Ich habe ein Problem, und zwar, berechnet mir das Finanzamt steuerlich einen 2. Job?

Lehrjahr 3 ohne jemals einen nebenjob gemacht zu haben....plötzlich laut Finanzamt 2 jobs und ausbildung als nebenjob (schreiben von steuerberater der arbeit) und somit in steuerklasse 6... seit sep. Also 2 monaten hatte aber bisher das gesamte geld erhalten und nun nachzahlung....bin auf das geld angewiesen, da die autoversicherung im januar fällig ist. Was kann ich tun? Finanzamt konaktieren (telefonisch ging nix, nur warteschleife und bekomme diese woche nicht frei das ich hin fahren könnte). Bekomm ich das geld wieder? Wie lange dauert sowas?

Hallo zusammen, wollte mich nur noch einmal mal melden. (Schiebe nun einen ziemlichen hass auf das Finanzamt!!)

Und zwar folgendes, meine Steuer ID wurde doppelt vergeben, an eine person die am selben tag Geburtstag hat. Dies fiel nun nach 3 jahren auf, erst wurde der anderen person die 6 aufgebrummt, die sich darauf beschwerte und nun mir. Habe nun eine neue...die andere person steht aber mit dem eigenen Arbeitgeber drin und mit meinem. Ich kann nun alles 2 mal Steuern zahlen sowie VS...muss nun nochmal das bestätigen lassen vom arbeitgeber, das nur ich dort arbeite... (viel papierkram, xtra urlaubsverschwendung wegen den tollen arbeitszeiten, nerven etc.). Das beste kommt aber noch, das Finanzamt meint, ja da sind nicht sie schuld, das hätte mir auffallen müssen...ICH KENN DIE ANDERE PERSON NICHTMAL!!!...Tut mir leid aber was arbeiten dort für inkompetente personen...nichtmal selbst eingestehen das ein fehler (was jamal pasieren kann) passiert ist und man die ID niemals 2mal benutzen hätte dürfen/können....und ich kann die kosten dafür tragen...grr als lehrling sind 180€ nunmal viel!!

Finanzamt
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Finanzamt erkennt absolut nichts an?

Hi Ich habe wie jedes Jahr meine Steuererklärung über eine Steuerberaterin machen lassen, diese hat auch eine Hochrechnung gemacht und ich sollte wie jedes Jahr eine schöne Summe zurück bekommen. Ich bin Soldatin und habe beträchtliche Fahrtkosten, doppelte Haushaltsführung, Versicherungen etc 

So kurz darauf kam Post vom Finanzamt, ich war schon verwundert das es so schnell ging, dann der Schock, ich soll steuern in Höhe von rund 500 Euro nachzahlen. Wiederspruch wurde sofort eingelegt, aber die Zahlung wurde nicht ausgesetzt. Somit musste ich erstmal die 500 Euro bezahlen. Der Finanzbeamte hat absolut nichts anerkannt, er hat mein Einkommen mit den gezahlten Steuern gegengerechnet und raus kam zahlen Sie nach. Laut Aussage des Finanzbeamten ist das alles richtig so, da mir ja die Bundeswehr alle entstehenden Kosten erstattet, was aber absolut nicht der Fall ist und das soll ich jetzt nachweisen. Wie weise ich mach das ich etwas nicht bekommen habe? Netter weise hat mir die Abrechnungsstelle einen negativ Bescheid ausgestellt, was ihm aber immer noch nicht reicht. Jetzt soll ich alle bezügeabrechnungen von 2014 einreichen und den Steuerbescheid von 2013 und meine bezügeabrechnungen von Januar 2015. 

ich habe bei diesem Finanzamt das erste mal die Steuererklärung abgegeben, bin umgezogen. 

jetzt meine Frage, das kann doch nicht sein oder? Wie kann ich mich gegen eine solche "Schikane" wehren? Gibt es Möglichkeiten gegen ein solches Verhalten vor zu gehen? Ich bin für jeden Rat dankbarLg

Finanzamt
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Ich habe ein Einzelunternehmen, habe 2 J. keine Steuererklärung, keine Ust-Voranmeldung gemacht, was soll ich tun: Selbstanzeige, Konsequenzen?

