Sind bei fehlenden Mieten Werbungskosten nicht voll absetzbar? Welche Beweise sind vorzulegen?

Hallo Forumsgemeinde,

nachdem ich hier schon längere Zeit mitlese, möchte ich heute ein eigenes Problem posten und hoffe, auch Antworten dazu zu erhalten.

In meiner ESt-Erklärung für 2010 habe ich auch das Formular "Vermietung und Verpachtung" ausgefüllt. Dort habe ich (wahrheitsgemäss) angegeben, dass der Mieter in diesem Jahr nur sechs der zwölf Mieten gezahlt hat. (Natürlich habe ich mit dem Mieter Kontakt aufgenommen und auch die Zusage erhalten, dass die fehlenden Mieten nachgezahlt würden. Dies ist leider bis heute nicht geschehen. Ja, ich könnte dem Mieter kündigen, dann ginge es mir aber wahrscheinlich wie meinem Kollegen, der in dem gleichen Haus eine Wohnung hat. Er hatte seine Wohnung in den letzten fünf Jahren 26 Monate leer stehen.)

Als ich den Bescheid erhielt, stand dort, dass der Finanzbeamte annahm, ich hätte mich geirrt und deshalb mit 12 Mieten als Einnahmen gerechnet. Dagegen habe ich Einspruch eingelegt. Jetzt habe ich einen Brief mit folgendem Wortlaut erhalten:

"Ergänzend zu den Ausführungen in Ihrem Schreiben vom 13.02.2012 bitte ich noch um Vorlage des Schriftwechsels mit dem Mieter hinsichtlich der nicht gezahlten Mieten. Teilen Sie bitte auch mit, wie die Miete in 2011 und Januar bis März 2012 gezahlt wurde."

Jetzt meine Fragen:

a) Nachdem mein Rechner seinen Geist aufgegeben hat, ist vom Schriftwechsel mit dem Mieter nichts mehr übrig. Wie soll ich etwas vorlegen? Muss ich das überhaupt?

b) Was haben Mieteinnahmen von 2011 und 2012 mit der StE von 2010 zu tun und muss ich dazu Angaben machen? Kann man aus dem Brief lesen, dass der Finazbeamte Werbungskosten (evtl. anteilig) kürzen will?

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Grüsse zester

Finanzamt, Miete, werbungskosten
3 Antworten
Hilfe..!! Fahrtkosten während diplomarbeit absetzen?

Hi Alle,

Erstens .. Mein deutsch ist nicht prima.. Bitte entschuldigen..

Ich fülle die EinkommenSteuererklärung für die Jahr 2011 auf. Folgende gibt die Hintergrund.

Ich bin ein Master Student in eine Deutschen Hochschule. Ich war als ein Diplomand in Düsseldorf von 01.09.2011 bis 29.02.2012 bei einem firma tätig. Diese Diplom\ Masterarbeit ist für uns verpflichtend. Ich habe monatlich 800€ brutto \ 633 netto pro monat als entschädigung von der Firma bekommen. Ich habe während diese tätigkeit als diplomand in düsseldorf gelebt ( ich meine ich bin in Düsseldorf als ein bürger registriert). Die entfernung von mein wohnung zu die Arbeitsstelle war 8 km (einer richtung). Ich habe kein Auto d.h. kaufte ich eine Fahrkarte zur Nutzung der öffentliches verkehrsmittel. Ich habe monatlich 45€ bezahlt ( für die Fahrkarte). Die firma ist jetzt zufrieden mit mein arbeit und ich wird als ein festarbeiter von Mai 2012 mit die gleichen firma arbeiten.

Der LohnsteuerbescheinigungsAusdruck für die 4 monate von 01.09 - 31.12 beinhaltet die folgende Felde..

Bruttoarbeitslohn - € 3200

ArbeitgeberAnteil zur gesetzlichenrentenversicherung - € 318

ArbeitnehmerAnteil - € 318

Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen krankenversicherung - 262

Arbeitnehmerbeiträge zur sozialen Pflegeversicherung - 39

Arbeitnehmerbeiträge zur Arbeitslosenversicherung - 48

Es gibt keine andere Felde.

