Sollte meine Mutter bald mit Abschlägen in Rente oder besser noch warten?

Meine Mutter ( 61 J.) ist seit einigen Monaten offiziell schwerbehindert, könnte also theoretisch die Rente für Schwerbehinderte in Anspruch nehmen. Leider fehlen ihr aber 11 Monate bzgl. der 35 Arbeitsjahre. Sie hat seit 2018 einen Minijob (davor lange Zeit Hausfrau), doch leider wurde sie dort nicht bei der Rente angemeldet, also es zählt nicht für die Rente bzw. nur minimal. Sie war nämlich bei der Rentenversicherung zum Gespräch, und dort wurde ihr gesagt, sie muss dann halt für die fehlenden 11 Monate einen gewissen Betrag nachzahlen. Immerhin fehlen jetzt auf einmal in der neuen Rentenauskunft nur noch 10 Monate, offenbar wurde doch etwas anerkannt durch den Minijob. So könnte sie eben theoretisch, sobald sie das mit den fehlenden Monaten geregelt hat, bereits jetzt in Rente gehen wegen der Schwerbehinderung, allerdings mit deutlichen Abschlägen (ca. 13 % ), das wäre aber natürlich schlecht, da sich ihre niedrige Rente (ca. 500 €) dann noch mehr verringern würde . Mein Vater, ihr Mann, hat nämlich auch wenig Geld, da er seit Jahren Frührentner ist, er kriegt immerhin etwa 1000 €.

Meine Mutter könnte auch noch bis 64 warten, und dann ohne Abschläge gehen. Würde sie warten, würden ihr natürlich jahrelange Zahlungen entgehen, doch die gekürzte Rente wird ja auch nicht mehr höher und das wäre besonders im hohen Alter schlecht.

Ich glaube, es kommt darauf an, wie lange man voraussichtlich lebt, welche Variante sich eher lohnen würde. Man kann zwar nicht wissen, wann man stirbt, aber sie ist schon ziemlich angeschlagen gesundheitlich, u.a. Hautkrebs. Könnte sein, dass sie nicht so alt wird.

Was würdet ihr uns also dementsprechend empfehlen? Wir bräuchten das Geld nicht extrem dringend, da wir auch so noch über die Runden kommen und ich vielleicht bald auch selbst Geld verdiene (bin noch in Ausbildung), also wir könnten auch noch bis 2022 warten. Sollen wir also noch warten, bis sie dann die volle Rente bekommen kann, oder sollte sie lieber jetzt bzw. bald schon in Rente, aber dann mit den Abschlägen? Immerhin wären das ja ein paar tausend Euro, die wir bis 2022 bereits erhalten würden. Andererseits würden uns auch hypothetisch Beträge über die Jahre entgehen, aufgrund der Abschläge. Was wäre besser? Kennt sich hier jemand damit aus?

Rentenversicherung, Altersvorsorge, Rente, Minijob, schwerbehinderung, Versicherung, Rentenalter
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Gibt es eine grobe Berechnung für den Versorgungausgleich (Rente)?

Meine Frau und ich sind beide berufstätig und leben frisch getrennt. Da meine "Noch Ehefrau" 8 Jahre Jünger ist muss sie bis zum Erhalt Ihrer Rente weiterhin arbeiten. Ich werde unter "Voll Abzug" im nächsten Jahr die vorzeitige Rente beantragen.

Von einer Scheidung haben wir wegen der Kosten und Aufteilung vorerst Abstand genommen. Zum einen erhoffe ich mir eine Rentenzahlung bei der nur der vorzeitige Rentenbeginn in Abzug gebracht wird, und zum Anderen ein Ansteigen der Entgeldpunkte bei meiner Ehefrau.

Frage 1: Gibt es für die Berechnung des Versorgungsausgleichs eine Faustformel?

Frage 2: Ist meine Annahme richtig, das jedes Jahr in dem meine Frau arbeitet, von Ihr Entgeldpunkte angesammelt werden, die den Versorgungsausgleich später reduzieren?

