Rechnung mit falschem Namen bezahlt und ohne Verwendungszweck?

Hallo zusammen,

Zu erst zum Sachverhalt: Meine Freundin hat bei einem online shop eine Bestellung getätigt über meinen Account, dass heisst ich bin der Rechnungsempfänger und die haftbare Person. Die Rechnung hatte sie vergessen zu bezahlen und ich habe eine 1. Mahnung bekommen, welche sie dann bezahlt hat inklusive Mahngebühr. Einige Woche später habe ich dann wieder einen Brief bekommen mit dem Titel letzte Mahnung.

Nun hatten wir festgestellt, dass meine Freundin vergessen hatte den Zahlungszweck anzugeben und da die Rechnung noch auf meinen Namen lautet, wird das vom System kaum zuweisbar sein. Wir haben das Geld allerdings nie zurücküberwiesen bekommen und wir haben auch eine Bestätigung von unserer Bank, dass die Bank des Begünstigten den Betrag erhalten hat.

Wir haben den ganzen Sachverhalt dem Anbieter geschildert inklusive alle Belege. Die Frist für die Bezahlung der letzten Mahnung läuft jetzt ab und es wurde angedroht ein Inkassobüro einzuschalten. Telefonisch ist leider nie jemand erreichbar und auch auf diverse E-Mails erhalten wir keine Antwort.

Ist diese Bezahlung trotzdem gültig, auch wenn diese nicht mit dem Kundennamen übereinstimmt und kein Zahlungszweck angegeben wurde ? Könnte ich mich dann allenfalls gegen ein Inkassbüro wehren ?

Besten Dank schonmal im Voraus für die Antworten und Bemühungen.

Überweisung, Inkasso, Mahnbescheid, rechnung, Mahnung
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Kein Vertrag trotzdem 75 euro Aufwandsentschädigung?

Hallo erstmal. Also ich habe mich GRATS(wie es auf der Website steht) bei https://optimalnachhilfe.de angemeldet um mir einen guten Überblick zu schaffen. Nun eine gute Zeite später bekomme ich eine Rechnung in Höhe von 75 euro wegen ner "Aufwandsentschädigung". Ich habe mich jedoch nur gratis angemeldet , habe keinen Vertrag abgeschlossen und mein Profil noch nicht mal zu 100% fertig gestellt. Ich weiß mir jetzt nicht weiter zu helfen.

In den Agbs zum Widerrufsrecht steht folgendes

"Sie haben nach § 355 BGB das Recht, binnen vierzehn Tagen ab Vertragsabschluss, den Vertrag ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie OptimalNachhilfe mittels einer eindeutigen Erklärung über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.

OptimalNachhilfe erhebt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 75 €, wenn

1) Ihnen erfolgreich ein Nachhilfelehrer vermittelt wurde, Sie weder auf Kontaktversuche seitens des Nachhilfelehrers noch seitens der OptimalNachhilfe-Kundenbetreuer reagieren und Sie gleichzeitig die gesetzliche Widerrufsfrist verstreichen lassen, ohne den von Ihnen erteilten Auftrag zu stornieren.

2) Sie nach Zusage einen Termin mit einem Nachhilfelehrer vereinbaren und den gesamten Auftrag stornieren, ohne den Termin wahrgenommen zu haben"

Das witzig eine Agb drüber steht das ein Vertrag erst dann abgeschlossen ist nachdem man eine Gespräch mit eine Mitarbeiter hatte. Ich zittiere

"Nach Registrierung auf der Plattform OptimalNachhilfe setzt sich ein Kundenbetreuer mit Ihnen in Verbindung. Bei einem Beratungsgespräch legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kundenbetreuer ein Lernmodul fest. Das Lernmodul beinhaltet dabei eine konkrete Anzahl an Nachhilfestunden zu einem festgelegten Preis. 

Mit Wählen Ihres Lernmoduls beauftragen Sie OptimalNachhilfe zur Vermittlung eines passenden Nachhilfelehrers und gehen somit eine bindende Rechtsbeziehung mit OptimalNachhilfe ein.

Nach Vertragsabschluss erhalten Sie eine E-Mail als Bestätigung Ihres Auftrages."

Ich habe mich jedoch nur angemeldet und kein Vertrag abgeschlossen.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und Argumente finde um ihnen eine mail zu schreiben.

Danke im vorraus.

Aufwandsentschädigung, rechnung, Recht, Vertrag, Vertragsrecht, widerspruch, AGB, Widerrufsrecht
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Rechnung ohne Auftrag zu zahlen?

Ich habe folgende Frage:

Zur Kernsanierung eines Hauses, musste dieses zunächst entkernt werden. Dazu habe ich von einem Unternehmen ein Angebot erstellen lassen. Das Haus war noch voll möbliert. Die Möbel waren insgesamt in einem gemischten Zustand. Manche noch sehr gut und auch schön, manche Elektrogeräte wie Herd, Backofen, Waschmaschine neuwertig, manche aber auch nicht mehr zu gebrauchen.

