Fragen zur Verrechnung des Verlustvortrages mit Gewinntopf bei der Depotbank.

Hatte schon mal eine Frage zu dem Thema gestellt:

http://www.finanzfrage.net/frage/koennen-aktienverluste-mit-finanzamt-verlustvortrag-statt-mit-verlusttopf-d-bank--verrechnet-werden

Habe es so gemacht, wie damals erarbeitet und hat bisher auch gut geklappt:
Aktien von Bank A auf anderes Depot bei der Bank B umgebucht.
Aktien bei Bank B verkauft.
Bank B hat die Kapitalertragssteuer und den Solidaritätszuschlag auf die erzielten Gewinne an das Finanzamt abgeführt.
Verlusttopf bei Bank A blieb unangetastet.

Wie gehts nun weiter? Als nächstes steht die Steuererklärung an.

Mein Plan ist nun als nächstes, dass ich die Einkommenssteuererklärung (KAP) mache und dem FA alle relevanten Kauf-/Umbuchungs- und Verkaufbelege einreiche. Ich hoffe dann, daß mir das FA die von der Bank B abgezogene Kap.ertragssteuer und Soli.zuschlag mit meinem Verlustvortrag verrechnet und mir diese Steuern wieder erstattet und den Verlustvortrag entsprechend verringert bzw. auf 0 setzt? (Die Gewinne dürften den Verlustvortrag überschritten haben).

Was mir noch völlig unklar ist: Die Bank B hat beim Verkauf der Aktien den Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern" um die Höhe des Aktiengewinns automatisch erhöht. Irgendwie müsste die Bank B diesen Topf ja entsprechend verringern, sonst würden mir ja beim nächsten Verlust-Trade bei der Bank B die Steuern von der Bank B wieder erstattet? (wäre dann ja praktisch eine doppelte Steuererstattung?)
Teilt das FA der Bank B mit, daß es diesen Topf entsprechend verringern muß oder muß ich der Bank B selbst irgendwie Bescheid geben?

Geldanlage, Aktien, Bank, Depot, Finanzamt, Kapitalanlage, Steuerberater, Steuern, Verlust
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Kann Krankenkasse daten vom Finanzamt einholen?

Hallo, Ich hab da mal ne frage. ich bin 24 und noch Familienverischert, da ich noch zur schule gehe.

seit 2 Jahren gehe ich einer selbstständigen tätigkeit nach und hatte damit bisher auch noch nie probleme, da ich immer unter der durchschnittlichen monatlichen gehaltsgrenze von 385€ geblieben bin.

Nun habe ich aber das probelm, das ich ende letzten jahres zusätzlich einer geringfügigen beschätigung nachgegangen bin. (450€ job) Meine Denkweise war dann: Die krankenkasse fordert jährlich von mir den einkommenssteuerbescheid an, um mein durchschnittliches monatliches einkommen aus der selbstständigkeit zu prüfen. -> ich muss mein einkommen aus der selbstständigkeit auf die anderen monate begrenzt im durchschnitt ausrechnen, da ich ja mit den 450 aus dem minnijob meine grenze schon voll ausreize.

bei der neuen prüfung habe ich somit angegeben das mein monatliches einkommen aus der selbstständigen tätigkeit im durchschnitt unter der grenze von 385€ geblieben ist und ich diese auch nur bis zum start der geringfügigen beschäftigung ausgeführt habe. (habe sie zwar weiterhin ausgeführt, das gehalt aber auf die anderen monate,der selbstständigkeit, mit drauf gerechnet und bleibe trotzdem unter dem durchschnitt)

-> Rechnerisch haut das alles hin, aber kann die krankenkasse nun weitere unterlagen anfordern, oder irgendwo einholen (zB Finanzamt ->steuererklärung) und somit sehen das ich während der geringfügigen beschäftigung doch weiterhin selbstständig tätig war und somit eigentlich aus der Familienversicherung rausfallen müsste?

