Verbraucherinsolvenz oder Vergleich?

Hallo.

Ich habe seit meinem 18 Lebensjahr leider einige Schulden gesammelt. Ich habe nach meiner Schule 1 Jahr als Aushilfe in Vollzeit gearbeitet und dann eine Ausbildung (3 1/2) Jahre gemacht, war dann ein halbes Jahr Arbeitslos und habe dann direkt meinen eigentlichen Wunschberuf erlernt und weitere 3 Jahre Ausbildung gemacht. Klar, einige Schulden bin ich selbst Schuld, andere nicht. Aber um die Schuldfrage geht es mir jetzt nicht.

Jedenfalls arbeite ich nun seit der zweiten Ausbildung ein halbes Jahr und habe dann direkt die Schuldnerberatung aufgesucht. Als einzige Möglichkeit wird mir die Verbraucherinsolvenz nahegelegt.

Bisher wurden alle Glauber im Rahmen der Möglichkeiten ermittelt und die aktuelle Gesamtsumme wird ermittelt. Vorläufige Schätzung: Rund 15.000 - 20.000 Euro.

Dazu gehören zu einem kleinen Teil Bußgelder und dessen Gebühren, Schulden bei der Agentur für Arbeit vertreten dich das Hauptzollamt, Diverse Internet/Handyanbieter, GEZ, Paypal, eine Bank und so weiter.

Ich arbeite momentan Teilzeit und verdiene rund 1600 Netto. Die erste Gehaltserhöhung steht an, zudem eine weitere Qualifikation, sodass damit zu rechnen ist, dass ich bald 1900 verdiene. Zudem hätte ich die Möglichkeit meine Stunden auf Vollzeit zu erhöhen, was nochmal die Nettosumme erhöht.

Ich habe nun darüber nachgedacht, die Verbraucherinsolvenz nicht durchzuführen, sondern die Schulden abzuzahlen in Form eines Vergleiches.

Sollten nicht alle Gläubiger einen Vergleich zustimmen, könnten aber immer noch Schulden gespart werden, wenn nur Eineige Zustimmen.

Was ist da realistisch? Wie viel sollte man anbieten? Jeden den selben Prozentsatz? Sollte man den Gläubigern eröffnen, dass man noch etliche weitere Gläubiger hat? Wie sollte ich da am besten Vorgehen?

Ich werde die Schuldnerberatung natürlich beim nächsten Gespräch ebenfalls befragen.

Das Bußgelder gezahlt werden müssen weiß ich auch schon, aber wie steht es um die damit verbunden Gebühren? Kann man da ebenfalls Vergleiche anbieten?

Danke im Vorfeld

Geld, Gläubiger, Insolvenz, Ratenzahlung, Schulden, Schuldnerberatung, vergleich
Hartz IV und Einkommen in der Insolvenz?

Hallo,

ich habe eine für mich existentielle Frage. Und nein, es geht nicht darum, ob das Jobcenter meine Schulden tilgt und ich möchte darum bitten, auf Vorwürfe zu verzichten. Ich befinde mich im Insolvenzverfahren und habe nun, nach längerer Krankheit wieder einen Vollzeit Job aufgenommen. Zu dem Gehalt habe ich einen Dienstwagen zur Verfügung gestellt bekommt, der über die 1% Regelung abgerechnet wird. Jetzt zu meinem Problem und zu meiner Frage:

Ich bin geschieden, das bedeutet alleinstehend und kinderlos. Bei einem Brutto Einkommen von 3000 Euro könnte ich natürlich eigentlich gut leben. Allerdings habe ich bei dieser Summe von meinem Netto ca. 700 Euro monatlich an meinen Insolvenzverwalter zu zahlen. Mit dem Abzug der Pauschale für den Dienstwagen bleiben mir von ursprünglich ca. 2000 netto nur noch 1100 Euro. Das ist für mich sehr eng finanziell. Einmal als Berechnungsgrundlage:

