Medizinischer Dienst der Krankenkasse bei 2 Wochen AU?

Schönen Abend

ich habe bald einen Arbeitgeberwechsel. Der neue Vertrag startet am 01.09.2020, bei meinem alten AG sind die Arbeitsumstände einfach nicht gegeben div. Überstunden etc. sind an der Tagesordnung. Nun zu meiner Frage:

ich war von Donnerstag bis Sonntag krankgeschrieben, also nicht in der Arbeit. Bei meinem Arztbesuch hatte ich ein nettes Gespräch mit meinem Arzt und habe diesem von den aktuellen Umständen erzählt. Dieser meinte das ich dort jetzt bestimmt keine einfache Zeit hätte und wollte mich für die restlichen 5 Wochen krankschreiben. Dies wollte ich jedoch nicht, da ich 5 Wochen für eine beträchtliche Zeit halte. Wir sind dann im Laufe des Gesprächs darauf gekommen, dass er mich ab dem 13.08 krankschreiben könnte (ab dem 14 ist die Praxis für 2 Wochen dicht, wegen Urlaub) er meinte zwar ich könne auch zu jedem anderen beliebigen Arzt gehen und dieser würde mich auch krankschreiben, aber ich würde gerne bei meinem Hausarzt bleiben. Nun zur Frage: eine zweiwöchige Krankschreibung halte ich für keinen Grund den medizinischen Dienst der Krankenkasse einzuschalten bzw. ob dieser darauf reagiert ist fraglich. Hat jemand Erfahrung oder Kenntnis wann es dazu kommen könnte bzw. ob eine zweiwöchige Krankschreibung irgendwelche negativen Faktoren auf meine neue Stelle oder auf die Krankenkasse hat. Ich hatte das letzte Jahr ingesamt 3 krankheitsbedingte Ausfälle also kein auffälliges Verhalten. Die Krankmeldung würde aber genau bis zu dem Tag des Vertragsendes gehen.

danke für eure Beiträge.

arbeitsrecht, krankenkasse, Krankenversicherung
3 Antworten
Private vs. gesetztliche Krankenversicherung?

Liebe Community,

ich konnte nach einiger Recherche im Forum leider keine Antwort auf meine Frage finden. Thema ist auch etwas individuell, muss jedoch wohl überlegt sein.

Ich (ledig, 29 Jahre, gesund, noch keine Kinder) überlege einen Wechsel in eine private Krankenversicherung. Gewiss etwas blauäugig überlege ich den Wechsel rein aus finanziellen Gesichtspunkten. Klar, die Leistung bei einer PKV mag besser sein, ist mir in erster Linie bei unserem doch sehr guten Gesundheitssystem nicht prio 1.Nennen wir es ein willkommenes Extra.

Aktuell ist die PKV mit einem von mir ausgewählten Tarif je nach Inanspruchnahme von Leistungen pro Jahr mindestens 1300 EUR maximal 2300 EUR günstiger. Mit Kindern kippt das ganze Konstrukt, wenn man in diesem Tarif 120 EUR pro Kind rechnet. Zudem werden die Beiträge im Alter teurer und keiner kann sagen wie viel.

Meine Freundin ist leider nicht verbeamtet, angestellt, jedoch ggf. irgendwann mal selbständig, ich bin der Hauptverdiener. Somit würden Kinder bei mir mitversichert sein. Damit lassen wir uns jedoch noch 5-10 Jahre Zeit.

Ich habe gehört, dass man mit 55 Jahren in den Basis Tarif wechseln kann, welcher analog den Beiträgen und den Leistungen der GKV ist. Zudem habe ich gehört, dass man bei einem Verdienstausfall, bzw. einem Verdienst unter der Bemessungsgrenze aus der PKV in die GKV wechseln kann. Dies trifft meiner Information auch bei einem Sabatical zu. Ich kann mir das ehrlicherweise nicht vorstellen, bzw. keiner kann mir die Sicherheit geben, dass dem auch in Zukunft so ist. Oder kennt da wer ein geltendes Recht dazu?

Vielen Dank vorab für einige Tipps!

krankenkasse, PKV, private krankenversicherung, Versicherung
5 Antworten
Wie fülle ich die von der Krankenkasse verlangte Nichtveranlagungsbescheinigung aus, wenn ich keine Kapitalerträge habe?

Ich bin seit 10/2016 aufgrund eines Vermächtnisses aus dem Hartz4-Bezug ausgeschieden und seitdem freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Jährlich einmal sendet mir die Krankenkasse eine Einkommensanfrage, die ich nach Rücksprache 2017 jedes Jahr mit „unverändert“ beantwortet habe.

