Wie hoch Kürzung der VBL-Witwenrente bei eigener Altersrente + Minijob + DRV-Witwen-Rente?

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Mann ist 2017 nach ca. 1 1/2 Jahren Bezuges seiner Altersrente sowie seiner Betriebsrente der VBL verstorben nach fast 40-jähriger Ehe. Seitdem erhalte ich die "Große Witwenrente" der DRV i. H. v. z. Z. 1.051,18 brutto/938,71 € netto sowie die Hinterbliebenen-Betriebsrente der VBL i. H. v. zur Zeit 258,54 brutto/211,09 € netto. Aufgrund verschiedener unerfreulicher finanzieller Gegebenheiten sowie sehr hoher Hyppotheken-Abträge u. v. m. war ich seit Längerem dringend dazu gezwungen (obwohl ich per 1.10. 19 im Alter v. 65 Jahren u. 8 Monaten zur Altersrentnerin geworden bin), nach einem neuen Arbeitsplatz zu suchen -welchen ich per Juni d. J. in Form eines versicherungsfreien Minijobs schließlich gefunden hatte. Mein derzeitiges regelmäßiges Arbeitseinkommen beträgt 448,01 €. Meine Altersrente soll lt. Rentenbescheid 857,16/765,45 € betragen. Ich erfuhr nun, dass ich nach aktuellem Stand der Beträge meiner einzelnen Einkommen per 1.7. 20 eine Kürzung meiner Witwenrente der DRV in folgender Höhe zu erwarten hätte (sofern ich meinen Minijob aufgr. der insges. zu hohen Kürzungen nicht wieder kündigen würde): Altersrente: 857,16 € abzügl. 14 % (120,-- €) = 737,16 € + Minijob (448,01 €) = 1.185,-- € abzügl. Freibetrag (872,52 €) = Überhang 312,65 €; davon 40 % = 125,06 -was nach derzeitig. Stand bedeuten würde, dass meine Witwenrente der DRV i. H. von z. Z. 1.051,18 € brutto um 125,06 € gemindert werden würde auf 926,-- € brutto = 824,-- € netto. Da meinen Informationen nach auch meine o. g. VBL-Witwenrente gekürzt werden wird (zu der mir die Renten-Sachbearbeiterin an meinem Wohnort -verständlicherweise- leider keine Aufrechnung machen konnte), ich jedoch leider aus der Internet-Broschüre der VBL zu dem Thema nicht wirklich "schlau" werde und man mir seitens der VBL aufgrund des zu hohen Verwaltungsaufwandes leider meine Anfrage nach einer zumindest ungefähren Größenordnung nicht beantworten wollte, ich jedoch aus verschiedenerlei Gründen jetzt bereits dringend wissen muss, wieviel mir zumindest ungefähr von meinem Minijob (indirekt gesehen) noch übrig bleiben würde, frage ich hiermit höflichst an, ob mir jemand hier eine ungefähre Angabe nach derzeitigem Stand (Dass man natürlich noch nicht wissen kann, inwieweit sich die DRV-Renten per 1.7. 20 erhöhen, sondern lediglich die VBL-Renten um regelmäßig 1 % ist mir dabei völlig klar.) machen kann.

Vielen lieben Dank im Voraus für die Bemühungen und herzliche Grüße !

Minijob
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Sollte meine Mutter bald mit Abschlägen in Rente oder besser noch warten?

Meine Mutter ( 61 J.) ist seit einigen Monaten offiziell schwerbehindert, könnte also theoretisch die Rente für Schwerbehinderte in Anspruch nehmen. Leider fehlen ihr aber 11 Monate bzgl. der 35 Arbeitsjahre. Sie hat seit 2018 einen Minijob (davor lange Zeit Hausfrau), doch leider wurde sie dort nicht bei der Rente angemeldet, also es zählt nicht für die Rente bzw. nur minimal. Sie war nämlich bei der Rentenversicherung zum Gespräch, und dort wurde ihr gesagt, sie muss dann halt für die fehlenden 11 Monate einen gewissen Betrag nachzahlen. Immerhin fehlen jetzt auf einmal in der neuen Rentenauskunft nur noch 10 Monate, offenbar wurde doch etwas anerkannt durch den Minijob. So könnte sie eben theoretisch, sobald sie das mit den fehlenden Monaten geregelt hat, bereits jetzt in Rente gehen wegen der Schwerbehinderung, allerdings mit deutlichen Abschlägen (ca. 13 % ), das wäre aber natürlich schlecht, da sich ihre niedrige Rente (ca. 500 €) dann noch mehr verringern würde . Mein Vater, ihr Mann, hat nämlich auch wenig Geld, da er seit Jahren Frührentner ist, er kriegt immerhin etwa 1000 €.

Meine Mutter könnte auch noch bis 64 warten, und dann ohne Abschläge gehen. Würde sie warten, würden ihr natürlich jahrelange Zahlungen entgehen, doch die gekürzte Rente wird ja auch nicht mehr höher und das wäre besonders im hohen Alter schlecht.

