Selbstständige Arbeit aufgenommen, ohne Gewerbe anzumelden (kein Verdienst bisher)?

Hallo,

Ich befinde mich in folgender Situation. Vor 2 Jahren (als ich 17 war) habe ich eine vertragliche Regelung zur Vergütung von unterschiedlichen Arbeiten abgeschlossen. Um das Entgeld für diese Arbeiten zu erlangen hätte ich eigentlich irgendwie selbstständig was am laufen haben müssen. Ich habe über die 2 Jahre mal hier und da was gemacht. Ich habe jedoch nie das Geld ausgezahlt bekommen, bzw. Habe von mir aus auch keine Anstalten gemacht, das Geld zu bekommen. Ich wusste beim Abschließen dieses Vertrags nicht einmal, dass ich sowas anmelden muss. Ich war 17 und dachte also "Hey, du kannst das einfach irgendwie machen". Von meinem Auftraggeber kam dann auch nur die Info, ich könne dann Rechnungen schreiben. Was ich eigentlich alles machen muss, wusste ich nicht. Ich habe auch keine Steuernummer oder irgendwelche anderen Dinge wie Kleinunternehmerregelung. Geht ja auch nicht. So, nun stehe ich an dem Punkt, wo ich entweder das ganze aufkündige und auf das Geld verzichte, oder mein "Arbeitgeber" und ich einfach einen gewöhnlichen Vertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber abschließen und das vergangene lassen und er mir dann die selbe Arbeit innerhalb des neuen Vertrages einfach etwas höher vergütet und wir dadurch das Geld der letzten 2Jahre für mich reinholen. Sprich 5€ mehr pro Auftrag oder sowas. Das sind jetzt auch keine unmenschlichen Summen. Über die 2 Jahre vllt 800 - 900 € insgesamt etwa. Mein Ziel ist jedenfalls nicht, dass Geld schwarz ausgezahlt zu bekommen. Ich bin gerade unsicher ob das auch rechtlich alles noch okey ist. Was sagt ihr? Bis jetzt habe ich nur gearbeitet ohne Geld zu bekommen, aber im Rechtsbereich steht ja auch die ganze Zeit sowas wie "Beschäftigung mit Ziel der Gewinnbringung" oder so, die es ja so gesehen war. Nur eben keine Anstrengungen das Geld zu bekommen.

Liebe Grüße und Danke im Voraus!

Arbeit, arbeitsrecht, Gewerbeanmeldung, Jura, nebenjob, Selbständigkeit, Steuern, Schwarzarbeit
Hab’ eine andere Ausbildungsstelle bekommen. Wie soll ich meinen Chef mitteilen?

Hallo zusammen!

Ich weiß wirklich nicht, wie ich meinen Chef sagen soll, dass ich eine andere Stelle bekommen habe. Daher möchte ich um eure Meinungen bitten.

Ich habe seit Ende 2020 viele Bewerbungen geschickt und zumindest 30 Absagen zurückbekommen und deshalb dachte ich, dass ich dieses Jahr hoch wahrscheinlich keine Chance haben würde. Allerdings bekam ich einige Einladungen zum Vorstellungsgespräch. Ich habe dann eine Absage, dann war ich in einer Warteliste und endlich bekam ich eine Zusage. Ich habe sofort „Ja“ gesagt, weil ich Angst hatte, nichts besser zu finden. Als die Firma meinen Vertrag bearbeitete, hatte ich noch ein Vorstellungsgespräch, welches etwas Besseres war. Dann habe ich die erste Zusage abgelehnt und mich für die zweite Firma entschieden.

Mein Arbeitgeber wollte, dass ich zuerst ein Praktikum mache (von Juni bis Ende Juli), sodass ich die Firma und die Aufgaben schon kennenlernen kann. Jedoch hatte ich eine Woche vor Anfang meines Praktikums ein anderes Vorstellungsgespräch bei einer Behörde, wo ich von Anfang an arbeiten wollte.
Sie haben aber sehr lange für das Auswahlverfahren gebraucht (Ich habe mich in Februar beworben und einen Einstellungstest gemacht aber erst vor 2 Wochen eine Einladung erhalten).

