Kennt die Krankenkasse mein Einkommen?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bezüglich der Gehaltsgrenze bei der Familienversicherung.

Ich habe zwei Jobs als Werkstudent und verdiene bei beiden zusammen monatlich 515€ netto. Ich zahle Lohnsteuer- und Rentenversicherubgsabgaben. Nun Habenichts von meiner Krankenkasse einen Fragebogen erhalten bei dem ich angeben soll wie hoch mein Gesamteinkommen ist. Zuzüglich der Werbekostenpauschale von 1000€ für Werkstudenten, darf ich also circa 530€ im Monat verdienen. Stimmt das ?

Oder geht die Krankenkasse vom Brutto-Verdienst aus ?

Eine weitere Frage: Ich muss laut dem Fragebogen nur Auskunft über einen Job geben, sprich den Vertrag und die Abrechnungen einreichen. Was ist wenn ich einfach nicht vollständige Angaben mache und nur die Abrechnungen dieses einen Jobs einreiche ? Kommt die Krankenkasse dahinter ? Denn ich würde bei diesem Job aufgrund einer Weiterbeschäftigung schon mal bei der Sozialversicherung ab- und wieder angemeldet. Fragt mich nicht wieso. Und da hat die Krankenkasse auch nichts gesagt und wollte nichts nachträglich prüfen.

Nun die abschließende Frage: Wenn ich irgendwann mit beiden Jobs aufhören sollte und bei beiden abgemeldet werde, was macht die Krankenkasse dann ? In wiefern kann sie wissen, was ich verdient habe, wenn ich nichts angebe?

krankenkasse, Krankenversicherung, Werkstudent, Familienversicherung, Krankenkassenbeiträge, Studentenjob
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Steuerklasse: Arbeiten für rumänische Firma, Wohnsitz in Deutschland?

Hallo,

meine Frau und ich sind aus Rumänien in Deutschland eingewandert. Ich habe eine Stelle bei einer deutschen Firma bekommen und meine Frau wird weiterhin Home Office für die rumänische Firma wo sie angestellt ist arbeiten.

Unser Plan ist vorläufig in Deutschand so lange wie möglich zu bleiben und wollten wissen wie wir am besten da vorgehen können.

 Meine Fragen nun:

  1. Kann ich die Steuerklasse 3 beantragen? Mein Jahresgehalt beträgt ca. 70.000 EUR. Meine Frau wird ca. 1100 EUR brutto monatlich von der Frima aus Rumänien verdienen. Das wären ca. 13.000 EUR brutto im Jahr.
  2. Wäre es vielleicht sinnfoller, dass sich meine Frau Selbstständig macht? So könnte sie z.B. Steuern, Krankenkasse usw. in Deutschland zahlen und später dann vielleicht alle Dienstleistungen in Deutschland in Anspruch nehmen können, oder?
  3. Vielleicht hat jemand auch diese Info: Gibt es irgendwie die Möglichkeit, dass sich meine Frau auch hier mitversichern kann? Wir planen Nachwuchs und wollte wissen ob sie sich z.B. in Deutschland mit der rumänischen Krankenversicherung untersuchen lassen kann? Ich bin gesetzlich versichert und soviel ich das verstanden habe, kann ich meine Frau nur dann auf meiner Versicherung nachtragen lassen, wenn sie nicht arbeitet oder wenn sie unter 450 EUR monatlich verdient.

Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

 

Krankenversicherung, selbstständig, Steuerklasse, Steuern
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Sozial- und Krankenversichert in Finnland, Gewerbe in Deutschland...geht das?

Hallo!

Ich hatte zu diesem Thema schon eine Frage gestellt und auch schon eine Antwort mit Rückfragen erhalten (vielen Dank hierfür :-) Leider kann ich auf diese Antwort nicht Rückantworten und mache dies nun hier:

Es ging um folgendes:

Ich bin seit diesem Jahr offiziell in Finland wohnhaft und auch hier Sozial/Krankenversichert.

