Soll ich Selbstständigkeit eingehen oder nicht?

Hallo zusammen,

Ich hatte gestern ein Vorstellungsgespräch, bei der Axa, für eine Stelle im Vertrieb bzw. Außendienst.

Nun hab ich das Gespräch erfolgreich bestanden.

Die Tätigkeit an sich will ich schon.

In meinem aktuellen Beruf(Logistik) bin ich wirklich sehr unglücklich, und Vertrieb passt einfach viel mehr zu mir.

Das einzige, was mir ein wenig noch zu denken gibt, ist dass die Tätigkeit auf Selbstständiger Basis wäre.

Nichts desto trotz krieg ich die ersten 3 Jahre ein Fixum von 2000 Brutto.

Allerdings würde ich aktuell eher ein Angestelltenverhältnis bevorzugen.

Meine größte Sorge ist, dass ich die Krankenversicherung selber zahlen muss, und dies nicht schaffe.

Ich hatte schonmal als Selbstsändiger gearbeitet, konnte damals die Krankenversicherung nicht zahlen, musste diese dann zurückzahlen per Raten.

Damals hab ich aber auch ohne Fixum gearbeitet.

Nun meine Frage: Was soll ich tun ?

ich muss noch neben der Krankenversicherung Miete in Höhe von 600, Kreditrate in Höhe von 85, sowie Benzin etc. zahlen.

wenn ich jetzt nur von den 2000 Brutto ausgehen würde, würde ich damit über die Runden kommen ?

Natürlich liegt die Entscheidung letzten Endes bei mir, allerdings möchte ich nicht eine Entscheidung treffen, die ich im Nachhinein bereue.

Soll ich vielleicht nochmal nachfragen, ob ich die Stelle doch im Angestelltenverhältnis antreten kann ?

Oder kommt das vielleicht negativ rüber ?

Würde mich über eure Ratschläge/Tipps sehr freuen, und wäre euch sehr dankbar.

LG,

Baran.

Arbeit, Krankenversicherung, selbstständig, Selbstständigkeit, Außendienst
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Darf meine Mutter mich zwingen für sie zu arbeiten?

Hallo,

ich bin 16 jahre alt und meine Mutter hat ein Restaurant und ihr fehlen momentan Arbeitskräfte bzw. Schon seit 3-4 Monaten. Ich hatte in der Zeit meine Realschulabschlussprüfung sowie Ferien. Jedoch musste ich jeden Tag (bzw hatte ich 1 freien Tag) von um 11 bis 21 Uhr arbeiten, aber aufstehen schon um 9 damit ich um 10 dort bin um alles vorzubereiten und von 21 - 22 Uhr musste ich aufräumen. Ich muss immer alleine arbeiten draußen, also als Kellner weil sie keine hatte und meine 20 jährige und 18 jährige Schwestern nicht wollten. Mein Freund hat auch dort gearbeitet um mir zu helfen 1-2 Monate lang. Ich bekomme nur Taschengeld , wenn ich arbeite als bekomme ich für 10 Stunden 10€ oder wenn es schlecht läuft 5€ oder gar nichts. Mit diesem Geld muss ich mir selbst Klamotten kaufen, wenn ich sie brauche oder Schuhe. Ich hab auch eine Zahnspange und meine Geschwister sagen immer, dass ich öfter arbeiten soll, weil keiner sie bezahlen will. Ich bin seit knapp einem Jahr nicht mehr hin gegangen wegen dem Geld. Seit einem Monat habe ich auch wieder Schule, jetzt bin ich aber auf dem Gymnasium, was natürlich für mich eine Umstellung ist. Dort hatte ich ein Peiniger der mich manchmal beleidigt oder dumme sprüche um sich wirft. Bedeutet der Schultag ist nicht allzu toll, aber wenn ich zuhause bin werde ich sofort angerufen oder angeschrien, dass ich ins Restaurant soll, obwohl ich noch Schulsachen machen muss und wenn ich mal frei habe soll ich die ganze Wohnung sauber machen, was ich sowieso jeden Tag machen soll nur hier bei soll ich jedes Zimmer staubsaugen und wischen und von meiner Familie die Klamotten waschen und aufhängen. Wenn ich aber müde bin schlägt mich manchmal meine Mutter und nimmt mir mein Handy weg , wenn ich mit jemanden per Telefon Hausaufgaben machen will. Es geht jetzt schon soweit, dass sie sagt dass ich entweder mit meinem Freund Schluss machen soll weil sie denkt, dass ich ungern ins Restaurant gehe wegen ihm und ich soll jeden Tag kommen und kellnern und wenn ich es nicht tue soll ich mein zeug packen was ich mir selbst gekauft habe und verschwinden und alles was sie mir gekauft hat soll da bleiben. Ich habe jeden Tag deswegen Selbstmord Gedanken aber wenn ich es anspreche werde ich geschlagen und angeschrien. Was soll ich tun?

