Meine Steuerklassen wurden geändert; wer macht sowas?

Hallo. Ich habe ein Problem, für dass ich hier mal keine Antwort gefunden habe und habe mich nun angemeldet um dieses öffentlich stellen zu können.

Ich bin Pensionär und habe meine Pension auf die Steuerklasse 1 gewählt. Im August habe ich nun eine Ausbildung begonnen, für die ich die Steuerklasse 6 gewählt habe, da ich hier wesentlich weniger verdiene.

Bis heute hat auch alles gut funktioniert.

Heute bekam ich meine Lohnzettel per Post. Ohne mein Zutun wird laut Lohnzettel meine Pension nun mit der Steuerklasse 6 versteuert und die Ausbildung in der Steuerklasse 1.

Das ist nicht so wie ich es beantragt hatte.

Das einzige, was auf meinem Pensionszettel neu ist ist ein Vermerk: "ELStAM; Lieferdatum 03.10.2013; Gilt-ab 01.08.2013; Ign-bis 02.06.2013"

Kann mir einer sagen was das bedeutet?

Kann es sein, dass das Finanzamt hier etwas ohne meine Einwilligung geändert hat? Dürfen die das?

Mir geht es vor allem jetzt darum, dass jetzt für 3 Monate Steuerabzug von meiner Pension getätigt wurde und ich von meiner Ausbildung eine kleine Nachzahlung bekommen habe.

Das Geld was ich somit für kommenden Monat zur Verfügung habe reicht jetzt nicht mal, um Miete und Unterhalt zu zahlen. Ferner bin ich in einer Privatinsolvenz und wenn ich eine Rechnung nicht bezahle (was jetzt zwangsläufig der Fall sein wird), kann ich meinen Insolvenzstatus verlieren .... weil mir durch diese Steuernachzahlungen auf einmal 1000 Euro für kommenden Monat fehlen!

Was kann ich tun und an wen muss ich mich jetzt wenden damit alles wieder so verläuft wie bisher?

Danke und Gruß

Thomas

Ausbildung, Finanzamt, Pension, Recht, Steuerklasse, Steuern, Steuerrecht, Nebentätigkeit
1 Antwort
Einkommenssteuererklärung Abfindung, 5tel Regelung, Lohnersatzleistungen - HILFE

Hallo zusammen, ich "brüte" gerade über der Einkommensteuererklärung 2012. Ich hoffe, von Ihnen evtl. einen Rat zu bekommen... Kurz zu meiner Situation: Ich wurde im September`12 betriebsbedingt zum 31.12.12 gekündigt. Und ein Vergleich bei Gericht protokolliert. (Beschluss erfolgte Mitte Januar 13) U.a. wurde dort vereinbart, dass für den Verlust des Arbeitsplatzes eine Abfindung in Höhe von 8000€ am 01.01.13 gezahlt wird. Ich bekam Anfang Januar den Ausdruck der elektr. Lohnsteuerbescheinigung mit dem"normalen" zu versteuernden Einkommen über 40.000€. Die Abfindung wurde Ende Januar dann überwiesen und ich erhielt eine neuen neuen Ausdruck der Lohnsteuerbescheinigung von 2012, wo in Zeile 10 die Abfindung und in Zeile 11 und 12 die Steuer und der Solibetrag bereits abgeführt wurde...

Weder mein ehemaliger Arbeitsgeber, noch mein Rechtsanwalt interessieren sich für den offensichtlichen Fehler und wurden bislang tätig. Ich habe mehrmals mit dem Finanzamt telefoniert, aber dort konnte man mir auch nicht zusichern, dass der zuständige Finanzamt die Angaben korrigiert, da immer die Berechnungsgrundlage die Übermittlung des A.-gebers ist. Aber ich könnte einen Brief & Kontoauszug mit dazu legen und es versuchen, ggfs. Widerspruch einlegen - tolle Aussage!