Mein Gewerbe, dass ich schon seit einigen Jahren führe ist aber noch in Deutschland angemeldet.

Darf ich dieses Gewerbe weiter ausführen?

Wenn ja, mache ich dann meine Steuererklärung weiter, wie gewohnt bei meinem bisherigen Finanzamt in Deutschland?

Wie sieht es mit der Krankenkasse aus? Muss ich dort versichert sein, wo mein Gewerbe ist, oder dort, wo mein Lebensmittelpunkt ist?

Daraufhin habe ich folgende Fragen erhalten:

Was für ein Gewerbe ist es denn? Ein Onlinehandel, oder eine Tischlerwerkstatt?

Es ist ein sogenannter "handwerksähnlicher Betrieb". Ich bin Tischler und führe Renovierungsarbeiten durch. Ausserdem habe ich eine Ausbildung als Forstwirt und kümmere mich um Wälder (Pflanzungen, Durchforstungen u.ä.)

Wie soll denn die Arbeit von Finnland aus erledigt werden in der in Deutschland befindlichen Betriebsstätte?

Ich habe schon in den letzten Jahren die meisten meiner Aufträge in Finnland erhalten und auch dort ausgeführt. Ich habe in meiner Adresse in Deutschland keine Werkstatt oder ähnliches. Renovierungen werden vor Ort ausgeführt und die Arbeit im Wald ebenso.

Zur Erläuterung: Ich möchte mein Gewerbe hier in Finnland anmelden. Dies wird allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, da ich mich erst in die hierige Bürokratie einlesen möchte. Da ich jetzt im Sommer viele Arbeitsanfragen habe, die ich gerne ausführen möchte, würde ich dies der Einfachheit halber gerne Übergangsweise mit meinem noch existierenden deutschen Gewerbe machen.

Wie schon gesagt, ich habe schon viel auf diese Weise gearbeitet und es war bisher kein Problem (wir sind ja in der EU). Doch seit diesem Jahr bin ich nicht mehr in Deutschland, sondern in Finnland Kranken- und Sozialversichert. Von meiner Krankenkasse hatte ich dazu sich wiedersprechende Auskünfte erhalten, ob ich weiterhin dieses Gewerbe ausführen darf oder nicht. Deswegen suche ich hier nach besser verständlicher Information.

Vielleicht eine direktere Frage: Kann ich dieses deutsche Gewerbe weiterhin ausführen, ohne in Deutschland Kranken- und Sozialversichert zu sein? Mein aktueller Wohnsitz ist in Finnland, ich habe aber meinen Wohnsitz in Deutschland (noch) nicht abgemeldet da die Adresse bei meinen Eltern ist und eine Abmeldung somit nicht eilt.

Schon im Vorraus, vielen Dank für die Hilfe!

Ausland, Gewerbe, Krankenversicherung, Sozialversicherung
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Krankenversicherung abführen auf Übergangsgeld Nachzahlung?

Ich bin 66 J. alt und beziehe eine Regelaltersrente. 2008 wurde mein Arbeitsverhältniß beendet und ich bezog ein Übergangsgeld bis zum Rentenbezug von meine ehemaligen Arbeitgeber, das war keine Betriebsrentenzahlung sondern eine Dienstvereinbarung. Nun bekomme ich aufgrund eine Prozesses eine Nachzahlung i.H.v. Brutto ca. 40.000.- € auf das Übergangsgeld. Während der Zeit von 2008-2018 war ich freiwliig KV versichert, keine RV + AL Abzüge, jetzt bin ich in der KV der Rentner. Meine Fragen:

  1. MUß ich die Nachzahlung der Rentenversicherung melden ? Meines Wissens gilt : die Prüfung der Hinzuverdienstgrenze nach § 34 Abs. 2 SGB VI ist nur dann durchzuführen,wenn neben einer Altersrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze Arbeitsentgelt aus einem nach Rentenbeginn noch bestehenden Arbeitsverhältnis erzielt wird. Wurde das Arbeitsverhältnis bereits vor Rentenbeginn beendet, liegt Hinzuverdienst i. S. des § 34 SGB VI nicht vor.Dies gilt auch für Nachzahlungen aus einem vor Rentenbeginn beendeten Arbeitsverhältnis. Ist diese Aussage richtig?
  2. Wie verhält es sich mit der KV für die Nachzahlung? Ich war ja 10 J. freiwillig versichert und jetzt führe ich von meiner Rente die Beiträge als Pflichtversicherter ab ? Das Übergangsgeld wurde ja für den Verlust meines Arbeitsplatzes gezahlt.