Arbeit, Familie
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Finanzielle Unterstützung nach Ausbildungsabbruch?

Hallo,

ich bin 21 Jahre alt und habe zum 1.8. eine Berufsausbildung begonnen. Ich fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln dort hin und brauche ca. 1,5 bis 2 Stunden für eine Strecke, weil sie in einer anderen Stadt liegt. Somit war das eher eine Notlösung, da ich in meiner Stadt keine Ausbildungsstelle gefunden habe und unbedingt eine brauchte. Ich wohne mit meinem Freund zusammen in einer eigenen Wohnung und wir sind seit einem halben Jahr dabei, Wohnungen in der Nähe meiner Ausbildungsstelle zu suchen, leider ohne Erfolg. Ich war zuversichtlich, dass wir zum Ausbildungsbeginn eine Wohnung finden.

Es kommt auch oft vor, dass ich 2,5 bis 3 Stunden für den Heimweg brauche, da ich ich eine halbe Stunde früher Schluss habe und erst mal eine Stunde auf meinen Zug warten muss und der dann auch noch zu spät kommt. Ich will gar nicht wissen, wie schlimm es im Winter wird. Meine Psyche leidet allmählich darunter und nimmt mir den Spaß am Leben, weil ich keine Freizeit mehr habe und meine Gedanken sich nur noch darum kreisen, wie ich das 3 Jahre lang aushalten soll. Ich bin meistens erst um 20 Uhr zu Hause und darf eine Stunde später wieder ins Bett, um wieder um 5 Uhr aufzustehen. Ich komme jeden Tag schlecht gelaunt nach Hause und leide unter Schlafstörungen. Nicht mal für’s Einkaufen und kochen habe ich Zeit und Lust. Ich war seit dem 1.8. schon 5 Tage krankgemeldet, was mir zum Ausbildungsbeginn total unangenehm ist und vor allem während der Probezeit, die 4 Monate läuft.

Nun habe ich mir überlegt, mich in meiner Nähe nach einer anderen Ausbildungsstelle umzusehen und wurde Freitag zu einem Probetag eingeladen. Denen ist zum Beginn kurzfristig ein Azubi abgesprungen und suchen jemand neues. Das Problem ist natürlich, dass ich währenddessen arbeiten muss. Ich habe überlegt, nach einem Tag Urlaub zu fragen, damit ich heimlich zum Probetag gehen kann, um meine aktuelle Ausbildungsstelle nicht zu gefährden. Wenn ich den Tag nicht frei bekomme, habe ich aber ein Problem. Soll ich ansonsten reinen Tisch machen?

Und falls ich die Stelle in meiner Nähe auch nicht bekomme, so wie es bisher immer war, ich weiß nicht was ich tun soll. Ich weiß nur, dass es nicht so weiter gehen kann und ich mir was anderes suchen muss. Ich würde am liebsten meine Ausbildungsstelle sofort kündigen und ein Minijob zur Überbrückung bis nächstes Jahr machen, wovon ich auch erst mal leben könnte. Aber da braucht es auch seine Zeit, überhaupt was zu finden. Meine Eltern können mich auch nicht finanziell unterstützen, weil sie selber nicht viel haben und Rentner sind.

Habt ihr vielleicht einen Rat für mich? Falls ich abbreche, könnte ich vorübergehend finanzielle Unterstützung vom Amt bekommen, um meine Kosten zu zahlen? Kann ich außerdem wieder familienversichert sein, während ich einen Minijob ausübe? Mir graut es schon wieder vor morgen..

Danke schon mal im Voraus.

Arbeit, Arbeitsamt, Ausbildung, Finanzen, wohnung, Finanzielle Unterstützung
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Doppelte Haushaltsführung, Einwohnermeldeamt Hilfe bitte!?

Hallo liebe Leute ich hoffe ihr könnt mir helfen:

Ähnliche Fragen wurden dazu schon gestellt aber ich hoffe ihr könnt mir ausführlichere Antworten geben.

