Probleme wegen Besitz von Goldbarren ?

Hallo,

ich suche hilfreichen Rat, da ich nicht weiss wie ich mit meinem Sachverhalt (rechtlich) umgehen soll:

Da ich eine alte Dame längere Zeit gepflegt habe, und mehr für sie da war als ihre eigenen Kinder, sprach sie immer davon mir vor ihrem Tod etwas "wertvolles" schenken zu wollen. Ich dachte darüber nie großartig nach, da ich wusste dass die Kinder alles erben.

Zwei Tage vor ihrem Tod, als wir alleine waren, holte sie das "wertvolle" Geschenk aus dem Boden einer mittelgroßen Schmuckschatulle raus, von dem außer ihr keiner wusste: Es war ein 9,999 Feingold Goldbarren (über 20.000 EUR wert).

Voller Überraschung und Freude, nahm ich das Geschenk an, brachte es bei mir zu Hause an einen sicheren Ort. Nach zwei Tagen wurde mir mitgeteilt die Dame sei verstorben.. Diese Geschichte ist schon mehrere Wochen her, seit der Beerdigung habe ich auch von ihren Kindern nie was gehört.

Mittlerweile habe ich mich über Goldverkauf informiert, weiss aber nicht wie ich genau (rechtlich) vorgehen soll:

(1) Jede Ankaufstelle hält mittels Personalien den Ankauf fest und speichert diesen für mehrere Jahre. -Wann und an wen gehen diese, und werden auch Informationen über meinen Gold-Verkauf weitergeleitet (Summe..) ??

(2) -Wie reagiert die Bank wenn ich plötzlich mehrere tausend Euro mehr auf mein Giro- oder Sparkonto einzahle oder überwiesen bekomme? ("Bankgeheimnis)"?? -Event. Mitteilungen ans Finanzamt? Geldwäschebeauftragten?

(3) Wie weise ich die Herkunft des Geldes/ nach (da die Dame schon Tod) und werde ich darüber gefragt wenn ich als Studentin nicht mal knappe 900 EUR vorher hatte ??

(4) Gibt es da, meinerseits aus, eine Auskunftspflicht alles detailiert auszulegen/ -Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit danach gefragt zu werden (Erbrecht-Steuer) ???

(5) Angenommen ich lege den Goldbarren als solchen bei der Bank (zum Beispiel in der Schweiz) an, werde ich auch dann nach der Herkunft gefragt ??

Vor allem die 2. Frage beschäftigt mich, da ich nicht weiss ob ich (nach dem event. Verkauf) so eine hohe Summe auf mein Konto einzahlen kann, ohne rechtliche Konsequenzen.

Empfehlen Sie mir mit meiner Bankberaterin darüber zu sprechen/ Meinung einzuholen? Darf sie Einzelheiten aus dem Beratungsgespräch der Bank weiterleiten, wenn ich dort Kunde bin ??

Wie empfehlen sie mir bei meinem Sachverhalt am besten vorzugehen ?

Vielen Dank für Ihre Empfehlungen und Rat.

Susanne

Geldanlage, Bank, Erbe, Finanzamt, Bankberater
4 Antworten
Finanzamt hat zu wenig Fahrtkosten berechnet

Ich bin 2009 zu unserer Mutterfirma versetzt worden und habe nun einen Fahrtweg von 75km (einfache Fahrt). Für 2009 und 2010 habe ich die Lohnsteuererklärung gemacht und jeweils gut 1600€ erstattet bekommen. Nun habe ich für 2011 die Erklärung eingereicht und wurde prompt gefragt ob ich auch wirklich gefahren sei (wie sollte ich wohl sonst zur Arbeit kommen???). Man forderte eine Bescheinigung meines Arbeitgebers über die Anzahl der Tage, die ich gearbeitet habe. Habe ich umgehend eingereicht. Dann kam, dass auf mich kein Auto zugelassen sei. Ich erklärte Ihnen, dass das Auto auf den Namen meiner Mom läuft, da es günstiger ist. Ich bin aber Finanzierer und trage alle Kosten. Dann wollten sie eine Bestätigung über die Laufleistung meines Autos. Ich bin ja geduldig... also habe ich die Inspektionsrechnungen Januar 2011 und Oktober 2011 eingereícht, die ja belegen, dass ich gute 24.000 in nicht mal 10 Monaten gefahren bin. Dann kam eine Weile nichts und heute habe ich eine Überweisung von 110,-€ auf dem Konto. Hä?????? Kein Bescheid, keine Abrechnung, Aufstellung oder wie auch immer... und warum 110€?? Das würde ja bedeuten, ich habe die Firma beinahe vor der Tür. Bin stinksauer. Man sitzt gut 2 Stunden am Tag im Auto um seinen Job auszuüben, tankt 5 Mal im Monat und bekommt 110€?? Was soll ich nun tun ?? wüsste auch gerne mal woraus sich diese 110€ zusammen setzen.

