Wie wird ein Investment verbucht?

6 Antworten

Du müsstest Doch einen Vertrag gemacht haben.

Da sollte enthalten sein, in welcher Form das geschehen ist. Wenn nicht als normales Darlehen, aber gegen eine Gewinnbeteiligung, so müsste es eine stille Beteiligung sein (typisch, oder atypisch).

Verbuchen muss es ja Dein Vertragspartner, nicht Du. Für den Vertrag kann ich aber nur zu einer Beratung durch einen Fachkundigen raten.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Du hast Dich an einer GmbH beteiligt. Da gibt es Gewinnausschüttungen (Dividenden).

Deine Beteiligung wird beim Unternehmen als Kapitaleinlage (Stammkapital und Kapitalrücklagen) verbucht und bei Dir als Kapitalanlage. 

Die Dividende verbucht das Unternehmen als Gewinnausschüttung und Du als steuerpflichtigen (25%+Soli+KiSt) Kapitalertrag.

Wo liegt das Problem? Mit Umsatz- und Körperschaftsteuer hat das nichts zu tun.

Wo Du das Geld für die Beteiligung hergenommen hast, wird erst zu Nachfragen führen, wenn der Betrag so hoch war, dass er nicht zu Deinen Einkommensverhältnissen passen kann.

27

Nachtrag: Sei vorsichtig, Autohändler sind wie früher die Pferdehändler. Das gilt in besonderem Maße, wenn der Firmeninhaber so argumentiert wie hier.

Warum will er Dein Geld nicht in der Bilanz haben. Wenn es kein Fremdkapital sein soll (vulgo "Schulden") dann eben als Eigenkapital. Ein hohes Eigenkapital ist immer gut und macht kreditwürdig.

In die Bilanz muss Dein Geld auf jeden Fall. Bestehe darauf und auf einen schriftlichen Vertrag oder verlange das Geld sofort zurück.

Eine Erhöhung des Stammkapitals muss notariell beurkundet werden. Da hast Du dann sowieso eine Urkunde.

1
3

Beste Antwort danke 🙏🏾

0
Ein stiller Gesellschafter werde ich nicht denn wäre ich Miteigentümer ohne Stimmrecht in der Firma eingetragen

Stille Gesellschafter sind keine "Miteigentümer ohne Stimmrecht". Sie sind überhaupt keine Eigentümer.

Ich will nur investieren

Das tut ein stiller Gesellschafter.

Nutzungsdauer (AfA) für optisches Spektrometer?

Hallo,

leider konnte ich in den Afa-Tabellen des Bundesfinanzministeriums die Nutzungsdauer für ein in 2016 angeschafftes Gerät im Wert von ca. 600 Euro nicht finden.

Es handelt sich um ein optisches Spektrometer, mit dem man die unterschiedlichen Farbanteile des zu untersuchenden Lichts messen kann (Lichtspektrum).

Durch googeln bin ich auf folgende, zwei Dokumente gestoßen:

physik.lmu.de/fakultaet/organisation/geschaeftsstelle/merkblaetter/dfg-tabelle.pdf

uni-kiel.de/verw/zv/abteilung4/sg415/download/dfgliste2012

Hier sind Nutzungsdauern von sogenannten DFG-Geräten aufgelistet. Dort finde ich auch einen bzw. mehrere zutreffende Einträge für das Gerät wieder (optisches Spektrometer, Schlüssel 180 bis 189) immer mit 6 Jahren angegeben. Nun stehe ich jedoch vor dem Problem, dass ich nicht weiß, was mit DFG-Geräten überhaupt gemeint ist (google sagt mir auch nichts) und ob diese Nutzungsdauern überhaupt amtlich zulässig sind.

Kann mir jemand weiterhelfen?

Vielen Dank

...zur Frage

Ist eine Korrektur der Umsatzsteuer-Voranmeldung am Jahresende möglich, bzw. schicke ich bei der monatliche UStVA Rechnungskopien an das Finanzamt?

Hallo liebe Community,

zum 02.01.17 bin ich als Einzelunternehmer selbstständig. Da ich umsatzsteuerpflichtig sein werde, setze ich mich nun seit einiger Zeit mit der monatlich durchzuführenden Umsatzsteuer-Voranmeldung auseinander.

Zu meiner Frage:

Ich habe vor 2 Monaten einen rechtlichen Disput mit meinem alten Arbeitgeber gehabt. Zu diesem Zweck habe ich mir juristische Hilfe genommen und auch eine ordentliche Rechnung erhalten. Da es im weitesten Sinne schon eine Vorableistung zu meiner Selbstständigkeit war, würde ich gerne schauen, ob ich diese Rechnung nicht auch als Vorgründungskosten zu den Betriebsausgaben setzen und mir die 19% USt. nicht mit meiner ersten UStVA zum 10. Februar (für Januar) vom FA zurückholen kann.

Ich habe es so verstanden, dass ich jeweils spätestens zum 10. des Folgemonats per Elster die UStVA rausschicke und dann entweder die zu zahlende Umsatzsteuer an das FA überweise oder aber die Vorsteuer erstattet bekomme. Gerade jetzt im Dezember sind einige Investitionen getätigt worden, so dass ich im 1. Monat mit einer Erstattung von 400-500 Euro kalkuliere.

Für die monatliche UStVA aber schicke ich doch noch keine Rechnungskopien mit raus, wenn es sich nicht um horrende Vorsteuer-Summen handelt, oder doch ? Falls nicht, gehe ich davon aus, dass das ja sicherlich spätestens zur Umsatzsteuerjahreserklärung der Fall sein wird. Würde ich erst dann die Info vom FA erhalten, dass die Rechnung nicht angenommen wird als Betriebsausgabe und die Vorsteuer zurückgefordert ?

Ich danke Euch schon im Voraus für eure Hilfe.

Liebe Grüße tella

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?