Frage 3: Kann es sein, das bei sofortiger Scheidung mehr als 50% (in Geldwert!) als Versorgungsausgleich abgezogen wird -

Beispiel : Rentenanspruch zum Tag der Scheidung Ich= 2.000,- Frau= 1.000,- Differenz=1.000,- Ich hatte das so verstanden, das die Differenz (1.000,-) zu 50% ihr zusteht Kann der Abzug auch höher ausfallen?

Annahme von mir: Bei meiner Denkweise würde sie, wenn Sie nun bis zum erreichen der Rentenzeit weiterarbeitet, eine höhere Rente bekommen als ich !! Mache ich da einen Denkfehler? Ich weiß es hört sich komplex an - ist aber wohl auch :-)

Danke

Rentenversicherung, Altersvorsorge, Rente, scheidung, Scheidungsrecht, Rentenhöhe, Versorgungsausgleich
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Frage zu Betragsauszahlung bei vorzeitiger Kündigung einer priv. Rentenversicherung?

Hallo,

ich möchte meine Rentenversicherung kündigen und hätte paar Fragen dazu inkl. Was ich zurück bekommen würde/könnte.

Eine Bitte vorweg, ich weiß dass man so Versicherungen nicht kündigen sollte, dass es ein Fehler ist und so weiter... Deswegen bitte KEINE Belehrungen, ich habe bestimmte Gründe, dass ich es tun will. Danke schon mal dafür...

Also ich bespare jetzt schon seit einiger Zeit eine zusätzliche Rentenversicherung (nicht steuerfrei! Kam zu spät!)

Möchte den jetzt auflösen und habe folgende Angaben in dem Schreiben von Dez 2017 wo ich nicht zurecht weiß was die zu bedeuten haben:

Jahr: 2018

Rückkaufwert EUR: 5631

Stornoabzug in EUR: 98

Rückkaufswert nach Stornoabzug in EUR: 5533

Beitragsfreie Monatsrente nach Stornoabzug in EUR: 0

Beitragsfreie Kapitalabfindung nach Stornoabzug in EUR: 0

Meine erste Frage ist, wenn ich zum 1 Dez. kündigen würde, was bekomme ich zurück? Ich gehe jetzt von den 5533 EUR aus oder kommt da noch mehr dazu?

Meine zweite Frage wäre, ab 2021 sind die Felder Beitragsfreie Monatsrente nach Stornoabzug in EUR und Beitragsfreie Kapitalabfindung nach Stornoabzug in EUR ausgefüllt. Da stehen beim Ersten die Werte 55 und beim zweiten der Wert 14697 drin. Was hat das zu bedeuten? Wäre cool wenn ihr mir hier weiter helfen könntet.

By the way, kann man so einen Vertrag einfach kündigen oder geht das nicht so leicht? Habe viel „negatives" gehört und dass alles nicht so ohne Weiteres zu erledigen ist?!?

Rentenversicherung, Versicherung
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Multijobber: Midijob Minijob Ehreamtpauschale Kleingewerbe Was soll ich Aufstocken?

Hallo:0),

Midijob: 850 Euro Mo& Fr 10-12&13-15 Uhr (seit 1996 von 500 Mark Studijob) berufliche weiterbildung in Solartechnik und Windtechnik für Techniker...nie gelernt...nur reingerutscht.

Minijob: 450 Euro (Seit 2002 von 200 Mark) di 10-12&13-15 Uhr unbefristet ...Sps-Technik...Weiterbildung technische Berufe...reingerutscht.

KLeingewerbe: (im Ehrenamt: 16 Euro je Stunde 21 Stunden die Woche 52 Wochen im Jahr fast 17500 als Trainer/Dozent (rentenversicheungspflichtig)

Mo Kletterntrainer 3h Di Fussballtrainer 3h Mi Schwimmentrainer 3 h Do Chorleiter 3h Fr Vorlesepate 3h sa Hundtrainer 3h So Radtreffenleiter 3h

Ehrenamtpauschale: 2400€ & 360€.. Mi 9-13 Uhr Ehrenamtliche fürs thw schulen.

Jetzt sind meine 8 Kinder von 1996-2009 schon recht gross und können allein ? Was soll ich jetzt ausbauen ?

