche Gebühr liegt hier um die + 300€. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten das Studium zu absolvieren. Ich bin über berufsbegleitend und Vollzeitstudium gestolpert.

Hat jemand Erfahrungen darin, wie sich z.B. das Studium Soziale Arbeit mit einem Beruf (Vollzeit) vereinbaren lässt? Ich hätte momentan die Möglichkeit, im Schichtdienst zu arbeiten. Wäre das zeitlich überhaupt machbar? Und wenn nicht, wie sieht es mit Vollzeit und festen Zeiten aus? Gerne auch andere Vorschläge, wie man das berufsbegleitende Studium gut schaffen kann. Bei dieser Möglichkeit wäre der Vorteil, dass ich sowohl Berufserfahrungen als Erzieherin sammel und gleichzeitig meine Kosten (Wohnung, Studiengebühren usw.) finanziert bekomme.

Dann gibt es noch die Möglichkeit an der IUBH Vollzeit zu studieren. Hier hätte ich den Hauptfokus auf das Studium. Da ich mehr Kosten stemmen muss als die Studiengebühren (Lebensunterhalt, Wohnung), müsste ich natürlich auch hier Bafög beantragen und den Rest + monatliche Studiengebühren mit Aushilfstätigkeiten stemmen. Das ist dann natürlich nicht so "leicht" wie bei einer Uni mit Semestergebühren. Viele Berufserfahrungen sammel ich auch nicht. Aber eventuell ist das der bessere Weg um das Studium zu absolvieren ohne das schlafen zu verlernen? ;) Wenn das jemand gemacht hat und eventuell auch alleinstehend mit Wohnung war, würde ich mich auch hier über Erfahrungen freuen.

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen, Empfehlungen und Hilfestellungen. :)

Mit freundlichen Grüßen

Socialheart

Studium, Erfahrungen, Finanzierung, wohnung, Vollzeit
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Vollzeitjob aufgeben für Traumstudium?

Hallo zusammen,

ich würde mich über Eure Einschätzung zu meiner Lage freuen! :)

Ich (22) arbeite Vollzeit bei einer IT-Beratung und verdiene 50k/Jahr. Habe davor dual Wirtschaftsinformatik studiert und ohne Master direkt eingestiegen. Allerdings habe ich festgestellt, dass das alles nichts für mich auf Dauer etwas ist und ich meinem eigentlichen Traum nachgehen würde: Medizin studieren. Dies ist seit vielen Jahren mein Traum, allerdings dachte ich immer ich würde es sowieso nicht schaffen (Abi übrigens 3,1). Ich lerne seit Januar bereits für den Medizinaufnahmetest in Österreich, der im August stattfindet. Beim Lernen merke ich, dass es sich sehr richtig anfühlt und ich definitiv diesen Weg gehen möchte und bereit bin, mein Leben dafür umzustellen. Alternativ bewerbe ich mich auch in Deutschland und versuche es über die Quote für das Zweitstudium.

Und meine Fragen:

  • ist es ''dumm'' einen guten und sicheren Job zu kündigen, um dafür meinem Traum (seit vielen Jahren) nachzugehen? Falls es nichts wird, kann ich doch immer wieder zurück in die IT oder nicht?
  • wie kann ich mich während des Studiums finanzieren? Bekommt man BAFÖG oder ALG? ich möchte ja dem Staat nicht auf der Tasche liegen, aber welche Möglichkeiten gibt es da? Es wird doch bestimmt irgendwelche Studentenjobs geben, in denen ich mein IT/BWL-Wissen für gutes Geld nutzen kann?
  • wie sieht es mit Krankenversicherung aus? Muss ich das dann selbst bezahlen?
  • stelle ich mir das alles zu einfach vor? habt Ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht? :)

Ganz lieben Dank im Voraus!!! :) Freue mich auf Eure Gedanken.

Studium, Krankenversicherung, Zweitstudium
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Werkstudent + Ehepartner (ALGII) - wird der Beitrag für die KV bei der Berechnung vom Jobcenter berücksichtigt?

Hallo liebe Community.

Ich bin Student Ü25 verheiratet und aktuell Familienversichert.

Ehepartner +Kind erhalten Leistung nach SGBII.

Da demnächst der Anspruch auf Bafög endet, habe ich vor mich in Zukunft als Werksstudent zu bewerben.