Finanzamt, Pendlerpauschale
3 Antworten
Dienstwagen oder Privatfahrzeug?

Hallo zusammen! Ich habe einige Fragen, bei deren Beantwortung ich Unterstützung brauche. Das Finanzamt ist mit der bisherigen Auflistung meiner beruflichen Fahrten (ähnlich einem Fahrtenbuch) nicht mehr "glücklich"...

Der Vorschlag des Sacharbeiters ist der, meinen Wagen zu einem Dienstfahrzeug zu deklarieren, da er - aus langjähriger Erfahrung mit meiner Steuererklärung - weiß, dass weit über 50% meiner Fahrten beruflicher Natur sind.

Nun ist es aber so, dass ich zwei Berufe habe. Zum einen bin ich Schulleiterin, zum anderen gehe ich einer (zeitlich und finanziell etwa gleichgestellten) selbstständigen, künslerischen Tätigkeit nach.

Ein Dienstfahrzeug kann mir ja nur von der nebenberuflichen Tätigkeit gestellt werden, nicht aber schulisch, d.h. ich bin gleichzeitig Arbeitgeber und Arbeitnehmer und stelle mir selbst ein Fahrzeug zur Verfügung. Hauptberuflich lege ich aber mehr Kilometer zurück, als bei der Ausübung der künstlerischen Arbeit.

Meine Schlussfolgerung ist daher folgende: Ein Dienstwagen macht für mich keinen Sinn, denn die in diesem Fall betrieblichen Fahrten sind geringer als die schulischen. Und gelten die schulischen Fahrten dann nicht plötzlich als Privatfahrten, weil sie nichts mit den Fahrten der künstlerischen Arbeit zu tun haben? Denke ich da richtig? Und kann das FA mich zwingen, mein Auto zu einem Dienstfahrzeug zu machen? Ich hoffe, das war jetzt nicht zu verworren ;)

Über Antworten würde ich mich freuen! Liebe Grüße

Anke

Dienstwagen, Finanzamt
1 Antwort
Frage zur Ummeldung beim Finanzamt nach Umzug.

Hallo zusammen, ich bin vor zwei Jahren von Kiel nach Essen gezogen. Habe mich damals natürlich bei der Stadt umgemeldet, mein Auto umgemeldet etc.

Mein neuer Arbeitgeber hier in NRW erhielt damals meine Lohnsteuerkarte, auf der auch meine Steuer-ID steht usw. Nun wechsel ich nach zwei Jahren Tätigkeit in Essen den Arbeitgeber und fange bald in Düsseldorf an. Ich habe heute beim googeln zufällig gelesen, dass man sich beim Umzug auch beim Finanzamt melden sollte, da das im neuen Wohnort ansässige Finanzamt das neue zuständige wird. Ich war stets davon ausgegangen, dass das Finanzamt aufgrund meiner Ummeldung beim Einwohnermeldeamt, meiner Autoummeldung und nicht zuletzt aufgrund der Jahresmeldungen über die Sozialversicherungsbeträge und Steuern, die mein Arbeitgeber ja dorthin schickt, über meine neue Adresse Bescheid weiß.

Letzten Oktober erhielt ich ein Massen-Schreiben vom Finanzamz Kiel mit den Daten über die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale. Darin ging es nur darum, dass man angibt, sollte sich was verändert haben. Dieses ging aber auch schon an meine aktuelle Adresse hier in NRW, also wissen die ja längst, wo ich wohne.

Wieso kommt dieses Schreiben dennoch aus Norddeutschland und nicht hier aus Essen? Weil die alte Lohnsteuerkarte, die ja bekanntermaßen noch gilt, damals dort ausgestellt wurde?

Oder bin ich der Dumme, weil ich denen nie geschrieben habe, dass ich das neue Amt hier als Amt will/brauche. Da ich noch nie einen Lohnsteuerjahresausgleich gemacht habe (käme nichts bei rum) habe ich generell wenig Erfahrung mit Finanzamtgeschichten. Bin normaler Angestellter, nie arbeitslos gewesen, immer Lohnsteuer abgeführt.

LG

Finanzamt, Adresse, Ummelden
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