Kindergeld und Rückzahlung?

Also folgendes liegt an: (Sorry für den langen Text)

Ich hatte hier schonmal eine Frage gestellt bezüglich Kindergeld und was passiert wenn man, ohne der Familienkasse Bescheid zu geben, weiterhin Kindergeld bezieht.

ausbildung-vor-halbem-jahr-abgebrochen-und-weiterhin-kindergeld-konsequenzen

Durch die Antworten der gestellten Frage ist klar geworden, dass es unrechtmäßig weiterhin Kindergeld gab und mit Sicherheit der komplette Betrag zurückgezahlt werden muss. Wie ich ja schon in der Frage beschrieben hatte, wusste ich bis vor 2 Wochen noch garnicht, dass es für mich weiterhin Kindergeld gab und bis jetzt immer noch meine Mutter es bezieht.

Ich hatte sie darüber informiert, das ich seit April unrechtmäßig Kindergeld erhalten habe und es, mit dem November, 1.428 Euro sind, die zurückgezahlt werden müssen.

Darauf meinte sie solle ich jetzt eine Kündigung an die Familienkasse schreiben und die Kündigung von meinem Betrieb mit zu schicken.

Jetzt meine Frage: ist es nicht eigentlich ihre Aufgabe das zu tun, da sie ja die Person ist die das Kindergeld erhält? Versteht mich nicht falsch, ich habe kein Problem damit dies der Familienkasse mitzuteilen. Nur meine größte Sorge wird sein. Sie wird mir mit Sicherheit unterstellen, dass ich mich ja hätte drum kümmern müssen und da ich auch meine Ausbildung abgebrochen habe, soll ich mit Sicherheit auch den gesagten Betrag zurückzahlen. Wenn das eintreten sollte, kann ich dagegen nicht auch rechtliche Schritte eingehen? Wie gesagt ich habe bis jetzt noch nicht einen Euro davon gesehen, klar habe ich bis vor einigen Monaten noch bei ihr gelebt, aber nicht mal in der Zeit wo ich schon bei meinem Vater gelebt habe, hat sie mich auf das Kindergeld hingewiesen, sondern schön weiter in Anspruch genommen. Was mich nur noch wütender macht. Ich weiß Unwissen schützt nicht vor Strafe, aber es macht mich einfach nur wütend und traurig, das ich jetzt für etwas in Rechenschaft gezogen werde, wofür ich eigentlich garnichts kann. Oder wie seht ihr das?

Danke schonmal für eure Antworten und ich hoffe ihr könnt mir irgendwie weiterhelfen. Ich bin wirklich sehr verzweifelt.

Kindergeld, Kindergeldrückzahlung
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Ausbildung vor halbem Jahr abgebrochen und weiterhin Kindergeld (Konsequenzen)?

Also ich habe folgendes Anliegen:

Im April 2019 habe ich eine Ausbildung die August 2018 startete abgebrochen. Da dies meine erste Ausbildung war und ich vorher noch nicht arbeitete, hatte ich kein Anspruch auf Arbeitslosengeld. Da meine Mutter ja das Kindergeld bekam, hatte ich mich vorher nicht damit auseinandergesetzt und ehrlich gesagt auch garnicht gewusst das es für mich noch Kindergeld gibt, da ich bei Antritt der Ausbildung schon 18 war.

Nun lebe ich seit schon seit ein paar Monaten bei meinem Vater und hatte bis vor ein paar Tagen keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter. Nachdem es wieder zu einem Treffen kam, sagte sie mir das sie nun einen Dauerauftrag bei der Bank machen wird um mir mein Kindergeld auf mein Konto zu überweisen. Ich hatte mir erst nichts dabei gedacht und willigte dies nur ein.

