Gewerbe/Freiberuflich anmelden für Online-Minijob?

hallo,

ich bin Student, beziehe Bafög und möchte bevor ich mein Praktikum in einem Monat beginne noch etwas Geld in meiner noch zu Verfügung stehenden Zeit dazuverdienen. Die Vergütung / h beträgt EUR 11.50 - maximale Arbeitszeit pro Woche ist 10h. Da ich dies nur für ca. 3 Wochen machen möchte, stellt sich mir die Frage ob dies nun bei dem Finanzamt angemeldet werden muss oder nicht, da dies ja nicht als langfristige Tätigkeit gesehen werden kann, oder?

Das zugehörige Unternehmen ist in den USA angesiedelt.

Hab mal was aus einem Dokument heraus kopiert des Unternehmens, wobei ich mir nicht ganz sicher bzgl. dieser Thematik bin.

Q. Who is responsible for paying tax?

A. As an independent contractor you are responsible for paying your

own taxes. In order for you to work with Lionbridge we require that

your taxes are paid and up to date and all relevant documentation

is maintained. During the year Lionbridge may contact you to for

evidence of this documentation.

Q. Who will pay for my social security contributions?

A. As an independent contractor you are responsible for paying all of

your own social security contributions. You will need to register with

your local authority in order to arrange for your contributions.

Q. What benefits am I entitled to?

A. Independent contractors are not provided with employee-type

benefits, e.g. health insurance, holiday pay, sick pay, pensions, etc.

Independent contractors may fund their own benefits, but not on a tax-

free basis.

Vielen Dank für eine Antwort!

BAföG, Finanzamt, Gewerbeanmeldung, Selbstständigkeit, Staat, Steuererklärung, Steuern, Nebentätigkeit
Viel Geld überlassen, ohne 30% abzugeben?

Hallo. Das, was ich nun beschreiben werde, klingt vielleicht sehr stark nach "erberschleichung", jedoch ist es das einzig logische.

Folgendes Szenario: Ein älterer "wohlhabenderer" Herr, der auf Hilfe anderer angewiesen ist und nicht mehr alleine leben kann, wird Jahre lang von jeglichen verwandten und bekannten ausgebeutet, und wird unmenschlich behandelt. Er lernt eine (evtl. 20 Jahre jüngere) Dame kennen, die rechtlich gegen alle Personen vorgeht und mehrfach im Gericht gewinnt (sogar gegen die Kirche, bzw. Vertreter der Kirche). Hierzu brauchte die Dame eine Generalvollmacht. Die Dame hat nun sozusagen zugriff auf das ganze Leben des Herren. Nachdem der rechtsstreit mit den "bösen" beendet war, kamen die ganzen Schulden, die die vorherige (tatsächliche) Erbschleicherin verursacht hat, zum vorschein. Der Herr hat 2 Immobilien und wohnt in einer von denen. Um die Schulden zu begleichen, wurde die eine Immobilie verkauft, und mit dem Geld die Schulden bezahlt. Darüber hinaus, wurde auch ein gewisser "Luxus" für den Herrn gekauft, sprich ein Auto, Urlaub, Möbel, usw. Nun läuft das Geld langsam aber sicher aus, und es ist geplant, die andere Immobilie auch zu verkaufen, für ca. 2,4 Mio. €. Dafür soll ein Haus gekauft werden, in dem der Herr seine letzten Jahre verbringen kann. Hier kommt nun die "Problematik":
Der Herr ist sich im Klaren, dass sein ganzes Eigentum, sobald er stirbt, an den Staat gehen wird, da es keine gesetzliche Erbfolge gibt. Deshalb will er das Geld bzw. sein Eigentum an die Frau (und ihr Kind, bzw. ihren "freund") überlassen. Nun beträgt der Freibetrag 20.000€ und 30% von sagen wir mal 2 Mio sind schon sehr viel.

