Verdienstmöglichkeiten ohne Hauptbeschäftigung?

Ich habe mich entschieden einige Monate ohne Beschäftigung zu bleiben, um zu reisen und mich neu zu orientieren. In der Zeit bin ich "freiwillig" gesetzlich versichert. Wenn ich zwischen zwei Reisen in Deutschland bin (immer wieder für 1-3 Wochen) würde ich gerne tages-/stundenweise arbeiten. Ziel ist die Zeit sinnvoll zu nutzen, Neues auszuprobieren bzw. Geliebtes wofür sonst nie Zeit ist zu tun. Es geht mir nicht darum mein Leben zu finanzieren, dafür habe ich genug gespart. Aber umsonst arbeiten werde ich auch nicht (abgesehen von meinen ehrenamtlichen Beschäftigungen, um die es hier nicht geht). Ich suche definitiv keine Stelle an der ich von morgens bis abends arbeiten soll, eher 1-3 Mal die Woche.

Leider scheint das ziemlich unmöglich zu sein. Ich habe es versucht mich als Hostess anzumelden, aber es hieß dass ich es ohne Hauptbeschäftigung nicht darf, auch wenn ich mir ziemlich sicher war dass es bei unter 450 Euro Verdienst im Monat kein Problem wäre. Ich habe mich als Mystery Shopper angemeldet, aber danach gelesen, dass ich dafür Gewerbe registrieren muss, was mir bei schätzungsweise 50 Euro jeden zweiten Monat doch zu viel Aufwand und Kosten sind. Mit Nachhilfeunterricht sieht es glaube ich ziemlich ähnlich aus, für Babysitting habe ich noch nicht genau recherchiert. Habe ich denn überhaupt irgendwelche legale Möglichkeiten eine unregelmäßige geringfügige Beschäftigung auszuüben, ohne dass das unangemessen viel Aufwand/Kosten verursacht? Im Ausland gibt es doch so viele Möglichkeiten dafür!

Ich bin 30w, ledig. Nach BWL und WiInfo Abschlüsse bin ich schon einige Jahre als Softwareentwickler tätig, kann auch mehrere Fremdsprachen. Aber durch den Job hatte ich nie Zeit für meine anderen Interessen oder um was anderes auszuprobieren. Und ich will es gerade nachholen, bevor es zu spät geworden ist. Sämtliche Vorschläge sind willkommen!

Rentenversicherung, arbeitsrecht, geringfügige Beschäftigung, Krankenversicherung, Minijob, Sozialabgaben, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht
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gesetztliche Krankenkasse doppelt zahlen?

Hallo zusammen,

ab Mitte mai habe ich eine neue Stelle betreten und mein neuer Arbeitgeber hat mich [von AOK] zu DAK gewechselt. Dabei wurde ich darüber nicht informiert. Ende Juni habe ich einen brief von der AOK erhalten, dass ich abgemeldet wurde und musste mich anschließend melden und sagen wieso. Ansonsten würde die freiwillige Krankenversicherung greifen. Natürlich gab es einen Briefumschlag und einen vorgefertigten Brief zu ausfüllen dabei. Ich habe ihn fleißig ausgefühlt, darauf hingewiesen dass ich einen neuen Arbeitgeber habe und dass er mich bei der DAK versichert hat. Zusätzlich habe ich AOK kontaktiert und ebenso darüber informiert. Eine schriftliche Bestätigung ist natürlich vorhanden, denn der Ansprechspartner von AOK hat die DAK selbständig kontaktiert und sie über meine Versicherung bei der AOK informiert und mir darüber in der Mail geschrieben hat. Hat gemeint, er meldet sich bei mir, sobald er mehr weiß. Dann ist alles aber runter gegangen. Inzwischen dachte ich, dass es sich geklärt hat, denn ich kann nicht schließlich bei zwei gesetzlichen Krankenkassen gleichzeitig versichert werden.

Heute bekam ich wieder einen Brief von der AOK, in dem Sie mich auf den Rückstand in Höhe von 5.100 Euro hinweisen und die ich bis Ende Dezember zahlen muss. Kann mir jemand bitte helfen und sagen, was soll ich im nächsten Schritt machen? Wie soll ich vorgehen?

P.S. der Arbeitgeber [der sowas macht und darüber nicht mal informiert] war wie erwartet schlecht, deswegen habe ich ab jetzt einen neuen Job. d.h. der alte Arbeitgeber kann eventuell nicht entgegen gehen wollen....

