Wohnungstür wurde verstopft - Muss ich für den Schaden aufkommen?

Jemand hat, als ich heute auf der Arbeit war, das Schlüsselloch meiner Wohnungstür verstopft. Ich wohne alleine in der Wohnung. Der Schlüsseldienst meinte, dass das Schloss ausgetauscht werden muss. Bei der Frage nach der Bezahlung sagte ich erstmal, dass ich eine Rechnung will.

Das Problem ist natürlich, dass ich das jetzt bezahlen muss, obwohl ich diesen Schaden nicht verursacht habe. Ohne jegliche Beweise gäbe es jemanden, dem ich das aus dem Haus zutrauen würde, aber es gibt auch Leute außerhalb, denen ich es zutraue, da die Haustür in den wärmeren Monaten tagsüber oft aufbleibt. Ich habe aber niemand bestimmtes im Sinn und keine Hinweise.

Meine Wohnung ist mit einer weiteren eine halbe Etage unter der Erde. Und mein Nachbar ist tagsüber auch nicht da. Es gibt keine Kameras. Sowas bleibt dann unter Garantie unbeobachtet, da nur sehr selten ist diesem Flurbereich ein Mensch ist.

Wäre es ratsam gewesen, die Polizei vor dem Schlüsseldienst zu kontaktieren? Ich wüsste zumindest nicht, was ich mir davon erhoffen sollte. Und dem Vermieter die Rechnung schicken? Ich weiß, dass er nicht die Kosten tragen muss. Theoretisch hätte ich das Schloss selbst beschädigen können, um den Vermieter so zu verärgern. Also ich habe gar keine Beweise für irgendetwas. Mitteilen werde ich es ihm trotzdem. Bin ich alleine durch den Schlosswechsel zu verpflichtet.

Eine weitere Befürchtung ist außerdem, dass es wieder passieren könnte. Und wie oft muss es passieren, damit ich irgendeine Hilfe bekäme? Und falls es nicht nochmal passiert, sitze ich trotzdem jetzt schon auf den ersten Kosten. Ich bin generell komplett ratlos mit der Situation.

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Wann Eingangsrechnungen in USt-VA erfassen?

Guten Tag, ich habe mein Einzelunternehmen im Januar 2020 gegründet und habe eine Rechnung von meinem Steuerberater für Steuerberaterliche Leistungen in 2019 bekommen.
Rechnungseingang, Rechnungsdatum und Leistungszeitraum sind alle in 2019, bezahlt habe ich diese Rechnung aber in 2020.

auf fuer-gruender.de habe ich folgendes gelesen:

Versteuert ein Unternehmer jedoch entsprechend der Ist-Versteuerung, gilt bei der Umsatzsteuervoranmeldung nicht das Rechnungsdatum der Ausgangsrechnung sondern der tatsächliche Geldfluss – sprich das Datum der Ankunft des Geldes auf dem eigenen Konto. Bei der Ist-Versteuerung hat der Unternehmer demnach einen Zins-Vorteil, den er sich zunutze machen sollte.
Bei Eingangsrechnungen spielt die Art der Versteuerung übrigens keine Rolle: Sobald eine Eingangsrechnung erfasst wird, kann diese auch per Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt übermittelt werden.

Ich bin Ist-Versteuert was aber scheinbar bei Eingangsrechnungen keine Rolle spielt.
Da ich meine Buchhaltung mit SevDesk mache und die in der USt-VA Auswertung die Ausgangsrechnungen anhand des Rechnungs oder Leistungsdatums eingeordnet werden, taucht meine Steuerberater-Rechnung im 4. Quartal 2019 auf.
Die Umsatzsteuererklärung für 2020 habe ich auch bereits abgegeben, nach Verbuchung meiner Transaktionen von 2021 sind nun in der USt-VA alle Rechnungen mit Leistungszeitraum in 2020 in der USt-Va Auswertung in das Jahr 2020 gerutscht was meine USt-Erklärung welche ich dem FA bereits übermittelt habe falsch aussehen lässt.

