Wie soll ich arbeiten gehen ohne Arbeitsplatz?

Ich bin im Rollstuhl und arbeite bei einer Firma die ihr Geschäft im ersten Stock hat. Da der Luft zu klein ist, muss ich unten im dazugehörigen Laden arbeiten.

Vor zwei Wochen habe ich mit dem Personal vom Geschäft ausgemacht, das ich eine Woche Urlaub mache.

Mein Geschäft zieht in Kürze um und der Laden sogar früher. Also hab ich extra noch gefragt, wie ich denn arbeite bzw. wie und wann ich frei hab.
Es wurde mir gesagt, ich hätte Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag frei (Donnerstag Berufsschule).

Weil das Geschäft schon am Montag dicht macht und da ich ja nicht oben arbeiten kann, kann ich auch am Montag nicht arbeiten.

Heute „Montag“ blieb ich also Zuhause weil ich diese Infos erhalten habe die ich oben erwähnt habe. Ich wohn in einer WG und meine Bezugsperson sagte mir heute Abend, meine Chefin hätte ihr ein Mail geschrieben und gesagt, das ich heute arbeiten müsste!

Jetzt zur Frage:

Wieso sagt die Chefin ich soll arbeiten?

Wieso schreib sie mir dann nicht ein Mail und erklärt mir die ganze Sache?

Da der Laden heute geschlossen hat, habe ich logischerweise kein Arbeitsort!

Die Chefin sollte ja logischerweise mit dem dazugehörigen Laden unten kommuniziert und gewusst haben, wann und wie lange ich Ferien habe!

Ich weiss, das die Leute vom Laden mir zu 100% gesagt haben, ich hätte heute an diesem Montag frei, weil sie heute ausziehen bzw. fertig den Laden ausräumen und da ich ja im Rollstuhl bin nicht unbedingt viel Platz hätte und auch nicht helfen könnte den Laden zu räumen bzw. was ich arbeiten soll?

Arbeit, arbeitsrecht
Verpflichtungen für Arbeitgeber bei kurzfristiger Beschäftigung?

Ich vermiete in Deutschland ein 4 Zimmer Ferienhaus.

Jetzt soll das Haus einmal gründlich geputzt werden inklusiv der Gartenpflege. Ab 1. Dez. kommt ein Ehepaar, das eine Eigentumswohnung kaufen will und das Paar weiss noch nicht wie lange es mein Haus zum Wohnen benutzen wird.

Ich denke eine Raumpflegerin hat nicht mehr als 3 Tage das Haus zu reinigen. Eine Putzfrau kann ich deshalb nicht mit Minijob anstellen, sonst müsste ich sie gleich wieder abmelden am 30. Nov.

Welche Voraussetzungen muss ein Arbeitgeber erledigen und erfüllen für eine kurzfristige Beschäftigung? Ich wohne in der Schweiz, die Unfallversicherung, die ich für Angestellte in der Schweiz habe wird keine Kosten übernehmen für Angestellte in Deutschland.

Muss ich für eine kurzfristige Arbeit in Deutschland eine Unfallversicherung abschliessen für eine Raumpflegerin?

Da in Deutschland der Arbeitgeber die Steuern an das Finanzamt bezahlen muss und diese dem Arbeitnehmer vom Lohn abziehen darf, frage ich wie man zum richtigen Betrag kommt. Ich kann das Finanzamt erst anfragen, wenn die Dame einverstanden ist für eine kurzfristige Beschäftigung. Bei Minijob bis € 450 müsste sie keine Steuern abliefern.

Die Frau, welche die Arbeit übernehmen kann ist verheiratet und ihr Mann arbeitet 100 %. Sie ist Hausfrau, die Bedingung für kurzfristige Beschäftigung hat sie als Hausfrau. Was ist einfacher Minijob und gleich wieder abmelden oder kurzfristige Beschäftigung? Das deutsch Recht ist kompliziert.

arbeitgeber, arbeitsrecht, Steuern, Unfallversicherung
Verstöße gegen Arbeitsrecht?

Hallo an Alle,

Welche Verstöße gegen das Arbeitsschutzgesetzt kann man hier finden?

Eine Leiharbeitsfirma stellt eine Fahrerin in Minijob Basis ein.

Es müssen 7 Tage die Woche einige Mitarbeiter zu eine Firma gefahren werden. Arbeitszeit von je 40 Minuten am Tag.

Nach einem Jahr expandiert die Firma, es kommen weitere Fahrten zu weiteren Firmen hinzu.

Nach einem Halben Jahr hat die Fahrerin 300 Überstunden angesammelt und der Vertrag wird mündlich in einen Midijob Vertrag abgeändert.