Guten Tag Leser und Leserinnen!

Ich bin gerade in mitten eines großen Problems mit dem Finanzamt.

Zu meinem Fall:

Ich habe vor ein Paar Tagen ein Schreiben vom Finanzamt bekommen, in welchem ich aufgefordert bin, Steuererklärungen für die Jahre 2013 sowie 2014 abzugeben.

Ich Betreibe seit 2013 ein Gewerbe (Einzelunternehmen) als Webentwickler. Habe mich dbzgl. leider bis jetzt nie um die Steuern gekümmert, da ich davon ausgegangen bin, dass dies erst relevant wird ab dem Zeitpunkt an dem ich (Kleinunternehmerregelung) im vorherigen Jahr mehr als 17500€ bzw. 50.000€ Umsatz im aktuellen Jahr erziehle. (Ich weiß sehr "Naiv"...) Zusätzlich betrieb ich einen Onlineshop von 2014 bis mitte 2015. (Ich dachte das ist ja alles echt einfach und Stressfrei solange man unter der Gennanten Kleinunternehmer Grenze liegt) Auch habe ich anfang 2014 wegen des Onlineshops und eines Kunden vom Webentwicklungsgewerbe eine Ust.Nr. bei FA beantragt und kurze Zeit später bekommen. Die Geschäfte liefen allerdings alle sehr "bescheiden". Umsätze '13 lagen beim Webentwicklungs Gewerbe bei ca. 1000€ und '14 insgesammt (Webentwicklung & Onlineshop) bei ca. 3000€. In 2013 wurden 3 Rechnungen an Kunden erstellt ohne Ust. und in 2014 7 Stck. mit Ust. Überleben konnte ich die letzten Jahre nur durch die Unterstützung des Jobcenters (HartzIV für Selbsständige).

Jetzt wollte ich der Aufforderung vom FA nachkommen und mich an die Steuererklärungen für '13 sowie '14 machen (über die Steuersoftware Taxman) und sehe natürlich das ich keine Ust. Voranmeldung getätigt habe ebensowenig irgendwas an das Finanzamt gezahlt habe.

Nach etwas research ist mir nun Klar das ich mich nicht "nur" ein bisschen falsch verhalten habe, sondern dies (denke ich), Steuerhinterziehung also eine Straftat ist. Natürlich werde ich allem nachkommen was nun von mir verlangt wird. Strafe schütz ja bekanntlich vor Dummheit (Leider) nicht. Mir ist auch klar das meine Ansichten katastrophal waren.... Ich habe mich halt nur um das Geschäft an sich gekümmert, nicht um die Bürokratie drumherum...

Nun zu meiner Frage (vielleicht war jemand in einer vergelichbaren Situation oder hat von anderswo dbzgl. Know How; Ich bin für jeden Rat & Tip sehr Dankbar):

Was kann ich nun Tun? Sollte ich eine Selbsanzeige beim FA stellen? Oder villt die Steuererklärungen soweit es mir möglich ist mit EÜR sowie einer schriftlichen Erklärung zu diesem Fall erstellen und einfach zum FA schicken?

Ich bin leider gerade Finanziell Tot. Deshalb die Frage hier und nicht wie es wohl besser wäre beim Steuer Berater...

Ich bedanke mich für evtl. Antworten und die Zeit die ihr dbzgl. für mich Opfert hier schoneinmal im Voraus, Vielen Dank!

Finanzamt, Gewerbesteuer, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Umsatzsteuer, Einzelunternehmen, Kleinunternehmerregelung
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Geld wird aus der Türkei nach Deutschland überwiesen (privates Darlehen), wie entgeht man der Einstufung als Schenkung, obwohl es sich um einen Kredit handelt?