Wie überträgt man am besten dieses Geld, ohne viel Verluste? Klar, man könnte das Geld einfach Stück für Stück abheben, aber mit diesem "schwarzen" Geld kann man z.B. keine Immobilien kaufen. Jede Möglichkeit ist akzeptiert, ob mit Bitcoin, oder über Schweiz, oder Immobilien in Spanien, und und und, egal was. Jede Anregung ist willkommen. Hauptsache, das Geld ist am Ende "Weiß" ^^

Um Zweifel zu klären: Dies ist kein Fall von Erbschleichung, sondern einfach logisches denken. Was soll mit dem Geld passieren, nachdem er stirbt? Da wäre es doch viel besser bei der Frau angelegt.

Geld, Erbe, Finanzamt, Immobilien, schenkung, Schenkungssteuer, Steuern, Bitcoin
Distribuieren ohne Geld anzunehmen - Spotify?

Hallo, ich hab nochmals eine Frage zum Thema Spotify / Geld - Der Weg den ich auf der anderen Frage besprochen habe, würds ja funktionieren

Ich bin ein kleiner Künstler und produziere Musik eigentlich nur als Hobby (dass das mal mein Job wird ist ein Traum und nicht wirklich wahrscheinlich)

Würde aber trotzdem versuchen wollen, meine Reichweite zu erweitern - Jeder Künstler hat seine Ziele

Ich bin immer am wanken ob ich für die 0,0004 ct - 0,014 ct (Je nach Dienst, ich würde den Free-Plan benutzen, da gehen nochmal 15% an den Dienstleister) da die man pro Stream bekommen würde extra eine Selbstständigkeit anmelden soll (bei mir würden vielleicht 1.50 Pfund pro Jahr rauskommen - WENN ÜBERHAUPT :)

Bei dem Dienst (RouteNote) welcher mir die Sachen auf Spotify etc hochladen würde, müsste ich manuell meine Paypal-Email eintragen damit sie mich auszahlen könnten, nun kam mir die Idee da es mir erstmal gar nicht einzutragen - So würde das Geld erstmal nur auf meinem Account des Distributor liegen und gar nicht auf mein Bankkonto kommen, ich könnt damit auch nichts machen! - Wäre das Steuerhinterziehung? Oder könnt ich das erstmal so machen und wenn ich das mit dem Amt geredet habe ob es unbedingt eine Selbstständig sein muss, mein Mini-Geld auszahlen lassen?

Ich würde ja kein Einkommen generieren wenn es auf dem Routenote Account liegen würde

Ergo Routenote hätte es erstmal

Ich bin bei diesem Thema sehr vorsichtig, deswegen ist die Frage auch etwas länger, mit Geld / Steuern spaßt man nämlich nicht!

Grüße!

steuerhinterziehung, Geld, Finanzamt, paypal, Recht, Selbstständigkeit, Steuern, Steuerrecht, Paypal Zahlung
Steuersatz bei Kleingewerbe auf gleichem Niveau wie Privat?

Hallo zusammen,

ich habe mich jetzt schon seit einiger Zeit mit der Anmeldung eines Gewerbes beschäftigt. Ich werde dort ein jährlichen Gewinn (Ausgaben bereits abgezogen) on ca. 5.000 ,- € erwirtschaften. Wie der Ablauf der Einkommensteuererklärung gemacht wird ist mir bekannt und für mich auch kein Problem, nur habe ich eine Frage zu dem Steuersatz, der mir vom Finanzamt aus berechnet wird.

Mein letztjähriger Steuersatz lag bei 16% (zu versteuerndes Einkommen: 27.953 € (nach abziehbare Sonderausgaben und Werbungskosten).

Wenn ich dann jetzt davon ausgehe, dass mein zu versteuerndes Einkommen, Sonderausgaben und Werbungskosten privat gleich bleiben und ich einen zu versteuernden Gewinn durch das Gewerbe in Höhe von 5.000 ,- € mache, ist dann mein zu versteuerndes Gesamteinkommen 32.953 € ?

Dadurch, dass ich ja ein höheres zu versteuerndes Einkommen habe, kann ich ja nicht sagen, dass der Gewinn des Gewerbes mit dem gleichen Steuersatz anzusetzen ist, richtig? Zwar zahle ich ja auf dem gesamt zu versteuernden Einkommen von 32.953 € ca. 21% Steuern (lt. Grundtabelle 2020 (Kirchensteuer habe ich vereinfacherhalbe auf das Gesamteinkommen gesetzt und nicht nur auf das private Einkommen).