Meine Frage wäre: MUSS ich die Eingansrechnung anhand des Leistungs/ Rechnungsdatums in der jeweiligen USt-VA dem Finanzamt übermitteln oder kann ich dies auch erst machen wenn der Zahlungsausgang gebucht ist?

Wie wird das in anderen Buchhaltungsprogrammen gehandhabt?

Vielen Dank schonmal im voraus!

Finanzamt, rechnung, Steuern, Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Vorsteuer, Umsatzsteuererklärung
Muss ich eine Klarna Rechnung bezahlen, wenn der Händler mich betrügt?

Hallo an alle,

ich habe zwei Uhren über zwei separate Bestellungen bei woodoclock bestellt. Diese waren qualitativ minderwertig und kamen zudem trotz Versprechen deutlich nach Weihnachten an.

Also habe ich mich an den Kundenservice gewandt um diese zurückzuschicken. Auf meine Nachfrage hin, ob ich beide in einem Paket zurückschicken kann, kam keine Antwort.

Also habe ich das getan (pro Paket 40€ Versandkosten) und Woodoclock darüber unterrichtet.

Ich habe Versandnachweis vom versicherten Versand und eine Zeugenaussage, dass alles vollständig verpackt wurde.

Woodoclock behauptet, es wäre nur eine Uhr im Paket gewesen. Sie reagieren nicht auf meine Emails und ich habe keine Möglichkeit das Problem zu lösen.

Ich habe mich mit dem Emailschriftverkehr an Klarna gewandt. Der Supportmitarbeiter pflichtete mir bei, dass ich Recht habe und das so nicht laufen könne und meinte er gibt das an die zuständige Abteilung weiter.

Nichts ist passiert und nach ein paar Wochen waren einfach nur Mahngebühren auf meiner Rechnung. Dieser Vorgang hat sich zwei/drei Mal wiederholt, bis dann das Inkassobüro anfing mir Briefe zu schreiben.

Das heißt, weder Klarna reagiert auf mein Anliegen und setzt sich damit auseinander, noch Woodoclock. In beiden Fällen kann ich nachweisen, dass ich mich um eine Lösung des Problems bemüht habe.

Weiterhin zahle ich online ja auf Rechnung um mich vor genau solchen betrügerischen Unternehmen zu schützen. Wie sinnfrei ist es denn, wenn ich dann, trotz Betrugsfall, das Geld bezahlen muss und das "fraud protection" Versprechen von Klarna ein absoluter Witz ist? Meiner Ansicht nach war es nicht klar kommuniziert, dass ein Kauf auf Rechnung mir keinen Schutz vor Betrugsversuchen bietet, was irreführend war, da ich Klarna ja sonst gar nicht hätte verwenden müssen.

Ist Klarna hier rechtlich gesehen tatsächlich auf der sicheren Seite und ich muss die Rechnung plus Inkasso bezahlen, obwohl ich beweisen kann, dass ich betrogen werde?

Danke für eure Hilfe.

Inkasso, rechnung, Klarna
Deutsche Umsatzsteuer auf Ausländischer Rechnung?

Ich als Umsatzsteuerpflichtiger Einzelunternehmer mit Sitz in Deutschland erhalte eine Rechnung von Dropbox aus Irland, aufgrund dessen, das ich mich leider mit dem Standart Dropbox Abo nicht als Unternehmer kenntlich machen kann und somit meine USt-Id nicht auf der Rechnung drauf steht, wird hier seitens Dropbox davon ausgegangen, dass dies ein B2C Geschäft ist und Umsatzsteuer berechnet.
Wieso aber werden hier Deutsche Umsatzsteuer berechnet und nicht Irische?
Soweit ich das verstanden habe muss man beispielsweise als Deutscher bei der Rechnung an eine Privatperson im EU-Ausland oder Drittland, Deutsche Umsatzsteuer berechnen.
Sollte dann doch in Irland nicht anders sein oder?
Zweite Frage:
Ist es richtig, dass ich jetzt in diesem Falle zum einen die Brutto Rechnung bezahlt habe, auf diese das Reverse-Charge Verfahren anwende und weitere 19% Umsatzsteuer zahle, mir diese aber nicht im Vorsteuerabzug wiederholen kann da die Rechnung nicht richtig ausgestellt wurde und meine USt-Id nicht erhält?
Mit anderen Worten: Nur weil Dropbox mir nicht gestattet meine USt-Id anzugeben, muss ich jetzt statt 10,08€ direkt 11,99€ zahlen, auf diese noch einmal wegen des Reverse-Charge Verfahrens 19% Umsatzsteuer berechnen (2,28€) und bekomme diese dann sogar nicht einmal wieder da die Rechnung ja nicht richtig erstellt wurde?
Im Endeffekt zahle ich also 14,27€ statt nur 10,08€ nur weil ich mich nicht als Unternehmer kenntlich machen kann?
Das wäre natürlich ärgerlich

