Kinderfreibetrag bei Eink.St.Erklärung 2012
  1. Frage: Wo bitte wird denn der so häufig erwähnte Kinderfreibetrag eingetragen? Mein Fall: Mein Partner ist in 2012 getrennt lebend gewesen bzw. Mitte 2012 geschieden worden. Er zahlte einen Unterhalts-Gesamtbetrag (1350 Euro mtl.) (für Ehefrau und Tochter) an die Ehefrau, bei der die mittlerweile volljährige Tochter wohnte. Nun hat er die Anlage U (für die Unterhaltsbeträge an die Ex-Frau) soweit ausgefüllt und auch die Anlage K.
  2. Frage: da müsste er, wie ich es verstanden habe, in Anlage K, Zeile 6, Feld 15, ("Anspruch auf Kindergeld oder vergleichbare Leistungen in 2012) da wohl das halbe Kindergeld 2012 eintragen (also 1/2 von 12 x 184 Euro = 1.104 Euro). richtig?
  3. Frage:Meine Befürchtung: hätte er sich einen halben Kinderfreibetrag auf seiner Lohnsteuerkarte eintragen lassen müssen?
  4. Frage: Falls die Befürchtung "richtig" ist zur 3. Frage: kann man dann noch irgendwie diesen falsch dargestellten Kinderfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte "heilen"? Wenn ja: wie`?
  5. Frage: nun wird's knifflig: als ich letzte Woche die Vordrucke beim FA holte, meinte die FA-Beamtin: "da ziehen Sie einfach von den 1.350 Euro den Kindesunterhalt lt. Düsseldorfer Tabelle ab - und sie haben den maßgeblichen Betrag des Unterhalts an die Ex-Ehefrau. Somit bin ich in die Düsseldorfer Tabelle eingestiegen und hab' den Betrag ermittelt, der als "Zahlbetrag" ausgewiesen war (also: der Anspruchbetrag abzüglich des halben Kindergeldes). Den Betrag hat er von den 1.350 Euro abgezogen und als Unterhaltsleistung an die Ex-Ehefrau eingetragen. Richtig? Er meint nun, er müsse doch irgendwo die 441 Euro für die volljährige Tochter einsetzen. Und da habe ich das Halbwissen, dass dies nicht geht - lediglich die Anlage K auszufüllen ist etc...... Da bin ich gespannt , was an Rückantworten eingeht - und selbstverständlich möchte ich mich vorab für die liebe, beherzte Hilfe bedanken! Das Engagement weiss ich wirklich zu schätzen,...auch , wenn ich mich nicht einzeln bei den Antwortgebern bedankt habe! Ganz liebe Grüße 7papillon7
Anlage, einkommensteuer, Finanzamt, Kinderfreibetrag, Recht, Steuern, Steuerrecht, EStg
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Entlastungsbetrag für Alleinerziehende bei volljährigen Kindern, älteres Kind in Ausbildung

Hallo! Ich bin alleinerziehend, beide Kinder sind volljährig. Für meinen Sohn (demnächst Student) erhalte ich durchgehend Kindergeld. Meine Tochter ist in der Ausbildung und wohnt nicht mehr bei mir (Hebammenschülerin). Für sie habe ich 2011 kein Kindergeld bekommen, da sie die Einkommensgrenze von 8.004€ überschritten hat. 2012 bekomme ich wieder Kindergeld, da diese Einkommensgrenze für die Erstausbildung wegfällt. "Unglücklicherweise" hat meine Tochter noch einen 2. Wohnsitz bei mir. Bei Abgabe meiner Lohnsteuererklärung wurde mir jetzt gesagt, dass ich deshalb in 2011 nicht mehr in die Steuerklasse 2, sondern in Steuerklasse 1 falle, mir der Entlastungsbetrag also nicht zusteht. Durch den Zweitwohnsitz meiner Tochter lebe ich offensichtlich in Haushaltsgemeinschaft mit einer erwerbstätigen volljährigen Person und es wird eine gemeinsame Haushaltsführung / gemeinsames Wirtschaften unterstellt. In Wahrheit ist das Ausbildungsgehalt meiner Tochter natürlich so gering, dass SIE immer wieder noch finanzielle Unterstützung von mir braucht. Außerdem ist sie nur ca 1x monatlich am WE hier, es gibt also definitiv keine gemeinsame Haushaltsführung. Bin ziemlich sauer und entsetzt über die Lage und würde gerne wissen, ob sich jemand auskennt und ob ich gegen die Aberkennung der Lohnsteuerklasse vorgehen kann. Falls es wichtig ist: Ich lebe in Baden-Württemberg