Hallo Freunde, Meine Mutter hat vor sich eine Eigentumswohnung in Deutschland zu kaufen. Der Kaufpreis für die ETW beträgt 148.000 Euro plus Maklerprovision . Nun hat sie die Möglichkeit ein Privates Darlehen (Kredit) zu günstigen Konditionen von ihrem Sohn aus erster Ehe zu erhalten, dieser lebt und Arbeitet in der Türkei. Er würde meiner Mutter das Geld, umgerechnet 180.000 Euro von einem Konto aus der Türkei nach Deutschland überweisen.

Nun zu meinen fragen auf die ich hier hoffentlich eine Fachkundige Antwort bekomme.

  • Was muss hierbei beachtet werden. Meine Mutter ist langjährige Kundin bei der Bank, würde es eurer Meinung nach zu einer "Geldwäsche Anzeige" kommen von der ja immer wieder zu hören ist?

  • Als Verwendungszweck wird "Darlehen" angegeben. Sollten wir trotzdem vorsichtshalber einen Kredit Vertrag mit meinem Bruder abschließen und somit sicher gehen? Nicht das der Fiskus den Betrag für eine Schenkung hält und dann Schenkungsteuer darauf erhebt.

  • Wie hat so ein Vertrag auszusehen, kenne mich gar nicht mit diesen ganzen Sachen Paragraphen Formalitäten usw aus. Wir wollen halt nur sicher gehen. Wie hoch soll der Darlehenszins angesetzt werden um den Verdacht auf Schenkung aus dem Weg zu räumen

Muss das bei einem Notar gemacht und beglaubigt werden?

Vielen Herzlichen Dank für alle eingehenden Antworten und Informationen.

Auslandsüberweisung, Finanzamt, privatkredit
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Wie berechne ich die Fünftelregelung für meine Abfindung, die ich 2016 bekomme?

Hallo Leute,

ich habe auf dieser Seite ein Rechenbeispiel zur Abfindungs-kalkulation gesehen:

http://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/beruf/sind-fuer-eine-abfindung-steuern-faellig.html

Ich wollte das auch für mich ausrechnen und bin mir nicht sicher ob ich das richtig gemacht habe.

Ich werde die Abfindung annehmen und in die USA gehen. Das 2016 erhaltene Gehalt in den USA werde ich durch das Doppelbesteuerungsabkommen nur in USA versteuern. Die deutsche Abfindung und die Mieteinnahmen für meine Wohnung natürlich nur in Deutschland.

Bei mir sieht es 2016 folgendermaßen aus:

Mieteinnahmen in DE 2016 (erwartet): 14520 Euro Abfindung Januar 2016: 51000 Euro Deutsches Gehalt 2016 (für AG in DE): 0 Euro

Punkt 1.) Jahreseinkommen: 14520 Euro 1/5 Abfindung: 10200 Euro zu verst. Einkommen: 24720 Euro Steuerbetrag (ohne Kirche, Steuerklasse 1): 2775 Euro

Punkt 2.) Jahreseinkommen ohne Abf: 14520 Steuerbetrag: 424 Euro

Punkt 3.) Differenz aus 1 und 2: 2775 Euro - 424 Euro = 2351 Euro zu versteuern für Abfindung: 2351 Euro x 5 = 11755 Euro

Gesamt zu versteuern für 2016: 11755 + 424 Euro = 12179 Euro

Falls ich die Fünftelregelung nicht anwende, komme ich auf folgenden Steuersatz:

Jahreseinkommen: 14520 Euro Abfindung Januar 2016: 51000 Euro gesamt zu versteuern: 65520 Euro Steueranteil (Klasse 1, ohne Kirche): 16205 Euro

Ersparnis Fünftelregelung zu Nicht-Fünftelregelung:

16205 Euro - 12179 Euro = 4026 Euro

Fragen:

1.) Habe ich das richtig gerechnet?

