Viermieter setzt sehr kurze Fristen - Stellt Schlossaustausch und zuästzlichen Monat in Rechnung?

Hallo,
Ich habe seit einiger Zeit probleme mit meinem ehemaligen Vermieter.
Meinen Mietvertrag hatte ich fristgerecht zum 30.06.2020 gekündigt.
Bei der Übergabe wurden starke Mängel der Wohnung festgestellt und der Vermieter versuchte mir diese Mängel in Rechnung zu stellen. Nachdem der Mieterschutzbund eingegriffen hat, habe ich ein weiteres Schreiben bekommen, ich solle innerhalb der nächsten vier Tage die Küche (die ich übernommen hatte) rausreißen eine weitere Grundreinigung durchführen und die Schlüssel an sie abgeben (Ohne erneute Übergabe). Da ich realistisch gesehen nur zwei Tage (Donnerstag und Freitag) Zeit hatte zu antworten, dort aber der Mieterschutzbund vor Ort im Urlaub war, wollte ich mich heute melden, die Küche habe ich rausgerissen und alles gereinigt/gestrichen. Jedoch kam direkt die E-Mail vom Vermieter, da ich nicht geantwortet hätte, habe er das Schloss ausgetauscht und würde mir die Kosten dafür in Rechnung stellen, sowie zusätzlich die Miete für den Monat Juli, da er die Wohnung ja nicht vermieten konnte.
Ist es rechtens mir eine so kurze Frist zu geben und mir dies dann in Rechnung zu stellen + einen weiteren Monat Miete? (Es sei angemerkt, dass der Vermieter sehr wahrscheinlich von den 2 Tagen Urlaub wusste, da der Mieterschutzbund aufgrund der vorherigen Sache mit ihm in Kontakt war)

Frist, Miete, Mietrecht, rechnung, Recht, Rechnungsstellung
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Betriebskosten als Untermieter von der Steuer absetzbar?

Hello,

folgender Sachverhalt + Fragen:

Ich wohne seit vielen Jahren zusammen mit meiner Mutter in einer Mietwohnung. Sie ist Hauptmieterin und gibt keine Steuererklärung ab, ich bin seit 2017 als Untermieter eingetragen (vorher "nur"in der Wohnung wohnhaft gemeldet). Jetzt möchte ich für die letzten Jahre meine Steuererklärungen abgeben (als Angestellter für 2016 bis 2019) und die absetzbaren Kosten aus der Betriebskostenabrechnung des Vermieters von der Steuer absetzen.

Fragen:

Kann ich die Kosten in der Steuererklärung einfach angeben, indem ich 50% der absetzbaren Kosten angebe (keine Materialkosten usw. ist mir alles bekannt)? Die komplette Miete geht übrigens von meinem Konto ab (Lastschrift vom Vermieter), obwohl meine Mutter die Hauptmieterin ist. Ich nehme auch kein Geld von ihr, laut Untermietvertrag zahle ich ihr aber natürlich Geld.

Sagt das Finanzamt in dem Fall, dass nur der Hauptmieter was angeben kann und ich gehe leer aus oder kann ich die Kosten angeben?

Wenn ich sie angeben kann: Darf ich nur 50% angeben oder gar 100% (weil die gesamte Miete belegbar von meinem Konto abgeht) oder irgendein Prozentwert dazwischen?

Falls ich die Kosten ansetzen kann, wie mache ich es? Ohne Belege in der Steuererklärung nur angeben, dass noch eine Person im Haushalt lebt und meinen Anteil mit 50% angeben? Oder muss ich irgendwie beweisen/belegen, dass ich dazu berechtigt bin, ohne selbst Hauptmieter zu sein?

Muss ich ggf. den Untermietvertrag vorzeigen? Könnte es deshalb also sein, dass ich erst ab 2017 (vorher war ich nicht als Untermieter angemeldet) und nicht für 2016 diese Kosten absetzen darf?

Sorry, sind viele Fragen. Wäre nett, wenn ihr mir eine Antwort gebt. Auch wenn ihr nur sagen könnt, ob ich als Untermieter generell eine Chance habe oder nicht. Besten Dank im Voraus!

Miete, Steuererklärung, Steuern, Absetzbarkeit
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Wohnrecht oder Miete?