Um die Kosten zu schätzen kam der Chef des Entrümpelungsunternehmens in das Haus. Er meinte, dass er für seine Mitarbeiter auf jeden Fall schonmal alle Möbel mitnehmen könnte und mir in ein paar Tagen dann ein schriftliches Angebot über die komplette Entkernung zukommen lasse. Am nächsten Tag holte er sämtliche Möbel ab. Nach einigen Tagen erhielt ich dann das Angebot. Es war allerdings um den Faktor 3 höher als das Angebot eines anderen Unternehmens, das ich mir geben ließ, so dass ich dieses ablehnte.

Nach einigen Wochen erhielt ich nun eine Rechnung (knapp über 1000€) über die Entsorgung der Möbel. Ist dies rechtens, obwohl ich der Entsorgung der Möbel gegen für Geld niemals zugestimmt geschweige denn einen Auftrag dazu erteilt habe? Oder hätte ich dem Angebot, "meine Mitarbeiter können die Möbel immer gebrauchen, die nehmen wir gleich morgen mit" explizit widersprechen müssen?

Selbstverständlich hätte ich ein Angebot, die Möbel gegen Geld entsorgen zu lassen, niemals angenommen, sondern die brauchbaren per ebay Kleinanzeigen verkauft und die übrigen über den Sperrmüll abholen lassen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe

rechnung, Recht
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Inkassoverfahren storniert?

Hallo zusammen,

Ich habe vor kurzem ein Schreiben von einem Inkassounternehmen erhalten, indem es um eine Bestellung von mir ging, welche ich bei Zalando getätigt habe.

Ich hatte den Betrag nicht fristgerecht bezahlt, was natürlich mein Fehler war.

Allerdings habe ich mich dann an Zalando gewandt, da ich die Zahlung schon getätigt hatte bevor ich das Schreiben erhielt. Allerdings war der Auftrag schon bei dem Inkassobüro eingereicht.

In der Mail von Zalando stand jedoch:

"Zu Ihrer Bestellung (...) besteht aktuell noch eine offene Forderung in Höhe von 48,85 EUR die wir bereits an das Inkassounternehmen übergeben haben.

...

Sofern die Zahlung bis zum 09.01.2020 bei uns eingetroffen ist, werden wir das Inkassoverfahren zur Bestellung (...) stornieren.

Wenn Sie weitere Fragen haben, kommen Sie gerne auf uns zu."

Ich habe jetzt nur das wichtigste eingefügt.

Desweiteren stand darin, dass sie mir eine Kulanzfrist von 10 Tagen erteilen etc....

Die Rechnung habe ich ja vorher schon bezahlt, ich habe auch eine Zahlungsbestätigung erhalten.

Ich habe jetzt aber noch eine Rechnung vom Inkassounternehmen erhalten in der steht, dass ich noch einen Restbetrag an die zu zahlen habe.

In der Mail stand aber, dass es storniert werden würde, jetzt wäre meine Frage, ob ich den Restbetrag nicht zahlen muss, oder ob ich ein falsches Verständnis von dem Wort "storniert" habe.

Ich würde mich über eine Antwort freuen, vielleicht hat ja schonmal jemand was ähnliches erlebt.

LG und Danke schonmal

 

rechnung, Recht
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Habe zur Zeit mit Klarna Probleme ohne Zahlungsaufforderung und/oder Mahnung habe ich Emails und Post von coeo Inkasso bekommen, was soll ich noch machen?

Habe Sammelrechungen bei Klarna und zahle monatlich 10,-€ im Dauerauftrag. Seit kurzem bekomme ich zu manchen Bestellungen Ratenvereinbarungen die ich unterschreiben soll und zurückschicken soll, mach ich nicht da ich mit Klarna ja schon eine Ratenzahlungsvereinbarung habe. In der App oder auf meiner Klarna Webseite steht nichts das ich offenen Zahlungen habe, auch in den Rechnungen steht nichts und Mahnungen habe ich auch nicht von Klarna bekommen und plötzlich bekomme ich von Coeo Inkasso Forderungen: einmal Hauptforderung 9,49€ + Inkasso= 63,70€ habe ich geschrieben das ich keinerlei Aufforderung oder Mahnung von Klarna bekommen habe und das sie 10,-€ im Dauerauftrag bekommen und es damit hätten verrechnen können, erstmal ruhe. Dann kommt letzte Woche wieder ein schreiben von Coeo Inaksso diesmal eine meiner anderen Bestellrechnung da geht es um die Hauptforderung von 80,60€+ Inkasso= 155,06€ . Da ich ja nichts vorzuliegen habe also kein Verwendungszweck hab ich die Hauptforderung + 5,-€ Verzugskosten direkt an Klarna mit dem Verwendungszweck Rechnungsnr. + Warenliefernr. überwiesen, weil ich ja nichts anderes habe. Heute guck ich aufs Konto hat mir Klarna die 85,60€ zurücküberwiesen, was soll ich nu tun möchte ja meine Rechnungen bezahlen aber doch nicht so?

