Arbeitsrecht : ...erst ordentliche Kündigung (Widerspruch BR), dann 2 Wochen vor derern Ablauf fristlose ohne neuen Grund nachgeschoben, unwirksam?

Hallo die Damen und Herren,

Hintergrund : Der AG wurde in Annahmeverzug gesetzt, da keine arbeitsvertragskonforme Beschäftigung bzw. Stellenbeschreibung seit über 4 Monaten im Sachbearbeiter Level vorgelegt wurde, nur eben eine nicht konforme Stellenbeschreibung dessen Nichtannahme nun mit "unentschuldigtem Fehlen" zu 2 Abmahnungen unter Androhung der Kündigung führte, wo letzlich daraufhin erst die ordentliche, dann die außerordentliche, fristlose 18 Tage vor Ablauf der ordentlichen erfolgte.
Der Betiebsrat hatte der ordentlichen Kündigung widersprochen, auch einer Zahlung nach $102 Abs. 5 BetrVG im Rahmen des betriebsverfassungsrechtlichen Beschäftigungsanspruchs wurde nicht nachgekommen. Arbeitnehmer ist verheiratet, ein Kind, 53 Jahre, über 11 Jahre in der Firma, seit über 10 Jahren vorher nur gute Zeugnisse und keinerlei Beanstandungen geschweige denn Abmahnungen.

Wie verhält es sich nun, wenn der Arbeitgeber bereits ordentlich gekündigt und der Arbeitnehmer die Kündigung mit der Kündigungsschutzklage angegriffen hat. Darüber ist noch nicht entschieden, die erste Instanz folgt noch. Die Kündigungsfrist von 4 Monaten war noch nicht abgelaufen, da wurde 18 Tage vor Ablauf dieser eine fristlose Kündigung mit demselben Grund (wörtlich kopiert) nachgeschoben, ebenfalls wurde innerhalb der 3 Wochenfrist auch dazu eine Kündigungsschutzklage eingereicht.
Konnte jetzt der Arbeitgeber wirksam erneut kündigen ? Nachgeschoben und mit dem selben Grund ohne neue Gründe müsste so etwas doch gerade gut 2 Wochen vor Ablauf der ordentlichen Kündigung ausgeschlossen sein - oder ?

Wie verhält es sich mit Abmahnungen dazu, wo eine Kündigung angedroht wird und letztendlich dann daraufhin ausgesprochen wurde ?

Vermutlich wäre ein Arbeitgeber gut beraten, sich vor Ausspruch von zwei Abmahnungen zu überlegen, ob er das Arbeitsverhältnis tatsächlich fortsetzen oder doch lieber kündigen will. Möchte er kündigen wie es ja scheinbar auch beabsichtigt war, so sollte er auf die Abmahnung wegen dieses Vorfalls eigentlich gänzlich verzichten, da er das Kündigungsrecht damit verbraucht hat. Wenn er also in der Abmahnung die Kündigungserklärung androht, dass er sich also vorbehalten will, wegen desselben Vorfalls doch noch zu kündigen, müsste es doch unwirksam sein !?

Grund für die verhaltensbedingte Kündigung ist die Tatsache, dass ich den AG in Annahmeverzug setzte, er mir eine nicht arbeitsvertragskonforme Stellenbeschreibung zukommen ließ, die ich begründet nicht annahm und er daraufhin wegen "unentschuldigten Fehlens" abmahnte.

Es sollte nochmals erwähnt werden, dass der BR bereits der ordentlichen Kündigung ordnungsgemäß widersprach. Meine Betriebszugehörigkeit ist über 11 Jahre und vorher - über 10 Jahre - gab es nie Abmahnungen.

Eine Einschätzung ihrerseits wäre wünschenswert.

Vielen Dank.

arbeitsrecht, Kündigung
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Wie wirkt sich ein Unfall in der Freizeit auf die Entgeldabrechnung des Jahres aus, welche Rechtsgrundlage Unternehmens bzw Sozialversicherungszahlungen?

Hallo Zusammen, im Rahmen einer Arbeitsrechtklausur gibt es eine Frage, die ich leider aktuell anhand des Gesetzes nicht beantworten kann. Könnte mir hier jemand evtl. weiterhelfen?

Hier der genaue Fall:

Fritz meyer hat mit Wirkung zum 1.1.17 ein ARbeitsverhältnis als Konstrukteur mit Ihrem Unternehmen begründet. Für dieses Arbeitsverhältnis gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Aufgrund des Betriebsurlaubes vom 24.12.16 bis einschließlich 7.1.17 wurde Meyer für die in diesem Zeitraum liegenden Arbeitstage Urlaub zugewiesen. Im Betrieb wird an 5 Tagen pro Woche von montags bis freitags gearbeitet.

