Hilfe! Rückzahlung Witwerrente bei Hartz 4?

Hallo ihr Lieben mein Vater und wir haben ein riesen Problem.

Es geht darum, dass seine erste Frau 1997 gestorben ist und er seitdem Witwerrente bezieht bis heute (2021). 1999 hat er neu geheiratet mit meiner Mama und ich weiss nicht ob er das der RV mitgeteilt hat damals oder nicht aber er hätte theoretisch ab diesem Zeitpunkt kein Anspruch mehr auf die Rente (wegen Wiederheirat).

Mein Vater kann kaum Deutsch daher regeln wir alle seine behördlichen Angelegenheiten und vor kurzem rief eine Frau aus der RV an, die gefragt hat, ob er verheiratet ist. Da es nie ein Geheimnis war, sagten wir natürlich er ist seit 1999 wieder verheiratet. Seitdem wurde die WR gestoppt und als ich angerufen habe um nachzufragen, sagte die Frau am Hörer er müsse das alles nachzahlen (das wäre bestimmt eine Summe im 5 stelligen Bereich). Das ist natürlich verständlich aber er bezieht Hartz 4 und arbeitet in Teilzeit und kriegt es gerade mal so hin die Miete zu zahlen und uns über Wasser zu halten...

Zudem war er selbst geschockt, dass die Rv nicht darüber Bescheid wusste, weil wir immer alle Einnahmen und Informationen offen legen. Das Jobcenter, KV alle wissen dass er zurzeit verheiratet ist und mit meiner Mutter lebt und auch das Jobcenter hat nie was gesagt wenn wir die Rentenbescheide abgeschickt haben.

Es war also nie ein Thema und auch wir haben uns nie beschäftigt damit weil wir unwissend waren. Wir sind davon ausgegangen, dass jeder weiss dass er verheiratet ist.

Mein Vater ist auch nicht so fies oder soo schlau um Versicherungen zu veräppeln. Es war ein riesen Missverständnis und jetzt meine Frage an euch. Kann er von der Rückzahlung befreit werden weil er Hartz 4 bekommt? Oder kommt er ins Gefängnis wenn er die Schulden nicht begleichen kann?! Haften seine Kinder also wir dafür?? Bitte keine negativen Kommentare es war nie unsere Absicht das Geld von der Versicherung abzukassieren.. er hatte damals nur niemanden der ihm dabei hilft bei solchen Angelegenheiten. Heute tun wir das..

Rentenversicherung, Hartz IV
Rente pur? (aachen münchener bzw. Generali)?

Hallo zusammen,

kurze Vorstellung. Ich (44) habe vor ewigen Jahren durch Verwandtschaft einen DVAG-Berater kennengelernt und in jungen Jahren recht viel (eigentlich alles) bei der DVAG (also Aachen Münchener) abgeschlossen. Da ich damals schon recht gut verdient habe, habe ich 2006 eine Rente pur (ich gebe es zu, aus Steuerspargründen) abgeschlossen. Darin enthalten: SEB ImmoInvest, DWS PlusInvest, DWS FlexPension. Da ja zwischenzeitlich einige davon geschlossen wurden, hatte ich gedacht, ich bekomme Empfehlungen des Beraters über neue Möglichkeiten. Im Versicherungsschein von 2006 steht, das mir pro 10.000,00 EUR Deckungskapital 37,05 EUR Mindestrente garantiert wird. Mein Fondsguthaben beträgt derzeit 8.813,00 EUR.

Jetzt war ich etwas verwundert, als ich eine Wertermittlung der Generali bekam, in der steht, dass Sie mir bei Rentenbeginn ganze 0,00 EUR garantieren. D.h. für mich, Geld verbrannt?? Enthalten ist natürlich auch eine Beitragsbefreiung bei BU. Mir ist klar, dass das nicht umsonst ist..

Aber wenn ich monatlich einen bestimmten Betrag einzahle, denke ich doch, zumindest diesen wieder heraus zu bekommen. Als ich dann bei der Generali anrief, konnte mir die Dame das nicht erklären. Es liege an den schlechten Zinsen derzeit! Aha. Wenn ich die jetzt Beitragsfrei stelle, bekomme ich nix ?

Finde ich alles etwas komisch. Bräuchte bitte mal Tipps von euch..

Vielen Dank!!

Rentenversicherung, Rente, Versicherung
db FondsRente Premium Zurich NICHT kündbar?

