Versteuerung Ü-Stunden nach Ausscheiden aus der Firma?

Folgender Sachverhalt, vielleicht bekomm ich eine fundierte Antwort ohne Vermutung.

Bis 30.04.2020 arbeitete ich in Firma A, seitdem 01.05.2020 in Firma B. Das Angestelltenverhältnis wurde ordentlich durch mich gekündigt. Nach Ausscheiden aus Firma A, hatte ich noch ein kontingent an Ü-Stunden die ausbezahlt werden sollten. Jetzt hab ich in meiner Juli Abrechnung in Firma B auf einmal Steuerklasse 6 rückwirkend zum 01.06. bekommen. Folgendes ist passiert:

Firma A hat sich für den 01.06. als mein Hauptarbeitgeber angemeldet um meine Ü-Stunden abzurechnen und sich gleich wieder abzumelden. Dementsprechend ist Firma B natürlich beim FA auf den Nebenarbeitgeber gerutscht (normaler und korrekter Vorgang). Firma B hat sich bereits wieder als Hauptarbeitgeber rückwirkend zum 01.05. angemeldet wie es auch korrekt ist, es besteht ja sonst kein weiteres Angestelltenverhältnis. Jetzt hab ich von Firma A tatsächlich zwei Lohnsteuerbescheinigungen liegen, die reguläre vom 01.01. bis 30.04. mit meinem laufen Entgelt, sowie eine mit dem Zeitraum 01.06. - 01.06 mit dem Betrag der Ü-Stunden. Firma A behauptet alles korrekt gemacht zu haben, Firma B könnte sich ja im Mai und ab dem 02.06. als Hauptarbeitgeber anmelden. Das ist doch nicht korrekt?! Ich bin der Meinung, die Überstunden hätten auf die April-Abrechnung korrigiert werden, somit auch die Lohnsteuerbescheinigung für den Zeitraum 01.01.-01.04. um den Betrag welcher jetzt auf dieser dubiosen zweiten Lohnsteuerbescheinigung steht erhöht/korrigiert werden müssen. Ich habe ja ab dem 01.05. überhaupt kein Verhältnis mehr zur Firma A, somit kann sie sich ja auch nicht für einen Tag wieder als mein Hauptarbeitgeber anmelden. Jetzt stimmen ja auch ggf. die Sozialversicherungsmeldungen gegenüber der Rentenkasse etc. ja auch nicht mehr.

Rentenversicherung, lohnsteuerklasse, Steuerrecht, Rentenbeiträge
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Wie berechnet sich die Rente nach Mindestentgeltpunkten?

Meine Mutter möchte bald die Altersrente für Schwerbehinderte in Anspruch nehmen. Da ihr noch einige Monate zu den 35 Jahren Wartezeit fehlen, wurde ihr nahegelegt, dies in Forum freiwilliger Beiträge abzuleisten.

Nachdem ich mich noch mal in ihre letzte Rentenauskunft vertieft hatte, fand ich heraus, dass sie auch Anspruch auf eine Erhöhung der Pflichtbeiträge vor 1992 auf einen Mindestwert hat. (Mindestentgeltpunkte-Regelung). Dies wurde ihr nicht gesagt. Da hier die Wartezeit anders gezählt wird, ohne (versicherungsfreie) Minijobs, müsste sie für 11 statt 9 Monate freiwillige Beiträge bezahlen. Das ist aber kein Problem.

Worauf ich in erster Linie hinaus will: Wie berechnet sich die Leistung konkret, unter Berücksichtigung der zusätzlichen Entgeltpunkte für Pflichtbeitragszeiten vor 1992?

Ich habe das mal auszurechnen versucht, aber es scheint sehr kompliziert zu sein. Denn, wie ich annehme, ändert sich durch die zusätzlichen Entgeltpunkte ja auch die Grundbewertung, also beitragsfreie Zeiten werden dann besser bewertet. Zumal sie früher in Rente geht, weswegen durch weniger Monate dividiert werden muss im Vergleich zum Standardbeispiel mit dem Beginn der Regelaltersrente (in ihrer Rentenauskunft).

Sie ist nämlich nur noch geringfügig beschäftigt, und zwar versicherungsfrei.

Allerdings bekam sie für ihre ersten drei Arbeitsjahre je einen Punkt, weil das bei ihr als Ausbildung gezählt hat, denn ihre eigentliche Ausbildung war an einer Fachschule, also nicht betrieblich. Jetzt frage ich mich, ob sich dadurch der Rentenzuschuss wieder verringert.

