Friends Provident - Plan Business kündbar?

Hallo zusammen,

mein Lebenspartner hat 2011 eine Planprivate Versicherung bei Friends Provident abgeschlossen. Diese haben wir zum März 2018 gekündigt und den entsprechenden Rückkaufswert bereits erhalten.

Nun wollten wir noch den Planbusiness über seinen Arbeitgeber kündigen, da wir auf eine neue betriebliche Altersvorsorge umsteigen möchten.
Bei dem damaligen Vertragsabschluss wurde ihm versprochen, dass die monatlichen Beiträge (120 €) bei der Steuererklärung zu gute kommt. Leider war dies nicht der Fall.

Als wir die Kündigung im Mai diesen Jahres über den AG an Friends versendet haben, erhielten wir nur ein Schreiben:

...die Kündigung des Vertrages haben wir erhalten.
Bei dem Friends Planbusiness handelt es sich um ein Produkt der steuerlich geförderten betrieblichen Altersvorsorge gemäß § 3 Nr. 63 Einkommenssteuergesetz. Die dazu erteilte arbeitsrechtliche Versorgungszusage ist gemäß den uns vorliegenden Informationen bereits unverfallbar.
Daher lehnen wir die Kündigung ab.
Alternativ besteht die Möglichkeit einer Beitragspause.......

Wir haben bereits im Internet recherchiert, aber konnten hierzu leider nichts finden.
Ein Widerspruch an das Kölner Postfach scheint anhand von Aussagen ins Leere zu gehen.

Nun meine Frage:
Ist ein Widerspruch an dieser Stelle hilfreich oder sollen wir eher auf die Beitragspause eingehen?

Vielen Dank im Voraus.

Liebe Grüße

Bettina

Altersvorsorge Versicherung Friends Provident
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Liberty Pro-VorsorgePlus 4U Police gegen ETF tauschen?

Hallo zusammen,

ich habe mich 2004 für das Produkt Pro-VorsorgePlus 4U von der Liberty Europe entschieden um etwas für die Rente zu tun.

Aus heutiger Sicht weiß ich das es sicherlich besseres gegeben hätte,

nun sind die Abschlusskosten aber bezahlt und ich muss/kann mich entscheiden diesen durch einen ETF zu ersetzen.

Das Aktuelle Fond Volumen kann jederzeit steuerfrei und ohne Abzüge ausgezahlt werden.

Leider tue ich mich sehr schwer bei der Berechnung und was sich mehr lohnen würde,

  • Hohe Verwaltungskosten dafür aber der Steuerliche Vorteil des Liberty Europe, oder
  • geringe Verwaltungskosten dafür aber Vorabsteuern jedes Jahr + Steuern beim Verkauf.

Mache ich einen Fehler bei der Berechnung?

Nicht das ich etwas vergessen habe bevor ich kündige und mich später ärgere, das ich mich "schon wieder" nicht mit den Produkt auseinander gesetzt hab!

Eigenlich sieht es sehr klar aus, aber die Wertentwicklung letztes Jahr sah nun auch nicht so düster aus...

Aktuelle Wertentwicklung

(Bei einer monatlichen Sparrate von 73,43€)

  • 01.12.2016 6.225.58 (48% M&G GLOBAL BASICS FUND 52% LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST)
  • 01.12.2017 7.714,54 (48% M&G GLOBAL BASICS FUND 52% LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST)

Die beiden Fonds sehen nicht so schlecht aus, meiner Meinung nach.

Beispielrechnung

(ich habe das Volumen und die Beiträge gerundet um sie besser zu rechnen)

Liberty

Volumen = 7000€

Anlagedauer = 1 Jahr

Rendite = 5% p.a.

Monatliche Rate = 100€

Ausgabeaufschlag = 4% p.a. (4€ Verwaltungsgebühr pro Monat (12x100€ - 48€))

Risikobeiträge aufs Jahr gerechnet = 12,43€

Verwaltungsgebühr = 2,7% p.a. (0,7% Fondverwaltung + 2% von jeder Beitragszahlung)

Endbetrag vor Kosten = 8610€ (12x100€ + 7000€ = 8200€ + 5% Rendite)

Kosten = 589,3€ (8610€ - 6,7% Gebühren - 12,43€ Risikobeitrag)

Endbetrag nach Kosten = 8020,7€

ETF

Volumen = 7000€

Anlagedauer = 1 Jahr

Rendite = 5% p.a.

