Fond-gebundene Riesterrente hat keine Eigenbeträge?

Hallo zusammen,
Background:
ich habe mich an mein Finanzamt gewandt, um Auskunft zu bekommen, wie ich nach Kündigung meiner fond-gebundenen Riesterrente, den ausgezahlten Betrag zu versteuern habe. Diese hat mir schriftlich mitgeteilt, dass Eigenbeträge/Einzahlungen vom ausgezahlten Betrag abgezogen werden (§ 22 Nr. 5 Satz 2 Buchstabe c EStG). Obwohl mir meine Versicherung jedes Jahr eine Übersicht meiner Eigenbeiträge zusendet, behauptet Sie nun, diese seien nichtig und der Betrag würde zu 100% aus dem Fond gekommen sein, ich hätte keinen Eigenbetrag geleistet. Damit würde meine Besteuerung um den Faktor 10 höher ausfallen. Jedoch habe ich konstant eingezahlt!

Eigenbeträge verstehe ich als die Summe meiner Einzahlungen/Investition. Meine Versicherung hatte zu hohe Gebühren angesetzt und schlecht gewirtschaftet, sodass nach 12 Jahren (gerade nochmal ausgerechnet) der garantierte Rentenbetrag (nicht Rückkaufwert) 28% niedriger als meine Einzahlungen waren - inkl. Zulagen vom Staat & "Steuervorteil". Selbst ein Sparbuch wäre besser gewesen.

Fragen:

  • Ich bin mir darüber klar, das ich staatliche Zulagen und Steuervorteile verliere. Ich kann jedoch nicht verstehen, warum meine Einzahlungen als Kapitalertrag betrachtet werden. Selbst mit Zulagen vom Staat war es ein Verlust, ohne ist es noch viel schlimmer. Analog zahle ich ja auch nicht jedes Jahr Steuern auf den Wert meiner Aktien, sondern auf die damit verbundenen Erträge. Da stimmt doch was nicht?
  • Das Finanzamt benötigt die Bestätigung der Eigenleistungen auf der Auszahlungsabrechnung. Laut Sachbearbeiterin sieht man meine Beiträge als notwendige Gebühr an, die im Rückwirkend verrechnet wird. Eigenbeträge gibt es bei Riesterrenten nicht. Das klingt doch seltsam... Muss ich das mit Anwalt vorgehen?

Ich bin neugierig, was die Experten mir raten können.
Vielen Dank

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Anmerkung: Ich habe den Vertrag gekündigt, weil ich auch bei Beitragsfreistellung weiter Gebühren jedes Jahr gezahlt hätte. Einen Studienkredit zu tilgen scheint mir nach Vergleich lohnender.

Riesterrente, Fonds, Riester
2 Millionen Kredit für Unternehmensgründung?

Guten Abend,

Meine Frage ist, ob es möglich ist (unter unten beschriebenen Umständen) einen Bankkredit über 1.5€ milionen - 2€ milionen zu bekommen?

Situation:

Ich brauche das Kapital um damit ein Campingplatz zu gründen resp. aufzubauen. Mit den Kosten (1.5 bis 2 milionen €) würde sowohl der Grundstückpreis als auch die gesamten Baukosten gedeckt. Das Camping hätte einen fokus auf Wohnmobil/Wohnwagenstellplätze und keine Saison/Langzeitstellplätze. Angepeilter Jahresumsatz beläuft sich auf 15'230'000€ Brutto. Der Umsatz generiert sich aus der Vermietung der Stellplätze sowie üblichen Campinginternen Wirtschaftsstätten wie Campingshop, Schwimmbad, Fahrradverleih, etc.

Zu mir: Eigenkapital ist in höhe von 250'000€ vorhanden. Einkommen wäre zur Zeit des Projekts natürlich 0€ fix resp. nach dem Bau des Camping abhängig vom Umsatz.

Der Kredit wäre Idealerweise über eine Laufzeit von 20 Jahren, könnte nach Plan aber auch über 10 Jahre getilgt werden.

Businessplan, Bauplan ist alles bereits vorhanden.

Ist es möglich/üblich dass einem eine Bank unter solchen Voraussetzungen einen Kredit in dieser Höhe (~1.5 - 2 Mio €) ausstellt? Falls nicht, welche anderen Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

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MSCI World ETF (ausschüttend) von welchem Anbieter?

