Steuererklärung - Betriebliche Umschulung - Fahrtkosten?

Guten Morgen zusammen,

das Finanzamt möchte von mir eine Steuererklärung von 2016 haben, da ich zu der Zeit meine berufliche Umschulung beendet habe.

Ich befand mich vom 01.01. - 15.07. in einer beruflichen Umschulung, anschließend wurde ich ab 16.07. von meinem Betrieb in ein Arbeitsverhältnis übernommen.

Da es sich um eine duale Umschulung handelte, war ich abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule. Soviel ich mich jetzt eingelesen habe, zählt das ja als Fortbildung?!

Nun bin ich gerade dabei meine Steuererklärung zu erstellen. 

Zu den Daten, ich habe während der Umschulung ALG1 bekommen und zusätzlich Fahrtkosten von der Agentur für Arbeit. Vom Betrieb habe ich eine Vergütung bekommen von 500 Euro brutto (=398 Euro netto).

Nach der Umschulung habe ich dann normales Gehalt als Arbeitnehmer bekommen.

Mir ist jetzt nur nicht ganz klar, wie ich was einzutragen habe, bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege...

Ich habe vom AG eine Lohnsteuerbescheinigung erhalten auf der das ganze Jahr als Zeitraum angegeben ist (01.01.-31.12.), also trage ich dies so in der Anlage N normal ein.

Dazu dann gleich die erste Frage, trage ich dann bei Anlage N Zeile 31 (Erste Tätigkeitsstelle...) nur den Zeitraum vom 16.07.-31.12 ein, da ich ja davor die Umschulung gemacht hatte und das ja als Fortbildung und nicht als Arbeitsverhältnis zählt?

Das ALG1, das ich während der Umschulung erhalten habe, trage ich im Hauptformular Zeile 96 ein (Einkommensersatzleistungen).

Die Fahrtkostenerstattung von der Arbeitsagentur trage ich in der Anlage N Zeile 39 (290) ein.

Wo trage ich aber beispielsweise die Fahrtkosten während der Umschulung (01.01.-15.07.) ein?

Meine Entfernung zum Betrieb waren einfache Strecke 11 km und zur Berufsschule 75 km.

Muss ich alle Fahrtkosten und sonstige Ausgaben unter Fortbildung angeben, oder muss ich meinen Betrieb als erste Tätigkeitsstelle eintragen und die Berufsschule als Auswärtstätigkeit?

Vielen Dank schon mal!

Finanzamt, Steuererklärung, Umschulung, Fahrtkosten
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Wie ist Nachmeldung beim Finanzamt möglich?

Hallo!

Ich habe eine Frage bezüglich eines Themas, um das es in diesem Forum schon häufiger ging. Leider wurde meine Frage trotzdem nicht richtig beantwortet.

Während meines Bachelorstudiums, das jetzt schon zwei Jahre her ist, hatte ich eine redaktionelle Honorartätigkeit und später noch für einige Monate zusätzlich einen Minijob. Wie viele andere hier, dachte ich, dass man eine Steuererklärung nur abgeben muss, wenn man den Steuerfreibetrag überschritten hat, was ich nie hatten und generell war mir damals nicht bewusst, dass eine Honorartätigkeit im Prinzip eine Selbstständigkeit ist, was zur Folge hat, dass man sich beim Finanzamt melden muss. Meine Frage ist nun: Wie genau kann ich mich quasi rückwirkend anmelden und hat das negative Folgen, wenn ich sowieso keine Steuern hätte zahlen müssen? Generell: Was sind die schlimmstmöglichen Folgen, wenn ich das nachmelde?

Noch eine Zusatzfrage: Zu der Zeit, als ich Honorartätigkeit und Minijob gleichzeitig hatte, war ich, soweit ich weiß, weiterhin in Steuerklasse 1 gemeldet. Ich habe allerdings beiden Arbeitgebern über die Mehrfachbeschäftigung informiert. Nun habe ich aber gelesen, dass man bei Mehrfachbeschäftigung eigentlich Steuerklasse 6 ist. Oder liegt eine Mehrfachbeschäftigung nur dann vor, wenn man mehreren abhängigen Beschäftigungen nachgeht? Das habe ich woanders so gelesen und das wäre meine einzige Erklärung dafür, warum ich nicht in Steuerklasse 6 eingestuft wurde.