Was ich bis jetzt herausgefunden habe, ist das ich mich bei einem Verdienst über 450 als Student (Ü25) selbst versichern muss und nicht mehr über den Ehepartner in der Familienversicherung bin.

Habe etwas recherchiert und wie sich die Berechnung gestaltet habe ich , glaube ich auch Verstanden.

BITTE UM KORREKTUR falls ich hier einen Fehler gemacht habe 🤭.

Zum Beispiel (Annahme):

Mtl Lohn Brutto 1000€

Grundfreibetrag. -100€

900€

-Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll 20% von 900

-180€

Das würde bis hier einen Freibetrag von 280€ bedeuten (Wenn das soweit richtig ist)

Diese sollten wahrscheinlich dann von vom Netto Lohn abgezogen werden richtig?

Und hier stell ich mir die Frage wie das mit dem Beitrag für die Krankenversicherung ist.

Wird diese auch vom Jobcenter berücksichtigt und ggf wie ein Freibetrag gehandhabt?

Habe gelesen das der KV Beitrag auf ca 110€ beläuft.

Im weiteren müsste ich ja dann auch meinen Gesamtbedarf abziehen und das Ergebnis wäre das Einkommen was angerechnet wird ?

Ich hoffe Ihr könnt mir da weiterhelfen und ich konnte das alles einigermaßen klar darstellen.

Liebe Grüße

Studium, ALG II, Hartz IV, jobcenter, Krankenversicherung, SGB II, Versicherung, Werkstudent
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Verlustvortrag bei Masterstudium nicht anerkannt. Konsekutiver Master = Teil der Erstausbildung?

Hallo liebe Community,

ich habe im vergangenen Jahr, nach Ende meines Studiums (Lehramt Bachelor und Master), einen Verlustvortrag für die Jahre 2012 - 2018 eingereicht. In den entsprechenden Steuerbescheiden heißt es hierzu: "Dass Aufwendungen für die erstmalige Berufsausbildung oder für ein Erststudium nicht als Werbungskosten abgesetzt werden können, verstößt nicht gegen das Grundgesetz, wie das Karlsruher Gericht mitteilte (Beschluss vom 19.11.2019 Az. 2 BvL 22/14 bis 2 BvL 27/14).

Soweit so klar! In den Bescheiden wurde darüber hinaus aber noch erwähnt, dass ich der Aufforderung, Unterlagen einzureichen und Fragen zu beantworten, nicht nachgekommen sei. Also erhob ich Einspruch gegen die Einkommenssteuerbescheide (Ende 2015 - Anfang 2018), um wenigstens das Masterstudium steuerlich geltend machen zu können. Außerdem bezog ich Stellung zu den folgenden Anfragen:

  • Nachweise für die Aufnahme des Bachelor-/Masterstudiums (z.B. Immatrikulationsbescheinigung)
  • Nachweise der jeweiligen Studiengebühren 2012 - 2018
  • Glaubhaftmachung der Anzahl der Tage, an denen die Universität im jeweiligen Jahr aufgesucht wurde, anhand geeigneter Nachweise (z.B. Stundenpläne)
  • Nachweise für die im jeweiligen Jahr geltend gemachten Telefonkosten (z.B. Verträge)

Hierauf folgte ein Schreiben, dass klarstellte, das gemäß § 9 (1) S. 1 EStG Werbungskosten Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Einhaltung der Einnahmen seien. Dies gelte gemäß § 9 (6) EStG bei Aufwendungen für das Erststudium nur dann, wenn im Vorfeld bereits ein Erststudium oder eine Erstausbildung stattgefunden habe. Außerdem sei das konsekutive Masterstudium laut Urteil des BFH vom 03.09.2015 - VI R 9/15 Teil der Erstausbildung.

Wie ist eure Meinung hierzu? Ist mein Masterstudium tatsächlich als Teil des Erststudiums zu verstehen und demnach nicht als Werbungskosten, sondern lediglich als Sonderausgaben abziehbar?

Ich wäre über jeden Tipp/ für jede Hilfe dankbar! Das entsprechende Schreiben vom Finanzamt kann nachfolgend eingesehen werden.