Sprich dann ist die Besteuerung des 5.000 € Gewinns ja im Teil höher, als beim privaten?! Dann dürften von den 5.000 € Gewinn ja "nur" ca. 3.250 € übrig bleiben.

Ich hoffe, dass ihr meine Frage oder Anliegen so versteht, ansonsten würde ich es nochmal bildlich darstellen. Durch den geringen Umsatz von unter 22.000 € und 24.500 € bin ich ja nicht Gewerbesteuerpflichtig und ich würde unter der Kleinunternehmerregelung eingestuft werden, da ich ausschließlich Privatkunden beliefere bzw. meine Online Dienstleistung anbiete.

Ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt und ich möchte nicht, dass meine Rücklagen für die Steuer zu gering sind. Ich hatte daran gedacht, dass ich von dem Gewinn 25% Rücklagen für die jährliche Steuerzahlung bilde, oder ist das zu gering?

Viele Grüße und danke für alle Antworten.

André

Einkommensteuererklärung, Finanzamt, Kleingewerbe, Steuern
Entgeltfortzahlung als Ferienjobler?

Ich machs kurz und knackig: 17 Jahre alt, Ferienjob, 9.35€ Brutto Stundenlohn, Arbeit fing am 3.08 an und endet am 4.09. Habe am 16.08 mich aufgrund von derben Rückenschmerzen krank gemeldet mit Attest etc ganz normal. Meien Frage: Kann mir jemand detailliert erläutern ob ich und wie ich in der letzten Arbeitswoche (31.-4.) die Lohentgeldreglung beanspruchen kann. Muss ich mich an jemanden im Büro als im Persomanagment melden, Finanzamt whatever? Oder wird es gleich ganz normal mitüberweist als würde ich die letzte Woche arbeiten? Wie gesagt bitte detaillierte Erläuterung, Danke!

Aber warum? Naja in dem kleinen eingeschworenen Betrieb mit cirka 20 Mitarbeitern halten alle an einer gemeinsamen Ideologie fest. Die der dass dunkelhäutige Menschen wie ich extra hart arbeiten müssen für weniger Geld aber die exakt gleiche Arbeit wie die weißen Kollegen. Rassistische Äußerung jeden Tag wie "Oh der Neger ist wieder da" oder "Bananen heute zum Mittag dabei brownie?" sind Alltag. Ich könnte noch mehr ins Detail gehen aber das erspare ich euch getrost. So will ich meine Rache ausüben. Indem ich halt die einfach mich fürs Zuhause rumhängen bezahlen. Ich war auch schon bei der Polizei aber die Anzeige wird dank keinerlei Zeugen im Sand verlaufen also bitte antwortet mit nur bezüglich der ursprünglichen Frage danke.

Peace and stay happy😊💪

P.S. falls ihr Rückfragen habt für eine bessere Zuordnung einfach antworten antworte sehr zeitnahe!

Geld, Finanzamt, Ferienjob
Steuererklärung für Angestellten und Selbständigen?

Hallo zusammen!

Ich möchte erstmal kurz meine Situation schildern. Im Jahr 2019 war ich von Januar bis Mai bei meinem alten Arbeitgeber angestellt hinterher habe ich ein Gewerbe angemeldet und in darauf folgenden 2 Monaten 4.910,00 € einnahmen gehabt (und keine Ausgaben ist also komplett der Gewinn) + Umsatzsteuer welche ich aber gleich ans Finanzamt überwiesen habe bzw. diese es nach meiner Umsatzsteuererklärung eingezogen haben. Dann habe ich mit der Selbstständigkeit aufgehört und war ab dem 1.7.19 wieder angestellter bei meinem aktuellen Arbeitgeber. Am 31.10.19 habe ich das Gewerbe abgemeldet.

