Immobilienkauf mit viel Zubehör - Grunderwerbssteuer - Beleihungshöhe

Hallo,

wir sind gerade dabei uns ein Einfamilienhaus zu kaufen und irgendwie haben wir das Gefühl das die Berater bei den Banken auch etwas überfordert sind mit den Tatsachen...

Und zwar ist das Haus zum Großteil noch im Rohbau, das Material für den Ausbau aber fast vollständig enthalten. Um Grunderwerbssteuer und Notarkosten zu sparen meinte der jetzige Eigentümer das er soviel wie möglich von dem Zubehör extra ausweißen wird. Das sind im gesamten 57.000€, davon ist einiges aber nicht alles belegbar.

Der erste Berater meinte, es sei egal was wir da als Zubehör ausweisen aber die Beleihungshöhe der Immobilie könnte darunter leiden, da der tatsächlich Kaufpreis für das Haus sinkt. So wie hier, wir haben 75.000 Eigenkapital, das Zubehör und die Nebenkosten sind höher als das Eigenkapital und der Beleihungswert wird bei der Bank unter dem Kaufpreis liegen womit wir über 100% finanzieren müssten.

Bei der nächsten Bank wurde das ganze Zubehör einfach mal als Wertsteigerende Maßnahme mit eingetragen, was nicht unbedingt der Fall ist weil z.B. der Rasenmäher sicher keine Wertsteigerung des Hauses darstellt.

Und selbst wenn die Bank das akzeptiert bzw. wir dann aufgrund der höheren Beleihung des Hauses mehr Zinsen zahlen, dann haben wir die A-karte gezogen wenn das Finanzamt nachher das Zubehör nicht akzeptiert.

Bei der Grunderwerbssteuer sind so ungefähr 3.000€ zu sparen, wenn der Zins aber durch die Aktion nur minimal schlechter wird, ist der Vorteil schnell aufgefressen.

Dazu kommt, dass das wir den Preis für das Zubehör auch noch höher ansetzen könnten, da z.B. die Photovoltaikanlage noch nicht berücksichtigt wurde.

Wir sind gerade sehr unschlüssig was wir tun sollen, vielleicht kann uns hier ja jemand weiterhelfen...

Bank, Finanzamt, Grunderwerbssteuer, Immobilienkauf, Kredit, Beleihung
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Widerspruch Finanzamt, AG hat zu wenig Lohnsteuer überwiesen für Abfindung

Hallo, folendes ist mir passiert: 2011 habe ich eine Abfindung vom AG erhalten, da ich das Arbeitsverhälnis aus gesundheitl. Gründen im gegenseitigen Einvernehmen aufgehoben habe. Besteuert wurde meine Abfindung nach der so genannten 1/5-Regelung. Man mag mich naiv nennen, aber ich war im Glauben, das damit alles geregelt wäre. Ich erhielt aber im Dezember den Schock: das Finanzamt forder 11.300 Euro Steuernachzahlung. Ich habe sofort einen Anwalt für Steuerrecht hinzugezogen, aber für ein Schreiben an das Finanzamt musste ich 460 Euro Honorar bezahlen und das wird mir zu teuer langsam. Der Widerspruch an das Finanzamt, sich an den AG zu wenden, wurde abgelehnt. Ich hatte jetzt um Zahlungsaufschub gebeten, aber auch der wurde abgelehnt. Das Finanzamt fordert eine Rückzahlung in MAXIMAL 6 Raten. Ich habe jetzt so unterschiedliche Aussagen gehört, dass das Finanzamt sich in einem solchen Fall an den AG wenden kann, sicher wird dieser dann auch wieder an mich herantreten, aber ich kann definitiv keine 11.300 Euro mal eben so nebenbei an das Finanzamt zahlen. Wie kann ich weiter vorgehen? Die Schuld liegt ja nicht bei mir, der AG wäre verpflichtet die Lohnsteuer korrekt abzuführen, soviel hat man mir schon berichtet. Ich bitte hier nur um Ratschläge, die mir wirklich weiter helfen, keine Kommentare, wie : selber schuld, wie naiv.... Danke S.

