säumniszahlung einkommenssteuer -> Mahnung zu spät bekommen -> noch ein Aufschlag

Hallo, ich habe letztes Jahr in Q3 meine zwar Einkommenssteuer rechtzeitig gezahlt, aber leider einen Zahlendreher gehabt. So kam es, dass ich unbemerkt 2.000€ zu wenig überwies. Mal abgesehen von der ersten Ziffer, waren die folgenden Zahlen des Betrags, bis auf die kleinste Nachkommastelle identisch mit dem geforderten, sehr krummen Betrag. Es ist also mit ein wenig Freundlichkeit durchaus nachvollziehbar, dass es ein Versehen und keine mutwilliger Betrugsversuch war.

Als ich am (Sa.) 12.10. aus dem Urlaub wieder kam, fand sich ein Brief vom FA im Kasten, der mich bat 2020€ zu zahlen. 2000€ + 20€ Säumniszuschlag. Datum des Briefkopfs war der 09.10.2013 und also am 10.10 oder 11.10. angekommen.

Am Montag rief ich gleich an um zufragen woher das käme und wir fanden heraus das ich zwar gezahlt hatte, aber eben zu wenig. Ich also gleich überwiesen! Was mir jedoch nicht gesagt wurde: Am 10.10. (also 1 Tag nachdem der Mahnbescheid erstellt wurde) waren die NÄCHSTEN 20€ fällig. Die wurden mir jetzt einfach von meiner Einkommenssteuer-Rückzahlung abgezogen. Da ich davon ausging das es ein versehen war, rief ich wieder das FA an - ich hatte meine 20€ ja gezahlt. Nö.. das war die 2. Gebühr die ab dem 10.10. fällig war.

Die Logik dass es sich bei meiner damaligen Säumnis um einen echten Fehler handelte und ich bei dem Timing des Briefes gar keine Chance hatte vor Ablauf der ersten Frist zu reagieren, beeindruckte wenig.

Offensichtlich wird selbstverständlich davon ausgegangen das der Bürger lügt und betrügt wo er nur kann, und daher einer fairen, zeitlichen Anmahnung nicht würdig ist. Ich hätte halt einfach rechtzeitig zahlen sollen. Naja, nachweislich hab ich das versucht.. nur .. ein menschlicher Fehler unterlief und ich habe ihn auch sofort (nachdem man mich drauf aufmerksam machte) eingesehen und schnellstmöglich die erste Strafe schon gezahlt.

Kann ich irgendwas gegen diese 2. Säumniszahlung tun? Im echten Leben muss eine Firma doch auch ne Mahnung rechtzeitig schicken, bevor sie die 2. Runde Gebühren einläutet. In meinem Fall war das gar nicht möglich. Der Brief war frühestens am 10.10. da - an dem Tag, an dem die 2. Zahlung schon fällig wurde. Ich wurde erst heute mit dem Steuerbescheid und dem einbehalten des Geldes vor vollendete Tatsachen gestellt.

Ich freue mich über alle Ratschläge und bedanke mich ganz herzlich.

Einkommenssteuer, Finanzamt, Mahnung, Säumniszuschlag
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AFA für ersteigerte Eigentumswohnung - wie berechnen?

Hallo,

wir haben eine vermietete Eigentumswohnung beim Amtsgericht 2013 ersteigert.

Grundlage zu dem Kauf war ein vom Gericht beauftragtes Sachverständigen Wertgutachten, aus dem auch der Bodenwert hervorgeht.

Nun haben wir die AFA Berechnung vom Finanzamt erhalten, der wir aber nicht zustimmen!

Das Wertgutachten hatte für die Wohnung den Verkehrswert von 100.000€ festgelegt, davon waren 40.000€ der anteilige Bodenwert. Also das Verhältnis 60% Gebäude bzw. Wohnungsanteil und 40% für den Boden bzw. den Grundstücksanteil.

Da wir mehr für die Wohnung bezahlt haben, habe wir von dem bezahlten Kaufpreis incl. aller Nebenkosten die 40.000€ Bodenwert ( aus dem Gutachten) abgezogen. Und vom dem Restbetrag die lineare AFA berechnet.