Seite 1: https://www.bildhost.com/images/2020/05/12/Schreiben_FA_Seite1.jpg

Seite 2: https://www.bildhost.com/images/2020/05/12/Schreiben_FA_Seite2.jpg

Beste Grüße
kewaba_1990

Studium, Finanzamt, Steuererklärung, Verlustvortrag
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Änderung eines Bescheids wegen später festgestelltem Verlustvortrag?

Hallo zusammen,

ich sitze gerade an der Steuererklärung für 2018 und habe folgende Situation.

Für die Jahre 2011-2013 (Bachlor-Studium = Zweitausbildung) habe ich Verlustfeststellungsbescheide mit Datum Nov 2015 über insgesamt 14.000 € zum 31.12.2013

Aufgrund eines Praktikums im Studium habe ich 2014 eine Steuerklärung gemacht. Diese habe ich, warum auch immer, bereits früher eingereicht und habe damit einen Bescheid mit Datum Jul 2015.

Ich habe erneut Verlustfeststellungsbescheide für die Jahre 2015-2017 (Master-Studium) mit Datum Sept 2018 mit einem verbleibenden Verlustvortrag von insgesamt 20.000 € zum 31.12.2017.

Wenn ich richtig liege, müsste der Verlustvortrag aus 2011-13 im Jahr 2014 mit den Einkünften aus dem Praktikum verrechnet worden sein. Da mein Verlustvortrag von 14.000 € höher ist als meine Einkünfte 2014 von 4.000 €, hätte sich erneut ein Verlust für die Folgejahre ergeben. Tatsächlich taucht der Verlust von 2011-13 in späteren Bescheiden über den verbleibenden Verlustvortrag nicht mehr auf. Insgesamt ist Ende 2017 nur noch der Verlust aus den Jahren 2015-2017 als verbleibender Verlustvortrag aufgeführt.

Meine Fragen:

  • Hätte der Bescheid 2014 nicht nachträglich geändert werden müssen?
  • Gibt es jetzt noch die Möglichkeit diesen Bescheid korrigieren zu lassen?

Eventuell ähnlicher Fall, bei dem ein Bescheid nachträglich geändert wurde: https://www.finanzfrage.net/frage/verlustvortrag-aus-zweitstudium-auf-zweites-berufsjahr-uebertragbar

Vielen Dank für die Hilfe!

Studium, Verlustvortrag
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Studium bei der Polizei trotz abgeschlossener Therapie?

Hallo, mein größter Wunsch ist es bei der Polizei im gehobenen Dienst ein Studium zu absolvieren. Ich habe mich bereits beworben und warte nun darauf, dass es zum PC Test losgeht (Termin schon erhalten). Allerdings habe ich folgendes "Problem".

Ich habe für 12 Stunden (3 Monate - 1 Stunde die Woche) eine Kurzzeittherapie (Gesprächstherapie) gemacht, um vergangene Familien-"probleme" aufarbeiten zu können. Mehr ist in dieser Zeit nicht vorgefallen. Diese Kurzzeittherapie habe ich vor 2 Monaten beendet. Nun habe ich viel gelesen, dass die Polizei jemanden mit therpeutischem Hintergrund nur sehr schwer als diensttauglich einstuft.

Ich hatte auch einmal angerufen, doch wurde gleich abgewimmelt, mit den Worten: "es muss zwingend zwischen dem Ende der Therapie und dem Beginn des Studiums 1 Jahr Pause sein!" Zu Beginn des Studiums dann ab Oktober wären das jetzt ca. 8-9 Monate bei mir.

Ich wollte mal Fragen ob jemand eine solche ähnliche Erfahrung bis jetzt gemacht hat? Ich habe lediglich innerhalb eines Gespräches bestimmte Vergangenheiten über 12 Sitzungen aufgearbeitet. Soll ich trotzdem zum bereits erhaltenen Termin hingehen und hoffen, dass ich doch ins Studium komme? Wie könnte ich am besten vorgehen? Gibt es eine Chance ab Oktober ins Studium zu gehen? Oder muss ich zwingend bis zum April des Folgejahres warten? Ist das persönliche Gespräch dann doch besser, indem ich nochmal "überzeugen" könnte?

Studium, Polizei
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Student Einkommen durch selbstständige Finanzdienstleistung - Wie versteuern?