Hallo,

durch persönliche Umstände musste ich am 01.04.2018 meine anfang Februar 2011 abgeschlossene betriebliche db FondsRente Premium der Zuricher beitragsfrei stellen lassen. Mein damals neuer Arbeitgeber wollte diese nach beendigung der Probezeit dann wieder übernehmen. Corona bedingt kam es leider nicht dazu, so das ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber um eine wiederaufnahme der Zahlung gebeten habe.

Dieser lehnte das jedoch nach Prüfung durch ein Versicherungsmakler ab, da

"bei diesem Vertrag die Möglichkeit/Gefahr besteht, das zum Ablauf des Vertrages nicht die Summe der eingezahlten Beiträge vorhanden ist und sich folglich ein Haftungsrisiko für den Arbeitgeber ergibt".

Nach Rücksprache mit der Zuricher verneinte diese das jedoch.

Als ich dann danach fragte ob ich die FondRente auch kündigen, bzw ein Rückkauf veranlassen könnte, sagte man mir das eine Kündigung des Vertrages NICHT möglich ist...

Ich verstehe ja, wenn ich die vom Arbeitgeber gezahlten Anteile nicht bekomme, aber ist es dann richtig, das ich garnichts zurückbekommen würde?

Unter den "Besonderen Bestimmungen" steht noch:

Gemäß §2 Abs.2 BetrAVG darf der Bezugsberechtigte nicht vor dem Vereinbarten Endalter über den Teil der Versicherung verfügen,der durch Beitragszahlungen des ehemaligen Arbeitgebers finanziert wurde.

Insbesondere sind (für den genannten Vers.-Anteil) unzulässig:

  • Rückkauf
  • Abtretung
  • usw...

Danke schon mal im voraus für eure Antworten.

Grüße

Rentenversicherung, Altersvorsorge, Recht, Versicherung
Wie werde ich den Gutachter der RV los?

Vor einem Jahr habe ich eine 2-jährige BVB-Maßnahme abgeschlossen. Derzeit mache ich an einer Abendschule die Mittlere Reife, die ich nächstes Jahr in der Tasche haben werde. (Momentaner Schnitt: 2,0. Wunsch: 1,5.)

 Da ich noch Schülerin bin und mich auch voll und ganz aufs Lernen konzentrieren möchte, gehe ich nicht arbeiten sondern bekomme Geld vom Jobcenter. Mein Sachbearbeiter hat sich allerdings vor einiger Zeit an die Rentenversicherung gewandt, um meine Erwerbsfähigkeit festzustellen. Es liegt ihm ein Gutachten von meiner BVB vor. Darin sind folgende Einschränkungen aufgeführt: 

  1. Dauerhafte, derzeit integrationsrelevant ausgeprägte psychische Minderbelastbarkeit auf Grundlage der Persönlichkeitsstruktur. (Zum Zeitpunkt der BVB war ich schon 2 Jahre mit meiner ersten Liebe zusammen. Ich hab mich psychisch von ihm abhängig gemacht, entsprechend war auch meine Stimmung von ihm abhängig. Da es meistens nicht gut lief, hab ich mich auch entsprechend verhalten.)
  2. Hinweise auf eingeschränkte, geistige Leistungsfähigkeit, abklärungsbedürftig. (Das kann ich mir nicht erklären. Ich vermute, dass der Verdacht durch Punkt 1 zustande gekommen ist, sprich durch mein Verhalten. Außerdem bin ich sehr schüchtern und rede kaum mit fremden Menschen, auch wenn ich es muss, bin ich kurz angebunden. Ich kann den Leuten auch nicht in die Augen schauen beim sprechen.)
  3. Einschränkung des Sehvermögens mit fehlendem räumlichen Sehvermögen. (Ich hab grünen Star, kann aber mit Brille gut gucken, laufe nirgendwo gegen und hab auch keinen Tunnelblick. Ich bin damit in augenärztlicher Behandlung.)
  4. Minderbelastbarkeit der Hüftgelenke. (Ich gehe mit den Füßen nach innen, was optisch nicht gut aussieht, aber sonst macht mir das Gehen und Stehen keine Schmerzen oder anderweitige Probleme.)

