Aufhebungsvertrag vom Chef vorgelegt bekommen?

Ich bin 53 Jahre alt und seit 8 Jahren bei meiner jetzigen Firma beschäftigt, nun stehen 22 Arbeitnehmer auf einer Liste, die einen Aufhebungsvertrag vorgelegt bekommen. Die Firma steht nicht schlecht da, sodass man meinen könnte das man nicht aus Kostengründen zu solchen Maßnahmen greifen muss. Da in unserer Firma, die körperliche Beanspruchung hoch ist und ich krankheitsbedingt zuletzt im März (ich habe einen Herzinfarkt gehabt) einen Krankenhausaufenthalt mit anschließender Rehabilitation hatte und somit ca 6 Wochen krankgeschrieben war. Nun wirft man mir vor das ich angeblich zu oft krank war. Mit 53 Jahren finde ich nicht so schnell einen neuen Job. Insgesamt kommt das so rüber als möchte man sich möglichst kostengünstig, auf kosten des Arbeitnehmers, älterer Arbeitnehmer loswerden. Mir wurde nach 8 Jahren Betriebszugehörigkeit eine Abfindung von 3000 Euro angeboten. Ich werde das nicht unterschreiben unterschreiben. Vor einigen Wochen wurde noch gesagt, das nicht zu Kündigungen kommen wird, da auch noch Leiharbeiter beschäftigt sind. Einen Betriebsrat duldet unser Chef nicht, so das nur ein Firmenrat in unserem Betrieb als Ansprechpartner für uns da ist. Bei diesem bin ich, vor ein paar Tagen gewesen und habe ihn auf das Gerücht angesprochen, unser Firmenrat wusste von all dem nichts. Kann ich eine Kündigungsschutzklage einreichen, da ich meinen Arbeitsplatz nicht verlieren möchte. Wie stehen meine rechtlichen Möglichkeiten, auf den Erhalt meines Arbeitsplatzes.

arbeitsrecht, Kündigung
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80 Stunden Teilzeit Vertrag bei Leiharbeitsfirma?

Leiharbeitsfirma Teilzeit?

hey, ICH BITTE BERUFSERFAHRENDE SICH DAS DURCHZULESEN 💖

ich fasse mich kurz: Ich habe ein Teilzeit 20-Stunde/Woche, 80 Stunden/Monat Vertrag über eine Leiharbeitsfirma. Unbefristet mit 6 Monate Probezeit. Chef fragte mich wann ich am besten kann und ich meinte flexibel aber nur Frühschicht und das ich nach dem ersten Tag über die Tage reden möchte an denen ich arbeiten kann. Nun hat er mich direkt Tag danach wieder eingeteilt um 11 Uhr ca. und um 14/30 hab ich mit ihm geschrieben und die Schicht abgesagt und meinte das wir das besprechen wollten. Ich sagte Mo/Mi/Fr möchte ich arbeiten und das sind schon 24 Stunden.

Was für Rechte habe ich? Darf ich mir die Schichten selber aussuchen bei Teilzeit? Also die Tage wo ich eingesetzt werden möchte? Worauf muss man bei Leihfirmen achten um nicht verascht zu werden? Kann ich jetzt gekündigt werden weil ich mich nicht ausnutzen lasse? Oder kann er mir einfach keine Schichten mehr geben oder mich weiterhin zu oft/oder nicht an den Tagen wo ich arbeiten kann einteilen?

Der sagte erst auch das ich Vollzeit mit einem Teilzeit Vertrag arbeiten soll obwohl laut Vertrag pro Überstunde 3,70€ weniger gezahlt wird als normal.

Im Vertrag steht auch das Überstunden Pflicht sind falls mal mehr Arbeit ist oder was fertig werden muss. (Arbeiter als Autoumschlag Fahrer im Hafen und Teilzeit aufgrund das ich lernen muss for die Gesellenprüfung, da ich vorher Ausbildung gemacht hab.)

Arbeit, arbeitsrecht, deutschland, Recht, Teilzeit
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Darf mein Arbeitgeber eine OP verbieten?

Hallo und zwar hätte ich eine Frage. Ich arbeite als Arzthelferin bei einer Hausarztpraxis, nun ist es so das ich mich schon seit 1,5 Jahren mit einer chronischen Mandelentzündung herumschlage und es wird auch immer extremer, kann schon kaum essen so schmerzen habe ich, naja lange Rede kurzer Sinn: ich war zuerst beim HNO Arzt und er hatte mir für 2 Wochen später einen OP Termin gegeben und meinte es wäre jetzt wirklich notwendig die Mandeln so schnell es geht zu entfernen.

Dann bin Ich also am nächsten Tag sofort zu meiner Chefin und habe ihr das so gesagt ( und hatte sogar noch ein mega schlechtes Gewissen dabei) und sie hat mich dann komplett fertig gemacht, von wegen ich falle dann ja 2 Wochen Komplett aus In der Praxis (grade in der Corona/ Herbstzeit wo so viele krank sind ) und ich hätte das vorher mit ihr abklären müssen und wehe ich bringe dann keine krankschreibung vorbei Blabla.... also ich war richtig richtig geschockt und so auf 180 als ich da raus bin!!! Darf sie sowas überhaupt ?? Also mir ne OP verweigern ? Sie wollte sogar wissen welcher Arzt die OP verordnet hat und ob es auch jetzt wirklich notwendig wäre ???

Ohman ich bin immer noch sauer... da rackert man sich immer den Arsch ab und ist nie krank, dann ist natürlich alles gut aber weeeeehe man ist mal 2 Wochen krank 🙄 ( sorry für den Roman, ihr merkt, ich musste meine Wut rauslassen :D )

arbeitgeber, arbeitsrecht
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Bewilligter Antrag auf Arbeitslosengeld I und Arbeitssuchendmeldung zurückziehen?

Hallo zusammen,

folgender Sachverhalt, bei welchem ich Unterstützung benötige:

  • 28.08.: Ordnungsgemäße Kündigung erhalten
  • 31.08.: Arbeitssuchend gemeldet
  • 31.08.: Arbeitslos gemeldet
  • 04.09.: Antrag auf Arbeitslosengeld I (ALG I) zum 01.10. gestellt
  • Bewilligung des ALG I erhalten
  • Die Arbeitslosigkeit ist zum 01.10. tatsächlich eingetreten

Nun wird es komplizierter: Die Agentur für Arbeit (AA) hat meinen ehem. Arbeitgeber als auch mich über einen Anspruchsübergang meiner Person an die AA informiert. Dies liegt vermutlich an der laufenden Kündigungsschutzklage. Dennoch für mich nicht verständlich, da hier Dinge "verrechnet" werden sollen.

Darüber hinaus war ich leider an den ersten beiden Tagen der Arbeitslosigkeit krankgeschrieben, weswegen ich aus der Arbeitsvermittlung herausgenommen wurde sowie für diese beiden Tage keinen Anspruch auf ALG I hatte. Hierfür erhielt ich jedoch seitens der Krankenkasse Krankengeld.

Frage: Da ich wider Erwarten in die Selbständigkeit gehen und mich auf ebendiese fokussieren möchte, wollte ich fragen, ob ich meinen bewilligten, jedoch noch nicht ausgezahlten ALG I-Antrag zurückziehen kann? Bei Bedarf zahle ich das Krankengeld auch zurück, falls dies notwendig ist.

Vielen Dank und beste Grüße

Achilles

Agentur für Arbeit, alg1, Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld 1, arbeitsrecht, Krankengeld, krankenkasse
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