Diese Höherwertung der ersten drei Arbeitsjahre findet sich in der Rentenauskunft erst in dem Abschnitt mit der Bewertung von Zurechnungszeiten, Ersatzzeiten usw.

Kann mir hier jemand erklären, wie sich die "Rente nach Mindestentgeltpunkten" also konkret berechnet?

Sie hat übrigens in Pflichtbeitragszeiten, also alles außer Kindererziehungszeiten etc., und dieser erwähnten Ausbildungszeit, immer nur so etwa 0,5 Rentenpunkte bekommen pro Arbeitsjahr, also eine Erhöhung für die Zeiten vor 1992 müsste sie auf jeden Fall bekommen, wegen ihrem geringem Verdienst.

Nur frage ich mich, ob bei dieser Erhöhung das mit der Ausbildungszeit sich negativ auswirkt, und ob die "Mindestentgeltpunkte" auch (positive) Auswirkungen auf die Grundbewertung (Bewertung der beitragsfreien Zeiten) haben.

Rentenversicherung, Rente, altersrente, Rentenberechnung, Sozialrecht
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Fragen zu Arbeitslosengeld, Sozialversicherung/Rentenversicherung etc. (habe leider absolut keine Ahnung von allem)...?

Hallo, erst mal zu meiner aktuellen Situation:

ich bin Ende März aus meinem Job ausgeschieden, habe dies bereits im Januar bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Am 1. April habe ich mich dann telefonisch (da persönlich aufgrund Corona nicht ging) arbeitslos gemeldet. Direkt am selben Tag habe ich online den Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt und sämtliche Bescheinigungen, die sie wollten, online eingereicht.

Mein Plan stand eigentlich: ich hatte ab Juni einen neuen Arbeitsvertrag, hatte einen Minijob ab April und habe für April/Mai auf Arbeitslosengeld gehofft.

Doch das ganze hat leider nicht funktioniert... mein Arbeitsvertrag ab Juni wurde gekündigt, jedoch würde ich einen neuen erhalten, sobald sich die Lage mit Corona verbessert hat (ich rechne frühestens mit September/Oktober oder später). Den Minijob kann ich zum Glück ab nächster Woche ausführen.

Erst heute habe ich von der Agentur für Arbeit endlich Rückmeldung erhalten. Sie brauchen weitere Bescheinigungen und Formulare, die mir nächste Woche per Post zugesendet werden. Außerdem haben sie mich darauf hingewiesen, dass mein Minijob nicht ausreichen wird, ich eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ausführen muss. Ich habe die Möglichkeit mich dort "nicht von der Rentenversicherungspflicht befreien" zu lassen, bin ich dann sozialversichert?

Die Arbeitsvermittler von der A.A. wollen außerdem, dass ich nicht warten darf, bis ich meinen neuen Arbeitsvertrag bekomme, sondern soll einen Vollzeitjob suchen und ich wurde bereits in die Jobbörse aufgenommen. Bei einem früheren Arbeitgeber (Einzelhandel) habe ich meine alte Stelle (Kasse) wieder gefunden, was aber auch nur eine 450€-Stelle wäre, denn eigentlich möchte ich ja nur was zur Überbrückung, ich möchte in jedem Fall bei dem Job arbeiten, den ich ab Juni hätte ausführen sollen.

Ich kann auch bei meinem Minijob mehr arbeiten als die erlauben 15h, dann würde ich zwar keine Leistungen von der A.A. erhalten, jedoch bräuchte ich diese eh nur für April und Mai und da habe ich ja gar nicht gearbeitet. Was soll ich nur tun? Was macht am meisten Sinn? Ich brauche ja eigentlich einen sozialversicherungspflichtigen Job, aber das wären beide Jobs ja nicht (würde aber wieder mehr als 450€ verdienen, aber worüber bin ich dann sozialversichert?)... ich habe gerade echt keine Ahnung, was ich jetzt darf und was nicht, am liebsten würde ich den Antrag auf Arbeitslosengeld einfach zurückziehen, die Meldung bei der A.A. zurückziehen...

Rentenversicherung, Arbeitslosengeld, Sozialversicherung
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Betriebliche Altersvorsorge reduzieren und auf Fonds setzen?

Ich habe im Jahr 2013 eine betriebliche Altersvorsorge (Garantiezins 1,75%; Laufzeit 35 Jahre) abgeschlossen. Momentan wird in die Versicherung (276 EUR eingezahlt, hiervon 40 EUR vom AG).  Da ich freiwillig gesetzlich versichert bin, habe ich nicht einmal Ersparnisse in der Kranken- und Pflegeversicherung. Der Nettoaufwand beträgt somit ungefähr 138 EUR im Monat.