 

Ich habe mir meinen Lebensunterhalt nach Aufbrauchen des Vermächtnisses mit dem Geld finanziert, das mir meine alten Eltern zum Geburtstag, zu Ostern, Weihnachten etc. zukommen ließen. Im Gegenzug habe ich ihnen im Haushalt und Garten geholfen. Dieses Geld erhielt ich in bar und zahlte es so, wie ich es brauchte, auf mein Konto ein. D. h. mein Konto hat kleinere unregelmäßige Geldeingänge und nicht monatlich einen festen Betrag.

 

Jetzt bekam ich von meiner Krankenkasse ein Schreiben, in denen sie mir mitteilte, dass die Mindesteinstufung an Einkommensnachweise gebunden ist und die KK eine Nichtveranlagungsbescheinigung vom Finanzamt benötigt. Danach kam ein Schreiben, das zwar nicht als Bescheid gekennzeichnet war, das aber eine Rechtsbehelfsbelehrung enthielt und in dem die Krankenkasse mir mitteilte, dass sie gezwungen ist (ohne einen § anzugeben), von mir Beiträge in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze zu erheben.

 

Meine Fragen:

Darf die Krankenkasse zu solchen erpresserischen Methoden greifen und wenn ja, in welchem § steht das?

Ich kenne das bisher nur so, dass ein Bescheid auch neben der Betreffzeile als ein solcher gekennzeichnet ist. Das Schreiben von der Krankenkasse ist einfach nur ein Schreiben mit Rechtsbehelfsbelehrung. Ferner steht u.a. darin: „Diese Mitteilung ergeht zugleich im Namen der Pflegekasse.“ Also kurz gesagt: Es wird nur in der Rechtsbehelfsbelehrung von einem Bescheid geschrieben. Im Text direkt ist es nur eine Mitteilung. Könnte ich wegen eines Formfehlers Widerspruch erheben?

Ich habe die Geldbeträge, die ich auf mein Konto eingezahlt habe, für 2019 zusammengezählt und komme auf rund 14000 EUR. Ich bin alleinstehend. So wie ich im Internet gesehen habe, liege ich damit über dem Betrag der Nichtveranlagungsbescheinigung. Kann es da Probleme geben mit dem Finanzamt, weil ich keine Steuererklärung gemacht habe?

Soweit ich das überblicken kann, ist dieses Formular Nichtveranlagungsbescheinigung für Kapitalerträge gedacht. Ich habe aber keine Kapitalerträge, so dass ich gar nicht weiß, wie ich dieses Formular ausfüllen soll, sprich: Was ich da an Geldbeträgen eintragen soll.

krankenkasse
3 Antworten
Krankengeld wird von Krankenkasse beendet?

Hallo,

Es geht um folgendes:

Bei mir wurde letztes Jahr im Sommer eine tumorerkrankung festgestellt. Der Tumor wurde mir letztes Jahr dann operativ entfernt.

ich habe gleichzeitig seit vielen Jahren schweres Rheuma an fast allen Gelenken. Da ich aufgrund der Tumorerkrankung meine Rheumamedikamente nicht mehr nehmen darf, hat sich mein Rheuma grundlegend verschlechtert. Alle Gelenke sind dick angeschwollen und zum großen Teil auch deformiert.

anfang des Jahres habe ich nun von meiner Krankenkasse einen Brief erhalten, in dem ich meinen Arzt von der Schweigepflicht gg.über des Mdk entbinden sollte.

dies hatte ich natürlich getan, meines Wissens hat mein Arzt dem Mdk mitgeteilt das bei mir wohl keine große Besserung zu erwarten ist und ich über kurz oder lang die Rente beantragen muss.

mein Arzt meinte damals (Januar 2020) das die Krankenkasse sich wohl schnell bei mir melden werde.

Es kam aber keine Rückmeldung meiner Krankenkasse mehr und ich bin immer noch krankgeschrieben (wegen des Tumors und Rheuma).

jetzt habe ich Post erhalten von meiner Krankenkasse, das der krankengeldbezug mit Ablauf der letzten Krankmeldung eingestellt wird. Ich bin seit ca. 8 Monaten im Krankengeld und habe meines Wissens aber Anrecht auf 18 Monate Krankengeld.

wie kann das sein das meine Krankenkasse mir jetzt das Krankengeld verweigert? Habe ich etwas falsch gemacht? Hätte ich die eu-Rente beantragen müssen, weil mein Arzt dies dem mdk mitgeteilt hatte?

