Insolvenzverfahren gefährdet, was kann ich tun?

Hallo,

ich befinde mich in der Insolvenz und mein Verfahren endet ein paar Tagen.

Ich habe meine Lohnsteuererklärungen selber gemacht in der Zeit. Durch die Volljährigkeit eines meiner Kinder wurde ich in die Klasse 1 eingestuft. Ich weiss nicht mehr genau, aber für ein Jahr hatte ich wieder die Klasse 2 beantragt. Wie auch immer, für 2019 musste ich Steuern nachzahlen.

Im Januar diesen Jahres bin ich zu einem Lohnsteuerhilfeverein gegangen und mir wurde eine dicke Rückzahlung ausgerechnet. Diese habe ich bis jetzt noch nicht.

Als ich vor ein paar Tagen googelte, ob sie mir zustünde oder nicht (bekam die Rechnungskopien zurück) stellte ich fest, dass ich dadurch zu wenig an den Insolvenzverwalter gezahlt habe. Da durch die andere Steuerklasse mein Nettolohn niedriger war. Dies habe ich sofort dem Insolvenzverwalter mitgeteilt. Ich hatte ausgerechnet, dass die Rückzahlung die Jahre 2019 und 2020 abdecken würde. Der Insolvenzverwalter schrieb dann zurück, er würde dies "unter den Tisch fallen lassen" um das Verfahren nicht zu gefährden. Bisher sei alles sehr positiv verlaufen und die Gläubiger würden wohl eine gute Quote bekommen.

Beim Finanzamt ist ja vermerkt, dass ich insolvent bin und ich denke, dass auch dieser "Fehler" aufgefallen ist und die späte Rückmeldung damit zusammenhängt.

Ich möchte lieber alles richtig machen, bevor alles gegen die Wand fährt. Was kann ich tun?

Insolvenz, Insolvenzverfahren
Haften Kinder mit für die Insolvenz ihrer Eltern?

Hallo,

meine Eltern sind nun schon seit etwa einem Jahr getrennt und ich (17 Jahre) lebe bei meinem Vater (selbstständig, durch Corona & Alkoholabhängigkeit jedoch verschuldet). Ich selbst arbeite grade auf 450€-Basis und fange nächstes Jahr meine Ausbildung an. Da inzwischen die monatlichen Kosten für Kredittilgungen immer höher werden & wöchentlich neue Mahnungen reinflattern bin ich ziemlich überzeugt das sich das nicht weiter für ihn Stämmen lässt. Nichtmal Geld für die Kosten ans Finanzamt (wurde Anfang des Jahre gestundet) sind da. Auch er spricht in letzter Zeit viel von Privatinsolvenz & verliert durch Alkohol & seine Schunden immer mehr die Lebensfreude, geht z.B. oft auch garnicht arbeiten.

Das alles bekomme ich hautnah mit und es tut mir sehr leid für ihn. Dennoch sorge ich mich natürlich darum, wie es im Falle einer Privatinsolvenz um mich (bleibe wohl erstmal auch noch hier wohnen) steht. Bin ich mit meinem Einkommen mit haftbar und gebe wie es z.B. bei Kindern von Sozialhilfeempfängern ist einen großen Teil meines Geldes für die Schulden meiner Eltern oder betrifft mich das nicht? Selbstverständlich greife ich ihm da wo es nur geht unter die Arme aber die Frage beschäftigt mich persönlich schon sehr, es geht ja immerhin um mich und meine Zukunft.

Ich bedanke mich vielmals für eure Zeit und entsprechende Ratschläge :).

Liebe Grüße

Insolvenz, Schulden
Kann man den Pfändbaren Betrag berechnen trotz P-Konto?

Hallo,

ich bin seit einem Jahr in Insolvenz und seit über einem Monat habe ich mein Konto gewechselt. Ich habe die Zusammenarbeit versäumt und jetzt will mein Insolvenzverwalter alle Einkommensnachweise von Juni 2020 bis Juli 2021 haben. Ein Teil habe ich schon geschickt, auf den Rest warte ich noch per Post.

Ich habe vor über ein Monat mein Konto gewechselt. Mein neues Konto ist auch kein P-Konto mehr. Vorher war mein altes Konto ein Pfändungsschutzkonto.

Aber da ich in Insolvenz bin, muss ich mein neues Konto in ein P-Konto umwandeln lassen?

Ich weiß auch, dass die Pfändungsfreigrenze bei ca. 1260 liegt.

Allerdings verstehe ich den Zusammenhang nicht. Je mehr man verdient, um so mehr wird gepfändet heißt es bei der Insolvenz. Bsp: es bleiben 1400€ von 1750€ übrig. Das hört sich schon mal gut an für mich.

Angenommen ich verdiene jetzt 1750 Euro und mir bleibt durch die Insolvenz 1400 übrig. Wie ist es aber bei einem P-Konto? Gilt die Pfändungsfreigrenze bei der Insolvenz auch bei einem P-Konto?
Wenn ich mehr verdiene, soll ich mich dann bei der Bank melden, dass sie den Freibetrag erhöhen?

Oder ist das so: ich habe ein P-Konto mit einem Freibetrag von 1260 Euro. Ich verdiene 1750 Euro und normalerweise stehen mir in der Insolvenz 1400 Euro zu. Werden die restlichen 140 Euro auch von meinem Insolvenzverwalter gepfändet?

Ich verdiene 1300 Netto und würde gerne noch ein 450€ Job anfangen, damit ich mehr verdiene. Macht es denn überhaupt Sinn?

Bank, Insolvenz, P-Konto, Pfändung

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