Kurz zu meiner Frage: Ich komme aus Berlin und wohne auch mit meiner Freundin in Berlin zusammen. Ich habe jetzt eine Stelle in Düsseldorf angenommen und mein Plan ist es unter der Woche in Düsseldorf zu arbeiten und in Berlin weiterhin die Wohnung mit meiner Freundin zu behalten.

Jetzt kommt das Thema doppelte Haushaltsführung in Spiel. Ich dachte ich behalte Berlin als Erstwohnsitz und Düsseldorf als Zweitwohnsitz, um dann Fahrten, Miete etc. steuerlich abzusetzen, da ich meinen Lebensmittelpunkt nunmal in Berlin habe, da ich in Düsseldorf wirklich nur zum arbeiten bin und dort auch niemanden kenne. Ein netter Herr von Einwohnermeldeamt sagte mir nun, dass man sich im Einwohnermeldeamt Düsseldorf meinen Arbeitsvertrag anschauen würde (ist das überhaupt rechtens?) und man dann bei einem 48 Std. Arbeitsvertrag davon ausgehen würde, dass ich über 50% der Kalendertage in DDorf verbringen würde und deshalb automatisch mein Lebensmittelpunkt in DDorf definiert werden würde und ich somit Ddorf als Hauptwohnsitz anmelden müsse.

Jetzt bin ich ehrlich gesagt ganz schön verwirrt, da ich im Internet dazu völlig unterschiedliche Aussagen gefunden habe.

  1. Was stimmt denn nun? Kann ich meinen Arbeitsort (Düsseldorf) als Zweitwohnsitz anmelden, auch wenn ich dort häufiger und nur am Wochenende zuhause (Berlin) bin? Oder ist das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ( da es wohl in Bayern diese Kalendertageregelung gibt).
  1. Spielt es für das Finanzamt überhaupt irgendeine Rolle, was auf meinem Perso mit Erst-und Zweitwohnsitz steht, oder definieren die das am Ende nochmal selber und das ist gerade einfach nur ein behördliches Missverständnis?

Ich hoffe Ihr könnt mir da helfen, bin echt verunsichert.

Liebe Grüße,

Niklas

Arbeit, doppelte Haushaltsführung
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Arbeitsunfall Abgelehnt denke Ich?

Ich bin am 07.03.2018 da war in höhere lage glatteis in der arbeit in arbeitszeit bei kunden da ich lkw fahrer im lieferservice seit 30 jahren bin auf stöckelpflaster beim schliessen der hebebühne schwer gestürzt.Bin tour noch mit schmerzen fertiggefahren und gab arbeitsgeber gleich bescheid über den vorfall.Am 08,03.2018 konnte ich arm nicht mehr seitlich bewegen darauf mit rettung ins ukh unfallkrankenhaus gebracht worden.Arbeitsunfall vorfall geschildert warten nach aufruf röntgen.Gespräch nach röntgen prellung ruhestellung fest schmieren schmerztabletten + pantoloc.Am 15.03.2018 kontrolle sagte arzt im ukh es wurde nichts besser daraufhin gab er mir einen a4 zettel mit tel.nr die magnetresonanz machen.Habe mehrere angerufen in linz überall 2-3 monate wartezeit wegen termin.Dr.schwarzl 1 monat 06.04.2018 ok dann nach mr 3tage später im ukh gespräch wegen befund diagnose alle sehnen gerissen in rechter schulter.Operation termin 02.05.2018 wegen 1. fehldiagnose sehnen zurückgezogen nurnoch kunstsehnen möglich.Nach op bei visitte gespräch mit stationsleiterin rehaantrag nötig.Wunsch reha in meiner nähe bad schallerbach später kam sie nochmals zu mir und sagte es ist ein arbeitsunfall und es gibt nur bad hering oder weisser hof.dann weisser hof entschied ich mich.Am 17.06.2018 bekam ich von der pensionsversicherungsanstalt ein schreibenkostenübernahme zur reha abgelehnt?am 20.06.2018 bekam ich ein weiteres schreiben reha bad ischl 22 tage genehmigt selbstbehalt ca.600€ bei arbeitsunfall kostenfrei was ich weiss.Daraufhin ging ich am 28.06.2018 zu auva um nachzufragen was da los ist.Die frau dort erklärt mir im weissen hof müsste ich sehr lange warten um aufgenommen zu werden und es benötigt eine speziälle ärztliche untersuchung ob nicht ein vorschaden vorgelegen wäre.Daraufhin sagte ich ich habe nie probleme mit schulter gehabt und wäre ich nicht gestürzt wäre ich nicht schon 4 monate im krankenstand und nicht operiert worden.Ich vermute da ein beamter mich von der auva besuchte zu hause und alles aufnam hergang von dem unfall und mir erklärte dass es klar ein arbeitsunfall ist und später mal festgestellt wird dass einschränkung mit schulter sein würde ich von der auva eine versentenrente monatlich bekommen würde.Das alles wollen die sich sparen.Was könnte ich eurer meinung nach machen?