 Abreitsfähig bin ich laut des Schreibens für weniger als 3 Stunden täglich, für über 6 Monate, aber nicht auf Dauer. Ich hatte im Dezember schon einen Termin beim Gutachter aber ich möchte da nicht hin. Deswegen hab ich Corona vorgeschoben und den Termin abgesagt in der Hoffnung, dass nach Aktenlage entschieden wird aber nein. Ich bekomme jetzt im Januar einen neuen Termin. 

Wäre Punkt 2 nicht, würde ich mich auch nicht ganz so schämen aber er ist aufgeführt. Ich fühle mich absolut nicht minderbemittelt und hinterfrage das ständig. Eigentlich bin ich nur schüchtern und komme entsprechend gehemmt rüber aber das scheint man anders zu interpretieren. Mein neuer Freund meint auch, ich soll mir nicht solche Gedanken machen. (Er hat übrigens studiert und wäre bestimmt nicht mit mir zusammen, wenn wir intellektuell nicht in etwa auf einer Höhe wären. Sowas würde auf Dauer ja frustrieren.)

 Wie kann ich den Gutachter umgehen, ohne hinzugehen? Ich brauche nur noch anderthalb Jahre Zeit, dann werde ich in Ausbildung gehen. Schülerbafög bekomme ich nicht, da ich den Abschluss an einer Volkshochschule mache und mit einem Halbtagsjob sehe ich meinen Wunschschnitt als gefährdet an.

FG Tamina (24)

Rentenversicherung, Ausbildung, Bildung, Erwerbsunfähigkeit, Gutachter, jobcenter, Recht, Schule
Ergeben sich für meinen Sohn steuerliche Nachteile bei der Vertragsübertragung meiner private Rentenversicherung?

Zunächst zu meiner Ausgangslage: Ich habe am 01.11.2004 eine private Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht für meinen Sohn abgeschlossen, der auch seit Beginn des Vetrags die versicherte Person ist, während ich bis dato der Versicherungsnehmer bin. Da mein Sohn nun 18 geworden ist, haben wir einvernehmlich beschlossen die Versicherung auf ihn zu übertragen, es handelt sich also um einen unentgeltlichen Versicherungsnehmerwechsel.

Mich würde nun interessieren, bevor ich mich direkt an die Versicherung wende, ob mein Sohn durch die Übertragung des Vertrags in irgendeiner Form Nachteile zu befürchten hat, insbesondere für den Fall, dass er die Versicherung doch vor Ablaufleistung kündigt.

Generell ist die Ablaufleistung oder bei frühzeitiger Kündigung der Rückkaufswert bei Versicherungsverträgen ja steuerfrei, sofern sie vor dem 01.01.2005 abgeschlossen wurden, mind. 12 Jahre laufen und der Versicherungsnehmer mind. 5 Jahresbeiträge entrichetet hat. Diese Voraussetzungen treffen alle zu.

Bleiben die steuerlichen Begünstigungen von der Übertragung der Versicherung auf meinen Sohn unberührt und kann mein Sohn die Versicherung unter den exakt gleichen vereinbarten Konditionen wie ich sie hatte, fortführen, oder stellt die Übertragung der Versicherung quasi einen Vetragsneuabschluss mit allen damit einhergehenden Konsequenzen dar?

Rentenversicherung, Steuern, Versicherung
Freiwillig in GKV - Was passiert, wenn ich in Pension gehe?

Hallo an alle!

Ich bin Beamtin, habe nach der Geburt meiner beiden Kinder aber 13 Jahre Urlaub ohne Bezüge gehabt. Während dieser Zeit war ich in der GKV meines Mannes familienversichert. Ich hatte seit 2007 einen Minijob und habe so lange den Mindestbeitrag in die Rentenversicherung gezahlt.

Nun werde ich wieder in Teilzeit in meinem alten Beamtebjob anfangen zu arbeiten und mich somit wieder selber in der Krankenversicherung versichern. PKV kommt nicht in Frage wegen Vorerkrankungen und einer guten Zusatzversicherung, deshalb bleibe ich in der GKV.

Meine Frage ist, was passiert mit meiner Krankenversicherung, wenn ich in Pension gehe? Ich kann eine mini-kleine Rente aus der Rentenversicherung beantragen (ca. 50€) und werde auch nicht besonders viel Pension bekommen - wegen der langen Beurlaubung und Teilzeit, außerdem niedrige Gehaltsgruppe.

Habe ich aufgrund der Rente die Möglichkeit, in die Krankenversicherung der Rentner zu kommen? Obwohl ich zusätzlich Pension bekomme?