Monatliche Rate = 100€

Verwaltungsgebühr = 0,57% p.a. (0,20% Ordergebühren + 0,37% Verwaltungsgebühr pro Jahr)

Endbetrag vor Kosten = 8610€ (12x100€ + 7000€ = 8200€ + 5% Rendite)

Kosten = 49€ (8610€ - 0,57% Gebühren)

Endbetrag nach Kosten = 8560,92€

Besteuerung zum Jahresende = 11,66€ Vorabpauschale 

Besteuerung beim Verkauf = 54,98€

Über Meinungen etc. würde ich mich wirklich freuen, mein Kopf qualmt schon :o)

Altersvorsorge Rente Aktienfonds ETF Finanzen Fonds Fragen Meinung
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Finanzberatung bei tecis. Welche Vorsorge Finanzprodukte machen für mich als Student Sinn?

Ich habe einige Vorschläge für Finanzprodukte von tecis bekommen und recherchiere gerade, welche sinnvoll sind. Derzeit habe ich keinerlei Verträge. Versicherungen laufen noch komplett über die Eltern.

Zu mir: Student, 24 Jahre, plane einen PhD zu machen (in ca. 2 Jahren).

  1. Haftpflicht: läuft noch über Eltern
  2. Fondbasierte Berufsunfähigkeitsversicherung: Ich denke das macht Sinn, da sie jetzt sehr günstig ist (Angebot von 30€/Monat). Den Vertrag checke ich natürlich noch ab.
  3. Fondbasierte Basisrente: Hier bin ich mir nicht mehr so sicher. Die steuerlichen Vorteile kommen ja erst in ein paar Jahren zum tragen, wenn ich hoffentlich ein gutes Einkommen habe. Also vielleicht der falsche Zeitpunkt? Anderseits erhöht jedes zusätzliche Jahr die Rendite. Mir wurden 40€ monatlich vorgeschlagen.
  4. Fondbasierte Flexirente: In Kombination mit der Basisrente sicher sinnvoll, da ich ja auch früher ran könnte. Hier wurden mir 30€ monatlich vorgeschlagen.

Wenn mein Einkommen besser wird, können die Beiträge ja auch verbessert werden. Ein Problem sehe ich aber mit den hohen Gebühren innerhalb der Rentenverträge. Schließlich sind das ja alles gemanagte Fonds. Und ob ich die steuerlichen Vorteile durch ein hohes Einkommen wirklich nutzen kann ist ja auch noch nicht sicher. Was meint ihr dazu? Wann ist der richtige Zeitpunkt für mich und sind die vorgeschlagenen Modelle die richtigen für mich?

Altersvorsorge Aktienfonds Finanzberatung
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BAV nur manchmal steuer- und sozialversicherungsfrei?

Bekomme ich irgendwie Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zurück? Wer ist Ansprechpartner für die Sozialversicherungsbeiträge?

Meine 2 konkreten Situationen:

1) Bei der Geburt meines ersten Kindes 2014 hatte ich einen Jahresbeitrag zur BAV in der maximalen Höhe von 2.856 €. Nun wurde dieser Beitrag in einem Monat abgezogen in dem ich bereits in Mutterschutz war, also keine Steuern auf der Gehaltsabrechnung auftauchten. Mein (Netto) Mutterschaftsgeld wurde also einfach um den Jahresbeitrag zur BAV gekürzt, ohne das sich das in irgendeiner Weise auf mein zu versteuerndes Jahreseinkommen ausgewirkt hat. Eine Angabe in der Steuererklärung hatte keine Auswirkung mehr, das Finanzamt hat das abgelehnt, da die "Sonstige Vorsorgeaufwendungen von 1900 €" bereits ausgeschöpft waren. Wäre der Beitrag also einen Monat eher abgezogen worden hätte ich gespart, so zahle ich doppelt Steuern (auf den Beitrag und auf die Rente).

2) Beim 2ten Kind dachte ich, ich agiere schlauer. Hatte auf monatliche Zahlung umgestellt (mit entsprechenden Einbußen im Vertrag). Nun habe ich wieder angefangen zu arbeiten und erlebe die identische Situation in kleineren Ausmaß. Konkrete Situation: normale Arbeitszeit gefolgt von Elternzeit, Urlaub, Elternzeit

Monatlicher Beitrag 254€. Januar - Gehaltsabrechnung wie folgt: Gehalt für einen Arbeitstag = 200€ Abzüge BAV = 254 €

Februar - Gehaltsabrechnung wie folgt: Gehalt Februar 3000€ steuerfreier Abzug BAV-Februar = 254 € Abzug Überzahlung BAV Januar = 54 €

Also habe ich im Ergebnis wieder auf 54 € steuern und sozialversicherungsbeiträge gezahlt und in die BAV eingezahlt die ich wieder nicht in der Steuererklärung geltend machen kann, da das Finanzamt wieder sagen wird, dass die Sonstigen Vorsorgeaufwendungen bereits ausgeschöpft sind.