Abfindung, Finanzamt, Lohnsteuer, widerspruch
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Steuererklärung 2012 nach dem Studium: Wie mit Praktikum, Arbeitslosigkeit und erstem Job?

Servus,

momentan erstelle ich meine Steuererklärung für 2012 und ich habe ein paar Fragen dazu, hier die Fakten für das Jahr 2012:

  • 01.01-31.03. Freiwilliges Praktikum zum Anfertigen der Masterthesis mit Verdienst von 700€ brutto=netto im Monat, also 2100€ auf Lohnsteuerkarte ohne Steuerabzug.
  • 01.04.-31.07. Arbeitssuche. Nicht beim Arbeitsamt gemeldet, also auch kein Hartz4 oder sonstwas.
  • 01.08.-31.12. Fester Job mit 3500€ brutto im Monat.

Kann ich die Studiengebühren meines Masterstudiums absetzen? Soweit ich das verstanden habe geht es nur für das Jahr in dem ich auch etwas verdient habe und die Steuererklärung mache. Also gebe ich in der Erklärung für 2012 einfach die Hälfte der Studiengebühren für das WS 2011/2012 an?

Ein weiterer größerer Punkt ist dann sicherlich noch die Krankenversicherung die ich bis zu meinem festen Job im August selber bezahlen musste. Diese Beträge muss ich einfach in die "Anlage Vorsorgeaufwand" eintragen. Habe bei der Krankenversicherung angerufen, die Briefe mit den genauen Beträgen gehen in 1-2 Wochen raus.

Bewerbungskosten hatte ich fast nicht (alles per eMail und Fahrkosten zu Vorstellungsgesprächen wurden von den Firmen bezahlt). Bezüglich der Werbungskosten komme ich mit der Pendlerpauschale zum festen Job und zum Praktikum auf knapp 500€, Copyshop für die Masterthesis 100€ und dann vielleicht noch 100€ für Fachliteratur, also da bleibe ich wohl unter den 1000€ Pauschale.

Was kann ich noch absetzen? Umgezogen bin ich nicht. Kindergeld gab es in 2012 nicht mehr.

Vielen Dank!

Studium, Arbeitslosigkeit, Finanzamt, Steuererklärung, Steuern, Praktikum
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Finanzamt verlang Einkommenssteuer und Umsatzsteuererklärungen

Hallo. Ich habe in den Jahren 2010 & 2011 sehr viele Artikel auf Ebay & Amazon verkauft. Es handelt sich hierbei um folgende Beträge: 2010: ca 48200€ Umsatz 2011: ca 49500€ Umsatz

Zudem bin ich seit 01.01.2011 fest Angestellert und verdiente 40.000€ Brutto im Jahr. Im April 2012 habe ich mit den Internetverkäufen aufgehört.

Doch nun bekam ich vor 3 Tagen folgendes Schreiben vom Finanzamt:

"dem Finanzamt liegen Unterlagen vor, wonach anzunemen ist, dass sie seit mindestens 2009 eine gewerbliche Tätigkeit ausüben" Daher soll ich die Erklärungen ausfüllen.

Frage 1: Woher hat das Finanzamt diese Informationen? Durch Ebay und Amazon selbst? Frage 2: Ich möchte alle Verkäufe zugeben, mit welchen Nachzahlungen habe ich ca. zu Rechnen?

Frage 3: Kann das Finanzamt einfach meine Kontobewegungen sehen, oder hat es lediglich die Verkaufsinformationen von den Internetportalen und erhebt ihre Anschuldigungen aufgrund dessen?

Frage 4: Am MIttwoch habe ich bereits einen Termin beim Steuerberater. Wie genau überprüft das Finazamt die erklärungen, wenn diese von einem Berater kommen? Denn alle verkäufe kann ich gar nicht mehr nachvollziehen, da einiges auch über andere Konten und diese Konten wieder über andere gelaufen sind. Ich habe meine Berechnungen aber nach besten Wissen & gewissen gemacht, sodass der oben genannte Betrag zu 90% stimmt.

Vielen Dank im Vorraus.

PS. Ich gehe momentan von Nachzahlungen von ca 30.000 euro aus, liegt diese Zahl etwa richtig?

ebay, Finanzamt, Umsatzsteuer, Amazon, Internetverkäufe
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Wie macht man Angaben in der Steuererklärung über Einnahmen als Freiberufler ?