Ich weiß dass dies alles sehr kompliziert ist, aber vielleicht gibt es einen Experten hier vieln Dank schon einmal

Krankenversicherung
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Familienversichert als Selbständiger - wozu bin ich verpflichtet?

Ich (dieses Jahr 21 werdend) bin seit gut zwei Jahren selbständig mit einem Nebengewerbe. So steht es zumindest auf dem Gewerbeschein, würde man die letzten Wochen als Bemessungsgrundlage nehmen, wäre es basierend auf der Arbeitszeit ein Hauptgewerbe. Ab dem 1. April bin ich "hauptberuflich" Student, weiß noch nicht, ob ich dort mehr oder weniger als 20 Stunden die Woche am Gewerbe nebenbei arbeite.

Im letzten und vorletzten Jahr lag ich definitiv unter der Einkommensgrenze (435€/m in 2018?), außer 2 Monate letztes Jahr, was so weit ich das verstanden habe, kein Problem darstellen sollte. Dieses Jahr wird das aller Voraussicht nach anders aussehen, da ich allein im Januar und Februar bereits weit über dieser Grenze verdient habe. Daher nun meine Frage: Zu was bin ich verpflichtet? Ich habe mal aufgeschnappt, dass ich unaufgefordert den Einkommenssteuerbescheid des jeweils vorangegangenen Jahres vorlegen muss. Ist das korrekt? Und falls ja, würde ich es richtig sehen, dass ich dieses Jahr familienversichert bleibe, da ich den Bescheid für dieses Jahr logischerweise erst nächstes Jahr vorlegen kann? Des weiteren, wie man aus der Frage bereits ableiten kann, hätte ich in diesem Fall den Einkommenssteuerbescheid für 2017 bisher nicht vorgelegt - würde das zu Problemen führen?

Oder bin ich mit dem Vorlegen der Bescheide auf der ganz falschen Spur?

Herzlichen Dank!

Krankenversicherung, Selbstständigkeit
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Steuerfreies Einkommen?

Hallo,

Ich bin zurzeit Selbstständig und zerbreche mir den Kopf als 22 Jähriger, der wenig Ahnung von dem deutschen Steuersystem hat. Ich habe einen Bescheid von meinem Steuerberater bekommen indem mir geschrieben wird das ich 5000 € Einkommenssteuer für dieses Quartal zahlen soll inkl. 275€ Soli. - Leider liefen Januar und Februar überhaupt nicht gut bei mir weshalb ich nicht einmal die 5275€ erreicht habe. Meine Frage hierbei, es handelt sich doch hierbei um eine Vorauszahlung? Ich habe letztes Jahr deutlich mehr eingenommen sodass dementsprechend die Vorauszahlung sehr hoch ist, aber wie kann es sein das ich von meinen Einnahmen wieder 5000€ Einkommenssteuer zahlen muss. Die Rechnung geht bei mir überhaupt nicht auf, denn ich habe (leider gottes) auch noch Sachen wie Krankenversicherung zu zahlen.

Ich habe gelesen das es einen Einkommensteuer-Freibetrag gibt der 2019 bei 9.168 Euro liegt. Nur theoretisch jetzt gesehen, heißt das -> Wenn ich dieses Jahr unter 9.168 Euro verdiene muss ich keine Einkommenssteuer zahlen, weil dies ja der Grundfreibetrag ist. Wie ist dies dann aber mit anderen Sachen wie z.b. Gewerbesteuer. Gibt es hierbei auch einen Grundfreibetrag?