Im festen Midijob zu Teilzeit ausbauen.

Zweiter Midijob ?

Minijob auf Midijob aufstocken und weitern minijob annehmen ?

Stundenlohn im Kleingewerbe erhöhen, damit Umsatzsteuerpflichtig, also unsicheres Freiberuflerleben ?

Ich habe fast nichts in die Rentenversicherung einbezahlt ?(Gibts es extras nach denen ich in meinen Festen unbefristeten Jobs fragen kann ? ).

Nur kündigen will ich nicht und Vollzeit suchen.

Ich , Baujahr 1977, habe noch nie in meinem gelernten Beruf (Industriekauffrau/überbetrieblich) gearbeitet und auch noch nie in meinem Studierten (Theologie)....

Alles sind nur Weiterbildungen...

Alles nur bezahlte Ehrenämter ..auch bloss im Verein...weil da konnte ich meine Kinder immer mitbringen.

ich glaube nicht, dass das was werden kann ? Oder ?

Für "richtigen" Lehrer bin ich zu alt und zu chronisch krank und habe kein vernünftiges Studium ...ausserdem bin ich zweimal geschieden...Kirche beschäftigt mich niemals mehr.

Erzieherin oder so... zu lernen ist nicht meins....

Sport sollte ich reduzieren wegen Knie, Herz (Herzinfarkt 2007 2015) und Rücken 1998 Verkehrunfall& WsVerschraubt-Op 2009 Nach-Schraubt nach Entzündung Op 2016 BandscheibeOp.

Für die Rente bin ich - zum Glück :0) zu wieder-zu-gesund, dem Jobcenter seit 2011 endlich entkommen und die Arbeitagentur interessiert sich nicht... "wie Sie arbeitem doch.?!? Vollzeit ?!? In drei Jobs.. .8h& 4h& 4h& 21h= 37 h ?

Anspruch auf eine Umschulung oder Weiterbildung habe ich leider auch nicht ...?!?, da ich beides habe, aber halt keinen richtigen Beruf.

??? Reich heiraten ;0( LG




Rentenversicherung, Freiberufler
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Fragen zur Riester Rente?

Hallo,

ich habe zur Zeit bei der Sparkasse einen Vorsorge Plus Vertrag. Dieser wird Riester gefördert.

Da dieser nun bei 0,5% Rendite liegt, hat mich der Sparkassenbereater schon mehrfach auf einen Deka Zukunftsplan angesprochen und mit mir auch schon Beispielrechnungen durchgesprochen.

Doch scheinbar bin ich einfach zu blöd dazu diese ganzen Rechnungen und Kosten zu durchblicken. Ich sitze nun schon den ganzen Tag davor und habe mir auch schon die aktuelle Zeitschrift Finanztest gekauft, doch geholfen hat das alles nicht. Ich verstehe einfach die Kosten nicht.

Kurz zu mir:

28Jahre alt

ledig, keine Kinder

70000€ Bruttoeinkommen

Jetzt habe ich ein mal den Deka Zukunftsplan und die fairriester verglichen.

Deka:

Hochgerechnetes Kapital garantiert 82.290€

Bei 4%: 187.949€

Vorraussichliche Rente: 623€

Fairriester:

Hochgerechnetes Kapital garantiert: 83.375,00 €

Bei 4%: 123.740,66 €

Renten-Auszahlung (netto): 567,23 €

Ich verstehe nun nicht warum die Deka mehr Kapital bei 5% Gewinn hat.

Wenn ich mir die Kosten ansehe müsste die Deka eigentlich teurer sein und somit das Kapital auch niedriger sein.

Wenn ich jetzt mal vom Maximum ausgehe hat die fairriester 1,5%+0,52% Kosten pro Jahr +27€

Die Deka aber 3% Ausgabeaufschlag + 2,33% pro Jahr + 10€ (Diese Werte habe ich mir selbst aus dem Preisverzeichnis im Netz rausgesucht, "Kostenübersicht Deka-ZukunftsPlan I)

Kann mir jemand helfen hier den Durchblick zu bekommen?

Rentenversicherung, Riester
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