Wie gesagt, mir wurde im Januar von meinem Arzt gesagt die Krankenkasse bzw. die mdk wird auf mich zukommen, was aber nie passiert ist. Stattdessen ein halbes Jahr später die Aussteuerung aus dem Krankengeld.

Danke vorab für eure Antwort.

Krankengeld, krankenkasse
1 Antwort
lohnfortzahlung einfach eingestellt ohne Info von der Krankenkasse?

-.Guten Tag, ich war am August ins Krankengeld gerutscht was alles soweit ok war,da gezahltes Wochen wegen selber Krankheit war danach hatte ich Urlaub und war nicht mehr krank geschrieben so, dass die Lohnfortzahlung ab dem August wieder galt. Am 17.09.19 bin ich morgens zur Arbeit es ging mir aber so schlecht, dass ich wieder zum Artzt musste, es war nicht diesselbe Krankheit wie zuvor somit greifen die 6 Wochen Lohnfortzahlung erneut . Mein Arbeitgeber hat jedoch ohne Angabe von Gründen und ohne sich bei der Krankenkasse zu informieren mir einfach für September nur Lohn .bis Gehalt 17.09.19 gezahlt und weigert sich nach wie vor das fehlende Gehalt nach zu zahlen im Gegenteil jetzt auf einmal im okt sendet er mir eine korrigietre Juli Abrechnung weil angeblich keine AU vorlag dies stimmt aber nicht und ist auch beweisbar (Postbeleg usw) er beruft sich anscheinend darauf, dass ich an die KV die AU Meldung etwas später gesendet habe aber das geht ihn ja gar nichts an denn er hat ja die AU rechtzeitig von mir erhalten somit geht es Ihn gar nix an wann ich die KV informiere denn wenn dann wäre das ja mein Problem mit der KV falls Krankengeld zu zahlen ist den Arbeitgeber hat das meiner Meinung nicht zu interessieren da er meine Krankmeldunge rechtzeitig und frisstgerecht erhalten hat, was kann ich nun tun heute ist der 22 Okt 19 und es fehlt immer noch ein Teil vom September Gehalt ebenso wurde der Arbeitgeber nachdem ich die KV Anfang Okt informiert hatte angewiesen Lohnfortzahlung bis zum 28. Okt. 19 zu leisten erst danach ist Krankengeld fällig. Wäre für eine helfende Antwort dankbar.

krankenkasse, Lohnfortzahlung
2 Antworten
Kennt die Krankenkasse mein Einkommen?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bezüglich der Gehaltsgrenze bei der Familienversicherung.

Ich habe zwei Jobs als Werkstudent und verdiene bei beiden zusammen monatlich 515€ netto. Ich zahle Lohnsteuer- und Rentenversicherubgsabgaben. Nun Habenichts von meiner Krankenkasse einen Fragebogen erhalten bei dem ich angeben soll wie hoch mein Gesamteinkommen ist. Zuzüglich der Werbekostenpauschale von 1000€ für Werkstudenten, darf ich also circa 530€ im Monat verdienen. Stimmt das ?

Oder geht die Krankenkasse vom Brutto-Verdienst aus ?

Eine weitere Frage: Ich muss laut dem Fragebogen nur Auskunft über einen Job geben, sprich den Vertrag und die Abrechnungen einreichen. Was ist wenn ich einfach nicht vollständige Angaben mache und nur die Abrechnungen dieses einen Jobs einreiche ? Kommt die Krankenkasse dahinter ? Denn ich würde bei diesem Job aufgrund einer Weiterbeschäftigung schon mal bei der Sozialversicherung ab- und wieder angemeldet. Fragt mich nicht wieso. Und da hat die Krankenkasse auch nichts gesagt und wollte nichts nachträglich prüfen.

Nun die abschließende Frage: Wenn ich irgendwann mit beiden Jobs aufhören sollte und bei beiden abgemeldet werde, was macht die Krankenkasse dann ? In wiefern kann sie wissen, was ich verdient habe, wenn ich nichts angebe?

krankenkasse, Krankenversicherung, Werkstudent, Familienversicherung, Krankenkassenbeiträge, Studentenjob
2 Antworten
Definition von "Einkommen"?

Liebe Leute,

ich habe aktuelle diverse Formulare auszufüllen (Kindergeldkasse, Krankenkasse etc.), in denen nach dem "Einkommen" gefragt wird. Dabei wird entweder nicht, oder widersprüchlich definiert, was damit gemeint sein soll.