Danke vorab und einen schönen Abend noch.

LG

Krankenversicherung, Krankenkassenbeiträge
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Selbständiger Teilzeitstudent, Wechsel in PKV?

Hallo! Ich hätte eine Frage zum Wechsel in die PKV bei Studenten, bzw. Selbständigen. Bei mir herrscht eine etwas spezielle Konstellation, weshalb ich dazu nichts Näheres finden konnte.

Ich bin seit dem 01.04. diesen Jahres im Erststudium immatrikuliert. Seit Anfang Anfang 2017 bin ich selbständig, anfangs angemeldet nebenberuflich, seit diesem Jahr ist es jedoch definitiv als Haupttätigkeit zu verstehen. Seit diesem Semester (01.10.) studiere ich in Teilzeit, da die Selbständigkeit mehr Zeit in Anspruch angenommen hat.

Ich bin derzeit noch gesetzlich familienversichert. Bin jedoch für dieses Jahr definitiv weit über die Grenze von 445€/m hinaus. Ich habe zwar mittlerweile erfahren, dass ich wohl bereits zum Zeitpunkt, wo ich über diese Grenze hinaus bin (im Laufe des Jahres) mich hätte selbst versichern müssen, das ist mir jedoch missfallen. Ich suche daher nun nach einer Krankenversicherung beginnend ab dem 1. Januar.

Aufgrund meiner finanziellen Situation und meiner gesundheitlichen Vorgeschichte macht für mich persönlich im Moment eine PKV weitaus mehr Sinn. Jedoch hätte ich dazu nun eben ein paar Fragen:

  1. Als Student hat man ja normalerweise nur bis zu 3 Monate nach der Immatrikulation Zeit, in die PKV zu wechseln. Da ich jedoch selbständig bin, gilt dies denke ich mal für mich nicht? Sprich, ich kann jederzeit wechseln?
  2. Wenn dem so ist: Kann ich trotz dessen einen studentischen Tarif (welcher mich teilweise mehr als 100€ weniger im Monat kommen würde) bei einer PKV in Anspruch nehmen? Oder muss ich mich dort als Selbständiger melden?
  3. Wie sieht es am Ende des Studiums aus: Wenn ein privat versicherter Student fertig studiert und in eine Arbeitnehmerposition wechselt, so kann er ja zurück in die GKV. Wie sähe das hier aus, angenommen ich würde - aus welchen Gründen auch immer - ebenfalls zum Studienende eine Arbeitnehmerstelle annehmen? Wäre mir der Weg zurück in die GKV dann ebenfalls offen, oder nicht? Wäre das einkommensabhängig?

Besten Dank.

Krankenversicherung, PKV
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Grundsicherung Antrag wurde abgelehnt nach über 6 Monate "Bearbeitungszeit", weil die person in der Zeit gestorben ist. Ist das normal?

Guten Tag,

Frau X hat Grundsicherung in April beantragt. Hat alle Unterlagen damals abgegeben und ihr wurde mündlich zugestimmt, dass alle Unterlagen korrekt sind und die beim Landratsamt diese schnell bearbeiten werden, weil sie gar keinen Einkommen hat.

Leider hat man mit der Zeit nichts gehört und mindestens ein mal pro Monat musste ihr Sohn fragen wie es läuft, da die Miete nicht bezahlt werden konnte und sie auch Geld fürs Essen und weiteres brauchte.

In Oktober ist sie leider gestorben und nachdem ihr Sohn weitergefragt hat, wurde weiter bestätigt, dass an den Unterlagen noch bearbeitet wird. Nun war er Heute wieder beim Landratsamt und der, der zuständig war sagte, dass er sich nicht gemeldet hat, weil sie während des Bearbeitungszeitraumes gestorben ist und somit wurde der Antrag abgelehnt. Er wollte nichts schriftliches geben und die ganze Kosten wie die Krankenkasse und Miete wäre "nicht sein Problem".

Abgesehen von der Unhöflichkeit... sollte man laut Gesetz, bei einem Antrag, immer etwas schriftliches erhalten (egal ob Ablehnung oder einen Bescheid) oder irre ich mich?

Ich konnte kein Gesetz zu so einem Fall finden. Ist das wirklich legal, dass es bei einem Todesfall nach so einer langen Bearbeitungszeit einfach abgelehnt wird?