Hallo zusammen, ich würde gerne einen ETF-Sparplan auf den MSCI World erstellen. Es soll ein ausschüttender ETF werden. Ich habe mich auch bereits ausführlich mit dem Thema befasst und die folgenden Kandidaten in die engere Auswahl genommen:

Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1D (IE00BK1PV551)

HSBC MSCI World UCITS ETF USD (IE00B4X9L533)

iShares MSCI World UCITS ETF (Dist) (IE00B0M62Q58)

Diekt vorweg: Rein von den Werten her finde ich alle drei brauchbar. Wozu mir jedoch etwas das Hintergrundwissen fehlt sind die Anbieter und genau da tue ich mich gerade schwer.

Von den Werten, insbesondere von der Tracking-Differenz her, wäre der Xtrackers mein Favorit, aber da steckt ja letztendlich die Deutsche Bank dahinter, deren Ruf in den letzten Jahren ja doch etwas unter negativer Presse gelitten hat. Ehrlich gesagt hätte ich da ein etwas seltsames Bauchgefühl.

HSBC hat nach meinen Kenntnissen einen neutralen Stellenwert. Hier sind mir während meiner Recherche weder negative noch positive Berichte untergekommen. Allerdings weiß ich leider auch sonst nicht sonderlich viel über HSBC als ETF-Anbieter.

iShares soll nach dem was ich bisher gelesen habe der ungeschlagene "Platzhirsch" beim Thema ETF sein. Daher würde ich diesen ETF fast favorisieren. Allerdings ist der TER mit 0,5 mehr als doppelt so hoch wie bei den beiden anderen Kandidaten, während die Tracking Differenz ebenfalls schlechter ausfällt. Ist die Sicherheit hinter dem Namen diese geringfügig schlechtere Performance wert?

Kann mir hier jemand eine kleine Entscheidungshilfe geben, bzw. bewerten, ob meine Überlegungen hierzu gerechtfertigt sind?

Vielen Dank.

Geldanlage, Aktien, Wertpapiere, Börse, ETF, Finanzen, Fonds, ETF-Sparplan
Wie genau funktionieren Thesaurierende ETF Sparpläne?

Das ist eine reine Verständnis frage.

Ich weiß das man jeden Monat mit einem ETF Sparplan Anteile kauft. Bei einem Thesaurierenden werden dabei die Dividenden sofort wieder eingezahlt und somit erhöht sich der Beitrag und man bekommt eine Art Zinseszins Effekt..

Aber EINE SACHE verstehe ich einfach nicht. Habe unzählige Beiträge und Videos angeschaut aber das geht einfach nicht in mein Kopf rein.

Ich habe vor 14 Monaten über ne Online Bank ein thesaurierenden ETF Sparplan eröffnet. Nur mit 30€ im Monat einfach zum ausprobieren da ich mich nicht auskenne. Dachte es ist besser als diese zu verbrauchen und diese summe tut auch nicht weh.

Jetzt kommt der teil denn ich nicht verstehe.

nach 14 Monaten habe ich einen Beitrag von 420€ (14Monate *30Euro) plus die Kursentwicklung. Diese liegt bei 10% und ein paar zerquetsche ( ich nehme 10% zum besser rechnen) Das sind 42€- Also alles zusammen hab ich dann 420€+42€ = 462€ Diese 10% verändert sich auch immer, mal wird's bisschen mehr mal weniger. Versteh ich auch noch.

ABER warum habe ich immer noch 420 €???????? müsste der Beitrag nicht höher sein durch die Dividenden die wieder reininvestiert werden?? Zuerst dachte ich das passiert evtl. nach einem Jahr aber jetzt ist mehr Zeit vergangen. Wo sind die reininvestierten Dividenden?? wo Ist da der Zinseszins Effekt wenn der Beitrag immer gleich bleibt??

Vielleicht ist es alles einfacher als ich denke aber ich verstehe es einfach nicht.

Bitte hilft einem Laien wie mir :))))

Aktien, ETF, Fonds, Steuern, Zinsen, ETF-Sparplan
Fragen ETF-Sparplan bei der DKB?

Hallo zusammen, ich habe mich in den vergangenen Wochen ausführlich über das Thema ETF und ETF-Sparpläne informiert und würde entsprechend gerne eine Einmalinvestition tätigen und anschließend den selben ETF regelmäßig per Sparplan besparen.

Das entsprechende Depot bei der DKB habe ich bereits eingerichtet und aktiviert. Bevor ich jetzt blind loslege, hätte ich jedoch noch einige Fragen. Vielleicht kann mir hier ja jemand aus Erfahrung weiterhelfen. Leider finde ich im Netz viele widersprüchliche Aussagen zu einigen Punkten daher bitte wirklich nur Aussagen, die auf Erfahrungen beruhen. Alle meine Fragen beziehen sich explizit auf das Depot der DKB.