Hallo zusammen,

folgender Sachverhalt:

Meine Eltern wohnen auf einem Bauernhof (nur minimal Landwirtschaft im Nebenerwerb), sind beide Rentner bzw. Pensionär und es steht die Idee im Raum den Hof an mich zu verkaufen.

Dafür würden wir das Wohnhaus so umbauen, dass 2 Wohneinheiten entstehen, eine für mich, eine für meine Eltern. Die Umbaukosten übernehme ich, Bauantrag läuft.

Es soll ein Geschäft wie unter Fremden sein, keine Schenkung, ortsübliche Miete usw..

Folgende Optionen liegen auf dem Tisch:

  1. Hof wird zum Wert laut Gutachten an mich verkauft und ich vermiete eine Wohneinheit an meine Eltern zu marktüblichen Konditionen.
  2. Den Eltern wird in der Wohneinheit ein lebenslanges Wohn-/Nießbrauchrecht eingeräumt und der Hof wird zum Wert laut Gutachten abzüglich des Wertes für das Wohnrecht an mich verkauft.

Welche Variante ist finanziell im Normalfall für meine Eltern sinnvoller/fairer, welche für mich?

Ich rechne das, für meine Eltern, so (vorausgesetzt ist, dass sie genau so lange leben wie statistisch erfasst):

Option 1: Jahreskaltmiete (inflationiert mit 2%) x statistische Lebenserwartung = gezahlte Miete

Option 2: Jahreskaltmiete x Kapitalwert der Lebenserwartung = Wert Wohnrecht

Schlussfolgerung: Die gezahlte Miete übersteigt den Wert des Wohnrechts um ca. 125000€, also ist das Wohnrecht ein großer Vorteil für meine Eltern.

Gibt es da einen Denkfehler?

Die Summe, die die Eltern bei Option 1 zusätzlich erhalten, wird nicht verzinst, da eine Anlage am Kapitalmarkt in dem Alter als nicht sinnvoll angesehen wird.

Für mich sehe ich das so, dass es kaum einen Unterschied macht.

Bei der Option mit Wohnrecht spare ich mir die Finanzierungskosten für den Wert des Wohnrechts, bekomme aber eine kleinere Summe gezahlt und habe keine Abschreibung von Zinsen und der Umbaukosten der Wohnung.

Bei der Option mit Miete bekomme ich über die Jahre eine Summe gezahlt, die um 125000€ höher liegt, muss im Gegenzug aber Finanzierungskosten und Steuern zahlen.

Da das Geld nicht vorhanden ist, sondern finanziert werden müsste, habe ich keine Verzinsung meines eingesparten Kapitals bei der Option mit Wohnrecht eingerechnet.

Die Rechnung ist etwas zu umfangreich um sie hier zu posten, ich komme aber in etwa auf das gleiche Ergebnis. Ist das generell realistisch?

Ich bevorzuge demnach die Variante mit dem Wohnrecht, da meine Eltern hier 125000€ einsparen, anstatt das Geld quasi über mich in Form von Steuern auf die Mieteinnahmen an den Staat weiterzuleiten (andere Überlegungen bzw. möglicher Sicherheiten, möglicher Umzug usw. sollen nicht betrachtet werden, es geht rein um den finanziellen Aspekt beider Optionen).

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand bei dem Thema weiterhelfen könnte.

Vielen Dank im voraus!

Immobilien, Landwirtschaft, Miete, Nießbrauch, WOHNRECHT
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Kündigungsfrist einhalten und bezahlen?

Hallo, wir haben für unsere Wohnung einen Nachmieter gesucht, sodass wir nicht die drei Monate Kündigungsfrist einhalten müssen für die noch alte Wohnung. Wir fanden auch welche dei die Wohnung besichtigten. Sie waren sofort von der Wohnung begeistert so dass die Vermieterin dazu kam und eine mündliche Zusage gemacht wurde vom neuen Mieter sowohl auch von der Vermieterin. Sie nahm seine Personalien auf da er sagte er nehme die Wohnung zu 100%iger Sicherheit. Die Vermieterin der neue Mieter und wir einigten uns darauf, dass die Vermieterin einen Mietvertrag fertigt und wir uns dann zum Ende des ersten Monats in der Wohnung zur Übergabe treffen um es von uns abzugeben und dem neuen Mieter zu übergeben.Wir verabschiedeten uns mit der Aussage wir treffen uns an dem Besagten Tag zur Übergabe. Die genaue Uhrzeit mailen wir uns noch. Gesagt getan haben wir dem neuen Mieter die genaue Uhrzeit geschickt, daraufhin meldete der sich nicht mehr. Ich suchte ihn auf und fragte ihn wieso er sich nicht meldet. Darauf hin meinte er, er nehme die Wohnung doch nicht da er jetzt wo anders hinzieht und ihm diese hier zu teuer wäre. 