Aktuelle Fahrtzeiten sind:

Mo-Fr: 4:30 - 6:30, 13:00 - 15:00, 21:30 - 23:00

Sa: 4:30 - 7:00, 13:00 - 15:00

So: 21:30 - 22:30

Da die Fahrerin die einzige Fahrerin der Firma ist können Urlaubstage nur genommen werden, wenn in den abgefahrenen Firmen Betriebsferien sind und die Mitarbeiter im Büro auch Zeit haben. Generell wird dann aber nur eine Fahrt am Tag übernommen zur "Entlastung".

Zu diesem Zeitpunkt hat die Fahrerin noch 100 Überstunden und 35 Urlaubstage (11 Resturlaubstage vom Vorjahr). Es ist Dezember 2020.

Die Firma expandiert weiter.

Aktuell sind nun zu den Fahrten oben noch zusätzlich folgende Fahrten hinzu gekommen: 7:00 - 9:00 und 16:00 - 17:30.

Aufgrund der erhöhten Belastung des Firmenautos muss dieses zusätzlich regelmäßig in der Werkstatt abgegeben werden. Dies erfolgt dann meist um 10 Uhr. Das Ersatzfahrzeug muss Sie sich dann auch meist selber abholen und wieder abliefern. Ist sie dabei alleine muss auf Öffentliche Verkehrsmittel zurück gegriffen werden.

Aktuell betragen die Überstunden 150

Es sind noch 20 Urlaubstage offen.

Der seit Monaten angekündigte Urlaub wurde in der Woche davor gesrrichen. Begründung: man hat keinen Ersatzfahrer und wenn sie nun ausfällt verliert die Firma Kunden und muss den Fahrservice einstellen. Kurz: nimmt sie Urlaub droht die Kündigung.

Auf die Frage, weshalb man bei Ihr nicht wie bei den Büroangestellten auf eine Erholungspause von 11 Stunden achtet erhielt sie die Antwort, daß sie ja nicht am Stück arbeitet.

So gegen was wird hier alles verstoßen?

Ich bin auf die Antworten sehr gespannt und bedanke mich schon mal im voraus

:)

arbeitgeber, arbeitsrecht
Ehemalige Chefin droht privat- Was kann ich rechtlich tun?

Hallo zusammen,

ich habe aktuell (bis zum Monatsende) noch einen Minijob und befinde mich nebenbei in einer Ausbildung.

Meine Chefin hat mich aufgrund von unzureichender Leistung gekündigt, was aber vollkommener quatsch ist.

Ich habe ihr bei Bürodingen geholfen und habe Dinge Ihrer Meinung nach unvollständig und auch fehlerhaft dort bearbeitet.

Da Sie kurz vor Monatsende einen Termin hat und dort gewisse Unterlagen benötigt, hat Sie mich gebeten diese fertig zu machen (schon vor der Kündigung bekannt).

Ich gebe zu das ich nicht zu 100% fertig geworden bin aber trotzdem habe ich keine Fehler gemacht, und die Erarbeitung der restlichen Dinge wäre ein Aufwand von maximal 2 Stunden gewesen.

Ich hätte noch zwei Arbeitstage vor dem Termin gehabt, bin aber leider (nachweislich) krank geworden.

Sie hat mich erst freundlich gebeten dann die Woche danach am Montag oder Dienstag nach der Arbeit zu kommen, um alles fertig zu machen. Ich konnte aber aufgrund der oben genannten Erkrankung nicht versprechen das ich es am Montag oder Dienstag schaffe zu arbeiten.

Die Reaktion von Ihr darauf war, das sie es mir übel nehmen würde und sie dann sauer wird und ich ernsthaft Stress von Ihr zu erwarten hätte. (Textlich Nachweisbar)

Nach dieser offensichtlichen Drohung habe ich selbst sofort den Entschluss gefasst, das ich egal ob ich gesund werde oder nicht dort nicht hingehen werde.

Da unsere normalen Arbeitstage am Freitag Nachmittag und Samstag Vormittag waren, habe ich auf de Drohung sachlich geschrieben, das unsere normalen Arbeitstage Freitags und Samstags sind. Da aber am Freitag der 01. des folge Monats ist, ich mich nicht in der Pflicht sehe, noch einmal zu kommen.

Darauf schrieb sie mir das ich die arbeiten während der Arbeitszeit nicht korrekt erledigt habe und ich dazu verpflichtet sei, diese in Ordnung zu bringen. Sie würde den schreibverlauf meinem Chef (wo ich die Ausbildung mache) bei einem Termin mit Ihm vorzeigen, damit dieser wüsste, was er von mir zu halten hätte.

