Erbteil einer bestehenden Erbengemeinschaft geerbt?

3 Antworten

Diese wird für den 2/3-Erben durch seinen Steuerberater erstellt.

Nein, der Ersteller (z. B. Steuerberater) muss für alle Feststellungsbeteiligten die Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung erstellen, die Feststellungsbeteiligten namentlich (mit Adresse, Steuernr. und Anteil) in der Anlage FB aufführen, sowie die Anlage FE 1 Aufteilung von Besteuerungsgrundlagen erstellen.

Diese gesamte Erklärung basiert auf der beizufügenden Anlage V für die vermietete Immobilie.

Zur Feststellungserklärung

Diese Erklärung ist für Erbengemeinschaft, in welcher die verstorbene Mutter ein Teil davon wahr. Ihr übernehmt praktisch die Rolle der Mutter und seid jetzt "deren" Teil davon, also müsst ihr darin aufgenommen werden.

Zur Bezeichnung

Hier ist wesentlich, dass eine endeutige Identifikation und Zuordnung der Anteile möglich und nachvollziehbar ist. Dazu gibt es mehrer Varianten, etwa

  • Erbe 1 [Name, verstorben] zu 1/3, dessen Erbe Erbe 1 [Name]
  • Erbe 2 [Name,] zu 1/3 zuzüglich Anteil 1/3 von Erbe 1 [Name]
  • Erbe 3 [Name, verstorben] zu 1/3, deren Erben dieses Anteils Erbe 3.1 [Name] zu 1/9, Erbe 3.2 [Name] zu 1/9, Erbe 3.3 [Name] zu 1/9

Aber im Prinzip ist das eine Aufgabe dessen, welcher diese Feststellungserklärung erstellt und Geld dafür bekommt, entsprechend kreativ zu sein.

Es gibt für die Gemeinschaft nur eine Feststellungserklärung (also a!), in welcher der steuerliche Anteil für jeden der Beteiligten ermitelt wird. Wenn das der Steuerberater des 2/3-Erben macht, muss der halt die Aufteilung in 2/3 und drei mal 1/9 ändern. Es macht von der Arbeit her nicht viel Unterschied.

Auf die Nummerierung kommt es nicht wirklich an. Warum ist die von Bedeutung? Ich kann die Frage jedenfalls nicht beantworten.

Vorfälligkeitszins bei Umschuldung nach Auflösung Erbengemeinschaft??

Guten Tag,

meine (mittlerweile) Frau, hat in Erbengemeinschaft (mit ihren 2 Geschwistern) ein Haus geerbt. Meine Frau und ich haben dann das Haus aus der Erbengemeinschaft übernommen und notariell alles gekauft (übernommen Übernahmevertrag aus Erbe) und die Geschwister ausbezahlt.

Auf dem Haus war noch ein offener Kredit von 68.000€ dem ein Bausparvertrag mit bereits 31.000 Euro gegenübersteht. Der Kredit würde 2014 ablösbar werden und soll mit dem Bausparvertrag abgelöst werden dann.

Im Notarvertrag bei der Übernahme aus der Erbengemeinschaft wurde zusätzlich geregelt, dass in dem Kreditvertrag der da noch offen ist, die Erbengemeinschaft als Kreditnehmer raus muss und WIR auch als neue Hausbesitzer dann rein. der Kreditvertrag läuft namentlich auf der Schwester meiner Frau und die 2 Miterben (1 davon meine Frau) stehen als Bürgen mit dabei.

Also bin ich zur Bank habe mein Anliegen vorgetragen, dass das Haus jetzt aus der Erbengemeinschaft von uns übernommen wird und jetzt uns gehört. Mit der Bitte den Namen im Kreditvertrag dann auf mich zu schreiben, damit alles wieder stimmt und die Bank auch wieder das Haus als Sicherheit hat (da es der Erbengemeinschaft ja nicht mehr gehört). Nix da. Die Bank verlangt einen Vorfälligkeitszins von über 3000€ nur um den Namen zu ändern. Da mit ein gehen natürlich dann noch Eröffnung neuer Kreditvertrag + Provisionen usw. Er (der Banker) bezieht sich auf ein EU-Recht, welches er mir nicht nennen will.

Hat jemand ein Tip für mich? Gibt es das Gesetz? Brauche ich einen Anwalt?

Was würdet ihr tun? Wie stehe ich rechtlich?

Danke vorab.

Gruß

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?