Wir wohnen jetzt schon in der neuen Wohnung seit 1.6. 

 Unsere eigentliche Kündigung war geschrieben zum 30.April

So meine Frage dazu wäre jetzt:

Wir haben jetzt noch keinen Nachmieter gefunden, müssen wir jetzt trotzdem noch die 3 Monate Kündigungsfrist einhalten und der Vermieterin die 3 Monate Miete bezahlen? 

Oder ist das jetzt Vermieters Sache und wir sind raus? Da es ja schon eine mündliche Zusage beiderseits war? 

Mit freundlichen Grüßen 

Kündigungsfrist, Miete
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Stellt das jobcenter einen Anwalt?

Hallo ihr lieben

Folgendes Szenario :

Mein Bruder war mit seinem Kumpel in einer Wg am Leben. Der Vermieter der Wohnung, ist der Vater des kumpels.

Die beiden Jungs haben sich eine Küche GEMEINSAM gekauft und mein Bruder hat auch ein Schriftstück unterschrieben, wo drin steht wieviel er beigesteuert hat. Kaution waren 700 Euro.. Die hat mein Bruder auch gezahlt und der Vermieter hat auch hier, ein Schriftstück unterschreiben lassen, dass er die Kaution erhalten hat und er sie natürlich zurück bekommt insofern nichts kaputt gemacht wurde usw..

Nun, vor einigen Monaten kam es zwischen meinem Bruder und seinem Kumpel zu einer Auseinandersetzung. Der Kumpel hat den Strom abgestellt und ihn quasi raus geekelt aus der Wohnung. Mein Bruder hat sich an den Vermieter gewendet und die Kündigung fristgerecht abgeben und wollte jetzt gerne seine Kaution plus seinen anteil von der Küche wieder haben...

Jetzt stellt der sich aber quer und meinte, die Kaution kriegt er nicht mehr wieder da irgendeine Tür von ihm "völlig zerstört" wurde.

Das ist schlichtweg gelogen

Zu dem Zeitpunkt war mein Bruder schon lange bei einem Freund untergekommen und war demnach nichtmal in der wohnung. Habe ihm jetzt geraten UNBEDINGT einen Anwalt hinzuziehen, denn das ist so nicht in Ordnung. Er kriegt momentan geld vom Amt, da er wegen der corona Krise der Vertrag nicht verlängert wurde.

Nun lange Rede kurzer Sinn... Kriegt mein Bruder einen Anwalt von Amt gestellt, oder irgendwie Hilfe um den Anwalt zu zahlen?

Mietsrecht Versicherung hat er nicht.

Ich hoffe mir kann jemand etwas dazu sagen, ich kenne mich leider garnicht aus und er hat mich um Rat gefragt. Ich bedanke mich herzlichst im voraus.. Schönen Tag euch :=

amt, Anwalt, Miete, Recht
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Kürzlich gekauftes Haus wieder verkaufen oder vermieten?

Hallo liebe Community,

Wir haben vor 2,5 Jahren ein Haus gekauft und schön renoviert. Es befindet sich in einer sehr gefragten Vorstadtgegend und wir haben zu einem marktüblichen Preis gekauft.

Leider gefällt es uns hier (aus verschiedenen Gründen) überhaupt nicht und wir möchten wieder zurück in die Stadt. Dort hatten wir nach zweijähriger Suche kein passendes und bezahlbares Objekt gefunden, daher der Wegzug. Obwohl ich grundsätzlich eher fürs Kaufen bin spielen wir nun sogar mit dem Gedanken, uns ein Haus zur Miete zu suchen - Hauptsache wieder in der Stadt.