Für mich ist die BAV daher also nur "manchmal" in der Ansparphase steuer- und sozialversicherungsfrei...

Die Versicherungsgesellschaft sagt, das müsste... Das Finanzamt sagt Nein...

Wie sehen Sie diesen Sachverhalt, wo kann ich diese Details nachlesen?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

Altersvorsorge bAV Lohnsteuer Sozialversicherung Steuern
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Nochmals Rückfrage zur betrieblichen Altersvorsorge: Betrag vom Arbeitgeber auszahlen lassen?

Hallo Zusammen, ich habe eine Frage und benötige Antworten und keine Vorwürfe ;-)- ich habe eine betriebliche Altersvorsorge 2003 abgeschlossen und bin in einem finanziellen Engpass. Ich habe mich mit meiner Versicherungsgesellschaft in Verbindung gesetzt.

Meinen Rentenvertrag könnte ich vorzeitig kündigen und mir den Betrag auf mein Konto auszahlen lassen. Damit wären alle Schulden getilgt und ich könnte wieder ruhig schlafen.

Bitte keine Vorwürfe, ich ärgere mich bereits seit einem Jahr und überlege schon seit einem Jahr diesen zu kündigen. Ich weiß selbst, dass ich einen Fehler gemacht habe. Da ich aber noch sicherlich 20 Jahre arbeiten muss, würde ich dann in den nächsten Monaten auch wieder eine private Rente abschließen.

Nun lange Rede kurzer Sinn ;-) lt. Versicherer könnte ich mir den Betrag auszahlen lassen. Ich brauche aber die Zustimmung des Arbeitgebers. Ist es peinlich danach zu fragen? Kann der Arbeitgeber das ablehnen? Macht es einen schlechten Eindruck, wenn ich ihm mitteile, dass ich meine Rentenversicherung kündigen möchte und mir den Betrag auszahlen lassen möchte und seine Zustimmung brauche?

Das lässt mir echt keine Ruhe und ich habe totale Magenschmerzen. Darf der Arbeitgeber über meine Anfrage sprechen ? Es meinem Chef mitteilen ? Ich brauche vielleicht etwas Zuspruch und Mut von Euch und natürlich Eure Meinung. Vielen lieben Dank.

Altersvorsorge Kündigen
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Wer kann mir bitte nachfolgenden Text aus einem Gerichtsurteil in verständliches Hochdeutsch übersetzen?

Nachfolgende Absätze stehen in einem Urteil aus dem Jahre 2002. Die betriebliche Altersvorsorge ist im August diesen Jahres zur Auszahlung gekommen - nun erst mal der Wortlaut:

"Die Ehefrau hat Anwartschaften auf betriebliche Altersvorsorge i.S. § 1587a Abs. 2 Nr. 3 S1 BGB erworben. Diese sind nach Ziffer 1 der Auskunft gemäß § 1 Betriebsrentengesetz nicht "unverfallbar", weil der Versorgungsberechtigte Ehegatte im Zeitpunkt des Erlasses dieser Entscheidung noch nicht 35 Jahre alt war, oder weil noch keine 10 Jahre eine Versorgungszusage seines Betriebes vorlag oder weil zwar mehr als 3 Jahre eine Versorgungszusage seines Betriebes vorlag, der versorgungsberechtigte Ehegatte aber noch keine 12 Jahre Angehöriger seines Betriebes war.

Diese noch nicht unverfallbaren Anwartschaften können gemäß § 1587a Abs. 2 Nr 3 S. 3 BGB im Rahmen des öffentlich rechtlichen Versorgungsausgleich nicht berücksichtigt werden und bleiben - auch ohne dahingehende Feststellung im Tenor dieses Urteils - dem sogenannten "schuldrechtlichen" Versorgungsausgleichs vorbehalten, der später bei Eintritt der Unverfallbarkeit auf Antrag des Ausgleichsberechtigten nach §§ 1587f Nr. 4, 1587 g-n BGB vom Gericht durchzuführen ist, sofern nicht später auch insoweit bei Vorliegen der Voraussetzungen auf Antrag gemäß § 10a VAHRG ein ergänzender öffentlich rechtlicher Versorgungsausgleich erfolgen kann."


Was bedeuten diese Worte nun genau? Und wie sollte man vorgehen, falls jetzt noch ein Anspruch auf Ausgleich besteht?