vielen dank schon mal fürs weiterhelfen! Mfg Nina

Finanzamt, krankenkasse, Selbstständigkeit, Versicherung, Daten, Familienversicherung, Prüfung
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Volle Erwerbsminderung gescheiterte Arbeitsversuch 2,5 Std 3x Woche Überwachung DRV

Ich sitze in der Zwickmühle: nach einem Arbeitsversuch 2012 hab ich Angst vor der DRV bekommen, der damalige Arbeitgeber wurde mit Formularen belästigt und erfuhr damit indirekt über meinen Zustand.Ich selbst mußte wieder Papiere ausfüllen über Arztbesuche und Krankheitsverlauf, was mir durch meine ERkrakung mit Desorientierung und Unstrukturierheit schwer fällt. Bei einer REnte von 760 E würd ich gern eine freiberufliche Tätigkeit im Sportbereich ausüben 2Std 2x Woche. Das tut auch meinem Körper gut ! Durch die vorherige Erfahrung bin ich gelähmt, weil ich nicht will, daß der Arbeitgeber wieder durch Formularen der DRV etwas über meine Erkrankung-Zustand erfährt ! Hab ich nicht das Recht davor geschützt zu werden, weil es dasKlima unnötig belastet ? Kann durch ein Attest von meinem Neurologen die Situation abgeändert werden, daß ich diese Hobby-Job Stelle ohne Stress ausführen kann.Meine genauen Diagnosen kenn ich nicht, eine physische Erkrakung mit versch. Auswirkungen. Oder kann ich die Meldung umgehen, wenn die 400 E Dazuverdienstgrenze + Einkommenssteuergrenze nicht überschritten wird. Oder wird bei der Betrieblichen Steuerprüfung des Fitnessstudios, die freiberufl.Rechnung nach §19 (1),die ich ausstellen müßte überprüft und an die RV gemeldet ? Ich weiss viele Fragen, weil ich keine Ahnung habe, und lieber hier anonym Frage als die DRV, die mich geschockt hat.

Rentenversicherung, Finanzamt
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Erste Steuererklärung nach Studium (Master): anrechnung von Studiumskosten

Hallo,

ich setze mich gerade das erste Mal mit meiner Steuererklärung auseinander und habe nun einige Fragen. Ich hoffe hier kann mir jemand helfen. Schon mal vielen Dank für eure Mühe!

Ich möchte meine MSc-Studiumskosten geltend machen! Dies ist als Werbungskosten rückwirkend für 4 Jahre möglich, da es sich bei dem MSc-Studium (nach einem BSc-Studium) um eine Weiterbildung handelte. Studiumsbeginn des MSc-Studiums war April 2010. Für die Jahre 2010-2012 muss ich also nun rückwirkend Verlustvorträge anfertigen.

Im März 2013 habe ich (direkt nach Ende des MSc-Studiums) begonnen zu arbeiten und habe steuern bezahlt. Zu den Verlustvorträgen kommt also die Einkommenssteuererklärung für 2013.

Hier nun meine Fragen:

  1. Wie kann ich dem Finanzamt mitteilen, dass es sich bei dem MSc-Studium um eine Weiterbildungsmaßnahme handelt.
  2. Gilt auch für die Jahre 2010-2012 einen Werbungskostenpauschale von 960 Euro pro Jahr?
  3. Während des MSc-Studiums habe ich immer gejobbt (verdienste lagen stets unter dem Steuerfreibetrag). Muss ich diese Verdienste angeben? Ist das Anfertigen von Verlustvorträgen wohlmöglich sogar überflüssig, wenn die jährlichen Einnahmen durch die Jobs die Studiumsausgaben im entsprochenen Jahr überschritten?
  4. Muss ich Ausgaben die ich als Werbungskosten geltend machen möchte belegen oder ist dies erst auf Anfrage nötig. Falls es direkt nötig ist: wie mache ich das, wenn ich meine Steuererklärung ausschließlich elektronisch ans Finanzamt übermitteln möchte?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Studium, einkommensteuer, Finanzamt, Verlustvortrag, werbungskosten
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Vorwurf der Scheinselbständigkeit durch Finanzamt. Was nun?