2.) Wo muss ich hier die Steuerklasse 6 anwenden? In meiner Rechnung von oben taucht sie nicht auf.

Abfindung, arbeitgeber, einkommensteuer, Finanzamt, Steuerberater, Steuern
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Kann ich eine freiberufliche Tätigkeit rückwirkend anmelden?

Hallo an alle,

ich habe eine Frage zur Anmeldung einer freiberuflichen Nebentätigkeit als Studierende bzw. dazu, inwieweit diese rückwirkend möglich oder problematisch ist.

Ich habe seit fast zwei Jahren unregelmäßig neben meinem Studium eine freiberufliche Tätigkeit als Übersetzerin ausgeübt, diese Tätigkeit aber wegen naiven Informierens nicht beim Finanzamt angemeldet (z.T. auch, da ich das Ganze nie als ernsthafte langfristige Einnahmequelle bzw. Beschäftigung sondern mehr als Hobby gesehen habe). Auch eine eigene Steuererklärung habe ich nicht gemacht, da ich (fälschlicherweise?) der Auffassung war, dass diese aufgrund der geringen Höhe des Einkommens nicht nötig war. Die Einkünfte aus dieser Tätigkeit belaufen sich bei knapp über 2000 Euro in 2013, einigen hundert in 2014 und bisher knapp 300 in 2015 (Aufträge momentan nicht in Sicht). Andere Einkünfte habe und hatte ich im genannten Zeitraum nicht, da ich noch Studierende bin und keiner weiteren Tätigkeit nachgehe.

Nun bin ich darauf aufmerksam geworden, dass ich meine Tätigkeit hätte anmelden müssen. Da ich alles richtig stellen will: Ist es möglich und/oder nötig, die Tätigkeit rückwirkend beim Finanzamt anzumelden? Da mein Studium diesen Sommer endet, weiß ich noch nicht, ob ich die Tätigkeit weiterführen will oder nicht. Müsste ich mit bestimmten Sanktionen oder Strafen rechnen, da ich der Meldepflicht nicht nachgegangen bin?

Ein damit zusammenhängender Aspekt, der mir noch Fragen aufwirft, sind die mit der Tätigkeit verbundenen Rechnungen bzw. Gutschriften. Auf denen steht keine Steuernummer, da ich keine hatte, sind also meines Erachtens nach nicht rechtens. Können sie trotzdem als Nachweise der Tätigkeit bzw. Einkünfte genutzt werden? Oder müssten alle im Nachhinein korrigiert werden? Ist in diesem Zusammenhang mit irgendwelchen Problemen, Sanktionen o.ä. zu rechnen?

Vielen Dank im Voraus!

Finanzamt, Freiberufler, Steuererklärung, steuernummer
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Wie bekomme ich das Geld vom Finanzamt zurück?

Hallo,

Ich habe am 06.05.2013 mein gewerbe angemeldet. Habe auch das Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt.

Im Fragebogen war auch ein Punkt mit Kleinunternehmer-Regelung. Darauf habe ich verzichtet. Unwissenheit. Was ein Fehler war! Ich erreiche pro Kalenderjahr nicht die 17.500€.

Seit dem mache ich auch meine Umsatzsteuervoranmeldungen. Ab Jahr 2015, nur noch alle drei monate.

Besitze auch eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Vom Finanzamt bekommen.

Ich wohne noch bei meinen Eltern.

Habe einige Apps rausgebracht in denen Werbung von google angezeigt wird. Die apps sind auf der ganzen Welt verteilt. Also auch die Banner klicks. Jeden monat wird das Geld von google auf mein Sparkonto überwiesen.

Seit begin des gewerbes habe ich mir noch kein Gehalt ausgezahlt.

Habe zur Zeit keinen Steuerberater mehr. Wollen eine Stange geld von mir. Soviel verdiene ich aber nicht.

