Einnahmen aus Kuratorentätigkeit/Feedbacker?

Guten Tag zusammen,

ich habe etwas spezielle Fragen bzw. Fragen, die hier in diesem Zusammenhang noch nicht beantwortet wurden und hoffe ihr könnt mir dabei helfen.

Ich hole mal etwas weiter aus, da die Fragen etwas Hintergrundwissen benötigen.

Seit einiger Zeit gibt es im Internet für Musiker/Bands die Möglichkeit ihre Musik/Songs auf Plattformen einzureichen, um dann Feedback zu erhalten. Im besten Fall gefällt der Song und der "Kurator" (auf den Plattformen so genannt; gemeint: der, der Feedback für den Song gibt) nimmt das Lied auch in seiner Spotify Playlist auf bzw. postet Content über Instagram und Co.

Hierbei geben die Musiker/Bands pro eingereichtem Song Geld an die Plattform. Der Feedbacker/Kurator bekommt für jedes angehörte Lied bzw. für jedes Feedback eine gewisse Vergütung (von 0,50€ bis 4€ je nach Reichweite und Qualität des Kurators). So sind hier im Monat Vergütungen zwischen 300€ - 1500€ möglich.

Die Platzhirsche und üblichen Plattformen sind hier Submithub.com, Soundcamps.com, Groover.co, Playlistpush.com.

 

Nun zu meinen Fragen dazu:

1. Stellen die Vergütungen des Kurators/Feedbackers eine klassische Einnahme dar, die in der Steuererklärung angegeben werden muss?

2. Falls ja, wäre es möglich und auch sinnvoll hier ein Gewerbe oder auch Kleingewerbe anzumelden um Steuern zu sparen? 

3. Wäre es möglich hier unter den Begriff des Freiberuflers zu fallen?

4. Was wäre hier allgemein die einfachste und sinnvollste Möglichkeit die Nebentätigkeit und die Steuerabführung unter einen Hut zu bekommen? (wenn möglich natürlich unter der Voraussetzung so wenig wie möglich an Steuern abführen zu müssen)

Vielen Dank für eure Unterstützung, Antworten und Meinungen. Ich bin für jede Hilfe dankbar, da ich mich hier wirklich gar nicht auskenne. 

Einen schönen Tag euch!

Kleingewerbe, musik, Steuern, freiberufliche Tätigkeit
Gewerbe als Kleinunternehmer (Kleingewerbe)?

Hallo zusammen,

ich möchte gerne ein Gewerbe mit Kleinunternehmerregelung eröffnen.

Ich Arbeite nebenbei mit Holz und baue mal das eine oder andere Möbelstück (Tische, Lampen u.s.w.). Das Holz kaufe ich zum Teil ein, oder bekomme es teils Geschenkt.

Dadurch das ich soviel positives Feedback bekomme, dachte ich mir, ich verkaufe das eine oder andere Werk. Über Ebay Kleinanzeigen oder oder oder.

Damit es keinen Ärger gibt, wollte ich ein Gewerbe mit Kleinunternehmerregelung anmelden.

Ich denke der Umsatz wird nicht so Hoch sein, max. 10K € im Jahr.

Ich versuche das ich die Möbelstücke immer so Verkaufe, das sich ein kleiner Gewinn erzielen lässt. Damit die Betriebs/Selbstkosten und Materialkosten gedeckt sind.

Jetzt meine Frage, muss ich überhaupt ein Gewerbe anmelden? oder zählt es noch als Freiberufler ? Ich bin ja quasi Künslter / Designer weil ich zu 90% aus alten Materialien (Holz, Metall, Kunststoff) neue Möbel erschaffe?

Mein Hauptberuf als Staatlich geprüfter Techniker für Maschinenbau bleibt natürlich bestehen. Das Gewerbe wäre nur nebenbei.

Bekomme ich das Gewerbe überhaupt durchgesetzt? weil es ja schon Richtung Handwerk geht? Bin gelernter Industriemechaniker. Ich baue keine Möbel auf anfrage, sondern baue nach Lust und Laune und stelle die Artikel dann zum Kauf bereit so wie sie sind.

Wenn ich dann das Gewerbe mit Kleinunternehmerregelung habe, darf ich ja nicht über 17.500€ im Jahr Umsatz kommen.

Umsatz = Verkaufspreis

Gewinn = Verkaufspreis - Selbstkosten/Materialkosten

Ich vermute mal, das der Umsatz bei 10K€ liegt und der reine Gewinn bei 5-6K€ .

Wenn ich dann Verkaufe und eine Rechnung ausstelle, darf ich keine Mwst angeben, Sprich Lampe Verkauft für 120€ so gebe ich das auch zum Endes des Jahres bei der Steuererklärung an oder ?

Für die Lampe habe ich allerdings für 80€ an Materialkosten gehabt, gekauft wurde das Material über Amazon, wo ich die ganz normale Mwst bezahle weil ich davon nicht befreit bin, das gebe ich dann auch in der Steuer an oder ? reiner Gewinn bei der Lampe dann knapp 40€. Bei einem Aufwand von 2 Stunden wäre es ein Stundenlohn von 20€.

Soweit so gut, es macht mir auch spaß, und soll mir zum größten Teil mein Hobby Finanzieren. Damit ich keine Verluste habe.

Wie würdet ihr vorgehen? Was muss ich beachten? Leider findet man im Netz soviel, was teils widersprüchlich ist, das man keinerlei Überblick mehr hat. Habe schon mit dem Finanzamt Telefoniert, das mit dem Gewerbe sollte wohl kein Problem sein, aber vlt. gibt es noch andere Möglichkeiten. Für mich ist nur wichtig, das meine Kosten getragen werden, und ich Legal Handeln kann.