Die Behörde hat mir letztendlich gestern eine Zusage geschickt, genau an dem Tag, in dem ich mit meinem Praktikum anfing. Ich möchte zweifellos dort arbeiten, aber meine Kollegen in der Firma, wo ich jetzt bin, sind so nett und versuchen mir bei allem zu helfen. Ich weiß nicht, wie ich das weiter machen soll.

Das ist besonders schwierig, weil ich Ausländer bin und mein aktueller Arbeitgeber hat sich sehr viel Mühe gegeben, um mir bei dem Visumverfahren zu helfen, obwohl er keine vorherige Erfahrung hatte.

Was würdet ihr machen?

Ps: Ich möchte schnellstmöglich sagen, dass ich dort nicht weitermachen werde, so können sie schon eine neue Auszubildende finden.

Arbeit, Ausbildung, ausländer, Kündigung, Ablehnung, Büro, Chef, Kündigen
Darf der Arbeitgeber trotz Zusatzvereinbarung Mitarbeiter sonntags arbeiten lassen?

Hallo, ich hoffe, das ich mit meinem Anliegen hier richtig bin und bitte um Hilfe.

Mein Freund arbeitet in rollender Woche (Früh, Spät, Nacht zwischen 5-7 Tage/ Woche). Seit Anfang 2020 läuft in der Firma ein Pilotprojekt, bei dem die eine Sonntags-Spätschicht im Monat entfällt.

Die Firma befand sich dieses Jahr auch bereits in Kurzarbeit und nun kam ein Schreiben an alle Mitarbeiter das aufgrund "sehr hoher Auslastung und verminderter Produktionsleistungen in den Monaten März-Mai 2021 sehen wir uns gezwungen ab sofort und voraussichtlich bis zur geplanten Betriebsruhe im August die Produktion auf die Sonntag-Spätschicht auszuweiten."

Natürlich sind da sowohl mein Freund sowie zahlreiche andere Mitarbeiter nicht damit einverstanden.

Ich habe mir diesbezüglich die Vertragsänderung des Pilotprojektes angesehen und nichts darin gefunden, das die Firma das Projekt zwischenzeitlich aussetzen darf. Es ist nur vertraglich festgelegt, das sich die Wochenarbeitszeit und das Brutto-Grundentgelt verkürzt. Dafür bekomme die Mitarbeiter eine Schichtausfallzulage. Ansonsten ist nichts weiteres festgelegt.

Jetzt zu meiner Frage: Sind die Mitarbeiter/innen dazu verpflichtet, trotz Vertragsänderung "Pilotprojekt" (Wegfall der Sonntags-Spätschicht einmal im Monat) diesen besagten Sonntag aufgrund von Bedarf arbeiten gehen zu müssen?

Dankeschön im Voraus und Liebe Grüße :)

Arbeit, arbeitsrecht
Imbiss Fastfood eröffnen? Planenung? Unterstützung?

Hallo!

Ich habe mehr als 14 Jahre Erfahrung im Bereich Restaurants und Essen, bin Koch vom Beruf. Ich wohne seit 2015 in Deutschland. Zuvor habe ich in meinem Heimatland mein eigenes Restaurant eröffnet. Ich habe in Deutschland auch mehr als 3 Jahre im Gastronomie gearbeitet. Nun möchte ich noch einmal mein Ziel erreichen Fastfood laden eröffnen. 

Ich planen die Eröffnung einer kleinen Snackba(Imbiss) 

Ich gebe euch eine Zusammenfassung des Geschäftskonzepts.