Jetzt habe ich online ein bisschen recherchiert und gelesen, das bei einem Abbruch der Ausbildung die Familienkasse sofort informiert werden muss und ich nur Kindergeld weiterhin bekommen hätte, wenn ich ein paar Monate danach wieder eine Ausbildung angefangen hätte oder mich drum bemüht hätte (wenn das so stimmt, sonst klärt mich gerne auf)

Was soll ich jetzt tun? Meine Mutter hat ja eigentlich ein halbes Jahr Kindergeld bekommen für ein Kind was eigentlich gar keine mehr Ausbildung macht? Und was passiert, wenn das Kindergeld jetzt auf mich übertragen wird? Muss ich mit irgendwelchen Konsequenzen rechnen oder sogar Beträge wieder zurückzahlen? Ich habe davon wirklich keine Ahnung und hoffe das mir hier jemand weiterhelfen kann.

Danke schonmal im Voraus.

Ausbildung, Kindergeld
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Steuerhinterziehungszinsen zahlen?

Im Juni 2017 erhielt ich Bescheid von der Familienkasse, über 5.000 Euro an "zu Unrecht erhaltenem Kindergeld" zurück zu zahlen. Dies erfolgte in ganzer Summe mit Zins und Zinseszins. Zu erklären ist, dass meinem 2014 volljährig gewordenen Sohn, der in eigenem Haushalt lebte, die Ausbildung in der Probezeit aufgekündigt wurde. Kindergeld wurde weiter an ihn gezahlt. (Zeitraum: 2014 bis 2016 - obwohl er arbeitete). Genau in dem Zeitraum bestand zwischen ihm und mir über 3 Jahre kein Kontakt. Mir war in dieser Zeit über seine Lebensweise nichts bekannt und auch nicht in Erfahrung zu bringen - Datenschutz etc. So erklärt sich die Anforderung der Familienkasse, da ich als Antragsteller dort geführt war - auch über die Volljährigkeit hinaus. Erst nach Versöhnung erfuhr ich von seinen Lebensstufen.

Ein sogenanntes "steuerstrafrechtliches Ermittlungsverfahren" sollte gegen mich eingeleitet werden.

2 Jahre lang hörte ich nichts auf meine Bitte, das Verfahren einzustellen bzw. mir Gelegenheit zur persönlichen Erörterung vor Ort zu geben.

Es erreichte mich im Juli 2019 ein Strafbefehl mit der Aufforderung, 45 Tagessätze je 30 Euro zu zahlen. Völlig überrascht, nach 2 Jahren anstatt einer Antwort bzw. eines Einstellungsbescheides zu erhalten, beauftragte ich einen Strafrechtsanwalt.

Das Verfahren wurde "wegen Geringfügigkeit" eingestellt. Keinerlei Kosten für mich; außer R.A.-Kosten.

Nun erreicht mich ein Bescheid der Familienkasse mit der Aufforderung, rd. 500 Euro Steuerhinterziehungszinsen zu zahlen. Auf einem beigefügten Zahlungs-Plan ist jede Kindergeldzahlung einzeln aufgeführt - und auch einzeln die von mir getätigte Rückzahlung aus Juli 2017.

Ich ging von einem Irrtum aus. Schliesslich war das Verfahren gegen mich eingestellt.

So erfuhr ich gestern im Telefonat mit der Familienkasse, dass der Amtsstelle sehr wohl bekannt ist, dass der richterliche Beschluss zur Einstellung des Verfahrens vorliegt.

Worauf sich nun der Bescheid der Steuerhinterziehungszinsen (rd. 500 Euro) beziehe bzw. was mich da zu erwarten hätte.

Die Antwort: ein eventuelles Steuer-Strafverfolgungsverfahren bzw. ein Verfahren wegen Hinterziehungszinsen. So hatte ich es mir notiert und bin ziemlich perplex und ratlos.

Gleich werde ich per Einwurfeinschreiben erst einmal Einspruch einlegen - und hoffe, mit Eurer/Ihrer Hilfe die Begründung nachreichen zu können.