Am 4.1.17 verunglückte Meyer beim Skifahren schwer. Ein Snowboardfahrer fuhr ungebremst auf ihn. Meyer erlitt Wirbelbrüche und ist auf unabsehbare Zeit arbeitsunfähig.

Frage 1: Im Rahmen der Entgeldabrechnung Januar 2017 müssen Sie festlegen, ob und auf welcher Rechtsgrundlage Zahlungen des Unternehmens erfolgen bzw. welche Sozialversicherungsträger Leistungen erbringen müssen. Stellen Sie dar, von wem und in welcher Höhe Zahlungen erfolgen müssen.

Frage 2: Was geschieht mit den genehmigten Urlaubstagen von Herrn Meyer?

Ich wäre super Dankbar für eure Hilfe! Die Klausur ist übermorgen und das ist bisher die einzige Frage, die ich mir nicht zusammenreimen kann. Sie ist aus einer Altklausur und kommt wohlmöglich auch dran :S

Liebe Grüße

Julian

arbeitsrecht, Arbeitsrechtunfall
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Arbeitsunfall Abgelehnt denke Ich?

Ich bin am 07.03.2018 da war in höhere lage glatteis in der arbeit in arbeitszeit bei kunden da ich lkw fahrer im lieferservice seit 30 jahren bin auf stöckelpflaster beim schliessen der hebebühne schwer gestürzt.Bin tour noch mit schmerzen fertiggefahren und gab arbeitsgeber gleich bescheid über den vorfall.Am 08,03.2018 konnte ich arm nicht mehr seitlich bewegen darauf mit rettung ins ukh unfallkrankenhaus gebracht worden.Arbeitsunfall vorfall geschildert warten nach aufruf röntgen.Gespräch nach röntgen prellung ruhestellung fest schmieren schmerztabletten + pantoloc.Am 15.03.2018 kontrolle sagte arzt im ukh es wurde nichts besser daraufhin gab er mir einen a4 zettel mit tel.nr die magnetresonanz machen.Habe mehrere angerufen in linz überall 2-3 monate wartezeit wegen termin.Dr.schwarzl 1 monat 06.04.2018 ok dann nach mr 3tage später im ukh gespräch wegen befund diagnose alle sehnen gerissen in rechter schulter.Operation termin 02.05.2018 wegen 1. fehldiagnose sehnen zurückgezogen nurnoch kunstsehnen möglich.Nach op bei visitte gespräch mit stationsleiterin rehaantrag nötig.Wunsch reha in meiner nähe bad schallerbach später kam sie nochmals zu mir und sagte es ist ein arbeitsunfall und es gibt nur bad hering oder weisser hof.dann weisser hof entschied ich mich.Am 17.06.2018 bekam ich von der pensionsversicherungsanstalt ein schreibenkostenübernahme zur reha abgelehnt?am 20.06.2018 bekam ich ein weiteres schreiben reha bad ischl 22 tage genehmigt selbstbehalt ca.600€ bei arbeitsunfall kostenfrei was ich weiss.Daraufhin ging ich am 28.06.2018 zu auva um nachzufragen was da los ist.Die frau dort erklärt mir im weissen hof müsste ich sehr lange warten um aufgenommen zu werden und es benötigt eine speziälle ärztliche untersuchung ob nicht ein vorschaden vorgelegen wäre.Daraufhin sagte ich ich habe nie probleme mit schulter gehabt und wäre ich nicht gestürzt wäre ich nicht schon 4 monate im krankenstand und nicht operiert worden.Ich vermute da ein beamter mich von der auva besuchte zu hause und alles aufnam hergang von dem unfall und mir erklärte dass es klar ein arbeitsunfall ist und später mal festgestellt wird dass einschränkung mit schulter sein würde ich von der auva eine versentenrente monatlich bekommen würde.Das alles wollen die sich sparen.Was könnte ich eurer meinung nach machen?

 Danke!Mfg.Franz

Arbeit, arbeitsrecht
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Kann man den Arbeitgeber bitten Abgaben höher zu berechnen um Nachzahlungen zu vermeiden?

hallo,

hab die Frag ein ähnlicher Form schon versucht zu stellen, jetzt eben noch mal anders:

Der Arbeitgeber führt Steuern, Sozialbeiträge und eben auch den Solizuschlag ab. Normalerweise hat der AG dafür eine eigene Abteilung oder aber er gibt die Aufgabe an ein Steuerbüro o.ä. weiter.