Sehr geehrte Damen und Herren. Meine Frau arbeitet hauptberuflich als Kita Leiterin und hat sich nur zum Evaluator nach KiQu qualifiziert. Als Evaluator prüft Sie Kitas nach dem Berliner Bildungsprogramm und erstellt zum Ende eine Abschlußbericht. Sie arbeite im Auftrag von KiQu und stellt diesen nach Ende eine Abschlußrechnung. Die Höhe der Rechnung wird nach einem Schlüssel von KiQu festgelegt. Sie hat die Rechnung nun ohne Mwst. ( § 19 UstG ) geschrieben da ihr Einnahmen im Jahr nicht 17500€ übersteigen. Nun wollen wir unsere private Steuerklärung machen und suchen den Punkt wo man Angaben zu den Nebenverdienst machen kann. Kann mir jemand einen Tipp geben? Die Angaben passen nicht in die EÜR da Sie nicht Selbstständig ist sondern Freiberufler! Siehe Absatz unten: *Freie Berufe Freiberufler sind Personen, die einen bestimmten Katalogberuf ausüben, die im Einkommensteuergesetz (§ 18 Abs.1 Nr.1 EStG) ausdrücklich genannt sind. Diese Katalogberufe sind: Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören neben den Katalogberufen auch bestimmte Tätigkeiten, die selbstständig ausgeübt werden. Dies sind

  • unterrichtende und

  • erzieherische Tätigkeiten.

Hauptmerkmal der freiberuflichen Tätigkeit ist die persönliche Arbeitsleistung, die selbstständig und mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt wird.*

Wer kann mir helfen? Welcher Formular ( Anhang ) ist es?

Danke

Mit freundlichen Grüßen Bigfoot

Finanzamt, Steuererklärung, Steuern
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Abfindung in 2011 / Rückzahlung - Nachzahlung?

Guten Abend,

ich bin leider sehr spät dran mit meiner Steuererklärung für 2011.

Nun habe ich vorab eine Frage:

Ich wurde zum 30.08.2011 betriebsbedingt gekündigt. Die Bruttobezüge beliefen sich für das Jahr 2011 auf 23.358,10 €, Lohnsteuer (Klasse 1) davon 3.613,00 und Soidaritätszuschlag in Höhe von 198,67 €.

Von der Abfindung in Höhe von 12.157,85 € wurde eine Lohnsteuerbetrag in Höhe von 3.330,00 € und ein Solidaritätszuschlag von 183,15 € einbehalten.

Ab 01.09.11 erhielt ich - bei monatlich 30 Tagen - 1.110,30 € Arbeitslosengeld gem. § 117 SGB III. Während dieser Zeit der Bezüge habe ich eine Fortbildung gemacht, so dass auch hierfür Werbungskosten (Bücher, tägliche Fahrt von 10 km etc) angefallen sind.

So wie ich das verstehe, wurde durch den Abzug der LST von der Abfindung, die Fünftelregelung angewendet. Ist das so richtig interpretiert von mir? Ich habe mich jetzt schon mehrere Stunden durch google gesucht, um die Auswirkung der Abfindungszahlung auf meinen Steuererklärung einschätzen zu können. Ich habe eigentlich nur herausgefunden, dass der Effekt der Fünftelregelung am intensivsten ist, je weniger sonstige Einkünfte in diesem Jahr vorhanden sind.

Nun meine Frage: Sicherlich ist mir bewußt, dass Versicherungen, Werbungskosten etc. die Steuererklärung beeinflussen, allerdings hoffe ich, dass vielleicht einige Experten hier vielleicht "auf einen Blick" sehen, ob ich mit einer saftigen Rückzahlung an das FA rechnen muss. :(

Vielen Dank für die Hilfe.

Beste Grüße Lena

Abfindung, Finanzamt, Fünftelregelung, Nachzahlung, Rückzahlung, werbungskosten
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Übungsleiterfreibetrag überschritten + Student + Steuern zahlen?

