Gewerbe als Kleinunternehmer (Kleingewerbe)?

Hallo zusammen,

ich möchte gerne ein Gewerbe mit Kleinunternehmerregelung eröffnen.

Ich Arbeite nebenbei mit Holz und baue mal das eine oder andere Möbelstück (Tische, Lampen u.s.w.). Das Holz kaufe ich zum Teil ein, oder bekomme es teils Geschenkt.

Dadurch das ich soviel positives Feedback bekomme, dachte ich mir, ich verkaufe das eine oder andere Werk. Über Ebay Kleinanzeigen oder oder oder.

Damit es keinen Ärger gibt, wollte ich ein Gewerbe mit Kleinunternehmerregelung anmelden.

Ich denke der Umsatz wird nicht so Hoch sein, max. 10K € im Jahr.

Ich versuche das ich die Möbelstücke immer so Verkaufe, das sich ein kleiner Gewinn erzielen lässt. Damit die Betriebs/Selbstkosten und Materialkosten gedeckt sind.

Jetzt meine Frage, muss ich überhaupt ein Gewerbe anmelden? oder zählt es noch als Freiberufler ? Ich bin ja quasi Künslter / Designer weil ich zu 90% aus alten Materialien (Holz, Metall, Kunststoff) neue Möbel erschaffe?

Mein Hauptberuf als Staatlich geprüfter Techniker für Maschinenbau bleibt natürlich bestehen. Das Gewerbe wäre nur nebenbei.

Bekomme ich das Gewerbe überhaupt durchgesetzt? weil es ja schon Richtung Handwerk geht? Bin gelernter Industriemechaniker. Ich baue keine Möbel auf anfrage, sondern baue nach Lust und Laune und stelle die Artikel dann zum Kauf bereit so wie sie sind.

Wenn ich dann das Gewerbe mit Kleinunternehmerregelung habe, darf ich ja nicht über 17.500€ im Jahr Umsatz kommen.

Umsatz = Verkaufspreis

Gewinn = Verkaufspreis - Selbstkosten/Materialkosten

Ich vermute mal, das der Umsatz bei 10K€ liegt und der reine Gewinn bei 5-6K€ .

Wenn ich dann Verkaufe und eine Rechnung ausstelle, darf ich keine Mwst angeben, Sprich Lampe Verkauft für 120€ so gebe ich das auch zum Endes des Jahres bei der Steuererklärung an oder ?

Für die Lampe habe ich allerdings für 80€ an Materialkosten gehabt, gekauft wurde das Material über Amazon, wo ich die ganz normale Mwst bezahle weil ich davon nicht befreit bin, das gebe ich dann auch in der Steuer an oder ? reiner Gewinn bei der Lampe dann knapp 40€. Bei einem Aufwand von 2 Stunden wäre es ein Stundenlohn von 20€.

Soweit so gut, es macht mir auch spaß, und soll mir zum größten Teil mein Hobby Finanzieren. Damit ich keine Verluste habe.

Wie würdet ihr vorgehen? Was muss ich beachten? Leider findet man im Netz soviel, was teils widersprüchlich ist, das man keinerlei Überblick mehr hat. Habe schon mit dem Finanzamt Telefoniert, das mit dem Gewerbe sollte wohl kein Problem sein, aber vlt. gibt es noch andere Möglichkeiten. Für mich ist nur wichtig, das meine Kosten getragen werden, und ich Legal Handeln kann.

Ich bedanke mich.

Mfg

Chris

Gewerbe, Kleingewerbe
Drucksachen online verkaufen - Kleingewerbe nötig?

Ich bin etwas verloren. Nach vielem Lesen war ich mir nun sicher, dass ich ein Kleingewerbe anmelden muss, wenn ich nebenberuflich, online von mir erstellte und dann produzierte Drucksachen anbiete wie zB Postkarten, Poster, Notizblöcke etc. (Nicht auf Kundenwunsch angefertigt, sondern fertige Designs. Im eigenen Onlineshop.))

Jetzt lese ich aber auch immer wieder, das dies nicht nötig sei, sofern man nur gering und ab und zu mal was verkauft.

Stand aktuell ist: ich habe noch nichts.

