Freie Tage als Urlaubstage angerechnet?

Hallo!

Und zwar es geht um den Urlaubsanspruch. In meinem Arbeitsvertrag steht, dass freie Tage, in der die Ordination wegen Abwesenheit des AG geschlossen ist, als Urlaubstage konsumiert werden. Wenn ich also Urlaub nehmen will, geht das nicht, da unsere Ordination fast jeden Freitag zu ist und nach 25 freien Freitagen mein Urlaub weg ist, obwohl ich dass nicht will. Im vertrag steht zwar, „Einvernehmlich wird vereinbart...“ aber ich war damals erst 17 als ich diesen Vertrag unterschrieben habe und hatte natürlich keinen Tau von nix weil ich einfach froh war eine Arbeit zu haben und selbstständig im Leben zu stehen. Jetzt nach 5, fast 6 Arbeitsjahren wurmt mich das schon sehr weil ich nichts Planen kann, keine Ausflüge, gar nix.

Ist das so überhaupt rechtens? Darf der AG einfach so meine freien Tage ( egal welcher Wochentag! ) einfach so als Urlaub anrechnen? Was kann ich zum Beispiel dafür wenn der AG krank ist, die Ordi ist zu, und wir als AN bleiben zu Hause, und dass wird dann als Urlaubstag gerechnet? Das ist doch nicht mein Problem oder? Mein „Urlaub“ ist somit ja schon in kürzester Zeit verbraucht wenn FREIE TAGE als Urlaubstage angerechnet werden. Das nervt mich schon länger, und besprechen kann man das mit unserem AG auch nicht normal, da er ja der Chef hier ist und das sagen hat, und so „ist das nunmal hier und vereinbart worden“. Ich kann mir keinen Urlaub nehmen und das geht mir wirklich auf den Zeiger.

Darf der AG das überhaupt so bestimmen?

Urlaubsanspruch
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Umsatzsteuerbefreiung nach §4 Nr. 21 a, aa, b, bb?

Hallo,

ich habe seit dem letzten Jahr (2018) eine Betriebsprüfung. Dies finde ich auch nicht schlimm, da ich so sicher stellen kann das alles bei bester Ordnung ist.

Diesmal hat allerdings das Finanzamt in Wolfenbüttel was zu beanstanden....

Sachverhalt:

Ich bin Sicherheitsunternehmer und biete auch Dozententätigkeiten an privat Schulen an.

Ich habe mehrere Schulen als Kunden und doziere an denen. In bestimmten Fällen kommt es vor das Unterrichte an verschiedenen Schulen gleichzeitig durchgeführt werden müssen.

Aus diesem Grund greife ich auf mein Dozentenpool und schicke mit Absprache der Schulen freiberufliche Dozenten.

Die freiberuflichen Dozenten stellen mir für ihre Dienstleistungen eine Umsatzsteuerbefreite Rechnung und ich selbst stelle an die Schulen auch eine umsatzsteuerbefreite Rechnung.

Bei der vorletzten Betriebsprüfung ist das ohne Beanstandung durchgekommen.

Jetzt allerdings beruft sich das Finanzamt auf ein Urteil des BFH vom 23.08.2007 https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/276306/ das besagt, dass die Umsatzsteuerbefreiung bei nicht selbstausgeführter Tätigkeit entfällt.

Daraufhin wurde seitens des Finanzamtes der Nettowert der Rechnungen zum Bruttowert umgewandelt und ich war gezwungen die Mehrwertsteuer von 19% selber zu tragen.

Das Prüferin des Finanzamtes aus Wolfenbüttel sagte mir in einem persönlichen Gespräch, dass ich die Differenz von 19% bei den Schulen in Rechnung stellen kann, da diese sich sie Steuer von den jeweiligen Finanzämtern zurückholen kann.Also schrieb ich eine Korrekturrechnung an eine der Schulen. Ich erhielt auch nach wenigen Stunden eine Antwort… (Eine Schulleitung mit der man auch diese Art der Probleme besprechen kann.)Dort hieß es:dass der Sachverhalt an den jeweiligen Steuerberater gegangen sei und dieser meine früheren Rechnungen als korrekt verbucht hat.Die Schule ist nach §4 Nr. 21 a umsatzsteuerbefreit. und somit die alten Rechnungen korrekt gestellt und somit die Rechnungskorrektur als nichtig angesehen wird.Gleichzeitig kam der Hinweis, dass die Schule ein Betrag X, für eine Unterrichtseinheit an mich gezahlt hat von diesem Betrag habe ich mir 1,00€ genommen und habe den Rest an den freiberuflichen Dozenten weitergegeben, da dieser ja auch an den Schulen Doziert hat.Der Betrag der an den freiberuflichen Dozentengegangen ist wäre wohl umsatzsteuerbefreit. Der eine Euro der bei mir geblieben ist wäre allerding nicht mehr Umsatzsteuerbefreit.

Finanzamt, Steuerrecht, Umsatzsteuer
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Steuererklärung - Betriebliche Umschulung - Fahrtkosten?

Guten Morgen zusammen,

das Finanzamt möchte von mir eine Steuererklärung von 2016 haben, da ich zu der Zeit meine berufliche Umschulung beendet habe.

Ich befand mich vom 01.01. - 15.07. in einer beruflichen Umschulung, anschließend wurde ich ab 16.07. von meinem Betrieb in ein Arbeitsverhältnis übernommen.

Da es sich um eine duale Umschulung handelte, war ich abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule. Soviel ich mich jetzt eingelesen habe, zählt das ja als Fortbildung?!

Nun bin ich gerade dabei meine Steuererklärung zu erstellen. 

Zu den Daten, ich habe während der Umschulung ALG1 bekommen und zusätzlich Fahrtkosten von der Agentur für Arbeit. Vom Betrieb habe ich eine Vergütung bekommen von 500 Euro brutto (=398 Euro netto).

Nach der Umschulung habe ich dann normales Gehalt als Arbeitnehmer bekommen.

Mir ist jetzt nur nicht ganz klar, wie ich was einzutragen habe, bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege...

Ich habe vom AG eine Lohnsteuerbescheinigung erhalten auf der das ganze Jahr als Zeitraum angegeben ist (01.01.-31.12.), also trage ich dies so in der Anlage N normal ein.

Dazu dann gleich die erste Frage, trage ich dann bei Anlage N Zeile 31 (Erste Tätigkeitsstelle...) nur den Zeitraum vom 16.07.-31.12 ein, da ich ja davor die Umschulung gemacht hatte und das ja als Fortbildung und nicht als Arbeitsverhältnis zählt?

Das ALG1, das ich während der Umschulung erhalten habe, trage ich im Hauptformular Zeile 96 ein (Einkommensersatzleistungen).

Die Fahrtkostenerstattung von der Arbeitsagentur trage ich in der Anlage N Zeile 39 (290) ein.

Wo trage ich aber beispielsweise die Fahrtkosten während der Umschulung (01.01.-15.07.) ein?

Meine Entfernung zum Betrieb waren einfache Strecke 11 km und zur Berufsschule 75 km.

Muss ich alle Fahrtkosten und sonstige Ausgaben unter Fortbildung angeben, oder muss ich meinen Betrieb als erste Tätigkeitsstelle eintragen und die Berufsschule als Auswärtstätigkeit?

Vielen Dank schon mal!

Finanzamt, Steuererklärung, Umschulung, Fahrtkosten
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