2. Gespräch nach Bewerbung - Gehalt verhandeln oder warten?

Hallo alle zusammen,

ich habe bald ein zweites Gespräch mit dem Arbeitgeber, da ich beim Bewerbungsgespräch überzeugen konnte. Die Wahl ist bereits auf mich gefallen, das wurde mir per Mail bestätigt. Aus diesem Grund wird es beim nächsten Zusammentreffen wohl sehr konkret, was die vertraglichen Details und die bevorstehende Probezeit angeht.

Jetzt der springende Punkt: Die Stellenausschreibung verlangte die Angabe einer Jahresgehaltsvorstellung, welche ich auch bei meiner Bewerbung angegeben habe. Beim Bewerbungsgespräch hieß es, dass diese aus Sicht des Arbeitgebers ohne Weiteres realisierbar sei. Mehr nicht, keine mündliche Vereinbarung.

Jedoch habe ich mich noch mal genauer zum branchenüblichen Durchschnittslohn informiert, weshalb ich das Thema gerne ansprechen will. Ich bin unsicher, ob das nächste Gespräch einen guten Zeitpunkt darstellt oder ob ich lieber bei einem eventuell dritten Gespräch, nach der Probezeit oder in einem Jahr noch mal nachfragen soll.

Meine Überlegung ist, dass ich das anfangs von mir vorgeschlagene Gehalt zunächst akzeptiere und zusätzlich nach einer automatischen Gehaltserhöhung von 7-10 % nach der Probezeit oder alternativ nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit frage, welche (nicht zwingend) vertraglich festgehalten wird.

Ist das eine gute Idee oder doch zu riskant? Direkt am Anfang Kredit verspielen will ich natürlich auch nicht. Vielleicht habt Ihr eine bessere Idee, wie ich das formulieren kann, ohne dem Arbeitgeber vor den Kopf zu stoßen.

Ich gehe davon aus, dass man entweder gemeinsam den Vertrag aushandeln oder ein bereits fertiger Vertrag auf den Tisch gelegt wird. Sollte sich Letzteres bewahrheiten, hätte ich natürlich wenig Spielraum.

Sorry für den langen Text, aber lieber so, um Missverständnisse zu vermeiden.

Vielen Dank.

Geld, Arbeit, Beruf, Bewerbung, Finanzen, Recht, Gehaltserhöhung, Jobsuche, Probezeit
Muss man für den Status Erwerbstätig Geld verdienen?

Guten Tag,

mir ist bewusst, dass es die Ausnahme der Arbeit in einem Familienbetrieb gibt, wo man kein Geld verdienen muss um als Erwerbstätig zu gelten.

In meinem Fall Frage ich, weil ich vor einigen Jahren eine Arbeit aufgenommen hatte, die in diesem Vertrag als selbstständige freie Arbeit beschrieben worden war. Da ich noch Recht jung und naiv war hatte ich nichts beim Finanzamt angemeldet, weil ich davon gar nichts wusste und gar nicht begriffen hatte, was das war. Letzten Endes wurde es mir dann aber zu blöd, ich erhielt einen besseren Überblick und hatte erst nach einiger Zeit verstanden, was ich da eigentlich genau eingegangen war. Ich entschied mich dagegen und ich ließ das alles einfach so verlaufen. Ich "kündigte" den Vertrag und verzichtete auf ein Entgelt jeglicher Form wie es im Vertrag für meine Arbeiten definiert war, welches ich ja sowieso nicht hätte entgegennehmen können, da ich keine Steuernummer besitze und nicht je angemeldet worden war. Nun hatte ich dort nun gearbeitet, einen Vertrag unterschrieben, ihn gekündigt jedoch nie Geld verdient. Die Absicht war jedoch dagewesen, bis ich nun mal mich dagegen entschied, weil ich das so alles nicht wolte. Ist dies trotzdem als Erwerbstätig anzusehen? Ich Frage, weil es einige Anträge gibt, die ich ausfüllen muss und die nach meiner bisherigen Erwerbstätigen Zeit fragen. Parallel dazu hatte ich meine Schulausbildung durchgeführt.

Danke im Voraus!

LG

Arbeit, arbeitsrecht, Finanzamt, Recht
Nach kurzer Zeit zurück zum alten Arbeitgeber - ja/nein?

Hallo Ihr lieben,
Ich komme heute mal mit einem etwas unangenehmeren Thema, bzw. für mich unangenehm.

Ich habe zu Mitte März meinen alten Arbeitgeber verlassen und meine nee Stelle angefangen. Leider entpuppte sich mein neuer Chef als ein von sich total überzeugter ICH Mensch und Kontrollfreak. Aufgabenbereiche, die zuvor besprochen worden sind, werden definitiv nicht eingehalten und ich als Person werde total unterschätzt und ich Aufgaben zur Assistenz eingesetzt (dafür bin ich nicht hier) - kurz um, ich fühle mich überhaupt nicht wohl und gehe schon nach 5 Wochen mit Bauchschmerzen zur Arbeit.
Zum Thema zurück zum alten Arbeitgeber - Es gab zuvor natürlich seine Gründe, weshalb ich mich dazu entschieden habe zu gehen. Zum einen der Punkt, ich habe meine Ausbildung hier gemacht und anschl. 3 Jahre noch dort gearbeitet. Ich wollte einfach etwas neues sehen und kennenlernen. Ebenfalls hat der Punkt Gehalt nicht mehr gestimmt/gepasst. Ich habe mein Team und meine Aufgaben geliebt! Es hat so Spaß gemacht und der Abschied ist mir nicht leicht gefallen.
Jetzt ist es auch so, ich habe ein super gutes Verhältnis zu meinem damaligen Teamleiter, meine vorherige Stelle ist noch nicht besetzt und er sagt immer "ich brauch dich zurück im Team" oder "Keiner kann dich ersetzen". Ich weiß, dass ich nach 5 Wochen möglicher Rückkehr in keiner guten Verhandlungsposition bin - daher würde ich gerne eure Meinungen und Blickwinkel sehen. Von außen betrachtet man so etwas immer nochmal konstruktiver :)

Arbeit, arbeitgeber, Kündigung
Soll ich meine Ausbildung abbrechen?