einkommensteuer, Finanzamt, Kindergeld, Recht, Steuern, Steuerrecht, EStg
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STEUERSÜNDER: woran kann man erkennen, ob die Steuerfahndung einen im Visier hat?

Hallo, in den letzten Jahren habe ich meinen Einkommenst.-Bescheid immer nach ca. 6-8 Wochen bekommen. Als ich diesmal nach 8 Wochen nachgefragt habe, kam nur die lapidare Antwort, die Bearbeitung könne im Allgemeinen bis zu 6 Monaten dauern. Mir kommt das allmählich etwas unheimlich vor. Hier in der Stadt gibt es nämlich eine besonders scharfe und überregional bekannte Steuerfahndung, deren Jagd auf Steuersünder geradezu legendär ist (ich sag nur: Postchef Zumwinkel !). Eigentlich habe ich mir nichts vorzuwerfen und hatte nie Pprobleme mit dem Finanzamt. Vor 8 oder 10 Jahren wollten sie mal alle meine Abrechnungen über Wertpapier-Käufe und Verkäufe haben. Aber da war alles okay und nichts ist passiert. Zuletzt habe ich auch nichts Schlimmes angestellt. Ich hatte wohl mal ein Wertpapier-Depot im Ausland, dass ich vor 2 oder 3 Jahren aufgelöst habe. Aber da waren auch immer nur Verluste und insgesamt ging es um Peanuts (niedrig fünfstellig), im Vergleich mit den richtigen Steuersündern. Aber inzwischen sind mehr als 3 Monate seit Abgabe der Steuererklärung vergangen und allmählich bekomme ich schlaflose Nächte. Könnte ja auch ein Missverständnis sein oder dass irgendein böser Ex-Kollege oder sonstiger übler Zeitgenosse mich bei der Steuerfahndung denunziert hat? Also, wie gesagt ich fühle mich eigentlich vollkommen unschuldig. Aber was ist, wenn die Steuerffahndung doch hinter mir her ist? FRAGE: gibt es Anzeichen oder Indizes, an denen ich das erkennen könnte? Oder kann man offiziell nachfragen? Oder sollte ich noch mal höflich und ganz harmlos formuliert nachfragen, ob meine Steuererklärung versehentlich noch nicht bearbeitet wurde?(ich erwarte ca. 1000 Euro Erstattung). Schon mal Ddanke im Voraus an alle Antwortenden !

einkommensteuer, Finanzamt, Steuern
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Chancen auf Stundung /Ratenzahlung beim Finanzamt?

Guten Tag zusammen,

folgende Situation: Ich war ab 2010 - 2012 selbständig als Texterin. Anfangs lief alles gut, dann blieben aber Aufträge aus, und die psychische Belastung hat mich obendrein für einige Wochen lahm gelegt, weshalb ich hohe Ausfälle hatte und daher nun hohe Schulden habe. Letztes Jahr lief es allerdings deutlich besser, und ich konnte recht hohe Einkünfte erzielen. Inzwischen habe ich eine ordentlich bezahlte Festanstellung.