Hallo zusammen,

ich war bis Dezember letzten Jahres selbstständig. Zur Zeit befinde ich mich in einer Umschulung. Bei einem meiner Auftraggeber wurde einen Steuerprüfung durchgeführt. Nun wird mir für die Jahre 2008-2010 eine Scheinselbständigkeit vorgeworfen und das Finanzamt hat mir nun die Möglichkeit gegeben, Werbungskosten für diese Jahre geltend zu machen. Dieses habe ich mittlerweile auch gemacht. Doch es bestehen von meiner Seite noch weitere offene Fragen. Leider weiß ich nicht wo man fachmännische Hilfe bekommen kann. Einen Anwalt kann ich mir zur Zeit nicht leisten. Worum es mir hauptsächlich geht:

  • Gibt es Anlaufstellen bei denen man sich informieren kann , Arbeitsamt etc?
  • Wie schaut es mit der Umsatzsteuer aus, die ich an das Finanzamt gezahlt habe? Kann ich mir die wieder zurückholen? Dann müsste ich diese aber doch 1 zu 1 an den Arbeitgeber zurückzahlen, oder?
  • Bekomme ich die Versicherungsbeiträge zu der Krankenversicherung erstattet, muss ich das beantragen?
  • Ich war nach der Selbstständigkeit ein viertel Jahr arbeistlos. Ich habe ALG2 bezogen, da ich selber nicht Arbeitslosenversicherung gezahlt habe. Das würde sich ja dann auch ändern zu ALG1, oder?
  • Habe ich dann jetzt eigentlich noch Urlaubsanspruch für die Jahre 2008-2010 bei dem Arbeitgeber

Bin für jede Antwort dankbar! Auch wenn vielleicht nur einer meiner Fragen beantwortet werden kann!

Vielen Dank und Grüße

Finanzamt, Selbstständigkeit, Sozialabgaben, Sozialversicherung
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darf das finanzamt ein geldgeschenk an mich als einkommen anrechnen?

bin zu 80% schwerbehindert, mein lohn und rente zusammen ergeben 1100 euro netto, nach abzug aller kosten, miete, heizung, strom etc. verbleiben mir nur 67 euro im monat zum leben, da meine mutter mit 86 jahren noch lebt kann ich auch kein harz4 aufstocken, sie soll mir geld geben, so überweist sie mir regelmäßig geld von ihrer kleinen rente, damit ich mir was zu essen kaufen kann. da ich lohnsteuer jahresausgleich machen muß, verrechnet das finanzamt dieses geld bei mir als zusätzliches einkommen ( meine mutter hat dafür ja schon einmal steuer gezahlt. meine kosten für medikamente, brille, kilometergeld werden nicht berücksichtigt, lohnt nicht laut finanzamt sachbearbeiter. ich muss diesen monat 500 euro nachzahlen, steuern für das geld mit dem meine mutter mich unterstütz. ich stehe jeden morgen um 4 uhr auf nehme meine hand voll medikamente und gehe zu meinem schwerbehinderten arbeitsplatz, arbeite oft unter schmerzen, will aber niemandem zur last fallen. Darf das finanzamt das geld das meine mutter mir gibt, um mir davon was zum essen zu kaufen einfach so als einkommen versteuern? jeder harz4 empfänger hat knapp 400 euro zum leben ich nur 67 euro, werde ich zu recht dafür bestraft das ich trotz meiner krankheit arbeite? danke für info, kann mir keinen lohnsteuerberater leisten, wohne mit 45 jahren wieder bei meiner mutter da ich mir selber keine wohnung mehr leisten kann, bitte um info vielen dank im vorraus

Rente, Finanzamt, Lohnsteuer, Steuern
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