Und noch eine kurze Frage: Wie genau ist das eigentlich mit der Übungsleiterpauschale, die ja zum Beispiel greift, wenn man als Nachhilfelehrerin tätig ist? Was ich nicht verstehe ist, warum es immer heißt, dass man bis zu 2.400€ dadurch quasi als Steuerfreibetrag hat, wenn der Steuerfreibetrag doch sowieso bei ca. 8.000€ (habe die genaue Zahl gerade nicht im Kopf) liegt? Also, was genau ist diese 2.400€-Grenze im Gegensatz zu der allgemeinen Steuerfreibetragsgrenze? Darf ich nun als Nachhilfelehrerin nur 2.400€ im Jahr verdienen, ohne dass irgendwas davon versteuert wird oder mehr?

Für fachkundige Antworten bin ich sehr dankbar!

Vielen Dank!

Finanzamt, Selbstständigkeit
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S-Privatkredit bei der Sparkasse Düren?

Hallo,

ich habe nächste Woche einen Termin mit meinem Berater bei der Sparkasse.

Es geht sich darum, dass ich einen Kredit in Höhe von 15.000 € aufnehmen möchte. Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag und verdiene 1.700 € Netto. Ich wohne noch bei meinen Eltern und muss kein Kostgeld abgeben. Das einzige was ich bezahlen muss ist mein Auto (Versicherung, KFZ Steuer, ADAC-Mitgliedsbeitrag, Spritkosten & 1x jährlich Inspektion's kosten).

Monatlich muss ich meinen Mitgliedsbeitrag bei der Gewerkschaft bezahlen und 10€ monatlich für mein Prepaid-Handy. Meine Schufa sollte positiv sein. Zumindest habe ich meine Rechnungen immer sofort bezahlt und habe noch nie Mahnungen bekommen.

Was meint ihr bekomme ich den Kredit in höhe von 15.000 €?

Zumindest meinte der Mitarbeiter am Schalter wo wir den Termin gemacht haben, dass sollte keine Probleme geben. Die haben momentan auch eine Aktion wo man ab einen gewissen Betrag eine bestimmte Summe, einen xxx€ Amazon Gutschein bekommt. Der Mitarbeiter meinte, er wird dem Berater sagen, ihn mir an dem Tag auszuhändigen. Für mich hört sich das nach einem guten Zeichen an? Auch wurde direkt auf mein Konto geschaut, ob immer regelmäßig mein Gehalt auf das Konto kommt. Habe gefragt, ob ich irgend etwas mit bringen muss (Arbeitsvertrag oder Gehaltsnachweis. Er meinte, dass ist nicht erforderlich.

Bank, Kredit, privatkredit, Sparkasse
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Shop-and-smile: per Vorkasse bestellt und wollte stornieren, sie antworten ich muss bezahlen und sie werden meine GbR an die Schufa melden. Können sie das?

Guten Tag. Ich habe ein Handy bei "Shop-and-smile" bestellt. Als ich die Bestätigung mit den Bankkonten bekommen habe, habe ich verstanden, dass etwas nicht stimmte und habe im Internet recherchiert und viel Schliemmes über sie gelesen. Ich fühle mich dumm und schreibe eine Email zum Kundenservice nach nur 20 Minuten, dass es ein Fehler war und möchte die Bestellung stornieren.

Die 2. Dummheit war: die Bestellung ist auf der Name meiner GbR, was eigentlich nicht sein sollte, aber das war noch ein Fehler. Das ist die Antwort von "Shopand-smile":

"Sie haben einen rechtsverbindlichen Kaufvertrag abgeschlossen, als gewerblichem Besteller steht Ihnen kein Widerrufsrecht für Verbraucher zu. Bitte nehmen Sie bis spätestens 28.03.2019 die Zahlung vor. Nach fruchtlosem Ablauf der Frist nehmen wir gerichtliche Hilfe zur Erfüllung des Kaufvertrages in Anspruch und machen eine Meldung an die Schufa zur Kreditwürdigkeit Ihres Unternehmens."