Zu erklären ist noch, dass mein zu versteuerndes Einkommen meist unter 12.000 Euro liegt. Also eine besondere Härte bei 500 Euro Strafzinsen.

Weiter ist zu erklären, dass ich in den St.Erklärungen der Jahre 2014, 2015 und 2016, lediglich das Kindergeld in Zeile 45 angegeben habe, das ich auch tatsächlich erhalten habe. So weise ich in Anlage K für 2014 den Zeitraum 1.1.-30.6. aus. Und in 2015 und 2016 habe ich keine Anlage K mehr beigefügt -da auch nicht empfangen- nach der Auffassung "Zufluss-Prinzip" - kein Zufluss gewesen. Ki-Geld-Empfänger war durch eine Überleitungsanzeige mein Sohn.

Herzlichen Dank vorab !

Kindergeld
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Deutscher Übersetzer wohnhaft im EU-Ausland - Freiberufler in Deutschland werden und im EU-Ausland wohnen?

Ich bin Deutsche, lebe seit langer Zeit im EU-Ausland und bin hier mit einem EU-Ausländer verheiratet. Ich war hier festangestellt, doch nach der Geburt unseres Kindes habe ich eine 3-jährige Elternzeit eingelegt und mich direkt danach als Übersetzerin im besagten EU-Ausland selbstständig gemacht. Mein Büro ist bei uns zu Hause im EU-Ausland. Bei einem deutschen Gericht bin ich außerdem vereidigt worden. Krankenversicherung und Steuern zahle ich hier im EU-Ausland.

Ist es möglich, im EU-Ausland wohnen zu bleiben und gleichzeitig eine Tätigkeit als Freiberufler in Deutschland anzumelden? Muss ich dann in Deutschland Krankenversicherung und/oder Steuern zahlen (ich denke beides, oder)? In welche Steuerklasse käme ich (1 Kind)?

Grund: Ich möchte in Deutschland Kindergeld beziehen (im besagten EU-Ausland gibt es beim 1. Kind nur bis zum 3. Lebensjahr 184 Euro/Monat, dann nichts mehr), das Schulgeld für die (private) deutsche Schule als Sonderausgaben von der Steuer absetzen (in Deutschland geht das, im besagten EU-Ausland nicht) und private Gründe. In Deutschland könnte ich mein altes Kinderzimmer bei meinen Eltern als Büroraum angeben.

Wäre es ferner möglich, gleichzeitig eine freiberufliche Tätigkeit (Übersetzerin, nur übers Internet) in Deutschland und im EU-Ausland auszuüben?

Grund: Ich muss steuerlich im EU-Ausland angemeldet bleiben, da sonst die staatlichen Zuschüsse des EU-Auslandes für unsere Wohnung wegfallen (es ist eine der teuersten Gegenden der EU, mein Mann möchte leider unbedingt hier bleiben).

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Kindergeld, EU-Ausland, freiberufliche Tätigkeit
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Komplette Kürzung Aufgrund Kindergeld Rückzahlung?

Schönen guten Tag, folgendes Problem ist heute aufgetreten

Meine Freundin, neu frisch Geborene Tochter (7.11.17) sowie ich bilden eine Bedarfsgemeinschaft. Nun erhielten wir unsere regulären Bedarfssatz von 368 und unserer Tochter wurde 237 (ohne Kindergeld Berechnung) zugesprochen. Nun wo wir endlich den Bescheid über Kindergeld erhielten und ihn direkt abgegeben hatten ereilte uns ein Brief von einer Kürzung. Wo meiner Freundin und meiner Tochter ein "Einkommen" Angerechnet werden. Bei meiner Freundin sind es 117 Euro (Kindergeld, laut dem Bescheid) und bei meiner Tochter 237€ Kindergeld "Verdienst". Doch das kann doch nicht sein, zumal meine Tochter keine Einkünfte haben kann, da die Kindergeld beauftragte meine Freundin ist. Zudem Berechnen sie meiner Tochter ihre komplette Leistung (die sie erhalten haben sollte). Nun wird meine Tochter mit 0 Euro berechnet, somit ist sie 45€ unter den von Ihnen berechneten Mindessatz. Sowie wir 117 Euro zusätzlich weniger aufgrund des angeblichen "Einkommens" Monatlich haben. Womit nicht nur sie unter den Mindessatz sondern auch wir drunter stehen.