Deutsche Umsatzsteuer auf Ausländischer Rechnung?
einkommensteuer, Finanzamt, Mehrwertsteuer, rechnung, Steuererklärung, Steuern, Vorsteuer, Reverse-Charge-Verfahren
Wisst ihr, ob die Rechnung gerecht ist und wenn „nein“ was ich tun kann dagegen?

Hi Leute,

wir haben selbst ein Wohnmobil ausgebaut und mit der Elektronik und der Wasserleitung Unterstützung bekommen von einem Freund der etwas erfahrender war. Leider hat das mit der Wasserleitung nicht geklappt und genau deswegen wollte wir jemand professionelle finden. Jetzt haben wir am Montag Mittag unseren Van an die Firma abgeben. Es hat sich nun herausgestellt das einige Leitungen anders verschraubt werden müssen, aber zusätzlich auch die Stromkabel absolut fahrlässig angebaut wurden und wir froh sein können (deren Aussage) das unser Wohnmobil nicht abgebrannt ist. Desweiteren war auch unsere solarplatte nicht vernünftig befestigt und abgedichtet, plus das auch da ein neues Kabel verlegt werden musste, da ja die Platte kein Strom mehr sammeln kann durch den Schaden. (Alles war gerade mal ne Woche neu angeschlossen und gebaut).
Natürlich waren wir absolut besorgt Ubd haben dann gesagt das uns das Geld wert ist das das wir natürlich nicht in Lebensgefahr uns begehen und auch niemanden anderen in Gefahr setzten wollen. Wir haben mehrere Male um einen Kostenvoranschlag gebeten, aber es wurde immer abgestritten da der Chef uns nicht abziehen möchte und ungern eine Summe sagt. Ende vom Lied sah dann so aus :

Montag Mittag abgegeben und Mittwoch Mittag sollten wir es abholen:

Alex 16 Stunden 784,00 €

Philipp 15 Stunden 735,00 €

Florian 6 Stunden 294,00 €

Dennis 8 Stunden 393,00 €

Schlauch Schutz 8 Meter 15 Euro 

Kabel 6 Meter 60 Euro 

Schrumpschläuche 30 Euro 

Trinkwasserschlauch 15 Euro 

Kabelbinder, Schellen, schrauben, Bremsenreiniger 80 Euro 

Silikon 2 Tuben 20 Euro 

Spanngurte 30 Euro 

1 m2 Multiplex 55 Euro 

Sicherungskasten 20 Euro 

2 Sicherungen 10 Euro 

Unterbodenschutz und Karosserieschutz 10 Euro 

2 Solarstecker 10 Euro 

2561,00 Summe 

MwSt 486,59 € 

3047,59 Endsumme

als wir dann vom Hocker gefallen sind, meinte er. Erst die Zahlung, dann das Auto !

ich freue mich auf eine Antwort, ob das gerechtfertigt ist Ubd Hilfe was man dagegen tun kann. Mit dem Typen war definitiv nicht gut Kirschen essen. Er war auch am Ende ziemlich Aggro unterwegs und nicht mehr so nett, weil es absolut undankbar von uns war überhaupt zu erwarten das es günstiger sein soll.

ich muss nochmal erwähnen. Alles war schon angebaut, Material war auch schon da. Seiner Meinung war schon einiges kaputt was noch nie in Benutzung war.

wenn ich mich irre dann bitte ich um eine Antwort. Ich will da keine Ungerechtigkeit gehen und zu diesem Thema ist echt schwer etwas herauszufinden.

liebe Grüße

rechnung, Recht
Massive Abweichung der Handwerkerrechnung vom Angebot?