1) Kann ich einen ETF-Sparplan jederzeit pausieren / wieder ganz auflösen, oder gibt es eine Art "Mindestvertragsaufzeit"? Da ich noch neu auf dem Gebiet bin und Fehler in der Auswahl des richtigen ETFs trotz gewissenhafter Recherche nicht vollkommen ausschließen kann, würde ich mich ungerne direkt für einen längeren Zeitraum verpflichten.

2) Kann ich die Höhe des Sparbetrages jederzeit ändern, oder gibt es auch hier eine Mindestlaufzeit, in welcher ich den gewählten Betrag besparen muss? Dass der Betrag auf jeden Fall min. 50 € betragen muss, ist mir bewusst. Es sollte nur möglich sein, den Sparbetrag bei Bedarf nach unten oder oben korrigieren zu können.

3) Kann ich das Sparintervall jederzeit ändern, oder gibt es auch hier eine Mindestlaufzeit, in welcher ich das ausgewählte Intervall beibehalten muss?

4) Als Tag der Verrechnung kann man bei der DKB ja nur den 5. oder den 20. eines jeden Monats auswählen. Kann man diese Einstellung später noch ändern?

5) Ich möchte, wie oben beschrieben, eine Einmalinvestition tätigen und den selben ETF anschließend regelmäßig besparen. Werden diese beiden Aktionen automatisch in einer Position verschmolzen, oder wird im Depot zwischen Einmalzahlungen und Sparplänen unterschieden?

Vielen Dank im Voraus! :)

Aktien, Börse, Depot, Dkb, ETF, Fonds, ETF-Sparplan
Eine Art CFD Fonds als Kleinunternehmer?

Hallo!

Ich hatte neulich eine Idee bezüglich eines "Nebeneinkommens" neben meinem Wirtschaftsstudium. Ich interessiere mich sehr für CFD Trading und nutze dazu hauptsächlich den Anbieter Libertex. Ich weiß, ich weiß, CFD Trading ist sehr verpöhnt und gleichzusetzen mit Casino-Gambling.

Meine Frage an alle Wissenden zu diesem Thema wäre allerdings jetzt, ob es rechtlich möglich wäre eine Art Fonds für CFD als Kleinunternehmer zu eröffnen?Das Grundgerüst meiner Idee wäre folgendermaßen(nur grob und noch nicht detailliert ausgearbeitet):
Potentielle Kunden überweisen mir (per PayPal oder sonstiges) einen gewissen Betrag X und legen damit die Verantwortung in meine Hände für sie mit dem CFD Trading Profite zu erwirtschaften, wovon ich dann in einem geregelten Vertrag eine Art "Provision" bekommen würde.

Beispiel:

Peter Polanski schickt mir 1000€. Es läuft alles hervorragend und am Ende des Monats habe ich seinen Betrag auf 2500€ erhöht. Angenommen ich nehme eine Provision von 10% (höher oder niedriger, je nachdem was man sich in diesem Geschäft anmaßen darf, ohne unverschämt zu sein). Das würde bedeuten ich bekäme ohne steuerliche Abzüge und sonstige Abgaben eine Bruttoprovision von 250€. Das alles würde über eine Art "Sammelkonto" laufen, wo das Geld aller Kunden zusammenfließt und die Gewinne dann entsprechend zum Monats oder Jahresende, dem Anteil der Gesamtsumme entsprechend, an die Kunden ausgezahlt werden. Ginge das rechtlich? Brauche ich dazu bestimmte Lizenzen, um Fremdkapital als Kleinunternehmer "verwalten" zu dürfen?
Eine ausgiebige, detaillierte Antwort, wäre sehr nett:)

Geldanlage, Fonds
Investieren in ETFs sinnvoll?

Ich bin 22 Jahre alt und gebe allgemein nicht viel Geld aus. Bin aber risikofreudig und habe weder Kinder noch Schulden und mir gehören dank meinen Eltern zwei Wohnungen in der Innenstadt. Anstatt mein Geld einfach in der Bank (Tagesgeld, Bausparvertrag) "liegen zu lassen" habe mich ein bisschen mit ETFs auseinander gesetzt. Ich habe Youtube-Videos gesehen und das Buch "Souverän investieren für Einsteiger" von Gerd Kommer gelesen und wollte andere nach Ihrer Meinung zu ETFs fragen, bevor ich darin investiere.