Das Finanzamt teilt aber unsere Meinung nicht und berechnet die 40% Bodenanteil von dem hören Kaufpreis, damit sinkt der Betrag für die jährliche AFA für uns …

Nur weil wir mehr bezahlt haben, wird doch der Boden nicht mehr wert, sondern nur die Wohnung. Bei uns gibt es von der Stadt eine offizielle Bodenrichtwert Tabelle, kann ich die ggf. auch als Grundlage einsehen bzw. als Argumentationshilfe angeben?

Kann uns jemand weiterhelfen ggf. mit Gesetzes Angaben, da wir Widerspruch einreichen wollen.

Danke für Ihre Hilfe.

P.S. Hätten wir weniger als den Preis aus dem Wertgutachten bezahlt, wäre der Bodenwert doch auch bei 40.000€ geblieben…. Und das Finanzamt hätte dann auch die AFA entsprechend berechnet?!?

Gericht, Eigentumswohnung, Finanzamt, Steuererklärung
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Bin ich zur Abgabe der angeforderten Steuererklärung verpflichtet?

Hallo, erst einmal zu mir: ich bin 19 Jahre, habe gerade Abitur gemacht und fange an zu studieren ab Oktober diesen Jahres. Letztes Jahr im Juli (Juli 2013) habe ich ein Kleingewerbe angemeldet um im Veranstaltungsbereich auf Rechnung arbeiten zu können. Tatsächlich gearbeitet und Geld verdient habe ich dann aber erst ab März (März 2014). Einen weiteren Nebenjob oder sonstiges habe ich nicht. Mein Einkommen bis März waren also demnach meine Eltern und mein Taschengeld.

Jetzt hat mir das Finanzamt einen Brief geschrieben in dem steht, dass ich bis zum 07.08. eine Steuererklärung (Einkommenssteuer) für das Jahr 2013 abgeben soll - aber wie gesagt: habe ja nicht gearbeitet und demnach auch nichts verdient. Muss ich dann trotzdem eine machen? In dem Brief vom Finanzamt steht dazu noch: Wenn man 'der Auffassung ist, zur Abgabe einer Steuererklärung nicht verpflichtet zu sein' soll man das Schreiben 'mit einem kurzen Hinweis auf der Rückseite' an das Finanzamt zurücksenden. Dort findet man dann auch so eine Art Vordruck bei dem man nur noch eintragen müsste, wieso weshalb warum man keine Steuererklärung machen muss/möchte:

Ich bin zur Abgabe der angeforderten Steuererklärung nicht verpflichtet, weil (Angabe der Gründe): ....... Als Anlage(n) erhalten Sie (z.B. Bescheinigung über den Bezug von Sozialleistungen, Ausdruck der Lohnsteuerbescheinigung(en)): ..........

Das ganze verwirrt mich etwas, da ich mir eigentlich sicher war das ich dieses Jahr noch keine Steuererklärung abgeben muss, sondern erst wenn ich tatsächlich etwas verdient habe - muss ich aber trotz allem jetzt eine machen oder Welche Gründe sollte ich auf der Rückseite angeben, dass ich keine machen muss?

Einkommenssteuer, Finanzamt, Steuererklärung, steuernummer, Abgabefrist
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Student Probleme mit dem Finanzamt und Finanzgericht

Hallo allerseits, vielleicht kann mir hier jemand helfen, denn ich bin wirklich am Verzweifeln.

Ich studiere jetzt im 6. Semester. Am Anfang des Stuidums habe ich mal für drei Monate gearbeitet und insgesamt nicht mal 300 Euro verdient. Aus Zeitmangel habe ich auch aufgehört zu arbeiten. Da kam plötzlich letztes Jahr ein Schreiben vom Finanzamt, dass ich eine Einkommenssteuererklärung machen soll. Ich hatte das total ausgeblendet, wegen des Stresses in der Uni und weil ich mir nicht erklären konnte, warum doe plötzlich sowas von mir haben wollen und warum die mich als Steuerpflichtigen bezeichnen. Ich schrieb die an, dass ich kein Steuerpflichtiger bin, studiere und längst nicht mehr arbeite. Keine Antwort.