Damals ging ich noch davon aus, dass sich das Zinsniveau vielleicht mittelfristig doch noch verbessern könnte. Diese Hoffnung hat sich mittlerweile zerschlagen. Ich gehe nicht mehr davon aus, dass diese Versicherung den Hauptpfeiler meiner Altersvorsorge sein sollte, da die Rendite (langfristig?) wahrscheinlich kaum über dem Inflationsniveau liegen wird. Als einen Vorteil sehe ich jedoch immer noch die Absicherung des Langlebigkeitsrisiko an.

Um die Rendite meiner Altersvorsorge zu optimieren, möchte ich nun den Beitrag reduzieren (125 EUR + 25 EUR vom AG) und die Dynamik aus dem Vertrag entgültig entfernen. Den freiwerdenden Nettobetrag möchte ich dann am Kapitalmarkt (Mischung Aktienfonds+Rentenfonds) bis zu meinem Renteneintritt (in ~28 Jahre) anlegen. Hier erhoffe ich mir dann eine bessere Rendite. Die betriebliche Altersvorsorge sehe ich quasi nur noch als risikoarmer Anteil meines „Altersvorsorge-Portfolio“ an.  

Ich würde gerne noch gerne ein paar Meinungen zu meinem Plan hören. Hört sich das alles soweit „schlüssig“ an? Oder gibt es noch irgendwelche Fallstricke die ich vielleicht (noch) nicht sehe?

 

Rentenversicherung, Altersvorsorge, Betriebliche Altersvorsorge, Fondssparen
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Mein Umschulungswunsch wurde noch nicht abgelehnt, aber vorgeschrieben wo ich das machen soll und muss ich das in vollzeit machen?

Meinen erlernten Beruf kann ich aufgrund körperlicher Beschwerden und Depressionen nicht mehr ausüben. Eine LTA ist angedacht. Ich interessiere mich für eine Umschulung als Kauffrau im Gesundheitswesen in Teilzeit. Im Nachbarort gibt es einen Anbieter mit einer kleinen Klassengröße der auch vor Beginn einen eignungstest des weiteren einen auffrischungskurs anbietet. Aber das wurde mündlich abgelehnt, mit der Begründung das ich eine psychologische Betreuung brauche, denn eine Umschulung käme nur in vollzeit in Frage und wäre schließlich nicht so einfach. Ich werde aber schon psychologisch/psychiatrisch und therapeutisch unterstützt. Ich sollte von der Rentenkasse die gleiche umschulung hält 40 km entfernt machen, wenn ich kein Auto hätte, würde mir des weiteren auch die Unterbringung im Internat finanziert.

Ansonsten könnte ich ja ein begleitendes jahrespraktikum in meinem erlernten Beruf machen.

Bei der Beratung wird einem so der Mut genommen und man fühlt sich wertlos. Ich schaffe es nicht in vollzeit die umschulung zu machen, vor allem wenn ich noch zusätzlich 2 bis 3 Stunden Fahrzeit täglich dazu kommen., denn ich habe eine pflegebedürftige Mutter zu Hause. Sie muss nicht körperlich gepflegt werden, sondern sie ist psychisch krank und ist emotional sehr abhängig von mir.

Wie und welche guten Argumente bringe ich beim nächsten Gespräch an, um eine Umschulung zu meinen ,,Bedingungen" zu BEKOMMEN?

Rentenversicherung
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Was muss ich tun meine Erwerbsminderungsrente zu verlängern?

Hallo zusammen,

ich beziehe seit 01.01.2019 Erwerbsminderungsrente.

Diese Rente war auf zwei Jahre befristet und endet am 31.12.2020.

Ich habe eine GdB 100 und Merkzeichen G und B.

Bin pflegebedürftig und habe Pflegegrad 2.

Da ich aus gesundheitlichen Gründen mit chronischen Erkrankung nicht in der Lage bin, eine Arbeit aufzunehmen mache ich mir jetzt schon Gedanken wie es weiter mit der Rente geht.

Vor der Erwerbsminderungsrente habe ich einen Kuraufenthalt gehabt und musste von meinen behandelnden Ärzten aktuelle Krankenberichte der Rentenversicherung mit den Rentenantrag zusammen abgeben.

Meine Frage ist jetzt, wie sieht es mit der Verlängerung aus?