Wenn ich ein Online-Depot eröffne, muss ich weder einen Ausgabeaufschlag noch einen Fondsmanager bezahlen und habe dadurch weniger Kosten. Es ist eine sichere Anlagestrategie die jährlich ungefähr um 5-8% wächst (Kommt drauf an wo man investiert).

Ich habe von Leuten gehört, die vor dem Alter 50 von Jahren schon in Pension gehen konnten, weil sie nur von den jährlichen Zinsen leben, indem sie durch den Zinseszinseffekt und dem Cost-Average-Effekt ihr Vermögen schnell erhöht haben. Ist das wirklich möglich? Schließlich kann leicht eine Krise passieren wie zum Beispiel Covid 19, welche hervorruft, dass ETFs weit sinken. Wenn man in einem weit gestreuten Portfolio investiert, nicht nur in ETFs sondern zum Beispiel auch in Gold und anderes Vermögen, könnte man durch Rebalancing diesen heftigen Drop wieder ausgleichen oder?

PS: Welche ETFs würden Sie mir empfehlen?

PPS: Ich danke im Voraus für alle Meinungen und Kritiken an dem was ich geschrieben habe.

Geldanlage, ETFs, Fonds, Investment
Riester Deka Zukunftsplan behalten oder kündigen?

Hallo zusammen,

im April diesen Jahres habe ich einen Deka Zukunftsplan Classic zur privaten Altersvorsorge abgeschlossen. Aktuell hinterfrage ich diese Entscheidung und überlege daher zu kündigen bevor ich etwaige Zulagen oder Steuervorteile nutze, die ich dann zu einem späteren Zeitpunkt zurückzahlen muss.

Folgende Hintergründe zu mir und meinen Beweggründen. Ich bin 25 Jahre alt, single, kinderlos, festangestellt als Ingenieur und verdiene aktuell ca. 70.000 Euro im Jahr. Teilweise investiere ich ebenfalls in weltweit gestreute ETF zum Vermögensaufbau, zur Altersvorsorge aktuell aber eben auch in den Deka Zukunftsplan als Riester Fonds.

Die Effektivkosten sind mit 1,47% wohl vertretbar, allerdings schreckte mich zuletzt dieser Beitrag hier ab ... das dicke Ende kommt zum Schluss: https://www.finanzberatung-bierl.de/leistungen/altersvorsorge/riester-ueber-deka-dws-oder-union-no-go/

Ich zahle aktuell den max. Betrag von 1925 Euro jährlich ein und würde die Grundzulage von 175€ beziehen. Die Hauptvorteile sind für mich klar die steuerlichen Vorteile, die sich bei meinem Einkommen geschätzt auf 782 Euro jährlich belaufen sollen. Bis zur Rente wären das nochmal gut 30.000€.

Einen garantierten Rentenfaktor bzw. garantierte Rente gibt es bei der Deka nicht, sondern wird erst zum Renteneintritt festgelegt.

Wie ist eure Meinung dazu? Verstehe ich einen wichtigen Punkt nicht oder ist mein Bild insofern korrekt, dass sich die geflossenen Vorteile zum Renteneintritt mit entsprechendem Abschluss der Rentenversicherung aufwiegen werden und ich somit genauso gut die 160 Euro monatlich zusätzlich in ETFs stecken sollte - zwar ohne staatliche Förderung, dafür aber auch ohne entsprechende Riester-Nachteile und mit besserer Renditeerwartung? Welche Riester-Anbieter gibt es mit ggf. grantantierter Rente?

MfG

Fonds, Kündigung, Riester
(Zulässige) zeitliche Verzögerung zwischen Kauforder und wirklichen Kauf?

Hallo, ich bin sowohl hier als auch im Aktienhandel neu. Bitte verzeiht mir fachliche Schwächen.

Zu meiner Frage:
Da ich mit dem Studium fast durch bin und die Corona Krise eine gute Einstiegschance erschien, habe ich am Nachmittag des 19.03.2020 bei meinem Finanzberater einen Vertrag zum Kauf eines Fonds unterschrieben. Das ganze läuft über die Deutsche Bank. Da es meine erste Kauforder war musste für mich ein neues Konto erstellt werden. Am 19.03 meinte mein Berater zu mir, dass am 20.03 die Summe x von meinem Konto abgebucht wird und der Fond sofort gekauft. Nachdem am 20.03 nichts passierte schrieb ich ihm. Er meinte aufgrund von Corona kann sich das etwas ziehen. Da hatte ich durchaus Verständnis für. Als dann eine Woche später immer noch nichts passiert ist, wurde ich doch stutzig und habe nochmals nachgefragt. Unter anderem zu welchem Kurs denn jetzt gekauft wird wenn bei mir noch nichts abgebucht wurde. (extrem gesagt: Ich dachte an das Szenario, dass ich die Kauforder im Tief stelle, dann aber erst im Hoch gekauft wird....)
Mein Berater versicherte mir, dass die Kauforder bereits gestellt worden sei und zu dem Kurs vom 20.03 gekauft wird. (Da ich Neuling bin, habe ich ihm das so geglaubt, konnte mir aber nicht ganz erklären wie das gehen soll außer die DB würde für mich in Vorleistung gehen solang noch von meinem Konto noch nicht abgebucht wurde...)

