Hausfinanzierung mit Partnerin trotz Restschuldbefreiung in der Schufa?

Hallo Community,

gerne möchte ich mit meiner Frau ein Neubau zur Eigennutzung vom Bauträger kaufen. Sie soll der Hauptdarlehensnehmer sein, ich als Ehegatte "nur" mit unterzeichnen und mit bezahlen. Also schon ein gemeinsames vorhaben.

Zusammen haben wir ca. 2900 Euro Nettoeinkommen aus unbefristeten Festanstellungen. Sie hat einen Privatkredit bei Ihrer Bank laufen, der mit der Hausfinanzierung mit abgelöst werden soll. Uns fehlt leider das Eigenkapital zur Finanzierung der Kaufnebenkosten für Notar und Grunderwerbssteuer.

Zuätzlicher Stolperstein ist, das ich seit Oktober in der Schufa den Eintrag "Restschuldbefreiung" für die nächsten 3 Jahre stehen habe. Was das genau bedeutet ist mir bewusst. Dennoch möchte ich gerne jetzt kaufen, da unser großer bereits in 2 Jahren in die Schule kommt und ich dann einfach ihm einen Schulwechsel ersparen möchte. Auch passt das Gesamtpaket des Hauses. Außerdem sind die Zinsen jetzt noch lukrativ, darf man den aktuellen Gerüchten Glauben, kann sich das bald ändern. Die Preise für Immobilien und Grundstücke steigen auch rapide an, so das ich keine 3 Jahre warten möchte. Aus der Familie kann keiner Helfen. Es bleibt nur der Weg, dass meine Frau der Hauptantragsteller wird.

Bei ersten Beratungsgesprächen wurde uns gesagt, dass eine Finanzierung mit unserer Wunschrate möglich ist. Jetzt hängt man sich an meinem negativen Schufaeintrag auf.

Ist eine Finanzierung für uns unter diesen Umständen möglich?

Ich hoffe auf hilfreiche Antworten. Moralisch kann ich Gläubiger und Banken vestehen, allerdings geht es hier um einen Hauskredit und nicht um einen simplen Produktkauf auf Raten oder Handy-Vertrag.

Vielen Dank schon einmal für Eure Antworten

Baufinanzierung Hauskauf Immobilien Insolvenz Kredit Privatinsolvenz Restschuldbefreiung Schulden
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Schuldenbereinigungsplan?

ich muss mich nochmal an euch wenden.

Hatte jetzt einen Schuldenberater zu Hause und er hat mir einen Schuldenbereinigungsplan vorgeschlagen. Die Rate auf die wir uns geeinigt haben sind 1000€ pro Monat auf 6 Jahre.

Meine Gesamtschuld beträgt 120.000€ bei 12 Gläubigern. Nun habe ich aber einige Fragen dazu denn das wurde nicht so richtig geklärt.

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Mitte Oktober muss ich wieder auf See. Der Schuldenberater sagte mir, dass ich unter Umständen auch mit einer Lohnpfändung rechnen müsste, der Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen kann, Mahnungen ohne Ende usw. und das verstehe ich jetzt alles nicht so richtig.

Folgene Fragen habe ich:

1.) ich zahle jeden Monat jetzt 1000€ aber habe keine Ruhe vor Mahnungen, Gerichtsvollzieher ect. bis die Gläubiger zustimmen sollten?

2.) können sie in dieser Zeit eine Lohnpfändung durchsetzen?

3.) ist es richtig, dass mir laut Pfändungstabelle bei drei Personen ( meine Frau ist in der Elternzeit) bei 4000€ Netto ca 3000€ bleiben müssen

4.) was passiert z.B. nach einem Jahr wenn keine Einigung erzielt wurde mit den dann 12000€ die eingezahlt habe und wie soll es dann weiter gehen?

für ehrliche und Antworten auf die ich mich auch verlassen kann würde ich mich sehr freuen, da mir auch langsam die Zeit davon läuft, denn noch habe ich 14 Tage Wiederspruchsrecht, wenn ihr meint das es zu unsicher ist und ich besser die Insolvenz anstreben sollte....was ich aber eigendlich nicht möchte

DANKE

Gläubiger Insolvenz Schulden Schuldnerberatung tilgung Schuldenbereinigungsplan unsicher
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Kiosk verkauft, Geld ist weg - ist Insolvenz die letzte Alternative?

Hallo zusammen,

Ich habe von Anfang des Jahres bis vor ein paar Tagen einen Kiosk geführt, den ich nun letztendlich verkaufen musste.

Da mein Vater eine Abfindung bekommen hatte, haben wir uns gedacht, dass wir einen Laden erfönnen könnten.

Leider hatte mein Vater auch zu dieser Zeit bereits Schulden, weswegen wir den Laden über mich laufen lassen mussten.

Nun haben wir nach langer Leidenszeit, beschlossen den Laden zu verkaufen. Beziehungsweise ich habe aufgegeben. Es herrschte so ein enormer Druck auf mir, sodass es mir auch gesundheitlich nicht mehr gut ging. In dieser Zeit ist auch das Verhältnis zu meinem Vater zerrüttet worden, dass sowieso von anfang an nicht gut war. Bereits zu Anfang hatten wir wenig Geld um den Laden vernünftig zu bewirtschaften, was alles erschwerte.

Nach langem hin und her, haben wir beschlossen den Laden zu verkaufen und alles hinter uns zu bringen.

Das eigentliche Problem nun ist , dass mein Vater mit dem Geld abgehauen ist. Nun kann ich meinen gewerblichen und privaten finanziellen Forderungen nicht mehr nachkommen. Diese wären z.B: Steuerberater, anstehende Stromkosten vom Laden, Finanzamt Krankenversicherung,Autosteuer,Autoversicherung,Inkassomahnungen,Miete meiner Wohnung.

Mein nächster Schritt wäre nun, dass ich zu einem Schuldnerberater gehe und mich beraten lasse.

Es beläuft sich auf Schulden von ca 15.000-20.000.

1.Würde sich eine Insolvenz lohnen? 2.Alternativen? Ich bin 23 Jahre alt und kann mir das einfach nicht vorstellen. 3.Kann ich noch eine Regelinsolvenz beantragen, da ich den Laden schon verkauft habe. 4.Beinhaltet die Regelinsolvenz auch private Schulden. 5. Werden die Kosten für den Treuhänder und oder den Schuldnerberater erstattet.

Danke im voraus.

Insolvenz Schulden Selbstständigkeit Treuhänder Schuldnerberater
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