Ich glaube, es kommt darauf an, wie lange man voraussichtlich lebt, welche Variante sich eher lohnen würde. Man kann zwar nicht wissen, wann man stirbt, aber sie ist schon ziemlich angeschlagen gesundheitlich, u.a. Hautkrebs. Könnte sein, dass sie nicht so alt wird.

Was würdet ihr uns also dementsprechend empfehlen? Wir bräuchten das Geld nicht extrem dringend, da wir auch so noch über die Runden kommen und ich vielleicht bald auch selbst Geld verdiene (bin noch in Ausbildung), also wir könnten auch noch bis 2022 warten. Sollen wir also noch warten, bis sie dann die volle Rente bekommen kann, oder sollte sie lieber jetzt bzw. bald schon in Rente, aber dann mit den Abschlägen? Immerhin wären das ja ein paar tausend Euro, die wir bis 2022 bereits erhalten würden. Andererseits würden uns auch hypothetisch Beträge über die Jahre entgehen, aufgrund der Abschläge. Was wäre besser? Kennt sich hier jemand damit aus?

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Wie korrelieren Freibetrag für Arbeit auf Honorarbasis und Minijob-Gehalt?

Hallo!

Ich bin zZ ziemlich verwirrt was meine zusätzlichen Einkommen angeht. Ich gehe seit Juli einem Minijob nach, bei dem ich ca. 300-450€ im Monat verdiene, außerdem soll mir für die Arbeit in einem sozialen Projekt ab August ein Honorar von insgesamt 600€ ausgezahlt werden.
Außerdem gilt ja ein Steuerfreibetrag für Honorararbeit bei 2.400€/Jahr und bei Mini-Jobs bei 5.400€/Jahr. Meine Fragen:

1. Wie definiert sich "ein Jahr" in diesem Fall überhaupt? Von 1.1. bis 31.12. oder z.B. vom 3.7. bis 3.7. des Folgejahres, wenn mein Vertrag mit meinem Minijob-Arbeitgeber erst zum 3.7. aufgesetzt wurde?
--> Hier schließt sich die Frage an: Wenn "ein Jahr" denn vom 1.1. bis 31.12. definiert wird, dürfte ich nur 6/12 d.h. die Hälfte des max. steuerfreien Jahresverdienstens als Minijobberin verdienen (also 2.700€), oder zählt das komplette Jahr?

2. Muss ich den Freibetrag für Arbeit auf Honorarbasis beachten, wenn es darum geht, wie viel Geld ich noch aus dem Minijob verdiene? D.h. dürfte ich mit den 600€ auf Honorarbasis nur noch 4.800€ im Minijob pro Jahr (oder 2.100€ je nach Def, oben) verdienen oder gilt: Steuerfrei sind sowohl 2.400€ aus Honorararbeit als auch 5.400€ aus geringfügig entlohntem Beschäftigungsverältnis, ergo insgesamt 7.800€ insgesamt?

Vielen Dank im Voraus!
LG

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Kleingewerbe, 450,-€ Job, freiberuflich tätig und Untervermietung - was versteuere ich wie richtig und wie melde ich das an?

Hallo liebe Finanzfrage-Community,

ich habe mehrere Fragen (die hoffentlich nicht zu speziell zum Beantworten in dieser Community sind):

Zum 01.10.2018 starte ich mit der Untervermietung eines Zimmers in meiner Wohnung. Muss ich bei der Untervermietung eine Mehrwertsteuer angeben?

Mit der Untervermietung biete ich "Zusatzleistungen" an, die das Reinigen des Zimmers, die Waschmaschinennutzung und das Bereitstellen von Bad- und Bettwaren beinhaltet. Diese "Zusatzleistungen" stelle ich der Firma in Rechnung, die das Zimmer angemietet hat. Die Einnahmen daraus liegen bei ungefähr 140,-€ mtl.Wie muss ich diese versteuern? Ist das schon ein Kleingewerbe?

Ab Oktober (spätestens ab Februar) arbeite ich zusätzlich als freiberufliche Dozentin für die Volkshochschule. Als Freiberuflerin muss ich eine Steuererklärung schreiben, richtig?

Zudem habe ich ein Jobangebot bekommen, eine 450,-€ Stelle bei einem Jugendverband anzunehmen. Diese Stelle geht vom 20.09. bis zum 30.11.
Ist es sinnvoll, diesen Job anzunehmen? Bekomme ich da Probleme mit den anderen Tätigkeiten? Sollte ich dem Verband eine Rechnung über meine Tätigkeit schreiben, statt die 450,-€ Stelle anzunehmen?

Für mich ist es aktuell ziemlich schwierig, die Fragen zu recherchieren, da sie einen so engen Zusammenhang haben. Ich hoffe, dass dies nicht zu speziell ist, und Ihr mir hier gut helfen könnt. Dafür wäre ich sehr dankbar!

Liebe Grüße.

Kleingewerbe, Minijob, Steuererklärung, Steuern, freiberufliche Tätigkeit, Untervermietung
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