Ist der Vermieter dazu verpflichtet beide Mieter zu informieren wenn Mietrückstände entstanden sind?

Hallo,

mein Partner ( mittlerweile Ex) und ich sind am 01.07.2019 in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Der Vertrag wurde von uns beiden unterzeichnet.

Die Wohnung wies Mängel auf und somit haben wir uns eine neue Wohnung gesucht und auch eine gefunden.

Eine Kündigung wurde am 26.11.2019 geschrieben.Mein damaliger Partner hat die Kündigung per Post verschickt.

Nun kommt die Katastrophe. Der Vermieter hat sich erst vor 1Woche bei mir gemeldet und teilte mir mit, dass mein Ex die Miete nicht beglichen hat und keine Kündigung angekommen sei und er somit einen Mahnbescheid rausschicken wird.

Mein Ex hat dem Vermieter immer und immer leere Versprechen gegeben das er die Mietrückstände begleichen wird.

Ich habe von alldem nichts mitbekommen, ich habe keine Mitteilung von unserem Vermieter bekommen weder per Post, Mail, Telefon, sms.

Natürlich habe ich den Vermieter um ein persönliches Gespräch gebeten sobald ich informiert wurde...

ich habe ihm deutlich gemacht das ich von nichts wusste.

Er gab zu das seine Buchhaltung den Mietausfall erst nach 3Monaten bemerkt hat. meinte aber im Gegenzug auch das er nicht dazu verpflichtet sei mich zu informieren, es reiche wenn er meinen Ex informiert hat und mit Ihm Kontakt hatte...

Somit ist natürlich ein noch größerer Schaden entstanden. Hat der Vermieter keine Schadensminderungspflicht?

Stimmt es das es reicht wenn er nur einen Mieter über solch wichtigen Sachen informiert?

Ich bin wirklich verzweifelt und mir ist auch bewusst, das ich Gesamtschuldner bin und der Vermieter nun durch mich versucht ans Geld zu kommen..nur kann ich es nicht verstehen das der Vermieter mich monate lang nicht informiert hat...

Hätte ich es gewusst, dann wäre es nie soweit gekommen....

vielleicht kann mir jemand eine Antwort darauf geben...

kosten, Mieter, Mietrecht, vermieter
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Rechtsanwalt ohne mein Wissen beauftragt?

Hallo zusammen,

nachdem ich im Oktober 2019 auf einer Infoveranstaltung zu einem neuen Baugebiet in unserer Gemeinde war, habe ich Mitte Januar 2020 unverbindlich ein Grundstück reserviert. Die Mitarbeiterin der Gemeinde sagte mir, dass es sich bei dem Grundstück um ein Grundstück im zweiten Bauabschnitt handelt. Die Kaufverträge dazu sollen im Sommer 2020 geschlossen werden. Bis dahin hätte ich noch Zeit es mir zu überlegen und es würden auch keinerlei Kosten entstehen. Eine schriftliche Bestätigung, dass ich das Grundstück reserviert habe, habe ich nicht bekommen. Ich habe mich auf die Aussagen der Mitarbeiterin der Gemeinde verlassen.

Anfang März habe ich dann einen Vertragsentwurf vom Rechtsanwalt der Gemeinde erhalten. Darüber war ich schon etwas verwundert, weil dies nicht mit mir besprochen wurde und die Verträge ja auch erst im Sommer 2020 geschlossen werden sollten.

Einige Tage später kam dann das Schreiben von der Gemeinde "Kauf eines Bauplatzes im Baugebiet.

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dann dazu entschlossen, dass ich in der aktuellen Situation doch keinen Bauplatz erwerben möchte. Darüber habe ich die Mitarbeiterin der Gemeinde am 31. März 2020 informiert. Am 07. April 2020 habe ich dann eine Rechnung über 243,00€ vom Rechtsanwalt der Gemeinde erhalten. Ich werde dazu aufgefordert, die Erstellung des Vertragsentwurfs zu bezahlen, den ich Anfang März erhalten habe

Ich habe weder die Gemeinde, noch den Rechtsanwalt damit beauftragt, den Entwurf des Vertrags zu erstellen. Des Weiteren hatte ich auch keine Kenntnis davon, dass die Gemeinde die Anfertigung des Entwurfs in Auftrag gegeben hat und mir dafür Kosten entstehen.

Auf Nachfrage bei der Gemeinde heißt es jetzt, dass das Grundstück doch zum ersten Bauabschnitt gehört und ich die Rechnung zu zahlen habe. Ich wurde aber nie darüber informiert, dass es jetzt scheinbar doch zum ersten Bauabschnitt gehört.

Ich bin daher nicht bereit, die Rechnung des Rechtsanwalts zu zahlen, da ich, wie gesagt, auch niemanden damit beauftragt habe, einen Vertragsentwurf zu erstellen.

Wie ist eure Meinung dazu? Muss ich die Rechnung zahlen?

 

 

Bauen, kosten, Rechtsanwalt
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Ist es möglich sich ein eigenes Pferd in der Ausbildung zu kaufen bzw kann man die Kosten tragen mit einem Ausbildungsgehalt?