Im vorliegenden Fall wurden die Steuererklärungen für 2014 - 2017 eingereicht. Jedesmal wurde eine Nachzahlung des Solidaritätszuschlages fällig, etwa 30 €. Da keine Steuer ertsattet werden konnte, lief die Berechnung immer auf eine Nachzahlung hinaus.

Meine Frage: Kann man den Arbeitgeber / das Steuerbüro nicht dazu zwingen, den Beitrag zur Vermeidung von Nachzahlungen auch entsprechend korrekt zu berechnen? Da gibt es doch Sätze, die bei einem bestimmten Steuersatz und der angegebenen Steuermerkmale angesetzt werden müssen?

Im vorliegenden Fall wurde die Steuer korrekt berechnet (bis auf ca. 1- 2 €, also keine Erstattung), aber der Solidaritätszuschlag viel zu niedrig angesetzt. Das Finanzamt kam bereits auf einen höheren Beitrag NACH Abzug aller absetzbaren und abzugsfähigen Beiträge.

Also, darf man das vom Arbeitgeber verlangen, dass er, wenn er schon die Steuer richtig berechnet, auch den Solibeitrag richtig abführt? Wäre wirklich dankbar für eine Antwort!

arbeitsrecht, Steuererklärung, Steuererstattung, Steuerrecht, Solidaritätszuschlag, Steuernachzahlung
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Urlaubsübertrag zum neuen AG, Kündigung zum 30.6.?

Hallo zusammen,

ich lese mich schon länger durch das Internet und finde immer wieder widersprüchliche Aussagen. Hier mein Fall:

  • Ich bin seit 5 Jahren bei meinem AG beschäftigt
  • Ich habe zum 30.06.2018 gekündigt, am 01.07. beginne ich das Arbeitsverhältnis beim neuen AG
  • beim alten AG habe ich 38,5h/Woche, 20T gesetzlicher Urlaub + 10T freiwillige Extratage
  • beim neuen AG habe ich 40h/Woche, 20T gesetzlicher Urlaub + 10T freiwillige Extratage

Genommener Urlaub bis 30.6.:

Ich nehme beim alten AG nur 15 Urlaubstage, obwohl ich ja Anspruch auf den vollen Jahresurlaub hätte (richtig?). Die vollen 30T konnte ich wegen meiner kurzen Kündigungsfrist nicht nehmen und wollte auch nicht, weil ich auch noch Urlaub in der 2. Jahreshälfte (beim neuen AG) haben will .

Meine 2 Fragen:

  • Verfallen in diesem Fall irgendwelche Urlaubstage?

In der Urlaubsbescheinigung meines alten AG steht nur, dass ich 15 Tage genommen habe (keine Angabe zu Wochenstunden und Jahresurlaubstagen). Sind das dann 15 von den 20 gesetzlichen Urlaubstagen oder 10 gesetzliche Urlaubstage und 5 der freiwilligen?

  • Bekomme ich dann bei meinem neuen AG wieder 15 Tage Urlaub oder kann er mir Tage verweigern? (6 Monate Probezeit bis 31.12.18)

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten!

Pia

arbeitsrecht, Kündigung, Urlaubsanspruch, Urlaubstage, Arbeitgeberwechsel, Urlaubsanspruch nach Kündigung, Urlaubsrecht, Urlaubsregelung
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Kunde wirbt Kunde?

Moin zusammen :)

ich hab eine Autovermietungsagentur (Franchise, größere Kette). Wir arbeiten auf Provisionsbasis / Umsatzbeteiligung. Buchhalterisch buchen wir mit SKR40.

Nun wollten wir bisschen den Vertrieb ankurbeln und haben eine "Kunde wirbt Kunde"-Aktion geworben.

Einfaches Prinzip: Bringt ein Kunde einen anderen Kunden und es kommt zur einer Anmietung, dann kriegt der Werber-Kunde 30,- € in bar ausgezahlt.

Nun zum buchhalterischen Dschungel: 

1. Wir stellen eine Gutschrift aus.

2. Die Daten werden von einem amtlichen Ausweis übernommen aber es werden keine Kopien o. Ä. gemacht.

3. Auf der Gutschrift ist keine MwSt. ausgewiesen.

4. Die Gutschrift enthält den Hinweistext: "Bitte geben Sie diese Einnahme als "Sonstige Erträge" gemäß § 22 Nr. 3 EStG in Ihrer Einkommensteuererklärung an."