Jetzt zu meinen Fragen: 1. Das ganze Geld, dass das Finanzamt von meinem Sparkonto per Lastshrift eingezogen hat will ich alles zurückbekommen. Habe gehört das geht, wenn man nicht soviel verdient hat. Was muss ich dafür machen? Einer hat mir gesagt, dass ich eine Einkommensstuererklärung für das Jahr machen muss. Ich hatte doch kein einkommen. Kein Gehalt ausgezhalt. Oder ist damit nicht gemeint?

Habe vor jetzt im Juli bis zum 10ten eine Nullmeldung abzugeben. Das reinkommende Geld von Google will ich mir als Gehalt auszahlen. Ist das so richtig. Kann ich es so machen?

Einkommensteuererklärung, Finanzamt, gehalt, Gewerbe, Steuern, Umsatzsteuer
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Mein Fahrkostenzuschuss übersteigt meine Ausgaben für Fahrten zur ersten Arbeitsstätte, darf ich den Zuschuss auch für Fahrten zum Kunden nutzen?

Fahrtkostenzuschuss übersteigt Aufwendungen

Hallo zusammen,

ich habe kürzlich meine erste Steuererklärung abgegeben und habe nun Rückfragen seitens des FA bekommen, die ich nicht so recht beantworten kann. Deshalb hoffe ich nun auf eure Hilfe.

kurz zu meiner Person: Ich bin Unternehmensberater mit einer vertraglich fest vereinbarten Tätigkeitsstätte. Trotzdem bin ich die meiste Zeit beim Kunden vor Ort tätig. Laut Definition meiner Firma mache ich jedoch erst eine Dienstreise wenn ich mehr als 30 km zu einem Kunden fahren muss. Ergo kann ich erst dann eine Reisekostenabrechnung abgeben und mir meine Kosten erstatten lassen.

Nun hat sich bei mir folgender Fall ergeben. Ich bin aktuell häufig innerhalb der 30km Grenze tätig und kann deshalb keine Reisekosten in Rechnung stellen. Mein Chef hat mir aufgrund der hohen Aufwendungen einen pauschalen Betrag zukommen lassen, der in meiner Lohnsteuerbescheinigung unter dem Punkt 17: "Pauschalbesteuerte Arbeitgeberleistungen für Fahrten zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte" zu finden ist.

Nun habe ich in meiner Steuererklärung alle meine Dienstreisen samt Reisekosten angebeben. Nach dem Steuerrecht gibt es ja keine 30Km Grenze. Also ist für mich jede Fahrt zum Kunden eine Dienstreise. Ebenso habe ich meine seltenen Fahrten ins Büro erfasst. Mein FA fragt mich nun wieso die Zuschüsse meines Arbeitgebers so hoch sind und meine angeben Kosten für die Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte so gering. Ich wurde nun konkret gefragt, ob es sich bei den Zuschüssen um "Fahrtkostenzuschüsse" oder um "Reisekostenerstattungen" handelt? Was soll ich nun darauf antworten? Wo liegt der Fehler? Habe ich etwas falsch angegeben oder wurde der Betrag unter dem falschen Posten auf meiner Lohnsteuerbescheinigung verbucht? Was würdet ihr nun tun?

Danke für eure Hilfe! Viele Grüße, Bob

Finanzamt, gehalt, Steuererklärung, zuschuss
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Kontopfändung durch das FA trotz ausreichend Guthaben? Wie vorgehen?

Leider habe ich hier im Forum und nach eindringlicher Google-Suche keine befriedigenden Antworten auf meine Fragen gefunden, weshalb ich sie hier stellen möchte:

Die Familie meiner Freundin erlebte heute einen Schock als die Mutter am Bankautomaten stand und dieser ihr mitteilte, dass das Konto gesperrt ist. Ein Anruf der Dame bei der Notfallhotline der Bank brachte folgende Erkenntnis: das Finanzamt hat das Konto sperren lassen aufgrund einer Steuerschuld in Höhe von rund 190 €. Um welche Steuer es sich hier genau handelt ist aktuell noch nicht bekannt, die Familie gibt all ihre Steuerschreiben seit Jahren an eine bekannte Buchhalterin ab, die sich dessen annimmt.