Trotz der guten Einkünfte war es allerdings kaum möglich, Geld für die Einkommensteuer zur Seite zu legen, da sich sehr viele Schulden angesammelt hatten und ich vollauf damit beschäftigt war, die drängenden Rechnungen zurück zu zahlen (unter anderem konnte ich meine Krankenversicherung nicht mehr zahlen und hatte da hohe Raten, hinzu kamen ausstehende Kreditkartenraten etc. Leider habe ich den Fehler gemacht, zu versuchen, Engpässe mir Kreditkarten zu überbrücken. Dass das dumm war, braucht mir keiner sagen, ich weiß das, ich bin da sehr naiv ran gegangen, bereue das auch sehr und tue alles, um mich nach und nach aus der Misere zu befreien)

Ich wohne derzeit sehr billig in meinem Elternhaus, um die Möglichkeit zu haben, die Steuern anzusparen, aber es reicht nicht. Ich habe auch eine begründete Fristverlängerung für die Abgabe der Einkommensteuer beantragt und bewilligt bekommen, damit ich etwas mehr Zeit habe, das Geld zusammen zu bekommen. Allerdings fehlen von den zu erwartenden rund 3.000 Euro Einkommensteuer wie ich es drehe und wende bis zum Fälligkeitstermin (wenn ich davon ausgehe, dass die Bearbeitung einen Monat dauert + 1 Monat Zahlungsfrist) 500 Euro. Ich war diesbezüglich bei meiner Bank und habe um eine Dispoerhöhung um diesen Betrag gebeten, dies wurde aber abgelehnt, wohl weil es in der Vergangenheit mehrere Rücklastschriften gab. In den letzten Monaten war dies zwar nicht mehr der Fall, aber da ist nichts zu machen. Kredit bekomme ich dann natürlich erst recht keinen.

Natürlich ist man immer auf die Kulanz des Finanzamts angewiesen. Aber bestünden eventuell Chancen, wenn ich anbieten könnte, den größten Teil der Steuerschuld, 2.500 Euro sofort zu bezahlen und den Rest dann in zwei Raten zu 250 Euro abzuzahlen? Morgen telefoniere ich noch einmal mit der Bankberaterin und werde sie bitten, mir eine Bestätigung der Ablehnung zukommen zu lassen.

Und wenn sich das Finanzamt nicht darauf einlässt, was droht mir dann? Würde es wahrscheinlich recht schnell zu einer Vollstreckung kommen oder lassen die sich durch eine Zahlung einer größeren Summe erst einmal besänftigen?

Bin für jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus.

Beruf, einkommensteuer, Finanzamt, Freiberufler, Ratenzahlung, Steuern
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Kleingewerbe und die Fotografie

Hallo Zusammen,

Ich habe 2008 ein Nebengewerbe unter Kleinunternehmerregelung angemeldet, mit welchem ich durch den Verkauf von Kameras und Fotozubehör nebenher mein Einkommen aufstocken wollte.

Dieser Versuch ist allerdings relativ schnell gescheitert, bzw. war mein sehr begrenztes Startkapital damals sehr schnell erschöpft und ich bin etwas im Minus geblieben... Als dann noch eine Abmahnung ins Haus kam, stellte ich den Verkauf über sämtliche Plattformen wie ebay und Amazon bis auf weiteres ein.

Gewinne wurden also keine Erziehlt, und da sich das ganze nicht mal ein Jahr gehalten hat, habe ich auch keine Einnahmen/Überschussrechnung erstellt.

Die Gewerbeanmeldung an sich besteht immer noch, Das Finanzamt hat sich bisher bei mir nie gemeldet um mal nach den Einkünften oder ähnlichem zu erkundigen...

Jetzt meine eigentliche Frage: Da ich hobbymäßig gerne Fotografiere, möchte ich versuchen, meine Bilder über verschiedene Anbieter als Druckmedien zu verkaufen, um dadurch ein paar Euro von meinen Ausgaben für die Ausrüstung und co. wieder rein zu bekommen. Bislang spielten diese Anbieter aber keinerlei Geld ein.

Sollte dies aber passieren, in wie fern hat das Einfluss auf meine "normale" Lohnsteuererklärung, bzw. wie müsste ich solche Einnahmen auf der Lohnsteuererklärung ausweisen und ab welchem Betrag?

Oder kann ich dies ggf. über meine noch bestehende Gewerbeanmeldung angeben - und wie müsste dieses in dem Fall mit meiner Fotoausrüstung verrechnet werden, welche ich mir privat zugelegt habe?