Frage 1: Muss ich überhaupt schon ein Kleingewerbe anmelden bzw macht es Sinn, oder stell ich erst alles fertig und lasse anlaufen um zu testen.

(Ich will da garnicht groß Kohle machen. Wenn im Monat 15,- bis 50,- zusammen kommen freu ich mich. Ich will alles so einfach halten wie möglich.)

Frage 2: Bei der IHK muss ich in meinem Fall doch nichts anmelden. Auch nicht, wenn beispielsweise Postkarten Fotografien zeigen (von mir fotografiert)?

Frage 3: Da es just for fun sein soll und im besten Fall ein kleines Taschengeld raus springt (bin realistisch) ... hat es irgendwelche steuerlichen Nachteile für mich, wenn das Neben(klein)gewerbe laufen lasse?

Ich entschuldige mich jetzt schon fürs wirre Fragen. Aber mit diesem Thema werde ich nicht warm - finde ich eine Antwort, ergeben sich zwei neue Fragen. Vermutlich hirne ich auch einfach zu viel und man kann garnichts falsch machen und das Gewerbeamt leitet einen schon da durch. Es ist in etwa vergleichbar mit meiner Mutter, der ich versuche zu erklären wie sie eine App aktualisiert - sie denkt " ein falscher Klick und sie hat einen Kühlschrank gekauft". Also habt erbarmen mit mir!

Kleingewerbe, Steuern
Kann man Liebhaberei selber anmelden?

Moin!

Ich bin Angestellte und möchte nebenbei aus meinen (teuren) kreativen Hobbies (stricken, nähen, plotten, graphic design) etwas Geld machen, z.B. durch den Verkauf von Mützen, Taschen, Deko oder selbst-designte Postkarten (Digital oder als Druck). Mein einziges Ziel dabei ist ausschließlich, meine Hobbies teilweise zu finanzieren, um sie weiter auszuüben. Ich würde das Verkaufen nur ab und zu, je nach Zeit und Lust machen, ich erwarte keine großen Einnahmen (vielleicht 1000€/Jahr grob geschätzt?) und hätte sicherlich keine oder kaum Gewinne (wenn ich nur alle Materialkosten berechnen würde, sicherlich immer Verluste...).

Ich möchte nur alles legal machen und bei so einer kleinen Sache keine unnötige Komplikation... aber geht das überhaupt?

Ein Gewerbe anzumelden wäre an sich kein Problem. Ich war eigentlich fast dabei, es anzumelden, als ich mich weiter darüber informiert habe: Laut allen Definitionen ist mein Fall deutlich unter Liebhaberei einzustufen. Ich habe auch mehrere Beiträge von „Gründern“ gelesen, die ein Kleingewerbe angemeldet haben, nur um es später abmelden zu müssen, weil es tatsächlich Liebhaberei war oder Handwerkskammer Beiträge bezahlen mussten, die höher als der Gewinn waren. Das bringt nur Ärger, Frustration und unnötige Aufwand.

Es klingt vielleicht blöd, aber nach viel Recherche frage ich mich nun einfach: wenn man so ein kleines Geschäft vorhat, kann man nicht direkt so eine „Liebhaberei-Aktivität“ bei dem Finanzamte selbst anmelden?

Ich habe auch über die „410€ Regelung“ gelesen. Könnte man diese „bis 410€ Gewinn im Jahr“ haben unabhängig vom Umsatz/Einnahme? Z.B. Ich möchte eine Tasche für 60€ verkaufen, Materialkosten dafür sind 45€. Wenn ich eine einzige Tasche im Monat verkaufen würde: Einnahmen sind 720€, Gewinn jedoch 180€ lächerliche Euro... Fällt das unter der 410€ Regelung? Wenn ja, heißt das, dass ich es einfach ohne weiteres als Hobby machen kann? Ein kleines „Kassenbuch“ würde ich für alle Fälle führen, um alle Einnahmen und Ausgaben unter Blick zu behalten...

Ich habe stundenlang in Google recherchiert aber alle Artikel und Infos zum Thema Liebhaberei sind aus der Perspektive von (Klein)Unternehmern, die die Einstufung als Liebhaberei und deren Nachteile vermeiden wollen, was nicht mein Fall ist.