 Danke!Mfg.Franz

Arbeit, arbeitsrecht
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Kleingewerbe neben dem Hauptberuf?

Freunde, ich bin verheiratet und vom Beruf her Hausmeister und verdiene 2300 Euro Brutto monatlich.

Ich möchte mich neben dem Hauptberuf mit einem Kleingewerbe selbstständig machen, für den Arbeitgeber ist es keine Konkurenz, da das Kleingewerbe ein Drop-Shipping Unternehmen werden soll. (Ankauf/Verkauf bzw.Vermittlung via Internet und Telefon mit bis zu 5 Aufträgen/Bestellungen täglich.

Ich weiss das ich mit dem Kleingewerbe wesentlich mehr verdiene als mit meinem Hauptberuf als Hausmeister. Ich werde min. 200 000 € Euro im Jahr Umsatz machen, wobei die Kosten/Ausgaben bei ca. 35-40 % des Umsatzes liegen.

Ich möchte auch weiterhin als Hausmeister arbeiten, auch wenn das Kleingewerbe von Jahr zu Jahr wachsen wird.

Jetzt meine Fragen:

Was ändert sich für mich beim Gehalt aus dem Arbeitgeberverhältnis?

Werde ich weniger Lohn bekommen?

Wie verhält es sich mit den Krankenkassenbeiträgen? 

Wie siehts mit der Rente aus in die mein Arbeitgeber ja einzahlt? 

Kann man meinen Hausmeisterberuf und mein Kleingewerbe mit garantiertem Wachstum steuerlich von einander trennen? 

Mein Sohn und seine Frau werden in meinem Kleingewerbe angestellt sein und das Geschäft von A - Z leiten, deshalb möchte ich gerne wissen was sich für mich, in meinem Hauptberuf ändert.

Ich danke euch im Vorfeld für jeden Hilfe und freue mich über Tipps

Mit freundlichste Grüßen...

Rente, Arbeit, Beruf, Gewerbe, job, Kleingewerbe, Steuern
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Freiberuflichkeit ausversehen zu spät angemeldet?

Hallo ihr Lieben!

Ich habe mal eine Frage bzw einen Sachverhalt zum Thema Freiberuflichkeit/ Finanzamt/ Rechnungen stellen ..

Ich bin vor Kurzem mit meinem Bachelorstudium fertig geworden und da hat mich eine Bekannte im Juni gefragt ob ich auf Rechnung bei ihrem Freund im Unternehmen aushelfen kann.

Das habe ich dann ab Juli gemacht, sie meinte ich müsse einfach eine Rechnung stellen und sie gibt mir dafür ein Muster (kannte mich damit nicht so gut aus). Das Muster hat sie mir vor Kurzem zugeschickt und ich habe daraufhin die Rechnungen für Juli, August und September und gestellt (Geld noch nicht erhalten, war vor ein paar Tagen) und zwar mit einer Steuernummer mit der ich schobmal freiberuflich neben dem Studium gearbeitet habe allerdings in einer anderen Tätigkeit.

Durch ein zufälliges Gespräch mit einem Mitarbeiter vom Finanzamt wegen eines anderen Themas habe ich nun erfahren, dass ich

a) die Steuernummer nicht hätte benutzen sollen/können/dürfen, da sie für eine andere Tätigkeit war und außerdem nicht mehr aktiv ist (war ein Gewerbe, das ich abgemeldet hatte weil ich damals versehentlich einen Gewerbeschein geholt hatte, obwohl ich nur eine Steuernummer für die freiberufliche Tätigkeit gebraucht hätte)

b) die neue freiberufliche Tätigkeit im Sommer innerhalb 4 Wochen hätte anmelden müssen.

Aus Angst, dass ich die Frist überschritten habe, habe ich die Tätigkeit jetzt angemeldet, allerdings erst ab Mitte September (2 Wochen rückwirkend) und werde die Rechnungen jetzt mit der richtigen neuen Nummer einreichen.