Vielen Dank für die Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,

erbrecht, Grundsicherung, Krankenversicherung
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Soll ich Selbstständigkeit eingehen oder nicht?

Hallo zusammen,

Ich hatte gestern ein Vorstellungsgespräch, bei der Axa, für eine Stelle im Vertrieb bzw. Außendienst.

Nun hab ich das Gespräch erfolgreich bestanden.

Die Tätigkeit an sich will ich schon.

In meinem aktuellen Beruf(Logistik) bin ich wirklich sehr unglücklich, und Vertrieb passt einfach viel mehr zu mir.

Das einzige, was mir ein wenig noch zu denken gibt, ist dass die Tätigkeit auf Selbstständiger Basis wäre.

Nichts desto trotz krieg ich die ersten 3 Jahre ein Fixum von 2000 Brutto.

Allerdings würde ich aktuell eher ein Angestelltenverhältnis bevorzugen.

Meine größte Sorge ist, dass ich die Krankenversicherung selber zahlen muss, und dies nicht schaffe.

Ich hatte schonmal als Selbstsändiger gearbeitet, konnte damals die Krankenversicherung nicht zahlen, musste diese dann zurückzahlen per Raten.

Damals hab ich aber auch ohne Fixum gearbeitet.

Nun meine Frage: Was soll ich tun ?

ich muss noch neben der Krankenversicherung Miete in Höhe von 600, Kreditrate in Höhe von 85, sowie Benzin etc. zahlen.

wenn ich jetzt nur von den 2000 Brutto ausgehen würde, würde ich damit über die Runden kommen ?

Natürlich liegt die Entscheidung letzten Endes bei mir, allerdings möchte ich nicht eine Entscheidung treffen, die ich im Nachhinein bereue.

Soll ich vielleicht nochmal nachfragen, ob ich die Stelle doch im Angestelltenverhältnis antreten kann ?

Oder kommt das vielleicht negativ rüber ?

Würde mich über eure Ratschläge/Tipps sehr freuen, und wäre euch sehr dankbar.

LG,

Baran.

Arbeit, Krankenversicherung, selbstständig, Selbstständigkeit, Außendienst
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Freiwillige Krankenversicherung Aok?

Hallo Habe vor paar Monaten Post von der AOK erhalten das Angeblich für den Zeitraum des Krankenhausaufenthaltes kein Versicherungsschutz bestehen würde habe natürlich Widerspruch eingereicht und eine Überprüfung gefordert da meine mutter zur besagten Zeit Versichert war dann kam wieder ein Brief von der AOK wegen eine Freiwilligen Krankenversicherung und mit einer Rechnung von 31000 € für den Zeitraum 1.10.14 bis 1.7.18 allerdings ist mir keine Freiwillige Krankenversicherung bekannt bei der AOK da meine mutter zum 30.6.18 zu einer andern Krankenkasse gewechselt ist und bei der AOK gekündigt wurde.

Das ganze begann 6 Monate nach Kündigung bei der AOK was natürlich merkwürdig ist da der Krankenhausaufenthalt vom 5.10.17 bis 16.11.2017 war und mittlerweile 1 Jahr vergangen war zum Zeitpunkt der ersten Rechnung und Krankenhaus und Hausarzt einen hätte nicht behandeln können wenn meine Mutter nicht versichert gewesen wäre da sonst die Karte gesperrt gewesen wäre was jedoch nicht der Fall war.

Zurück zur Rechnung von 31000€ :

Die AOK hat nun einen Gerichtsvollzieher eingeschaltet dieser mir einen Brief wegen Zwangsvollstreckung zusandt. Ich jedoch fest daran glaube das es keine Freiwillige Krankenversicherung gab und auch Beweise für die Angelegenheit der angeblichen Versicherung haben möchte da mir das nicht ganz geheuer vorkommt zumal es sich bei der eigentlichen Versicherung um eine Gesetzliche handelt da meine Mutter bis 30.10.14 noch beim Jobcenter gemeldet war und seit 1.11.2014 EU Rente bezieht und die Versicherungs Beiträge laut Bescheide vom Jobcenter und Rententräger regelmäßig monatlich an die AOK abgeführt wurden zusätzlich wurden laut Bescheide der Zusatzbeitrag abgeführt und der Beitrag zur Pflegeversicherung

Nun meine Frage was kann ich dagegen unternehmen wenn der Gerichtsvollzieher bereits zum Termin erscheint und ich der Meinung bin das die Forderung der AOK nicht rechtens ist ?