Könnens sie wirklich das tun? Muss ich bezahlen, wenn die Ware auch nicht versandt wurde? Kann man wirklich eine Bestellung nicht stornieren, wenn man merkt, man hat einen Fehler gemacht? Können sie wirklich mich anklagen und meine GbR zu Schufa melden?? Mus ich also bezahlen?

Viele Bewertungen (https://de.trustpilot.com/review/shop-and-smile.com?page=5) erzhälen über Betrug, nicht gelieferte Ware, verschwundenes Geld... Das grosste Problem oft liegt darin, Shop and smile hat Sitz in Hong Kong.

Ich bitte um Hilfe, mit freundlichen Grüßen,

Lorenzo

Onlineshop, Stornierung
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Belastetes Haus in Wohnungen aufteilen und diese verkaufen?

Hallo Ihr lieben Hilfsbereiten,

ich hätte da eine Frage, zu der ich bisher noch keinen wirklich passenden Thread gefunden habe. Und bitte seid geduldig mit mir, ich bin in Immobiliendingen echt unbedarft!

Ich habe vor Jahren zusammen mit meiner Frau ein Haus (3 Etagen) gekauft/finanzieren lassen, von dem wir eigentlich jeweils eine Etage als Büro nutzen, vermieten und selbst bewohnen wollten. Inzwischen hat uns das Leben leider ziemlich herumgebeutelt. Der Mieter ist weggefallen (und Ersatz ist hier nur schwer zu finden), das Büro läuft nicht, wir müssen uns sehr strecken, um Zinsen und Tilgung zu bedienen, und neben der Grundschuld für das Finanzierungsdarlehen sind noch ein paar Zwangshypotheken dazugekommen (und damit die latente Angst vor Zwangsversteigerung). Die Restdarlehensschuld und die Zwangshypotheken dürften bei der Lage, der Immobiliensituation am Ort und dem Sanierungszustand (ca. 2/3 bis 3/4 des Hauses sind renoviert) bei einer Zwangsversteigerung den Verkaufserlös weitgehend aufzehren oder, im schlimmsten Fall (je nach Versteigerungsergebnis), sogar übersteigen. Alles also ziemlich schlamasselig...

Nun mein vielleicht blauäugiger Gedanke:

Wenn wir das Haus in drei Wohnungen aufteilen könnten und für die beiden komplett renovierten Wohnungen zu einem guten Preis Käufer fänden (ich weiß, zu viele Konjunktive!), dann bestünde eventuell die Chance, daß wir womöglich die dritte Etage behalten können.

Haltet Ihr das zumindest für theoretisch denkbar? Mir ist schon klar, daß diese Lösung voraussetzen würde, daß man das Haus vor dem Verkauf aufteilt, was allein ja schon sehr teuer ist wegen der hohen Notar-/Grundbuchkosten, und dafür können wir das Geld nicht vorstrecken. Ob die Bank bei sowas überhaupt mitmacht? Ob sie vielleicht sogar die Teilungskosten vorfinanzieren würde, wenn man ihr nachvollziehbar darlegen könnte, daß der Wert der beiden zu verkaufenden Etagen im Verkaufsfall deutlich über den Grundschulden liegt (und bei einem Verkauf auf dem freien Markt in der Regel erheblich höhere Erlöse zu erzielen sind als bei einer Zwangsversteigerung)? Oder bin ich hier vollkommen im Traumland gelandet? Und: müssen die (nachrangigen) Gläubiger, die uns die Zwangshypotheken reingedonnert haben, einer Teilung und einem Verkauf auch zustimmen?

Für jeden Input bin ich dankbar!!!

Herzliche und dankbare Grüße,

Mats

Hausverkauf, Immobilien, Hypothekendarlehen
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