Für alle Tips oder Info zur weiteren Recherche bin ich dankbar.

Finanzamt, Gewerbe, Kleingewerbe, Kleinunternehmer, Nebenverdienst, Nebentätigkeit, Kleinunternehmerregelung, Nebengewerbe
Als Kleinunternehmer Geld einfach vom Geschäftskonto abheben?

Hello again,

ich habe eine kurze Frage bezüglich meiner Situation:

Ich bin 18-jähriger Gymnasiast, habe ein Kleingewerbe und mache Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung. Entsprechend muss ich bis zur neuen Umsatzgrenze (ab 2020) von 22.000 € keine Umsatzsteuer anrechnen und abführen; bis zum Freibetrag von 9.408 € meinen Gewinn nicht per Einkommenssteuer versteuern; und final auch erst ab einem Umsatz von 24.500€ Gewerbesteuer zahlen. Angestellte habe ich keine, Lohnsteuer fällt also weg.

  1. Da ich aktuell komplett am Anfang stehe, kann ich doch bis zum Freibetrag der Einkommenssteuer 9.405 € Gewinn erwirtschaften, ohne irgendeine Steuer zahlen zu müssen, richtig?
  2. Ich habe bis Juli monatlich eine Rate von ca. 1500€ abzubezahlen. Das ist eine Geschäftsausgabe in Höhe von insgesamt 9.280€. Das kann ich entsprechend als solche von der Steuer abziehen.
  3. Kann ich also ohne große Gewissensbisse einfach diese 1500€ monatlich von meinem Geschäftskonto bezahlen, ohne mir Sorgen um Rücklagen oder zu zahlende Steuern machen zu müssen? Wie sieht das mit Auszahlungen auf das Privatkonto aus? Ich muss ja auch von etwas leben ;)

Danke für eure Antworten, und ja, ich weiß, dass ihr hier weder eine steuerliche Beratung geben könnt, noch dürft. Ihr schreibt einfach nur eure Gedanken nieder und ich lese mir sie zufällig durch.

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Kleingewerbe und Freiberufler: Geht das gleichzeitig?

Hallo zusammen! Ich hoffe, man kann mir hier halbwegs helfen. Das muss natürlich keine fachmännische Steuerberatung sein, aber als Laie hilft mir so ziemlich jeder Tipp. Kurz zu meiner Person:

Ich studiere (im Master), produziere nebenbei Musik, die ich über Spotify und Co. vertreibe und damit rund 15.000 € im Jahr einnehme (also eine freiberufliche Tätigkeit) und gedenke nun, eine Stelle als Handelsvertreter gemäßg § 84 HGB anzunehmen, die rund 12-15 h/Woche umfassen wird. Ich gedenke, damit rund 600 - 800 € im Monat zu "verdienen" (exklusive jeglicher Abgaben). Die freiberufliche Tätigkeit ist bereits beim Finanzamt angemeldet, wie schaut es nun mit der Tätigkeit als Handelsvertreter aus? Kann ich das als Kleingewerbe anmelden? Und falls ja, welche Erklärungen muss ich abgeben? Eine Einkommens- und Umsatzsteuererklärung? Oder muss eine Umsatzsteuererklärung nur abgegeben werden, wenn ich die 22.000 €-Grenze übergreifend überschreite? Als Freiberufler stelle ich keine Umsatzsteuer aus und als Kleinunternehmer werde ich lediglich eine Rechnung im Monat ausstellen, auch hier ohne USt, falls möglich.

Der Hintergedanke meiner Frage: Lohnt es sich überhaupt, die Tätigkeit als Handelsvertreter einzugehen oder kostet mich das am Ende mehr Zeit und Geld, als mir eigentlich lieb ist? Ich würde am Ende ungern 50 - 60 h im Monat arbeiten und dafür dann lediglich 400 - 500 € auf die Hand bekommen. Ziemlich komplex und unübersichtlich, aber vielleicht kann mir der eine oder andere einen klugen Ratschlag geben, für den ich äußerst dankbar wäre!