5. Verbucht wird das unter SKR40 "6770 - Verkaufsprovision".

Ich hoffe soweit, dass alles in steuerrechtlich in Ordnung ist.

Nun zu den Sachen die mich zum Grübeln bringen:

Wir haben einen Kunden, der die Sache inzwischen ein bisschen überstrapaziert. Er bringt im Monat zirka 15 - 20 Kunden und erhält im Durchschnitt 525,- € im Monat (!) an Provision von uns ausgeschüttet.

Der Kunde ist eine Privatperson. Der Kunde dürfte laut § 22 Nr. 3 EStG einen steuerfreien Betrag von ca. 256 € im Jahr (!) haben und müsste theoretisch den Übertrag versteuern. Ob er die Einkünfte überhaupt angibt oder nicht, dass können wir selbstverständlich nicht nachvollziehen (Ich gehe aber mal davon aus, dass er es wie die meisten Privatpersonen nicht macht.). Wir geben die Gutschriften natürlich in unserer Buchhaltung an.

Nun ist hier meine Frage: Ist das schon ein Dienstverhältnis? Die Gesetzgebung ist hier schwammig: Gelegentliche und nicht mit großer Arbeit verbundene Tätigkeiten gelten nicht als Dienstverhältnis.

Abschließend noch ein andere Fall: Mit einem anderen Kunden, der ebenfalls bei uns zirka 20 Autos im Monat anmietet, haben wir eine andere Vereinbarung getroffen. Er kriegt einen Nachlass auf seine Anmietungen, im Sinne von "Kunde wirbt sich selbst". Hier kommt ebenfalls eine Gutschrift zum Einsatz. Wieso keine Richtungskorrekturen mit einem Rabatt? Weil die Rechnungen für die Anmietungen von dem Franchisegeber ausgestellt werden. Wir geben Ihn technisch gesehen etwas von unserer Provision als Rabatt ab.

Meine Frage hierzu: Passt das Ganze so? Denn hier findet ja offensichtlich kein Dienstverhältnis statt und ich durfte mir doch wenigstens in diesem Fall keine Sorgen machen oder? Selbst in der großen Stückzahl nicht.

Vielen Dank vorab für eure Hilfen.

VG,
User

arbeitsrecht, Steuern, Steuerrecht, Unternehmensberatung
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Aushilfe Kündigungsfrist ?

Hallo, ich habe bei meinen AG gekündigt und einen neuen Job angefangen. Ich bin als Aushilfe eingestellt bei dem AG, bei der ich inzwischen gekündigt habe... die Kündigungsfrist läuft am 31.10.2017 aus und ich muss noch ca. 2 Monate dort arbeiten. Bei meinem neuen aushilfsjob arbeite ich inzwischen auch, jedoch überschneiden sich Tage nicht... sprich ich bin NIE an einem Tag in beiden Unternehmen. Mein AG dem ich gekündigt habe besteht auf die Einhaltung der Kündigungsfrist. Ich habe dort gekündigt weil ich schlicht weg zu selten arbeiten komme und kaum auf mein Geld komme. Zu dem hat sich die arbeitssituation sehr verschlechtert, ich fühle mich unwohl dort, weil ich ständig bemängelt werde und merke dass ich nicht gemocht werde. Ich habe mich jetzt krankschreiben lassen die Tage in denen ich im alten Betrieb bin, habe auch eine AU (bin an diesen Tagen aber nicht im neuen Job tätig) durch meinen besten Freund welcher auch dort arbeitet habe ich erfahren dass die Chefin im alten Betrieb sehr böswillig gestimmt ist und mich auf Vertragsbruch verklagen möchte... kann sie das ? Bzw ist sie im Recht ? Es ist natürlich nicht die feine Art, hab auch nach einen aufhebungsvertrag gefragt, was meiner Meinung nach sehr lächerlich ist weil ich eine Aushilfe bin aber sie meinte nur "sowas bieten wir nicht an" ich muss dazu sagen, das so och Mindestlohn bekomme und nur vergütet werde wenn ich zu Arbeit erscheine.

arbeitsrecht, Kündigung, Kündigungsfrist, Vertragsrecht, Vertragsbruch
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Arbeitgeber kündigt mich trotz Krankmeldung?