Und wie wird dann die Krankenkasse abgerechnet, da ich Diabetiker Typ 1 und in der gesetzlichen Versichert bin, gibt es für mich leider keine Möglichkeit in die Private KK zu wechseln, und würde auch wahrscheinlich keinen Unterschied machen zu meinen Ausgaben.

Einkommenssteuer, Krankenversicherung
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Werkstudent + selbstständig Tätigkeit, Studentenstatus?

Hallo, 

seit 3 Jahren (seit Studienbeginn) führe ich nebenbei ein Gewerbe in der Veranstaltungstechnik als Einzelunternehmer (Kleinunternehmerregelung und natürlich auch unregelmäßige Jobs, welche sich immer zwischen 5 und 6 Stunden bewegen inkl. Rechnungen schreiben, wie das halt mit der Selbstständigkeit so ist) und seit letztem Jahr März bin ich Werkstudent bei einer größeren Firma.

Von März bis September (Genau 26 Wochen) war ich bei dieser Firma auf 20h/Woche befristet angestellt (da ich schon fast mit meinem Physik Studium durch war und somit nur eine Vorlesung in diesem Semester hatte und habe teilweise an Wochenenden (von April bis September) als Tontechniker selbstständig gearbeitet (Insgesamt genau 5 Wochen unter dem Semester und im ganzen Beschäftigungszeitraum mit 20h/Woche 11 Wochen).

Zuvor habe ich das mit meiner Krankenkasse und dem Arbeitnehmer und der SBK (von der der Sozialversicherungsrechtliche Beurteilungsbogen für den Arbeitsvertrag kam) abgeklärt, dass es ca 20 Tage pro Jahr, bzw sogar nur 6 Tage pro Semester waren, an denen ich der Tontechnik nachgegangen bin und so bekam ich von allen Seiten die Rückmeldung, das ist okay..unter der Woche bleib ich ja dann bei den 20h/Woche..und in den Semesterferien ist es ja ohnehin unerheblich und die Mehrarbeit findet ja nur an den Wochenenden (Immer Samstags) statt.

Somit bin ich seitdem studentisch Krankenversichert für ca 90 Euro/Monat.

Ich bin innerhalb der Regelstudienzeit fertig geworden, von daher stand das Studium an sich nachweislich schon immer noch im Vordergrund und mein Notenschnitt liegt auch bei 2,0.

Seit Mitte September (befristet verlängert bis März) bin ich mit der Stundenzahl zurückgegangen auf 12h/Woche, von daher ist das mit dem am Wochenende arbeiten ohnehin kein Problem mehr, da ich mit einem Job am Wochenende unmöglich über die 20h/Woche kommen kann.

Aktuell schiebe ich jedoch etwas Panik, da ich im Internet gelesen habe, dass seit 2017 die Ausnahmeregelung mit mehr als 20h/Woche, wenn:

- nur an Wochenenden

- in den Abend/Nachtstunden 

- in der vorlesungsfreie Zeit

nicht mehr ohne weiteres gilt.

Ist es jetzt unter diesen Voraussetzungen möglich, dass ich meinen Studentenstatus nachträglich verliere und etwas für das letzte Jahr nachzahlen muss?

Falls das auf mich zukommt, habe ich die Stundenzahl ja nur von April bis Juli (also während des Semesters) überschritten und seitdem während des Semesters nicht mehr.

Verliere ich dann den Studentenstatus nachträglich komplett? Oder kann er mir nur für April bis Juli aberkannt werden und nachträglich normal weiter fortgeführt?

Aufs Jahr runter gerechnet sieht meine Selbstständigkeit wie folgt aus:

Monatl. gewinn (230 Euro), Arbeitszeit 3,5-4 Stunden. Jetzt habe ich beispielsweise von Januar bis Mai keinen einzigen Auftrag.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

Krankenversicherung, Selbstständigkeit, Sozialversicherung, Werkstudent
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Selbstständig krankenversichert trotz Studium?