Meine Frage jetzt:

Die Rechnungen sind für Juli/August/September ausgestellt obwohl ich die Tätigkeit erst zu September angemeldet habe - fällt das irgendwo auf bei der Jahresabrechnung oder wird das nicht Monat für Monat abgerechnet am Ende?

Habe echt Angst ... Ich weiß dass ich dumm gehandelt habe. Hoffe jemand kann mit mehr dazu sagen!

Danke!

Arbeit, Finanzamt, rechnung, steuernummer, Anmeldung, freiberufliche Tätigkeit
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Hartz IV gekürzt und Minjob beendet, aber keinen Arbeitsvertrag. Lohnabrechnung?

Hallo Community,

weil ich nicht mehr weiter weiss, schreibe ich deswegen hier und hoffe, es kann mir jemand weiterhelfen.

Bekomme Hartz IV und habe Anfang Monat einen Minijob im Restaurant angefangen. Habe auch beim Jobcenter Bescheid gegeben. Habe gesagt, es werden so 25-30 Stunden im Monat. Jetzt habe ich einen neuen Bescheid mit Kürzung von insgesamt 284 Euro erhalten. Habe jedoch im Restaurant wieder aufgehört, weil ich mit der Chefin nicht klar kam und sie mir auch auf wiederholte Nachfrage keinen Arbeitsvertrag für das Jobcenter geben wollte. Meine Info wegen der Beendigung hat sich wohl mit dem Bescheid überschnitten. Darin steht jedoch eben, dass sie nen Arbeitsvertrag wollen, die erste Lohnabrechnung und eine Quittung über den Erhalt des ersten Monatslohns. Meine Restaurant-Chefin hat zwar gemeint, ich würde bis zum 10. Juli eine Lohnabrechnung erhalten und das Geld würde überwiesen werden, aber da ich nicht weiss, ob sie mich überhaupt angemeldet hat bzw. meinen Stundenzettel einfach weggeworfen hat und ich überhaupt noch ne Lohnabrechnung bzw. den Lohn sehe, habe ich jetzt Angst, dass ich am Ende der Dumme bin und beweisen muss, dass ich überhaupt gearbeitet habe, damit ich den Lohn sehe. Oder mir das Jobcenter eventuell an den Karren fährt und behaupten kann, ich hätte den Lohn schon in bar erhalten.

Kann mir bitte jemand sagen, was ich jetzt machen soll?? Ich meine, ich hatte keinen AV, keine Info, ob ich überhaupt angemeldet bin. Existiert im besten Falle nur noch der Stundenzettel. Bin echt verzweifelt.

Vielen Dank für Eure Antworten, Grüße, Oliver

Arbeit, gehalt, Hartz IV, job, Lohn, Minijob, Arbeitsvertrag
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Ich muss evtl früh in der Probezeit kündigen, kann der Arbeitgeber etwas zurückverlangen?

Hallo,

Ich arbeite seit einer Woche bei einem Betrieb, angestellt durch eine Zeitarbeitsfirma. Mir wurde erst bei Vertragsunterzeichnung bewusst, dass ich als Leiharbeiter angestellt bin. Mein Fehler war es dennoch zu unterschreiben (ich hatte nach 4 Vorstellungsgespraechen kaum eine Wahl)

Jedenfalls zum eigentlichen Problem: ich werde 6 Wochen in Hamburg eingearbeitet, danach werde ich in Frankfurt eingesetzt werden. Mir wuerde Hotel so wie saemtliche Reisekosten bezahlt werden.

Jedoch musste ich schnell erfahren, dass es fuer mich unmoeglich ist eine Wohnung in Frankfurt zu finden. Leiharbeitervertrag, vorlaeufig auf 1 Jahr befristet, 6 Monate Probezeit und ein fuer Frankfurt geringer Lohn von 1400 Netto. Das Stammpersonal verdient vermutlich weit mehr da es eine relativ anpruchsvolle Arbeit ist.

Jedenfalls habe ich dem Betrieb von meinen Erfahrungen mit der Wohnungssuche bereits am 2. Arbeitstag berichtet, und ihn gefragt, ob man etwas an Vertragsart und oder Gehalt aendern koennte, da ich sonst leider ungewollt mit 2 Tagen Kuendigungsfrist kuendigen muesse.

Eine Antwort erwarte ich naechste Woche.