Das Jahr darauf bekam ich eine Rechnung, die Schätzung, ich sollte denen 66 Euro für was weiß ich bezahlen. Ich schrieb die an und legte ihnen alles vor, wie viel Geld ich habe, woher ich es bekomme (etwas Bafög, ich lebe bei meinen Eltern), und Kopien all meiner Studienausweise, um nachzuweisen, dass ich nichts weiteres tuhe als nur zu studieren. Bevor ich eine Antwort bekam, bekam ich die erste Mahnung. Dann bekam ich eine Antwort, in der stand, dass ich einen Einspruch legen soll, den ich auch gemacht habe. Paar Tage später kam noch eine Mahnung und eine Ansage zur sofortigen VOLLSTRECKUNG! Ich war gezwungen ihnen das Geld zu überweisen (von meinem bisschen Geld!, das gerade mal so ausreicht... .) Ich seh das nicht ein, aber ich überwies es, um erstmal Ruhe zu haben und mich auf meine Klausuren konzentrieren zu können und würde mich später darum kümmern :( Dann dachte ich, die Sache wäre aus der Welt, bis ich wieder einen Brief bekam...mein Einspruch wurde dem FINANZGERICHT als KLAGE vorgelegt!!! In meinem Brief stand nichts von einer Klage! Jetzt verlangen die von mir 284 Euro Gerichtsverfahrenskosten! Woher zum Teufel sollte ich denn wissen dass das ein Gerichtsverfahren wird?!

Ich weiß echt nicht mehr weiter :( (ich werde dort persönlich hingehen , aber wage es zu bezweifeln, dass ich daraus schlauer werde :( )

Bitte um Hilfe :(

Student, Geld, Finanzamt, probleme
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Freelancer ohne Wohnsitz in Deutschland

Hallo zusammen,

ich werde in 2 Monaten mein Studium abschließen und plane einen Monat später ab Oktober mit meinen Freund ins Ausland (vermutlich Asien, keine EU-Ausland) zu gehen. Er ist Tauchlehrer und gerade auf der Suche nach einer Stelle, deshalb wissen wir noch nicht wo es hin geht (Aufenthaltsdauer: 6 Monate - 2 Jahre, Dauer noch nicht sicher..)

Ich arbeite momentan in einer Werbeagentur, welche mir bereits einen Job als Freelancer angeboten hat. Diesem Job würde ich gerne aus dem Ausland nachkommen, da ich aber nicht weiter die Krankenversicherung in Deutschland zahlen möchte, sonder mich nur privat absichern möchte (wird sonst zu teuer) plane ich meinen Wohnsitz in Deutschland abzumelden, da man sonst nicht aus der gesetzlichen Krankenversicherung austreten kann.

Wie nun rechne ich jedoch meine Arbeit als Freelancer ab? Da ich 2014 länger als 6 Monate in Deutschland war bin ich 2014 natürlich noch voll steuerpflichtig hier. Umsatzsteuer habe ich nicht vor auszuweisen, da ich die Kleinunternehmerreglung in Anspruch nehmen möchte (Ich rechne lediglich mit Kleinaufträgen von ca. 800 € monatlich). Nun das Problem: Ich muss auf meinen Rechnungen ja untere anderem Steuernummer und meine Anschrift schreiben, ohne Wonsitz besitze ich jedoch keine Anschrift? Und darf ich die Steuernummer überhaupt noch verwenden in 2015, da diese ja einem Finanzamt meines Wohnsitzes zugeordnet ist (wäre dann die Verwendung der Steueridentifikationsummer besser?)

Eine weitere Frage ist ob es überhaupt möglich ist als Freelancer für nur einen Auftraggeber zu arbeiten, zumindest zu Beginn... Stichwort: Scheinselbstständigkeit!

Und jetzt wirds noch komplizierter:

Zu diesem Job als Freelancer kommt noch das ich letzten Monat und nächsten Monate auf einer Messer gearbeitet habe / bzw. arbeiten werde und etwas Geld für das Ausland zu sparen (zusammen nur 900€). Ich habe/hatte aber nur diese zwei Jobs dieser Art, und plane dies auch nicht zu wiederholen. Kann ich diese auch unter meiner Freelancer-Tätigkeit laufen lassen, obwohl diese vom Tätigkeitsfeld nicht dazu gehören (Freelancer: Grafikdesigner, Messe: Kundenberatung).

Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand helfen kann. Denn ich möchte weder den Deutschen Staat bescheißen noch meinen Auftraggeber rechtlich Probleme bereiten.

Beste Grüße

Ausland, Finanzamt, Freiberufler, Krankenversicherung, rechnung, Steuererklärung, Abrechnung, Anmeldung, Auslandsaufenthalt
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Finanzamt möchte Geld zurück wg falscher Übermittlung ZfA- ZFA stellt sich quer

Hallo! Nach einem Monat des telefonierens bin ich mit meinem Latein am Ende. Das Finanzamt hat aufgrund einer Mitteilung der ZfA einen geänderten Bescheid geschickt, dass ich knapp 500€ nachzahlen muss. Ich habe mit der ZFA gesprochen - hier habe man alles richtig übermittelt, jedoch fehlen meine Sozialversicherungspflichtigen Beiträge für die Berechnung 2012- also die Monate Jan-Jun 2011. sie haben nur August - Dezember 2011 erhalten. Ich habe mit der dt. Rentenversicherung gesprochen- bei denen ist alles korrekt, die Krankenkasse war so freundlich die Beträge 2011 nochmal zu übermitteln, falls dort ein Fehler lag. Beim Finanzamt habe ich in der Zwischenzeit einen Widerspruch gegen den Bescheid eingereicht aber keine Rückmeldung erhalten. Die ZFA weigert sich jetzt ohne einen festsetzungsantrag- der mehrere Jahre dauern kann- etwas zu unternehmen. Meine Frage: was ist ein festsetzungsantrag, wo stelle ich den, wie stelle ich den? Habt ihr eine Idee was da schief gelaufen ist? Ich kenne mich in diesem Wirrwarr gar nicht aus und da ich in zwei Wochen entbinde fehlt mir bald die Zeit für die täglichen Telefonate. Mein Ansprechpartner vom lohnsteuerhilfeverein sowie die Ansprechpartnerin vom Finanzamt können auch nicht helfen... Seit die Berechnungen anhand elektronischer Übermittlung stattfinden, kennt sich wohl keiner aus!

Danke für eure Hilfe (und bitte verständlich, da ich in Sachen steuern etc wirklich wenig Ahnung habe)

Finanzamt, Rückerstattung, Zulagenstelle
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Von Freiberufler zur Angestellte - wie werde ich vom Finanzamt behandelt?

Hi,

Ich habe da ne Frage, die mir irgendwie niemand richtig beantworten kann. Deswegen schreibe ich in diesem Forum und ich hoffe, dass ihr mir da vielleicht weiterhelfen kann, bevor ich vollkommen verzweifele.

Neben meinem Studium habe ich als Freiberufler noch gearbeitet und mein Gewinn aus meiner selbstständige Tätigkeit war nie mehr als 6.000 euro im Jahr war (immer unter dem Freibetrag). Nun ist es jetzt so, dass ich mein Studium erfolgreich beendet habe und einen Jobangebot zum 1.August bekomme habe - Festangestellte! das wurde heißen, dass mein gesamtes Jahreseinkommen plötzlich über 8.000 betragen wird, da der Arbeitgeber mir ca. 3.000 brutto zahlen wird, WENN ich den Job annehmen wurde. Jetzt zu meiner Frage:

Mir ist schon klar, dass das Finanzamt mein Jahreseinkommen aus der selbstständige und nichtselbständige Tätigkeit berechnet und ich wahrscheinlich aufgrund meiner selbständige Tätigkeit, die ich bis dato ausgeübt habe, das erste mal Steuern nachzahlen muss. Wie behandelt das Finanzamt mich für das Jahr 2015? Werde ich dann für meine selbständige Tätigkeit (was ja in diesem Fall eine nebenberufliche Selbständigkeit dargestellt) geschätzt und müsste ich aufgrund dessen eine Steuer - Vorauszahlung plötzlich an das Finazamnt leisten?

Es wäre echt super, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet…. LG

einkommensteuer, Einkommensteuererklärung, Finanzamt, Freiberufler, Selbstständigkeit, Steuererklärung, Steuern, Angestellte
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Kinderfreibetrag falsch - Rückzahlung für alle Jahre???

