Hinzuverdienst bei KuG über Minijob?

Hallo,

ich habe in 2020 aufgrund von KA einen Hinzuverdienst (in einem systemrelevanten Job) über der Minijobgrenze angenommen, StKl 6. Natürlich in Absprache mit meinem AG.

In 2020 konnte man bis zum ursprünglich netto vor der KA dazu verdienen.

Im Mai d. J. teilte mir der AG mit, das 2021 das Gesetz nicht mehr verlängert wurde (weil es wohl zu wenig genutzt haben, lt. BMAS) und der komplette Verdienst auf das KuG angerechnet werden muss.
Der AG hat das rückwirkend zum 01.01.2021 berichtigt.

Leider, habe ich somit sozusagen für € 0 gearbeitet.

Das Problem ist, dass mir niemand (Agentur, AG, Steuerberater, BMAS) sagen kann, ob:

  1. das auch gilt für Arbeitsaufnahme in 2020 (somit gültig das Gesetz aus 2020??)
  2. warum darf der Minijobber seine € 450,00 behalten (mehrmals im Jahr sogar darüber hinaus) und mein Hinzuverdienst wird komplett angerechnet?
  3. Der Arbeitsvertrag wurde in 2020 abgeschlossen, wird vom Arbeitnehmer erwartet, dass er die Gesetzeslage für laufende Verträge zum Jahresende überprüft?

Bin ich hier überhaupt richtig? Das weiß ich leider nicht, letztendlich wäre es super, wenn jemand auch dieses Problem hat und mir weiterhelfen könnte.

Mir bleibt sonst nur der Rechtsweg, da es m. E. nicht sein kann, dass ich gewillt bin meine finanzielle Lücke zu schließen und daran gehindert werde.

Nichtstun ist für mich keine Option, wie oftmals für viele andere!
Im Voraus besten Dank!
Cora

Minijob
Kurzfristige Beschäftigung: Wurde nach Hause geschickt?

Erstmal danke an alle die sich das alle durchlesen :)

Guten Tag,
ich sollte für 3 Tage einem bei einem Vodafone Stand aushelfen und wurde über eine Agentur als kurzfristige Beschäftigung angemeldet.
Am letzten Tag (Beginn meiner Arbeitszeit 10:00 Uhr) war ich bereits um 9:45 auf dem Parkplatz und habe im Auto noch telefoniert, anstatt den Stand schonmal aufzubauen und vorzubereiten (Hätte ohnehin auch vor 10 Uhr keine Unfallversicherung durch den Arbeitgeber gehabt etc.) , dies hat dem den ich aushelfen sollte anscheinend nicht gepasst und hat mich nach Hause geschickt. Hatte mir für diesen Tag Urlaub genommen und bin ich insgesamt 100km gefahren.

Er meinte außerdem ich sei 3 Minuten zu spät, was allerdings nicht stimmte, weil ich wie gesagt direkt auf dem Parkplatz war und um 9:59 da war.
Nun ist meine Sorge, dass er zur Agentur sagt ich sei 3 Minuten zu spät und im Vertrag steht folgendes:
Nimmt der Mitarbeiter bei Einstellung die Arbeit nicht oder verspätet auf, löst er das Anstellungsverhältnis in kurzfristiger Beschäftigung ohne Einhaltung der maßgeblichen Kündigungsfrist, verlässt er rechtswidrig die Arbeit oder wird ***** durch vertragswidriges Verhalten des Mitarbeiters zur außerordentlichen Kündigung veranlasst, so hat der Mitarbeiter an ***** eine Vertragsstrafe in Höhe von einem Bruttomonatsfixgehalt im Sinne der Ziffer 3.1 dieser Vereinbarung zu zahlen, sofern er grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat, höchstens jedoch einen Betrag, der dem Bruttomonatsfixgehalt für die anwendbare Kündigungsfrist entspricht.
Nun ist meine erste Frage: Können die mich dazu zwingen, die Vertragsstrafe zu zahlen, weil ich nach Hause geschickt wurde, obwohl ich offiziell dort keine Arbeit hätte?
Zweite Frage: Können die mich wegen den "3 Minuten" ebenfalls zur Zahlung der Vertragsstrafe zwingen?
Dritte Frage: Habe ich trotzdem Recht auf mein Geld von diesem Tag, da ich mir frei genommen habe und auch 100KM gefahren bin und ich ohne "Eigenverschulden" nach Hause geschickt wurde? Wurde ja immerhin eingestellt weiß nur nicht wie es in dem Fall sein wird.

Warum der dem ich helfen sollte deswegen so reagiert hat weiß ich leider auch nicht, da an den vorherigen Fragen alles top war. Er meinte es ist eine Einstellungssache.
Noch klärt die Agentur das mit Ihm ab möchte nur gerne meine Rechte wissen, da ich alles nur zum Thema Vollzeit-Arbeit gefunden habe.