Wann muss ich eine Verlängerung spätestens beantragen, es braucht etwas Zeit mit der Bearbeitung bis das durch ist.

Muss ich nochmal einen Kur besuchen und alle meine ärztlichen Berichte aktualisieren für eine Verlängerung?

Oder wird die Rentenversicherung mich vor Ablauf meiner Rente erst benachrichtigen und mir Unterlagen zu kommen lassen, das die Ärzte mir bestätigen, das ich mit der gleichen Krankheit weiterhin in Behandlung bin?

Ich werde von meiner Hausarzt, Neurologe, Pychologe und Pychiater behandelt.

Über eure zahlreichen Antworten bin ich jetzt schon sehr dankbar.

mfg

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Verdienstmöglichkeiten ohne Hauptbeschäftigung?

Ich habe mich entschieden einige Monate ohne Beschäftigung zu bleiben, um zu reisen und mich neu zu orientieren. In der Zeit bin ich "freiwillig" gesetzlich versichert. Wenn ich zwischen zwei Reisen in Deutschland bin (immer wieder für 1-3 Wochen) würde ich gerne tages-/stundenweise arbeiten. Ziel ist die Zeit sinnvoll zu nutzen, Neues auszuprobieren bzw. Geliebtes wofür sonst nie Zeit ist zu tun. Es geht mir nicht darum mein Leben zu finanzieren, dafür habe ich genug gespart. Aber umsonst arbeiten werde ich auch nicht (abgesehen von meinen ehrenamtlichen Beschäftigungen, um die es hier nicht geht). Ich suche definitiv keine Stelle an der ich von morgens bis abends arbeiten soll, eher 1-3 Mal die Woche.

Leider scheint das ziemlich unmöglich zu sein. Ich habe es versucht mich als Hostess anzumelden, aber es hieß dass ich es ohne Hauptbeschäftigung nicht darf, auch wenn ich mir ziemlich sicher war dass es bei unter 450 Euro Verdienst im Monat kein Problem wäre. Ich habe mich als Mystery Shopper angemeldet, aber danach gelesen, dass ich dafür Gewerbe registrieren muss, was mir bei schätzungsweise 50 Euro jeden zweiten Monat doch zu viel Aufwand und Kosten sind. Mit Nachhilfeunterricht sieht es glaube ich ziemlich ähnlich aus, für Babysitting habe ich noch nicht genau recherchiert. Habe ich denn überhaupt irgendwelche legale Möglichkeiten eine unregelmäßige geringfügige Beschäftigung auszuüben, ohne dass das unangemessen viel Aufwand/Kosten verursacht? Im Ausland gibt es doch so viele Möglichkeiten dafür!

Ich bin 30w, ledig. Nach BWL und WiInfo Abschlüsse bin ich schon einige Jahre als Softwareentwickler tätig, kann auch mehrere Fremdsprachen. Aber durch den Job hatte ich nie Zeit für meine anderen Interessen oder um was anderes auszuprobieren. Und ich will es gerade nachholen, bevor es zu spät geworden ist. Sämtliche Vorschläge sind willkommen!

Rentenversicherung, arbeitsrecht, geringfügige Beschäftigung, Krankenversicherung, Minijob, Sozialabgaben, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht
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Sollte meine Mutter bald mit Abschlägen in Rente oder besser noch warten?

Meine Mutter ( 61 J.) ist seit einigen Monaten offiziell schwerbehindert, könnte also theoretisch die Rente für Schwerbehinderte in Anspruch nehmen. Leider fehlen ihr aber 11 Monate bzgl. der 35 Arbeitsjahre. Sie hat seit 2018 einen Minijob (davor lange Zeit Hausfrau), doch leider wurde sie dort nicht bei der Rente angemeldet, also es zählt nicht für die Rente bzw. nur minimal. Sie war nämlich bei der Rentenversicherung zum Gespräch, und dort wurde ihr gesagt, sie muss dann halt für die fehlenden 11 Monate einen gewissen Betrag nachzahlen. Immerhin fehlen jetzt auf einmal in der neuen Rentenauskunft nur noch 10 Monate, offenbar wurde doch etwas anerkannt durch den Minijob. So könnte sie eben theoretisch, sobald sie das mit den fehlenden Monaten geregelt hat, bereits jetzt in Rente gehen wegen der Schwerbehinderung, allerdings mit deutlichen Abschlägen (ca. 13 % ), das wäre aber natürlich schlecht, da sich ihre niedrige Rente (ca. 500 €) dann noch mehr verringern würde . Mein Vater, ihr Mann, hat nämlich auch wenig Geld, da er seit Jahren Frührentner ist, er kriegt immerhin etwa 1000 €.