Nach dieser Antwort: https://www.finanzfrage.net/frage/was-genau-ist-das-zu-versteuernde-einkommen

werden von den "Einkünften" (aus nichtselbst. Arbeit = Bruttolohn) die Werbungskosten abgezogen. Dazu kommen dann weitere Einkünfte (zB aus Gewerbe, Vermietung /Verpacktung etc.) und man erhält die "Summe der Einkünfte".

Davon werden dann Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen etc. abgezogen und man erhält das "zu versteuernde Einkommen".

So weit, so verständlich. Das deckt sich auch mit meinem Steuerbescheid und ist für mich nachvollziehbar. Danach ist also das Einkommen NICHT mein Bruttolohn.

Im Formular der Krankenkasse (TK) wird nach dem "Einkommen" gefragt. In den Erläuterungen heißt es dann aber: "zB. Bruttolohn oder Gewinn aus selbst. Tätigkeit ...".

Dabei sind ja schon diese beiden nicht vergleichbar, da beim Gewinn ja schon alle Kosten abgezogen sind, beim Brutto aber eben noch nicht. Oder verstehe ich da was falsch?

Im Beihilferecht lese ich: "... Die Aufwendungen des Ehegatten sind nicht beihilfefähig, wenn dessen Einkünfte ... einen Gesamtbetrag von 17.000 Euro übersteigen." Wohlgemerkt: "Einkünfte", nicht "Einkommen"!

Meine Frau ist selbstständig. Nach der Definition der Krankenkasse wäre hier also der Gewinn entscheidend. Nach der Definition, die ich aus dem Steuerbescheid ableite (und die auch der Antwort hinter dem Link oben zugrundeliegt), wären aber praktisch alle Einnahmen (ohne Berücksichtigung von Kosten) "Einkünfte", also quasi das "Bruttogehalt".
Das wäre ja nun ein entscheidender Unterschied!

Wer weiß darauf eine vernünftige Antwort?

Danke und Gruß

Thomsen

Einkommen, krankenkasse, Steuern
3 Antworten
Kinderkrank-Tage vom AG und Krankenkasse gesamt 10 Tage? Übertragung der 10 Tage von Arbeitslosen Vater auf berufstätige Mutter?

Hallo,

Ich bin seit 2 Jahren (Kind ist 3,5 Jahre alt) vom Kindsvater getrennt (geteiltes Soregerecht).

Jetzt war mein Kind über das Jahr vertelit 12 Tage krank geschrieben.

Mein Arbeitgeber zahlt mir die ersten 2 Kind-krank Tage vollen Lohn einer jeden Krankheit.

Das sind dann also insgesamt 7 Tage die der Arbeitgeber gezahlt hat und die anderen 5 Tage sollte ich ja dann von der Krankenkasse bekommen (da geteiltes Sorgerecht besteht habe ich wohl 10 Tage).

Jetzt bekomme ich von der Krankenkasse (AOK) die Info das ich die 10 Tage überschritten habe und sie die 2 Tage nicht bezahlen werden. Aber sind die 10 Tage Kinderkrankengeld nicht von der Krankenkasse zu zahlen und haben mit dem Arbeitgeber eigentlich nichts zu tun?

Desweiteren haben sie mich gefragt warum der Kindsvater nicht auf das Kind aufpassen kann. Ich habe denen erklärt das der Kindsvater ein schlechtes Verhältnis zum Kind hat (Treffen finden 1 mal im Monat für 8 stunden statt, da schließe ich eine Betreueung bei Krankheit aus). Ich habe darum gebeten das die 10 Tage Kindkrank die ihm zustehen auf mich übertragen werden können. Er ist allerdings Arbeitslos und lt. Krankenkasse kann man bei Arbeitslosigkeit keine Kind-kranken Tage auf die Mutter übertragen.

Bin ich jetzt wirklich doppelt bestraft? Vater kümmert sich nicht und ich bekomme die Krankentage nicht übertragen?

Hat die Krankenkasse Recht das Insgesamt 10 Kindkrank Tage bezahlt werden, egal ob Arbeitgeber oder Krankenkasse?

Vielen Dank für die erste vorab Hilfe.

Arbeitslosigkeit, kinder, krankenkasse, sorgerecht, Sozialrecht, Vater, Mutter
1 Antwort
Ausländer ist nicht krankenversichert – Angabe der Krankenversicherung im Arbeitsvertrag des Minijobs?

