Steuerklassen bei verschiedenen Arbeitsverhältnissen

Ich blick nicht mehr durch. Vielleicht weiß jemand weiter. Anrufe beim Finanzamt halfen mir auch nicht weiter. Der hat mich wahrscheinlich überhaupt nicht verstanden. Folgende Situation: Ich habe neben meiner Hauptarbeitsstelle (seit Jahren-LStKl 1) ein weiteres steuer und sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis aufgenommen. Um dem Arbeitgeber meine Daten vorlegen zu können, habe ich beim Finanzamt einen "Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug 2013" gestellt , und als Grund "Aufnahme eines zweiten Arbeitsverhältnisses" abgegeben. Die entsprechende Bescheinigung habe ich auch bekommen und das Finanzamt hat mir also bescheinigt, dass ich mit Lohnsteuerklasse I dort registriert bin. War das falsch ? Ich denke ja . Den man liest ja überall, dass man angeblich eine Lohnsteuerkarte(die es nicht mehr gibt) mit der Steuerklasse 6 für das zweite Arbeitsverhältnis braucht. Das Finanzamt sagt mir jedoch, sie stellen nur Bescheinigungen für meine bisher geltende Steuerklasse aus und ich hätte den Arbeitgeber darauf hinzuweisen, dass es sich um ein zweites Arbeitsverhältnis handelt. Also hab ich meinem zweiten Arbeitgeber die Bescheinigung vorgelegt mit der Angabe, dass es sich bei meiner Tätigkeit bei ihm um ein zweites Arbeitsverhältnis handelt. Aber das interessiert die Gehaltsbuchhaltung überhaupt nicht. Und was passiert daher prompt bei der ersten Gehaltsabrechnung ? Klar. Der Arbeitgeber berücksichtigt mich nach Steuerklasse 1. Das bedeutet für mich natürlich erst einmal erhebliche Steuervorteile, gefält mir aber gar nicht. Wer ist denn nun der Volltro..el. ? Das Finanzamt oder der Arbeitgeber? Ich weiß nicht mehr weiter. Die Personalbuchhaltung sagt, das interessiert sie alles nicht.

Diese ganze ELSTAM Geschichte scheint auch noch nicht zu funktionieren. Ich habe den Eindruck, da wurde wieder etwas verschlimmbessert.

Hat jemand ne Idee, was ich noch machen kann. Zurücklehnen und das ganze bei der Einkommenssteuererklärung ausgleichen, ist sicher nicht im Sinne des Finanzamtes. Vielen Dank

Beruf, Finanzamt
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Finanzamt Auskunft Lebensunterhalt

Guten Tag,

eine Frage zum Thema Finanzamt und Steuern... die Situation:

mein Mann ist seit einigen Jahren als Finanzberater tätig. Vor fünf Jahren sind wir aus meiner ehemaligen Heimatstadt in sein Elternhaus gezogen, da nach dem Tod seines Vaters seine Mutter allein im Haus war (wir haben in dem Dreifamilienhaus eine Wohnung). Sie hat die Pflegestufe 2 und wir wollen ihr ermöglichen, bis zum Ende in ihrer Wohnung wohnen zu bleiben.

Nun ist es so, dass mein Mann die meisten seiner Kunden nach wie vor in der ca. 500 km entfernten Stadt betreut und dort sein Geld verdient. Da wir uns beide um seine Mutter kümmern, sind die Einnahmen in den letzten Jahren recht gering. Das Finanzamt fragte nun nach, wie wir unseren Lebensunterhalt bestreiten, also ob es weitere Einnahmen gibt.

Neben den Einkünften aus Gewerbebetrieb meines Mannes haben wir dadurch, dass wir uns um die Mutter kümmern, regelmäßige Zuwendungen ihrerseits, da ich mich auch um den Haushalt kümmere, für sie einkaufe usw. Da wir im Elternhaus leben, haben wir andererseits sehr geringe Lebenshaltungskosten, da wir im Moment mietfrei wohnen. Darüber hinaus gehe ich einer geringfügigen Beschäftigung nach und verdiene im Monat derzeit 400 Euro dazu. Zusätzlich noch mal etwa 600 Euro, die uns meine Schwiegermutter für die Pflege zukommen lässt. Einen Teil der Kosten bestreiten wir auch aus einer erhaltenen Schenkung. Meine Frage:

Muss ich all diese Einnahmen dem Finanzamt gegenüber bekanntgeben? Welche Auswirkungen hat das?

Welche hätte es ggf. wenn ich diese nicht komplett bekannt gebe, d.h. unsere Einnahmen eigentlich zu gering wären, um nachvollziehen zu können, dass wir davon leben können?

Für den ein oder anderen Tipp bin ich sehr dankbar.

Viele Grüße, Jule.

Finanzamt, lebensunterhalt, Steuererklärung, Steuern
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Immobilienkauf mit viel Zubehör - Grunderwerbssteuer - Beleihungshöhe

Hallo,

wir sind gerade dabei uns ein Einfamilienhaus zu kaufen und irgendwie haben wir das Gefühl das die Berater bei den Banken auch etwas überfordert sind mit den Tatsachen...