Nun meine vielen Fragen: 1. Würde ich nicht die gesamte Summe der Steuern & Soli für die Abfindung wiederbekommen?
2. sollte ich lieber einen 2ten Anwalt einschalten, der sich darum kümmert, dass die Angaben vor Abgabe der Erklärung korrigiert werden?

Versteuert werden muss die Abfindung ja dann in 2013. In diesem Jahr werde ich vorraussichtlich nur Lohnersatzleistungen erhalten in Form von Krankengeld. Und bin zur Abgabe verpflichtet. Und jetzt meine nächsten Fragen:

  1. Krankengeld - progressionsvorbehalt - brutto ca. 70€/Tag. Und Abfindung 8.000€ als ermässigtes Einkommen-erwirtschaftet über mehrere Jahre?

  2. Wie hoch ist der Steuersatz in 2013? 70€ x 365 Tage = 25.500 € durch das Krankengeld?? Den Steuersatz der daraus resultiert, als Steuersatz für die Abfindung? 5-tel. Regelung möglich? Krankheitskosten, Krankenhaustagegeld, Reha, Fahrten zum Arzt, etc... als aussergewönliche Belastung absetzbar?

  3. Schiesse ich mir letztendlich selber ins Knie, wenn ich überhaupt alles versuchen lasse zu korrigieren? Für letztes Jahr alles wieder zurück und für dieses Jahr nachbezahlen, in welcher Höhe? Ich verstehe es nicht mehr und brauche dringend Profis

Danke im voraus Manuela

Abfindung, einkommensteuer, Einkommensteuererklärung, Finanzamt, Krankengeld, Recht, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht, EStg
0 Antworten
Firmenwagen möglich ?

Hallo zusammen,

Ich bin derzeit dabei mich nach einem Auto umzuschauen, und frage mich, ob ich eine meiner Selbständigkeiten irgendwie steuerlich nutzbar machen könnte - sprich ob ein Firmenwagen in meiner Situation möglich wäre:

Ich bin hauptberuflich Angestellter woher ich auch mein Haupteinkommen beziehe.

Zudem bin ich mit einer zweiter Person geschäftsführender Gesellschaftter einer UG.Ich bin dort also angestellt und beziehe ein Gehalt. Die UG macht jährlich ca. 35.000 EUR Umsatz bei einem Gewinn von ca. 18.000 EUR. Leider ist ein reines Onlinegeschäft ohne Kundenkontakt - der Firmensitz läuft zudem auf meine Heimadresse, was es bzgl. Firmenwagen evtl. schwer machen dürfte...

Weiter betreibe ich noch ein Einzelunternehmen, das ebenfalls nur Softwaredienstleistungen anbietet und keinen Kundenkontakt hat (und ebenfalls auf meine Heimadresse läuft). Das Enzelunternehmen schleicht sich aber im Moment aus -> Umsatz und Gewinn sind jährlich nur noch im 4stelligen Bereich und ich wollte es ohnehin in Kürze abmelden.

Mit dem Einzelunternehmen sehe ich für meine Frage eher schwarz und habe es nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Folgende Fragen stellen sich mir nun:

1.) Bekomme ich einen Geschäftswagen für die UG überhaupt durch, wenn dieser fast ausschließlich privat genutzt würde (kein Kundenkontakt) ?

2.) Falls ja, könnte ich das Ganze über die 1% Regelung durchbekommen ? Mit Fahrtenbuch hätte ich vermutlich nur für den Kaufpreis einen Vorteil, da die Nutzung ja fast ausschließlich privat wäre.

3.) Wir planen aus diversen Gründen in Kürze die Gründung einer "Zweitniederlassung" im Haus meines Kollegen. Hierdurch würden einige Fahrten zwischen unseren Wohnorten zu Besprechungen etc. anfallen, wodurch ich auf ca. 30% geschäftliche Nutzung kommen würde. Würde es das vereinfachen ?