Meine Mutter könnte auch noch bis 64 warten, und dann ohne Abschläge gehen. Würde sie warten, würden ihr natürlich jahrelange Zahlungen entgehen, doch die gekürzte Rente wird ja auch nicht mehr höher und das wäre besonders im hohen Alter schlecht.

Ich glaube, es kommt darauf an, wie lange man voraussichtlich lebt, welche Variante sich eher lohnen würde. Man kann zwar nicht wissen, wann man stirbt, aber sie ist schon ziemlich angeschlagen gesundheitlich, u.a. Hautkrebs. Könnte sein, dass sie nicht so alt wird.

Was würdet ihr uns also dementsprechend empfehlen? Wir bräuchten das Geld nicht extrem dringend, da wir auch so noch über die Runden kommen und ich vielleicht bald auch selbst Geld verdiene (bin noch in Ausbildung), also wir könnten auch noch bis 2022 warten. Sollen wir also noch warten, bis sie dann die volle Rente bekommen kann, oder sollte sie lieber jetzt bzw. bald schon in Rente, aber dann mit den Abschlägen? Immerhin wären das ja ein paar tausend Euro, die wir bis 2022 bereits erhalten würden. Andererseits würden uns auch hypothetisch Beträge über die Jahre entgehen, aufgrund der Abschläge. Was wäre besser? Kennt sich hier jemand damit aus?

Rentenversicherung, Altersvorsorge, Rente, Minijob, schwerbehinderung, Versicherung, Rentenalter
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Gibt es eine grobe Berechnung für den Versorgungausgleich (Rente)?

Meine Frau und ich sind beide berufstätig und leben frisch getrennt. Da meine "Noch Ehefrau" 8 Jahre Jünger ist muss sie bis zum Erhalt Ihrer Rente weiterhin arbeiten. Ich werde unter "Voll Abzug" im nächsten Jahr die vorzeitige Rente beantragen.

Von einer Scheidung haben wir wegen der Kosten und Aufteilung vorerst Abstand genommen. Zum einen erhoffe ich mir eine Rentenzahlung bei der nur der vorzeitige Rentenbeginn in Abzug gebracht wird, und zum Anderen ein Ansteigen der Entgeldpunkte bei meiner Ehefrau.

Frage 1: Gibt es für die Berechnung des Versorgungsausgleichs eine Faustformel?

Frage 2: Ist meine Annahme richtig, das jedes Jahr in dem meine Frau arbeitet, von Ihr Entgeldpunkte angesammelt werden, die den Versorgungsausgleich später reduzieren?

Frage 3: Kann es sein, das bei sofortiger Scheidung mehr als 50% (in Geldwert!) als Versorgungsausgleich abgezogen wird -

Beispiel : Rentenanspruch zum Tag der Scheidung Ich= 2.000,- Frau= 1.000,- Differenz=1.000,- Ich hatte das so verstanden, das die Differenz (1.000,-) zu 50% ihr zusteht Kann der Abzug auch höher ausfallen?

Annahme von mir: Bei meiner Denkweise würde sie, wenn Sie nun bis zum erreichen der Rentenzeit weiterarbeitet, eine höhere Rente bekommen als ich !! Mache ich da einen Denkfehler? Ich weiß es hört sich komplex an - ist aber wohl auch :-)

Danke

Rentenversicherung, Altersvorsorge, Rente, scheidung, Scheidungsrecht, Rentenhöhe, Versorgungsausgleich
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Frage zu Betragsauszahlung bei vorzeitiger Kündigung einer priv. Rentenversicherung?

Hallo,

ich möchte meine Rentenversicherung kündigen und hätte paar Fragen dazu inkl. Was ich zurück bekommen würde/könnte.

Eine Bitte vorweg, ich weiß dass man so Versicherungen nicht kündigen sollte, dass es ein Fehler ist und so weiter... Deswegen bitte KEINE Belehrungen, ich habe bestimmte Gründe, dass ich es tun will. Danke schon mal dafür...

Also ich bespare jetzt schon seit einiger Zeit eine zusätzliche Rentenversicherung (nicht steuerfrei! Kam zu spät!)