Und zwar ist das Haus zum Großteil noch im Rohbau, das Material für den Ausbau aber fast vollständig enthalten. Um Grunderwerbssteuer und Notarkosten zu sparen meinte der jetzige Eigentümer das er soviel wie möglich von dem Zubehör extra ausweißen wird. Das sind im gesamten 57.000€, davon ist einiges aber nicht alles belegbar.

Der erste Berater meinte, es sei egal was wir da als Zubehör ausweisen aber die Beleihungshöhe der Immobilie könnte darunter leiden, da der tatsächlich Kaufpreis für das Haus sinkt. So wie hier, wir haben 75.000 Eigenkapital, das Zubehör und die Nebenkosten sind höher als das Eigenkapital und der Beleihungswert wird bei der Bank unter dem Kaufpreis liegen womit wir über 100% finanzieren müssten.

Bei der nächsten Bank wurde das ganze Zubehör einfach mal als Wertsteigerende Maßnahme mit eingetragen, was nicht unbedingt der Fall ist weil z.B. der Rasenmäher sicher keine Wertsteigerung des Hauses darstellt.

Und selbst wenn die Bank das akzeptiert bzw. wir dann aufgrund der höheren Beleihung des Hauses mehr Zinsen zahlen, dann haben wir die A-karte gezogen wenn das Finanzamt nachher das Zubehör nicht akzeptiert.

Bei der Grunderwerbssteuer sind so ungefähr 3.000€ zu sparen, wenn der Zins aber durch die Aktion nur minimal schlechter wird, ist der Vorteil schnell aufgefressen.

Dazu kommt, dass das wir den Preis für das Zubehör auch noch höher ansetzen könnten, da z.B. die Photovoltaikanlage noch nicht berücksichtigt wurde.

Wir sind gerade sehr unschlüssig was wir tun sollen, vielleicht kann uns hier ja jemand weiterhelfen...

Bank, Finanzamt, Grunderwerbssteuer, Immobilienkauf, Kredit
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Widerspruch Finanzamt, AG hat zu wenig Lohnsteuer überwiesen für Abfindung

Hallo, folendes ist mir passiert: 2011 habe ich eine Abfindung vom AG erhalten, da ich das Arbeitsverhälnis aus gesundheitl. Gründen im gegenseitigen Einvernehmen aufgehoben habe. Besteuert wurde meine Abfindung nach der so genannten 1/5-Regelung. Man mag mich naiv nennen, aber ich war im Glauben, das damit alles geregelt wäre. Ich erhielt aber im Dezember den Schock: das Finanzamt forder 11.300 Euro Steuernachzahlung. Ich habe sofort einen Anwalt für Steuerrecht hinzugezogen, aber für ein Schreiben an das Finanzamt musste ich 460 Euro Honorar bezahlen und das wird mir zu teuer langsam. Der Widerspruch an das Finanzamt, sich an den AG zu wenden, wurde abgelehnt. Ich hatte jetzt um Zahlungsaufschub gebeten, aber auch der wurde abgelehnt. Das Finanzamt fordert eine Rückzahlung in MAXIMAL 6 Raten. Ich habe jetzt so unterschiedliche Aussagen gehört, dass das Finanzamt sich in einem solchen Fall an den AG wenden kann, sicher wird dieser dann auch wieder an mich herantreten, aber ich kann definitiv keine 11.300 Euro mal eben so nebenbei an das Finanzamt zahlen. Wie kann ich weiter vorgehen? Die Schuld liegt ja nicht bei mir, der AG wäre verpflichtet die Lohnsteuer korrekt abzuführen, soviel hat man mir schon berichtet. Ich bitte hier nur um Ratschläge, die mir wirklich weiter helfen, keine Kommentare, wie : selber schuld, wie naiv.... Danke S.

Abfindung, Finanzamt, Lohnsteuer, widerspruch
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Steuererklärung 2012 nach dem Studium: Wie mit Praktikum, Arbeitslosigkeit und erstem Job?

Servus,

momentan erstelle ich meine Steuererklärung für 2012 und ich habe ein paar Fragen dazu, hier die Fakten für das Jahr 2012:

  • 01.01-31.03. Freiwilliges Praktikum zum Anfertigen der Masterthesis mit Verdienst von 700€ brutto=netto im Monat, also 2100€ auf Lohnsteuerkarte ohne Steuerabzug.
  • 01.04.-31.07. Arbeitssuche. Nicht beim Arbeitsamt gemeldet, also auch kein Hartz4 oder sonstwas.
  • 01.08.-31.12. Fester Job mit 3500€ brutto im Monat.

Kann ich die Studiengebühren meines Masterstudiums absetzen? Soweit ich das verstanden habe geht es nur für das Jahr in dem ich auch etwas verdient habe und die Steuererklärung mache. Also gebe ich in der Erklärung für 2012 einfach die Hälfte der Studiengebühren für das WS 2011/2012 an?