4.) Die UG hat vergleichsweise wenig Eigenkapital, da wir Gewinne zu einem Großteil als Gehälter auszahlen. Ich wollte mir ein Auto für ca. 15.000 kaufen (gebraucht), was die UG nahe an die Insolvenz bringen würde ;-) Wie könnte sowas trotzdem funktionieren ? Eine Möglichkeit wäre ja, dass ich der UG ein Darlehen gebe, um das nötige Kleingeld für den Autokauf zu haben. Dumm nur, wenn ich das Auto selbst finanzieren muss, oder ? Dabei hätte ich ja die schlechten Konditionen wie MwSt. etc., die ich mir ja ersparen wollte.

Ich bin für jede Meinung dankbar...

PS: Ich will das Finanzamt nicht austricksen - aber ich möchte die bestehenden Möglichkeiten einfach nutzen :-)

Finanzamt, Recht, Steuern, Steuerrecht, Fahrtenbuch, Firmenwagen
2 Antworten
Was hintert einen dabei eine "Summe" ungemeldet zu überweisen? (Strafhöchstsatz?)

Hallo,

Angenommen jemand hat ein großes Problem mit dem ganzen Freiberuflich sein, Rechnungen machen, usw. Man weiß entweder nich wie, oder in der Art von Beschäftigung ist es weniger klar und mehr problematisch.

Angenommen jemand ist aktuell Arbeitssuchend (ohne sich Arbeitslos zu melden - harz 4, was auch immer), noch genügend Geld vorhanden. Hier jetzt erstmal paar Fakten und die Frage gibt es am Ende.

  • Gesetzliche Krankenversicherung ist auf "freiwillig", - 155€ selbst bezahlt pro Monat.

  • Im ganzen Jahr NICHTS verdiehnt, da gerade erst Bildungswege beendet.

  • Dann hat die Person die möglichkeit 2000€ auf sein Paypal Konto zu bekommen, dass man dann auf das normale Konto weiterleitet.

  • Es handelt sich um eine einmalige Überweisung. Keine weitere freiberufliche Tätigkeit oder ähnliches geplant.

  • In den letzten 3-4 Monaten des finanziellen Jahres macht man NUR ein Praktikum (ohne Bezahlung, oder eben max. 400€).

  • Kann man dann die dummen 2000€ nicht einfach OHNE gang zum Finanzamt und OHNE Jahresabrechnung, Beweis, Rechnungen, bla, usw auf sein Konto übweisen.

ALSO:Wenn man im gesamten Jahr KOMPLETT sowieso unter 8000€ verdiehnt hat - sich keine Sozialhilfe oder irgendwas holt und irgendwie bescheisst - kann man sich das bisschen Geld nicht einfach stressfrei überweisen?

Und falls man "ertappt" wird beim "geheimen" - was wäre dann die höchststrafe? Kann ja kaum was ernstes sein, wenn man keine Steuern hinterzieht.... oder?

Finanzamt, Freiberufler, Freibetrag, Steuern, Steuerrecht, Steuerfreibetrag
5 Antworten
Rentenversicherung einmalige Kapitalauszahlung Steuerpflicht?

Hallo, Ich würde mich freuen wenn mir jemand den unten aufgeführten Sachverhalt beantworten könnte.

Sachverhalt:

Ich bin 1950 geboren, besitze sowohl die türkische als auch die deutsche Staatsangehörigkeit. Ich habe zwar noch in Deutschland einen Wohnsitz, jedoch habe ich seit 1998 mein Lebensmittelpunkt in der Türkei. Ich habe in den Jahren 1984-1997 als SELBSTÄNDIGER Zahnarzt gearbeitet. Währenddessen, also 13 Jahre lang, habe ich für meine Altersrentenversicherung an das Versorgungswerk der Zahnärzte Beiträge eingezahlt. Aufgrund der Auswanderung in die Türkei, habe ich im Jahre 2010 vom Versorgungswerk eine einmalige Kapitalauszahlung in Anspruch genommen. Der Grund, warum ich die Zahlung erst in 2010 in Anspruch genommen habe ist, dass ich von der steuerfreien Zahlung erst mit Eintritt des 60. Lebensjahrs profitieren konnte oder sollte.