Guten Tag Leute ich bin neu hier und bin durch google auf die Seite aufmerksam geworden als allererstes fange ich mal an:

ich bin montags von der Arbeit nach Hause gekommen und da ich mit meiner Oma zusammen wohne war sie nicht zu Hause weder um 6 Uhr 7 Uhr 8 Uhr 9 Uhr sie war einfach nicht da ich wollte eigentlich schon die Polizei anrufen aber habe mich dann in den Krankenhäusern schlau gemacht und wurde dann fündig in einem Krankenhaus wo sie dann eingeliefert worden ist ich wusste zu dem Zeitpunkt auch gar nicht was überhaupt passiert ist da die Leute bzw die Krankenschwester mir gesagt hat dass sie am Telefon mir keine Auskunft geben kann dass ich morgen auch im Krankenhaus früh vorbei kommen soll. Daraufhin habe ich unverzüglich meinen Chef angerufen und ihm erklärt dass meine Oma ins Krankenhaus eingeliefert worden ist und dass sie den ganzen Tag nicht zu Hause war und ich schon die Polizei alarmieren wollte aber es sich dann halt herausgestellt hat dass sie im Krankenhaus liegt ich habe ihm telefonisch auch gesagt damit ich ein Tag frei brauche da die Krankenschwester mir keine Information gegeben hat und mir gesagt hatte ich soll morgens ins Krankenhaus kommen daraufhin ist mein Chef total völlig ausgerastet fangt an mich anzugreischen von wegen wir haben Baustelle du kannst nicht frei haben aber in einem total aggressiven Ton und richtig rum gekrischen ich habe ihm dann als Antwort gegeben dass ich nicht sein Bimbo bin und dass er mit mir nicht so rum zu kreischen hat da ich nicht seine Kinder bin oder keiner von seiner Familie. Daraufhin bin ich am nächsten Tag nicht zur Arbeit gegangen und habe mir stattdessen dann eine Krankmeldung geholt. Da ich dann am nächsten Tag erfahren habe von den Mitarbeitern dass er mich rausschmeißen will habe ich mir dann direkt wieder eine Krankmeldung geholt und war auch beim Arzt und habe auch da ich dienstags ja eine Krankmeldung brauchte hatte ich zu ihr gesagt dass ich Kopfschmerzen habe aber das nicht gestimmt hat ich habe ihr dann die Sachlage erklärt dass ich Probleme momentan habe mit meinem Chef dass er mich anschreit des öfteren und dass ich auch schon Schlafstörungen habe und ich es schon psychisch habe hat sie mich dann ab mittwochs noch mal komplett eine Woche krankgeschrieben eventuell werden das auch mehr. Des Weiteren war ich dann zu Hause und habe dann freitags trotz krankmeldung eine Kündigung erhalten ich war damit nicht einverstanden und bin auch direkt zum Anwalt gegangen da ich mich im Internet ein bisschen schlau gemacht habe. Jetzt benötigt meine Anwältin noch die Arbeitsverträge der letzten 3 Jahre nur leider habe ich das Problem dass ich die Verträge nicht mehr zu Hause habe also wollte ich die Verträge von seinem steuerberater anfordern ich hatte dort angerufen und seine Steuerberaterin meinte zu mir sie müsste es erst mit meinem Chef abklären und würde sich morgen melden und hat sie bis jetzt noch nicht gemacht. Darf die Steuerberaterin mir meine Verträge nicht aushändigen?

Anwalt, arbeitsrecht, Steuerberater
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Kann ich meinen Arbeitgeber für meine Mehrkosten durch Nachanmeldung zur GKV aus § 823 Abs. 2 ersatzpflichtig machen?

Seit 01.01.2002 war ich privat krankenversichert.

Am 05.04.2017 informierte mich mein AG erstmals über meine zum 01.01.2016 rückwirkende GKV-Pflicht. Zwar hätte mich mein AG bereits mit der Januargehaltsabrechnung am 19.01.2016 sofort bei der GKV anmelden müssen, dieser Fehler sei aber leider erst in diesem Jahr bei einer entsprechenden Schulung aufgefallen.

Mit der Gehaltsabrechnung vom 15.06.2017 erfolgte dann eine Rückforderung in Höhe von 10.487,17 €.

Am 22.06.2017 teilte ich meinem AG unter Berufung auf § 28g SGB IV mit, dass die Höhe der Rückforderung unzulässig ist.

Nach Rücksprache mit der Geschäftsführung fordert mein AG nun unter Berufung o. g. Gesetzes für die Monate März bis Mai 2017 einen angepassten Betrag in Höhe von nunmehr 1.752,39 €.