Jetzt meine Frage da ich ein schreiben vom Finanzamt bekommen habe welches eine "Erinnerung" sein soll, dass ich folgende Unterlagen einreichen soll:

  • Einkommensteuer 2019
  • Einnahmenüberschussrechnung 2019
  • Umsatzsteuer 2019

Meine Frage ist jetzt evtl. vermische ich da auch etwas:
Angenommen ich habe aufs ganze Jahr Brutto knappe 31.000 € Gehalt inkl. der Einnahmen während der Selbstständigkeit. Und gebe diesen Betrag bei https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/eingabeformekst.xhtml?ekst ein dann bekomme ich da als Einkommensteuer 5.731 € raus. Ich habe bereits über die normalen Gehaltsabrechnungen knapp 3.000 € Lohnsteuer bezahlt. Heißt das ich muss eine Nachzahlung in Höhe von ca. 2.731 € leisten? Oder wie kann ich mir das vorab grob berechnen?

Vielen Dank für eure Hilfe!
Viele Grüße!

Einkommensteuererklärung, Finanzamt, Steuererklärung, Steuern
Einzelunternehmen - Fahrkosten, Einlagen, Miete, AfA, Quittungen, Telefon korrekt buchen? Steuererklärung?

Guten Tag,

in meiner Buchhaltung sind mit einige Sachen aufgefallen, die Google mir nicht so richtig beantwortet.

Wir wohnen auf dem Land und der leider einzige Steuerberater in der Umgebung hat uns, trotz horrenden Kosten, schon einmal falsch beraten bzw. die zu kontrollierende Buchhaltung nur halbherzig überprüft, sodass wir später viele Fehler gefunden haben. Davon abgesehen, läuft die Selbstständigkeit seit Anfang des Jahres (Corona) auf Sparflamme und wird ggf. dieses Jahr vollständig beendet..

Als Hilfestellung bei der Buchhaltung nutze ich Lexoffice.

  • Fahrtkosten

Wir müssen ab und zu zur Post um Kundensendungen abzugeben.

Diese Fahrten nehmen wir mit dem im Privatbesitz befindlichen KFZ vor und rechnen pro gefahrenen km (Hin- und Rückfahrt) 30ct als Betriebsausgabe.

Wir führen ein kleines Fahrtenbuch, welches ausschließlich die betrieblichen Fahrten aufführt.

Gelegentlich fahren wir zu Mitbewerbern oder auf Messen, um uns „inspirieren“ zu lassen bzw. neue Produkte zu finden – dürfen diese Fahrten ebenfalls geltend gemacht werden? Wenn ja, welche Nachweise müssen dem Finanzamt vorliegen (z.B. kein Ticket, da Messeeintritt kostenfrei)?

  • Privateinlagen und Einkommen

Beispiel: 2018 wurden 20.000 EUR als Privateinlage auf dem Geschäftskonto eingezahlt. 2019 wurden 25.000 EUR als Einkommen ausgezahlt bzw. waren diese am Ende des Jahres als Gewinn übrig. Muss die im Jahr zuvor getätigte Privateinlage erst getilgt werden, dass es somit nur 5.000 EUR Einkommen sind oder muss der Gewinn explizit als Tilgung angegeben werden?

  • Miete/Strom

Wir arbeiten von Zuhause aus, wobei das Gäste- und Esszimmer bereits fast vollständig als Lager und Büro umfunktioniert wurde. Im Moment rechnen wir keine Kosten als Betriebsausgabe an, weder bei der Miete, noch beim Stromverbrauch. Ist es möglich, die Kosten für Miete und Strom anteilig als Betriebsausgabe zu buchen? Wenn ja, in welchen Umfang bzw. wie wird dies berechnet?

  • Private Quittungen

Wir kaufen Klebeband immer günstig von Privat (Filamentband, im Handel zu teuer). Wir bekommen dafür eine normale Quittung, haben diese aber bislang nie als Betriebsausgabe angesetzt – ist das möglich?

Auch haben wir z.B. einen Etikettendrucker von Privat gekauft und eine Quittung erhalten – sind diese Kosten auch als Betriebsausgabe buchbar? Welche Angaben müssen diese Quittungen enthalten?

  • AfA/Anschaffungen

Wir haben günstig (Lager-)Regale für 100 EUR erworben und diese nicht abgeschrieben, sondern direkt als „Geringwertige Wirtschaftsgüter“gebucht – korrekt? Ein PC-Monitor sollte ein „nicht selbstständig nutzbares Wirtschaftsgut“ sein und dieser muss, trotz der Abschreibungsgrenze von 800 EUR Netto, über 7 Jahre (Laut AfA-Tabelle) abgeschrieben werden, korrekt? Gilt dies auch für gebrauchte Anschaffungen (ggf. auch von Privat?)