Guten Tag,

anfang Oktober habe ich mit 30 Jahren nocheinmal das Studium aufgenommen. Da ich kein Bafög mehr bekomme gehe ich wöchentlich neben dem Studium zwei Nebenjobs nach, die auf Honorarbasis vergütet werden. Zum einen arbeite ich bei einem großen deutschen Nachhilfeunternehmen, außerdem an einer Grundschule und gebe dort Förderunterricht. Ich gehe also an zwei Tagen in der Woche arbeiten und an dreien zur Uni. Da meine Einkünfte auf Honorarbasis sind, verdiene ich in vollen Monaten ca. 950€, in Monaten wie diesem Dezember auch mal nur die Hälfte. Es ist wirklich nicht viel, aber durch geschicktes Wirtschaften gelingt es mir die halben Monate durch die vollen auszugleichen. Nun falle ich mit 30 Jahren aus der studentischen Versicherung raus und mir wurde nun von meiner GKV mitgeteilt, ich müsse die (bereits ermäßigten) Beiträge von 277€ monatlich für 2018 und ab Januar 2019 191€ monatlich bezahlen.

Nun bin ich völlig gelähmt, da es mir unmöglich ist, so hohe Beiträge zu bezahlen!? Da ich auf Honorarbasis vergütet werde, gelte ich als selbstständig. Aber ich bin doch nicht selbständig, sondern verdiene meine drei Krümel in der Woche, damit ich mir das Studium finanzieren kann!?

Ich habe schon sehr viel recherchiert, aber ich komme da einfach nicht weiter. Bei der KV sagen sie natürlich das ist einfach so, ich würde aber gerne wissen, ob es tatsächlich keine Einwände dagegen gibt.

Vielleicht können Sie mir weiter helfen?

Vielen Dank 🙏

Krankenversicherung
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Wer kann mir in diesem Durcheinander noch helfen?

Unsere Tochter ist bei ihrem Vater beihilfeberechtigt und zu 20% bei der Debeka versichert.Da sie behindert ist,auch über das 27.LJ hinaus.

Als sie in einer beschützenden Werkstätte zu arbeiten anfing, bestanden diese darauf, sie gesetzl. zu versichern, da ich dies nicht wollte, war sie sowohl privat bei der Debeka und der AOK versichert und bekam auch Beihilfe. Mir wurde damals gesagt,sie dürfe doppelt versichert sein, allerdings natürlich unter der Prämisse,dass jeweils nur eine Versicherung im Bedarfsfall in Anspruch genommen werden darf.

Somit war sie zwar zahlendes Mitglied bei der AOK all die Jahre,diese wurde aber NIE in Anspruch von uns genommen.

Nun ist es so,dass meine Tochter von der beschützenden Werkstätte Sonderzahlungen bekommt seit Mai diesen Jahres, die nicht vorhersehbar waren. Es handelt sich hierbei,laut Aussage der Werkstatt um Gewinnausschüttungen der Jahre 2016/2017. Somit kommt sie über die Verdientsgrenze des Kindergeldes von 9000 Euro und fällt aus dem Kindergeld höchst wahrscheinlich raus und muss für das ganze Jahr vermutlich auch Kindergeld nachzahlen,obwohl die Grenze erst ab August d.Jahres ob der Sonderzahlungen überschritten wurde.

Automatisch dann auch aus der Beihilfe.

Sollten wir Kindergeld fürs ganze Jahr nachzahlen müssen,so wurde mir gesagt,dass wir auch Leistungen aus der Beihilfe zurückzahlen müssen-was einer finanz. Desaster gleich käme, da unsere Tochter Morbus Crohn hat und hierfür alleine im Monat für Medikamente schon 1.800 Euro anfallen. Von den Arzt-Kontrollbesuchen und Routine-Laboruntersuchungen mal ganz abgesehen.

Frage: Muss die AOK diese Kosten rückwirkend übernehmen,da unsere Tochter ja seit Arbeitsbeginn vor 7 Jahren dort zahlendes Mitglied ist?