Klage einreichen oder den Gerichtsvollzieher beauftragen den Vorfall zu überprüfen und die Antragsformulare zur freiwilligen Krankenversicherung einfordern von der AOK ? Diese müssten ja denn bei der AOK vorliegen wenn es eine Freiwillige Krankenversicherung geben würde

Werde ihm die besagten schreiben und Bescheide vom Jobcenter und Rententräger vorlegen als Beweis das die Beiträge abgeführt wurden

Krankenversicherung
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Kennt die Krankenkasse mein Einkommen?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bezüglich der Gehaltsgrenze bei der Familienversicherung.

Ich habe zwei Jobs als Werkstudent und verdiene bei beiden zusammen monatlich 515€ netto. Ich zahle Lohnsteuer- und Rentenversicherubgsabgaben. Nun Habenichts von meiner Krankenkasse einen Fragebogen erhalten bei dem ich angeben soll wie hoch mein Gesamteinkommen ist. Zuzüglich der Werbekostenpauschale von 1000€ für Werkstudenten, darf ich also circa 530€ im Monat verdienen. Stimmt das ?

Oder geht die Krankenkasse vom Brutto-Verdienst aus ?

Eine weitere Frage: Ich muss laut dem Fragebogen nur Auskunft über einen Job geben, sprich den Vertrag und die Abrechnungen einreichen. Was ist wenn ich einfach nicht vollständige Angaben mache und nur die Abrechnungen dieses einen Jobs einreiche ? Kommt die Krankenkasse dahinter ? Denn ich würde bei diesem Job aufgrund einer Weiterbeschäftigung schon mal bei der Sozialversicherung ab- und wieder angemeldet. Fragt mich nicht wieso. Und da hat die Krankenkasse auch nichts gesagt und wollte nichts nachträglich prüfen.

Nun die abschließende Frage: Wenn ich irgendwann mit beiden Jobs aufhören sollte und bei beiden abgemeldet werde, was macht die Krankenkasse dann ? In wiefern kann sie wissen, was ich verdient habe, wenn ich nichts angebe?

krankenkasse, Krankenversicherung, Werkstudent, Familienversicherung, Krankenkassenbeiträge, Studentenjob
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Steuerklasse: Arbeiten für rumänische Firma, Wohnsitz in Deutschland?

Hallo,

meine Frau und ich sind aus Rumänien in Deutschland eingewandert. Ich habe eine Stelle bei einer deutschen Firma bekommen und meine Frau wird weiterhin Home Office für die rumänische Firma wo sie angestellt ist arbeiten.

Unser Plan ist vorläufig in Deutschand so lange wie möglich zu bleiben und wollten wissen wie wir am besten da vorgehen können.

 Meine Fragen nun:

  1. Kann ich die Steuerklasse 3 beantragen? Mein Jahresgehalt beträgt ca. 70.000 EUR. Meine Frau wird ca. 1100 EUR brutto monatlich von der Frima aus Rumänien verdienen. Das wären ca. 13.000 EUR brutto im Jahr.
  2. Wäre es vielleicht sinnfoller, dass sich meine Frau Selbstständig macht? So könnte sie z.B. Steuern, Krankenkasse usw. in Deutschland zahlen und später dann vielleicht alle Dienstleistungen in Deutschland in Anspruch nehmen können, oder?
  3. Vielleicht hat jemand auch diese Info: Gibt es irgendwie die Möglichkeit, dass sich meine Frau auch hier mitversichern kann? Wir planen Nachwuchs und wollte wissen ob sie sich z.B. in Deutschland mit der rumänischen Krankenversicherung untersuchen lassen kann? Ich bin gesetzlich versichert und soviel ich das verstanden habe, kann ich meine Frau nur dann auf meiner Versicherung nachtragen lassen, wenn sie nicht arbeitet oder wenn sie unter 450 EUR monatlich verdient.

Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

 

Krankenversicherung, selbstständig, Steuerklasse, Steuern
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Sozial- und Krankenversichert in Finnland, Gewerbe in Deutschland...geht das?

Hallo!