Leider kann mir keiner so richtig Auskunft geben und meine Krankenkasse meinte, als Beamter sei das ausgeschlossen. Da ich aber die Vorversicherungszeiten in der GKV erfülle, fällt es mir schwer, das zu glauben.

Wenn ich irgendwann als freiwillig versichertes Mitglied auch auf meine sauer zusammengesparte private Rentenversicherung Beiträge zahlen muss, wäre das schon sehr ärgerlich.

Vielleicht bekommt jemand von euch schon Rente & Pension und weiß wie es läuft?

Rentenversicherung
Zu alt für eine Umschulung über die DRV?

Guten Tag. Ich hatte vergangene Woche mein erstes Beratungsgespräch bei der DRV. LTA wurde mir genehmigt. Vom Medizinischen Dienst der Agentur für Arbeit habe ich die Bestätigung, dass ich in meine letzte Tätigkeit als Lager und Transportarbeiter nicht mehr arbeiten kann. Eine Umschulung zum FISI währe auf Grund meines Alters zu empfehlen. Ich bin 52 Jahre alt und 50% schwerbehindert, und seit diesem Jahr wegen Schließung des Betriebes arbeitslos.

Im Gespräch teilte ich meiner Beraterin mit, dass ich eine Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration anstrebe. Ich erklärte ihr ausführlich meine Kenntnisse über den Beruf, und dass ich privat viel mit Hardware und Software arbeite.

Sie erklärte mir, dass die DRV für Menschen meines Alters, keine 2-jährige Umschulungen fördern. Die Altersgrenze würde bis zum 40. Lebensjahr gelten.

Daraufhin antwortete ich, dass ich mich im Vorfeld schon bei einigen Bildungsträger informiert habe. Mir wurde gesagt das mein alter keine Rolle spiele. Und sie noch ältere Teilnehmer ausbilden die über die DRV gefördert werden.

Nach längerer Diskussion wurden mir zum Abschluss noch 2 Flyer mitgegeben. Zwei Stunden später erhielt ich einen Anruf von meiner Beraterin. Die Altersgrenze für eine 2-Jährige Umschulung würde nicht bei 40 Jahre sein, sondern bei 47 Jahre.

Auf diese Antwort habe ich einen Brief an die DRV Rheinland nach Düsseldorf geschrieben, und auf die Aussage meiner Beraterin Widerspruch eingelegt.

Für mich ist diese Vorgehensweise meiner Beraterin nicht nachzuvollziehen. Vielleicht habt ihr einige Ratschläge.

Danke

Rentenversicherung, Umschulung
Versteuerung Ü-Stunden nach Ausscheiden aus der Firma?

Folgender Sachverhalt, vielleicht bekomm ich eine fundierte Antwort ohne Vermutung.

Bis 30.04.2020 arbeitete ich in Firma A, seitdem 01.05.2020 in Firma B. Das Angestelltenverhältnis wurde ordentlich durch mich gekündigt. Nach Ausscheiden aus Firma A, hatte ich noch ein kontingent an Ü-Stunden die ausbezahlt werden sollten. Jetzt hab ich in meiner Juli Abrechnung in Firma B auf einmal Steuerklasse 6 rückwirkend zum 01.06. bekommen. Folgendes ist passiert:

Firma A hat sich für den 01.06. als mein Hauptarbeitgeber angemeldet um meine Ü-Stunden abzurechnen und sich gleich wieder abzumelden. Dementsprechend ist Firma B natürlich beim FA auf den Nebenarbeitgeber gerutscht (normaler und korrekter Vorgang). Firma B hat sich bereits wieder als Hauptarbeitgeber rückwirkend zum 01.05. angemeldet wie es auch korrekt ist, es besteht ja sonst kein weiteres Angestelltenverhältnis. Jetzt hab ich von Firma A tatsächlich zwei Lohnsteuerbescheinigungen liegen, die reguläre vom 01.01. bis 30.04. mit meinem laufen Entgelt, sowie eine mit dem Zeitraum 01.06. - 01.06 mit dem Betrag der Ü-Stunden. Firma A behauptet alles korrekt gemacht zu haben, Firma B könnte sich ja im Mai und ab dem 02.06. als Hauptarbeitgeber anmelden. Das ist doch nicht korrekt?! Ich bin der Meinung, die Überstunden hätten auf die April-Abrechnung korrigiert werden, somit auch die Lohnsteuerbescheinigung für den Zeitraum 01.01.-01.04. um den Betrag welcher jetzt auf dieser dubiosen zweiten Lohnsteuerbescheinigung steht erhöht/korrigiert werden müssen. Ich habe ja ab dem 01.05. überhaupt kein Verhältnis mehr zur Firma A, somit kann sie sich ja auch nicht für einen Tag wieder als mein Hauptarbeitgeber anmelden. Jetzt stimmen ja auch ggf. die Sozialversicherungsmeldungen gegenüber der Rentenkasse etc. ja auch nicht mehr.

