Arbeitgeber hat keine Lohnsteuer gezahlt.?

5 Antworten

DEin Bruttogehalt muss ca. 3.000,- Euro im Monat sein, wenn Du Single bist. Zu meinen, dass dabei keine Lohnsteuer fällig wird, ist etwas blauäugig.

Aber OK, ist passiert.

Die Steuer schuldet immer der Steuerpflichtige, der Arbeitgeber zieht sie nur vom Lohn ab und führt sie an das Finanzamt ab.

Die Lösung kann für Dich nur sein, Dich mit dem Finanzamt auf eine Ratenzahlung zu einigen.

Ich denke, Du kannst auf Verständnis hoffen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Zumindest schuldet auch der Arbeitnehmer die Lohnsteuer, wenn der Arbeitgeber sie nicht abgeführt hat.

Was übrigens stimmt denn eigentlich mit Deinem Arbeitgeber nicht? Wie kann man 2 bis 3 Jahre keine Lohnsteuer in dem Umfang abführen? Was war mit den Sozialversicherungsbeiträgen? Sieh mal Deine Lohnabrechnungen an.

Das Problem ist, es ist ein großes Unternehmen, welches die Buchhaltung etc an Dritte abgegeben hat. Die Firma selbst weist die Schuld von sich und schiebt es dem Dienstleister zu der die Abrechnungen schreibt. Andauernd ist bei mir irgendwas nicht inordnung. Und jedes mal melde ich es. Aber die raffen es einfach nicht. Und ja die haben tatsächlich nur 2 Jahre lang die Lohnsteuer nicht bezahlt.

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@Spike1985

Trotzdem kann das Finanzamt auf Dich zukommen.

Aber nochmal: wurden denn Krankenversicherungsbeiträge und weitere Sozialabgaben, z. B. Rentenversicherung, ALV, geleistet? Frag mal zumindest bei Deiner Krankenversicherung nach, am besten auch schriftlich (vorher mal anrufen kannst Du natürlich).

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/lohnsteuernachforderung_idesk_PI42323_HI521694.html&ved=2ahUKEwi6rZSJ6NPlAhVE66QKHbGJC_0QFjADegQIBRAB&usg=AOvVaw0GsTHykBN3BAx6ywYarFU5

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@Andri123

Ich Blicke da doch selbst nicht durch, da Sozialabgaben, sowie krankenkassenabgaben gezahlt wurden. Und es ist so. Die haben einfach pauschal Steuern gezahlt, aber nicht von meinem Geld. Die Sache liegt jetzt auch beim Anwalt. Und dieser sagt in dem Fall auch das der Arbeitgeber ganz klar die Schuld trägt. Und klar sind es auch meine Steuerschulden, aber das wird in dem Fall Gesamtschuldnerisch gewertet. Da der AN in dem Fall ich nicht verpflichtet ist seine lohnbescheide jeden Monat zu prüfen, da davon auszugehen ist das der AG sich an geltendes Recht hält was Abgabe u.s.w betrifft. Blicke da aber selber nicht durch, deshalb macht der Anwalt das jetzt halt

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Ich überlege echt das an die Zeitung zu geben, gerade weil es ein Unternehmen ist was jeder kennt. Und die zerstören dann mal eben eine Existenz aufgrund von eigener Inkompetenz

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@Spike1985

wenn da mal nicht ein Schuh draus wird:

du hast (angeblich) 10.000 € MEHR auf dem Konto, da die Steuer nicht abgeführt wurde.

ganz abgesehen davon glaube ich von der Geschichte kein Wort.

  1. ohne Steuer-ID ist zwingend Steuerklasse 6 zu verwenden
  2. wenn die Firma sagt, die 2.500 € Steuer-Schulden erläßt das Büro, so handelt es sich bei dir um einen NETTO-Zufluß, der versteuert wird und die Sozialabgaben sind ebenfalls zu tragen.
  3. somit erhöhen sich deine Einkünfte NOCH MAL = mehr Steuer usw.
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@wurzlsepp6682

Ich kann das auch nicht nachvollziehen. Vielleicht wurde Scheinselbständigkeit durch eine Betriebsprüfung aufgedeckt? Wir wissen es nicht, mangels unvollständiger Angaben.

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@Andri123

Es gab keine Prüfung, ich brauchte Unterlagen und da ist denen das aufgefallen. Wieder einmal aufgefallen, so wie letztes Jahr. Ich habe eher das Gefühl die vertuschen da was. Aber die Sache liegt beim Anwalt. Und ich such mir auch einen anderen Job. Weil ich in dem Laden definitiv nicht mehr weiter arbeiten werde

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Man erhält doch jeden Monat eine Lohnabrechnung, sowie jedes Jahr eine Jahresmeldung über seine Einkünfte bei der Firma die auch so ans Finanzamt übermittelt wird. Und bei alledem ist nicht aufgefallen dass keinerlei Lohnsteuer ans Finanzamt abgeführt wurde. Das würde ja nur zutreffen, wenn Dein Jahreseinkommen unter 9000,- € gelegen hätte. Der Forderung vom Finanzamt nach zu urteilen, lag aber Dein Einkommen deutlich darüber. Dann den Unwissenden zu mimen funktioniert nicht. Noch schlimmer ist der Zustand in der Personalabteilung Deines Arbeitgebers, denn diese sind unfähig eine vernünftige Lohnabrechnung zu erstellen.

Ich glaube nicht, dass das Lohnbüro so schlimm ist - der Fragesteller aber ...

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Hi, das du die Steuer schuldest, wurde ja nun schon oftmals geschrieben.

Aber, wenn du Steuern zahlst, kannst du ebenso wie jeder anderen Werbungskosten u.a. geltend machen. Alles was man in einer Einkommensteuererklärung machen würde.

Der Arbeitgeber kann nur mit deinem Verdienst rechnen, wenn du aber einen längeren Arbeitsweg hast, wirkt sich dies steuermindernd aus. Es gibt noch so einige Dinge, die steuermindernd wären. Da kann man u.U. noch ein paar Euros heraus holen.

Also könnte im Anschluß eine Einkommensteuererklärung sinnvoll sein.

"Man hat mir gesagt" - und das glaubst Du?

Überleg mal - nur kurz - wie kommt "man" auf 10.000 - ans Finanzamt muss man zahlen, wenn dieses etwas fordert.

Und jetzt schildere etwas genauer.

Wie wäre es mit vernünftig antworten? Nicht jeder hat das Finanztechnische gelernt. Und wenn mir mein Personalbüro sagt, daß alles Inordnung ist, natürlich glaube ich das dann auch

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@Spike1985

zu mir hat ein Anwalt auch mal gesagt, alles in Ordnung. habe ich ihm geglaubt? nein (ich habe kein Jura-Studium). wer hatte am Schluß recht? ich ....

auf die Idee, einen Brutto-Netto-Rechner zu verwenden bist du natürlich nie gekommen

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