Hallo zusammen,

ich bräuchte mal euren Rat. Ich arbeite als Übungsleiter in der Betreuung an zwei Schulen und zusätzlich in einer Bewegungsschule.

Also um es übersichtlich zu machen:

1 x ÜL-Vertrag bei einer Hauptschule 1 x ÜL-Vertrag bei einer Realschule 1 x ÜL-Vertrag bei einer Bewegungsschule

Die Schulen werden von einem katholischen Träger betreut, demnach habe ich zwei Verträge bei dem gleichen Arbeitgeber (einmal Haupt- einmal Realschule) Hoffe das ist verständlich soweit.

Im ersten Halbjahr 2012 habe ich nur zwei Tage gearbeitet und hatte einen relativ geringen Verdienst, so dass der Übungsleiterfreibetrag von 2100 € niemals erreicht worden wäre. Im zweiten Halbjahr habe ich aber mehr Tätigkeiten übernommen, so dass ich jetzt feststellen muss, dass ich den Übungsleiterfreibetrag sehr wahrscheinlich überschreiten werde.

Wenn ich grob richtig gerechnet habe werde ich auf 2300 - 2400 Euro Lohn im Jahr 2012 kommen. Meine Frage ist jetzt was ich machen muss..ob ich es in die Steuererklärung im kommenden Jahr ganz normal reinschreiben muss.

Was mich auch sehr verunsichert ist folgende Passage aus meinem Vertrag:

"Der Übungsleiter versichert, anderweitig keine steuerfreie Einnahme (ÜL-Pauschale) zu haben bzw. dass diese Einnahmen zusammengenommen den jährlichen Freibetrag nicht überschreiten."

Ich werde den Betrag überschreiten, bekomme ich da jetzt Probleme?

Noch dazu kann ich sagen, dass ich Student bin, unverheiratet, keine Kinder :]

Danke schonmal für die Hilfe!

Viele Grüße

Jim

Student, Geld, Finanzamt, Freibetrag, Steuern, Übungsleiter, Überschreibung, Übungsleiterpauschale
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Rentennachversteuerung, nicht zahlbar...Hilfe!!

Hallo,

ich habe heute für meine Mutter (78J. Pflegestufe 3, Alzheimer und unter gerichtlicher Betreuung, Betreuer bin ich und für finanzielle Angelegenheiten hat sie seit 2007 einen Ergänzungsbetreuer) Steuerbescheide für 2005-2010 erhalten. Gesamtzahllast über 4.000 Euro zahlbar bis 27.12.2012 inkl. Zinsen.

Die Bescheide wurden geschätzt, da nie eine Erklärung abgegeben wurde. Zu meiner Schande muß ich gestehen, mal irgendwann eine Aufforderung bekommen zu haben, die Renten anzugeben, da aber nie eine Steuererklärung zuvor gemacht wurde, diese auch nicht ernst genommen habe.

Meine Mutter hat eine gute Altersrente und zudem erhält sie Witwenrente, jedoch bezahlt sie mir davon ein monatliches Gehalt als Pflegeleistung (Pflegevertrag geschlossen durch den Ergänzungsbetreuer).

Ich habe in der Schätzung gesehen, daß nur der minimale Pauschbetrag für außergewöhnliche Belastungen angesetzt wurden. Von Pflegekosten die ja nicht unerheblich sind wie z.B. mein Gehalt keine Spur...klar, woher wollen sie das auch wissen.

Der Ergänzungsbetreuer ist natürlich schwer begeistert und will sofort Einspruch einlegen, jedoch ergibt sich die Frage wer zahlt nun den STeuerberater, der diesen geschätzten Bescheid schnell korrigiert und zudem, es bliebe wohl eh eine Zahllast die derzeit nicht bezahlt werden kann. Das Vermögen meiner Mutter ist gleich Null, ihre monatliche Rente wird sofort an meine Gehaltszahlung und die jeweiligen Sozialabgaben verbraucht.

Was macht das Finanzamt wenn keine Zahlung möglich ist? Pfändet sie ihr Konto? Somit wären keine Gehaltszahlungen an mich mehr möglich.

Wie am besten vorgehen? Bin für jeden Rat dankbar.

Danke C.D.

Rente, Finanzamt, steuerbescheid, Steuern
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