Rentenversicherung, lohnsteuerklasse, Steuerrecht, Rentenbeiträge
Wie berechnet sich die Rente nach Mindestentgeltpunkten?

Meine Mutter möchte bald die Altersrente für Schwerbehinderte in Anspruch nehmen. Da ihr noch einige Monate zu den 35 Jahren Wartezeit fehlen, wurde ihr nahegelegt, dies in Forum freiwilliger Beiträge abzuleisten.

Nachdem ich mich noch mal in ihre letzte Rentenauskunft vertieft hatte, fand ich heraus, dass sie auch Anspruch auf eine Erhöhung der Pflichtbeiträge vor 1992 auf einen Mindestwert hat. (Mindestentgeltpunkte-Regelung). Dies wurde ihr nicht gesagt. Da hier die Wartezeit anders gezählt wird, ohne (versicherungsfreie) Minijobs, müsste sie für 11 statt 9 Monate freiwillige Beiträge bezahlen. Das ist aber kein Problem.

Worauf ich in erster Linie hinaus will: Wie berechnet sich die Leistung konkret, unter Berücksichtigung der zusätzlichen Entgeltpunkte für Pflichtbeitragszeiten vor 1992?

Ich habe das mal auszurechnen versucht, aber es scheint sehr kompliziert zu sein. Denn, wie ich annehme, ändert sich durch die zusätzlichen Entgeltpunkte ja auch die Grundbewertung, also beitragsfreie Zeiten werden dann besser bewertet. Zumal sie früher in Rente geht, weswegen durch weniger Monate dividiert werden muss im Vergleich zum Standardbeispiel mit dem Beginn der Regelaltersrente (in ihrer Rentenauskunft).

Sie ist nämlich nur noch geringfügig beschäftigt, und zwar versicherungsfrei.

Allerdings bekam sie für ihre ersten drei Arbeitsjahre je einen Punkt, weil das bei ihr als Ausbildung gezählt hat, denn ihre eigentliche Ausbildung war an einer Fachschule, also nicht betrieblich. Jetzt frage ich mich, ob sich dadurch der Rentenzuschuss wieder verringert.

Diese Höherwertung der ersten drei Arbeitsjahre findet sich in der Rentenauskunft erst in dem Abschnitt mit der Bewertung von Zurechnungszeiten, Ersatzzeiten usw.

Kann mir hier jemand erklären, wie sich die "Rente nach Mindestentgeltpunkten" also konkret berechnet?

Sie hat übrigens in Pflichtbeitragszeiten, also alles außer Kindererziehungszeiten etc., und dieser erwähnten Ausbildungszeit, immer nur so etwa 0,5 Rentenpunkte bekommen pro Arbeitsjahr, also eine Erhöhung für die Zeiten vor 1992 müsste sie auf jeden Fall bekommen, wegen ihrem geringem Verdienst.

Nur frage ich mich, ob bei dieser Erhöhung das mit der Ausbildungszeit sich negativ auswirkt, und ob die "Mindestentgeltpunkte" auch (positive) Auswirkungen auf die Grundbewertung (Bewertung der beitragsfreien Zeiten) haben.

Rentenversicherung, Rente, altersrente, Rentenberechnung, Sozialrecht, Rentenbescheid
Fragen zu Arbeitslosengeld, Sozialversicherung/Rentenversicherung etc. (habe leider absolut keine Ahnung von allem)...?

Hallo, erst mal zu meiner aktuellen Situation:

ich bin Ende März aus meinem Job ausgeschieden, habe dies bereits im Januar bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Am 1. April habe ich mich dann telefonisch (da persönlich aufgrund Corona nicht ging) arbeitslos gemeldet. Direkt am selben Tag habe ich online den Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt und sämtliche Bescheinigungen, die sie wollten, online eingereicht.