Sehr geehrte Finanz-Experten,

Ich als Student biete seit wenigen Monaten nebenbei eine Finanzdienstleistung an. Grob gesagt handelt es sich um einen Exchange-Service, welche für das Wechseln von Geld Gebühren einnimmt. Anfangs war das Einkommen sehr geringfügig, jedoch stieg die Anzahl der Kunden später stark. Momentan bin ich noch ein Stück unter 450€ monatlich.

Ein knappes Beispiel:
Kunde sendet mir eine Transaktion per (irgendein Finanzdienstleister, sagen wir PayPal) und ich sende ihm im Gegenzug beispielsweise eine erworbene Kryptowährung und nehme einen gewissen Prozentsatz zusätzlich ein.
Ich notiere mir jeden einzelnen Handel bisher und habe eine Tabelle mit Ein- und Auskünften sowie Profit.

Durch etwas mehr Professionalität könnte ich den Gewinn und die Kundenzahl steigern. Welcher Weg für mich wäre der Beste? Soll ich ein Gewerbe anmelden?
Wie führe ich Steuern ab? Ab wann bezahle ich Steuern? Gibt es Erleichterungen für Studenten? Was muss ich sonst an Papierkram erledigen? Muss ich meine Kunden verifizieren oder kann ich mich da auf Finanzdienstleister wie unter anderem Banken verlassen?

Ich bin absolut planlos und mir droht das ganze über den Kopf zu steigen. Ich möchte nichts falsch machen und dann im nachhinein Strafe zahlen müssen. Gebt mir bitte Tipps oder zumindest eine Hilfestellung, wo ich die richtigen Informationen bekomme.

Mit freundlichen Grüßen,
Cyphex

Studium, Student, Einkommenssteuer, Gewerbe, Steuererklärung, Steuern
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Bekomme nirgendwo finanzielle Hilfe. Was tun?

Ich bin 27, Studentin (1. Studium, keine vorrausgegangene Ausbildung) an einer Hochschule und leider schon im 14. Semester. Nicht weil ich zu dumm bin, sonder da ich auf Grund vieler privater Verluste und Vorkommnisse und meiner zusätzlichen psychischen Erkrankung oft aussetzen musste.

Ich wohne seit ungefähr einem Jahr nun endlich alleine.

BAföG bekomme ich ja schon seit Längerem nicht mehr. Den KFW-Kredit wollte ich nicht auch noch zusätzlich annehmen, diesen gibt es jetzt sowieso nicht mehr. Ab dem 10. Semster ist Schluss damit.

Das Arbeitsamt meinte es kann mich nicht unterstützen, Antrag wurde abgelehnt.

Anfangs hat mich meine Mutter finanziell ein wenig unterstützt und die Miete gezahlt, den Rest konnte ich mit der Halbwaisenrente begleichen. Diese ist nun seit März gestrichen, da ich 27 geworden bin.

Seitdem musste meine Mutter mich noch mehr unterstützen, wozu sie kaum in der Lage ist (Ich danke ihr dafür!). Zusätzlich hab ich noch einen 450 EUR Job , der nun aber auch Geschichte ist. Der Vertrag läuft diesen Monat aus und ich will ihn auch nicht verlängern, da ich im Januar meine letzte Prüfung habe und es psychisch ansonsten nicht hinbekomme mit dem Lernen. Ich habe auch nebenbei viele Therapien usw. Wenn ich arbeiten könnte nebenbei würde ich es ja machen.

Das Wohnamt hat mir sage und schreibe einen zweistelligen Betrag gezahlt für 2 Monate, da meine Mutter mich die ganze Zeit unterstützt und sie dann nicht mehr zahlen..

Meine Mutter kann dies aber nicht weiterhin machen und ich will es auch nicht.

Gibt es noch andere Möglichkeiten oder war jmd schon mal in einer ähnlichen Situation?

LG

Studium, Geld, Finanzierung, jobcenter, Wohngeld
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Steuererklärung, Fahrkosten, Entfernungspauschale?

Ich war 4 Jahre bei der Bundeswehr, habe die Offizierausbildung durchlaufen und wurde am Ende zum Leutnant befördert.
Nach diesen 4 Jahren habe ich zivil ein Studium begonnen und abgeschlossen. (Bachelor)
Nun befinde ich mich in einem weiterführenden Studium. (Master)
Die Universität ist ca. 40 Km von mir entfernt und stellt durch Bezahlung des Semesterbeitrags ein Semesterticket zur Verfügung. (Kosten ca. 500€ pro Jahr)
Ein Auto steht nicht zur Verfügung.