Danke im Voraus :)

AFA, Buchhaltung, einkommensteuer, Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Finanzamt, Selbstständigkeit, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht
Bürgeramt machte einen Fehler, indem ich als geschieden gemeldet wurde. Steuerklasse fiel von lll auf l, bekomme ich mein Geld wieder?

Mein Arbeitsgeber gab mir Bescheid, dass ich auf die Steuerklasse 1 zurückgestuft worden bin, obwohl ich verheiratet bin und die Steuerklasse 3 habe. Mir wurden plötzlich 800 Euro im April von meinen Gehalt abgezogen. Daraufhin schrieb im dem Finanzamt eine email, wie das denn sein kann? Das Finanzamt teilte mir mit, dass ich mich beim Bürgeramt melden soll, da ich als geschieden gemeldet worden bin. Also meldete ich mich beim Bürgeramt und die schrieben mir es seie ein Fehler gewesen und wurde bereits korrigiert. Dann schrieb ich dem Finanzamt ein weiteres Mal die antworteten, dass ich die Steuerklasse 3 hätte und mein Mann die Steuerklasse 5. Ich war froh, dass alles geklärt war, bis ich mein Gehalt erhalten habe. Natürlich wurde meine Steuerklasse nicht geändert und ich bekam genau so wenig Gehalt wie die letzten Monate. So verärgert ich war, ging ich persönlich zum Finanzamt, daraufhin sagte die Mitarbeiterin wie kann denn sowas passieren? Das wird natürlich sofort geändert...aber von meinem Geld, dass zurück gezahlt werden sollte war natürlich nicht die Rede. Ich fragte nach und die Dame vom Finanzamz teilte mir mit, dass mein Chef mir das Geld zahlen muss oder ich das Geld Ende des Jahres bei einer Steuererklärung zurück bekomme! Ich habe mein Gehalt erhalten, meine Steuerklasse wurde geändert, jedoch bekam ich nicht das Geld was mir zusteht. Weiß jemand ob das Finanzamt mir das Geld zahlen muss oder mein Chef? Und wie ich an mein Geld komme? Bitte dringend um Hilfe!

Finanzamt, Steuerklasse
Gründungskosten und BGA bzw. Vorweggenommene Betriebsausgaben?

Hallo Leute,

eine UG wurde 2019 mit 500 € Stammkapital gegründet. Einnahmen gab es bisher keine.

Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 €, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten trägt der Gesellschafter.

Von 2017 bis 2019 wurden Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA) für 2500,00 € gekauft. Diese sollen als vorweggenommene Betriebsausgaben steuerlich rückwirkend geltend gemacht werden.

Als Beispiel: Ein Bürostuhl wurde am 22.12.2017 für 279,00 € gekauft. Dieser kann über 13 Jahre abgeschrieben werden. Also 21,46 € pro Jahr. Für 2017 nur für den Monat Dezember? Also 1,79 €.

Wie werden die BGA und die Gründungskosten in der Bilanz, im Inventar und im GuV aufgelistet?

Ich wollte das folgend machen, aber das ist nicht ganz richtig, so wie ich das erfahren habe. Im Inventar alle BGA auflisten, die zwischen 2017 und 2019 gekauft wurden. Die Summe in der Bilanz auf der Passiva-Seite als Kapitalrücklage angeben und die gleiche Summe als BGA auf der Aktiva-Seite auflisten.

https://www.existenzgruender.de/SharedDocs/BMWi-Expertenforum/Steuern/Beteiligungen-Rechtsform/UG-Gruendung-privates-Vermoegen-auf-Geschaeftskonto-einzahlen.html

Kurz, es geht einfach darum wie ich die BGA auch vorweggenommene Betriebsausgaben und die Gründungskosten richtig im Jahresabschluss angebe und steuerlich rückwirkend geltend machen kann.

Vielen Dank schon mal!

Bilanz, Finanzamt, Jahresabschluss, Rechnungswesen, Steuern, Steuerrecht

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