Finanzamt erteilt keine Steuernummer?

Hallo,

ich habe Anfang Februar ein Gewerbe eröffnet (Holz- und Bautenschutz). Am selbigen Tag füllte ich den Hauptbogen zur steuerlichen Erfassung aus und gab alles notwendige sowie den Zusatzbogen dort ab.

Nach 2 Wochen bekam ich Post vom Finanzamt das der Zusatzbogen fehle, ich nahm an sie hätten ihn verlegt und füllte diesen dann nochmals aus und gab ihn sofort ab. Nach 1 Woche bekam ich dann erneut Post, das der Mietvertrag meiner privaten Wohnung benötigt wird, ebenfalls abgegeben. Dann nach 1 Woche erneut, diesmal die bitte ich möge doch bitte mein Personalausweis, Krankenkassenkarte sowie ein Nachweis einer Betriebshaftpflicht Versicherung einreichen, auch sofort gemacht.

Dann nach 3 Tagen wieder Post, ich sollte auf Papier die Frage beantworten wie ich zu meiner Arbeit komme, wieder sofort gemacht.

Nun kommt der Oberhammer! Heute lag erneut ein Brief in meinem Briefkasten (Wahrscheinlich persönlich eingeworfen). Meine Bearbeiterin war vor meiner Haustür habe geklingelt und ich hätte nicht aufgemacht, ich solle bitte beantworten wieso ich nicht aufmachte und falls ich nicht zuhause gewesen sei wo ich gewesen sei.

Nun ganzer Februar keine Einnahmen. Ganzer März keine Einnehmen und bis dato im April auch keine Einnahmen. Mein Kapital ist ebenfalls komplett aufgebraucht.

Kann mir jemand Erklären

1. Seit wann ist das Finanzamt die StaSi?

2. Wie kann ich das Finanzamt dazu bringen meine ExistenzGRÜNDUNG (nicht Existenzvernichtung) mit einer Steuernummer starten zu lassen?

Finanzamt, steuernummer
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Kombifinanzierung?

Hallo,

vorweg: Klar, keiner wird das Folgende ohne meine Situationen genau zu kennen, beantworten können. Eure Meinungen interessieren mich dennoch.

in 5 Jahren möchten wir eine Eigentumswohnung in einer Großstadt kaufen. Darlehensbetrag (Kaufpreis + Nebenkosten - Eigenkapital) ca. 400.000€. Wir stellen uns eine Laufzeit von 30 Jahren vor (bin 24 Jahre alt).

Bei einem Annuitätendarlehen mit 20 Jahren Sollzinsbindung weiß man nicht, was nach dem 20 Jahren kommt. Evtl. ist der Zins dann so hoch, dass die 30 Jahre unrealistisch werden. So etwas würde man dann erst in ca. 20 Jahren sehen.

Nun wurde uns von der Hausbank eine Alternative vorgeschlagen: Kombifinanzierung. Phase 1: Rate setzt sich zusammen aus Betrag für die Bank und Sparteil für einen Bausparvertrag (über sagen wir 200.000€ was ca. der Restschuld nach 20 Jahren Laufzeit entspricht).

Phase 2: Gesamte Rate geht für weitere 10 Jahre in den Bausparvertrag.

Das hat den Vorteil, dass man sich den Zins sichern kann und diese Unwissenheit in 20 Jahren nicht hat. (Sind beide nicht sonderlich risikofreudig)

Wir überlegen nun ob wir diese Variante wählen und uns den Bausparvertrag nun direkt schon sichern (statt in 4 Jahren). Würden dann aber nur die Abschlusskosten (2000€) zahlen und ihn für die 4 Jahre nicht besparen, um das EK aufzustocken. Der Bausparvertrag hat in der Sparphase einen Zins von 0,1% (also nichts, aber das stört nicht), in der Darlehensphase hat er einen gebundenen Sollzins von 1,25% p.a. bzw. einen effektiven Jahreszins von 1,57% p.a.

Was haltet ihr davon und was sind die Vor- und Nachteile? Vorweg: Die mtl. Raten sind im Bereich von 1500€, das können wir uns problemlos leisten, darum soll es also hier an der Stelle nicht gehen.

Danke für eure Meinungen!

Bausparvertrag, Finanzierung
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