Ich werde sofort wenn ich auf der Arbeit bin ein Gespräch mit meinen Chef suchen und ihm den Sachverhalt komplett schildern, da ich nicht zu verbergen habe.

Meine Frage/Fragen hierzu:

Kann/Sollte ich aufgrund der Drohung mit Stress oder auch der Androhung an meinen Chef rechtlich irgendetwas gegen Sie tun?

Falls dieses Gespräch mit meinen Chef das ich oder eventuell (hoffe es nicht) mit ihr irgendwelche Nachteile bei mir auf der Arbeit entstehen, was soll ich tun?

Vielen Dank schon mal an alle die sich die Zeit hierfür nehmen.

arbeitsrecht, Recht
Darf mein Arbeitgeber mir in diesem Fall Minusstunden berechnen?

Hallo ich bin 17 Jahre alt und arbeite seit einem Jahr im Einzelhandel als Nebenjob. Meine vereinbarte regelmäßige Arbeitszeit beträgt wöchentlich 5,5 Stunden etwas anderes ist nicht in meinem Vertrag vermerkt. Ich habe vor kurzem bemerkt, dass ich nur zu einem Festpreis pro Monat bezahlt werde, der so errechnet wird:

52,15 x 5,5 (die durchschnittliche Anzahl der Wochen im Jahr Mal die wöchentliche Stundenanzahl) ERGEBNIS : 12 (die Anzahl der Monate im Jahr) und das Endergebnis wird dann mit 9,35 (meinem Stundenlohn) multipliziert.

Dementsprechend werde ich wie gesagt bezahlt und wenn ich dann diese errechnete Stundenanzahl im Monat nicht schaffe (23,91 h) werden mir Minusstunden berechnet, obwohl ich von meinem Arbeitgeber dementsprechend nicht eingeteilt wurde. Da ich es selbst nicht gemerkt habe und nicht wusste dass ich mir so Minusstunden ansammele haben sie sich über die Zeit angesammelt und eines Tages kam mein Arbeitgeber zu mir und behauptete dass ich über 45 Minusstunden angesammelt hätte. Darf man als Minderjähriger überhaupt so viele ansammeln?? Ich war sehr verblüfft und habe einen Monat für kein Geld gearbeitet damit ich sie wieder minimieren kann. Ich wurde unter anderem an einem Freitag von 13-20 Uhr eingeteilt und musste am Samstag von 06-12 Uhr arbeiten. Dabei wurde nicht eingehalten, dass die tägliche Freizeit eines Jugendlichen mind. 12 Std lang sein muss und hat somit auch das Beschäftigungsverbot verletzt. Außerdem habe ich immer bei einer Arbeitszeit welche über 6 Stunden beträgt nur eine halbe Stunde Pause zugesprochen bekommen oder ich konnte garkeine Pause machen weil zu viel los war. Nun läuft mein Arbeitsvertrag bald aus und ich soll noch alle Minusstunden abarbeiten. Ich finde es nicht gerecht und wollte daher fragen ob das so zulässig ist.

Ich bin dankbar für jede antwort, da ich nicht mehr weiß wie ich damit umgehen soll.

LG Amadeus 104

arbeitgeber, arbeitsrecht
Darf ein Arbeitgeber die geleistete Mehrarbeit einfach nicht anrechnen?

Mein Arbeitgeber hat vor etwa einem Jahr eine neue Regelung eingeführt, bei der ich nicht sicher bin, ob diese so rechtens ist.

Wir arbeiten in Gleitzeit. Die Kernarbeitszeit ist von 09:00-16:00 Uhr. Also in der Zeit sollte man anwesend sein. Wir haben eine 40 Stunden Woche. Freitags gehen wir um 14:00 Uhr. Somit arbeiten wir für den Freitag immer 1,5 Stunden rein.

Unsere Firma benutzt ein elektronisches Zeiterfassungssystem. Wir stempeln mit Chipkarten ein und aus, so wird die ganze Anwesenheitszeit genau erfasst.

Somit komme ich z. Bsp. Montag bis Mittwoch von 07:00 bis 16:30 Uhr um die 1,5 Stunden für Freitag herein zu arbeiten. Soviel zum Standard.