Danke im Voraus

arbeitsrecht, Kurzfristige Beschäftigung, Lohnfortzahlung, Minijob, Recht
Muss ich im Jobcenter Bezug bleiben wenn ich einen Minijob habe (Jobcenter, Ausbildung Minijob)?

Hey :)

Ich hatte eine Frage da mir irgendwie niemand wirklich weiterhelfen kann oder mir anderen Antworten gibt.

Folgendes:

Ich bin 22, wohne alleine, mache eine schulische Ausbildung, erhalte Bafög und das Jobcenter zahlt ein Teil meiner Miete einer WBS Wohnung.

Nun habe ich endlich erfahren das ich Recht auf Kindergeld habe was ich seither nicht bekommen habe.

Nach meinen Berechnungen könnte ich wenn ich einen Minijob habe und dann mein Kindergeld bekomme, meine Miete selbst bezahlen. Es sind 400€ Miete und ich erhalte 585€ Bafög. Meines Wissens nach darf ich mit Bafög einen Minijob bis zu 450€ haben. Wenn ich dann noch mein Kindergeld kriege bin ich easy dabei und könnte endlich für mich selbst aufkommen und auch noch mehr Geld haben als ursprünglich mit Bafög.

Nun aber ein Problem: Mir haben manche Leute gesagt, dass es keine Rolle spielt , das mir das Geld auch nur angerechnet werden würde was ich beim Job oder auch vom Kindergeld kriegen würde. Da ich das alles sehr verwirrend finde hoffe ich hier auf Antworten zu stoßen. Wenn ich meine Miete selbst bezahlen könnte, dann MUSS ich doch nicht im Jobcenter Bezug bleiben, oder ? Für mich erklärt es sich logisch und es wäre ganz schön herablassend wenn das Jobcenter einfach nur alles anrechnen würde.

Ich hoffe es war verständlich erklärt und ich hoffe einer von euch kann mir weiter helfen!

BAföG, jobcenter, Kindergeldanspruch, Minijob
Frage zu: Selbstständigkeit als Student?

Hallo liebe finanzfrage Mitglieder,

ich fange demnächst, neben dem Studium, mehrere Jobs an. Ich bekomme momentan Bafög (744€) und arbeite ab dem 21.04. als selbstständige Honorarkraft 8std/Woche (20€/h) und ab dem 01.05. noch zusätzlich als stud. Hilfskraft 5std/Woche und verdiene so insgesamt monatlich 840€.

Näheres dazu bitte hier entnehmen: Bafög + Minijob + Selbstständig? (Steuern, Minijob, Studium) - finanzfrage

Steuern muss ich, aufgrund des niedrigen Betrages (sowohl monatlich, als auch aufs Steuerjahr gerechnet), nicht zahlen. Außerdem arbeite ich "nur" 8 Tage im Monat auf selbstständiger Basis und das erstmal nur 4-5 Monate lang.

Was muss ich alles beachten?

  1. Muss ich, trotz der sehr geringen Arbeitszeit, zum Finanzamt und den Antrag auf Selbstständigkeit ausfüllen? (schätze leider schon)
  2. Ich kann mich aufgrund der geringen Stundenzahl studentisch krankenversichern lassen. Kann ich dafür auch den Bafög Krankenkassenzuschuss bekommen (siehe: Kranken- und Pflegeversicherung - BAföG (xn--bafg-7qa.de)) , da ich ja Bafög Empfänger bin. Online liest man dazu verschiedenes und in den Verwaltungsvorschriften habe ich dazu nichts gefunden. Ich beziehe mich deshalb hier rauf: BAföG und Krankenversicherung: Zuschuss sichern | myStipendium)
  3. Ich bin hauptsächlich Student, mein stärkerer Nebenjob ist die Selbstständigkeit (8std/Woche) und nebenbei arbeite ich ja 5std angestellt an der Uni. Muss ich für den "Zweitjob" Steuern zahlen? (Ich meine nicht, da ich neben der Selbstständigkeit ja noch einen 450€ job machen kann)

Ich bedanke mich schon mal vielmals für die hilfreichen Antworten! Falls was kommt, würdet ihr mir damit sehr helfen :). Ich weiß, dass das jetzt finanziell ein ganz schöner Aufwand ist, aber es kommt sehr gut für den Lebenslauf und auch der beruflichen Erfahrung kommt es zu Gute.

Liebe Grüße

Yoshi

BAföG, Minijob, selbstständig, Selbstständigkeit, Steuern, Krankenversicherungsbeiträge
Bafög + Minijob + Selbstständig?