Ich hatte zu diesem Thema schon eine Frage gestellt und auch schon eine Antwort mit Rückfragen erhalten (vielen Dank hierfür :-) Leider kann ich auf diese Antwort nicht Rückantworten und mache dies nun hier:

Es ging um folgendes:

Ich bin seit diesem Jahr offiziell in Finland wohnhaft und auch hier Sozial/Krankenversichert.

Mein Gewerbe, dass ich schon seit einigen Jahren führe ist aber noch in Deutschland angemeldet.

Darf ich dieses Gewerbe weiter ausführen?

Wenn ja, mache ich dann meine Steuererklärung weiter, wie gewohnt bei meinem bisherigen Finanzamt in Deutschland?

Wie sieht es mit der Krankenkasse aus? Muss ich dort versichert sein, wo mein Gewerbe ist, oder dort, wo mein Lebensmittelpunkt ist?

Daraufhin habe ich folgende Fragen erhalten:

Was für ein Gewerbe ist es denn? Ein Onlinehandel, oder eine Tischlerwerkstatt?

Es ist ein sogenannter "handwerksähnlicher Betrieb". Ich bin Tischler und führe Renovierungsarbeiten durch. Ausserdem habe ich eine Ausbildung als Forstwirt und kümmere mich um Wälder (Pflanzungen, Durchforstungen u.ä.)

Wie soll denn die Arbeit von Finnland aus erledigt werden in der in Deutschland befindlichen Betriebsstätte?

Ich habe schon in den letzten Jahren die meisten meiner Aufträge in Finnland erhalten und auch dort ausgeführt. Ich habe in meiner Adresse in Deutschland keine Werkstatt oder ähnliches. Renovierungen werden vor Ort ausgeführt und die Arbeit im Wald ebenso.

Zur Erläuterung: Ich möchte mein Gewerbe hier in Finnland anmelden. Dies wird allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, da ich mich erst in die hierige Bürokratie einlesen möchte. Da ich jetzt im Sommer viele Arbeitsanfragen habe, die ich gerne ausführen möchte, würde ich dies der Einfachheit halber gerne Übergangsweise mit meinem noch existierenden deutschen Gewerbe machen.

Wie schon gesagt, ich habe schon viel auf diese Weise gearbeitet und es war bisher kein Problem (wir sind ja in der EU). Doch seit diesem Jahr bin ich nicht mehr in Deutschland, sondern in Finnland Kranken- und Sozialversichert. Von meiner Krankenkasse hatte ich dazu sich wiedersprechende Auskünfte erhalten, ob ich weiterhin dieses Gewerbe ausführen darf oder nicht. Deswegen suche ich hier nach besser verständlicher Information.

Vielleicht eine direktere Frage: Kann ich dieses deutsche Gewerbe weiterhin ausführen, ohne in Deutschland Kranken- und Sozialversichert zu sein? Mein aktueller Wohnsitz ist in Finnland, ich habe aber meinen Wohnsitz in Deutschland (noch) nicht abgemeldet da die Adresse bei meinen Eltern ist und eine Abmeldung somit nicht eilt.

Schon im Vorraus, vielen Dank für die Hilfe!

Ausland, Gewerbe, Krankenversicherung, Sozialversicherung
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Krankenversicherung abführen auf Übergangsgeld Nachzahlung?

Ich bin 66 J. alt und beziehe eine Regelaltersrente. 2008 wurde mein Arbeitsverhältniß beendet und ich bezog ein Übergangsgeld bis zum Rentenbezug von meine ehemaligen Arbeitgeber, das war keine Betriebsrentenzahlung sondern eine Dienstvereinbarung. Nun bekomme ich aufgrund eine Prozesses eine Nachzahlung i.H.v. Brutto ca. 40.000.- € auf das Übergangsgeld. Während der Zeit von 2008-2018 war ich freiwliig KV versichert, keine RV + AL Abzüge, jetzt bin ich in der KV der Rentner. Meine Fragen:

  1. MUß ich die Nachzahlung der Rentenversicherung melden ? Meines Wissens gilt : die Prüfung der Hinzuverdienstgrenze nach § 34 Abs. 2 SGB VI ist nur dann durchzuführen,wenn neben einer Altersrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze Arbeitsentgelt aus einem nach Rentenbeginn noch bestehenden Arbeitsverhältnis erzielt wird. Wurde das Arbeitsverhältnis bereits vor Rentenbeginn beendet, liegt Hinzuverdienst i. S. des § 34 SGB VI nicht vor.Dies gilt auch für Nachzahlungen aus einem vor Rentenbeginn beendeten Arbeitsverhältnis. Ist diese Aussage richtig?
  2. Wie verhält es sich mit der KV für die Nachzahlung? Ich war ja 10 J. freiwillig versichert und jetzt führe ich von meiner Rente die Beiträge als Pflichtversicherter ab ? Das Übergangsgeld wurde ja für den Verlust meines Arbeitsplatzes gezahlt.