Nun sind aus meiner Sicht drei Szenarien möglich:

1. Wir vermieten unser jetziges Haus und mieten ein Haus in der Stadt.

-> Mit den Mieteinnahmen könnten wir unsere monatliche Rate vollständig decken. Allerdings können Mieter anstrengend sein und in den kommenden zwei Jahren können wir aufgrund meiner Elternzeit keine übermäßigen Rücklagen bilden. Wenn ich wieder arbeiten gehe, ist es aber kein Problem. Dafür würde uns aber das Haus als Wertanlage bleiben.

2. Wir verkaufen unser Haus und mieten ein Haus in der Stadt.

-> Ich rechne bei der Verkaufssumme mit einem Plus, da die Gegend extrem gefragt ist. Unser Kaufpreis + Renovierungskosten dürfte also wieder drin sein. Die Kaufnebenkosten sind dadurch abgegolten, dass wir seit dem Kauf keine Miete mehr zahlen mussten. Bleibt die Vorfälligkeitsentschädigung bei der Bank, deren Höhe ich nicht kenne. Alles in allem würden wir wohl Minus machen.

3. Wir verkaufen unser Haus und kaufen ein Haus in der Stadt.

-> Das wäre mir das liebste Szenario, aber ich fürchte, das wir nicht so bald ein passendes Objekt finden.

Liebe Community, was meint ihr? Was ist finanziell gesehen am sinnvollsten?

Hauskauf, Miete
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Meine Mutter Verlangt 300 Euro Miete?

Hallo,

erstmal die Lage: Ich lebe mit meiner Schwester bei meiner Mutter zusammen mit ihrem Freund.

Ich wurde dieses Jahr 18 habe meine Schule beendet und Arbeite momentan auf Teilzeit (Mein Vater Zahlt momentan kein Unterhalt von 150 Euro für 1 Jahr, weil ich ja jetzt selber Geld verdiene). Im Monat habe ich etwas unter vielleicht 6-800 Euro.

Der Freund meiner Mutter hat mit meiner Mutter geredet und ihr gesagt, dass sie Geld von mir nehmen sollten, da ich ja jetzt auch Geld verdiene. Ohne mit mir etwas zu bereden oder die Berechnungen wie sie auf den Betrag von 300 Euro pro Monat kamen zu erklären verlangen sie jetzt aus dem nichts von mir 300 Euro schon seit 3-4 Monaten. Ich habe um die Ruhe hier zu bewahren und weil ein einigen oder Diskutieren mit dem Freund meiner Mutter unmöglich ist bezahlt doch auch nur mit viel Schmerz.

Ich habe jetzt Versucht mit ihnen zusammen zu reden, doch es ist nicht möglich, da es nicht möglich ist mit dem Freund meiner Mutter eine normale Unterhaltung zu führen ohne das er Agressiv wird und Ausrastet (anderes Thema). Ich habe also nochmal meine Mutter alleine gefragt ob nicht auch 200 Euro reichen würden, da mir sonst teilweise die Hälfte meines Lohnes fehlen würde doch sie lies auch nicht mit sich reden und erklären warum sie genau 300 Euro wollen tun sie auch nicht. Wäre es möglich einfach mit ihnen zu reden wäre das alles viel einfacher aber eine normale ruhige Diskussion oder Vereinbarung ist nicht möglich und es wurde sehr oft versucht!

Meine Frage ist nun inwiefern dürfen die einfach so von mir 300 Euro verlangen. Ich beschwere mich hier nicht, dass soll nicht so rüber kommen aber ich fühle mich halt schon verarscht, weil die sich auch ohne mein Geld am ende des Monats durchaus noch Sachen für ihr Hobby kaufen können (Kommt mir zumindest so rüber!) ohne jetzt extreme Geldnot zu haben. Ich weiß aber die Finanzielle Lage am Ende des Monats auch nicht genau.. aus dem Grund, weil sie mir nichts darüber erzählen wollen, dürfen sie also ohne mich über die Finanzielle Lage aufzuklären Geld von mir verlangen?

Ich weiß jetzt nicht, inwiefern jetzt das Einkommen der zwei in diesem Fall eine Rolle spielt aber ich würde ihne auf meine Mutter: 1000-1200 Netto der freund meiner Mutter: 2200-2500 Brutto einschätzen.

Vielen Dank!

eltern, Immobilien, Miete, Mutter
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Ausziehen bei schulischer Ausbildung?