Bzw. wie kann ich dann bei einer EUR die Zeit von 2008 bis jetzt, in welchen keinerlei Einnahmen bzw. die Verluste am Anfang meines Versuches entstanden sind angeben?

Vielen Dank und Gruß, Christoph

Finanzamt, Gewerbe, Verlust, Einnahme
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Dringende Frage zu der Beareitung Steuererklärung 2013

Ich hatte bereits Mitte März meine Unterlagen für die Steuererkläung beim Finanzamt eingereicht. Vor zwei Wochen hatte das Finanzamt bei mir angerufen und auf Band gesprochen und mir parallel ein Schreiben zukommen lassen dass eine Angabe fehlt bzw. Unklar ist. Ich rief also dort um das ganze telefonisch zu klären aber ich wurde gebeten das ganze schriftlich mitzuteilen. Da ich bereits nun schon 14 Wochen auf den Steuerbescheid warte, fragte ich wenn ich die fehlende Angabe einreiche, wie lange die Bearbeitung denn noch dauern würde. Man sicherte mir zu, dass soweit alles fertig wäre und wenn mein Schreiben da wäre, würde der Vorgang SOFORT beareitet werden. Wie gesagt, nun ist das auch schon wieder zwei Wochen her und ich habe immer noch nichts vom Finanzamt gehört. Weder der Steuerbescheid ist mir zugeschickt worden noch eine Rückmeldung ob das nun mit den Unterlagen in Ordnung ist. Die letzten Jahre habe ich immer 14 Tage vor dem Bescheid ein Schreiben mit den eingereichten Belegen vom Finanzamt zurück bekommen. Aber noch nicht dass ist der Fall, dass ich die Belege bisher zurück bekommen habe. Ich weiss dass die Mühlen beim Finanzamt sehr langsam mahlen, aber wenn soweit alles fertig ist, warum dauert dass denn noch solange? Oder kann es sein, dass ich aufgrund der fehlenden Angabe nochmals 14 Wochen warten muss bis ich den Steuerbescheid erhalte? Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen mit dem Finanzamtgemacht wenn Angaben nachgereicht wurden, wie lange die Bearbeitung dauert? Danke für Eure Antworten.

Finanzamt, steuerbescheid, Steuererklärung
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Grundstück verkauf

Hallo Zusammen,

Folgendes Problem liegt an, Meine Eltern, beide privat und noch nie Land und Forstwirtschaft, erwarben 1966 direkt an ihrem Haus ein Grundstück von einem Landwirt, Größe 13,94 Ar. Dies wurde seit dem ersten Tag an auch Privat als Garten genutzt. 1994 wurde das Grundstück geteilt zu 9 Ar und 4,94 Ar. Die 9 Ar wurden verkauft und es kam nie was vom Finanzamt. Da dies, wie wir auch dachten Privat verkauf war und über 10 Jahren in dem Besitz meiner Eltern. Aus Altergründen wurde 02.13 nun auch das zweite Grundstück verkauft. Beide Grundstücke wurden mit Gewinn Verkauft. ( welches auch aus den 47 Jahren resultiert) Nun kommt ein Schreiben vom Finanzamt für die Bodengewinnsteuer für das zweit verkaufte Grundstück. Auf Nachfrage beim Finanzamt steht meine Mutter im Einheitswertbescheid als Betrieb für Land und Forstwirtschaft drin. 1. waren meine Eltern noch nie Land und Forstwirt oder Überhaupt Gewerblich auf irgend eine Art. 2. ist beim 1. verkauften Grundstück welches aus dem selben Grundstück stammt wie das 2. verkaufte nie ein schreiben oder Forderung gekommen. Den Einheitswertbescheid zu ändern wussten meine Eltern nicht, da wie schon geschrieben noch nie ein Betrieb da war, das Grundstück nur privat als Garten benutzt wurde und beim 1. verkauf der Teilung nie was kam. welche Möglichkeiten haben sie nun, da event. bis zu 42% Steuer anfallen können.( hab ich nachgelesen) Bin für jede Antwort dankbar. MfG

Finanzamt, Steuern
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