Kein Sachbearbeiter wusste bislang,wie das Ganze zu handhaben ist und die Freude an den Sonderzahlungen,von denen kein Mensch wirklich weiß,wie sie weiterlaufen sollen/werden und immer mehr zum Chaos und zur Belastung werden, ist uns allesamt gründlichst vergangen.

Weiß irgendjemand Rat?

Danke fürs Lesen und event.Hilfe.

Krankenversicherung
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Als Azubi Nebengewerbe Anmelden?

Hallo!
Ich bin 19 Jahre alt und Azubi aus Bayern. Meine monatliche einnahmen sind:
Ausbildung: €660 Netto, ~€520 Brutto (39 Stunden Woche)
Minijob (Samstagjob): €300 (8 Stunden Samstag)
OnlineJob: ~€1300 (18$/Stunde, 20 Stunden/Woche, €15600/Jahr)
Ausbildung+OnlineJob: €23520/Jahr

Jobbeschreibung: Ich darf 30 Adressen/Stunde überprüfen ob die richtig sind. Wenn nicht, dann korigieren. So einfach.

Meine Fragen:
1. Da es nur ein Auftraggeber ist, muss ich Neben- oder Hauptgewerbe anmelden?
2. Ein Monat habe ich schon gearbeitet, wenn alles zu kompliziert wird, würde ich gerne aufhören und schluss machen, wie sollte ich dann die €1300 die ich schon verdient habe versteuern? Gibt es irgendein Formular oder so irgendwas das man an Finanzamt schicken kann?
2.1. Da ich schon ein Monat gearbeitet habe, habe ich irgendwas gegen Arbeitszeit gesetz getan? Habe ich mich strafbar gemacht? (Die Gewerbeanmeldung kommt noch!, Nachanmeldung ist kein Problem.)
3. Wenn ich Hauptgewerbe anmelde, was ändert sich alles mit meiner Ausbildung? Ich will die umbedingt zu ende machen.

  • Dann käme ich nun auf das nächste Problem - die Krankenversicherung. Momentan bin ich noch bei der AOK familienversichert. Kann ich bei der Versicherung als Nebengewerbe "gesehen werden" wenn ich Hauptgewerbe anmelde? (https://www.aok-business.de/fachthemen/sozialversicherungsrecht/beschaeftigung-und-sozialversicherung/verwandte-themen/selbststaendig-und-arbeitnehmer/)

Für die Hauptberuflichkeit spricht:

  • Zeitaufwand von nicht mehr als 20 Stunden wöchentlich, wenn das Arbeitseinkommen 75 Prozent der monatlichen Bezugsgröße übersteigt (2018 = 2.283,75 Euro).

Bei mir sind es nicht mehr als 20 Studen wöchentlich und das einkommen ist unter 75% von €2283 (€1300<€1712) Also nicht Hauptberuflich tätig.

Habe ich das jetzt alles soweit richtig analysiert oder fällt noch jemandem was ein, der sich mehr mit Steuern, Gewerbe, etc. auskennt?

Dankeschön!

Geld, Ausbildung, Gewerbe, Krankenversicherung, Selbstständigkeit, Steuern, Versicherung, Nebengewerbe
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Krankenversicherung Student/Werkstudent >14 Fachsemester?

Hallo,

ich hoffe man kann mir hier weiterhelfen oder mir zumindest einen Rat geben.

Ich bin Student, zurzeit im Master und in diesem Semester ins 14. Hochschulsemester bzw. im 3. Fachsemester angekommen.

Ich arbeite nebenbei unter 20 Stunden und bin bisher in der studentischen Krankenversicherung versichert.

Ab dem 01.10.18 ist dies nicht mehr möglich. Es läuft zwar ein Widerspruchsverfahren, aber ich gehe kaum davon aus, dass meine Einwände (Fachsemester sind nicht mit Hochschulsemester gleichzusetzen siehe SGB V, die Beschlüsse der KMK haben keine rechtliche Relevanz, ..., ...) akzeptiert werden. Daher muss ich nun schauen wie ich mich ab dem 01.10 versichere. Ich war während des Studium mehrere Semester auch mal "Arbeitnehmer" (über 20 Stunden die Woche), der nebenbei studiert; daher die hohe Semesteranzahl.