Vor 6 Jahren ist unsere Tochter geboren. Wie es so ist angemeldet etc..... Wir haben unsere Lohnsteuerkarten bekommen und es stand 1 Freibetrag auf jeder Lohnsteuerkarte. Wir haben von so etwas überhaupt keine Ahnung und für uns war klar, dass jeder jetzt ein halbes Kind auf der Karte hat. Heute habe ich mich wegen der Einkommenssteuererklärung mit meiner Kollegin unterhalten. Ich habe ihr meine Unterlagen gezeigt zum Vergleich. Sie meinte warum wir jeder 1 Freibetrag haben. Ich sagte wieso - jeder ein halbes Kind. Meine Kollegin hat gesagt normal müsste dort jeweils 0,5 stehen. Da wir alles angegeben haben und die Steuerkarten damals so kamen haben wir wirklich gedacht es ist so richtig und es wir ein halbesn Kind angerechnet. Wir sind absolute Laien und es steckt wirklich keine böse Absicht etc dahinter. Der Schock nach dem Gespräch sitzt mir echt noch in den Knochen. Ich möchte morgen beim Finanzamt anrufen und die Sache schildern. Meine Kollegin meinte direkt, Dummheit schützt vor Strafe nicht. Jetzt habe ich total Angst das wir Ärger bekommen und die ganzen 6 Jahre (was natürlich nur richtig wäre) zurückzahlen muss. Wie hoch wird es wohl sein und kommt noch eine Strafe dazu? Sind die beim Finanzamt mit Ratenzahlungen einverstanden. Ich hoffe ich muss mir deswegen jetzt nicht noch hier unschöne Kommentare anhören. Ich freue mich auf Antworten damit ich die Nacht hoffentlich etwas Schlaf bekomme :´-( Mir geht es echt schlecht bei dieser Sache. Wenn Absicht dahinter stecken würde, käme ich nicht auf die Idee hier, geschweige denn beim Finanzamt (morgen) nachzufragen. Dann würde ich es einfach so weiterlaufen lassen......

Finanzamt, kinder, Kinderfreibetrag, Absetzbarkeit
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Steuer Nachzahlung wegen Handy Prämie!? (EStG)

Hallo, ich habe einen neuen Bescheid für die Einkommenssteuer 2010 erhalten. Zum Sachverhalt: Laut einer dem Finanzamt vorliegenden Mitteilung, habe ich im Jahr 2010 eine Vergütung für den Abschluss eines Mobilfunkvertrages in Höhe von 376,- Euro erhalten. Der neue Bescheid für das Jahr 2010 weißt nun eine Nachzahlung in Höhe von 118,61 Euro aus (scheinbar mit Verzinsung). Ich habe dagegen Einspruch eingelegt. Nach einigen Wochen bekam ich nun die folgende Antwort vom Finanzamt: "... der Einspruch ist nach meinen Feststellungen nicht begründet. Die Ihnen von der Firma Sparhandy GmbH gezahlte Vergütung für die Verlängerung oder den Erstabschluss eines Mobilfunkvertrags stellt steuerpflichtiges Einkommen im Sinne des § 22 Nr. EStG (Einkünfte aus Leistungen) dar. Leistung im Sinne des § 22 Nr. 3 EStG ist jedes Tun, Dulden, oder Unterlassen, das Gegenstand eines entgeltlichen Vertrags sein kann und das eine Gegenleistung auslöst. Die in Frage stehende Vergütung wurde Ihnen für den Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrags gewährt. Dabei ist es unerheblich welchen Gebührentarif Sie monatlich zahlen müssen und ob die Handykosten in irgendeiner Weise steuerlich geltend gemacht werden. Sollten Sie nach nochmaliger Überprüfung zu dem Ergebnis kommen, dass der Bescheid nicht beanstanden ist, so bitte ich, mir bis zum 24.04.2014 mitzuteilen, ob Sie den Einspruch zurück nehmen. Füllen Sie bitte für Ihre Antwort die beigefügte Erklärung aus und senden Sie diese dem Finanzamt zurück." Was nun? Die Prämie habe ich erhalten, dafür statt einer reduzierten Grundgebühr die volle monatlich bezahlt. Zudem setze ich auch keine Handykosten ab.

einkommensteuer, Finanzamt, Handyvertrag, Nachzahlung, Steuererklärung, Steuern, Absetzbarkeit, Prämie, EStg
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Fragen zur Verrechnung des Verlustvortrages mit Gewinntopf bei der Depotbank.