Liebe Grüße und schon einmal Danke für eure Zeit,
Lennart

:-)

Freiberufler, Kleingewerbe, Steuererklärung, Steuern
Kann man mit einem Kleingwerbe eine freiwillige Krankenversicherung haben, wenn man von Erspanissen lebt?

Hallo liebe Community,
ich weiß, die Hauptfrage klingt etwas verwirrend, aber tatsächlich habe ich von der steuerlichen Situation, in der ich mich momentan befinde, nicht viel Ahnung :/
Im Moment ist es wie folgt:
1. Ich bin 2019 nach DE zurück und habe kurz darauf ein Kleingewerbe angemeldet, weil ich für jemanden den Nachlass bei ebay verkaufen soll und dafür 50% bekomme. Neben meinem Job gab es dadurch ein ziemlich gutes Nebeneinkommen.
2. Aufgrund der Corona-Krise war ich seit Ende März 2020 bis Ende August 2020 in Kurzarbeit, worauf leider auch eine Kündigung folgte. Da ich bis zur Kündigung das meiste wichtige und teure verkauft habe, verdiene ich bei Ebay jetzt etwa noch 150€/Monat und bekomme 6 Monate ALG1.
3. ALG1 wird Ende Februar auslaufen und ich konnte bisher keinen passenden Job finden. Ich habe im Moment wieder eine beträchtliche Summe an Geld angespart, mit der ich sehr lange die freiwillige Krankenversicherung übernehmen könnte. Anmeldung von ALG2 würde ich gerne ausschließen und lieber die KV selbst bezahlen.
4. Miete muss ich nicht zahlen. Finanzielle Probleme oder Schulden habe ich nicht und ich mache auch moderate Gewinne am Aktienmarkt.
--> Die Hauptfrage wäre jetzt also: Ist es möglich, eine freiwillige KV zu haben, während das Kleingewerbe weiterläuft, oder muss da anderweitig etwas geklärt werden? Bei den geringen Gewinnen, kann ich mir gerade nichts anderes vorstellen. Ich habe früher schon mal mit einer freiwilligen KV gelebt, hatte da aber kein Kleingewerbe nebenbei und will deswegen nur sicher gehen.
-----Frage 2-----
Trotz der Tatsache, dass ich im Moment von Ersparnissen leben kann, mache ich mir natürlich Gedanken, zu mehr Geld zu kommen. In der jetzigen Situation konnte ich keinen festen Job finden und da das ALG1 auslaufen wird, will ich lieber in die freiwillige KV.
Ich habe jetzt eventuell noch eine Möglichkeit im Raum: Über eine Chinesische Firma hätte ich jetzt vielleicht einen Job als Übersetzer für Mandarin/Englisch/Deutsch in Aussicht. Es würde nach Aufträgen funktionieren und das Geld wird mir quasi als Honorarleistung monatlich per Paypal geschickt, und wahrscheinlich schon in China versteuert. Laut Angaben der Auftragsmasse würde es sich meist um etwa 500€ im Monat handeln. Könnte auch weniger sein, aber auch mal bis 800€ oder 1.000€ gehen. Vermutlich erreiche ich keine 9.408€ im Jahr dadurch. Meine Frau ist auch gerade in Deutschland, lernt fleißig Deutsch und hat keine Einkünfte. Also müsste ich ja generell bis 18.816€ verdienen können, ohne mir Sorgen um Steuern machen zu müssen?
Die Frage wäre hier also: Könnte ich diesen Job annehmen und problemlos in der freiwilligen KV bleiben, oder gibt es sogar eine KV für solche geringen Einkünfte, die nicht selbst bezahlt werden muss?

Mein Kleingewerbe auflösen möchte ich nicht, da ich daraus auch mehr machen möchte und ich habe schon chinesische Firmen kontaktiert, aber ob/bis es soweit kommt, hat meine momentane Situation natürlich Priorität.

Kleingewerbe, Krankenversicherung, Steuern
Steuererklärung bei ALGI und "Kleingewerbe" Gründung?

