Frage zu Arbeit Zivilrecht/Finanzrecht?

Hi, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Bin leider mit meinem Latein am Ende da §906 BGB und Baurecht hier nicht beachtet werden dürfen und eine andere Lösung (Unterlassungsbescheid) hier leider auch nicht greift. Folgendes:

In der Folge gelingt es G nach und nach auch die anderen Grundstücke zu veräußern. Nach einiger Zeit erhöht Bauke Bader (B), der Käufer und jetziger Eigentümer des Grundstücks mit der Flurnummer 1003, sein Haus um ein drittes Stockwerk. Als leidenschaftlicher Fan des FC Schalke musste zudem eine neue Wandfarbe her – es lebe sich schließlich erst in „königsblau“ so richtig gut. Als Carl Clifford (C) – Käufer und Eigentümer des Grundstücks mit der FlNr. 1007 – bemerkt was vor sich geht, war es schon zu spät: das dritte Stockwerk wurde als fertiges Modul verbaut und das Haus noch am selben Tag mit blauer Farbe neu gestrichen. Der wieder herbeigerufene S stellt fest, dass der Wert vom Grundstück des C aufgrund des Umbaus um 40.000€ gesunken ist. Ein Abriss des dritten Stockwerkes sei zwar grundsätzlich möglich, würde für B jedoch Kosten i.H.v. 50.000 € verursachen. Für einen neuen Fassadenanstrich mit weißer Farbe müsste B ca. 2.900 € aufwenden.

Frage: Kann C von B Schadensersatz wegen der Umgestaltung verlangen? Gehen Sie davon aus, dass sich B kategorisch geweigert hat, den Umbau rückgängig zu machen. 

Finanzrecht, Zivilrecht, Prüfung
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Berücksichtigung Barwert der Erbbauzinslast bei Zugewinnausgleich?

Meine Frau und ich leben in Zugewinngemeinschaft. Während unsrer Ehe haben wir ein Haus auf Erbpachtgrundstück gekauft. Sowohl für den Erbpachtvertrag als auch das Hypothekendarlehen haben wir gemeinsam unterschrieben und auch im Grundbuch stehen wir gemeinsam zu gleichen Anteilen.

Nun wollen wir uns trennen und müssen den Zugewinn während unserer Ehe aufteilen. Dies gelingt uns bei allen anderen Werten ganz gut, aber bei der Aufteilung des Zugewinns im Zusammenhang mit unserem Haus sind wir uns nicht einig.

Ich selbst würde das Haus gern behalten, meine Frau auszahlen und aus den Zahlungsverpflichtungen (Darlehen, Erbpacht, ...) entlassen. Die Berechnung des Gutachters ist für uns soweit nachvollziehbar. Wie bei der Aufteilung des Zugewinns jedoch der "Barwert der aktuell möglichen Erbbauzinsreallast" berücksichtigt werden muss, darüber können wir uns nicht einigen.

Aus meiner Sicht müsste dieser Wert zu 100% von ihrem Zugewinn abgezogen werden, da sie zukünftig zur geschuldeten Erbpacht nichts mehr beiträgt, das Risiko voll auf mich übergeht und der (Verkehrs)Wert der Immobilie dadurch geringer ist. Ich selbst wäre bereit ihr entgegen zu kommen und auf den mir dann zustehenden Ausgleichsbetrag verzichten.

Wie sieht die Rechtslage im Zuge des Zugewinnausgleichs konkret aus?

Vielen Dank für weiterführende Informationen.

Recht, scheidung, Zugewinnausgleich, Erbpachtgrundstück
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Gewerbeansiedlung zu spät, Scheinselbständigkeit?

Hallo zusammen,

ich befinde mich gerade in einer etwas prekären Situation.

Bis Ende letzten Jahres hatte ich ein Kleingewerbe mit dem ich hauptsächlich für eine Firma als Monteur von Büromöbeln gearbeitet habe.

Nun bin ich Ende letzten Jahres über die Umsatzsteuerfreigrenze von 17.500 getreten und habe mich direkt beim Finazamt gemeldet.

Seit Anfang diesen Jahres arbeite ich jetzt selbstständig und weiße auch auf meinen Rechnungen die Umsatzsteuer auf, welche ich Ende des Jahres auch an das Finanzamt abführen werde. Da ich allerdings auch als Designer und Bauzeichner tätig sein wollte und will, habe ich die eigentliche Gewerbeanmeldung immer vor mir her geschoben, da ich mir über die genaue Bezeichnung meiner Tätigkeit/Tätigkeiten immer unschlüssig war. Auch das Geld für eine entsprechende Beratung beim Steuerberater konnte ich bisher nicht aufbringen.