Mein Plan stand eigentlich: ich hatte ab Juni einen neuen Arbeitsvertrag, hatte einen Minijob ab April und habe für April/Mai auf Arbeitslosengeld gehofft.

Doch das ganze hat leider nicht funktioniert... mein Arbeitsvertrag ab Juni wurde gekündigt, jedoch würde ich einen neuen erhalten, sobald sich die Lage mit Corona verbessert hat (ich rechne frühestens mit September/Oktober oder später). Den Minijob kann ich zum Glück ab nächster Woche ausführen.

Erst heute habe ich von der Agentur für Arbeit endlich Rückmeldung erhalten. Sie brauchen weitere Bescheinigungen und Formulare, die mir nächste Woche per Post zugesendet werden. Außerdem haben sie mich darauf hingewiesen, dass mein Minijob nicht ausreichen wird, ich eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ausführen muss. Ich habe die Möglichkeit mich dort "nicht von der Rentenversicherungspflicht befreien" zu lassen, bin ich dann sozialversichert?

Die Arbeitsvermittler von der A.A. wollen außerdem, dass ich nicht warten darf, bis ich meinen neuen Arbeitsvertrag bekomme, sondern soll einen Vollzeitjob suchen und ich wurde bereits in die Jobbörse aufgenommen. Bei einem früheren Arbeitgeber (Einzelhandel) habe ich meine alte Stelle (Kasse) wieder gefunden, was aber auch nur eine 450€-Stelle wäre, denn eigentlich möchte ich ja nur was zur Überbrückung, ich möchte in jedem Fall bei dem Job arbeiten, den ich ab Juni hätte ausführen sollen.

Ich kann auch bei meinem Minijob mehr arbeiten als die erlauben 15h, dann würde ich zwar keine Leistungen von der A.A. erhalten, jedoch bräuchte ich diese eh nur für April und Mai und da habe ich ja gar nicht gearbeitet. Was soll ich nur tun? Was macht am meisten Sinn? Ich brauche ja eigentlich einen sozialversicherungspflichtigen Job, aber das wären beide Jobs ja nicht (würde aber wieder mehr als 450€ verdienen, aber worüber bin ich dann sozialversichert?)... ich habe gerade echt keine Ahnung, was ich jetzt darf und was nicht, am liebsten würde ich den Antrag auf Arbeitslosengeld einfach zurückziehen, die Meldung bei der A.A. zurückziehen...

Rentenversicherung, Arbeitslosengeld, Sozialversicherung
Mein Umschulungswunsch wurde noch nicht abgelehnt, aber vorgeschrieben wo ich das machen soll und muss ich das in vollzeit machen?

Meinen erlernten Beruf kann ich aufgrund körperlicher Beschwerden und Depressionen nicht mehr ausüben. Eine LTA ist angedacht. Ich interessiere mich für eine Umschulung als Kauffrau im Gesundheitswesen in Teilzeit. Im Nachbarort gibt es einen Anbieter mit einer kleinen Klassengröße der auch vor Beginn einen eignungstest des weiteren einen auffrischungskurs anbietet. Aber das wurde mündlich abgelehnt, mit der Begründung das ich eine psychologische Betreuung brauche, denn eine Umschulung käme nur in vollzeit in Frage und wäre schließlich nicht so einfach. Ich werde aber schon psychologisch/psychiatrisch und therapeutisch unterstützt. Ich sollte von der Rentenkasse die gleiche umschulung hält 40 km entfernt machen, wenn ich kein Auto hätte, würde mir des weiteren auch die Unterbringung im Internat finanziert.

Ansonsten könnte ich ja ein begleitendes jahrespraktikum in meinem erlernten Beruf machen.

Bei der Beratung wird einem so der Mut genommen und man fühlt sich wertlos. Ich schaffe es nicht in vollzeit die umschulung zu machen, vor allem wenn ich noch zusätzlich 2 bis 3 Stunden Fahrzeit täglich dazu kommen., denn ich habe eine pflegebedürftige Mutter zu Hause. Sie muss nicht körperlich gepflegt werden, sondern sie ist psychisch krank und ist emotional sehr abhängig von mir.

Wie und welche guten Argumente bringe ich beim nächsten Gespräch an, um eine Umschulung zu meinen ,,Bedingungen" zu BEKOMMEN?

Rentenversicherung

Meistgelesene Fragen zum Thema Rentenversicherung