Merkwürdig ist jedoch, dass die Dame neben ihrem Girokonto bei der gleichen Bank noch ein Sparkonto mit einem aktuellen Guthaben in Höhe von über 10.000 € besitzt.

Meine zwei Fragen sind folgende:

  1. Wenn das FA eine Steuerschuld pfänden möchte, wie genau läuft diese Kontopfändung in der Realität ab? Versucht das FA den geschuldeten Betrag vom Girokonto abzuheben und falls dieses nicht genügend Deckung aufweist, dann lässt das FA selbiges sperren oder läuft dies derart ab, dass das FA das Konto in jedem Fall sperrt und den Steuerschuldner zur Zahlung auffordert? Zweites klingt für mich unlogisch, allerdings verstehe ich dann nicht, wieso der geschuldete Betrag im Rahmen der Pfändung nicht einfach vom Girokonto (und falls letzteres zum Pfändungszeitpunkt nicht genügend Deckung aufwies vom Sparkonto) abgehoben wurde anstatt das Konto zu sperren?

  2. Was soll jetzt genau gemacht werden? Am nächsten Montag, den 04.05., stehen diverse Lastschriftszahlungen, u. a. die Zahlung der Hypotheksrate vom selben Konto an? Soll die Familie das FA anrufen und mitteilen, dass die Überweisung am Montag per Sofortüberweisung erfolgt und um eine Pfändungsaufhebung bitten?

Eine letzte Info: Das Konto des Ehemannes wurde nicht gesperrt, nur das der Ehefrau.

Danke vorab für die Antworten und Hilfestellung.

Finanzamt, Kontopfändung
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Viele Fragen zu freier Mitarbeit und Arbeitslosigkeit - was genau muss ich tun?

Kenne mich leider noch nicht so gut aus: Mein Arbeitsvertrag endet diesen Monat. Leider wurde mir in der Probezeit gekündigt - die Auftragslage ist im Sommer leider gleich 0. Habe 5 Monate beim jetzigen Arbeitgeber in Vollzeit gearbeitet. Davor habe ich mein Studium abgeschlossen, zwischen Abschluss und Beginn des Arbeitverhältnis war ich einige Monate arbeitssuchend.

Habe mich telefonisch schon beim Arbeitsamt arbeitssuchend gemeldet. Anspruch auf ALG1 habe ich nicht, da ich zu kurz beschäftigt war. ALG2 wohl auch nicht, da ich durch ein Erbe seit Ende letztem Jahres ein paar Mieteinnahmen habe. Ca. 1000€ pro Monat brutto. Muss mich aber noch mit jemandem vom Amt treffen.

Nun hab ich ab 1. Mai also keinen Job mehr. Allerdings ein Angebot als freier Mitarbeiter bei einem seriösen Medienunternehmen. Das würde ich gerne machen, denn es wäre sicherlich gut für meinen Lebenslauf und die Arbeit würde Spaß machen. Erstmal drei Monate auf Probe: 5 Tage pro Monat mit einer Tagesgage von 225 Euro. Wäre ab Mai (in der dritten Mai-Woche hätte ich meine 5 Tage für den Mai).

Ich würde mich aber weiter bewerben, evtl kann ich ab September eine Festanstellung bei einem anderen Arbeitgeber haben. Hoffentlich.

Nun weiß ich nicht, was ich Versicherungstechnisch machen soll und brauche mal einen Rat: Ein bißchen gegoogelt habe ich, werde daraus aber nicht schlau.

Aktuell bin ich noch über meinen Arbeitgeber versichert, muss meiner Krankenversicherung aber mitteilen, was ab Mai ist.