Der Rückforderungsbetrag wird jedoch höher ausfallen, da meine GKV einen Zusatzbeitrag von 1,1 % erhebt, während mein AG in o. g. Forderung einen Zusatzbeitrag von 0,9 % angesetzt hatte.

Die Forderung muss im Wege des Lohnabzugsverfahrens zurückgeführt werden. Mein AG überlegt noch, ob er mir diesen monatlich bis zum 31.12.2017 in 6 gleichen Raten abziehen darf. Das hatte ich beantragt, da snost ein negativer Auszahlungsbetrag in der Juli-Abrechnung ausgewiesen worden wäre.

Meine Mehrkosten betragen nun darüber hinaus 2.207,26 € durch:

  • Mehrbeitrag AN-Anteil zur GKV gegenüber AN-Anteil zur PKV vom 01.07.2017 bis zum 31.12.2017 in Höhe von 1.420,18 €

  • Mehrbeitrag zur Anwartschaftsversicherung bei der PKV vom 01.07.2017 bis zum 31.12.2017 in Höhe von 787,08 €

Der Vorgang ist, aus welchen Gründen auch immer aufgrund von Versäumnissen meines AG's leider sehr unglücklich gelaufen.

Da ich erst am 05.04.2017 von der zum 01.01.2016 rückwirkenden GKV-Pflicht erfahren habe, sind auch Fristen hinsichtlich einer zum 01.01.2016 rückwirkenden GKV-Befreiung auf Antrag verstrichen.

In 2015 habe ich die besondere JAEG überschritten, durch die jährliche gesetzliche Erhöhung der besonderen JAEG viel ich aber erstmals im Januar 2016 unter die besondere JAEG. Das wäre auch der Grund gewesen, weswegen ich mich bis zum 31.03.2016 auf Antrag hätte von der GKV-Pflicht hätte beferien lassen können, wenn mein AG seiner Meldepflicht nachgekommen wäre. Diese Frist ist nun aber arbeitgeberverschuldet verstichen.

Darüber hinaus muss ich im Krankheitsfalle gegebenenfalls für schlechtere Leistungen bei der GKV mehr Beitrag bezahlen und habe die unnötige Lauferei wegen den Papieren für die GKV-Anmeldung gehabt.

Dieses vorweg genommen, folgende Frage:

Kann ich meinen AG für meine ca. 4.000 € nach § 823 Abs. 2 BGB ersatzpflichtig machen?

arbeitgeber, arbeitsrecht, GKV, Schadensersatz, Sozialversicherung, BGB, Ersatzpflicht
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Ich muss evtl früh in der Probezeit kündigen, kann der Arbeitgeber etwas zurückverlangen?

Hallo,

Ich arbeite seit einer Woche bei einem Betrieb, angestellt durch eine Zeitarbeitsfirma. Mir wurde erst bei Vertragsunterzeichnung bewusst, dass ich als Leiharbeiter angestellt bin. Mein Fehler war es dennoch zu unterschreiben (ich hatte nach 4 Vorstellungsgespraechen kaum eine Wahl)

Jedenfalls zum eigentlichen Problem: ich werde 6 Wochen in Hamburg eingearbeitet, danach werde ich in Frankfurt eingesetzt werden. Mir wuerde Hotel so wie saemtliche Reisekosten bezahlt werden.

Jedoch musste ich schnell erfahren, dass es fuer mich unmoeglich ist eine Wohnung in Frankfurt zu finden. Leiharbeitervertrag, vorlaeufig auf 1 Jahr befristet, 6 Monate Probezeit und ein fuer Frankfurt geringer Lohn von 1400 Netto. Das Stammpersonal verdient vermutlich weit mehr da es eine relativ anpruchsvolle Arbeit ist.

Jedenfalls habe ich dem Betrieb von meinen Erfahrungen mit der Wohnungssuche bereits am 2. Arbeitstag berichtet, und ihn gefragt, ob man etwas an Vertragsart und oder Gehalt aendern koennte, da ich sonst leider ungewollt mit 2 Tagen Kuendigungsfrist kuendigen muesse.

Eine Antwort erwarte ich naechste Woche.

Nun moechte ich auf alle Eventualitaeten vorbereitet sein:

Kann er im Falle einer Kuendigung:

  • Hotelkosten zurueckverlangen?
  • sich weigern die Reisekosten zurueckzuerstatten?

Die Kosten belaufen sich auf ca 120€ pro Tag, wohingegen ich nur 65 Euro pro Tag verdiene.

Arbeit, arbeitsrecht, Kündigung, Probezeit
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