Eigenheim kaufen und mit Eltern Finanzieren?

Hallo Ich (M 30) plane ein zwei Familien Haus mit einem großem Grundstück zu Kaufen. Aktuell wohne Ich mit meiner Partnerin und unserer gemeinsamen Tochter gemeinsam zu Miete (650€ Inc. Nebenkosten) Wir sind beide in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis in einem Großen Unternehmen.

Meine Eltern sind beide Anfang 50 und wohnen ebenfalls zu Miete (900€ Inc. Nebenkosten) zusammen mit meinem Bruder der Aktuell bei der Bundeswehr arbeitet.

Die Imobillie selber ist in guten Zustand, bietet viel Platz mit Zwei Seperaten Wohnungen je 110-130 Quadratmeter auf zwei Etagen zzg. Dachgeschoss + Keller und ist preislich äußerst Attraktiv da es ein Privatkauf wäre. Langfristige Modernisierungen und arbeiten bleiben jedoch nicht aus.

Da Ich als alleiniger Eigentümer im Grundbuch eingetragen wäre und auch alleine den Kredidvertrag bekommen würde durch mein Einkommen, würden wir trotzdem alle die Finanzierung führen über ein Haushaltskonto wo jeder einen gewissen Betrag einzahlen würde (Rechnung: (ges.=Kreditrate + Nebenkosten) + (ges X=20%)) Das in Summe würde ca. 30% der gesammten Einkünfte betragen bei einer Finanzierung von 12Jahren. Im Gespräch wären auch 10 Jahre oder 15 je nachdem wie schnell oder Entspannt man es angehen will.

Natürlich würden alle mit Wohnrecht eingetragen sein, nicht das hier fragen aufkommen. Jedoch würde man nach meinen Recherchen im Sterbefall meiner Eltern (so spät wie möglich) um die Erbsteuer kommen da die Immobilie nicht Ihnen gehören würde. Jegliche Zahlungen die erbrycht werden, würden "Schenkungen" sein da Sie sogesehen Mietfrei wohnen würden.

Das Familienverhältniss ist bei uns Spitze und durch die Entscheidung meine Eltern in das Haus mitzunehmen berucht auf einer Absicherung für Sie im Rentenalter da es Finanziell nicht mehr möglich wäre die Aktuelle Wohnung nach 20 Jahren zu halten.

Die eigentlichen Fragen meinerseits hierzu sind:

Habt ihr Erfahrung mit derartigen Plan bei der Finanzierung und ggf. Risiken?

Was für eine Zeit für die Finanzierung würdet Ihr empfehlen?

Mit den Eltern unter einem Dach Leben Vor/Nachteile ?

Mietvertrag ausstellen Ja oder Nein (aus Steuerlicher Sicht)?

Ich bedanke mich schon mal für ein Feedback zu meinen Beitrag.

Finanzierung, Eigenheim
3 Antworten
Testament?, Schenkung?, Nießbrauch?, Enterbung?

Ich will hoffen das die Kostellation nicht allzu "durcheinander" für eine Beantwortung ist.

Erstmal die Fakten: Ich bin verheiratet mit einer Frau, die nicht die Mutter meines Sohnes ist. Die Ehe beruht auf Zugewinngemeinschaft. Meine Frau hat 2 erwachsene Kinder aus 1. Ehe. Wir leben in einem Einfamilienhaus. Im Grundbuch bin ich als alleiniger Eigentümer eingetragen, was auch so seine Richtigkeit hat. Wir haben im Grunde genommen Besitz- und Gütertrennung, keine gemeinschaftlichen Werte. Erbmasse ist klar verteilt.

Die Wünsche: Meine Frau wünscht, dass das Erbe von mir komplett auf meinen Sohn übergeht. Sie möchte nichts damit ihre Kinder später auch nichts von meinem Besitz "miterben". Als Erb- und Pflichteilsberechtigte würde ein Antreten des Erbes nach ihrem Tode ja automatisch an die Kinder weitergehen. Das ist aus gewissen Gründen nicht gewollt. Eine Ausschlagung des positiven Erbes könnte im Krankheits- oder Pflegefall sich als Bumerang erweisen, falls dann Sozialversicherungsträger Kosten übernehmen müssten.

Ich wünsche, das mein Sohn alles bekommt, aber meine Frau mindestens lebenslanges Wohnrecht im Haus erhält. Auch ein privates schriftlich fixiertes "Abkommen" zwischen Frau und Sohn wäre eine Option. Auf der anderen Seite wird mein Sohn grade mal 20 Jahre und ist für eine "Vorvererbung" m.E. noch nicht genügend gereift, da die Möglichkeit des vorzeitigen Verlustes des Hauses durch "Haftpflichtschäden" bzw. irrationalem Handeln befürchtet werden könnte.

Nun die Frage: Wie sollte diese Konstellation aktuell oder in Zukunft erbrechtlich bewertet werden? Was für Möglichkeiten sind sinnvoll und welche nicht. Ich betrachte eine reine Schenkung als Spekulationsgeschäft. Im ungünstigsten Fall als "Vernichtung" der Werte.

Von daher werden wohl mehrere gemeinsame Optionen sinnvoll sein. Aber welche und wie im zeitlichen Zusammenhang?

Zum besseren Verständnis: Ich bin grade mal 50 Jahre, aber gesundheitlich so angeschlagen, das die Einhaltung der 10-Jahresfrist bei Schenkung spekulativ sein könnte.

Vielen Dank für Ihre Antwort !!

schenkung, Testament
1 Antwort

Beliebte Themen