Ich habe einen freien Platz in einem Einkaufszentrum gefunden. Der Ort ist 28 Quadratmeter groß. Ich plane, ich würde diesen Bereich nutzen und eine kleine Snackbar mit dem Schwerpunkt auf Möglichkeiten zum Mitnehmen eröffnen. Es werden Barhocker im Inneren verfügbar sein, aber nur etwa 3-4 davon für diejenigen, die sich hinsetzen und ihr Essen genießen möchten. Im Moment denke ich darüber nach, mit der Erweiterung meiner Geschäfte zu warten. Daher stehen zunächst weniger als 8 Arten von Lebensmitteln zur Auswahl. Wir denken wie: Döner, Hamburger, Falafel, Pommes Frites, knuspriges Hähnchen, ein paar Salat und Beilagen Getränke. 

Das Menü habe ich schon geschrieben mit Preisen 

Name das Imbiss und plan für die Zukunft hab ich vorher gestellt. Was ich vom Geräte brauche, auch alles hab ich schon geschrieben von Messer bis Hähnchendrehspies. 

Ich habe schon einen Businessplan, Preise kalkulieren, Einkauf und Lagerung, Umsatz und Rentabilitätsvorschau gemacht 

Wenn es um das Budget geht, schätze ich ca 50 Tausend Euro. 

35 tausend mein eigenes Kapitel, 15 bekomme ich von Kredit Finanzierung

Ich suche Unterstützung für eine Organisation oder jemanden oder einen Junior Ingenieur, der mir bei der Planung der Ladenorganisation helfen und einen technischen Plan für die Verteilung der Maschinen erstellen kann. 

 

Ich freue mich auf eure Antwort und Vorschläge

Arbeit, Gastronomie, selbständig, unterstützung
Ist es falsch, wenn ich die Personalabteilung dazu holt?

Guten Tag zusammen,

ich kann einfach nicht mehr gut schlafen seit Wochen. Bei der Arbeit gibt es diese eine Person die...

  • das Arbeitswerkzeug, in die ecke stellt und im Gebäude bei alten Freunden verschwindet.
  • auf niemanden hört, außer auf seinen Vorarbeiter und dumme Kommentare gibt "Ihr könnt mir alle nichts, ich hören nur auf meinen Vorarbeiter.
  • auf der Bank sitzt und schläft (Das Arbeitsgerät liegt daneben) und man nur dumme Kommentare bekommt "War grade Kaken und mache grade eine pause", aber das Arbeitsgerät läuft schon eine halbe stunde nicht mehr.
  • Ältere in stich lässt und alleine arbeiten lässt.
  • für 1km 45minuten braucht.
  • andere Mitarbeiter ignoriert, da die seinen stolz verletzen.
  • droht, und sagt "das hat noch ein Nachspiel".
  • seine alten Arbeitskollegen vor aller man "beleidigt".
  • zwei Gesichter hat, bei Personen die etwas zu entscheiden haben (Personalrat) schleimt er sich ein und meinte er wäre der beste.

Mich macht, das so kaputt. Man hatte schon viele Gespräche, aber ich sehe keinen Ausweg mehr. Meinen Personalrat und Chef dazu zu holen. Das Arbeitsklima ist eine Katastrophe und das im Öffentlichen Dienst. Man Arbeitet für Ihn mit und er kommt so durch sein Leben. Ich hätte schon Längst als Ausgelernte Kraft meinen Job verloren.

Ich möchte nur einfach nicht als Petze abgestempelt werden, aber es geht nicht mehr. Hat hier jemand eine Idee, was man sonst noch machen könnte. Man geht daran kaputt.

Kündigen im Öffentlichen Dienst, wäre sehr blöd. Aber man denkt tatsächlich darüber nach, was Ich nie gedacht hätte.

Meiner Meinung nach, ist dieses verhalten eine Abmahnung fähig. Man kommt nicht mehr gerne zur Arbeit, wobei meine Arbeit mir alle ist und ich es mit Liebe tuhe!!! Die Person ist nur dort, weil er dicht daran wohnt und sich dahin versetzen lassen hat, aber ihm die Arbeit egal ist und er sich eigentlich gar nicht versteht.