3000 Euro Bruttoarbeitslohn

350 Euro Aufschlag Dienstwagen = 3350 Euro

Abzug Steuern= 2150 Euro

Abzug pfändbares Einkommen = 1450 Euro Netto

Abzug Dienstwagen 350 Euro= 1100 Euro

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage: Rein rechnerisch hätte ich damit einen Anspruch auf eine Hartz IV Aufstockung bei 1100 Euro zum Leben. Allerdings weiß ich nicht, welches Nettoeinkommen zu Grunde gelegt wird bei der Berechnung. Ich bin ja gesetzlich verpflichtet meinem Insolvenzverwalter das Geld zu zahlen. Ich falle dadurch aber unter die Pfändungsfreigrenze. Laut Inso liegt der Freibetrag für mich derzeit bei 1178 Euro. Durch den Dienstwagen erhöht sich aber das Netto und es bleiben nur 1100 Euro zum leben. Es handelt sich bei meiner Tätigkeit um eine Vollzeitstelle, die ich wirklich gern ausüben möchte. Aber allein mit 1100 Euro über die Runden zu kommen ist wirklich sehr eng bemessen. Kann mir jemand Auskunft geben, ob ich damit Anspruch auf Wohngeld habe oder auf eine Aufstockung von Hartz IV? 200 Euro würden da schon sehr viel helfen.

Vielen Dank

Valentina

Hartz IV, Insolvenz
Wie angefochtene Rechnungen an Insolvenzverwalter des Kunden buchen?

Guten Morgen,

ich habe eine Frage zur korrekten Buchung von Zahlungen in meiner Buchhaltung.

Hoffentlich kann mir hier jemand helfen.

Zu meiner Situation:

Ich habe als selbstständiger Softwareentwickler in 2017/2018 für eine Agentur gearbeitet und meine Leistungen in Rechnung gestellt (knapp 5000€).

Die Rechnungen wurden nach einiger Zeit von der Agentur in 2017-2019 beglichen. Die Umsatzsteuer aus diesen Rechnungen wurde von mir an das Finanzamt entrichtet.

Die Agentur ging Ende 2019 in die Insolvenz.

Nun wurden die Rechnungen wurden vom Insolvenzverwalter angefochten und als anfechtbare Rechthandlung nach §§ 129 ff. InsO eingestuft, da ich von der Zahlungsunfähigkeit ausgingen konnte.

Soweit alles ok und richtig.

Jetzt zahle ich den Rechnungsbetrag von knapp 5000€ in Raten an den Insolvenzverwalter zurück, damit alle Gläubiger der GmbH gerecht bedient werden können.

Die Rechnungen wurden bereits als Forderungen über den Insolvenzverwalter angemeldet, d.h. hier geht es nicht um eine Gutschrift.

Die Frage:

Wie buche ich die Raten, die ich zahle? Also auf welches Buchhaltungskonto.

Da ich die Steuer für diese bereits gezahlt habe, würde ich diese ja gerne zurück bekommen, bis ich dann wieder zumindest einen Teil ausgezahlt bekomme, den ich dann wiederum versteuere.

Wäre sonst noch etwas zu beachten?

Ich hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

Tausend Dank im Vorfeld!

Insolvenz, Steuern
Ein Freundin geht Insolvent mit ihrer Firma und schuldet meiner Firma 12500 € und meldet sich hierzu nicht?

Hallo Zusammen,

eine Sache beschäftigt mich Tag und Nacht . Ich habe durch eine Insolvenz 12500€ verloren und meine Freundin ( GF bis dahin) ist nun wieder als Angestellte unterwegs.

Wir haben gemeinsame Freundinnen und sehen uns von Zeit zur Zeit ,aber mit keinem Wort erwähnt Sie mir gegenüber wie diese Sache weitergehen soll?

Durch Covid 19 bin ich nun selbst in Schwierigkeiten und musste Kurzarbeit anmelden.

Ich habe den Eindruck , dass sie glaubt die Sache ist für sie erledigt und ich schenke ihr diese Forderung ? Mir geht es sehr schlecht damit ,weil ich Menschlich so enttäuscht bin. Sie hätte mich warnen müssen und nicht einfach so zumachen .

Ich hätte das nie von ihr gedacht und manchmal denke ich,dass sie schon irgendwann kommt ,um das zu begleichen weil sie auch eigentlich sehr Stolz ist . Ich wäre auch mit wenig zufrieden aber irgendetwas möchte ich schon haben.

Dann wieder denke ich ,sie geht darüber hinweg und weil ich nichts unternehme und keinen Titel gegen sie erwirke, ist das für sie erledigt .

Das wäre für mich das schlimmste und ich dachte ich hätte eine Freundin für Dick und Dünn.... immer wieder kommen diese Gedanken und ich kann mich nicht auf die schwierige Geschäftslage konzentrieren .

Wenn ich sie verklage ,verliere ich auch noch unsere gemeinsamen Freundinnen mit und bin die Böse und die Dumme!

Hat irgendjemand einen sinnvollen Tip für mich oder ähnliche Erfahrungen gemacht ?

Insolvenz

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