Ein weiterer größerer Punkt ist dann sicherlich noch die Krankenversicherung die ich bis zu meinem festen Job im August selber bezahlen musste. Diese Beträge muss ich einfach in die "Anlage Vorsorgeaufwand" eintragen. Habe bei der Krankenversicherung angerufen, die Briefe mit den genauen Beträgen gehen in 1-2 Wochen raus.

Bewerbungskosten hatte ich fast nicht (alles per eMail und Fahrkosten zu Vorstellungsgesprächen wurden von den Firmen bezahlt). Bezüglich der Werbungskosten komme ich mit der Pendlerpauschale zum festen Job und zum Praktikum auf knapp 500€, Copyshop für die Masterthesis 100€ und dann vielleicht noch 100€ für Fachliteratur, also da bleibe ich wohl unter den 1000€ Pauschale.

Was kann ich noch absetzen? Umgezogen bin ich nicht. Kindergeld gab es in 2012 nicht mehr.

Vielen Dank!

Studium, Arbeitslosigkeit, Finanzamt, Steuererklärung, Steuern, Praktikum
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Finanzamt verlang Einkommenssteuer und Umsatzsteuererklärungen

Hallo. Ich habe in den Jahren 2010 & 2011 sehr viele Artikel auf Ebay & Amazon verkauft. Es handelt sich hierbei um folgende Beträge: 2010: ca 48200€ Umsatz 2011: ca 49500€ Umsatz

Zudem bin ich seit 01.01.2011 fest Angestellert und verdiente 40.000€ Brutto im Jahr. Im April 2012 habe ich mit den Internetverkäufen aufgehört.

Doch nun bekam ich vor 3 Tagen folgendes Schreiben vom Finanzamt:

"dem Finanzamt liegen Unterlagen vor, wonach anzunemen ist, dass sie seit mindestens 2009 eine gewerbliche Tätigkeit ausüben" Daher soll ich die Erklärungen ausfüllen.

Frage 1: Woher hat das Finanzamt diese Informationen? Durch Ebay und Amazon selbst? Frage 2: Ich möchte alle Verkäufe zugeben, mit welchen Nachzahlungen habe ich ca. zu Rechnen?

Frage 3: Kann das Finanzamt einfach meine Kontobewegungen sehen, oder hat es lediglich die Verkaufsinformationen von den Internetportalen und erhebt ihre Anschuldigungen aufgrund dessen?

Frage 4: Am MIttwoch habe ich bereits einen Termin beim Steuerberater. Wie genau überprüft das Finazamt die erklärungen, wenn diese von einem Berater kommen? Denn alle verkäufe kann ich gar nicht mehr nachvollziehen, da einiges auch über andere Konten und diese Konten wieder über andere gelaufen sind. Ich habe meine Berechnungen aber nach besten Wissen & gewissen gemacht, sodass der oben genannte Betrag zu 90% stimmt.

Vielen Dank im Vorraus.

PS. Ich gehe momentan von Nachzahlungen von ca 30.000 euro aus, liegt diese Zahl etwa richtig?

ebay, Finanzamt, Umsatzsteuer, Amazon
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Wie macht man Angaben in der Steuererklärung über Einnahmen als Freiberufler ?

Sehr geehrte Damen und Herren. Meine Frau arbeitet hauptberuflich als Kita Leiterin und hat sich nur zum Evaluator nach KiQu qualifiziert. Als Evaluator prüft Sie Kitas nach dem Berliner Bildungsprogramm und erstellt zum Ende eine Abschlußbericht. Sie arbeite im Auftrag von KiQu und stellt diesen nach Ende eine Abschlußrechnung. Die Höhe der Rechnung wird nach einem Schlüssel von KiQu festgelegt. Sie hat die Rechnung nun ohne Mwst. ( § 19 UstG ) geschrieben da ihr Einnahmen im Jahr nicht 17500€ übersteigen. Nun wollen wir unsere private Steuerklärung machen und suchen den Punkt wo man Angaben zu den Nebenverdienst machen kann. Kann mir jemand einen Tipp geben? Die Angaben passen nicht in die EÜR da Sie nicht Selbstständig ist sondern Freiberufler! Siehe Absatz unten: *Freie Berufe Freiberufler sind Personen, die einen bestimmten Katalogberuf ausüben, die im Einkommensteuergesetz (§ 18 Abs.1 Nr.1 EStG) ausdrücklich genannt sind. Diese Katalogberufe sind: Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören neben den Katalogberufen auch bestimmte Tätigkeiten, die selbstständig ausgeübt werden. Dies sind

  • unterrichtende und

  • erzieherische Tätigkeiten.

Hauptmerkmal der freiberuflichen Tätigkeit ist die persönliche Arbeitsleistung, die selbstständig und mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt wird.*

Wer kann mir helfen? Welcher Formular ( Anhang ) ist es?

Danke

Mit freundlichen Grüßen Bigfoot

Finanzamt, Steuererklärung, Steuern
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