Meine frage :

Kann ich die ( 4 monate in 2011 * 45€ = €180 ) Fahrtkosten als Werbungskosten in die Elsterformular deklarieren?Werden die Fahrtkosten rückerstattet? Bitte helfen..

Finanzamt, Steuererklärung, Steuererstattung, werbungskosten, Fahrtkosten
2 Antworten
Steuerbescheid verstehen

Hallo zusammen,

ich habe am Freitag meine Steuerbescheide für die Jahre 2007 - 2010 erhalten und bin etwas irritiert. Ich habe eine Erklärung mit Hilfe einer WISO-Software gemacht und mich bei den anderen Jahren daran orientiert.

Ich habe folgende Original Belege beigefügt: Kfz-Haftpflicht, Privat-Haftpflicht, Aufstellung meines Vermieters über Haushaltsnahe Dienstleisungen (Gartenpflege, Hausreinigung, Schornsteinreinigung = ca 250 €), teilweise Spendenquittungen (30€)

Im Bescheid ist nun lediglich der Arbeitnehmer-Pauschbetrag über 920 € und Handwerkerleistungen 57 € aufgeführt. Sonst nichts! In der Erläuterung steht nichts weiter....

Nun zu meinen Fragen: Sollten nicht noch mehr Punkte aufgeführt sein? Wurde es einfach unter den Tisch fallen gelassen? Spendenquittungen über 30€ lagen auch bei. Oder zählt das alles zu Werbungskosten??

Den Großteil meiner Spendenquittungen konnte ich erst letzte Woche nachsenden, weil sie mir selbst ewig nicht zugeschickt wurden. Das hat sich mit dem Bescheid leider überschnitten. Habe ich eine Chance, dass mir das noch nachträglich angerechnet wird bei einem Einspruch? Die Beträge (400€) hatte ich mit angegeben und auch geschrieben, dass ich die Quittungen nachreiche. Das FA hat sie allerdings auch nicht nachgefordert, bevor sie mir den Bescheid geschickt haben.

Eins steht jetzt schon fest: Für die nächsten Jahre gehe ich zur Lohnsteuerhilfe!!! Bis dahin zähle ich auf EURE Hilfe ;-) Danke Vorab!

einkommensteuer, Finanzamt, Lohnsteuer, lohnsteuererklärung, Steuerberater, steuerbescheid, Steuererklärung, werbungskosten
0 Antworten
Papierbuch versus E – book veröffentlichen: freiberuflich oder gewerblich?

Hallo, ich habe mal eine schwierige „Nuss zu knacken“ :) Ich habe dieses Thema schon in anderen Foren gelesen und bin auf konträre Meinungen gestoßen, aber eine klare Antwort konnte leider bisher niemand geben, weil es eine Art gesetzliche Grauzone zu sein scheint. Deswegen versuche ich hier mein Glück und hoffe, dass ein Experte es sieht.
Es geht um die Veröffentlichung von E-books, oder anderen E- Dokumenten, die man selbst geschrieben hat und die man bei Amazon oder anderen Plattformen zum Verkauf anbietet. Diese Plattformen übernehmen den Verkauf und möchten dafür eine Provision von ca 30% vom Verkaufserlös. In meinem Fall ist es so: Ich möchte mich in einem Katalogberuf (Psychologin) freiberuflich selbständig machen und zusätzlich in regelmäßigen Abständen selbst geschriebene Fachbücher als E-books bei solch einem Anbieter verkaufen. Mir ist bekannt , dass Schriftstellerei als freiberufliche Tätigkeit anerkannt ist.

ABER: Was ändert sich, wenn man das Buch über solch einen Anbieter auch VERKAUFT? Also man schreibt ja nicht nur, sondern übernimmt zum Teil die Tätigkeiten eines Verlages, was die Distribution des Buches betrifft. Ich würde sehr gerne wissen, welchen Unterschied es macht, ob ein selbst geschriebenes Buch von einem herkömmlichen Verlag verkauft wird, oder über einen Internetanbieter.
Genauer:

  1. Wer ist der Verkäufer?

  2. Handelt es sich bei meinem Verkauf um eine freiberufliche oder gewerbliche Nebentätigkeit?

  3. Wenn gewerblich: Muss ein Kleingewerbe (Nebenerwerb) angemeldet werden?

  4. Und wäre ich dann Freiberufler mit gewerblichem Nebenerwerb – oder wie heißt es dann?

Vielen herzlichen Dank für eine Antwort.