Inkasso, rechnung, Recht, Mahnung
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Vorkasse als Zahlungsmethode - Betreiber will Inkasso einschalten?

Hallo zusammen,

ich habe bei "Gewerbeanmelden.de" versucht ein Gewerbe anzumelden, jedenfalls dachte ich es. Beim Abschluss gab es keine Optionen eine Zahlungsmethode auszuwählen. Nach den ersten Bestätigungsmails die nach ca. 5 minuten eintrafen habe ich gemerkt das die Bestellung wirklich unnötig ist und ich nur leergeld bezahle.

Daraufhin habe ich den Betreibern eine E-Mail gesendet das ich die Bestellung stornieren möchte und somit die Zahlung auch nicht tätigen werde.

In einer der E-Mails war eine Rechnung mit beigefügt. 

In dieser Rechnung steht das die Zahlungsmethode "Vorkasse" sei.

Nach schriftlichen Verkehr mit den Betreibern und Hinweise das die Zahlungsmethode Vorkasse ist und die Betreiber somit erst die Ware bzw. Bestellung liefern, wenn die Zahlung vollzogen wurde. 

Nun habe ich E-Mails bekommen wie diese: 

Mir ist unerklärlich, warum Sie dies nicht zahlen wollen. Sie haben gebucht aber noch nicht bezahlt.

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Beispielrechnung:

1. Sie bezahlen heute die offene Zahlung in Höhe von EUR 23,17

oder

2. Sie bezahlen später ans Inkasso EUR 23,17 + 70,22 EUR Inkassogebühren + 16% MwSt. + 9% Zinsen

oder

3. Sie zahlen weder uns noch das Inkasso und es geht vor Gericht wo noch Gerichts- und Anwaltskosten anfallen von vielen hundert Euro.

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Sie haben gebucht aber noch nicht bezahlt. Als Existenzgründer oder Unternehmer sind Bestellungen verbindlich und man muss den Zahlungen nachkommen.

Nun frage ich euch alle:

Haben die Betreiber das Recht ein Inkassounternehmen zu beauftragen eine Zahlung zu fordern, obwohl die Zahlungsmethode "Vorkasse" ist?

Ich habe 10 Minuten nach der Bestellung direkt eine E-Mail geschrieben und sicherheitshalber vom Wiederrufsrecht gebrauch gemacht.

Danke im Voraus für die Zeit und Antworten!

rechnung, Recht, Forderung, Inkassounternehmen, Mahnung, Vorkasse
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Darf ein Studentendorf übermäßige Ersetzung von Möbeln in Rechnung stellen?

Hi liebe Community,

meine Freundin (die kein deutsch spricht) ist vor kurzem aus Ihrem Studentendorf ausgezogen, wo sie für knapp ein Jahr gewohnt hat. Wir haben Ihr altes Zimmer über Tage hin geputzt, in der Hoffnung, dass nicht die ganze Kaution in höhe von 790 einbehalten wird. Zu unserer großen Überraschung sollen wir nun noch 815 Euro oben drauf bezahlen (also wollen sie insgesamt 1600 Euro). Der hohe Preis setzt sich hauptsächlich aus Ersetzung von (Küchen)Schränken (oÄ wie Spülenunterschrank oder Küchensockel - insgesamt 700 Euro) und Montagekosten (alleine 500 Euro) zusammen.

Meine Frage ist nun, inwiefern der Vermieter (das Studentendorf) das Recht hat, eine so hohe Rechnung zu schicken und die Möbel zu ersetzen, die keine erkennbaren Schäden haben. Damit Ihr das besser einschätzen könnt, was im Mietvertrag dazu steht, habe ich relevante Zitate in einem Foto angehängt.

Außerdem hat meine Freundin nur einen deutschen Mietvertrag bekommen, den sie natürlich nicht verstehen konnte. Inwiefern ist der Vertrag dann überhaupt gültig?

Des Weiteren bezweifle ich auch, wie viele der Arbeiten das Studentendorf tatsächlich vorgenommen hat. Wir mussten nämlich bis zu einem Freitag mit dem Auszug fertig sein und ab Dienstag konnte der neue Mieter einziehen. Den kennen wir und ist tatsächlich am Mittwoch eingezogen und hat keine Ersetzungsarbeiten mitbekommen.

Was können wir machen? Als Studenten haben wir nicht die finanziellen Möglichkeiten für diese Kosten aufzukommen.

Darf ein Studentendorf übermäßige Ersetzung von Möbeln in Rechnung stellen?
Kaution, Mietrecht, rechnung
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