Kleinunternehmer trotz 430.000€ Umsatz im aktuellem Jahr oder doch Regelbesteuerung?

Riesen dank schonmal im vorraus, für das Durchlesen, des Romans. :)

Anfang 2017, Einzelunternehmen mit der Kleinunternehmerregelung gegründet. Aber keinen Umsatz im Jahr 2017 generiert. Januar 2018, Dropshipping (Streckengeschäft), von China in die USA begonnen. (Ich besitze keinen Nexus in den USA.)

Im Januar 2018 schon über 17.500€ Umsatz generiert und bis zum heutigen Zeitpunkte beträgt mein aktueller Umsatz von Dollar nach Euro umgerechnet ungefähr 430.000€, wobei der Gewinn sich auf nur ungefähr 40.000€ beläuft.

Mein Hauptproblem ist, dass ich bisher immer noch keine Umsatzsteuernummer besitze und ich nicht weiß wie es mit den Rechnungen für die Facebook Werbung aussieht, meinen Gesamtumsatz habe ich nämlich komplett durch Facebook Werbung generiert.

Da ich keine Umsatzsteuernummer besitze und der europäische Hauptsitz von Facebook in Irland liegt, besitze ich nur Nettorechnungen der Werbeanzeigen, die mich bisher umgerechnet ungefähr 215.000€ gekostet haben.

Nun ist meine Angst, dass ich durch das Reverse-Charge-Verfahren die komplette UmSt für die bisherigen Werbeanzeigen an das Finanzamt nachzahlen muss, weil ich bei der Gründung Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung gemacht habe und keine Umsatzsteuernummer besitze/benutzt habe.

Ich habe einen Steuerberater kontaktiert und treffe mich kommende Woche mit ihm, vorab am Telefon hat er mir gesagt, dass ich nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen werde.

Ich habe dem Finanzamt weder 2017 noch 2018 bescheid gegeben, dass ich vorrausichtlich die Umsatzgrenze von 50.000€ überschreiten werde.

Im Prinzip möchte ich einfach nur für das komplette Jahr 2018 regelbesteuert werden und nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen, damit ich nicht durch das Reverse-Charge-Verfahren die UmSt der Werbeanzeigen Rechnungen nachzahlen muss, da Sie unter der Regelbesteuerung ein durchlaufender Posten wären.

Falle ich nun unter die Regelbesteuerung oder gelte ich doch noch als KU?

Falls ich doch unter die KU falle, gibt es eine Möglichkeit rückwirkend für das ganze Jahr 2018 unter die Regelbesteuerung zu fallen?

Dropshipping, Kleinunternehmer-Regelung, Kleinunternehmerregelung, Kleinunternehmerstatus, Reverse-Charge-Verfahren
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Frage zu Arbeit Zivilrecht/Finanzrecht?

Hi, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Bin leider mit meinem Latein am Ende da §906 BGB und Baurecht hier nicht beachtet werden dürfen und eine andere Lösung (Unterlassungsbescheid) hier leider auch nicht greift. Folgendes:

In der Folge gelingt es G nach und nach auch die anderen Grundstücke zu veräußern. Nach einiger Zeit erhöht Bauke Bader (B), der Käufer und jetziger Eigentümer des Grundstücks mit der Flurnummer 1003, sein Haus um ein drittes Stockwerk. Als leidenschaftlicher Fan des FC Schalke musste zudem eine neue Wandfarbe her – es lebe sich schließlich erst in „königsblau“ so richtig gut. Als Carl Clifford (C) – Käufer und Eigentümer des Grundstücks mit der FlNr. 1007 – bemerkt was vor sich geht, war es schon zu spät: das dritte Stockwerk wurde als fertiges Modul verbaut und das Haus noch am selben Tag mit blauer Farbe neu gestrichen. Der wieder herbeigerufene S stellt fest, dass der Wert vom Grundstück des C aufgrund des Umbaus um 40.000€ gesunken ist. Ein Abriss des dritten Stockwerkes sei zwar grundsätzlich möglich, würde für B jedoch Kosten i.H.v. 50.000 € verursachen. Für einen neuen Fassadenanstrich mit weißer Farbe müsste B ca. 2.900 € aufwenden.

Frage: Kann C von B Schadensersatz wegen der Umgestaltung verlangen? Gehen Sie davon aus, dass sich B kategorisch geweigert hat, den Umbau rückgängig zu machen. 

Finanzrecht, Zivilrecht, Prüfung
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Berücksichtigung Barwert der Erbbauzinslast bei Zugewinnausgleich?

Meine Frau und ich leben in Zugewinngemeinschaft. Während unsrer Ehe haben wir ein Haus auf Erbpachtgrundstück gekauft. Sowohl für den Erbpachtvertrag als auch das Hypothekendarlehen haben wir gemeinsam unterschrieben und auch im Grundbuch stehen wir gemeinsam zu gleichen Anteilen.

Nun wollen wir uns trennen und müssen den Zugewinn während unserer Ehe aufteilen. Dies gelingt uns bei allen anderen Werten ganz gut, aber bei der Aufteilung des Zugewinns im Zusammenhang mit unserem Haus sind wir uns nicht einig.

Ich selbst würde das Haus gern behalten, meine Frau auszahlen und aus den Zahlungsverpflichtungen (Darlehen, Erbpacht, ...) entlassen. Die Berechnung des Gutachters ist für uns soweit nachvollziehbar. Wie bei der Aufteilung des Zugewinns jedoch der "Barwert der aktuell möglichen Erbbauzinsreallast" berücksichtigt werden muss, darüber können wir uns nicht einigen.

Aus meiner Sicht müsste dieser Wert zu 100% von ihrem Zugewinn abgezogen werden, da sie zukünftig zur geschuldeten Erbpacht nichts mehr beiträgt, das Risiko voll auf mich übergeht und der (Verkehrs)Wert der Immobilie dadurch geringer ist. Ich selbst wäre bereit ihr entgegen zu kommen und auf den mir dann zustehenden Ausgleichsbetrag verzichten.

Wie sieht die Rechtslage im Zuge des Zugewinnausgleichs konkret aus?

Vielen Dank für weiterführende Informationen.

Recht, scheidung, Zugewinnausgleich, Erbpachtgrundstück
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