Ich weiß dass dies alles sehr kompliziert ist, aber vielleicht gibt es einen Experten hier vieln Dank schon einmal

Krankenversicherung
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Familienversichert als Selbständiger - wozu bin ich verpflichtet?

Ich (dieses Jahr 21 werdend) bin seit gut zwei Jahren selbständig mit einem Nebengewerbe. So steht es zumindest auf dem Gewerbeschein, würde man die letzten Wochen als Bemessungsgrundlage nehmen, wäre es basierend auf der Arbeitszeit ein Hauptgewerbe. Ab dem 1. April bin ich "hauptberuflich" Student, weiß noch nicht, ob ich dort mehr oder weniger als 20 Stunden die Woche am Gewerbe nebenbei arbeite.

Im letzten und vorletzten Jahr lag ich definitiv unter der Einkommensgrenze (435€/m in 2018?), außer 2 Monate letztes Jahr, was so weit ich das verstanden habe, kein Problem darstellen sollte. Dieses Jahr wird das aller Voraussicht nach anders aussehen, da ich allein im Januar und Februar bereits weit über dieser Grenze verdient habe. Daher nun meine Frage: Zu was bin ich verpflichtet? Ich habe mal aufgeschnappt, dass ich unaufgefordert den Einkommenssteuerbescheid des jeweils vorangegangenen Jahres vorlegen muss. Ist das korrekt? Und falls ja, würde ich es richtig sehen, dass ich dieses Jahr familienversichert bleibe, da ich den Bescheid für dieses Jahr logischerweise erst nächstes Jahr vorlegen kann? Des weiteren, wie man aus der Frage bereits ableiten kann, hätte ich in diesem Fall den Einkommenssteuerbescheid für 2017 bisher nicht vorgelegt - würde das zu Problemen führen?

Oder bin ich mit dem Vorlegen der Bescheide auf der ganz falschen Spur?

Herzlichen Dank!

Krankenversicherung, Selbstständigkeit
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Steuerfreies Einkommen?

Hallo,

Ich bin zurzeit Selbstständig und zerbreche mir den Kopf als 22 Jähriger, der wenig Ahnung von dem deutschen Steuersystem hat. Ich habe einen Bescheid von meinem Steuerberater bekommen indem mir geschrieben wird das ich 5000 € Einkommenssteuer für dieses Quartal zahlen soll inkl. 275€ Soli. - Leider liefen Januar und Februar überhaupt nicht gut bei mir weshalb ich nicht einmal die 5275€ erreicht habe. Meine Frage hierbei, es handelt sich doch hierbei um eine Vorauszahlung? Ich habe letztes Jahr deutlich mehr eingenommen sodass dementsprechend die Vorauszahlung sehr hoch ist, aber wie kann es sein das ich von meinen Einnahmen wieder 5000€ Einkommenssteuer zahlen muss. Die Rechnung geht bei mir überhaupt nicht auf, denn ich habe (leider gottes) auch noch Sachen wie Krankenversicherung zu zahlen.

Ich habe gelesen das es einen Einkommensteuer-Freibetrag gibt der 2019 bei 9.168 Euro liegt. Nur theoretisch jetzt gesehen, heißt das -> Wenn ich dieses Jahr unter 9.168 Euro verdiene muss ich keine Einkommenssteuer zahlen, weil dies ja der Grundfreibetrag ist. Wie ist dies dann aber mit anderen Sachen wie z.b. Gewerbesteuer. Gibt es hierbei auch einen Grundfreibetrag?

Und wie wird dann die Krankenkasse abgerechnet, da ich Diabetiker Typ 1 und in der gesetzlichen Versichert bin, gibt es für mich leider keine Möglichkeit in die Private KK zu wechseln, und würde auch wahrscheinlich keinen Unterschied machen zu meinen Ausgaben.

Einkommenssteuer, Krankenversicherung
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