Hallo Ihr Lieben,

werde zu meinem konkreten Fall leider im Netz nicht fündig, wäre sehr nett wenn ihr mir helfen könntet. Grundsätzlich stellt sich mir die Frage ob ich dieses Jahr noch mein "Kleingewerbe" (also Einzelunternehmen mit Kleinunternehmerregelung) gründen soll oder erst Anfang nächstes Jahr oder ob dies aufgrund der Möglichkeit des Verlustvortrages oder dergleichen eigentlich ziemlich egal sein dürfte?

Zum Sachverhalt:

  • Bekomme seit 6 Monaten Arbeitslosengeld (die Monate davor habe ich normal als Angestellter gearbeitet und Lohnsteuer gezahlt - ca. 2.500€ in 2020)
  • Verdiene nebenbei 650,-€ als Trainer (450,-€ Basis + 200,-€ ÜL-Pauschale) welche auch nicht auf das ALG I angerechnet werden da ich diese Tätigkeit bereits etliche Jahre ausübe
  • Fortbildungskosten für diese Trainertätigkeit dieses Jahr ca. 1.800,-€
  • Laptop, Drucker für ca. 800,-€ dieses Jahr gekauft (für Betrieb des Gewerbes und der Nebentätigkeit auch nötig)
  • Anschaffungen für die Ausübung des Kleingewerbes noch nötig ca. 600,-€ (entweder 2020 oder 2021)

Die Jahre zuvor war ich ganz normal im Angestelltenverhältnis und habe jedes Jahr meine Einkommenssteuer (ohne Kleingewerbe) gemacht. Das Kleingewerbe bleibt nächstes Jahr unter 22.000,-€ Umsatz und ich werde wieder einer Hauptbeschäftigung nachgehen.

Wie und wann gebe ich das jeweils finanziell am sinnvollsten bei der Steuer an, wann schaffe ich den Rest für das Gewerbe an oder ist es wie oben gesagt aufgrund der Möglichkeit des Verlustvortrages oder dergleichen relativ egal?

Wäre um eure kurzen Tipps wirklich sehr sehr dankbar.

Vielen lieben Dank schon mal und bleibt gesund.

Gruß, Thomas

Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Kleingewerbe, Steuererklärung, Steuern, Verlustvortrag
Freibetrag ALG1 ausschöpfen?

Hallo :)

Seit dem 01.04.2020 bin ich arbeitlos gemeldet und erhalte noch bis einschließlich März 2020 ALG 1

Ebenfalls seit dem 01.04.2020 betreibe ich ein Kleingewerbe, das bis Jahresende einen Gewinn von ca. 700,-€ erwirtschaften wird.

Seit dem 01.10.2020 gehe ich noch einem Minijob nach, der mir 450,-€ monatlich einbringt. Dementsprechend wird mein ALG 1 gekürzt, da ich wegen des Minijobs nun ja über dem Freibetrag von monatlich 165,-€ liege.

Meine Frage ist nun, wie sich der Gewinn aus meinem Kleingewerbe auf meinen ALG 1 Freibetrag auswirkt. In den sechs Monaten (01.04 bis 30.09) in denen ich keinen Minijob hatte, habe ich durch mein Kleingewerbe den Freibetrag in Höhe von 165,-€ monatlich ja nicht ausgeschöpft. Wenn ich die 700,-€ Gewinn, die ich bis Jahresende mit dem Kleingewerbe erziele auf diese sechs Monate umschlage, wären das 117,-€ monatlich. Dementsprechend liege ich durchschnittlich und darauf kommt es ja letzten Endes an, unter dem Freibetrag von 165,-€ monatlich.

Ist mein Gedankengang richtig?

Für mich würde das bedeuten, dass ich keine weiteren Abzüge beim ALG 1 bekomme, auch wenn ich von Oktober bis Dezember 2020 mehr als die 165,-€ Freibetrag pro Monat verdiene, da es im Durchschnitt ja weniger ist.

Reicht es dann, wenn ich in meiner Steuererklärung für 2020 in der EÜR die besagten 700,-€ angebe, oder muss ich die Agentur für Arbeit davon in Kenntnis setzen? Den Minijob habe ich als Nebeneinkunft angegeben.

Arbeitslosengeld, Freibetrag, Kleingewerbe, Steuererklärung, Steuern

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