Ausbildung abbrechen?

Ich mache eine Ausbildung als Friseurin und bin im 2. Lehrjahr, das heißt hab die Hälfte hinter mir. Ich hoffe du liest es durch auch wenn es soviel Text ist.

Kurze Vorgeschichte: 

Ich wollte eigentlich(möchte)* eine Ausbildung Richtung Kosmetik/Makeupartist/Visagistin machen , aber da es sehr hohe Ausbildungkosten ist garnicht so leicht umsetzbar gewesen und dadurch wollte ich erstmal abwarten was man da tun kann , und da ich eine Überbrückung haben wollte um überhaupt was zu tun hab ich die Ausbildung angefangen. 

Zwischenfall: Ich habe den Ausbildungsplatz einmal gewechselt da ich nicht gut behandelt worden bin, mir wurde lange nichts beigebracht (1 Jahr lang) außer Haare waschen was jeder machen könnte , und dachte es liegt erstmal daran das ich nichts hinbekomme. Dadurch kam der Wechsel.

Ich bin sehr sehr schlecht in der Berufsschule weil ich fast überhaupt nichts verstehe und es eine Qual ist ich versuche zu verstehen doch kann nicht weil es mich einfach nicht anspricht. (4-5er Bereich)

Seitdem ich im neuen Betrieb bin merke ich einfach das ich keine Hand dafür habe, ich bin einfach nicht gut drin und unglücklich. Ich dachte Zeit heilt die Wunden und werde mehr lernen aber die Geduld ist vorbei, ich ziehe mich selbst schon runter und muss schon weinen wenn ich was nicht hinbekomme weil es für mich schon Standard geworden ist und ich mich garnicht damit abfinden kann.. Dieser Beruf ist garnicht für mich geschaffen ich spüre das einfach. Es macht mich innerlich kaputt und unmotiviert. Seitdem ich in der Ausbildung bin habe ich kein inneren Frieden und bin ständig am weinen, nur noch am schlafen, mache nichtsmehr in der Freizeit und bin ständig schlecht gelaunt, unmotiviert und vieles mehr. Es ist wie ein Zwang die Ausbildung zu machen weil ich dran gewöhnt bin.

+ Ich habe meine Zwischenprüfung gerade mal so bestanden. Es fällt mir schwer was neues zu lernen und bin komplett nervös und kann selten was umsetzen. Und bin komplett traurig darüber.

Ich möchte mal von eurer Sicht wissen was ihr tun würdet. Ich möchte eine fremde Meinung wissen zu dem Thema. Es würde mir weiterhelfen darüber nachdenken und mal eine andere Sicht zu sehen.. ich n

Arbeit, Ausbildung
Leben in AT, arbeiten in DE?

Hallo,

Ich würde euch freundlich um euer Expertenwissen fragen:

Ausgangssituation:

Ich (österreichischer Staatsbürger und wohnhaft in Österreich) werde in Kürze ein Dienstverhältnis mit einem deutschen Unternehmen eingehen (Wohnsitz bleibt Österreich). Dieses Unternehmen, hat auch eine Gesellschaft in Österreich und somit stellt sich die Frage, wie der Arbeitsvertrag und die Steuer geregelt werden.

Korrekte Abwicklung - Annahme (falls ich richtig recherchiert habe):

1) Da ich in Österreich ansässig bin, wird immer die Steuer in AT notwendig sein.Gleichzeitig will Deutschland die Steuer für meine Arbeitsleistung in Deutschland, selbst bei einem österreichischen Arbeitsvertrag. Somit bringt der österreichische Arbeitsvertrag keinen Vorteil?

2) Selbst wenn ich einen Nebenwohnsitz in DE hätte, wäre dies irrelevant für die Lohnsteuer?

3) Ich werde über die Tage in DE und die Tage in AT entsprechend Aufzeichnungen führen müssen?

4) Am besten wäre ein deutscher Arbeitsvertrag, Besteuerung in DE und dann anhand der Tageaufzeichnung der Länder der Steuerausgleich in AT?

5) Kann ich die SV jedoch direkt über AT machen? Um es hier einfach mit Arzt, Pensionssysteme usw. einfacher zu haben?

6) Gibt es eine EINFACHERE Variante?

7) 183 Tage Regelung: Da ich mindestens 2 Tage im Homeoffice wäre + 6 Wochen Urlaub + Wochenende in Österreich, würde ich die 183 Tage im Kalenderjahr NICHT überschreiten. Ändert sich dadurch etwas?

Danke!

Viele Grüße

Arbeit, deutschland, Doppelbesteuerung, Finanzamt, Lohnsteuer, Österreich, Sozialversicherung, Steuern, Arbeitsvertrag

Meistgelesene Fragen zum Thema Arbeit