Ich arbeite nebenbei nicht mehr als 20 Stunden in der Woche und verdiene dabei ca. 1500 Netto im Monat.

In meiner Steuererklärung für 2017 habe ich die Uni als Erste Tätigkeitsstätte angegeben und entsprechend die Entfernungspauschale genutzt.

Ebenso habe ich die Arbeitsstelle als erste Tätigkeitsstätte angegeben und die Entfernungspauschle verwendet.

Meine Sachbearbeiterin im Finanzamt möchte mir nun die Entfernungspauschale nicht gewähren und sagt, dass bei sämtlichen der Fortbildung betreffenden Fahrten die Grundsätze der Reisekosten anzuwenden sind, wodurch nur die tatsächlichen Kosten (ca. 500€) berücksichtigt werden.

Ich habe bereits Einspruch eingelegt und warte auf eine Antwort.

Dennoch frage ich mich, liege ich vlt. falsch?

Inwiefern wird zudem die militärische "Berufsausbildung" und die zivile Berufsausbildung jeweils als erste Berufsausbildung gewertet?
Mit der militärischen kann ich schließlich nichts weiter anfangen.

Für Anregungen oder Verweise wäre ich dankbar.

Studium, Reisekosten, Steuererklärung, Entfernungspauschale
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450 Euro Minijob + wissenschaftliche Hilfskraft?

Servus zusammen,

zurzeit studiere ich noch und übe seit knapp 2 Monaten einen 450 Euro Minijob nebenher aus. Nun habe ich am Dienstag ein Bewerbungsgespräch für eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni und wollte mich vorher mal informieren, wie das mit zwei Nebenjobs läuft. Google hat dazu teils widersprüchliche Aussagen geliefert.

Bei meinem derzeitigen Minijob verdiene ich so gut wie immer weniger als 450 Euro (meistens ca. 250-350 Euro), weil manche Schichten aufgrund Lieferprobleme ausfallen müssen. Als wissenschaftliche Hilfskraft würde ich voraussichtlich 250 Euro im Monat verdienen. Wenn ich beide Jobs behalten würde, wäre ich somit über die 450 Grenze.

1. Meine Frage ist jetzt, was sich Steuer- und abgabenmäßig ändern würde und ob es sich dann überhaupt lohnt, beide Jobs auszuüben? Wie hoch wären die neuen Abgaben oder muss ich weiterhin keine Steuern zahlen, da ich unter den Freibetrag kommen werde? Was kommen darüber hinaus noch für sonstige Abgaben in Frage?

2. Ich habe gelesen, dass die Arbeitgeber durch den zweiten Nebenjob einen Nachteil haben, da sie höhere Steuern zahlen müssen. Es wurde vorgeschlagen, den Lohn für einen Job auf 451 Euro zu setzen, um sich dadurch einen Steuervorteil zu erhaschen. Leider komme ich bei beiden Jobs (jeweils) nicht auf die 450 Euro. Bin ich am Dienstag verpflichtet, von mir selber aus zu erzählen, dass ich zurzeit noch einen weiteren Nebenjob ausübe (auf Nachfrage seitens des Arbeitgeber werde ich dann natürlich nicht lügen)? Auf der einen Seite möchte ich nur ungern einen Nachteil im Bewerberpool haben, weil ich für den Arbeitgeber dann "teuerer" wäre, auf der anderen Seite werde ich jetzt natürlich nicht vorher meinen derzeitigen Minijob kündigen ohne Feedback von dem Bewerbungsgespräch zu haben.

Zur Info noch: Trotz des niedrigeren Gehalt bei dem Job an der Uni würde ich diesen aufgrund der Erfahrung vorziehen und zur Not meinen jetzigen kündigen, falls Punkt 2. wirklich ein Problem für den Arbeitgeber darstellen sollte. Ich bin 25 und in der studentischen Krankenversicherung der Barmer GEK selbst versichert. Ebenso bin ich noch in der Probezeit meines jetzigen Jobs mit einer Kündigungsfrist von 2 Wochen.

Danke für eure Hilfe!

Studium, Minijob, nebenjob, Steuern
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