Arbeit
Chef zögert Resturlaub hinaus?

Hallo zusammen

ich arbeite aktuell als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Universität. Mein Arbeitsvertrag ist befristet und endet am 30.04. Mir wurde die Möglichkeit der Verlängerung vorgeschlagen, habe dies aber explizit abgelehnt, da ich in die Wirtschaft wechsel.

Mir stehen nun noch 10 Tage Resturlaub zu, die ich Mitte bis Ende April nutzen will (Umzug etc.).

Ich habe Mitte März meinem Chef mitgeteilt, dass ich keine Vertragsverlängerung unterzeichnen werde. Zugleich habe ich auf den Resturlaub hingewiesen. Nun ignoriert dieser jedoch meinen Urlaubsantrag. An der Universität an der ich arbeite, kann Resturlaub nicht abgegolten werden, bedeutet ich muss diesen nehmen, wenn ich ihn nicht verfallen lassen will. Mein Chef ist nun selbst bis Mitte April im Urlaub und kann/will meinen Antrag deshalb nicht bearbeiten. Urlaubsanträge können aufgrund einer internen Regelung am Lehrstuhl an dem ich arbeite nur an einem bestimmten Wochentag gestellt werden. Ich habe den Eindruck, dass mein Chef meinen Antrag absichtlich ignoriert, so dass ich den April noch weiter arbeiten muss. Somit wäre mein Urlaubsanspruch letztlich verworfen.

Ich habe die Möglichkeit, meinen Antrag von einer höheren Instanz unterzeichnen zu lassen. Könnte mein Chef mir dies nachträglich übel nehmen, wenn ich ihn bei der Antragsstellung übergehe, und bspw mein Arbeitszeugnis entsprechend negativ beeinflussen?

Ich bin auf den Urlaub angewiesen, da mein neuer Job zum 01.05 nahtlos beginnt und ich noch umziehen muss. Außerdem steht er mir schließlich zu.

Danke vorab!

Arbeit
Mit Ausbildung unzufrieden. Was tun?

Ich bin 21 Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Anwendungsentwickler. Bin in meinem ersten Lehrjahr. In meiner Freizeit habe ich absolut nix mit PC, Gaming etc am Hut. Ich bin mehr an sportlichen Sachen interessiert. Und da ist das Problem. In meiner Firma hat jeder Mitarbeiter eine extreme IT-Affinität. So Leute, die schon mit 12 ihren eigenen PC zusammengebaut haben etc. So einer bin ich nicht. Mir hat in der Schule programmieren Spaß gemacht und ich fand es sehr interessant. Deswegen bin ich da gelandet. Mit meinen Mitarbeitern bin ich überhaupt nicht auf einer Wellenlänge was man in jedem Gespräch merkt. Sie benutzen Fachwörter und manche reißen Witze, die ich nicht verstehe. Solche Nerdgespräche halt. Und sie denken dass ich auch so einer bin und überfordern mich mit Aufgaben die ich einfach nicht hinbekomme. Wenn ich nachfrage, kommen wieder Begriffe die ich noch nie gehört habe. Damit ich mich nicht komplett blamiere, frage ich nur maximal zweimal nach. Und dann bin ich auch nicht wirklich schlauer . Das zieht mich extrem runter. Ich habe im Alltag schon fast Depressionen und keine Lust auf die Arbeit und keine Lebensenergie weil ich nur an die Arbeit und diese Aufgaben denke. Dennoch finde ich den Beruf interessant. Ist es dennoch der richtige? Ich habe einfach zu wenig Vorahnung und keine krasse Affinität zu der Thematik. Andere programmieren noch als Hobby nach der Arbeit. Ich nicht. Passt dann der Job überhaupt zu mir? Oder soll ich die Ausbildung durchziehen und danach die Firma wechseln? Ist in jeder IT-Abteilung so eine Stimmung bzw. sind da immer solche Freaks?

Arbeit, Ausbildung, Mitarbeiter

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