Natürlich bleibt man auch Mal länger. Nun zu meiner eigentlichen Frage: die Geschäftsführung hat vergangenes Jahr nun also beschlossen, wenn jemand z.Bsp. um 07:00 Uhr kommt und um 16:15 Uhr ausstempelt, werden diese 15 Minuten nicht gutgeschrieben. Erst wenn man um 16:16 Uhr ausstempelt werden einem 16 Minuten gutgeschrieben. Die Firma ist der Auffassung, damit die Leute nicht mehr um 15:59 vor dem Gerät stehen und warten um auszustempeln, setzt sie einfach die Gutschriftszeit hoch. Ich frage mich ernsthaft ob dies so in Ordnung ist, denn keiner geht um Punkt 16:00 Uhr... vielleicht erst um 16:13 Uhr und der Arbeitgeber behält diese Mehrstunden ein. Aufs ganze Jahr verteilt, kommen da ne Menge Überstunden zusammen, die man dem Arbeitgeber letztendlich schenkt. Ich hoffe ich habe die Situation verständlich dargestellt. Vielen Dank schon einmal für eure Antworten.

arbeitsrecht, Recht
Minusstunden bei Minijob bzw.450€ Job?

Hallo, ich habe bei einer Firma einen Minijob.
Leider konnte ich an einem Tag aufgrund eines Bahnstreiks, entgegen der Absprache, nicht zur Arbeit erscheinen. Als ich zwei Tage später (dieselbe Woche) wieder arbeiten war hat mein Chef mir für den gesamten Tag Minusstunden gegeben. (-8 Stunden vom Zeitkonto abgezogen und nicht lediglich 0 Stunden für den Tag aufgeschrieben)

Nun stellt sich mir natürlich die Frage ob es rechtens ist, an einem Tag wo ich entgegen der Absprache nicht zur Arbeit erscheinen konnte mehr oder weniger Geld an meinen Arbeitgeber zahlen muss?

Fiktiv würde ich ja aufgrund meiner Abwesenheit an einem Tag, 8 Stunden ohne Bezahlung arbeiten damit sich die Minusstunden ausgleichen würden.

In meinem Arbeitsvertrag steht zur Arbeitszeit folgendes:

Die jeweilige Arbeitszeit und Diensteinteilung richtet sich nach Dienstanweisung und Dienstplan und ist im Tag-, Nacht- oder Wochenenddienst möglich. Arbeitsrechtlich festgelegte Pausen zählen nicht zur vergüteten Arbeitszeit. Die durchschnittliche Arbeitszeit beträgt mindestens 7 Stunden wöchentlich. Für die Berechnung des Durchschnitts ist ein Zeitraum von einem Jahr zugrunde zu legen. Der Mitarbeitende hat seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen. Der Arbeitgeber behält sich die Möglichkeit der Differenzierung von Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit vor. Der Aufgabenbereich kann durch Arbeitsanweisung näher bestimmt und im Bedarfsfall geändert werden.

Bezüglich Zeitarbeitkonto oder Minusstunden befinden sich keinerlei weiteren Regelungen oder Anmerkungen im Arbeitsvertrag

Vielen Dank bereits vorab für die begründeten Antworten.

arbeitnehmer, arbeitsrecht, job, Minijob, Arbeitszeit, 450-Euro-Job
Erster Ausbildungsmonat und in der 4 Woche krank?

Hallo wie man schon oben lesen kann geht es darum, das ich krank bin, ich arbeite im Lebensmittelhandel, bzw habe meine Ausbildung angefangen.

mich wurde vorletzte Woche Freitag eher nachhause geschickt weil ich mich total schlapp gefühlt hatte und mein Kreislauf total am Boden lag, am Montag bin ich dann zum artzt er wollte mich eine Woche krank schreiben, das wollte ich aber nicht weil ich Angst hatte was das für ein Bild hinterlässt.

deshalb waren es dann 3 Tage.
am Donnerstag war ich wieder auf Arbeit besser ging es mir in keinem Fall, von Donnerstag zu Freitag die Nacht hatte ich mich öfter übergeben, und noch mehr Probleme mit meinem Bauch bekommen..

mit Durchfall und alles was dazu gehört.

deshalb hatte ich angerufen und Bescheid gesagt das ich es wirklich nicht schaffen würde..

ich war mein Arzt, mein artzt meine dadurch das ich im Lebensmittelhandel arbeite wird er mich jetzt krankschreiben für 1 Woche da man es nicht verantworten könnte mich mich einer Infektion auf zu schicken, was ich auch richtig finde.

ich habe auch MEDIS verschrieben bekommen die ich jetzt 1 Woche nehmen muss damit sich alles so schnell wie möglich wieder legt.

ich bin immer noch total Blatt, und werde von Kopfschmerzen, bauchkrämpfen und Schwäche Anfällen geplagt.

nun habe ich einfach nur Angst das mein AG mich kündigt.

weil natürlich denken meine Arbeitskollegen nun ich mache Kasse.

ich bin auch der einzige Azubi in der Filiale..

und ich weiß nicht wie ich Handel solle.

arbeitsrecht, Krankengeld

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