Letztendlich wurde jetzt am 08.04.2020 (Also fast 3 Wochen später...) von meinem Konto abgebucht und wie ich Gestern erfahren habe auch zu dem Kurs am 08.04.
Gestern wurde ich bei einem Folgetermin von meinem Berater "Beglückwünscht" zu den 2,6% Gewinn die ich bereits gemacht habe. In diesem Folgetermin wurde unter anderem die App eingerichtet damit ich mein Depot einsehen kann. (Dass das etwas länger gedauert hat verstehe ich wohl auch ...)

Gestern Abend habe ich mich dann etwas in der App umgesehen. Ich wurde auf den Kurs / Kaufdatum aufmerksam und habe mal Recherchiert. Wäre der Kauf wie versprochen am 20.03 geschehen, wäre ich heute bei einem Plus von ca 40% !!!
Durch den um fast 3 Wochen verspäteten Kauf habe ich also statt 40% Gewinn lediglich 2,6% Gewinn gemacht.

Das ich auch genauso gut hätte Verlust machen können ist mir bewusst. Ich habe den Markt allerdings lange beobachtet und mir viele Gedanken gemacht wann ich wo einsteigen soll.

Hätte man mir gesagt, der Kauf erfolgt zu dem Kurs bei Abbuchdatum, hätte ich mich auch umschauen können, stornieren, mein Geld wo anders investieren oder oder oder...

Ich bin auch nicht ganz damit einverstanden, dass ich etwas zu einem Kurs "Bestelle" und letztendlich ganz andere Konditionen bekomme ... Wie gesagt mit kleiner Verzögerung wäre ich einverstanden gewesen. Auch kommt es mir nicht auf das allerletzte % an, aber 3 Wochen und einen versäumten Gewinn von 37% ?

(Randinfo: Der Vertrag wurde Digital am 19.03 von meinem Berater verschickt.)

Danke für euren langen Atem den Text zu lesen, ich freue mich auf eure Antworten hierzu.

Viele Grüße

Marcel

Fonds, Kauf
Besteuerung von Fonds - Vorabpauschale und Verluste?

Ich habe grade diesen Link hier gelesen und dazu zwei Fragen. Ich zitiere mal von der Seite:

Für Anleger, die einen Fondsanteil erst im Lauf des Jahres kaufen oder regelmäßig im  Sparplanansparen, berechnet sich auch die Vorabpauschale anteilig: Für jeden vollen Monat, der dem Kaufdatum des Fondsanteils vorangeht, verringert sich die Pauschale um ein Zwölftel.

Das bedeudet in der Praxis was? Angenommen Herr Mustermann zahlt sei dem 1.1.18 jeden Monat 50€ in einen Fonds ein. Er hat einen Wert der Fondsanteile zum 1.1.18, nämlich 50€ minus Ausgabeaufschlag, und einen Wert der Anteile zum 1.1.19. Daraus kann man eine Vorabpauschale berechnen, die sich aber nun wie berechnet? Also wie werden die 12 Käufe eingerechnet?

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Im Falle, dass ein thesaurierender Fonds zum Verkaufszeitpunkt keine Wertsteigerung aufweist oder gar Verlust gemacht hat, fallen bei Verkauf keine neuen Steuern an. Bereits festgestellte Vorabpauschalen werden dennoch angerechnet. Ein Nullertrag wird dadurch zum Verlust oder der Verlust vergrößert sich. Anleger können den Verlust ins nächste Steuerjahr vortragen.

Wie trägt man den Verlust vor? Über die Steuererklärung?
Das betrifft aber nur den Verkauf, richtig? Also wenn der Wert der Anteile zum Jahresbeginn höher ist als zum Jahresende, ich aber nicht verkauft habe, dann kann ich keine Verluste vortragen?

Viele Grüße

Fonds, Steuern

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