Danke für alle Antworten

Gericht Altersvorsorge betriebsrente scheidung Urteil Versorgungsausgleich
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Riester Rente - Union Investment UniProfiRente VS. WWK Premium FörderRente protect – Wechsel sinnvoll?

Hallo,

ich habe aktuell folgenden Riester Vertrag: Union Investment UniProfiRente

Ich habe diesen Riester Vertrag bereits seit 2005 und bezahle momentan monatlich 162,66€. Ich erhalte eine jährliche Grundzulage von 154,00€.

Mir wurde ein Wechsel auf folgenden Riester Vertrag empfohlen: WWK Premium FörderRente protect

Dieser Riester Vertrag bietet wohl den Vorteil, dass die Rendite durch die mögliche Anlage in Aktien generell höher ist. Durch die tägliche Prüfung per iCPPI soll dies außerdem zusätzlich optimiert und trotzdem nahezu risikolos sein.

Ein weiterer Vorteil besteht wohl darin, dass für die Auszahlung die zum Zeitpunkt des Abschlusses gültige Alterstabelle herangezogen wird. Bei meinem jetzigen Riester Vertrag ist es wohl so, dass dieser sich an der an der jeweiligen gültigen Alterstabelle zum Zeitpunkt der Auszahlung orientiert. Es könnte also theoretisch sein, dass die per Alterstabelle definierte durchschnittliche Lebenserwartung über die Laufzeit des Riester Vertrages nachträglich erhöht wird. Dies hätte den Nachteil, dass der monatliche Auszahlungsbetrag meiner Riester Rente aufgrund des längeren Auszahlungszeitraums geringer wäre.

Wie ist Eure Einschätzung hierzu? Sollte ich den existierenden Riester Vertrag behalten oder auf den anderen Riester Vertrag wechseln?

Danke und viele Grüße!

Altersvorsorge Riester Riester-Rente
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wie können wir das erbe für unsere kinder vor staat schützen?

hallo zusammen,

wir brauchen euren ersten rat:

wir schuften seit 45 jahren und haben einen betrieb unter führung. wir konnten etwas sparen. wir möchten das angesparte vor dem staat schützen, falls wir nicht mehr arbeiten können. wir möchten es den kindern vermachen (wir haben immer alles für die familie getan).

die immobilien liegen im ausland (1. problem: sind dem finanzamt / krankenkasse nicht bekannt, tauchen daher auch nicht in der steuererklärung auf. der grund, weshalb sie nicht in der steuererklärung vorkamen ist, dass sie einfach nicht vermietet wurden. daher ist uns ein wenig bange, wie wir das jetzt angehen ohne dass das finanzamt auf einmal aufschreckt..), sind knapp 600k€ wert. wir möchten sie gerne verkaufen und die erlöse auf unsere 5 kinder verteilen. ist das clever oder würdet ihr was anderes machen?problem 2. durch unsere selbständigkeit haben wir insgesamt nur einen rentenanspruch auf 350€ monatlich insgesamt als paar. nicht genug, um zu überleben :/

da wir nicht die letzten 45 jahre gearbeitet haben um alles zu verschleudern, sondern möchten, dass es unsere kindern besser geht als wir, interessiert uns die frage, ob es eine möglichkeit gibt, wie wir das erbe den kindern vermachen können und doch vom staat im alter unterstützt werden können?

die immobilien haben an wert verloren, und verursachen nur kosten. daher ist es uns lieb, wenn wir sie los werden. und die steuerfreibeträge sind uns bekannt, aber wie geht man dann vor, wenn diese immobilien bisher nicht als vermögen bekannt sind?

danke für eure hilfe!

Altersvorsorge Finanzen
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Zweiter Riester oder bAV – was ist sinnvoll bei AVWL-Zuschuss des Arbeitgebers?

Ich versuche mal wieder zu verstehen, was einer meiner Arbeitskollegen mit seinem „Berater“ abgeschlossen hat.

Bei uns in der Firma gibt es AVWL – Altersvorsorgewirksame Leistungen. Ich habe versucht, dem Kollegen zu erklären, dass er dafür entweder einen eigenen Riester mitbringen kann, um die AVWL abzugreifen, oder über die Firma was neues abschließen kann (Schlagwörter: Eichel-/Comfort-Rente, bAV, Entgeltumwandlung) und dann zusätzlich das Kapital von einer bAV aus der vorherigen Firma dahin übertragen kann. (*)

Kollege: Ach keine Ahnung, er kennt sich mit dem ganzen Zeugs überhaupt nicht aus, er wird mal mit seinem Berater darüber sprechen, der wird ihm das alles dann schon erklären – DVAG – „mit dem sind wir ja auch privat gut befreundet und wir vertrauen ihm voll und er macht alle diese Angelegenheiten für uns.“

Ich bin ja immer skeptisch, wenn jemand seinem Berater offen sagt, dass er keine Ahnung hat und den Berater schalten und walten lässt wie er will. Und gerade unter Freunden soll ja auch viel Schindluder passieren.