Sie begründen es wohl Aufgrund einer Überzahlung von den letzten 2 Monaten (da sie, Dumm wie sie sind) das Kindergeld nicht berechnet haben und uns 2x die 237€ Rückzahlung geleistet haben. In den von ihren geschriebenen Dokument, steht keinerlei was von den nächsten Monaten, was wir dann allg. bekommen, ob es nur Zeitlich begrenzt ist bei unserer Tochter usw.

Nun wollte ich Einspruch einlegen. Kann ich es bei Ihnen verwenden, mit dem Angeblichen "Verdienst" meiner Tochter? Den sie nun voll abziehen? Und wie sie auf die 117 Euro Verdienst meiner Freundin kommen? Ist das Rechtens, haben sie ein Fehler gemacht? Ist es normal, dass man sich dazu Äußern sollen, obwohl sie nicht mal geschrieben haben wie es nun weiter gehen soll? Was empfehlt ihr? Bin für jede Hilfe Dankbar.

Agentur für Arbeit, Kindergeld, kürzung
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Hartz 4 und Kindergeld Berechnung, Überzahlung?

Schönen guten Tag, komme ich mal gleich zur Sache.

Unsere Tochter, Geboren am 7.11.17 erhält nun Geld von der Arge sowie von der Familienkasse.

Für die letzten 2 Monate wurde der volle Betrag nachgezahlt von Arge.

Nun erhielten wir fast zur gleich den Bescheid der Kindergeldkasse.

Wo ihr zusätzlich nochmal je 192€ für beide Monate gezahlt wurde.

Da die Arge allerdings deren Nachzahlung (was wir erhielten) nicht mit dem Kindergeld verrechnet haben, besteht nun die Frage.. verlangen sie nun im nachhinein deren "Überzahltes" Geld zurück, oder besteht in dem Fall keine Überzahlung? Wie wird das nun Geahndet? In dem heute erhaltenden Bescheid von Arge wurde sie nun von dem 1.1 - 31.5 neu berechnet (wo sie allerdings 194 statt 192€ Kindergeld anrechnen, was aber ein anderes Thema ist)

Wichtige Informationen:

Den Bescheid von dem Kindergeld erhielten wir erst heute wie die genannten Nachzahlungen (von der Kindergeldkasse). Somit wird dieser morgen direkt bei der Arge abgegeben.

** Die Berechnung kam zusätzlich heute von der Arge wo das Kindergeld mit angerechnet wird, woher wissen sie es, dass es nun Bewilligt wurde und weshalb wurden 2 Euro mehr berechnet als wir bekommen?

Besteht die Möglichkeit, dass sie das "Überzahlte", falsch Berechnete Geld von den vor 2 Monaten (was ohne Kindergeld Verrechnet wurde) nicht zurück verlangen, da sie wohl wie bei ** beschrieben ja nun mit Angerechnet haben für die nächsten 5 Monate?

Das ganze sorgt uns nun gerade, da wir nicht wissen ob sie das Geld zurück wollen, natürlich könnten wir warten und schauen was sie sagen die nächsten Tage oder Wochen, aber natürlich würden wir auch gerne im Vorhinein ein wenig die Meinung oder sogar vielleicht das wissen anderer erfahren.

Vielleicht wissen ja genau Sie, was die Arge da nun macht. Oder können uns sagen wie es nun weitergeht und was wir evt. beachten müssen.

Vielen Dank für Lesen ich freue mich schon auf Zahlreiche Antworten.

ARGE, Berechnung, harz4, jobcenter, Kindergeld, Nachzahlung, Fehler
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