Guten Mittag liebe Mitglieder von Finanzfrage,

ich habe eine (wichtige) Frage zu der Bafög Anrechnung, Näheres siehe unten:

Mein Bafög Zeitraum ist 10/2020 bis 09/2021.

Ich habe bis jetzt auf geringfügiger Basis gearbeitet und vom 01.10.2020 bis einschließlich 30.04.21 2089€ verdient.

Nun habe ich den Job gekündigt und fange zum 01.05. einen neuen Job (ebenfalls geringfügig) an und verdiene da 200€ monatlich (stud. Hilfskraft). Kurzfristig wurde mir eine neue Stelle in der Lernförderung an einer Schule angeboten, allerdings auf Honorarbasis, ich wäre also selbstständig und würde hier 20€/h verdienen, also 640€ im Monat. Da diese schon allein für die Erfahrung und den Lebenslauf sehr sinnvoll ist, habe ich natürlich zugesagt.

Nun ist die Frage, inwiefern mir das Gehalt der beiden Jobs beim Bafög angerechnet wird, da es ja einerseits eine selbstständige Tätigkeit, als auch ein Job auf geringfügiger Basis ist.

Insgesamt arbeite ich 13std/Woche (5 als Hilfskraft, 8 in der Lernförderung) und wäre immer noch hauptsächlich Student.

Ich kriege momentan 744€ Bafög (ohne Kranken- u. Pflegeversicherung). Da ich mich als selbstständiger demnächst studentisch krankenversichern lasse, bekomme ich noch ca. 100€ mehr Bafög, also ca. 850€.

Über den Bafög Zeitraum würde ich Folgendes verdienen:

01.10 - 30.04.21 = 2089€

01.05. - 30.09 = 4200€ (5x 640 + 5x 200€)

Also insgesamt 6289€, eventuell auch nur 5649€, also 524€ oder 470€ pro Monat, wenn man dass durch 12 nimmt.

Wie viel würde mir da vom Bafög abgezogen werden? Ich bedanke mich schon mal für jede hilfreiche Antwort und jeden hilfreichen Tipp :)

Liebe Grüße

Yoshi

Studium, Student, BAföG, gehalt, geringfügige Beschäftigung, Minijob, selbstständig, Selbstständigkeit, Steuern, Lehrer
Was muss ich bei einem Nebenjob beachten?

Hallo zusammen,

ich bin vollkommen verwirrt im deutschen Steuersystem und bitte daher um eure Hilfe:

Meine Situation: Ich habe 2020 Abitur gemacht und im WS 20/21 ein halbes Jahr studiert, musste das Studium wegen Krankheit und Corona aber abbrechen. Im Oktober 2021 fange ich dasselbe Studium erneut an. In der Zwischenzeit (April bis Juli/August ) bin ich als Gasthörer eingeschrieben und höre mir eine Vorlesung an, die ich mir anrechnen lassen kann (ist aber kein Vollzeitstudium / bin nicht immatrikuliert).

Nun würde ich gerne nebenbei arbeiten. Ein Werkstudentenjob geht ja nicht, aber was ist mit Minijobs: Da darf man ja nicht über 450€/Monat kommen. Aber das gilt doch nur aufs Jahr gerechnet oder? Also wenn ich 4 Monate zwei Minijobs habe aber in den restlichen Monaten gar nicht arbeite, ist das doch auch okay?

Und wenn ich jetzt bei einer Firma für 15 Stunden pro Woche festangestellt bin, aber auch hier nur 4 Monate arbeite, und insgesamt mit einem Minijob unter den Steuerfreibetrag von 9744€ komme, dann kann ich doch auch ,,alles behalten“ oder? Oder wird mir dann bei der Festanstellung schon Steuer abgezogen und ich bekomme sie dann im Folgejahr durch die Steuererklärung zurück, weil ich zeige, dass ich übers Jahr gesehen unter dem Freibetrag war?

Wie ist das dann mit den Versicherungen? Ich bin bei meinem Vater mit Privatversichert, aber von Renten und Arbeitslosenversicherung habe ich gar keine Ahnung...

vielen Dank!!!

Minijob, nebenjob, Steuerberater, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht
Minijob, Kündigung nicht geschrieben, was nun?

Guten Tag,

ich arbeite seit August 2020 als Teilzeit Minijober im Lebenmittelbereich und mein Vertrag läuft am 31. März aus. Zudem auch noch Schüler.

Vor einem Monat, Ende Februar, habe ich dem zweiten Chef meine Lage mittgeteilt, dass ich kaum hinterherkomme mit meinem Praktikum in der Schule (zweiter Kündigungsversuch) und am Schluss sagte ich, dass ich den Vertrag nur noch auslaufen lassen will. Er sagte mir, dass ich eine, für die rechtliche Sicherheit, Kündigung schreiben solle, obwohl mir der erste Chef im Januar gesagt hat, dass es nicht nötig sei... ich hab bis jetzt vergessen die Kündigung zu schreiben.