Nun wäre meine erste Frage:

Mit welchen Konsequenzen muss ich bei einer verspäteten (10 Monate) Gewerbeanmeldung rechnen ?

Meine zweite Frage :

Welche Eintragung/Betitelung sind in meinem Fall ratsam ? Bzw. sind zweierlei Gewerbeformen von Nöten (Montageservice und Designer/ Bauzeichner)?

Mein Hauptauftraggeber macht mittlerweile knapp 50% meines Umsatz aus und gerade hat er den Bescheid für eine Betriebsprüfung erhalten. Seit längerem beschäftigt uns schon die Frage der Scheinselbständigkeit und nun könnte genau auch das zum Problem werden. Es war sowieso geplant ein rechtskräftiges Schriftstück aufzusetzen, welches genau besagt, dass eine Scheinselbständigkeit nicht gegeben ist bzw. diese ausgeschlossen ist.

Hierbei lauten meine Fragen nun wie folgt:

Inwieweit bin ich von der Scheinselbständigkeit betroffen ?

Gibt es überhaupt ein solches Schriftstück, was besagt, dass trotz ca. 50% Umsatz der Gegenseite ( das wäre in diesem Fall ich ), keine Scheinselbständigkeit besteht ?

Mit welchen Konsequenzen ist zu rechnen ?

Es mag durchaus sein, dass ich meine Selbstständigkeit bisher etwas zu sehr auf die leichte Schulter genommen habe ,

aber daran wird sich jetzt etwas ändern .

Vielen Dank schonmal im Voraus für Tipps und Ratschläge.

Gewerbeanmeldung, Scheinselbständigkeit
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Haus zurückschenken um Baukindergeld beantragen zu können?

Hallo alle zusammen

Zum Sachverhalt:

Meine Eltern haben ihren Kindern Geldgeschenke gemacht und mir Ihre Immobilie überschrieben/geschenkt im November 2017.

In dem Haus wohnen Aktuell meine Eltern (79,70) mit Wohnrecht im EG und wir (Meine Schwangere Frau 33 unsere 2 bereits gebohrenen Kinder 6,4 und Ich 34) im OG. Nun wollen wir Anfang 2019 Bauen. Ein Haus mit einer Einliegerwohnung.

Nun sind die Richtlinien für das Baukindergeld erschienen und dort steht das man bei Neukauf oder Neubau bei der Baugenehmigung kein weiteren Immobilieneigentum besitzen darf.

Nun besitzt unser Haushalt zwar eine Wohnimmobilie aber mit eingetragenem Wohnrecht. Die Immobilie kann zurückgefordert werden wenn meine Eltern in Notlage kommen in den nächsten 10 Jahren.

Wert der Immobilie im Vertrag steht 250.000 €

Wieso ich das Unfair finde:- Wir haben bei Bauantrag eine Immobilie die wir auch erst in 2 oder 10 Jahren bekommen hätten da wir nicht viel von haben wegen dem Wohnrecht.- Andere bekommen zB 1 Tag nach Bauantrag auch Immobilie geschenkt und dazu auch noch das Baukindergeld. Stichtag in unserem Fall ist nur der Tag wo der Bauantrag genehmigt wurde.

Meine Fragen:

  1. Was können wir tun das Ich nicht mehr (mindestens 1 Tag) im Grundbuch stehe?Haus wieder an Eltern schenken oder an Eltern für geringe Summe verkaufen?
  2. Wieviel Schenkungssteuer müssten wir zahlen wenn ich das Haus zurückschenke und später (nach 2 Monaten wieder zurück geschenkt bekomme) Eltern haben 40.000 und ich 800.000 € Freibetrag?
  3. Wenn ich das Haus an meine Eltern für 150.000 € verkaufe. Müssten sie tatsächlich diese Summe an mich bezahlen? Wer kontrolliert das?
  4. Beim Wert von 250.000 € und Wohnrecht für meine Eltern ist die Immobilie ja weniger Wert? Zurückschenken wäre der Wert weniger? somit weniger Schenkungssteuer?
  5. Gibt es andere Lösungen?

DANKE

erbrecht, Steuern, Baukindergeld, Wohnrecht auf Lebenszeit
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