Sehr geehrte Community von finanzfrage,

ein Ausländer kommt von außerhalb der EU zum Studium nach Deutschland. Während des Aufenthalts ist er nur über eine internationale Reisekrankenversicherung geschützt. Das akzeptiert die Ausländerbehörde so.

Die Reise-Krankenversicherung läuft ab. Der Ausländer erneuert sie nicht. -> Heiratet in Deutschland und beantragt ein entsprechende Visum.

Eine Prüfung des Krankenversicherungsschutzes findet bei der Vergabe des neuen Visums nicht statt.

Der Ausländer verbringt ca. 20 Monate ohne Krankenversicherungsschutz in Deutschland.

Dann nimmt er einen Minijob (geringfügige Beschäftigung) auf.

Im Arbeitsvertrag des Minijobs wird nun nach dem Namen der Krankenversicherung und einer Kopie der Gesundheitskarte gefragt.

Es liegt lediglich eine Sozialversicherungsnummer vor.

Der Ausländer möchte die entfallenen Beiträge zur Krankenversicherung zurückzahlen und möglichst sofort einer Kasse beitreten, um die Unterlagen bei seinem Arbeitgeber vollständig einreichen zu können.

Nun meine Fragen zum Thema:

  1. An wen soll er sich zunächst wenden?
  2. Wie kann er sich bei einer neuen Kasse anmelden?
  3. Was soll er dem Arbeitgeber mitteilen?
  4. Braucht der Arbeitgeber nur die Sozialversicherungsnummer oder kommt es möglicherweise zu Schwierigkeiten, wenn keine Gesundheitskarte und kein Name der Krankenkasse vorliegt?

vielen Dank im Voraus für jede hilfreiche Antwort und beste Grüße

arbeitgeber, arbeitnehmer, ausländer, Gesundheit, krankenkasse, Krankenversicherung, Minijob, Versicherung
4 Antworten
Änderung Einkommensteuererklärung bei rückwirkender Rente noch möglich/notwendig?

Ich bin am 09.08.2017 rückwirkend zum 01.10.2016 verrentet worden. Es handelt sich um eine volle befristete Erwerbsminderungsrente.

Bis dahin hatte ich vom 01.10.2016 bis 05.04.2017 (inkl. 6 Wo. Lohnfortzahlung) noch gearbeitet und Lohn vom AG erhalten. Vom 06.04.2017 bis 01.08.2017 erhielt ich Krankengeld. Seit dem 02.08.2017 bekomme ich Rente.

Im Rentenbescheid wurde dies wie folgt aufgelistet: Für die Zeit vom 01.10.2016 bis 31.03.2017 "ist die Rente nicht zu zahlen, weil der zulässige Hinzuverdienst überschritten wird". Für diese Zeit habe ich ja volle Lohnzahlung durch meinen AG erhalten, knapp 3.000 Euro brutto im Monat. Ich habe jedoch nur eine Hinzuverdienstgrenze von 450 Euro monatlich. Um diese Zeit bzw. Sachverhalt geht es mir eigentlich bei meinen später folgenden Fragen.

Ab April 2017 hatte ich Krankengeld erhalten, was teilweise wieder durch die Rentenversicherung direkt an die Krankenkasse ausgeglichen wurde. Ab August 2017 bekam ich dann Rente.

Ich hatte zum Zeitpunkt des Rentenbescheides, den 09.08.2017, meine Einkommensteuererklärung für 2016 schon beim Finanzamt abgegeben und auch danach nicht mehr geändert:

Jetzt komme ich zu den Fragen:

Ein Rentner muss keine RV- und AV-beiträge zahlen. Er muss nur KV und Pflegeversicherung bezahlen. Bei meiner Rentenhöhe von ca. 1250 Euro wird mir auch keine Lohnsteuer und Soli abgezogen.

Kann ich meine Einkommenssteuerklärung für 2016 noch ändern? Macht dies Sinn?

Bekomme ich in irgendeiner Form die Beiträge, die ich vom 01.10.2016 bis 31.12.2016 als Rentner in die Sozialversicherung gezahlt habe (AV, RV) wieder zurürck? Evtl. auch Lohnsteuer und Soli? Oder ist dies durch den sehr hohen Hinzuverdienst damals durch mein Gehalt, das ja weit über 450 Euro lag, nicht mehr möglich? Oder gibt es irgendwelche andere Gründe? Oder ist dies doch möglich?

Vielen Dank!

Rente, einkommensteuer, Einkommensteuererklärung, krankenkasse, Sozialversicherung
3 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Krankenkasse