Möchte den jetzt auflösen und habe folgende Angaben in dem Schreiben von Dez 2017 wo ich nicht zurecht weiß was die zu bedeuten haben:

Jahr: 2018

Rückkaufwert EUR: 5631

Stornoabzug in EUR: 98

Rückkaufswert nach Stornoabzug in EUR: 5533

Beitragsfreie Monatsrente nach Stornoabzug in EUR: 0

Beitragsfreie Kapitalabfindung nach Stornoabzug in EUR: 0

Meine erste Frage ist, wenn ich zum 1 Dez. kündigen würde, was bekomme ich zurück? Ich gehe jetzt von den 5533 EUR aus oder kommt da noch mehr dazu?

Meine zweite Frage wäre, ab 2021 sind die Felder Beitragsfreie Monatsrente nach Stornoabzug in EUR und Beitragsfreie Kapitalabfindung nach Stornoabzug in EUR ausgefüllt. Da stehen beim Ersten die Werte 55 und beim zweiten der Wert 14697 drin. Was hat das zu bedeuten? Wäre cool wenn ihr mir hier weiter helfen könntet.

By the way, kann man so einen Vertrag einfach kündigen oder geht das nicht so leicht? Habe viel „negatives" gehört und dass alles nicht so ohne Weiteres zu erledigen ist?!?

Rentenversicherung, Versicherung
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Multijobber: Midijob Minijob Ehreamtpauschale Kleingewerbe Was soll ich Aufstocken?

Hallo:0),

Midijob: 850 Euro Mo& Fr 10-12&13-15 Uhr (seit 1996 von 500 Mark Studijob) berufliche weiterbildung in Solartechnik und Windtechnik für Techniker...nie gelernt...nur reingerutscht.

Minijob: 450 Euro (Seit 2002 von 200 Mark) di 10-12&13-15 Uhr unbefristet ...Sps-Technik...Weiterbildung technische Berufe...reingerutscht.

KLeingewerbe: (im Ehrenamt: 16 Euro je Stunde 21 Stunden die Woche 52 Wochen im Jahr fast 17500 als Trainer/Dozent (rentenversicheungspflichtig)

Mo Kletterntrainer 3h Di Fussballtrainer 3h Mi Schwimmentrainer 3 h Do Chorleiter 3h Fr Vorlesepate 3h sa Hundtrainer 3h So Radtreffenleiter 3h

Ehrenamtpauschale: 2400€ & 360€.. Mi 9-13 Uhr Ehrenamtliche fürs thw schulen.

Jetzt sind meine 8 Kinder von 1996-2009 schon recht gross und können allein ? Was soll ich jetzt ausbauen ?

Im festen Midijob zu Teilzeit ausbauen.

Zweiter Midijob ?

Minijob auf Midijob aufstocken und weitern minijob annehmen ?

Stundenlohn im Kleingewerbe erhöhen, damit Umsatzsteuerpflichtig, also unsicheres Freiberuflerleben ?

Ich habe fast nichts in die Rentenversicherung einbezahlt ?(Gibts es extras nach denen ich in meinen Festen unbefristeten Jobs fragen kann ? ).

Nur kündigen will ich nicht und Vollzeit suchen.

Ich , Baujahr 1977, habe noch nie in meinem gelernten Beruf (Industriekauffrau/überbetrieblich) gearbeitet und auch noch nie in meinem Studierten (Theologie)....

Alles sind nur Weiterbildungen...

Alles nur bezahlte Ehrenämter ..auch bloss im Verein...weil da konnte ich meine Kinder immer mitbringen.

ich glaube nicht, dass das was werden kann ? Oder ?

Für "richtigen" Lehrer bin ich zu alt und zu chronisch krank und habe kein vernünftiges Studium ...ausserdem bin ich zweimal geschieden...Kirche beschäftigt mich niemals mehr.

Erzieherin oder so... zu lernen ist nicht meins....

Sport sollte ich reduzieren wegen Knie, Herz (Herzinfarkt 2007 2015) und Rücken 1998 Verkehrunfall& WsVerschraubt-Op 2009 Nach-Schraubt nach Entzündung Op 2016 BandscheibeOp.

Für die Rente bin ich - zum Glück :0) zu wieder-zu-gesund, dem Jobcenter seit 2011 endlich entkommen und die Arbeitagentur interessiert sich nicht... "wie Sie arbeitem doch.?!? Vollzeit ?!? In drei Jobs.. .8h& 4h& 4h& 21h= 37 h ?

Anspruch auf eine Umschulung oder Weiterbildung habe ich leider auch nicht ...?!?, da ich beides habe, aber halt keinen richtigen Beruf.

??? Reich heiraten ;0( LG




Rentenversicherung, Freiberufler
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