Ich bedanke mich.

Mfg

Chris

Gewerbe, Kleingewerbe
Kann man Liebhaberei selber anmelden?

Moin!

Ich bin Angestellte und möchte nebenbei aus meinen (teuren) kreativen Hobbies (stricken, nähen, plotten, graphic design) etwas Geld machen, z.B. durch den Verkauf von Mützen, Taschen, Deko oder selbst-designte Postkarten (Digital oder als Druck). Mein einziges Ziel dabei ist ausschließlich, meine Hobbies teilweise zu finanzieren, um sie weiter auszuüben. Ich würde das Verkaufen nur ab und zu, je nach Zeit und Lust machen, ich erwarte keine großen Einnahmen (vielleicht 1000€/Jahr grob geschätzt?) und hätte sicherlich keine oder kaum Gewinne (wenn ich nur alle Materialkosten berechnen würde, sicherlich immer Verluste...).

Ich möchte nur alles legal machen und bei so einer kleinen Sache keine unnötige Komplikation... aber geht das überhaupt?

Ein Gewerbe anzumelden wäre an sich kein Problem. Ich war eigentlich fast dabei, es anzumelden, als ich mich weiter darüber informiert habe: Laut allen Definitionen ist mein Fall deutlich unter Liebhaberei einzustufen. Ich habe auch mehrere Beiträge von „Gründern“ gelesen, die ein Kleingewerbe angemeldet haben, nur um es später abmelden zu müssen, weil es tatsächlich Liebhaberei war oder Handwerkskammer Beiträge bezahlen mussten, die höher als der Gewinn waren. Das bringt nur Ärger, Frustration und unnötige Aufwand.

Es klingt vielleicht blöd, aber nach viel Recherche frage ich mich nun einfach: wenn man so ein kleines Geschäft vorhat, kann man nicht direkt so eine „Liebhaberei-Aktivität“ bei dem Finanzamte selbst anmelden?

Ich habe auch über die „410€ Regelung“ gelesen. Könnte man diese „bis 410€ Gewinn im Jahr“ haben unabhängig vom Umsatz/Einnahme? Z.B. Ich möchte eine Tasche für 60€ verkaufen, Materialkosten dafür sind 45€. Wenn ich eine einzige Tasche im Monat verkaufen würde: Einnahmen sind 720€, Gewinn jedoch 180€ lächerliche Euro... Fällt das unter der 410€ Regelung? Wenn ja, heißt das, dass ich es einfach ohne weiteres als Hobby machen kann? Ein kleines „Kassenbuch“ würde ich für alle Fälle führen, um alle Einnahmen und Ausgaben unter Blick zu behalten...

Ich habe stundenlang in Google recherchiert aber alle Artikel und Infos zum Thema Liebhaberei sind aus der Perspektive von (Klein)Unternehmern, die die Einstufung als Liebhaberei und deren Nachteile vermeiden wollen, was nicht mein Fall ist.

Für alle Tips oder Info zur weiteren Recherche bin ich dankbar.

Finanzamt, Gewerbe, Kleingewerbe, Kleinunternehmer, Nebenverdienst, Nebentätigkeit, Kleinunternehmerregelung, Nebengewerbe
Kleingewerbe und Freiberufler: Geht das gleichzeitig?

Hallo zusammen! Ich hoffe, man kann mir hier halbwegs helfen. Das muss natürlich keine fachmännische Steuerberatung sein, aber als Laie hilft mir so ziemlich jeder Tipp. Kurz zu meiner Person:

Ich studiere (im Master), produziere nebenbei Musik, die ich über Spotify und Co. vertreibe und damit rund 15.000 € im Jahr einnehme (also eine freiberufliche Tätigkeit) und gedenke nun, eine Stelle als Handelsvertreter gemäßg § 84 HGB anzunehmen, die rund 12-15 h/Woche umfassen wird. Ich gedenke, damit rund 600 - 800 € im Monat zu "verdienen" (exklusive jeglicher Abgaben). Die freiberufliche Tätigkeit ist bereits beim Finanzamt angemeldet, wie schaut es nun mit der Tätigkeit als Handelsvertreter aus? Kann ich das als Kleingewerbe anmelden? Und falls ja, welche Erklärungen muss ich abgeben? Eine Einkommens- und Umsatzsteuererklärung? Oder muss eine Umsatzsteuererklärung nur abgegeben werden, wenn ich die 22.000 €-Grenze übergreifend überschreite? Als Freiberufler stelle ich keine Umsatzsteuer aus und als Kleinunternehmer werde ich lediglich eine Rechnung im Monat ausstellen, auch hier ohne USt, falls möglich.

Der Hintergedanke meiner Frage: Lohnt es sich überhaupt, die Tätigkeit als Handelsvertreter einzugehen oder kostet mich das am Ende mehr Zeit und Geld, als mir eigentlich lieb ist? Ich würde am Ende ungern 50 - 60 h im Monat arbeiten und dafür dann lediglich 400 - 500 € auf die Hand bekommen. Ziemlich komplex und unübersichtlich, aber vielleicht kann mir der eine oder andere einen klugen Ratschlag geben, für den ich äußerst dankbar wäre!

Liebe Grüße und schon einmal Danke für eure Zeit,
Lennart

:-)

Freiberufler, Kleingewerbe, Steuererklärung, Steuern

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