Zunächst habe ich im Jahre 2011 bzgl. der Kapitalauszahlung vom Finanzamt ein Schreiben erhalten, bei dem zunächst mein Lebensmittelpunkt gefragt und von mir beantwortet wurde.

Nun habe ich vor einem Monat also 2 Jahre später ein weiteres Schreiben erhalten bei dem mir argumentiert wird, dass für die Kapitalauszahlung die Vorschrift Artikel 21 Abs.1 des Doppelbesteuerungsabkommens –Türkei (DBA-TR) als Zuweisungsnorm in Anwendung kommt, welches dem Quellenstaat (also BRD) ein unbeschränktes Quellensteuerrecht zuweist. Weiterhin hieß es, dass die Regelungen des Artikels 18 DBA-TR, für Altersrenten die aus Versicherungsverhältnissen gezahlt werden, hier keine Anwendung finden, da es an der Voraussetzung fehlt, dass das Ruhegeld aus einem früheren Arbeitsverhältnis fließen muss. Schließlich wurde mir eine Frist zur Prüfung gesetzt, ob ich aufgrund der vorgenannten Argumentation dem der BRD zustehende Besteuerungsrecht zustimmen würde. Meine Frage ist,

ob ich für diese Kapitalauszahlung (Altersrente) überhaupt steuerpflichtig bin. Dabei ist bitte zu berücksichtigen, dass das Alterseinkünftegesetz seit dem 1. Januar 2005 bei dem auch die Besteuerung von Lebens- und Rentenversicherungen völlig neu geregelt wurde. Der Versicherungsvertrag ist vor 2005 abgeschlossen worden, siehe oben.

Wenn ja, nach welcher Norm der DBA-TR würde die Besteuerung stattfinden, Art. 18 DBA-TR oder tatsächlich wie von FA vorgeführt Art. 21 Abs.1 DBA-TR?

Bei Fragen bin ich Ihnen jederzeit erreichbar.

Rentenversicherung, Doppelbesteuerung, Finanzamt, Recht, Steuern, Steuerrecht, türkei
0 Antworten
Hausfrau und nebenberuflich selbstständig als "Künstlerin"?

Hallo!

Momentan bin ich Hausfrau und lebe momentan vom Einkommen meines Mannes. Ich male gerne, habe schon ausgestellt, Bilder für die Familie gemalt... nun kommen immer mehr potentielle "Kunden", die gerne ein Bild hätten.

Eigentlich wollte ich mich hauptberuflich selbstständig als Künstlerin machen, aber daraus wird wie ich befürchte nichts. Zum einen bin ich gesundheitlich eingeschränkt (Rheuma), kann also nicht mehr wie 1 - 2 Bilder pro Monat malen. Leben davon kann ich also nicht und ich denke nicht, das sich meine gesundheitliche Situation auf Dauer bessert. Ein weiterer Nachteil wäre, das ich aus der Familienversicherung fliege, und eine Aufnahme in der Künstlersozialkasse auch fraglich ist (zumindest nach dem, was ich alles darüber gefunden habe).

Man gab mir nun den Tipp, mich doch nebenberuflich Selbstständig zu machen. Bleibe ich unter dem monatlichen Einkommen von 365€ (und weniger als 18 Arbeitststunden die Woche), kann ich in der Familienversicherung bleiben. Da bleibe ich auf jeden Fall drunter!

Meine Fragen nun:

Wie und was melde ich dem Finanzamt? Ich möchte keinesfalls, das die mich als hauptberuflich Selbstständig einstufen. Geht nebenberuflich denn als "Künstlerin" überhaupt? Da ich Bilder male, muss ich auch kein Gewerbe anmelden, soweit habe ich das schon begriffen.

Wie und was melde ich der Krankenkasse? Ich habe gelesen, das man auch dort aufpassen muss, das auch die einen nicht als hauptberuflich Selbstständig einstufen.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

LG, Katharina

Finanzamt, Hausfrau, Künstler, Steuern, Steuerrecht
2 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Finanzamt