Bei uns musste eine neue Türzarge eingebaut werden. Angebot hatten wir erhalten mit geschätzten 2 Arbeitsstunden a 52,50€ Stundenlohn. Es stand dabei, dass nach tatsächlichem Arbeitsaufwand abgerechnet wird. Eine Anzahl der Monteure war im Angebot nicht angegeben, am Telefon war immer von einem "Mann" die Rede. Gekommen waren dann 2 Monteure, die knapp 2,5 Stunden bei uns waren.

Abgerechnet wurden nun 5 Stunden Arbeitszeit mit der Begründung, es seien ja 2 Mann a 2,5 Stunden vor Ort gewesen. Auf meine Nachfrage hin, warum uns dies nicht vorher mitgeteilt wurde, und auch im Angebot nicht erwähnt wurde, dass die geschätzte Arbeitszeit sich pro Monteur bezieht, wurde mir mitgeteilt, dass es uns doch egal sein könnte, wie viele Monteure sie uns schicken.

Aber wenn im Angebot kein Hinweis darauf erscheint, dass die geschätzte Arbeitszeit pro Monteur ist und 2 Monteure im Einsatz sind, hätte dann nicht eine geschätzte Arbeitszeit von 4 Stunden im Angebot stehen müssen? Wir sind von ca. 2 Stunden, wie im Angebot angegeben, ausgegangen und sollen nun 5 Stunden bezahlen. Das sind 250% mehr. Die Rechnung inkl. der Materialkosten für die Zarge ist somit von ca. 305€ auf über 530€ gestiegen. Eine Steigerung von 57%.

Können wir die Rechnung auf das Angebot kürzen, ggf. noch mit einem 20%-igen Aufschlag? Das wir die 2,5 Stunden Arbeitszeit zahlen, ggf. freiwillig noch einen 20%-igen Aufschlag zahlen, um unsere Zahlungswilligkeit zu bekunden?

handwerkerrechnung, rechnung
Kleingewerbe:Sacheinlage ohne Rechnung?

Guten Tag,

Ich habe ein Einzelunternehmen gegründet und unterliege derzeit der Kleingewerberegelung. Ich möchte nun Produkte, welche ich verkaufen werde, in mein Unternehmen einführen. Es handelt sich dabei um Produkte deren Wert über Zeit steigt, Sammelerartikel.

Nun gilt:

Wenn Sie mit Ihrem Gewerbe (Einzelunternehmen) beginnen, können Sie grundsätzlich private Gegenstände in das Betriebsvermögen einlegen. Diese Einlage erfolgt sodann ertragsteuerlich mit dem Zeitwert (Gemeiner Wert - ggf. schätzen), vgl. § 6 Abs. 1 Nr. 5 EStG. Sollten die Gegenstände jedoch innerhalb der letzten drei Jahre angeschafft worden sein, darf der Einlagewert nicht die Anschaffungskosten (Einkaufspreis) übersteigen. In beiden Fällen können die Kosten für den Erwerb der Gegenstände berücksichtigt werden und der Verkaufspreis stellt nicht gleichzeitig den Gewinn dar.

Da ich alle Produkte, die einen Wert von ca 100k haben, aus privater Hand gekauft habe, liegt keine Rechnung vor. Die Artikel wurden im Zeitraum der letzten 3 Jahren gekauft und die Wertsteigerung hat auch deutlich zugenommen. Anschaffungspreis wäre hier ja jetzt the-way-to-go, aber wie beweise ich nun dem Finanzamt, dass ich die Waren am Tag X gekauft habe? Die könnten ja auch sagen: "Vor genau 3 Jahren war der XX und den übernehmen wir, da für uns am meisten Steuern dabei rumkommen."

Vielen Dank für jede Hilfe!

Mit freundlichen Grüßen,

Michel

rechnung, Steuern, Einzelunternehmen

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