Hallo, ich habe folgendes Problem :

Ich mache gerade eine schulische Ausbildung, die 200 Euro kostet. Verdienen tu ich also null. Die 200 Euro zahlen meine Eltern + Bahnkarte. Ich bin 19 Jahre alt.

Ich habe aber das dringende Verlangen auszuziehen, nicht aufgrund meiner Eltern, sondern andere Probleme, die ich hier zuhause habe. Ich hasse meinen Wohnort, fühle mich super unwohl, bin am verzweifeln und falle immer mehr in ein Loch rein. Ich habe psychische Probleme und komm hier zuhause nicht mehr klar. Es geht zu 100 % nicht mehr. Ich brauche unbedingt einen Tapetenwechsel, weil ich denke dass es mir dadurch besser gehen wird.

Ich würde einen 250 euro Nebenjob machen (auch wenn das schwer wird weil meine Schulzeiten lange sind, aber dann habe ich lieber viel Stress als hier weiter wohnen zu bleiben. Alles ist mir lieber als das hier gerade.)

Das Problem dabei ist, dass diese 250 euro niemals reichen werden. Kleine WG-Zimmer kosten in Hamburg schon so 400 Euro und ich benötige ja auch noch Versicherungen, essen, Strom, etc.)

Ich habe bisher bafög und Wohngeld beantragt - kriege ich beides nicht, da ich ja einen Wohnort habe und meine Probleme nicht verstanden werden.

Meine Eltern würden mich am liebsten unterstützen, aber dafür verdienen sie zu wenig. Sie zahlen ja schon mein Schulgeld und meine Bahnkarte und ich bräuchte insgesamt schon so 500 Euro zusätzlich im mir ein WG-Zimmer mit allem drum und dran zu finanzieren. Ich habe keine hohen Ansprüche, würde auch in ein Ghetto ziehen, wenns nicht anders geht. Die Ämter verstehen mich nicht und ich habe anscheinend keinen Anspruch auf diese Gelder. Ich weiß nicht mehr weiter. Bin schon am überlegen diese Ausbildung abzubrechen, damit ich hier rauskommen und arbeiten kann, aber das wäre auch keine Lösung.

Gibt es irgendwelche Möglichkeiten andere Gelder oder Unterstützung vom Staat zu kriegen? Ich wäre um jedem Tipp dankbar, wirklich. Es muss einfach klappen und es kann so nicht weitergehen.

Miete
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Miete in Neubau - Verzögerungen?

Hallo, ich ziehe am 01.05.2020 in eine Neubauwohnung um.

Das Gebäude befindet sich nach meinen Angaben in den letzten Schritten vor der Fertigstellung. Mein letzter Besuch war im Dezember 2019.

Den Mietvertrag habe ich bereits unterzeichnet.

Er besagt im 2. juristischen Paragrahp:

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§ 2 Mietzeit

1. Das Mietverhältnis beginnt am 01.05.2020.

2. Das Mietverhältnis läuft auf unbestimmte Zeit. Die frist für die ordentliche Kündigung beggint fruhestens ab dem §2 (1) genannten Mietbeginn.

3. Das Recht zur ausserordentlichen, fristlosen Kündigung richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.

4. Setzt der Mieter den Gebrauch der Mieträume nach ablauf der Mietzeit fort, so gilt das Mietverhaltnis nicht als verlangert § 545 BGB findet keine Anwendung.

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Wie erwartet, muss ich dem Vermieter meiner derzeitigen Mietwohnung meine 3-monatige Kündigungsfrist einräumen.

Ich habe von vielen Verzögerungen in ähnlichen Situationen gehört, in denen neue Gebäude die Übergabe um bis zu 6 Monate oder mehr verzögern können.

Ich habe gelesen, dass ich bei einer Verzögerung bei der Übergabe der Wohnung eine Entschädigung erhalten kann, d.h. eine 100%ige Reduzierung der Mietzahlung, und der Vermieter muss mir eine ähnliche vorübergehende Unterkunft zur Verfügung stellen.

Meine Frage lautet:

Reicht der in meinem Vertrag angegebene Absatz aus, um rechtlich geschützt zu sein, oder sollte ich ein Dokument anfordern, aus dem hervorgeht, dass die neue vermieter dafür verantwortlich sind, mir im Falle einer Verzögerung eine ähnliche Unterkunft zu finden?

Miete, Mietrecht
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