Ich geh seit dem 01.03.17 einer Tätigkeit unter 20 Stunden die Woche nach. In meinem Arbeitsvertrag wird an keiner Stelle mein Status als Student beschrieben bzw. als Grundlage des Arbeitsvertrages vereinbart. Es wird durchgehend von einer Teilzeitkraft auf 40,49%, ~15 Stunden pro Woche gesprochen.

Durch mein Studium und den eingereichten Studienbescheinigungen musste der Arbeitgeber die entsprechenden Abgaben (Krankenversicherung und Co.) nicht zahlen.

Ich habe meinen Teamleiter und den Bereichsleiter auf meine Lage angesprochen und ihnen mitgeteilt, dass ich ab dem 01.10 nicht mehr studentisch versichert bin und daher gerne über die Firma versichert werden würde. Bei der Firma handelt es sich um eine sehr große Firma, deutschlandweit aufgestellt, der Standort hat über 180 Mitarbeiter, verfügt über einen Betriebsrat und ist an einen Tarifvertrag gebunden.

Als Antwort bekam ich, dass der Arbeitgeber/ die Firma keine Teilzeitkräfte auf 40,49% (~15 Stunden die Woche), sondern nur Personen, auf 53,33% (~20 Stunden pro Woche) haben möchte. Nur Studenten sind auf 40,49%, also 15 Stunden pro Woche, eingestellt. Eine Höherstufung ist zurzeit nicht möglich und von mir eigentlich auch gar nicht gewollt, da ich das Studium in den nächsten 6 Monaten abschließen möchte.

Ich frage mich jetzt, inwiefern mein Arbeitgeber dazu "verpflichtet" ist mich als Teilzeitkraft in der Krankenversicherung zu versichern, da wie bereits geschrieben der studentische Status nicht Gegenstand meines Dienstvertrages war/ist.

Student, Krankenversicherung
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Ausländer ist nicht krankenversichert – Angabe der Krankenversicherung im Arbeitsvertrag des Minijobs?

Sehr geehrte Community von finanzfrage,

ein Ausländer kommt von außerhalb der EU zum Studium nach Deutschland. Während des Aufenthalts ist er nur über eine internationale Reisekrankenversicherung geschützt. Das akzeptiert die Ausländerbehörde so.

Die Reise-Krankenversicherung läuft ab. Der Ausländer erneuert sie nicht. -> Heiratet in Deutschland und beantragt ein entsprechende Visum.

Eine Prüfung des Krankenversicherungsschutzes findet bei der Vergabe des neuen Visums nicht statt.

Der Ausländer verbringt ca. 20 Monate ohne Krankenversicherungsschutz in Deutschland.

Dann nimmt er einen Minijob (geringfügige Beschäftigung) auf.

Im Arbeitsvertrag des Minijobs wird nun nach dem Namen der Krankenversicherung und einer Kopie der Gesundheitskarte gefragt.

Es liegt lediglich eine Sozialversicherungsnummer vor.

Der Ausländer möchte die entfallenen Beiträge zur Krankenversicherung zurückzahlen und möglichst sofort einer Kasse beitreten, um die Unterlagen bei seinem Arbeitgeber vollständig einreichen zu können.

Nun meine Fragen zum Thema:

  1. An wen soll er sich zunächst wenden?
  2. Wie kann er sich bei einer neuen Kasse anmelden?
  3. Was soll er dem Arbeitgeber mitteilen?
  4. Braucht der Arbeitgeber nur die Sozialversicherungsnummer oder kommt es möglicherweise zu Schwierigkeiten, wenn keine Gesundheitskarte und kein Name der Krankenkasse vorliegt?

vielen Dank im Voraus für jede hilfreiche Antwort und beste Grüße

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