Finanzamt, Freiberufler, Gewerbe, Steuererklärung
2 Antworten
Kontosperre vom Finanzamt trotz P-Konto!?

Mein Mann war in den Jahren 2006/2007 Selbstständig bei einer Firma angestellt. Es wurde mit einer Vollmacht geklärt das der Finanzberater der Chefin auch die Steuererklärung für meinen Mann macht. Da mein Mann damals 18 Jahre alt war und alles andere im Kopp hatte als Steuern zahlen oder sich darum zu kümmern das die Steuererklärung abgegeben wird haben wir nun Altschulden von 735€. Die Chefin und der 'Steuerberater' haben nix ausgefüllt oder weggeschickt. Die Vollmacht ist natürlich auch nicht auffindbar. Gestern Nachmittag wurde das Konto meines Mannes vom FA eingefroren. Sein Lohn von 1100€ ist noch drauf. Wir müssen Miete, Strom, Telefon und einiges andere noch bezahlen. Und Essen kaufen müssen wir auch noch. Die Pfändungsgrenze ist 1200€ (glaube ich) da wir 3 Kinder haben. Mein Mann verdient aber weniger. Darf das FA einfach das Konto einfrieren obwohl es ein P-Konto ist? Mein Mann hat sich auch mit dem FA in Verbindung gesetzt zwecks Ratenzahlung. Am Telefon sagte man das ein Brief geschickt wird. Auch als mein Mann ein 2. mal dort anrief wurde uns gesagt das wir Post von FA bekommen wo drinsteht ob und wann Ratenzahlungen zu machen sind. Als nach 5 Tagen immer noch nichts ankam hat mein Mann einen Brief beim FA eingeworfen wodrin er wieder um eine Ratenzahlung bat. Persönlich kann er leider nicht zum FA da er jeden Tag von 8 bis 18.30 arbeitet. Was können wir tun damit wir wieder an unser Geld können? Wie kann man die Kontosperrung aufheben? Ich hoffe auf viele hilfreiche Antworten, bin einfach nur noch verzweifelt :( GLG

Finanzamt, P-Konto
1 Antwort
Kann jemand was zu dem sagen?

die Grundsteuer steht derzeit auf dem Prüfstand des Bundesverfassungsgerichts. Nach Einschätzung von Experten ist es gut möglich, dass die geltende Regelung und damit die rechtliche Basis für die Grundsteuer entfällt. Je nachdem, was das Bundesverfassungsgericht in diesem Fall als Übergangsregelung bestimmt, kann das eine Steuerersparnis für Eigenheimbesitzer und Wohnungseigentümer bedeuten. Allerdings: Wer die Chance auf Einsparung der Grundsteuer für 2011 wahren will, muss noch vor dem 31. Dezember 2011 aktiv werden und Antrag auf Aufhebung des Einheitswertbescheides stellen. Der Antrag wird beim Finanzamt – Bewertungsstelle für Grundbesitz und Verkehrssteuern – gestellt, das den Einheitswertbescheid erlassen hat. Ein Formulierungsvorschlag siehe unten. Die Frist ist nur gewahrt, wenn der Antrag bis zum 31. Dezember, 24.00 beim Finanzamt eingegangen ist. Ein Antrag per E-Mail ist nicht möglich. Im Antrag sollten das Aktenzeichen des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht (2 BvR 287/11), die Einheitswert-Nummer oder das Aktenzeichen des Einheitswertbescheids angegeben werden. Ist der alte Bescheid nicht mehr aufzufinden, genügt auch die genaue Angabe von Straße, Hausnummer und der Lage der Wohnung im Haus. Es ist damit zu rechnen, dass das Finanzamt den Antrag zurückweist. Dann müssen Sie gegen diesen Bescheid Einspruch einlegen. Folge: Solange das Verfahren beim Bundesverfassungsgericht läuft, muss das Finanzamt mit weiteren Entscheidungen abwarten.

Finanzamt, Grundsteuer
2 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Finanzamt