Hallo, also ich fange im September meine Ausbildung an & bin jetzt eben 16 geworden. Ich reite schon seit 10 Jahren und habe bis vor 2 Jahren jede Woche 2 mal Unterricht gehabt. Die letzten 2 Jahre hatte ich 2 Reitbeteiligungen eine war sehr anspruchsvoll & falsch eingeritten und habe sie wieder ganz gut hin bekommen.

Überlege nun schon länger ob ich mir nicht doch ein eigenes Pferd anschaffen möchte in der Zukunft, da es einfach nochmal etwas anderes is wie eine Reitbeteiligung zu der man 1 mal die Woche geht.

Habe mich in den letzten Monaten des öfteren hingesetzt und das ganze durchgerechnet ( und zwar sehr realistisch mit realistischen Stallkosten, Versicherungen und Tierarzt kosten).

Ich verdiene in meinem ersten Lehrjahr 780€ netto und die festen Kosten sind jetzt nach meinen Berechnungen 450€ pro Monat natürlich kann das auch nach oben gehen und die Monate wo Zahnarzt fällig wäre sind natürlich teurer. In den 450€ sind so dinge wie:

-sattel kontrollieren

- Hufschmied

-Versicherung

-Tierarzt Rücklagen

in einen monatlichen Betrag aufgeteilt heißt dass ich jeden Monat dafür schon was zu Seite lege.

Natürlich sind die Anschaffungskosten enorm hoch und die müsste ich auch erstmal zusammen sparen d.h vllt kann ich mir ein Pferd auch erst ab meinem 2. Ausbildungsjahr leisten wo ich dann auch wieder mehr verdiene und bis dahin von meinem Gehalt eine Summe zusammen gespart habe.

Würde auch 2 mal die Woche eine Reitbeteiligung ins Auge fassen, da das zeitlich und finanziell entlastet. ( leisten kann ich mir die monatlichen Kosten auch ohne d.h wenn ich paar Monate keine finde oder die bestehende abspringt, wäre das auch kein großes Problem )

Viele denken wahrscheinlich dass man mit 16 zu jung is für ein eigenes Pferd, ich hab aber viele Freunde mit eigenem Pferd sogar mit 2 eigenen. Außerdem bin ich für mein Alter wirklich sehr reif und verantwortungsbewusst, was auch ein Vorteil ist und ich sehe dass auch nich durch eine rosa rote Brille weil ich unbedingt ein Pferd will, sondern sehr realistisch und jetzt meine Frage, denkt ihr das es machbar wäre mit einem Ausbildungsgehalt das Pferd zu finanzieren??

Danke schonmal im Voraus;)

kosten
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Angeblichem Seminar angemeldet und nicht teilgenommen? Muss ich jetzt bezahlen?

Moin,

war lange nicht mehr in meiner Mail drin und vor rund 2,5 Wochen bin ich dann in meine Mail reingegangen und dann hab ich ein blaues Wunder erlebt. So zum Thema: Ich soll mich angeblich für einen Seminar Kurs (Lizenz) angemeldet haben und beim Kurs nicht teilgenommen haben und dafür soll ich jetzt ungefähr 750€ zahlen weil ich mich nicht vorher abgemeldet habe ansonsten wird das alles seinem Anwalt gereicht.
Dann hatte ich noch nh Mail von ihm das war paar Tage älter da stand das ich das Geld überweisen soll um am Kurs teilzunehmen, das ist ja nicht passiert dann muss man sich doch überlegen ob da irgendetwas faul ist oder nicht?
Aufjedenfall hab ich den Herrn angerufen und die Sache geschildert, das ich mich nirgendswo angemeldet hab und das sich jemand irgendein Spaß erlaubt hat oder so etwas, danach wurde er etwas laut und meinte das er meinte Daten hat und es beim Anwalt einreichen wird, wer hätte es sonst gemacht ich müsse es zahlen, da wo ich nochmal meinte das ich es nicht zahlen werde hat er mich als sche* Ausländer beleidigt und dann aufgelegt.
So jetzt hab ich mir die Rechnung angeschaut und mein Name stimmt, meine email stimmt, nur meine Adresse stimmt nicht.
Was kann ich jetzt dagegen machen und wie kann ich vorgehen?
Soll ich die 750€ einfach zahlen um jeglichen Ärger zuvermeiden oder soll ich gerichtlich vorgehen?
Also ich hab kein Brief bekommen das ich an einem Seminar teilnehmen werde oder so etwas, hab keine Bestätigung bekommen ich hab auch nichts unterschrieben oder meine Zustimmung hat er auch nicht bekommen.
Es sind 2,5 Wochen her, hab noch nichts bekommen.
danke im Voraus

Gericht, Geld, Anwalt, kosten, Zahlung
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Steuerberatung, Hohe Zeitgebühr & 1-2 weitere Fragen?