Hatte schon mal eine Frage zu dem Thema gestellt:

http://www.finanzfrage.net/frage/koennen-aktienverluste-mit-finanzamt-verlustvortrag-statt-mit-verlusttopf-d-bank--verrechnet-werden

Habe es so gemacht, wie damals erarbeitet und hat bisher auch gut geklappt:
Aktien von Bank A auf anderes Depot bei der Bank B umgebucht.
Aktien bei Bank B verkauft.
Bank B hat die Kapitalertragssteuer und den Solidaritätszuschlag auf die erzielten Gewinne an das Finanzamt abgeführt.
Verlusttopf bei Bank A blieb unangetastet.

Wie gehts nun weiter? Als nächstes steht die Steuererklärung an.

Mein Plan ist nun als nächstes, dass ich die Einkommenssteuererklärung (KAP) mache und dem FA alle relevanten Kauf-/Umbuchungs- und Verkaufbelege einreiche. Ich hoffe dann, daß mir das FA die von der Bank B abgezogene Kap.ertragssteuer und Soli.zuschlag mit meinem Verlustvortrag verrechnet und mir diese Steuern wieder erstattet und den Verlustvortrag entsprechend verringert bzw. auf 0 setzt? (Die Gewinne dürften den Verlustvortrag überschritten haben).

Was mir noch völlig unklar ist: Die Bank B hat beim Verkauf der Aktien den Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern" um die Höhe des Aktiengewinns automatisch erhöht. Irgendwie müsste die Bank B diesen Topf ja entsprechend verringern, sonst würden mir ja beim nächsten Verlust-Trade bei der Bank B die Steuern von der Bank B wieder erstattet? (wäre dann ja praktisch eine doppelte Steuererstattung?)
Teilt das FA der Bank B mit, daß es diesen Topf entsprechend verringern muß oder muß ich der Bank B selbst irgendwie Bescheid geben?

Geldanlage, Aktien, Bank, Depot, Finanzamt, Kapitalanlage, Steuerberater, Steuern, Verlust
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Kann Krankenkasse daten vom Finanzamt einholen?

Hallo, Ich hab da mal ne frage. ich bin 24 und noch Familienverischert, da ich noch zur schule gehe.

seit 2 Jahren gehe ich einer selbstständigen tätigkeit nach und hatte damit bisher auch noch nie probleme, da ich immer unter der durchschnittlichen monatlichen gehaltsgrenze von 385€ geblieben bin.

Nun habe ich aber das probelm, das ich ende letzten jahres zusätzlich einer geringfügigen beschätigung nachgegangen bin. (450€ job) Meine Denkweise war dann: Die krankenkasse fordert jährlich von mir den einkommenssteuerbescheid an, um mein durchschnittliches monatliches einkommen aus der selbstständigkeit zu prüfen. -> ich muss mein einkommen aus der selbstständigkeit auf die anderen monate begrenzt im durchschnitt ausrechnen, da ich ja mit den 450 aus dem minnijob meine grenze schon voll ausreize.

bei der neuen prüfung habe ich somit angegeben das mein monatliches einkommen aus der selbstständigen tätigkeit im durchschnitt unter der grenze von 385€ geblieben ist und ich diese auch nur bis zum start der geringfügigen beschäftigung ausgeführt habe. (habe sie zwar weiterhin ausgeführt, das gehalt aber auf die anderen monate,der selbstständigkeit, mit drauf gerechnet und bleibe trotzdem unter dem durchschnitt)

-> Rechnerisch haut das alles hin, aber kann die krankenkasse nun weitere unterlagen anfordern, oder irgendwo einholen (zB Finanzamt ->steuererklärung) und somit sehen das ich während der geringfügigen beschäftigung doch weiterhin selbstständig tätig war und somit eigentlich aus der Familienversicherung rausfallen müsste?

vielen dank schon mal fürs weiterhelfen! Mfg Nina

Finanzamt, krankenkasse, Selbstständigkeit, Versicherung, Daten, Familienversicherung, Prüfung
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