Noch habe ich für die freie Mitarbeit nichts unterschrieben (weiß auch nicht genau, ob ich überhaupt etwas bekomme - einen Arbeitsvertrag bekomme ich ja nicht?) aber mündlich die Zusage und auch per Mail, dass es beantragt sei.

Was sage ich denn nun meiner Krankenversicherung? Ich will weiter in der gesetzlichen bleiben, eben dann wohl wieder freiwillig, wie im letzten Jahr, als ich arbeitssuchend mit eigenen Mieteinnahmen war. Damals bekam ich keine Leistungen vom Amt außer der Anrechnung der Rentenpunkte.

Wenn ich aber freier Mitarbeiter bin, bin ich dann überhaupt noch arbeitssuchend? Wahrscheinlich doch nicht - kann ich denn dann freiwillig weiter Rentenbeiträge zahlen? Und wie läuft das? An wen muss ich mich wenden und wieviel Kosten kommen da auf mich zu in etwas?

Und: Kann ich auch freiwillig Arbeitslosenversicherung zahlen? Muss ja irgendwann mal auf meine 12 Monate kommen, für den Fall, dass ich nach der freien Mitarbeit den anderen festen Job bekomme, den aber wieder verlieren sollte? An wen wende ich mich da und was käme da an Kosten auf mich zu?

Und was müsste ich als freier Mitarbeiter sonst für behördliche Sachen abklären? Muss ich dem Finanzamt im Vorfeld bescheid geben? Ich blicke einfach nicht mehr durch. Vielleicht kennt sich da jemand aus und kann mir helfen? Oder an wen wendet man sich da am besten?

Rente, Arbeit, Arbeitslosigkeit, Finanzamt, Freiberufler, Krankenversicherung, Steuern, Versicherung, Arbeitslosenversicherung
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Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit Nachfrage Einkünfte

Hallo,

Ich bin in folgender Situation: Während meines Studiums habe ich im Jahr 2011 und 2012 auf Rechnung einige Auftragsarbeiten im Programmierbereich absolviert, dabei sind im Jahr 2011 insgesamt 7.500€ und im Jahr 2012 6.400€ zusammengekommen. Ich habe hier Rechnungen gestellt mit dem Zusatz, dass ich als Kleinunternehmer keine MwSt in Rechnung stelle. Da der Freibetrag ja 17.500€ beträgt habe ich 2011 keine Steuererklärung abgegeben und im Jahr 2012 erst damit angefangen, hier habe ich allerdings diesen Betrag nicht mit angegeben, sondern lediglich mein Arbeitseinkommen, welches ich ab Okt. 2012 hatte - der Betrag lag ja weit unter dem Freibetrag, daher habe ich schlichtweg nicht darüber nachgedacht, sie mit anzugeben. Ich hab kein Gewerbe o.Ä. angemeldet und quasi als Privatperson die Rechnungen gestellt.

Nun erhielt ich kürzlich ein Schreiben mit der Bitte, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bei Aufnahme einer gewerblichen, selbstständigen (freiberuflichen) [...] Tätigkeit/Beteiligung an einer Personengesellschaft/-gemeinschaft auszufüllen. Nun bin ich nicht ganz sicher, was dies bedeutet? Muss ich hier nachträglich ein Gewerbe anmelden? Wenn ja, sollte ich dort meine damalige Adresse oder meine aktuelle Adresse angeben? Ich bin seitdem nicht mehr derart tätig sondern ganz "normal" fest angestellt. Im zweiten Schreiben wurde dann auch um die Ausfertigung einer Steuererklärung für 2011 gebeten. An sich kein Problem, aber wie gebe ich dann die Daten an, die in 2012 noch fehlen? Oder gibt es eine Möglichkeit dies irgendwie anders zu lösen?

Vielen Dank im voraus und schönen Gruß,

Mark

Finanzamt, Gewerbeanmeldung, selbstständig, Steuererklärung, Einkünfte, freiberufliche Tätigkeit, Steuerfreibetrag
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