Guten Tag,

Fragen zu den Kosten einer Steuererklärung und -Beratung sind sicherlich selten eindimensional, bzw. selten leicht ohne konkreteres Wissen zum spezifischen Fall zu beantworten. Hier dennoch ein paar Fragen.. vielleicht kann jemand helfen. Auch über eine Teilbeantwortung freuen wir uns sehr.

Wir sind eine GBR mit 2 Gesellschaftern und versteuern den Gewinn zu gleichen Anteilen.

Unsere Jahres-Abrechnung besteht aus: 1) Zeitgebühr, 2) Erstellung EÜR, bzw. Jahresabschluss, 3) Steuererklärungen: 3.1 UST, 3.2 Anlage EÜR, 3.3 Gesonderte Feststellung

Fragen:

1) Einerseits wird die "Erstellung eine EÜR, die Führung des Inventarverzeichnisses, Kontenabstimmung, Buchungen, etc.." nach § 25 Abs. 1 Tab. B in RG gestellt. Das sind wohl die Kosten für den JahresABSCHLUSS? Gesondert wird unter dem Punkt Steuererklärungen auch die "Erstellung der ANLAGE EÜR" nach § 27 Abs. 1 Tab. A un § 24 Abs. 1 NR. 26 Tab. A.

> Ist das soweit normal, bzw. zu erwarten?

> Woanders lasen wir: "Die amtliche Anlage EÜR ist eine Form der Einnahmen-Überschussrechnung. Somit darf der Steuerberater für das Ausfüllen der Anlage EÜR keine zusätzlichen Vergütungen berechnen?"

> Was wird mit Tab A, was mit Tab B abgerechnet?

2) Unter dem Punkt Steuererklärungen wird neben "UST-Erklärung" und o.g. "Erstellung der ANLAGE EÜR" dann noch eine "Erklärung zur gesonderten Feststellung der Einkünfte" in RG gestellt.

> Eine "Erklärung zur gesonderten Feststellung der Einkünfte" wird, soweit wir das lesen, nur dann fällig, wenn sich der Wohnort und der Sitz eines Betriebes an unterschiedlichen Orten befinden (ist nicht der Fall) und unterschiedliche Finanzämter miteinander kommunizieren müssen. Gibt es bei einer GBR mit 2 Gesellschaftern noch andere Gründe, warum diese Erklärung extra erstellt und ggf. in RG gestellt werden müsste?

3) ZUSÄTZLICH wird gesondert eine (uMn sehr hohe) Zeitgebühr in RG gestellt, die ca. noch einmal 2.5x so hoch wie der Abschluss und die Steuererklärungen zusammen.

Die Abrechnung nach Gebührenordnung scheint uns soweit i.O., die ergänzende Zeitgebühr sehr hoch. Und wir sind uns eben aus mangelnder Fachkenntnis nicht sicher, ob die EÜR "zweimal" abgerechnet wird und warum eine "Erklärung zur gesonderten Feststellung der Einkünfte" erstellt werden muss.

Freuen uns auf eine kurze Rückmeldung.

Herzlichen Dank.

kosten, Steuerberater
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KFW Bescheinigung - wer trägt die Kosten hierfür?

Hallo zusammen, Wir haben vor gut 2 Jahren ein KFW 70 Haus gebaut und 50.000 € KFW Mittel zur Finanzierung genutzt. Das Haus wurde über einen Vermittler verkauft und ein Generalunternehmer aus der Eifel hat es schlüsselfertig gebaut. Da es mit dem Häuslebauer einige Probleme gab und bis heute noch nicht alle Restarbeiten fertig sind, hat er sich um die Bescheinigung nicht gekümmert....Es kam wie es kommen musste, die KFW hat die Kündigung des Darlehns incl. Strafzins ausgesprochen.In unserer Verzweifelung haben wir selbst mit dem Architekt gesprochen....es kam heraus das noch einige offene Rechnungen von der Hausbaufirma nicht bezahlt waren und er so lange auch nichts tut....Uns zum Gefallen hat er es dann doch getan, aber wir mussten 700€ dafür zahlen. Im Vertrag steht nirgendwo, dass wir dies zahlen müssen....alles andere ist vertraglich geregelt gewesen (Vermessung, Bauanträge, Strom, Wasser, Bodengutachten usw. Da wir extra Geld zurückbehalten haben, bis alle Arbeiten erledigt sind, wollte ich diese Summe nun abziehen. Der Häuslebauer meint, das wir dies zahlen müssen und er nichts damit zu tun hat. Meines Erachtens ist das bei einem schlüsselfertigen Haus im Gesamtpreis mit drin, oder??? Wir haben vor einigen Jahren schon mal mit der Firma Helma gebaut, ebenfalls schlüsselfertig, und diese Kosten waren mit im Hauspreis drin. Kann mir hier jemand zufällig helfen? Ggfs auch, wo ich Links finde , die dieses klar regeln ? Für Antworten wäre ich sehr dankbar, da wir in Kürze hoffentllich zum Ende kommen werden mit dem Häuslebauer

Bank, Finanzierung, Haus, kosten
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