Fahrtenbuch ein paar Abgrenzungsfragen?

2 Antworten

Ich kann Deine Frage leider nicht beantworten, aber als Laie gebe ich mal zu bedenken:

Für mich hat sich früher das Führen eines Dienstwagens nicht gelohnt. Dienstliche Nutzung war immer so knapp über 50%. Durch die Anrechnung von Privatanteilen, auch bzgl. der Umsatzsteuer, da blieb eig. nichts übrig von der AfA und der erstatteten MWSt und den abgesetzten Rechnungen.. Letztendlich musste noch der Verkaufserlös versteuert werden und USt. darauf abgeführt werden. Ich fahre m.E. jetzt besser damit, die 30 Cent pro Dienst-kilometer geltend zu machen. Und bürokratisch gesehen ist es auch einfacher.

Hast Du schon ein Fahrtenbuch gekauft? Nein. Dann würde sich ein Teil der Fragen erübrigen.

Es werden immer der Tachostand eingetragen und das Fahrtziel. Die gefahrenen KM und die Buchungen wird nachher durch die Buchhaltung veranlasst. Du als Fahrer brauchst Dir keine Gedanken manchen.

die gefahrenen Km hat der FAHRER zu erfassen.

und, byhteway: der Fragesteller ist SELBSTÄNDIG, somit für SEINE Buchhaltung veranwortlich

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Ja ich habe leider keine Buchhaltung sondern die muss ich selber machen. Die Fahrtziele gehen ja bei Privatfahrten keinen was an, daher müsste man vorher abgrenzen ob eine Fahrt privat ist oder geschäftlich, daher die Fragen.

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@padibalu

Die privaten Fahrten interessieren auch niemanden.

Aber für die Ordnungsmässigkeit würde ich schon sorgen.

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@padibalu

Du must selbstverständlich auch die privaten Fahrten erfassen und auch da das Fahrtziel aufschreiben. Damit die Km nachvollziebar sind. Deine Behauptung Private Fahrten gehen ja niemanden etwas an ist falsch.

Noch ein Tipp. Fahrtenbuch nicht im Auto lassen. Wenn das weg kommt, hast Du ein Problelm mit dem FA. Am besten in der Mitte des Jahres ein neues Buch nehmen und das alte zu Hause sicher verwahren.

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@hildefeuer

klar, hilde, lass uns an deinem nichtvorhandenen Fachwissen teilhaben ....

die Privatfahrten gehen NIEMAND etwas an! Text im Fahrtenbuch: privat

es ist WEDER der Ort noch die Fahrstrecke zu erfassen!

somit ist deine Antwort QUATSCH!

(und nur für dich zur Info: die letzte BP von uns wurde das Fahrtenbuch geprüft, Eintragungen wie von mir beschrieben, keine Beanstandung)

und der Tipp mit dem Fahrtenbuch nicht im Auto ist erst recht Quatsch!

das Fahrtenbuch IST bei Fahrtbeendigung zu schreiben.

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Frage zu kilometerpauschale bei Selbstständigen

Hallo miteinander :) Ich bin Freiberufler und nutze mein Auto sowohl dienstlich als auch privat.

Momentan fahre ich einen verbrauchsarmen, günstig versicherten Opel Corsa, der mich pro km etwa 0,18 € kostet (darin ist Sprit, Versicherung, Steuern, Werkstattkosten, Service und Wertverlust usw. enthalten. Mein Wagen fährt somit sehr günstig, weitaus günstiger als der Betrag (0,30€) den man pro km beim Finanzamt geltend machen kann.

Nun ist es ja so dass man bei 10-50% gewerblich gefahrenen km ein Wahlrecht hat ob der Wagen als Privat- oder Betriebsvermögen gilt. Wird der Wagen mehr als 50% gewerblich genutzt, so wird er zwangsläufig als Betriebsvermögen gewertet.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Angenommen es steht kurz vor Jahresende knapp auf knapp was den gewerblich gefahrenen Anteil betrifft und stehe bspw. bei 51% gewerblich zu 49% privat, sollte ich dann versuchen diesen Anteil wieder unter 50% zu drücken z.B. in dem ich zu den Kunden mit öffentlichen Verkehrsmittel fahre und/oder eine private Reise mache?

Denn wenn ich das Steuersystem richtig verstehe, so arbeiten (bei meinem 18ct/km-Wagen) die 30ct, die ich pro km absetzen darf so lange für mich, so lange der Wagen als Privatvermögen gilt, da ich ja mehr absetzen darf, als er tatsächlich kostet. Und sobald der Wagen als Betriebsvermögen gilt arbeitet der 30ct-Satz gegen mich!

Ist meine Überlegung richtig oder habe ich da einen Denkfehler?

Ich möchte das in einem Beispiel veranschaulichen:

Auto-Kosten pro Jahr 5800€, gefahrene km: 32000 km

Szenarion A: Ich fahre 15900 km (49,7%) betrieblich. Nun darf ich 15900 x 0,30€ = 4770€ von der Steuer absetzen.

Szenario B: Ich fahre 16100 km (50,3%) betrieblich. Nun gilt der Wagen als Betriebsvermögen, was zu Folge hat dass ich alle Kosten (5800€) abzüglich den privat gefahrenen km (15900 km x 0,3 = 4770 €), also 5800 minus 4770 = 1030€ absetzen darf.

Fazit: Wenn ich ausgegangen von Szenario B nur 200 km mehr privat fahre darf ich 3740€ mehr von der Steuer absetzen, da für mich die Wertung als Privatwagen großen Vorteil bringen würde.

Hab ich da einen Denkfehler oder ist das wirklich so? Für hilfreiche Antworten wäre ich dankbar! :)

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