Gespräch im Januar: Dort wollte ich aus Zeitmangel/Druck("psychische Belastung" Bauchschmerzen, ein Grund wieso ich bei einer Therapeutin war) das erste Mal kündigen, dennoch ergab sich aus dem Gespräch, dass ich nur noch alle zwei Wochen eingesetzt werden würde und wir schauen, wie es verläuft.
Aus den zwei Mal in der Woche wurde nach kurzer Zeit wieder drei und ab morgen vier.

Vor einigen Tagen sagte mir der erste Chef flüchtig, dass ich meine SteuerID angeben sollte, aber wo steckt die Logik dahinter, wenn ich in einer Woche und wenigen Tagen nicht mehr da bin ?
Ein Tag später habe ich im Büro angerufen, um mir Gewissheit zu verschaffen. Dort fragte ich den zweiten Chef: "Wieso braucht der erste Chef die SteuerID, obwohl ich bald nicht mehr da bin" ~Zusammengefasst. Der erste Chef erklärte mir, dass es nur als Aktualisierung diente.

Nun habe ich ein paar Bedenken, denn ich habe mich auf diversen Foren über eine ähnliche Situation informiert, aber natürlich keine die meiner genau gleicht, und besitze somit nur halbe Antworten.
Ich denke, dass mein erster Chef keine Informationen darüber hat, dass ich meinen Vertrag auslaufen lassen wollte. Könnte das am Ende zu Problemen führen, weil ich keine Kündigung abgegeben habe, obwohl dieses Thema vor zwei Monaten schon mal aufkam und ich das Auslaufen ein Monat zuvor beim zweiten Chef gemeldet habe ?

Und was wären wenn, müsste ich anschließend ein zwanghafte Vertragsabschließung machen, wo ich unterschreiben muss ?

1Randinformation: Ein Kollege von mir hat es dem ersten Chef einen Monat vorher Mitgeteilt und musste nichts abgeben. Könnte ich im Notfall beide damit konfrontieren, natürlich in einem sachlichen Gespräch ?

2Randinformation: Im Vertrag weißt mich die Kündigung auf §622 BGB hin und "Bei befristeten Beschfätigungsverträgen endet das Beschäftigungsverhältnis automatisch am letzten Tag der Befristung, ohne dass es einer Kündigung bedarf."

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Kann ein Arbeitgeber einfach eine kurzfristige Beschäftigung auf eine Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umstellen ohne es angekündigt zu haben?

Wir haben das Problem, dass mein Sohn Schüler 17 eine Job im Dezember während der Ferien befristet aufgenommen hat. Auf dem ersten Vordruck eines provisorischen Arbeitsvertrags stand alles richtig (befristet auf 08.01. Kurzfristig). Am 05.01. kam der AG auf ihm zu und bat ihm an geringfügig weiterzuarbeiten er hatte ihn überzeugt :). Alles prima am 05.01. Folge eines provisorischen Arbeitsvertrag unterschrieben. Ab 09.01. Jetzt kam aber der Knüller vor 2 Wochen hat er einen Vollvertrag für die Zeit vom Dezember/Januar ausgehändigt bekommen mit der Bitte diesen zu unterschreiben. Der Hammer war er ist für Dezember/Januar komplett angemeldet worden 1111. Somit fällt er aus der Familienversicherung raus. Der finanzielle Schaden für die Familie ist riesig. Er ist noch 2,5 Jahre in der Schule. Jetzt zu meinen Fragen.

  1. Kann der AG die Kurzfristigkeit einfach umwandeln ohne Rücksprache?
  2. Welcher Vertrag ist gültig? Unser von Hand ausgefüllte Vertrag oder der von dem Personalbüro ausgestellte neue Vertrag (Rückdatiert auf den Anfangstag) Erstellt eigentlich am 25.01.? (über die geringfügige Tätigkeit liegt uns nichts vor)
  3. Wie kann man gegen den AG vorgehen, dass er die Anmeldung richtig stellt? Wenn kann man ansprechen ausser einen Rechtsanwalt (was höchstwahrscheinlich kommen wird)(Krankenkasse/Bundesknappschaft haben wir schon angeschrieben allerdings obliegt die Anmeldung immer den AG)
  4. Sind wir an den handschriftlichen Vertrag (geringfügig) gebunden? Denn unter diesen Umständen werde ich die Erlaubnis zurückziehen, dass er arbeiten darf.

Vielen Dank für jegliche Hilfe.

Kurzfristige Beschäftigung, Minijob

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