Jedenfalls hat er wohl mit dem Berater einen neuen (zweiten - er hatte schon einen!) Riester-Vertrag für die AVWL abgeschlossen. Ich dachte ja, dass die Entgeltumwandlung das Mittel der Wahl gewesen wäre, und wenn nicht bAV, dann zumindest das Mitnehmen des schon vorhandenen Riesters.

War das eine gute Lösung?

Bin ich da einfach nur zu mißtrauisch und skeptisch?

Von bAV hört man ja auch immer mal wieder, dass es sich gar nicht lohnt, weil man sich dadurch die gesetzliche Rente reduziert und man letztendlich gar nichts davon hat.

Für diesen Kollegen ist es wohl schon zu spät, noch etwas zu ändern, vor allem, weil er dem Berater zu 100% vertraut und ihn nicht vor den Kopf stoßen will, aber mich interessiert das Thema grundsätzlich, und es könnte ja noch für andere Kollegen oder natürlich für mich selbst interessant sein. Man kann ja immer mal wieder seine Strategie überdenken und schauen, ob man noch in die richtige Richtung fährt. ;)

Ich selbst habe eine Riester-Rentenversicherung (seit 2005), die bAV Entgeltumwandlung mit den AVWL (seit 2013) und einen weiteren beitragsfrei gestellten bAV-Vertrag, bei dem ich noch unschlüssig bin, ob ich das Kapital auch noch in den neuen übertragen soll (2006 abgeschlossen).

(*) In der vorherigen Firma wurde ein bAV-Vertrag für alle Mitarbeiter abgeschlossen und von der Firma jährlich eingezahlt, sozusagen als „Betriebsrente“. Der Mitarbeiter hat dafür nichts selbst zahlen müssen. Bei einem Austritt wird die bAV auf den MA umgeschrieben. Da mir das Zustandekommen dieser Verträge damals schon ziemlich suspekt war (Chef ist ein guter Freund vom Chef einer Bezirksdirektion einer Versicherungsgesellschaft – alle Mitarbeiter bekommen eine bAV-Betriebsrente über diese Gesellschaft, obwohl es andere, bessere bAV-Angebote gab…), habe ich selbst nach Verlassen der Firma dieses Kapital ohne Zögern in meinen neuen Vertrag übertragen.

Altersvorsorge bAV Riester
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Zweifamilienhaus gegenseitige Schenkung Rückfall Erbe

Das Ehepaar x und y hat sich unter anderem zur Alterssicherung ein kleines Häuschen mit zwei Wohneinheiten gekauft. Nun haben beide Kinder aus vorherigen Ehen, welche im Falle des Todes des entsprechenden Elternteils Pflichtteilserbberechtigt für das halbe Haus wären. Dieses soll aber dem länger Lebenden zur Absicherung vollständig zur Verfügung stehen. Da sich eines der Kinder mit einem Erbverzicht ( und entsprechender testamentarischer Regelung) nicht Einverstanden erklären möchte, kam in den letzten Tagen ( nach einem Fernsehbericht in dem es wohl um Schenkungen ging) zu folgender Überlegung.

X und Y vereinbaren nachträglich Gütertrennung und teilen in diesem Wege auch das Haus in zwei Einheiten A und B.

Dann schenkt X seine Wohneinheit A der Y und Y schenkt ihre Einheit B dem X. Der Wert der einzelnen Einheit liegt unter dem Grenzwert für die Schenkungssteuer UND es wird bei den Schenkungen jeweils eine Rückfallklausel für den Fall des Vorversterbens eingeflochten.

Sollte nun zum Beispiel X versterben, so würde die Ihm Geschenkte Einheit B automatisch wieder an Y fallen, an der Schenkung des X an Y würde sich aber nichts ändern, so das Y nun Eigentümerin des gesamten Hauses wäre, ohne, das es zur Erbmasse gehören würde.

ist dieses so umsetzbar ???

Und bevor nun ethisch/moralisch gemeckert wird, es soll dann auch direkt testamentarisch geregelt werden, dass das Haus zu gleichen Teilen an alle Kinder geht, wenn auch der andere verstirbt.

Altersvorsorge Erbschaft Hauskauf Pflichtteil schenkung Schenkungssteuer Steuern Testament Berliner Testament
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