Nun moechte ich auf alle Eventualitaeten vorbereitet sein:

Kann er im Falle einer Kuendigung:

  • Hotelkosten zurueckverlangen?
  • sich weigern die Reisekosten zurueckzuerstatten?

Die Kosten belaufen sich auf ca 120€ pro Tag, wohingegen ich nur 65 Euro pro Tag verdiene.

Arbeit, arbeitsrecht, Kündigung, Probezeit
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Übertragung Resturlaub neuer Arbeitgeber und Auszahlung nach Kündigung?

Hallo zusammen, ich habe im vergangenen Jahr meinen Arbeitgeber gewechselt. Bei meinem alten Arbeitgeber hatte ich 30 UT, welche ich anteilig bis einschl. September genommen habe (22,5). Bei meinem neuen Arbeitgeber gibt es nur 25 UT im gesamten Jahr. Wenn ich es im Internet richtig verstanden habe, gibt es ein BGH-Urteil, wonach ein Arbeitnehmer seinen noch bestehenden Resturlaub vom alten Arbeitgeber auf den neuen Arbeitgeber übertragen kann, sofern der Wechsel in der zweiten Jahreshälfte erfolgte. Manch andere Seiten schreiben, dass der neue Arbeitgeber diesen nur anteilig gewähren muss. Mein neuer Arbeitgeber möchte mit nur die Differenz zu seinem Jahresurlaub geben, also 2,5 Tage. Nun kommt noch ein weiterer Punkt dazu. Aufgrund von Arbeitsunfähigkeit wurde das Arbeitsverhältnis aufgelöst, ich konnte auch keinen Urlaubstag nehmen zwischen Oktober und Dezember. Daher müsste mir der Arbeitgeber diesen Resturlaubsanspruch auszahlen. Wie viel muss er mir nun tatsächlich auszahlen? 6 UT, da es sein anteiliger Urlaub ist? 2,5 UT neuer Arbeitgeber + 5 UT alter? Danke für eure Hilfe. . . . PS: Ich habe vor dem Wechsel lange Zeit bei der alten Firma gearbeitet. Nach dem Wechsel zur neuen Firma hatte ich dann 'einfach' Pech (man kann es sagen, wie man will). Aber bitte keine herabwürdigenden Antworten aus Unwissenheit (gab es auch schon).

Arbeit, Urlaub
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Urlaubsanspruch Minijobber?

Minijobler arbeitet unregelmäßig und der Arbeitgeber hat zur Berechnung des Urlaubsanspruchs die letzten 3 Monate herangezogen bzw. die letzten 13 Wochen. Bei diesem Minijobler ist es aber so, dass er sehr unregelmäßig arbeitet. Oft einige Monate sehr viel und in anderen Monaten sehr wenig. Somit sind die letzten 3 Monate für den Minijobler sehr unvorteilhaft.

Im Netz habe ich das hier gefunden:

"Urlaubsanspruch Aushilfe: Die praktische Berechnung

Falls Sie ein Abrufarbeitsverhältnis vereinbart haben oder Ihre Teilzeitkraft sogar selbst entscheiden kann, ob und wann sie arbeitet, führen Sie eine Durchschnittsberechnungdurch. Sie ermitteln, an wie vielen Arbeitstagen Ihre Teilzeitkraft tatsächlich pro Woche gearbeitet hat.

In der Regel sollten Sie eine Berechnung anhand der letzten 13 Wochen durchführen. Dieser Zeitraum gilt nämlich auch für die Errechnung des Urlaubsentgelts. Wenn die Arbeitszeiten allerdings sehr unregelmäßig sind, müssen Sie unter Umständen sogar das gesamte letzte Jahr berechnen." https://www.wirtschaftswissen.de/personal-arbeitsrecht/gehalt-lohn/geringfuegige-beschaeftigung/so-berechnen-sie-den-urlaubsanspruch-ihrer-aushilfen/

In dem Fall wäre es eine deutliche Abweichung, wenn das letzte Jahr und nicht nur die letzten 3 Monate berücksichtigt werden. Gibt es eine entsprechende Rechtsgundlage, ein Urteil oder ähnliches, welches dem Artikel entspricht oder ist der Artikel einfach Mist?

Im weiteren wurde im Jahr 2016 kein Urlaub gewährt (es wurde auch nicht danach gefragt) Kann man diesem Urlaub noch geltend machen?

Vielen Dank im voraus.

Arbeit, arbeitsrecht, Minijob, Recht, Urlaub, Urlaubsanspruch, Arbeitszeit
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